Na ja, ich sags mal so: der Regelsatz für eine alleinstehende Person beträgt 416 Euro. Wie diese ausgegeben werden, entscheidet der Empfänger. Die Einteilung ist in meinen Augen auch zum Großteil schwachsinnig bis überflüssig, aber man wollte da wohl einen "Schnitt" aufzeigen. Anders kann ich mir manche Beträge nicht erklären.Dampflok94 hat geschrieben:(03 Mar 2018, 17:57)
Für Nahrung sind 145,04 Euro vorgesehen. Quelle
Für den einen ist das eben ausreichend, für den anderen eben nicht. Der geht dann zur Tafel.
Wer sich diese krummen beträge ausgedacht hat, ist sowieso ziemlich daneben. 1,06 Euro pro monat für Bildung? Potzblitz, Ohne die 6 Cent wäre das ziemlich wenig.
Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
So hat man halt diese 416 Euro errechnet. Pseudo wissenschaftlich.Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 18:23)
Na ja, ich sags mal so: der Regelsatz für eine alleinstehende Person beträgt 416 Euro. Wie diese ausgegeben werden, entscheidet der Empfänger. Die Einteilung ist in meinen Augen auch zum Großteil schwachsinnig bis überflüssig, aber man wollte da wohl einen "Schnitt" aufzeigen. Anders kann ich mir manche Beträge nicht erklären.
Ist ja auch jeder einzelne Teil grundsätzlich richtig. Auch HartzIV Empfänger brauchen eben nicht nur Nahrung.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 18:23)
Na ja, ich sags mal so: der Regelsatz für eine alleinstehende Person beträgt 416 Euro. Wie diese ausgegeben werden, entscheidet der Empfänger. Die Einteilung ist in meinen Augen auch zum Großteil schwachsinnig bis überflüssig, aber man wollte da wohl einen "Schnitt" aufzeigen. Anders kann ich mir manche Beträge nicht erklären.
Und diese Hartz Regelsatz Berechnung sind zu dem völlig veraltet., währenddessen wurde die Essener Tafel von der Erdogan nahem muslimischen Partei Allianz deutscher Demokraten angezeigt, Grund,der Ausschluss von Ausländern Diskriminierung und der Wegfall der Gemeinnützigkeit. Ein Vorgeschmack der gesellschaftspolitischen Zukunft hierzulande
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Dampflok94 hat geschrieben:(03 Mar 2018, 18:28)
So hat man halt diese 416 Euro errechnet. Pseudo wissenschaftlich.
Ist ja auch jeder einzelne Teil grundsätzlich richtig. Auch HartzIV Empfänger brauchen eben nicht nur Nahrung.
Richtig, Pseudo wissenschaftlich, Pi mal Daumen eben.

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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Jeder Mensch braucht mehr als nur Nahrung, aber man braucht m.E. nicht jede Kategorie der angegebenen jeden Monat zu belegen. Daher ist man flexibel in der Art der Ausgabe. Lediglich durch den Gesamtbetrag erfährt man natürlich eine Einschränkung. Wenn ich da die Möglichkeit kostenloser Angebote wie der Tafeln o.ä. hätte, dann würde ich sicher auch davon Gebrauch machen, wenn mir das Budget zu knapp für meine Lebensführung ist.Dampflok94 hat geschrieben:(03 Mar 2018, 18:28)
So hat man halt diese 416 Euro errechnet. Pseudo wissenschaftlich.
Ist ja auch jeder einzelne Teil grundsätzlich richtig. Auch HartzIV Empfänger brauchen eben nicht nur Nahrung.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Guter Beitrag.Selina hat geschrieben:(03 Mar 2018, 14:09)
Schöner Kommentar zu den Tafeln von Ex-Titanic-Chef Leo Fischer:
Zitat (= nur ein Ausschnitt):
Ganz am Anfang mag es mal eine gute Idee gewesen sein: Lebensmittel nicht wegschmeißen, sondern verteilen. Das klingt nett, das verstehen alle. In jedem anderen Land als diesem könnte diese Idee vielleicht funktionieren. In diesem unseren Land jedoch wird auch aus so einer harmlosen, lieben Idee ein Ungetüm, ein Schauplatz niederster Instinkte, ein ganzes Abbild der deutschen Gesellschaft im Kleinen. Noch im Kampf um Müll gibt es oben und unten, müssen sich die Braunhäutigen und Mandeläugigen hinten anstellen und doppelt so nett sein wie alle anderen. Noch im Kampf um Müll muss den Befehlen der Kommandanten gehorcht werden, muss Reih und Glied herrschen und schwebt über allem die Zuchtrute. Und noch im Kampf um Müll gibt es predigende Millionäre, die genaue Vorstellungen haben, wie die Ärmsten diesen Kampf zu führen haben.
Die Tafeln sind fester Bestandteil des Systems Hartz IV, man muss sie schon halbstaatlich nennen. Es gibt sie, wie es die Bahn gibt und die Post. Kaum waren sie flächendeckend eingerichtet, begannen die Sozialbehörden, die Anwesenheit von Tafeln in den Hartz-IV-Regelsatz einzubeziehen. Wenn es nicht reicht, können Sie ja zu den Tafeln gehen, war ein Satz, den plötzlich viele Abhängige zu hören bekamen. So wurde ein Grundrecht teilprivatisiert - die Existenz eines privaten, karitativen Vereins, der seine Arbeit jederzeit einstellen kann, wurde faktisch Teil einer Leistung des Staates, der genau dies nicht darf. Kein Wunder, dass alle dafür waren, dass sich Bundesministerinnen für die Tafeln ins Zeug legten und Medienhäuser große Kampagnen fuhren - denn alle profitierten davon: Der Druck auf den Staat und seine unzureichenden Regelleistungen wurde geringer, und die Unternehmen hatten eine billige Möglichkeit, ihren Dreck zu verklappen.
https://www.neues-deutschland.de/artike ... afeln.html

Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Das kann durchaus sein, und auch deshalb lobe ich den ehrenamtlichen Einsatz der Menschen, die sich täglich und dauerhaft um diese armen Menschen bemühen. Allerdings bin ich der Meinung, daß leider viele Menschen nicht so mündig sind, daß sie ihr Leben eigenständig in den Griff bekommen. Das hat aber mit den staatlichen Leistungen weniger zu tun. Erfreulich, wenn Tafeln helfen, diese Menschen auf zu fangen.Dampflok94 hat geschrieben:(03 Mar 2018, 17:28)
Ich bin da eher der Meinung der ZEIT:
Wer sagt, die Tafeln dienen nur dem anderweitigen Einkauf von Dingen, der macht es sich sehr einfach. Es gibt Menschen, die sind auf die Tafel angewiesen. Sonst bleibt die Küche kalt und der Magen leer.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Natürlich braucht man nicht alles jeden Monat. Aber viele HartzIV-Empfänger sind ja längere Zeit darauf angewiesen. Und dann braucht man eben doch mal neue Schuhe oder die Waschmaschine geht kaputt. Eigentlich ist also vorgesehen, daß jeder Empfänger den nicht benötigten Teil zurück legt. Weil er ihn irgendwann brauchen wird.Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 18:41)
Jeder Mensch braucht mehr als nur Nahrung, aber man braucht m.E. nicht jede Kategorie der angegebenen jeden Monat zu belegen. Daher ist man flexibel in der Art der Ausgabe. Lediglich durch den Gesamtbetrag erfährt man natürlich eine Einschränkung. Wenn ich da die Möglichkeit kostenloser Angebote wie der Tafeln o.ä. hätte, dann würde ich sicher auch davon Gebrauch machen, wenn mir das Budget zu knapp für meine Lebensführung ist.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Das war aber früher im Grunde auch nicht viel anders, oder? Daher bin ich nach wie vor der Meinung, dass Einrichtungen wie die Tafeln heute nicht nötiger sind, als sie es früher gewesen wären. Es gab sie nur nicht. Und dass es sie heute gibt, hilft nun mal vielen Menschen. Ebenso wie Sozialkaufhäuser, Möbelbörsen o.ä. Wird sehr stark angenommen.Dampflok94 hat geschrieben:(03 Mar 2018, 19:08)
Natürlich braucht man nicht alles jeden Monat. Aber viele HartzIV-Empfänger sind ja längere Zeit darauf angewiesen. Und dann braucht man eben doch mal neue Schuhe oder die Waschmaschine geht kaputt. Eigentlich ist also vorgesehen, daß jeder Empfänger den nicht benötigten Teil zurück legt. Weil er ihn irgendwann brauchen wird.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Was meinst Du mit früher? Die Sozialhilfe was anders konzipiert. Da hat man z. B. eine neu Couch beantragt und das wurde dann von Sozialamt beschieden. Ggf. nachdem ein Mitarbeiter die Couch in Augenschein nahm. D. h. es gab natürlich pauschale Hilfen aber auch eine Unzahl von Einzelfallentscheidungen. Nun letzteres sicherlich schwieriger. Aber eben auch ein Stück weit gerechter.Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 19:16)
Das war aber früher im Grunde auch nicht viel anders, oder? Daher bin ich nach wie vor der Meinung, dass Einrichtungen wie die Tafeln heute nicht nötiger sind, als sie es früher gewesen wären. Es gab sie nur nicht. Und dass es sie heute gibt, hilft nun mal vielen Menschen. Ebenso wie Sozialkaufhäuser, Möbelbörsen o.ä. Wird sehr stark angenommen.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Worauf ich hinaus wollte war, dass das Geld bei Hilfe-Empfängern sicher auch knapp war, man sich nicht alles oder in dem Umfang leisten konnte, wie gewünscht oder erforderlich. Man hätte das Angebot von Einrichtungen wie den Tafeln sicher auch angenommen, um sein Budget anders einteilen zu können. Das meinte ich.Dampflok94 hat geschrieben:(03 Mar 2018, 19:33)
Was meinst Du mit früher? Die Sozialhilfe was anders konzipiert. Da hat man z. B. eine neu Couch beantragt und das wurde dann von Sozialamt beschieden. Ggf. nachdem ein Mitarbeiter die Couch in Augenschein nahm. D. h. es gab natürlich pauschale Hilfen aber auch eine Unzahl von Einzelfallentscheidungen. Nun letzteres sicherlich schwieriger. Aber eben auch ein Stück weit gerechter.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Ich bin ja nicht völlig naiv. Natürlich gibt es unterschiedliche Gründe für due Nutzung der Tafel. Und da gibt es auch diejenigen, die dasgesparte Geld anderweitig verwenden wollen. Sei es für Alkohol, Tabak oder auch den Lotto-Einsatz. Aber es gibt eben auch die anderen. Die, welche auf die Tafel angewiesen sind, damit zum Ende des Monats überhaupt noch was auf den Tisch kommt. Viele werden irgendwo dazwischen liegen.Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 19:37)
Worauf ich hinaus wollte war, dass das Geld bei Hilfe-Empfängern sicher auch knapp war, man sich nicht alles oder in dem Umfang leisten konnte, wie gewünscht oder erforderlich. Man hätte das Angebot von Einrichtungen wie den Tafeln sicher auch angenommen, um sein Budget anders einteilen zu können. Das meinte ich.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Welche Ausgaben sind das, die anfallen, sodass kein oder kaum Geld für Essen übrig bleibt? Die Frage ist übrigens in keinster Weise provokant zu verstehen, ich frage ernsthaft. Besondere Medikamente? Gibt es da keine speziellen Beihilfen? Oder Tierhaltung?Dampflok94 hat geschrieben:(03 Mar 2018, 19:47)
Ich bin ja nicht völlig naiv. Natürlich gibt es unterschiedliche Gründe für due Nutzung der Tafel. Und da gibt es auch diejenigen, die dasgesparte Geld anderweitig verwenden wollen. Sei es für Alkohol, Tabak oder auch den Lotto-Einsatz. Aber es gibt eben auch die anderen. Die, welche auf die Tafel angewiesen sind, damit zum Ende des Monats überhaupt noch was auf den Tisch kommt. Viele werden irgendwo dazwischen liegen.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Deine Quellen, die du aus gutem Grund nicht konkret benannt hast, besagen, dass arbeitende Migranten beträchtliche Geldsummen in die Heimat überweisen. Von Flüchtlingen steht da nix. Ist ja auch schlecht möglich, da die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz nicht mal den Hartz- IV-Satz betragen. Oder glaubst du vielleicht, dass die paar Paprika, Äpfel und Brote, die sie beim Einkauf sparen, 67 Millionen Euro ausmachen?Ammianus hat geschrieben:(03 Mar 2018, 11:32)
Hier geht es doch grundsätzlich darum, dass Flüchtlinge erhebliche Gedlbeträge in ihre Heimatländer überweisen. Im Zusammenhang mit dem Strangthema sieht man, wie diese Gelder frei werden.
Deine Frage nach Quellen habe ich als typische Trickserei angesehen.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Tierhaltung ist ein gutes Beispiel. Mal ein paar Schuhe, eine Winterjacke, ein Geburtstagsgeschenke fuer die Kinder, ein Brillengestell, Schulutensilien, ein Friseurbesuch, die Internetflatrate, nicht verschreibungspflichtige Medikamente, mehr Windeln bei Babydurchfall....Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 19:51)
Welche Ausgaben sind das, die anfallen, sodass kein oder kaum Geld für Essen übrig bleibt? Die Frage ist übrigens in keinster Weise provokant zu verstehen, ich frage ernsthaft. Besondere Medikamente? Gibt es da keine speziellen Beihilfen? Oder Tierhaltung?
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
unverschämter kommentar von Leo Fischer, über den ich da gerade stolpere:
eine kritik an 87% ?
am anfang waren die braunhäutigen und mandeläugigen "oben", weil sie die kleine oma wegschubsten, deswegen stehen sie jetzt mancherorts hinten an und müssen doppelt so nett sein.
jeder pädagoge wäre begeistert. warum ist Leo Fischer so unglücklich?
die deutsche gesellschaft als schauplatz niederster instinkte."In diesem unseren Land jedoch wird auch aus so einer harmlosen, lieben Idee ein Ungetüm, ein Schauplatz niederster Instinkte, ein ganzes Abbild der deutschen Gesellschaft im Kleinen."
eine kritik an 87% ?
Leo Fischer verwechselt ursache und wirkung."Noch im Kampf um Müll gibt es oben und unten, müssen sich die Braunhäutigen und Mandeläugigen hinten anstellen und doppelt so nett sein wie alle anderen."
am anfang waren die braunhäutigen und mandeläugigen "oben", weil sie die kleine oma wegschubsten, deswegen stehen sie jetzt mancherorts hinten an und müssen doppelt so nett sein.
jeder pädagoge wäre begeistert. warum ist Leo Fischer so unglücklich?
Zuletzt geändert von Diskutant am Samstag 3. März 2018, 20:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Das ist eben der Einzelfall. die Leistungen sind pauschal. sei es nun HartzIV oder andere ergänzende Sozialleistungen. Aber Menschen sind eben individuell. Und individuell ist daher auch ihr Bedarf.Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 19:51)
Welche Ausgaben sind das, die anfallen, sodass kein oder kaum Geld für Essen übrig bleibt? Die Frage ist übrigens in keinster Weise provokant zu verstehen, ich frage ernsthaft. Besondere Medikamente? Gibt es da keine speziellen Beihilfen? Oder Tierhaltung?
Das ist ein Punkt, den ich merkwürdig finde.Einige, die sonst immer die liberale Fahne der Individualität schwingen, verlangen hier den Einheitsmenschen. Da haben sich gefälligst alle genau gleich zu verhalten. Wenn also der X mit 416 Euronen auskommen kann, dann muß es dem Y genauso gehen.
Zuletzt geändert von Dampflok94 am Samstag 3. März 2018, 20:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Verstehe ich alles, das kann im Extremfall auch mal dazu führen, dass das Budget in einem Monat komplett ausgereizt ist - aber so sehr, dass man dafür keinen Cent mehr für Essen ausgeben kann bzw. würde, und das über einen längeren Zeitraum? Da würde ich dann die Prioritäten doch etwas anders setzen.think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 19:58)
Tierhaltung ist ein gutes Beispiel. Mal ein paar Schuhe, eine Winterjacke, ein Geburtstagsgeschenke fuer die Kinder, ein Brillengestell, Schulutensilien, ein Friseurbesuch, die Internetflatrate, nicht verschreibungspflichtige Medikamente, mehr Windeln bei Babydurchfall....
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Der Chef der Essener Tafel hat festgestellt, dass Syrer und Russlanddeutsche das " Nehmer-Gen" in sich tragen. Willst du an seinen Worten zweifeln?Diskutant hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:01)
Am Anfang waren die Braunhäutigen und Mandeläugigen "oben", weil sie die kleine Oma wegschubsten, deswegen stehen sie jetzt mancherorts hinten an und müssen doppelt so nett sein.

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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Nein, das sage ich nicht. Ganz und gar nicht. Ich wollte lediglich wissen, welche Ausgaben über einen längeren Zeitraum anfallen, die einem kein Budget mehr für Lebensmittel lassen, von denen ich doch davon ausgehe, dass sie für den Großteil der Menschheit mit die höchste Prio haben, weil eben wirklich lebensnotwendig, im Vergleich zu vielen anderen Ausgaben. Wenn jemand sein Geld lieber für was anderes ausgibt, dann ist das für mich völlig ok. Nur klang es Deiner Aussage nach so, als ob er es müsste, und das scheint ja nicht der Fall zu sein. Es ist schlicht persönliche Präferenz.Dampflok94 hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:03)
Das ist eben der Einzelfall. die Leistungen sind pauschal. sei es nun HartzIV oder andere ergänzende Sozialleistungen. Aber Menschen sind eben individuell. Und individuell ist daher auch ihr Bedarf.
Das ist ein Punkt, den ich merkwürdig finde.Einige, die sonst immer die liberale Fahne der Individualität schingen, verlangen hier den Einheitsmenschen. Da haben sich gefälligst alle genau gleich zu verhalten. Wenn also der X mit 416 Euronen auskommen kann, dann muß es dem Y genauso gehen.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Bei Medikamenten kann der ALG2-Bezieher einen Antrag bei seiner KK auf Zuzahlungsbefreiung stellen, kostet aber allerdings 80€/Jahr. Die kann man folgendermaßen bekommen, entweder man zahlt die 80€ gleich ein oder man sammelt die Rechnungen von der Apotheke und rechnet sie am Jahresende ab.Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 19:51)
Welche Ausgaben sind das, die anfallen, sodass kein oder kaum Geld für Essen übrig bleibt? Die Frage ist übrigens in keinster Weise provokant zu verstehen, ich frage ernsthaft. Besondere Medikamente? Gibt es da keine speziellen Beihilfen? Oder Tierhaltung?
Beides ist allerdings ein bisschen schwierig für Menschen, die kaum Geld haben und vom Amt leben müssen. Wenn man die 80€ am Jahresanfang zahlt, fehlt dieses Geld gleich in der Kasse, wenn man aber am Jahresende es mit der KK abrechnet kann es passieren, das es auf das ALG2 mit angerechnet wird.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Das größte Problem von vielen ist, dass sie schon längere Zeit in der Schuldenfalle sitzen. Viele haben Kredite laufen (oft noch vor der Arbeitslosigkeit aufgenommen), sie versuchen, Löcher zu stopfen, machen neue Schulden, weil dringende Anschaffungen anstehen, Inkassohaie sitzen ihnen im Nacken, sie drehen sich im Kreis und haben keine Chance, mit ihrem mickrigen Einkommen da raus zu kommen.Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:03)
Verstehe ich alles, das kann im Extremfall auch mal dazu führen, dass das Budget in einem Monat komplett ausgereizt ist - aber so sehr, dass man dafür keinen Cent mehr für Essen ausgeben kann bzw. würde, und das über einen längeren Zeitraum? Da würde ich dann die Prioritäten doch etwas anders setzen.
Und bevor jemand den moralischen Zeigefinger erhebt: Solche ausweglosen Situationen können innerhalb eines Jahres entstehen. Diese Spiralen entstehen ganz schnell.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich dachte vorhin u.a. auch an gewisse Versicherungen etc., die man zu früheren Zeiten mal abgeschlossen hat und die man bedienen muss. Schulden sind natürlich auch ein großes Thema. Die drücken ja sogar schon den Durchschnittsbürger, da muss man noch nicht mal auf Hartz IV Niveau liegen. Was mich wieder zurück zu den Tafeln oder sonstigen sozialen Einrichtungen führt, die Bedürftigen Personen das Leben etwas erleichtern. Hierauf zu schimpfen und dem Staat den Vorwurf zu machen, er würde nicht genügend Mittel locker machen, halte ich definitiv für zu oberflächlich gedacht. Gerade unter dem o.g. Aspekt.think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:12)
Das größte Problem von vielen ist, dass sie schon längere Zeit in der Schuldenfalle sitzen. Viele haben Kredite laufen (oft noch vor der Arbeitslosigkeit aufgenommen), sie versuchen, Löcher zu stopfen, machen neue Schulden, weil dringende Anschaffungen anstehen, Inkassohaie sitzen ihnen im Nacken, sie drehen sich im Kreis und haben keine Chance, mit ihrem mickrigen Einkommen da raus zu kommen.
Und bevor jemand den moralischen Zeigefinger erhebt: Solche ausweglosen Situationen können innerhalb eines Jahres entstehen. Diese Spiralen entstehen ganz schnell.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Das stimmt zwar, aber viele nehmen Konsumkredite auf, ohne sich wirklich Gedanken darüber zu machen (ich nehme jetzt Haus- und Autokauf davon aus, weil das eben oft auf Kredit gekauft wird).think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:12)
Das größte Problem von vielen ist, dass sie schon längere Zeit in der Schuldenfalle sitzen. Viele haben Kredite laufen (oft noch vor der Arbeitslosigkeit aufgenommen), sie versuchen, Löcher zu stopfen, machen neue Schulden, weil dringende Anschaffungen anstehen, Inkassohaie sitzen ihnen im Nacken, sie drehen sich im Kreis und haben keine Chance, mit ihrem mickrigen Einkommen da raus zu kommen.
Und bevor jemand den moralischen Zeigefinger erhebt: Solche ausweglosen Situationen können innerhalb eines Jahres entstehen. Diese Spiralen entstehen ganz schnell.
Wer aber einen Kredit z.B. für einen Urlaub aufnimmt und sich nebenbei noch Möbel und sonstiges auf Pump kauft, der hat schon bei ALG1 grosse Probleme. Und vor so einem Hintergrund würde ich echt zusehen, dass ich einen Job bekomme.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Naja, das Existenzminimum ist nunmal so knapp bemessen, dass es grade mal für die Grundversorgung reicht. Extra-Ausgaben, die eine gesellschaftliche Teilhabe oder sonstige Ausgaben ermöglichen, muessen sich entweder vom Munde abgespart werden (im wahrsten Sinne des Wortes) oder es muss verzichtet werden. Millionen Menschen leben so in Deutschland, weil der Gesetzgeber nicht mehr Geld locker macht. Traurig für eines der reichsten Länder der Welt.Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:19)
Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich dachte vorhin u.a. auch an gewisse Versicherungen etc., die man zu früheren Zeiten mal abgeschlossen hat und die man bedienen muss. Schulden sind natürlich auch ein großes Thema. Die drücken ja sogar schon den Durchschnittsbürger, da muss man noch nicht mal auf Hartz IV Niveau liegen. Was mich wieder zurück zu den Tafeln oder sonstigen sozialen Einrichtungen führt, die Bedürftigen Personen das Leben etwas erleichtern. Hierauf zu schimpfen und dem Staat den Vorwurf zu machen, er würde nicht genügend Mittel locker machen, halte ich definitiv für zu oberflächlich gedacht. Gerade unter dem o.g. Aspekt.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Letzteres ist vermutlich oft genug leichter gesagt als getan! Wer ohne Einkommen auch noch einen Kredit aufnimmt, der nicht zum blanken Überleben notwendig ist, der hat doch sein Leben nicht im Griff! Naheliegend, daß für diese Menschen die Versorgung aus öffentlichen Tafeln ein Segen ist. Denn dem Hörensagen zufolge gibt es ja derart leichtfertige Menschen!Misterfritz hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:21)
Das stimmt zwar, aber viele nehmen Konsumkredite auf, ohne sich wirklich Gedanken darüber zu machen (ich nehme jetzt Haus- und Autokauf davon aus, weil das eben oft auf Kredit gekauft wird).
Wer aber einen Kredit z.B. für einen Urlaub aufnimmt und sich nebenbei noch Möbel und sonstiges auf Pump kauft, der hat schon bei ALG1 grosse Probleme. Und vor so einem Hintergrund würde ich echt zusehen, dass ich einen Job bekomme.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Dafür heißt es eben auch "Grundsicherung". Und das bedeutet Einschränkung. Bringt die Situation mit sich. I.d.R. ist diese Einschränkung auch nicht auf Dauer notwendig. Einschränken müssen sich übrigens auch andere Menschen, die nicht auf Transferleistungen angewiesen sind. Die wenigsten Leute können sich tatsächlich alles leisten, was ihnen persönlich das Leben angenehmer machen würde.think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:28)
Naja, das Existenzminimum ist nunmal so knapp bemessen, dass es grade mal für die Grundversorgung reicht. Extra-Ausgaben, die eine gesellschaftliche Teilhabe oder sonstige Ausgaben ermöglichen, muessen sich entweder vom Munde abgespart werden (im wahrsten Sinne des Wortes) oder es muss verzichtet werden. Millionen Menschen leben so in Deutschland, weil der Gesetzgeber nicht mehr Geld locker macht. Traurig für eines der reichsten Länder der Welt.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Ich kann Leute nicht ausstehen, die den Stab über andere brechen, ohne deren persönliche Lebensumstände zu kennen oder sich wenigstens in einer halbwegs aehnlichen Situation befunden haben.H2O hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:33)
Letzteres ist vermutlich oft genug leichter gesagt als getan! Wer ohne Einkommen auch noch einen Kredit aufnimmt, der nicht zum blanken Überleben notwendig ist, der hat doch sein Leben nicht im Griff! Naheliegend, daß für diese Menschen die Versorgung aus öffentlichen Tafeln ein Segen ist. Denn dem Hörensagen zufolge gibt es ja derart leichtfertige Menschen!
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Schon der erste Satz enthält eine Unterstellung, die zu begründen du nicht in der Lage wärst. Aber derartiges Vorgehen gehört zu dir wie das Salz zu den Weltmeeren.think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 19:52)
Deine Quellen, die du aus gutem Grund nicht konkret benannt hast, besagen, dass arbeitende Migranten beträchtliche Geldsummen in die Heimat überweisen. Von Flüchtlingen steht da nix. Ist ja auch schlecht möglich, da die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz nicht mal den Hartz- IV-Satz betragen. Oder glaubst du vielleicht, dass die paar Paprika, Äpfel und Brote, die sie beim Einkauf sparen, 67 Millionen Euro ausmachen?
Tatsächlich habe ich einen Fehler gemacht. Ich übersah das Wort "arbeitende". Damit verliert diese Meldung, sie geht auf die Wirtschaftswoche zurück, bis zu einer genaueren Prüfung, die aber vielleicht nicht mehr möglich ist, ihre Relevanz im Bezug auf nichtarbeitende Flüchtlinge.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Es ist aber schon ein Unterschied, ob du dir den dritten Wintermantel nicht leisten kannst oder deiner Tochter keine Geburtstagsparty ausrichten kannst.Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:38)
Dafür heißt es eben auch "Grundsicherung". Und das bedeutet Einschränkung. Bringt die Situation mit sich. I.d.R. ist diese Einschränkung auch nicht auf Dauer notwendig. Einschränken müssen sich übrigens auch andere Menschen, die nicht auf Transferleistungen angewiesen sind. Die wenigsten Leute können sich tatsächlich alles leisten, was ihnen persönlich das Leben angenehmer machen würde.
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Dieser Liebesentzug macht mich aber zutiefst betroffen! Ja, meine Frau und ich waren schon in einer sehr ähnlichen Lebenssituation. Das ist lange her, und ich werde einen Teufel tun, diese mir peinliche Geschichte hier aus zu breiten. Tafeln gab es damals leider noch nicht!think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:40)
Ich kann Leute nicht ausstehen, die den Stab über andere brechen, ohne deren persönliche Lebensumstände zu kennen oder sich wenigstens in einer halbwegs aehnlichen Situation befunden haben.
Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Ob mit oder ohne Kredit - Deutschland hat einen enormen Niedriglohnsektor, deshalb bedeutet die Abhängigkeit von Transferleistungen und Tafeln nicht zwangsläufig Joblosigkeit. Das bestätigt sogar der Vorsitzende der Tafeln.Misterfritz hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:21)
Das stimmt zwar, aber viele nehmen Konsumkredite auf, ohne sich wirklich Gedanken darüber zu machen (ich nehme jetzt Haus- und Autokauf davon aus, weil das eben oft auf Kredit gekauft wird).
Wer aber einen Kredit z.B. für einen Urlaub aufnimmt und sich nebenbei noch Möbel und sonstiges auf Pump kauft, der hat schon bei ALG1 grosse Probleme. Und vor so einem Hintergrund würde ich echt zusehen, dass ich einen Job bekomme.
https://www.noz.de/deutschland-welt/pol ... &0&1027651
Und die Krumen der Tafeln sind eben keine nachhaltige Lösung.Wo liegt das Problem?
Es kann nicht sein, dass Rentner nach einem jahrzehntelangen Arbeitsleben zu wenig Rente haben. Wir haben einen unfassbaren Niedriglohnsektor, deren Löhne nicht ausreichen. Wir haben eine unzureichende Grundsicherung. Wir haben eine unausgegorene Zuwanderungspolitik. Hartz IV wurde nie weiter entwickelt. Niedrige Arbeitslosenzahlen und Milliardenüberschuss bedeuten nicht, dass in Deutschland keine Armut existiert. Es gibt eine Reihe von sozial- und gesellschaftspolitischen Fehlentwicklungen Wir müssen nachhaltige Lösungen suchen.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Du hast keine konkrete Quelle genannt, sondern geraten, die Schlagworte " Flüchtlinge", "Geld", " Heimat" zu googeln. Und dann kommt heraus, dass es sich um arbeitende Migranten handelt. Für wie blöd hältst du deine Mitdiskutanten eigentlich?Ammianus hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:42)
Schon der erste Satz enthält eine Unterstellung, die zu begründen du nicht in der Lage wärst. Aber derartiges Vorgehen gehört zu dir wie das Salz zu den Weltmeeren.
Tatsächlich habe ich einen Fehler gemacht. Ich übersah das Wort "arbeitende". Damit verliert diese Meldung, sie geht auf die Wirtschaftswoche zurück, bis zu einer genaueren Prüfung, die aber vielleicht nicht mehr möglich ist, ihre Relevanz im Bezug auf nichtarbeitende Flüchtlinge.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Aha da hattet ihr euer Leben also auch nicht im Griff? Soll ja vorkommen...H2O hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:47)
Dieser Liebesentzug macht mich aber zutiefst betroffen! Ja, meine Frau und ich waren schon in einer sehr ähnlichen Lebenssituation. Das ist lange her, und ich werde einen Teufel tun, diese mir peinliche Geschichte hier aus zu breiten. Tafeln gab es damals leider noch nicht!
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Durchaus, aber auf den dritten Wintermantel zielte ich gar nicht ab. Ich sagte, diese Situation bringt die Notwendigkeit zur Einschränkung mit sich. Und i.a. ist sie nicht von Dauer. Ich persönlich bin auch der Meinung, auf der einen Seite wird die Kohle verbrannt, woanders wäre sie sinnvoller investiert. Aber das Leben ist kein Ponyhof. Die Realität sieht anders aus. Und völlig würde ich den Betroffenen eine gewisse Eigenverantwortung nicht absprechen wollen. Und unser Staat sorgt dafür, dass hier niemand ohne jegliche Hilfe auf der Straße landet. Das sollte man nicht vergessen.think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:42)
Es ist aber schon ein Unterschied, ob du dir den dritten Wintermantel nicht leisten kannst oder deiner Tochter keine Geburtstagsparty ausrichten kannst.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
So ist es; aus Schaden wird man klug. Aber einen Kredit haben wir uns seinerzeit nicht geleistet. Wir hätten auch gar keinen bekommen...think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:51)
Aha da hattet ihr euer Leben also auch nicht im Griff? Soll ja vorkommen...
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Partys gehoeren nicht zur Grundversorgung.think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:42)
Es ist aber schon ein Unterschied, ob du dir den dritten Wintermantel nicht leisten kannst oder deiner Tochter keine Geburtstagsparty ausrichten kannst.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Unser Staat ist nicht der Schlechteste, aber vieles könnte besser laufen. Kinder- und Altersarmut, Niedrigloehne, Zeitarbeit stehen diesem reichen Land nicht wirklich gut zu Gesicht.Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:51)
Durchaus, aber auf den dritten Wintermantel zielte ich gar nicht ab. Ich sagte, diese Situation bringt die Notwendigkeit zur Einschränkung mit sich. Und i.a. ist sie nicht von Dauer. Ich persönlich bin auch der Meinung, auf der einen Seite wird die Kohle verbrannt, woanders wäre sie sinnvoller investiert. Aber das Leben ist kein Ponyhof. Die Realität sieht anders aus. Und völlig würde ich den Betroffenen eine gewisse Eigenverantwortung nicht absprechen wollen. Und unser Staat sorgt dafür, dass hier niemand ohne jegliche Hilfe auf der Straße landet. Das sollte man nicht vergessen.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Für ein kleines Mädchen schon.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Du willst mich wohl veraeppeln

Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Versuch hier keine Täuschungen. Googlet man entsprechend kommt man eben mehrmals auf die Meldung vom letzten August. Und für wie blöd ich Leute wie dich halte oder andere?think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:49)
Du hast keine konkrete Quelle genannt, sondern geraten, die Schlagworte " Flüchtlinge", "Geld", " Heimat" zu googeln. Und dann kommt heraus, dass es sich um arbeitende Migranten handelt. Für wie blöd hältst du deine Mitdiskutanten eigentlich?
Mal überlegen ... Hm ...
Die AfD wolle den Englischunterricht abschaffen - das wurde sogar mit konkreter Quelle geliefert - und da stand, dass der schon in der 1. Klasse beginne und die AfD das eben abschaffen wolle ...
"alleinseeligmachend" (Rechtschreib- oder Tippfehler des Users) - das Wort gibt es nicht und ist auch nicht bei Google, der User hätte es einfach so erfunden - obwohl Google es sogar mit dem Fehler findet ...
Die meisten Flüchtlinge aus Syrien wären Kurden - dann kommt der erste Einwurf und und als Folge ein saudämlicher Rettungsversuch - die Bamf würde die Anteile der verschiedenen Nationalitäten nicht angeben ...
Von wem kam wohl die letzte Peinlichkeit und wie blöd muss man sein um solche Sachen abzuziehen.
Und jetzt kommt der riesen Unterschied zu einem Nazi und absoluten Bösmenschen wie mir: Wenn ich Scheiße baue, dann sage ich es auch.
"Ich möchte an einem Ort sein, an dem es keine Politik gibt, keine Waffen, keine Religion."
Libanesin Anfang August 2020
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Wenn alle wenig haben, dann bringen eben alle etwas mit. Das vermittelt ein gutes Gefühl und ist zehnmal besser als irgendwelche Protzpartys.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Nein. Ich bin die Tochter einer alleinerziehenden, chronisch kranken Sozialhilfeempfaengerin. Ich habe als Kind nie einen richtig schönen Geburtstag mit meinen Freundinnen feiern können und es war sehr schlimm für mich. Ich habe immer erzählt, wir fahren an meinem Geburtstag zur Oma nach Berlin. Das Schlimmste war, dass ich auch nie zu anderen Geburtstagen gehen konnte, weil ich ja keine Gegeneinladung aussprechen konnte.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Von was redest du ueberhaupt?Ammianus hat geschrieben:(03 Mar 2018, 21:10)
Versuch hier keine Täuschungen. Googlet man entsprechend kommt man eben mehrmals auf die Meldung vom letzten August. Und für wie blöd ich Leute wie dich halte oder andere?
Mal überlegen ... Hm ...
Die AfD wolle den Englischunterricht abschaffen - das wurde sogar mit konkreter Quelle geliefert - und da stand, dass der schon in der 1. Klasse beginne und die AfD das eben abschaffen wolle ...
"alleinseeligmachend" (Rechtschreib- oder Tippfehler des Users) - das Wort gibt es nicht und ist auch nicht bei Google, der User hätte es einfach so erfunden - obwohl Google es sogar mit dem Fehler findet ...
Die meisten Flüchtlinge aus Syrien wären Kurden - dann kommt der erste Einwurf und und als Folge ein saudämlicher Rettungsversuch - die Bamf würde die Anteile der verschiedenen Nationalitäten nicht angeben ...
Von wem kam wohl die letzte Peinlichkeit und wie blöd muss man sein um solche Sachen abzuziehen.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Nun ja,think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 21:13)
Nein. Ich bin die Tochter einer alleinerziehenden, chronisch kranken Sozialhilfeempfaengerin. Ich habe als Kind nie einen richtig schönen Geburtstag mit meinen Freundinnen feiern können und es war sehr schlimm für mich. Ich habe immer erzählt, wir fahren an meinem Geburtstag zur Oma nach Berlin. Das Schlimmste war, dass ich auch nie zu anderen Geburtstagen gehen konnte, weil ich ja keine Gegeneinladung aussprechen konnte.
das mag tragisch gewesen sein - es gab früher Schlimmeres. Z.B. dass es überhaupt keine Sozialhilfe gab.
Das Salz in der Suppe des Lebens ist nicht Selbstdisziplin, sondern kontrollierte Unvernunft 

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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
LOL....ja, da habe ich echt Glück gehabt.Misterfritz hat geschrieben:(03 Mar 2018, 21:17)
Nun ja,
das mag tragisch gewesen sein - es gab früher Schlimmeres. Z.B. dass es überhaupt keine Sozialhilfe gab.

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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Das ist sehr schade. In meiner Kindheit haben wir uns gegenseitig unterstützt, und ärmere Kinder nicht ausgegrenzt, geschweige denn sie nicht zum Geburtstag eingeladen, weil sie es sich nicht leisten konnten, selbst einen auszurichten. Und bei Klassenfahrten haben die Eltern der Kinder, die es sich leisten konnten, gespendet, damit auch das ärmere Kind mitfahren konnte. Da war das Wort "Freunsdschaft" nicht vom Geldbeutel abhängig. Aber ich glaube durchaus, dass das nicht überall der Fall war.think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 21:13)
Nein. Ich bin die Tochter einer alleinerziehenden, chronisch kranken Sozialhilfeempfaengerin. Ich habe als Kind nie einen richtig schönen Geburtstag mit meinen Freundinnen feiern können und es war sehr schlimm für mich. Ich habe immer erzählt, wir fahren an meinem Geburtstag zur Oma nach Berlin. Das Schlimmste war, dass ich auch nie zu anderen Geburtstagen gehen konnte, weil ich ja keine Gegeneinladung aussprechen konnte.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Ich weiss es nicht.
Aber man sollte nicht unbedingt sein eigenes Schicksal als Mass ansehen.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Und ? Hast du dadurch irgendeinen Schaden erlitten ?think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 21:13)
Nein. Ich bin die Tochter einer alleinerziehenden, chronisch kranken Sozialhilfeempfaengerin. Ich habe als Kind nie einen richtig schönen Geburtstag mit meinen Freundinnen feiern können und es war sehr schlimm für mich. Ich habe immer erzählt, wir fahren an meinem Geburtstag zur Oma nach Berlin. Das Schlimmste war, dass ich auch nie zu anderen Geburtstagen gehen konnte, weil ich ja keine Gegeneinladung aussprechen konnte.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?
Meine Mutter ist eine sehr stolze Frau. Sie wollte so was nicht. Ich war auf dem Gymnasium, die wenigsten wussten ueberhaupt, dass wir von Sozialhilfe gelebt haben.Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 21:20)
Das ist sehr schade. In meiner Kindheit haben wir uns gegenseitig unterstützt, und ärmere Kinder nicht ausgegrenzt, geschweige denn sie nicht zum Geburtstag eingeladen, weil sie es sich nicht leisten konnten, selbst einen auszurichten. Und bei Klassenfahrten haben die Eltern der Kinder, die es sich leisten konnten, gespendet, damit auch das ärmere Kind mitfahren konnte. Da war das Wort "Freunsdschaft" nicht vom Geldbeutel abhängig. Aber ich glaube durchaus, dass das nicht überall der Fall war.
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