Grundsatzdiskussion Islam

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Occham
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Occham » Sa 29. Okt 2016, 16:11

Selina hat geschrieben:(29 Oct 2016, 16:00)

Mich stört unter anderem, dass du mit dieser Gleichsetzung außer acht lässt, dass Hitlers Nazischergen auch Millionen von Kommunisten in den Konzentrationslagern grausam ermordet, vergast, erschlagen und erschossen haben. Dass du außer acht lässt, dass unzählige Kommunisten im NKFD mit anderen zusammen dafür gesorgt haben, dass der unsägliche von den Deutschen entfesselte zweite Weltkrieg endlich beendet wird.

wenn man hitler konstruktiv diskutieren will, muss man Geschichtsforschung betreiben, um kein Detail außer acht zu lassen. Bei Hitlerdiskussionen erwähnt zum Beispiel niemand, das der zweite Weltkrieg auf den ersten Weltkrieg aufbaut und warum die Spirale auf seinem Fähnchen ist, obwohl sie in mehreren Kulturen vorzufinden ist, ist ohnehin ein Mysterium... aber hier geht's ohnehin um den islam, hitler mal schnell anzustreifen, kann nur im Straßengraben enden...

Wir wollen den Schleier doch runterreißen :D also eins nach dem anderen
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 29. Okt 2016, 16:12

Occham hat geschrieben:(29 Oct 2016, 15:58)

Naaaaja, wenn eine ganze Gemeinde Religiös ist, wird ein Individuum in dieser Gemeinschaft wohl kaum, schon nur deswegen um des eigenen Überlebens Willen, einen anderen Weg einschlagen. Hände sind gebunden. Wenn die Gemeinschaft sich nicht bedroht fühlt, wird sich das ganze mit Sicherheit auch schneller Auflösen. Welches Individuum will schon länger als notwendig Teil eines Kollektives sein, das durch Mord und Totschlag überlebt?


Das geht alles am Problem vorbei. Der wahre Gerund warum in den letzten 20 Jahren der religiöse Fundamentalismus boomt ist ein Minderwertigkeitskomplex. Das Gefühl nicht akzeptiert zu werden. Nicht dazu zugehören. Und das Gefühl haben vor allem die Abgehängten. Es ist im Grunde derselbe Grund warum soviele Ostdeutsche den Nationalismus entdeckt haben. Der Staat muß wieder für mehr Teilhabe der unteren Gesellschaftsschichten sorgen. Und das gilt überall in Europa.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Occham » Sa 29. Okt 2016, 16:35

Alter Stubentiger hat geschrieben:(29 Oct 2016, 16:12)

Das geht alles am Problem vorbei. Der wahre Gerund warum in den letzten 20 Jahren der religiöse Fundamentalismus boomt ist ein Minderwertigkeitskomplex. Das Gefühl nicht akzeptiert zu werden. Nicht dazu zugehören. Und das Gefühl haben vor allem die Abgehängten. Es ist im Grunde derselbe Grund warum soviele Ostdeutsche den Nationalismus entdeckt haben. Der Staat muß wieder für mehr Teilhabe der unteren Gesellschaftsschichten sorgen. Und das gilt überall in Europa.

Es ist nicht nur Problem der unteren Gesellschaftsschichten, es ist Problem der ganzen Gesellschaft. Der reiche Isoliert sich, der Arme ärgert sich darüber, der religiöse abgehängte islamische fundamentalist findet zwischen all den Denkfehlern auch nicht wirklich zurecht, zumal seine Verhaltensweisen vom islamischen Kollektiv geprägt sind und im Auge von Problemen wählt man das, wie man eben erzogen wurde. Wenn wir also nicht eine Lösung für ALLE finden, können wir noch so lange nach Lösungen suchen.

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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 29. Okt 2016, 17:34

Selina hat geschrieben:(29 Oct 2016, 16:14)

Zu solchem Unfug sollte man besser nichts sagen. Und bitte informiere dich über Ursache, Anlass, Beginn, Wende und Ende des zweiten Weltkrieges.


Ich bin bestens informiert. Du bist nur völlig uninformiert über die Rolle der Kommunisten in diesem Krieg.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 29. Okt 2016, 17:42

Selina hat geschrieben:(29 Oct 2016, 16:00)

Mich stört unter anderem, dass du mit dieser Gleichsetzung außer acht lässt, dass Hitlers Nazischergen auch Millionen von Kommunisten in den Konzentrationslagern grausam ermordet, vergast, erschlagen und erschossen haben. Dass du außer acht lässt, dass unzählige Kommunisten im NKFD mit anderen zusammen dafür gesorgt haben, dass der unsägliche von den Deutschen entfesselte zweite Weltkrieg endlich beendet wird.


Das Hitler Kommunisten getötet hat ändert nichts daran daß die Kommunisten sogar noch mehr Menschen in ihren Lagern getötet haben. Ich sehe nur daß bei Hitler und Stalin Menschen getötet wurden. Ich finde man sollte nicht so tun als wären die Opfer Stalins weniger wert gewesen als die Opfer Hitlers. Es war in jedem Fall Unrecht. Und so froh ich auch bin daß Hitler den Krieg verloren hat bin ich mir doch im klaren darüber daß nur das eine Schwein (Stalin) über das andere Schwein (Hitler) gesiegt hat. Ich bedaure übrings auch die Kommunisten die Stalin im Namen des Kommunismus ins Lager geschickt hat. Denn wer ins Lager oder in den GULAG kam war für mich in erster Linie ein Opfer der jeweiligen Systeme. Ich finde wirklich pervers was du hier versuchst. Der Kommunismus ist um keinen Deut besser als der Nationalsozialismus.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 29. Okt 2016, 17:46

Occham hat geschrieben:(29 Oct 2016, 16:35)

Es ist nicht nur Problem der unteren Gesellschaftsschichten, es ist Problem der ganzen Gesellschaft. Der reiche Isoliert sich, der Arme ärgert sich darüber, der religiöse abgehängte islamische fundamentalist findet zwischen all den Denkfehlern auch nicht wirklich zurecht, zumal seine Verhaltensweisen vom islamischen Kollektiv geprägt sind und im Auge von Problemen wählt man das, wie man eben erzogen wurde. Wenn wir also nicht eine Lösung für ALLE finden, können wir noch so lange nach Lösungen suchen.

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Ja. Durchaus. Man muß wirklich die tieferen Ursachen bekämpfen. Das dürfte auch beim Kampf mit zukünftigen Ideologien hilfreich sein. Könnte ja sein daß die Abgehängten irgendwann den Kommunismus wiederentdecken. Die versprechen ja auch das Paradies.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » Sa 29. Okt 2016, 17:57

Alter Stubentiger hat geschrieben:(29 Oct 2016, 17:46)

Ja. Durchaus. Man muß wirklich die tieferen Ursachen bekämpfen. Das dürfte auch beim Kampf mit zukünftigen Ideologien hilfreich sein. Könnte ja sein daß die Abgehängten irgendwann den Kommunismus wiederentdecken. Die versprechen ja auch das Paradies.


Du beschreibst das richtig: Faschismus, Kommunismus Islamismus sind Reaktionen auf Fehlentwicklungen der Gesellschaft.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Billie Holiday » Sa 29. Okt 2016, 20:35

Occham hat geschrieben:(29 Oct 2016, 20:31)

Du sollst es ja auch nicht tolerieren, sondern akzeptieren. Toleranz beinhaltet, das man etwas ignoriert und es unhinterfragt stehen lässt. Akzeptieren beinhaltet, das man sich mit etwas auseinandersetzt, es einen dann bewusst wird und es dann annimmt und überhaupt hat niemand verlangt, das du nun jemand heiraten müsstest... :rolleyes:


Mehr als Toleranz in Form von ertragen/dulden wäre zuviel verlangt.
Es ist das Mindeste, was man erwarten kann, und völlig ausreichend. Ansonsten haben sich alle an unsere Gesetze zu halten.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Occham » Sa 29. Okt 2016, 20:43

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Oct 2016, 20:35)

Mehr als Toleranz in Form von ertragen/dulden wäre zuviel verlangt.
Es ist das Mindeste, was man erwarten kann, und völlig ausreichend. Ansonsten haben sich alle an unsere Gesetze zu halten.

Menschliche Systeme lösen sich erst auf, wenn man sie erkannt hat und das akzeptiert. Erst dann können sich neue Systeme bilden, aber so weit sind wir noch nicht. Die Hoffnung stirbt zuletzt. :|
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Occham » Sa 29. Okt 2016, 22:54

teddys home hat geschrieben:(29 Oct 2016, 22:48)

*grübel*
zumindest von diesem post profitiere ich ned ....

Egal, das Thema ist Islam... wenn die Welt ihn akzeptiert, wird sich der islam umso schneller auflösen :?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Misterfritz » Sa 29. Okt 2016, 22:57

Occham hat geschrieben:(29 Oct 2016, 22:54)

Egal, das Thema ist Islam... wenn die Welt ihn akzeptiert, wird sich der islam umso schneller auflösen :?
äääh jaaa,
auch das halte ich für eine gewagte spekulation.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Occham » Sa 29. Okt 2016, 23:04

teddys home hat geschrieben:(29 Oct 2016, 22:57)

äääh jaaa,
auch das halte ich für eine gewagte spekulation.

Ich bin mir da ziemlich sicher, weil ich mich in meinen Leben schon mit vielen verschiedenen Menschen unterhalten habe. Wo ich mir nicht so sicher bin, ist, ob mir das die restliche Welt auch nach macht...
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Misterfritz » Sa 29. Okt 2016, 23:06

Occham hat geschrieben:(29 Oct 2016, 23:04)

Ich bin mir da ziemlich sicher, weil ich mich in meinen Leben schon mit vielen verschiedenen Menschen unterhalten habe. Wo ich mir nicht so sicher bin, ist, ob mir das die restliche Welt auch nach macht...
dascha mal ein argument :D
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Hans Albers » So 30. Okt 2016, 01:41

Platon hat geschrieben:(30 Oct 2016, 01:03)

Er ist momentan als Hassobjekt sehr beliebt. :)


Yeah, mal sinds die Juden, mal die Moslems.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/konfe ... 15056.html

Im Sommer 1938 versammelten sich auf Initiative von US-Präsident Franklin Roosevelt in dem schönen französischen Ferienort Evian die Vertreter von 32 Nationen. Um die verzweifelten deutschen und österreichischen Juden zu retten, wollten sie sich auf ein gemeinsames Flüchtlingsprogramm einigen. Nach neuntägigen Beratungen kehrten sie unverrichteter Dinge in ihre Länder zurück und schlossen de facto ihre Grenzen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » So 30. Okt 2016, 02:10

Selina hat geschrieben:(29 Oct 2016, 21:32)

"Der Antikommunismus ist die Grundtorheit der Epoche." Thomas Mann


Einer seiner dümmsten Sätze, geprägt von entweder mangelndem Wissen, Ignoranz oder Selbstbetrug.

Abgesehen davon, nur weil Thomas Mann, Charles Darwin, Siegmund Freud, Albert Einstein oder Joss Whedon etwas gesagt hat, muss es nicht richtig sein. Man nennt sowas Autoritätsargument oder argumentum ad verecundiam
befass dich einfach damit.

Ich sage: Antifaschismus ohne Antikommunismus ist absolut unglaubwürdig.

Islamismus, und die Grenzen verlaufen da fließend ist in meinen Augen faschistoid. In einem nach islamischen Prinzipien regierten Staat wäre mein Leben bedroht.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Platon » So 30. Okt 2016, 02:14

Kael hat geschrieben:(30 Oct 2016, 02:12)

Du glaubst also der Islam hätte einen mesut özil erzeugt? Angesehen davon das er in Gelsenkirchen aufgewachsen ist.
Ich glaube nicht das er ein Profi Sportler geworden wäre, wäre er in einem islamischen Land aufgewachsen oder gar in der Türkei.

Ohne die deutsche Basis wäre er nicht dort wo er ist.
Versuch es weiter

Aha, also wenn man in Deutschland aufgewachsen ist, ist man gar nicht so schlimm islamisch, wie wenn man z.B. in der Türkei aufgewachsen wäre. Ist dann also doch alles nicht schlimm mit den hier lebenden Muslimen. :eek:
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » So 30. Okt 2016, 02:24

Occham hat geschrieben:(29 Oct 2016, 15:18)

Massive Dynamic


Yep ....
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » So 30. Okt 2016, 02:36

Alter Stubentiger hat geschrieben:(29 Oct 2016, 15:46)

Das ist so nicht richtig. Religiös kann man so oder so sein. Am Ende entscheidet immer der Mensch selber welchen Weg er wählt.


Natürlich entscheidet letztlich jeder Mensch selbst ...
Deshalb sind es trotzdem die Religionen aus dem Nahen Osten, welche in ihren heiligen Schriften den Boden für Hass und Gewalt gegen Ungläubige bereiten.
Solange diese Schriften nicht verboten werden, haben sich die Religioten daran zu halten und die Extremisten unter ihnen sind eigentlich die wahren und konsequenten Vertreter ihres Glaubens.
Alle Anderen sind lediglich inkonsequente Weicheier, welche versuchen, die tatsächlichen, nachlesbaren Wurzeln ihres Wahns zu leugnen, weil sie ihnen Unbehagen bereiten .... Immerhin ...
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Anderus » So 30. Okt 2016, 03:47

Anderus hat geschrieben:
(29 Oct 2016, 15:17)
Dann geht mir deren Hinterhalt, Gelüge, Überheblichkeit und Raffinesse, das viele (Muslime) von ihnen haben oder zeigen ...


PeterK hat geschrieben:(29 Oct 2016, 15:54)

Ich meine, Ähnliches schon mal irgendwo gelesen zu haben.

Kann sein, das Du es bei mir gelesen hast. Ich mache aus diesen Erfahrungen keinen Hehl. Ich habe es selbst erlebt, und habe keine Ausnahme kennen gelernt, die sich selber als Muslime bezeichnete. Offensichtlich können Muslime nicht anders. Sie werden in ihrer Kindheit gehirngewaschen, und bei jedem Moscheebesuch, wird diese Gehirnwäsche aufgefrischt. Bei solchen Menschen, wenn sie am Islam festhalten, ist es unmöglich, sie für den demokratischen Rechtsstaat zu begeistern. Erst wenn sie bereit sind, ihren Islam, genauso wie wir das Christentum, in Frage zu stellen, wird es möglich sein, solchen Muslimen, den demokratischen Rechtsstaat näher zu bringen.

War das - sinngemäß - in dem Büchlein "Kein Mampf"?

Pfui Deifel, was liest Du denn für einen Dreck?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Anderus » So 30. Okt 2016, 04:29

Alter Stubentiger hat geschrieben:(29 Oct 2016, 15:57)
1. Ich hasse es wenn jeder Satz einzeln kommentiert wird. Meine Postings sind als ganzes zu verstehen und zu bewerten.

Solltest es in die Forumsregeln eintragen lassen. Solange wirst Du dich damit abfinden müssen, das ich Texte zerlege. Auf eine solche Rhetorik, lasse ich mich nicht ein.

2. Ich orientiere mich am Humanismus denn der vermittelt unsere modernen Werte ohne wenn und aber.

Gefällt mir. Nur so, kann man ein Bollwerk gegen den Islam, wo ja die Inhumanität schon fast fröhliche Urständ feiert, errichten. Trotzdem, geht es im Rechtsstaat, nicht ohne Inhumanität. Wenn alle Stricke reißen, müssen die 3 Staatsgewalten, ihren Einsatz leisten. Da kann manchmal auf humanitäre Werte keine Rücksicht genommen werden.

Das kann der Islam nicht leisten. Das habe ich religiösen Muslimen auch schon gesagt.

Da bist Du nicht der Einzige. Auch ich erlebe es ständig, das Muslime Probleme mit der Humanität haben. Ich bleibe aber, aus Selbsterhaltungstrieb, immer diplomatisch und achte auf die politische Korrektheit.

Zum Thema Nächstenliebe kann ich dir sagen daß Muslime sehr viel auf Wohltätigkeit wert legen.

Die wissen oft doch gar nicht, was Nächstenliebe ist. Wenn ich sehe, wie die mit ihren Frauen und Mädchen umgehen, habe ich oft den Eindruck, das die vom Satan geritten werden. Ja, die haben die Armenfürsorge, in ihren 5 Geboten stehen. Die bezieht sich aber ausschließlich auf Gläubige des Islams.

Es gibt in jeder Moschee regelmäßig Veranstaltungen.

Ja, ja, war ich auch schon. Da gibt es dann "Kallbier". Sowas nennt man Lovebombing. Man will missionieren, und lügt den Menschen etwas vor. Z.B. die Frauen, die dort die Verpflegung zubereiten, werden während des Vorgangs der Veranstaltung, in einem Nebenzimmer abgeschoben.

3. Wir müssen nicht nur den muslimischen Radikalen entschieden gegenüber treten sondern auch den rechten Scharfmachern die derzeit ihre Ideologie vom homogenen Deutschland verbreiten.

Nein! Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Wir müssen einmal den muslimischen Radikalen, entschieden gegenübertreten und ihnen zeigen, wo es lang geht, und wo ihre Grenzen sind. Und zum Anderen müssen wir Scharfmachern entgegentreten, wenn sie meinen, Theorien verbreiten zu müssen, die einem die Schuhe ausziehen.

Ein homogenes Deutschland hat es nie gegeben.

Selbstverständlich hat es sowas gegeben, und gibt es bis auf den heutigen Tag. Ich bin 1951 geboren, und habe noch nie erlebt, das es in Deutschland nicht homogen zu ging. Du bist selber ein Scharfmacher.

Diese Herrschaften von den Reichsbürgern bis hin zu AFD-Größen zeigen uns sehr deutlich das es keiner Religion bedarf um Hass und Gewalt zu säen.

Und, Du bist ein Hetzer. Du hetzt gegen Reichsbürger und AFD Größen. Wieviele Menschen kennst Du denn davon? Hast Du dich jemals mit einem unterhalten? Ich unterscheide da sehr wohl, wer vernünftig ist, und wer Vernünftiges sagt und, wer das Gegenteil verbreitet. Und, sowohl die Mehrheit der Reichsbürger, als auch die Mehrheit der AFD Größen, sind vernünftige Menschen, und, beim Islam, vertreten sie oft dieselben Ansichten, wie die Mehrheit, in diesem Thread.

Religionen und Ideologien sind immer Vehikel.

Gib ich Dir Recht. Religionen und Ideologien, findet man fast immer bei Menschen, die nicht selber nachdenken können oder wollen, die sich nicht aus ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit befreien können und lieber den bequemen Weg suchen.

Und es gibt meistens soziale Gründe wenn Menschen diesen Weg wählen.

Bei Religionen wohl weniger. Solche Menschen werden als Kind gehirngewaschen. Bei Ideologien, gebe ich Recht. Mit solchen Dingen wird man in der Regel infiziert, wenn man persönlich schlimme Dinge erlebt hat.

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