Rente mit 70

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Re: Rente mit 70

Beitragvon Dampflok94 » Do 12. Mai 2016, 10:56

Realist2014 hat geschrieben:(12 May 2016, 10:53)

welcher Brunnen?


das ZUSÄTZLICH vorgesorgt werden muss, dass ist schon seit 20 Jahren klar

Das diejenigen, die das NICHT gemacht haben, jetzt dann bald in den Brunnen fallen- selber schuld

Es wird ja niemand im Brunnen ertrinken - wegen der Grundsicherung im Alter.

Demokratie hat nun mal auch was mit Mehrheiten zu tun. Je größer die Gruppe jener Rentner, die nur noch von der Hand in den Mund leben, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß sich eine Partei für diese Gruppe interessiert. Und z. B. versprich die Grundsicherung stark anzuheben. Das fändest Du falsch? Mag sein! Das ändert dann aber nichts mehr.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Do 12. Mai 2016, 11:02

Realist2014 hat geschrieben:(12 May 2016, 10:51)

Es wird auch in Zukunft keine Mehrheit dafür geben, dass diejenigen, die weniger Beiträge bezahlt haben ( und somit weniger Punkte) , die gleiche Rente bekommen sollen wie diejenigen, die mehr Punkte haben...

DAS würde eine große Mehrheit als ungerecht empfinden.


Nach meinen vergangenen Ausführungen ist das jetzt aber eine sehr grobe Entstellung meiner Überlegungen. Das Punktsystem soll unverändert bleiben, mehrfach betont (!). Aber zur Vermeidung von Altersarmut muß neben die Umlagefinanzierung, die aus demographischen Gründen schrumpfen wird, systematisch auch eine Finanzierung aus Eigentum an Wirtschaftsanteilen treten, die selbstverständlich auch mit dem genannten Punktsystem wirken muß... was denn sonst?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 11:23

H2O hat geschrieben:(12 May 2016, 11:02)

. Das Punktsystem soll unverändert bleiben, mehrfach betont (!). Aber zur Vermeidung von Altersarmut muß neben die Umlagefinanzierung, die aus demographischen Gründen schrumpfen wird, systematisch auch eine Finanzierung aus Eigentum an Wirtschaftsanteilen treten, die selbstverständlich auch mit dem genannten Punktsystem wirken muß... was denn sonst?




da habe ich schon verstanden- nur sind:

1) die heutigen Beitragszahler dafür nicht bereit

2) wird dieses "Eigentum" in Form von "Ausschüttungen" oder was auch immer kaum Auswirkungen auf die monatlichen Renten haben. Oder soll das dann "anteilig" bei Rentenbeginn "verfrühstückt" werden?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 11:24

Dampflok94 hat geschrieben:(12 May 2016, 10:56)

Demokratie hat nun mal auch was mit Mehrheiten zu tun. Je größer die Gruppe jener Rentner, die nur noch von der Hand in den Mund leben, .



diese Gruppe wird aber auch in 20 Jahren nur eine kleine MINDERHEIT sein

irgendwie werden hier völlig realitätsfremde Szenarien diskutiert
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 11:26

Dampflok94 hat geschrieben:(12 May 2016, 10:56)

. Und z. B. versprich die Grundsicherung stark anzuheben. Das fändest Du falsch? Mag sein! Das ändert dann aber nichts mehr.


Wenn die Grundsicherung "angehoben" wird- dann "rutschen" natürlich auch viel mehr da rein ( sind also Anspruchsberechtigt...)

das bedeutet, dem Ziel, die Anzahl derer "in Grundsicherung" zu reduzieren, würde genau entgegen gewirkt werden... :|
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Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Do 12. Mai 2016, 11:37

Realist2014 hat geschrieben:(12 May 2016, 11:23)

da habe ich schon verstanden- nur sind:

1) die heutigen Beitragszahler dafür nicht bereit

2) wird dieses "Eigentum" in Form von "Ausschüttungen" oder was auch immer kaum Auswirkungen auf die monatlichen Renten haben. Oder soll das dann "anteilig" bei Rentenbeginn "verfrühstückt" werden?


Nein, das geht ebenfalls aus meinen vorangehenden Ausführungen hervor. Da soll allmählich Wirtschaftseigentum gebildet werden, aus dessen Gewinnen die Renten brav nach Punktsystem ergänzt werden sollen. Das alles nicht mit einem Ruck, aber mit System über Jahrzehnte aufgebaut. Beginnend heute und nicht erst dann, wenn es zum allmählichen Aufbau zu spät ist, um überhaupt eine tiefe Delle zu vermeiden. Schmerzfrei geht das nicht, aber besser jetzt beginnen als dann, wenn das Problem zu politischen Verwerfung führt.

Das Problem geht auch viel weiter, weil auch die Beamtenversorgung aus Steuermitteln irgendwann an die erträglichen Grenzen stößt. Aber das wäre eine andere Baustelle, über die wir alle nachdenken müssen..
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 11:39

H2O hat geschrieben:(12 May 2016, 11:37)

Nein, das geht ebenfalls aus meinen vorangehenden Ausführungen hervor. Da soll allmählich Wirtschaftseigentum gebildet werden, aus dessen Gewinnen die Renten brav nach Punktsystem ergänzt werden sollen. Das alles nicht mit einem Ruck, aber mit System über Jahrzehnte aufgebaut. Beginnend heute und nicht erst dann, wenn es zum allmählichen Aufbau zu spät ist, um überhaupt eine tiefe Delle zu vermeiden. Schmerzfrei geht das nicht, aber besser jetzt beginnen als dann, wenn das Problem zu politischen Verwerfung führt.

.



dieses Konzept wird aber den ersten 30 Jahrgängen, die höhere Beiträge zahlen MÜSSTEN, SELBER gar keine höhere Rente bringen....

das ist dir schon klar?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Do 12. Mai 2016, 11:51

Realist2014 hat geschrieben:(12 May 2016, 11:39)

dieses Konzept wird aber den ersten 30 Jahrgängen, die höhere Beiträge zahlen MÜSSTEN, SELBER gar keine höhere Rente bringen....

das ist dir schon klar?


Das übersehe ich nicht; wohl aber nehme ich die Ankündigung ernst, daß die Umlagefinanzierung ab 2030 bei 43% des letzten Nettoeinkommens eines Eckrentners liegen wird. Wer als Staat und Gesellschaft dagegen nichts unternimmt, der steuert diese Gesellschaft auf die Klippen! Über die Finanzierung der Eigentumsbildung für die RV kann man streiten. Ich meine, daß Beitragszahler und Rentner und Steuermittel vorsorglich damit belastet werden müssen, damit die Systemanpassung der RV gelingen kann. Weiterhin meine ich, daß das Problem nicht nur die heutige RV betrifft, sondern auch die Beamtenversorgung und vermutlich auch Teile der Selbständigen. Das könnte man "ständisch" regeln oder aber mit einem solidarischen Ansatz... was mir letztlich Wurst ist. Wichtig ist nicht, ob die Katze schwarz oder weiß ist, sondern daß sie Mäuse fängt!
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 11:54

H2O hat geschrieben:(12 May 2016, 11:51)

Das übersehe ich nicht; wohl aber nehme ich die Ankündigung ernst, daß die Umlagefinanzierung ab 2030 bei 43% des letzten Nettoeinkommens eines Eckrentners liegen wird. Wer als Staat und Gesellschaft dagegen nichts unternimmt, der steuert diese Gesellschaft auf die Klippen! !



sowohl der Staat ( Förderung privater Altersvorsorge) - als auch ein großer Teil der einzelne Bürger "unternehmen" ja was- und sorgen ZUSÄTZLICH vor

daher gibt es diese "Klippen" nicht
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 11:56

H2O hat geschrieben:(12 May 2016, 11:51)

. Das könnte man "ständisch" regeln oder aber mit einem solidarischen Ansatz... was mir letztlich Wurst ist. Wichtig ist nicht, ob die Katze schwarz oder weiß ist, sondern daß sie Mäuse fängt!


Es gibt keine Notwendigkeit für einen "solidarischen Ansatz" INNERHALB der RV

der erfolgt ja bereits HEUTE über die Grundsicherung im Alter über die Steuermittel - und diese wird auch in 20 oder 30 Jahren nur einen KLEINEN Teil der Rentner betreffen
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Dampflok94 » Do 12. Mai 2016, 13:35

Realist2014 hat geschrieben:(12 May 2016, 11:26)

Wenn die Grundsicherung "angehoben" wird- dann "rutschen" natürlich auch viel mehr da rein ( sind also Anspruchsberechtigt...)

das bedeutet, dem Ziel, die Anzahl derer "in Grundsicherung" zu reduzieren, würde genau entgegen gewirkt werden... :|

Das ist jetzt nicht ernst gemeint, oder? Warum schlägst Du nicht gleich vor einfach die Grundsicherung zu senken, um die Anzahl der Anspruchinhaber zu senken. Geile Idee, Problem gelöst.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 14:36

Dampflok94 hat geschrieben:(12 May 2016, 13:35)

Das ist jetzt nicht ernst gemeint, oder? Warum schlägst Du nicht gleich vor einfach die Grundsicherung zu senken, um die Anzahl der Anspruchinhaber zu senken. Geile Idee, Problem gelöst.



ich habe ja nichts "vorgeschlagen"- sondern DU...

ich habe lediglich auf die FOLGEN hingewiesen.

Und die sind genau so, wie ich es beschrieben habe

Was du auch noch vergessen hast, ist der Sachverhalt, das die Grundsicherung genau wie ALG II oder die Sozialhilfe ja das "Existenzminimum" darstellen.

Die müssten als "gleich" angehoben werden

das wird aber sicher nicht in dieser Form passieren
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Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Do 12. Mai 2016, 14:48

Realist2014 hat geschrieben:(12 May 2016, 11:56)

Es gibt keine Notwendigkeit für einen "solidarischen Ansatz" INNERHALB der RV

der erfolgt ja bereits HEUTE über die Grundsicherung im Alter über die Steuermittel - und diese wird auch in 20 oder 30 Jahren nur einen KLEINEN Teil der Rentner betreffen


Die Entscheidung "STÄNDISCH" und/oder "SOLIDARISCH" werden wir wohl den gesellschaftlichen Kräften überlassen müssen, die das Thema hoffentlich unverzüglich angehen. Mit ist fast alles recht, was am Ende an der Altersarmut künftiger Generationen vorbei führt.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Do 12. Mai 2016, 14:58

Realist2014 hat geschrieben:(12 May 2016, 11:54)

sowohl der Staat ( Förderung privater Altersvorsorge) - als auch ein großer Teil der einzelne Bürger "unternehmen" ja was- und sorgen ZUSÄTZLICH vor

daher gibt es diese "Klippen" nicht


Damit befinden Sie sich auf einem Holzweg; es gibt leider zu viele Zeitgenossen, die sich diese Vorsorge aus eigener Verantwortung nicht auferlegen, weil sie freiwilligen Verzicht hier und heute bedeutet. Deshalb muß der Staat hier fürsorglich eine Pflicht einführen. Daneben kann jeder nach Geschmack und Möglichkeit eigene Vorsorge treffen.

Das ist etwa so wie das Angurten im Auto oder die Helmpflicht auf dem Motorrad. Erst die Strafandrohung durch den Staat hat dazu geführt, daß inzwischen fast ausnahmslos diese sehr sinnvolle Selbstschutzmaßnahme auch durchgeführt wird. Sehr viele Menschen sind so, und der Hinweis auf die Eigenverantwortung der Bürger wird zur Ausrede für das Nichtstun.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 15:03

H2O hat geschrieben:(12 May 2016, 14:58)

Damit befinden Sie sich auf einem Holzweg; es gibt leider zu viele Zeitgenossen, die sich diese Vorsorge aus eigener Verantwortung nicht auferlegen, weil sie freiwilligen Verzicht hier und heute bedeutet. Deshalb muß der Staat hier fürsorglich eine Pflicht einführen. Daneben kann jeder nach Geschmack und Möglichkeit eigene Vorsorge treffen.



wenn es wieder um die Selbständigen gehen sollte- WOHER nimmst du diese "Erkenntnis"?

Die Selbständigen in meinem Netzwerk sorgen ALLE vor- auf die unterschiedlichste Art und Weise

Meinetwegen kann der Staat ja auch eine "Pflicht zu Altersvorsorge" einführen.

Nur WELCHE Art- wählt jeder selbst.

Das muss dann aber auch KOMPLETT insolvenzgeschützt werden....
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 15:05

H2O hat geschrieben:(12 May 2016, 14:48)

Die Entscheidung "STÄNDISCH" und/oder "SOLIDARISCH" werden wir wohl den gesellschaftlichen Kräften überlassen müssen, die das Thema hoffentlich unverzüglich angehen. Mit ist fast alles recht, was am Ende an der Altersarmut künftiger Generationen vorbei führt.



Irgendwie scheint deine "Vorstellung" zu sein- dass NIEMAND mehr auf die Grundsicherung im Alter angewiesen sein soll -sondern ALL eine "eigene Versorgung" erzielen muss, die darüber liegt.

Das ist in unserer globalisierten Welt aber realitätsfremd
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Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Do 12. Mai 2016, 15:24

Realist2014 hat geschrieben:(12 May 2016, 15:05)

Irgendwie scheint deine "Vorstellung" zu sein- dass NIEMAND mehr auf die Grundsicherung im Alter angewiesen sein soll -sondern ALL eine "eigene Versorgung" erzielen muss, die darüber liegt.

Das ist in unserer globalisierten Welt aber realitätsfremd


Nicht "niemand", aber wer seine regelmäßige Leistung für die Gesellschaft erbracht hat, dem sollte dieser Schicksalsschlag erspart bleiben. Das ist das Ziel, ja. Eine globalisierte Welt schließt die Existenz funktionierender solidarischer Gemeinwesen hoffentlich nicht aus!
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Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Do 12. Mai 2016, 15:31

Realist2014 hat geschrieben:(12 May 2016, 15:03)

wenn es wieder um die Selbständigen gehen sollte- WOHER nimmst du diese "Erkenntnis"?

Die Selbständigen in meinem Netzwerk sorgen ALLE vor- auf die unterschiedlichste Art und Weise

Meinetwegen kann der Staat ja auch eine "Pflicht zu Altersvorsorge" einführen.

Nur WELCHE Art- wählt jeder selbst.

Das muss dann aber auch KOMPLETT insolvenzgeschützt werden....


Richtig! Die Pflicht zur Vorsorge bedingt zugleich staatliche Aufsicht und Schutz dieser Vorsorgeform; was denn sonst? Allzu viel Auswahl würde ich als Staat da nicht zulassen... solche Varianten bleiben der privaten Vorsorge vorbehalten.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 15:37

H2O hat geschrieben:(12 May 2016, 15:31)

Richtig! Die Pflicht zur Vorsorge bedingt zugleich staatliche Aufsicht und Schutz dieser Vorsorgeform; was denn sonst? Allzu viel Auswahl würde ich als Staat da nicht zulassen... solche Varianten bleiben der privaten Vorsorge vorbehalten.


Es gibt genügend Auswahl- du kennst sie nur nicht...

Und schon mal gar nicht über "Versicherungen"- und auf KEINEN Fall "Einzahlen in die RV".
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 15:39

H2O hat geschrieben:(12 May 2016, 15:24)

Nicht "niemand", aber wer seine regelmäßige Leistung für die Gesellschaft erbracht hat,



was verstehst du unter "Leistungen für die Gesellschaft erbracht hat"?

Steuern bezahlt?

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