lol, ne Gleichmacher sind wohl eher wo anderes Angesiedelt. Ich bin mehr in die Richtung Freiraum für individuelle Entfaltung angesiedelt, da ist eine 40Std. Woche nur im Weg.
Es zwingt dich Keiner 40 Stunden in der Woche zu arbeiten. Es zwingt aber im Gegenzug auch Niemand die Anderen, Dir ein Leben zu finanzieren als wenn du 40 Stunden arbeiten würdest!
Es ist vollkommen irrelevant, denn es ist an sich keine Schande. In Deutschland wird einem geholfen! Eine Schande ist es nur dann, wenn man sich nicht helfen lässt und sich mit diesem Zustand abgibt!
Und wieder bei der Frage wie viel Ressourcen bekommt man für wie viel Arbeit.
Man bekommt dafür, dass man die "Ressource" Arbeit zur Verfügung stwllt, andere "Ressourcen". Das Tauschverhältnis entspricht dem jeweiligen Wert der Ressourcen.
Ausbeutung findet z.B bei Kindern in der Dritten Welt statt, die im Kindesalter gezwungen sind zu Arbeiten.um nicht zu verhungern.
Sowas oder etwas Ähnliches kann ich in Deutschland nicht erkennen. Alles, was du in D als Ausbeutung betrachtest ist aus Sicht der angesprochenen Kinder der blanke Hohn!
Ausbeutung findet z.B bei Kindern in der Dritten Welt statt, die im Kindesalter gezwungen sind zu Arbeiten.um nicht zu verhungern.
Sowas oder etwas Ähnliches kann ich in Deutschland nicht erkennen. Alles, was du in D als Ausbeutung betrachtest ist aus Sicht der angesprochenen Kinder der blanke Hohn!
Ach komm, willst du mir gerade erklären das ein offener Bruch zu vernachlässigen ist nur weil der Arm noch dranhängt?
Was haben AKtien mit Geld zu tun ? Wer weis wer weis, schön langsam komm ich mir verarscht vor. Oder muss man euch jeden Zusammenhang vorkauen?
Du mußt nur deutlich sagen, was du meinst. Einfach darauf vertrauen, daß jeder hier von den gleichen Prämissen und Grundannahmen ausgeht wie du, wird wohl schiefgehen.
Aus unserer Sicht mag das vielleicht wie "Ausbeutung" aussehen, allerdings auf durchaus hohem Niveau.
Wer darauf kein Bock hat, hat das alles in eigenen Händen. Dann muss man sich eben bilden, also "nachgefragtere" Fähigkeiten aneignen. Oder man kann sich selbstständig machen. Auch dazu gibt es umfangreiche Hilfe.
Und zu guter Letzt: Sollte man den Job verlieren oder der Versuch der Selbstständigkeit in die Hose gehen, dann fällt man doch relativ weich in die soziale Absicherung!
Publikum, das aus den verschiedensten Gründen keine Qualifikation erlangt hat. Bedauerlich, aber was stellst du dir vor? Eine Wohlstandsvollkaskoversicherung? Oder einen gesellschaftlichen Ausgleich für die Faulheit in der Jugend?
Publikum, das aus den verschiedensten Gründen keine Qualifikation erlangt hat. Bedauerlich, aber was stellst du dir vor? Eine Wohlstandsvollkaskoversicherung? Oder einen gesellschaftlichen Ausgleich für die Faulheit in der Jugend?
Das ist jetzt aber mehr ein Thema für wo kommen wir her wo wollen wir hin, welche Gesellschaft streben wir an?
Bei aller Liebe, ich will Keine, die Nichtstun belohnt.
Nichts tun bedeutet sterben. Und sogar dann tut man was, nämlich verrotten.
Du meinst wohl arbeitsferne Tätigkeiten.
Ganz davon ab - mit einem BGE (keine Machbarkeitsdiskussion an dieser Stelle...) könnte ich mich in einem solchen Zusammenhang schon anfreunden. Es muss nur sicher gestellt sein, dass Arbeit dann zu einem wirklich spürbaren Plus an Wohlstand und Lebensqualität führt.
Nichts tun bedeutet sterben. Und sogar dann tut man was, nämlich verrotten.
Du meinst wohl arbeitsferne Tätigkeiten.
Ganz davon ab - mit einem BGE (keine Machbarkeitsdiskussion an dieser Stelle...) könnte ich mich in einem solchen Zusammenhang schon anfreunden. Es muss nur sicher gestellt sein, dass Arbeit dann zu einem wirklich spürbaren Plus an Wohlstand und Lebensqualität führt.
es wäre auch schön wenn es keine Krankheiten mehr geben würde...
Nichts tun bedeutet sterben. Und sogar dann tut man was, nämlich verrotten.
Du meinst wohl arbeitsferne Tätigkeiten.
Ganz davon ab - mit einem BGE (keine Machbarkeitsdiskussion an dieser Stelle...) könnte ich mich in einem solchen Zusammenhang schon anfreunden. Es muss nur sicher gestellt sein, dass Arbeit dann zu einem wirklich spürbaren Plus an Wohlstand und Lebensqualität führt.
Wenn wir uns einmal ganz zurück nehmen: Mit der Aufstockerei auf Niedriglöhne wollte man politisch auch nur erreichen, daß ein Mensch, der eine nützliche Arbeit verrichtet, danach besser leben kann als ein Nachbar, der sich diese Mühen wohlweißlich erspart.
Wenn der "Mindestlohn" diese Funktion haben sollte, dann ist das auch gut, obwohl ich meine, daß wir da ein gesellschaftliches Problem haben, und kein Problem des Unternehmertums. Mit dem BGE wäre man dann wieder bei der Verantwortung der Gesellschaft gelandet, wie zuvor bei der Aufstockerei.
An all dem wird ernsthaft gearbeitet. Am BGE nicht.
es wird kein BGE geben.
Das ist nur das Hirngespinst von Geringqualifizierten, nicht für "geringen Lohn" ARBEITEN zu müssen, sondern auf der Couch sitzen bleiben zu können und DEM zu leben, was ANDERE erwirtschaften.
An all dem wird ernsthaft gearbeitet. Am BGE nicht.
Diese vornehme Zurückhaltung könnte Gründe haben. Was mir zu fehlen scheint, das ist ein ganzheitlich durchüberlegtes Konzept, wie das BGE nach seiner Einführung erwirtschaftet wird, wer davon ausgeschlossen sein muß und warum.
Ich habe bisher nur immer wieder warmherzige Beschreibungen der Vorteile eines BGE gefunden, und wenn es um die Erwirtschaftung dieses BGE in einer vernetzten Weltwirtschaft gehen sollte, dann wurde es ganz wolkig und neblig. Dann wurden berühmte Namen genannt und wissenschaftlicher Rang verliehen. Ich würde mich schämen, solche gedankliche Lücken in einem Gesellschaftsmodell offen zu lassen. Wer sich auf solchen Grundlagen dahin begibt, der setzt das Wohlergehen einer halbwegs funktionierenden Gesellschaft leichtfertig aufs Spiel.
Das ist nur das Hirngespinst von Geringqualifizierten, nicht für "geringen Lohn" ARBEITEN zu müssen, sondern auf der Couch sitzen bleiben zu können und DEM zu leben, was ANDERE erwirtschaften.
Da spielen aber die ANDEREN nicht mit
Das würde ich so hart nicht in den Raum stellen. Natürlich gibt es viel zu viele Menschen, die von der Arbeit ihrer Mitmenschen ein gutes Leben führen möchten. Solche systemische Überlegungen gehören in das Konzept eines BGE eingearbeitet; vor allem aber, wie sich eine Gesellschaft mit einem BGE in einer Welt mit ganz anderen wirtschaftlichen Grundlagen behaupten will.
Das ist nur das Hirngespinst von Geringqualifizierten, nicht für "geringen Lohn" ARBEITEN zu müssen, sondern auf der Couch sitzen bleiben zu können und DEM zu leben, was ANDERE erwirtschaften.
Da spielen aber die ANDEREN nicht mit
Naja, es gibt schon prominente Fürsprecher des BGEs, wie Bernd Leukert oder Timotheus Höttges. Die würde ich nicht unbedingt als "geringqualifiziert" bezeichnen.
H2O hat geschrieben:
Diese vornehme Zurückhaltung könnte Gründe haben. Was mir zu fehlen scheint, das ist ein ganzheitlich durchüberlegtes Konzept, wie das BGE nach seiner Einführung erwirtschaftet wird, wer davon ausgeschlossen sein muß und warum.
Was habe ich ausgelöst...aber gut. Wie das erwirtschaftet werden könnte? Steuern. So, und nicht anders.
Und wer davon ausgeschlossen sein muss? Niemand. Das bedeutet ja gerade das "bedingungslos".
Naja, es gibt schon prominente Fürsprecher des BGEs, wie Bernd Leukert oder Timotheus Höttges. Die würde ich nicht unbedingt als "geringqualifiziert" bezeichnen.
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ja- als THESE - FALLS tatsächlich Industry 4.0 die MÖGLICHEN Auswirkungen haben SOLLTE.
HEUTE- gibt es mehr als genug "Arbeit" in Deutschland
nur kaum welche für die "Niedrigkompetenzler" in Form von SV-pflichtigen Arbeistplätzen
Naja, es gibt schon prominente Fürsprecher des BGEs, wie Bernd Leukert oder Timotheus Höttges. Die würde ich nicht unbedingt als "geringqualifiziert" bezeichnen.
Was habe ich ausgelöst...aber gut. Wie das erwirtschaftet werden könnte? Steuern. So, und nicht anders.
Und wer davon ausgeschlossen sein muss? Niemand. Das bedeutet ja gerade das "bedingungslos".
Ok, auch nicht durchüberlegt! Damit befinden Sie sich aber in "guter Gesellschaft", vielleicht aber mit etwas weniger Gehirnschmalz erkämpft. Ein Gesellschaftsmodell kann nicht mit wenigen Strichen gezeichnet werden. Da hatten sich die Sozialisten schon weitaus mehr Mühe gegeben... mit sehr mäßigem "Erfolg".
Nichts tun bedeutet sterben. Und sogar dann tut man was, nämlich verrotten.
Du meinst wohl arbeitsferne Tätigkeiten.
Ganz davon ab - mit einem BGE (keine Machbarkeitsdiskussion an dieser Stelle...) könnte ich mich in einem solchen Zusammenhang schon anfreunden. Es muss nur sicher gestellt sein, dass Arbeit dann zu einem wirklich spürbaren Plus an Wohlstand und Lebensqualität führt.
Nein, mit Nichtstun meinte ich, daß jemand die Gelegenheit versäumt, sich die Bildung anzueignen, die er später brauchte. Vielleicht ein bißchen ungeschickt ausgedrückt. Natürlich kann man sich bei der Entscheidung für seine Ausbildung auch irren und eine Fertigkeit erlernen, die später nicht gebraucht wird. Aber das würde ich als Lebensrisiko ansehen. Und diesen Menschen zu helfen, halte ich für selbstverständlich. Nur, gar nichts tun und in den wichtigen Zeiten rumgammeln, das muß sich auch später auswirken.
Ok, auch nicht durchüberlegt! Damit befinden Sie sich aber in "guter Gesellschaft", vielleicht aber mit etwas weniger Gehirnschmalz erkämpft. Ein Gesellschaftsmodell kann nicht mit wenigen Strichen gezeichnet werden. Da hatten sich die Sozialisten schon weitaus mehr Mühe gegeben... mit sehr mäßigem "Erfolg".
Ich möchte an dieser Stelle keine Machbarkeitsdiskussion führen, das habe ich im entsprechenden Post auch angekündigt. Es geht einfach nur darum, dass wir uns als Gesellschaft überlegen müssen, wie wir in Zukunft, wenn die Wertschöpfung sich auf wesentlich wenige Individuen konzentriert, gesichert sein soll, dass alle ein Auskommen haben. Denn eines ist sicher - der Bürgerkrieg ist nur zwei ausgefallene Mahlzeiten entfernt.
Nein, mit Nichtstun meinte ich, daß jemand die Gelegenheit versäumt, sich die Bildung anzueignen, die er später brauchte. Vielleicht ein bißchen ungeschickt ausgedrückt. Natürlich kann man sich bei der Entscheidung für seine Ausbildung auch irren und eine Fertigkeit erlernen, die später nicht gebraucht wird. Aber das würde ich als Lebensrisiko ansehen. Und diesen Menschen zu helfen, halte ich für selbstverständlich. Nur, gar nichts tun und in den wichtigen Zeiten rumgammeln, das muß sich auch später auswirken.
Ich würde das eher als Motivation für lebenslanges Lernen ansehen, nicht wahr? Denn wer spät erkennt, dass er seine Chancen hat sausen lassen, sollte wenigstens die Möglichkeit bekommen, verpasstes nachzuholen.
Ich möchte an dieser Stelle keine Machbarkeitsdiskussion führen, das habe ich im entsprechenden Post auch angekündigt. Es geht einfach nur darum, dass wir uns als Gesellschaft überlegen müssen, wie wir in Zukunft, wenn die Wertschöpfung sich auf wesentlich wenige Individuen konzentriert, gesichert sein soll, dass alle ein Auskommen haben. Denn eines ist sicher - der Bürgerkrieg ist nur zwei ausgefallene Mahlzeiten entfernt.
Seit dem Jahr 1820 gibt es das Phänomen der Massenarbeitslosigkeit und die Behauptung, dass die Arbeit ausgeht. David Ricardo war die erste Person die so was behauptet hat. Und ab 2020 sollen sogar die Computer nicht mehr wesentlich besser werden.
. Es geht einfach nur darum, dass wir uns als Gesellschaft überlegen müssen, wie wir in Zukunft, wenn die Wertschöpfung sich auf wesentlich wenige Individuen konzentriert, gesichert sein soll, dass alle ein Auskommen haben. Denn eines ist sicher - der Bürgerkrieg ist nur zwei ausgefallene Mahlzeiten entfernt.
von WELCHEM Land schreibst du?
Deutschland kann es ja NICHT sein
keiner der ALG II oder Sozialhilfe bezieht hat irgendwelche "Defizite" in der Grundversorgung.
und die "Zukunft", welche du beschreibst, ist eine THESE- wie andere Thesen auch.
Diese deine These wurde schon vor 200 Jahren aufgestellt- und hat sich bis heute NICHT manifestiert...
Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden
Verfasst: Montag 30. Mai 2016, 09:42
von Adam Smith
Sogar die Rente mit 73 Jahren wurde vor ein paar Tagen gefordert.
Seit dem Jahr 1820 gibt es das Phänomen der Massenarbeitslosigkeit und die Behauptung, dass die Arbeit ausgeht. David Ricardo war die erste Person die so was behauptet hat. Und ab 2020 sollen sogar die Computer nicht mehr wesentlich besser werden.
Das ist das schöne mit Prognosen - die Wirklichkeit holt sie häufig ein.
Mit Quantencomputern wird der nächste große Schritt, auch in der Geschwindigkeit, vollzogen. Heute gibt es ja schon einige, die schrankgroß sind und spezialisierte Aufgaben wahrnehmen. Wenn es gelingt, diese auf Towergröße zu schrumpfen - oder es durch Übertragungstechniken unnötig zu machen, dass sich der Computer vor Ort befindet - wird sich auch in diesem Bereich einiges verändern. Eine Bekannte arbeitet in der Versicherungsbranche, und die wissen bei sich im Unternehmen, dass 2017 eine Bombe platzen wird - weil viel Personal einfach nicht mehr benötigt wird.
Realist2014 hat geschrieben:
von WELCHEM Land schreibst du?
Deutschland kann es ja NICHT sein
keiner der ALG II oder Sozialhilfe bezieht hat irgendwelche "Defizite" in der Grundversorgung.
und die "Zukunft", welche du beschreibst, ist eine THESE- wie andere Thesen auch.
Diese deine These wurde schon vor 200 Jahren aufgestellt- und hat sich bis heute NICHT manifestiert...
Kein Land speziell, der Mensch im allgemeinen hat nur eine sehr dünne Zivilisationsdecke.
Und natürlich ist jede Prognose eine These. Aber man sollte sich auf das Schlimmste vorbereiten und das Beste hoffen. Denn "Wird schon gutgehen"-Land ist ein gefährliches Land.
Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden
Verfasst: Montag 30. Mai 2016, 09:50
von Adam Smith
Hoffen wir mal, dass wir nicht bis 73 Jahre arbeiten müssen wie das Institut IW festgestellt hat.
Völlig korrekt. Allerdings nur für den Fall, daß Du der alleinige Entscheidungsträger in dieser Frage sein wirst. Sollten auch andere Leute mitreden dürfen, wäre ich mir an deiner Stelle nicht mehr so sicher.
Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden
Verfasst: Montag 30. Mai 2016, 10:05
von firlefanz11
Realist2014 hat geschrieben:(28 May 2016, 11:07)
dann muss in den 6 Stunden aber auch die gleiche Produktivität erzielt werden- wie vorher in 8 Stunden...
also eine Leistungssteigerung von 33%....
Öh, das stand doch da, dass sowohl die Produktivität als auch der Gewinn gestiegen sind...
"Bei beiden Firmen sind dadurch sowohl die Produktivität der Mitarbeiter als auch der Gewinn gestiegen. "
Mir erschliesst sich zwar nicht so wirklich wie das funktioniert haben soll aber die werden sich das wohl kaum aus den Fingern gesaugt haben...
Öh, das stand doch da, dass sowohl die Produktivität als auch der Gewinn gestiegen sind...
"Bei beiden Firmen sind dadurch sowohl die Produktivität der Mitarbeiter als auch der Gewinn gestiegen. "
Mir erschliesst sich zwar nicht so wirklich wie das funktioniert haben soll aber die werden sich das wohl kaum aus den Fingern gesaugt haben...
Eines ist schon lange bekannt: Teilzeitkräfte sind im Schnitt wesentlich produktiver als Vollzeitkräfte. Allerdings kaum in dem hier besprochenen Rahmen. Man müßte sich das Modell einfach mal ganz genau anschauen. Vielleicht sind einfach die Voraussetzungen hier ideal.
Völlig korrekt. Allerdings nur für den Fall, daß Du der alleinige Entscheidungsträger in dieser Frage sein wirst. Sollten auch andere Leute mitreden dürfen, wäre ich mir an deiner Stelle nicht mehr so sicher.
Wenn das IW feststellt, dass die Deutschen vermutlich in 25 Jahren bis 73 Jahre arbeiten müssen, ist es unwahrscheinlich, dass es so etwas geben wird.
Wenn das IW feststellt, dass die Deutschen vermutlich in 25 Jahren bis 73 Jahre arbeiten müssen, ist es unwahrscheinlich, dass es so etwas geben wird.
Dummerweise hat das IW nicht festgestellt, ob es in 25 Jahren diese Arbeit überhaupt noch gibt. Denn das kann es gar nicht. Des Weiteren geht es hier um eine Frage des Zeithorizontes. Wenn hier jemand etwas für alle Ewigkeit ausschließt, dann halte ich das einfach für bescheuert. Zu sagen, man hält die Einführung eines BGE kurz- und mittelfristig für sehr unwahrscheinlich ist ja in Ordnung. Würde ich auch so sehen. Aber längerfristig sehe ich das völlig anders.
Völlig korrekt. Allerdings nur für den Fall, daß Du der alleinige Entscheidungsträger in dieser Frage sein wirst. Sollten auch andere Leute mitreden dürfen, wäre ich mir an deiner Stelle nicht mehr so sicher.
ich bin mir da absolut sicher- das es KEIN BGE geben wird
denn für das "auf der Couch sitzen und von dem Leben, was ANDERE erwirtschaften" gibt es keine Mehrheit in D.
Zu sagen, man hält die Einführung eines BGE kurz- und mittelfristig für sehr unwahrscheinlich ist ja in Ordnung. Würde ich auch so sehen. Aber längerfristig sehe ich das völlig anders.
wenn es keine SV-pflichten Arbeitsplätze mehr gibt- dann KANN es auch kein Umlagesystem in der RV mehr geben..
nur - WARUM sollte es die nicht mehr geben?
sind dann alle arbeitenden selbständig?
Du hast diesen schrecklichen Hang zum absoluten. Das wird es geben, das wird es nicht geben, das wird es niemals geben,...
Und hier eben keine sv-pflichtige Arbeitsplätze mehr. Natürlich wird es die geben. Die Frage ist wie viele. Können wir uns die Rente mit 73 da überhaupt leisten? Bringt das was? Wenn viele der Jüngeren auf der Straße stehen, weil die ganzen Alten die Arbeitsplätze besetzen, dann wäre das nämlich ein Schuß ins Knie. Keiner von uns weiß, wie die Welt in 25 Jahren aussieht. Auch Du nicht. Trotz deiner Kristallkugel.
Das ist das schöne mit Prognosen - die Wirklichkeit holt sie häufig ein.
Mit Quantencomputern wird der nächste große Schritt, auch in der Geschwindigkeit, vollzogen. Heute gibt es ja schon einige, die schrankgroß sind und spezialisierte Aufgaben wahrnehmen. Wenn es gelingt, diese auf Towergröße zu schrumpfen - oder es durch Übertragungstechniken unnötig zu machen, dass sich der Computer vor Ort befindet - wird sich auch in diesem Bereich einiges verändern. Eine Bekannte arbeitet in der Versicherungsbranche, und die wissen bei sich im Unternehmen, dass 2017 eine Bombe platzen wird - weil viel Personal einfach nicht mehr benötigt wird.
Quantencomputer sind so gesehen aber keine "Weiterentwicklung", der heutigen Digitaltechnik. Es wird einige Dinge geben, da werden Quantencomputer den heutigen Überlegen sein (z.B. Datenbanken durchsuchen), aber für wieder andere Dinge sind diese wiederrum nicht so gut geeignet.
Allerdings glaube ich auch nicht an einen nicht mehr vorhandenen Fortschritt ab 2020. Was dort eher gemeint ist, ist vielleicht, dass die einzelne CPU nicht mehr große Sprünge machen kann. Allerdings wird hier - wie vermehrt in den letzten Jahren schon umgesetzt - daher die Entwicklung eher in die Richtung gehen, die jeweilige Arbeit auf das Zusammenspiel mehrerer CPUs aufzuteilen. Da ist wohl derzeit mehr Potential zu sehen, als in der Weiterentwicklung einzelner CPU.
Naja, es gibt schon prominente Fürsprecher des BGEs, wie Bernd Leukert oder Timotheus Höttges. Die würde ich nicht unbedingt als "geringqualifiziert" bezeichnen.
Was habe ich ausgelöst...aber gut. Wie das erwirtschaftet werden könnte? Steuern. So, und nicht anders.
Und wer davon ausgeschlossen sein muss? Niemand. Das bedeutet ja gerade das "bedingungslos".
Wenn, dann geht das nicht auf nationaler Ebene. Denn das würde einen Riesen Schwarzmarkt eröffnen und einen Grenztourismus, wie man ihn in unserer Gegend auch Richtung Luxemburg erlebt. Einmal hinfahren, volltanken, 10 Pfd. Kaffee kaufen, und noch die zulässigen Anzahl Tabakwaren und Schnaps und das Ganze lohnt sogar für mich, trotz der 80 km, die zu fahren sind. Was meint Ihr, was erst die Steuerlast für ein BGE auslösen würde, die ja nur auf den Umsatz bezogen sein kann?
Das ist nur das Hirngespinst von Geringqualifizierten, nicht für "geringen Lohn" ARBEITEN zu müssen, sondern auf der Couch sitzen bleiben zu können und DEM zu leben, was ANDERE erwirtschaften.
Da spielen aber die ANDEREN nicht mit
Irgendwie erinnerst du mich an meinen ersten Chef, dem war auch nicht wichtig WAS man machte, es zählte nur DAS man etwas macht und sei es auch noch so sinnentleert.