Der Kampf gegen das Auto

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Senexx
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Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Senexx » Sa 8. Jun 2019, 15:34

BaWü-Verkehrsminister Herrmann hat nun Klartet gesprochen: Er will das Auto bekämpfen. Die Menschen sollen weniger fahren.

Die Daimler-, Porsche- und Audi-Beschäftigten im Lande werden da sicher gerne hören.

Wie lange spielt das Volk noch mit? Und wann bereitet es dem grünen Spuk kein Ende?
Zuletzt geändert von Senexx am Sa 8. Jun 2019, 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Odin1506 » Sa 8. Jun 2019, 15:53

Senexx hat geschrieben:(08 Jun 2019, 15:34)

BaWü-Verkehrsminister Herrmann hat nun Klartet gesprochen: Er will das Auto bekämpfen. Die Menschen sollen weniger fahren.

Die Daimler-, Porsche- und Audi-Beschäftigten im Lande werden da sicher gerne hören.

Wie lange spielt das Volk noch mit? Und warum bereitet es dem grünen Spuk kein Ende?


Solange wie die Bevölkerung glaubt, das sie den "Klimawandel" damit aufhalten können, wird der "güne Spuck" weiter machen.
Ich frage mich allerdings, warum die, die am lautesten schreien, immer noch mit dem Flugzeug fliegen und nicht mit dem Fahrrad zu ihren Wleltklimakonferenzen fahren. Zu Fuß gehen geht auch.
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Tom Bombadil
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 8. Jun 2019, 16:11

Senexx hat geschrieben:(08 Jun 2019, 15:34)

BaWü-Verkehrsminister Herrmann hat nun Klartet gesprochen: Er will das Auto bekämpfen.

Hast du ein Zitat?
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Vongole » Sa 8. Jun 2019, 16:17

Tom Bombadil hat geschrieben:(08 Jun 2019, 16:11)

Hast du ein Zitat?


Ich hab eins, so furchtbar klingt das alles nun nicht:
https://www.rnz.de/politik/suedwest_art ... 45571.html

Vor allem, wenn man es damit in Verbindung bringt:

Damit die deutsche Autoindustrie im globalen Wettbewerb nicht abgehängt wird, hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) jetzt gemeinsam mit den Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU, Bayern) und Stephan Weil (SPD, Niedersachsen) am Freitag ein Positionspapier veröffentlicht. Baden-Württemberg mit Daimler und Porsche, Bayern mit BMW und Audi und Niedersachsen mit Volkswagen bilden die Automobil-Zentren in Deutschland.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... t-100.html
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 8. Jun 2019, 16:20

Das klingt in der Tat nicht so furchtbar. Ich fände es aber gut, wenn man sich zum Ziel setzen würde, den Ausflugsverkehr aufs Land raus auch um ein Drittel zu reduzieren.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Senexx » Sa 8. Jun 2019, 17:15

Tom Bombadil hat geschrieben:(08 Jun 2019, 16:11)

Hast du ein Zitat?

Radiobericht.

Es soll 25% weniger Auto gefahren werden.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 8. Jun 2019, 17:30

Senexx hat geschrieben:(08 Jun 2019, 17:15)

Es soll 25% weniger Auto gefahren werden.

Dann scheint der Kampf aber nicht sonderlich konsequent gekämpft zu werden.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Senexx » Sa 8. Jun 2019, 17:48

Tom Bombadil hat geschrieben:(08 Jun 2019, 17:30)

Dann scheint der Kampf aber nicht sonderlich konsequent gekämpft zu werden.


Wann wäre er denn konsequent? Halbierung des Verkehrs?

Der Autoverkehr wird im Übrigen zu- und nicht abnehmen.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Senexx » Sa 8. Jun 2019, 17:51

Autofahren müsse insgesamt deutlich unattraktiver werden, warnte der Minister, dessen Dienstwagen ein Mercedes-Hybrid ist: "Solange du noch mit dem Auto überall hinkommst, fährst du auch mit dem Auto überall hin.


https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... n-100.html

Sprich, er will neue Hindernisse aufbauen.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Ger9374 » Sa 8. Jun 2019, 18:24

Senexx hat geschrieben:(08 Jun 2019, 17:51)

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... n-100.html

Sprich, er will neue Hindernisse aufbauen.




Die brauchen gar keine neuen Hindernisse aufstellen. Alles an Verkehrsinfrastruktur weiter verkommen lassen , das reicht doch völlig . Und natürlich trotzdem wie gehabt Steuern und Abgaben weiterhin abgreifen, wie gesagt , alles so belassen.:-))
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Iwan der Liebe » Sa 8. Jun 2019, 18:50

Ger9374 hat geschrieben:(08 Jun 2019, 18:24)

Die brauchen gar keine neuen Hindernisse aufstellen. Alles an Verkehrsinfrastruktur weiter verkommen lassen , das reicht doch völlig . Und natürlich trotzdem wie gehabt Steuern und Abgaben weiterhin abgreifen, wie gesagt , alles so belassen.:-))



FALSCH. Man richtet weiterhin auf Autobahnen dort Baustellen ein, wo es keine Schäden gibt. Damit schafft man nicht nur Hindernisse, sondern man schafft, was der SPD ja immer ganz besonders wichtig ist, Arbeitsplätze! :thumbup:

Lustig ist es auch, wenn man überall Baustellen einrichtet, an denen kein Mensch arbeitet. Das schafft auch Frust bei den Autofahrern! :thumbup:

Fakt ist schon, dass der Autoverkehr, besonders der mit uralter Verbrennungstechnik, reduziert werden muss. Allerdings wäre ich dafür, dass man konstruktive Maßnahmen durchsetzt, nicht ausschließlich destruktive. Wie wäre es denn z.B., den ÖPNV kostenlos anzubieten? Dann wären zumindest die 25% der Deutschen, die gar kein Geld haben, weg von der Straße, und das völlig freiwillig.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Senexx » Sa 8. Jun 2019, 19:02

Ger9374 hat geschrieben:(08 Jun 2019, 18:24)

Die brauchen gar keine neuen Hindernisse aufstellen. Alles an Verkehrsinfrastruktur weiter verkommen lassen , das reicht doch völlig . Und natürlich trotzdem wie gehabt Steuern und Abgaben weiterhin abgreifen, wie gesagt , alles so belassen.:-))


Das reicht nicht.

Man muss Straßen verengen, gefährliche Engstellen einbauen, Abbiegespuren beseitigen, Zubringer und Überführungen zugunsten von Kreuzungen abreißen. Alles bei uns beispielsweise schon mehrfach umgesetzt bzw. noch in massenhafter Planung.

In Wohngebieten richtet man Fahrradstraßen ein, in denen Autos nur noch geduldet sind, und Fahrradfahrer sich an überhaupt keine Verkehrsregeln mehr halten, und glauben, nur weil es Fahradstraße reicht, gelte keine Rechts-vor-links-Regel mehr und sie dürften ohne zu gucken, einfach einbiegenen Autofahrern die Vorfahrt nehmen.

Parkplätze werden beseitigt, dafür schickt man dann Politessen vorbei zum Knöllchenverteilen.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Vongole » Sa 8. Jun 2019, 19:34

Senexx hat geschrieben:(08 Jun 2019, 17:51)

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... n-100.html

Sprich, er will neue Hindernisse aufbauen.


Na und? Was ist denn dagegen zu sagen, den kommunalen Nahverkehr zu stärken, um damit den Autoverkehr zu reduzieren?
Es muss anscheinend ein super Gefühl sein, Tag für Tag im Stau in deutschen Städten zu stehen, pro Auto kaum jemals mehr als eine Person. :rolleyes:
Ein Gefühl, das ich seit Jahren nicht mehr teile, und trotzdem komme ich von A nach B, meistens sogar schneller.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Teeernte » Sa 8. Jun 2019, 20:46

Tom Bombadil hat geschrieben:(08 Jun 2019, 16:20)

Das klingt in der Tat nicht so furchtbar. Ich fände es aber gut, wenn man sich zum Ziel setzen würde, den Ausflugsverkehr aufs Land raus auch um ein Drittel zu reduzieren.


Das kannst Du mit Grün gern haben... "Natura 2000" Sachsen Anhalt und Sachsen "schließt" 16% der Landesfläche (die ehemals der Naherholung dienten)

Natura 2000 an der Elbe: Verbotene Zonen am Ufer | MZ.de
https://www.mz-web.de › Landkreis Wittenberg
09.09.2018 - Für welche Uferbereiche an der Elbe, die zum Schutz gefährdeter Tier- ... im Landesverwaltungsamt zuständiger Referatsleiter für Natura 2000.
Natura 2000: Elbe wird von April bis Juli gesperrt - Volksstimme
https://www.volksstimme.de/.../havelber ... uli-gesp...
20.08.2018 - Im Herbst fand das Beteiligungsverfahren zum an der Elbe geplanten Natura- 2000-Gebiet statt. Nun liegt der Entwurf mit Verschärfungen aus.
Magdeburg: Natura 2000 fällt bei der Stadt durch | Volksstimme.de
https://www.volksstimme.de/lokal/magdeb ... ./20171110
10.11.2017 - Die Natur der Magdeburger Elbe und Elbaue soll im Rahmen eines EU-Projekts rechtlich geschützt werden. Die Stadt ist gegen den Entwurf.
Schutzgebiete - Natura 2000-Gebiete - Mittlere Elbe einschließlich ...
https://www.natura2000-lsa.de/natura_20 ... 39&idcat...
Das 19.070 ha große EU SPA Mittlere Elbe einschließlich Steckby-Lödderitzer Forst erstreckt sich entlang der Elbe von Griebo (Elbe-km 229) bis Barby ...
Schutzgebiete - Interaktive Karte - Interaktive Karte der Natura 2000 ...
https://www.natura2000-lsa.de/schutzgeb ... ive-karte/
Natura 2000-Gebiete in Sachsen-Anhalt. Wenn Sie auf die unten abgebildete Karte klicken, öffnet sich die interaktive Karte in einem neuen Fenster. Auf dieser ...
NATURA 2000 im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MV
https://www.elbetal-mv.de/naturschutz/natura-2000.html
Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MV – ein Urstromtal in seiner ganzen Breite. ... Europäischer Schutzstatus - Natura 2000. Natura 2000 Logo. Die Natur ...



Bei google die ersten bei>>> 2000 Elbe
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 8. Jun 2019, 22:16

Senexx hat geschrieben:(08 Jun 2019, 17:48)

Wann wäre er denn konsequent?

Wenn ich etwas bekämpfen will, dann auch zu 100%, sonst kann ich es gleich lassen.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 8. Jun 2019, 22:18

Teeernte hat geschrieben:(08 Jun 2019, 20:46)

Das kannst Du mit Grün gern haben... "Natura 2000" Sachsen Anhalt und Sachsen "schließt" 16% der Landesfläche (die ehemals der Naherholung dienten)

Na, wer Grün wählt, weiß doch was er bekommt, da finde ich die 25% des grünen BW-Verkehrsministers echt noch moderat.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon BingoBurner » Sa 8. Jun 2019, 22:18

Vongole hat geschrieben:(08 Jun 2019, 16:17)

Ich hab eins, so furchtbar klingt das alles nun nicht:
https://www.rnz.de/politik/suedwest_art ... 45571.html

Vor allem, wenn man es damit in Verbindung bringt:

Damit die deutsche Autoindustrie im globalen Wettbewerb nicht abgehängt wird, hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) jetzt gemeinsam mit den Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU, Bayern) und Stephan Weil (SPD, Niedersachsen) am Freitag ein Positionspapier veröffentlicht. Baden-Württemberg mit Daimler und Porsche, Bayern mit BMW und Audi und Niedersachsen mit Volkswagen bilden die Automobil-Zentren in Deutschland.
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2025 wäre die richtige Zahl. Alternative ?
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon NMA » Sa 8. Jun 2019, 22:24

Solange der ÖPNV und die Bahn noch so performen wie aktuell und solange das noch so viel kostet, ist das Auto alternativlos. Für Leute wie mich auf dem Land erst Recht. In Deutschland das Auto zu bekämpfen ist so aussichtsreich wie die Bekämpfung von Bier.
Ich habe lange Zeit P+R gemacht, weil es sinnvoll ist, nicht mit dem Auto in die Großstadt zu fahren. Aber das Auto madig zu machen ist Unsinn.
Zuletzt geändert von NMA am Sa 8. Jun 2019, 22:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 8. Jun 2019, 23:06

Es mussten Beiträge mitsamt Reaktion entfernt werden. Bitte an die Regeln halten.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Iwan der Liebe » Sa 8. Jun 2019, 23:38

Vongole hat geschrieben:(08 Jun 2019, 19:34)

Na und? Was ist denn dagegen zu sagen, den kommunalen Nahverkehr zu stärken, um damit den Autoverkehr zu reduzieren?
Es muss anscheinend ein super Gefühl sein, Tag für Tag im Stau in deutschen Städten zu stehen, pro Auto kaum jemals mehr als eine Person. :rolleyes:
Ein Gefühl, das ich seit Jahren nicht mehr teile, und trotzdem komme ich von A nach B, meistens sogar schneller.



Nun, ich stehe auch gelegentlich im Stau. Allerdings bin ich trotzdem noch wesentlich schneller, als wenn ich den ÖPNV nutzen würde. Und die Preise sind absolut indiskutabel, wenn ich allein mit dem Auto fahre, dann ist das billiger, als wenn ich Busse und Bahnen nehme, die die dreifache Zeit benötigen. :rolleyes:

Neuerdings richtet man auf überlasteten Straßen Busspuren ein. Die nützen niemandem, weil sie riesige Staus verursachen, in denen u.a. auch die Busse stehen. Da fragt man sich schon, ob da nicht einige Leute in der Verwaltung ein wenig unterbelichtet sind. :rolleyes:

Nicht destruktiv handel, wie z.B. mit Busspuren, sondern konstruktiv! Ein kostenloser und vor allem ein wenig besser durchdachter ÖPNV würde viele Leute dazu bringen, gelegentlich aufs Auto zu verzichten.

Es ist nicht wichtig, dass die Busse und Bahnen immer neuwertig sind, man muss sie nicht gleich ausmustern, wenn mal ein Sitz verschmutzt ist oder wenn es schönere Modelle gibt. Aber wie geschrieben, sie müssen billiger oder kostenlos werden. Ferrarifahrer und Mittelschichtler werden sowieso nicht auf den ÖPNV umsteigen.

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