Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

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lila-filzhut
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon lila-filzhut » Mo 25. Mai 2020, 17:49

Alpha Centauri hat geschrieben:(25 May 2020, 17:31)

Naja die Sache mit den kenianischen Loveboys die reifen deutsche bzw europäische Damen den Urlaub sexuell noch versüßen ( und da Empören sich die moralinen Gemüter weit weniger als über europäische Altrentner die jährlich zum ficken nach Thailand oder zu den Philippinen fliegen) zeigt das Sexkauf und Prostitution keine Geschlechter Einbahnstraße ist oder jene Frauen die sich mal einen Toyboy bzw Callboy gönnen, klar ist sowas deutlich seltener der Fall ,aber auch dieses selteneren Fälle existieren.


Da empört sich in der Frauenstaatspresse niemand drüber. Ganz im Gegenteil, es gilt als Akt der Völkerverständigung und zudem hilft die deutsche Altehrenfrau selbstlos auch indirekt den Schwestern ihrer Stecher - da die auch von der Kohle profitieren... Quasi Frauen helfen Frauen.... Und außerdem sucht die Frau ja kein Sex in Afrika sondern Liebe... Deshalb sind das auch eigentlich alles Opferinnen. So und noch blumiger wird einheitlich frauenbeweihraeuchernd in unserer Frauenstaatspresse über diese Form der Prostitution berichtet und wir nennen uns aufgeklärte und offene Gesellschaft...
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon jellobiafra » Mo 25. Mai 2020, 17:58

Wenn Männer und Frauen nur bereit wären, ihre sexuellen Ansprüche beliebig herunterzuschrauben, bräuchte es weder Prostitution noch Sextourismus.
Dann haben die Männer die keine abkriegen einfach Sex mit den Frauen, die keinen abkriegen. Aber das wollen ja beide nicht.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Billie Holiday » Mo 25. Mai 2020, 18:02

jellobiafra hat geschrieben:(25 May 2020, 17:58)

Wenn Männer und Frauen nur bereit wären, ihre sexuellen Ansprüche beliebig herunterzuschrauben, bräuchte es weder Prostitution noch Sextourismus.
Dann haben die Männer die keine abkriegen einfach Sex mit den Frauen, die keinen abkriegen. Aber das wollen ja beide nicht.


:D
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon oga » Mo 25. Mai 2020, 18:12

jellobiafra hat geschrieben:(25 May 2020, 17:58)

Wenn Männer und Frauen nur bereit wären, ihre sexuellen Ansprüche beliebig herunterzuschrauben, bräuchte es weder Prostitution noch Sextourismus.
Dann haben die Männer die keine abkriegen einfach Sex mit den Frauen, die keinen abkriegen. Aber das wollen ja beide nicht.
Stimmt genau!
Wie hatte das Groucho Marx so schön gesagt?
„Ich mag keinem Club angehören, der mich als Mitglied aufnimmt.“ :D

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/groucho-marx/
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon imp » Mo 25. Mai 2020, 18:30

jellobiafra hat geschrieben:(25 May 2020, 17:58)

Wenn Männer und Frauen nur bereit wären, ihre sexuellen Ansprüche beliebig herunterzuschrauben, bräuchte es weder Prostitution noch Sextourismus.
Dann haben die Männer die keine abkriegen einfach Sex mit den Frauen, die keinen abkriegen. Aber das wollen ja beide nicht.

Wie will das angehen. Die eine will auf den Bauch gekackt kriegen und der andere möchte gern ne Rose in den Penis kriegen. Und jetzt machen die beide das was Erna und Fritz nach der Lindenstrasse und vor dem Hauptfilm immer schnell erledigt haben, damit sie mit Sex so unzufrieden sind wie vorher ohne? Da können sie auch gleich die Profis anrufen.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Billie Holiday » Mo 25. Mai 2020, 18:36

imp hat geschrieben:(25 May 2020, 18:30)

Wie will das angehen. Die eine will auf den Bauch gekackt kriegen und der andere möchte gern ne Rose in den Penis kriegen. Und jetzt machen die beide das was Erna und Fritz nach der Lindenstrasse und vor dem Hauptfilm immer schnell erledigt haben, damit sie mit Sex so unzufrieden sind wie vorher ohne? Da können sie auch gleich die Profis anrufen.


Vermutlich werden Kot- und Rosenliebhaber eh nicht zueinander finden.
Aber stimmt schon, es gibt Fetische, die sind für Außenstehende so abartig und widerwärtig, dass da Profis ranmüssen.
Letztendlich ist der bezahlte Profi, der es zudem freiwillig und schlicht aus beruflichen Gründen tut, jedem Zwang und jeder Gewalt vorzuziehen.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon imp » Mo 25. Mai 2020, 18:38

Billie Holiday hat geschrieben:(25 May 2020, 18:36)

Vermutlich werden Kot- und Rosenliebhaber eh nicht zueinander finden.
Aber stimmt schon, es gibt Fetische, die sind für Außenstehende so abartig und widerwärtig, dass da Profis ranmüssen.
Letztendlich ist der bezahlte Profi, der es zudem freiwillig und schlicht aus beruflichen Gründen tut, jedem Zwang und jeder Gewalt vorzuziehen.

Zwang hat im Sex grundsätzlich nichts verloren, sofern er keine verabredete Fiktion ist zwischen Leuten, die sowas mögen. Ob Koti und Rosi jenseits dieser Bedürfnisse wohl ein funktionierendes Paar sein können? Ich will es mal nicht ausschließen.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Billie Holiday » Mo 25. Mai 2020, 18:47

imp hat geschrieben:(25 May 2020, 18:38)

Zwang hat im Sex grundsätzlich nichts verloren, sofern er keine verabredete Fiktion ist zwischen Leuten, die sowas mögen. Ob Koti und Rosi jenseits dieser Bedürfnisse wohl ein funktionierendes Paar sein können? Ich will es mal nicht ausschließen.


Ausschließen kann man nichts. Beide benötigen ein hohes Maß an Toleranz. Und beide müssen dem anderen viel Freiraum geben, wenn sie nicht gewillt sind, dem anderen behilflich zu sein, den Fetisch auszuleben.
Ich weiß nicht, wie ich empfinden würde, käme mein Partner nachts erlöst und glücklich nach Hause, ausgepeitscht oder vollgekackt. Wäre sein Glück auch meines oder würde die Abscheu überwiegen, keine Ahnung.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon imp » Mo 25. Mai 2020, 18:56

Billie Holiday hat geschrieben:(25 May 2020, 18:47)

Ausschließen kann man nichts. Beide benötigen ein hohes Maß an Toleranz. Und beide müssen dem anderen viel Freiraum geben, wenn sie nicht gewillt sind, dem anderen behilflich zu sein, den Fetisch auszuleben.
Ich weiß nicht, wie ich empfinden würde, käme mein Partner nachts erlöst und glücklich nach Hause, ausgepeitscht oder vollgekackt. Wäre sein Glück auch meines oder würde die Abscheu überwiegen, keine Ahnung.

Ich weiss es auch nicht. Das sind andere Leute. Ich würde ihnen jedenfalls nicht aus Sorge um die Dienstleister verbieten, jemanden zu suchen, der die Sache für Geld erledigt. Gibt ja auch noch viele andere, die sich wechselseitig nicht genug sind und damit irgendwie leben.

Ich höre manchmal die einschlägigen Sendungen des ÖR an und denke, was die jungen Leute da in den großen Städten anstellen, das sollen die ruhig machen, aber für mich ist das alles zu anstrengend. Auch im Kopf.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon jellobiafra » Mo 25. Mai 2020, 19:01

imp hat geschrieben:(25 May 2020, 18:30)

Wie will das angehen. Die eine will auf den Bauch gekackt kriegen und der andere möchte gern ne Rose in den Penis kriegen. Und jetzt machen die beide das was Erna und Fritz nach der Lindenstrasse und vor dem Hauptfilm immer schnell erledigt haben, damit sie mit Sex so unzufrieden sind wie vorher ohne? Da können sie auch gleich die Profis anrufen.


Also wenn mir eine Frau eine Rose in den Penis steckt, dann würde ich ihr lieber auf den Bauch kacken, als ihr noch Geld dafür zu bezahlen.

:D
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon oga » Mo 25. Mai 2020, 19:19

jellobiafra hat geschrieben:(25 May 2020, 19:01)

Also wenn mir eine Frau eine Rose in den Penis steckt, dann würde ich ihr lieber auf den Bauch kacken, als ihr noch Geld dafür zu bezahlen.

:D
Jedem Tierchen sein Pläsierchen. :?
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon McKnee » Mo 25. Mai 2020, 20:23

jellobiafra hat geschrieben:(25 May 2020, 19:01)

Also wenn mir eine Frau eine Rose in den Penis steckt, dann würde ich ihr lieber auf den Bauch kacken, als ihr noch Geld dafür zu bezahlen.

:D


und da wunderst du dich, dass du keine abkriegst? :rolleyes:
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

.....er wusste es :D
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 25. Mai 2020, 21:03

lila-filzhut hat geschrieben:(25 May 2020, 17:49)

Da empört sich in der Frauenstaatspresse niemand drüber. Ganz im Gegenteil, es gilt als Akt der Völkerverständigung und zudem hilft die deutsche Altehrenfrau selbstlos auch indirekt den Schwestern ihrer Stecher - da die auch von der Kohle profitieren... Quasi Frauen helfen Frauen.... Und außerdem sucht die Frau ja kein Sex in Afrika sondern Liebe... Deshalb sind das auch eigentlich alles Opferinnen. So und noch blumiger wird einheitlich frauenbeweihraeuchernd in unserer Frauenstaatspresse über diese Form der Prostitution berichtet und wir nennen uns aufgeklärte und offene Gesellschaft...


Naja ich habe da letztens auch einen Bericht drüber selbst gesehen über diese reichen einsamen älteren Frauen mit ihre jungen knackig schlanken afrikanischen Stechern und wie da drüber sprachen und dachten über ihre eigenes Handeln ist mindesten genauso fragwürdig wie es bei den deutschen Altherrenrenter mit ihren jungen schlanken Thai Mädels der Fall ist, es ist schon bisweilen subjektiv betrachtet grenzwertig ich finde teilweise fast sogar noch krasser als was sonst in der Rotlichtszene abgeht Zwangsprostitution und so.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon imp » Di 26. Mai 2020, 08:58

Alpha Centauri hat geschrieben:(25 May 2020, 21:03)

Naja ich habe da letztens auch einen Bericht drüber selbst gesehen über diese reichen einsamen älteren Frauen mit ihre jungen knackig schlanken afrikanischen Stechern und wie da drüber sprachen und dachten über ihre eigenes Handeln ist mindesten genauso fragwürdig wie es bei den deutschen Altherrenrenter mit ihren jungen schlanken Thai Mädels der Fall ist, es ist schon bisweilen subjektiv betrachtet grenzwertig ich finde teilweise fast sogar noch krasser als was sonst in der Rotlichtszene abgeht Zwangsprostitution und so.

Hallo,

kannst du näher beschreiben, inwieweit das Handeln der deutschen Freierinnen in der dritten Welt krasser als Zwangsprostitution (mutmaßlich gegenüber Frauen) in Deutschland ist? So für sich betrachtet wirkt das ein wenig wild.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Dieter Winter » Di 26. Mai 2020, 18:02

Billie Holiday hat geschrieben:(23 May 2020, 18:51)

Die wollen bumsen. Also bitte.


Das auch. Trotzdem sehe ich nicht ein, der Organisierten Kriminalität via Prostitutionsverbot ein Konjunkturpaket zu verschaffen. Gerade jetzt, wo die Wirtschaft ohnehin kräftige Einbußen zu verkraften hat, wäre es suboptimal diesen florierenden Zweig - und die daraus resultierenden Steuereinnahmen - lahm zu legen. Momentan scheinen die Verbotsfetischisten Aufwind zu spüren, Mopedfahren soll auch an Wochenenden und Feiertagen verboten werden. Super timimg.

Gerüchteweise soll es auch Frauen geben, die Spaß am Vögeln haben - nur der Vollständigkeit halber. ;)
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Billie Holiday » Di 26. Mai 2020, 18:23

Dieter Winter hat geschrieben:(26 May 2020, 18:02)

Das auch. Trotzdem sehe ich nicht ein, der Organisierten Kriminalität via Prostitutionsverbot ein Konjunkturpaket zu verschaffen. Gerade jetzt, wo die Wirtschaft ohnehin kräftige Einbußen zu verkraften hat, wäre es suboptimal diesen florierenden Zweig - und die daraus resultierenden Steuereinnahmen - lahm zu legen. Momentan scheinen die Verbotsfetischisten Aufwind zu spüren, Mopedfahren soll auch an Wochenenden und Feiertagen verboten werden. Super timimg.

Gerüchteweise soll es auch Frauen geben, die Spaß am Vögeln haben - nur der Vollständigkeit halber. ;)


Ich hab mich doch garnicht für ein Verbot ausgesprochen. :?:

Vollständigkeitshalber behaupte ich, Spaß am Sex haben die meisten Frauen, nur sind die Ansprüche andere. Sich gegen Geld von einem Unbekannten besteigen zu lassen, ist vermutlich nicht das, was viele Frauen unter Spaß am Sex verstehen, wogegen viele Männer kein Problem damit haben, eine Unbekannte gegen Geld zu vögeln. Ist doch ok, von mir aus.

Wie ich sagte, ich glaub halt bloß nicht an die besonders große Sorgen der Freier um das Wohl der Huren, deshalb meine Aussage, die wollen halt bumsen. Wenn es weniger ums Bumsen geht als um den großen Wunsch, für Huren sozial tätig zu sein, soll mich der Blitz treffen. :D
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon imp » Di 26. Mai 2020, 18:26

Das Leben der Frau, die zum putzen kommt oder des Taxifahrers ist ja auch den meisten kein besonderes Anliegen.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Dieter Winter » Di 26. Mai 2020, 18:37

Billie Holiday hat geschrieben:(26 May 2020, 18:23)

Ich hab mich doch garnicht für ein Verbot ausgesprochen. :?:



Sorry, wenn es so rüber kam, als hätte ich Dich damit gemeint. War nicht beabsichtigt, sondern richtete sich an die Adresse der Retter der Enterbten.

Keine Ahnung, ob die Damen dabei Spaß haben. Wahrscheinlich mal so, mal so, wie in jedem Job. Bei einem George Clooney wohl eher mehr, bei einem Peter Altmeier dürfte der fun für die Ladies überschaubar sein.

Ich halte ein Verbot jetzt weniger deshalb für Blödsinn, weil ich das Angebot zu nutzen gedenke oder ich mich sonderlich um das Wohl der Betroffenen sorge (wobei Zwangsprostitution und Menschenhandel mich schon stören), mir geht es dabei einfach darum, dass ein Verbot nicht umsetzbar ist. Weder in Thailand, noch in den USA oder den ehemals real existierenden sozialistischen Staaten hat das Verbot irgend was daran geändert. Genau so wenig wie in Schweden. Wobei ich das nordische Modell sowieso für ziemlich schräg halte. Angebot legal - Geschäftsabschluss illegal, aber nur für den Kunden. Da muss schon ein reichlich idiotisches Weltbild zugrunde liegen.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Billie Holiday » Di 26. Mai 2020, 18:38

imp hat geschrieben:(26 May 2020, 18:26)

Das Leben der Frau, die zum putzen kommt oder des Taxifahrers ist ja auch den meisten kein besonderes Anliegen.


Richtig, deshalb kann man doch sagen, dass es ziemlich wurscht ist, ob besagte Dame in die Illegalität gezwungen wird oder nicht und dass ein Verbot höchstens lästig wäre für den schnellen Triebabbau zwischendurch.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Billie Holiday » Di 26. Mai 2020, 18:45

Dieter Winter hat geschrieben:(26 May 2020, 18:37)

Sorry, wenn es so rüber kam, als hätte ich Dich damit gemeint. War nicht beabsichtigt, sondern richtete sich an die Adresse der Retter der Enterbten.

Keine Ahnung, ob die Damen dabei Spaß haben. Wahrscheinlich mal so, mal so, wie in jedem Job. Bei einem George Clooney wohl eher mehr, bei einem Peter Altmeier dürfte der fun für die Ladies überschaubar sein.

Ich halte ein Verbot jetzt weniger deshalb für Blödsinn, weil ich das Angebot zu nutzen gedenke oder ich mich sonderlich um das Wohl der Betroffenen sorge (wobei Zwangsprostitution und Menschenhandel mich schon stören), mir geht es dabei einfach darum, dass ein Verbot nicht umsetzbar ist. Weder in Thailand, noch in den USA oder den ehemals real existierenden sozialistischen Staaten hat das Verbot irgend was daran geändert. Genau so wenig wie in Schweden. Wobei ich das nordische Modell sowieso für ziemlich schräg halte. Angebot legal - Geschäftsabschluss illegal, aber nur für den Kunden. Da muss schon ein reichlich idiotisches Weltbild zugrunde liegen.


Damit hast du vermutlich recht. Ein jahrhunderte altes Gewerbe läßt sich nicht durch alberne Verbote ausmerzen. Nachfrage und Angebot wird es immer geben, nur im Verborgenen und zu Ungunsten der Frauen. Ich finde schon, dass die Damen sich Krankenversicherung, soziale Absicherung und später eine Rente verdient haben - sozusagen im Liegen erarbeitet.
Schwedens Gesetze hierzu kann man einem klar denkenden Menschen nicht begreiflich machen.
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