Wir benoten Joachim Gauck.
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Wir benoten Joachim Gauck.
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Entsprechend den Schulnoten:
sehr gut
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befriedigend
ausreichend
mangelhaft
ungenügend
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Non enim propter gloriam, divicias aut honores pugnamus set propter libertatem solummodo quam Nemo bonus nisi simul cum vita amittit.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
In der Benotung fehlt die Kategorie "schwuchtelig".
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Es sind Schul-Noten.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Meine Benotung: Sehr gut!
Ich halte nichts von der These, dass Wulff von den Medien abgesägt wurde. Denn bei Gauck wird man keine von Unternehmern bezahlte Urlaube, die dann in bar zurückerstattet wurden, etc.. finden. Wulff war und ist ein Schnorrer: http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?f=20&t=29619
=> Gaucks Weste aber ist rein!
Ich halte nichts von der These, dass Wulff von den Medien abgesägt wurde. Denn bei Gauck wird man keine von Unternehmern bezahlte Urlaube, die dann in bar zurückerstattet wurden, etc.. finden. Wulff war und ist ein Schnorrer: http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?f=20&t=29619
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Das sollte jetzt aber nicht das einzige Kriterium sein.jack » Sa 7. Jul 2012, 21:21 hat geschrieben:Meine Benotung: Sehr gut!
Ich halte nichts von der These, dass Wulff von den Medien abgesägt wurde. Denn bei Gauck wird man keine von Unternehmern bezahlte Urlaube, die dann in bar zurückerstattet wurden, etc.. finden. Wulff war und ist ein Schnorrer: http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?f=20&t=29619
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Das ist Kapitalismus:
Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Eine 2.
Sehr gut, nur "glückssüchtig" hat mich irritiert. Ich denke, ich weiß, was gemeint ist, aber so drückt man das nicht aus. Zumal er wissen müsste, dass er sich außerordentlich intellektuell ausdrückt im Vergleich zu Volkes Stimme. Wer sich so intellektuell ausdrücken kann, muss sich erst recht auch ausgewogen ausdrücken können.
Sehr gut, nur "glückssüchtig" hat mich irritiert. Ich denke, ich weiß, was gemeint ist, aber so drückt man das nicht aus. Zumal er wissen müsste, dass er sich außerordentlich intellektuell ausdrückt im Vergleich zu Volkes Stimme. Wer sich so intellektuell ausdrücken kann, muss sich erst recht auch ausgewogen ausdrücken können.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Sicherlich nicht, aber wenn nicht mal die Basis erfüllt ist, ist ein Präsi untragbar!Sebastian Hauk » Sa 7. Jul 2012, 21:31 hat geschrieben:
Das sollte jetzt aber nicht das einzige Kriterium sein.
"Sie verbieten nicht die Hassrede. Sie verbieten die Rede, die sie hassen"
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Eine glatte 5 er war ein Lebenlang ein Speichellecker und wird es auch bleiben. Dieser Stasiversteher ist untragbar.jack » Sa 7. Jul 2012, 20:42 hat geschrieben: Sicherlich nicht, aber wenn nicht mal die Basis erfüllt ist, ist ein Präsi untragbar!
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Lomond » Sa 7. Jul 2012, 19:49 hat geschrieben:Es sind Schul-Noten.
Stimmt und keine "Schwul-Noten"
Ich habe Gauck eine 2.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Gaucks Weste ist rein? Ohja klar, weil natürlich zu DDR Zeiten man ständig in den Westen reisen konnte, jeder ein Westauto fuhr und die Söhne üblicherweise ohne Probleme ausreisen durften.jack » Sa 7. Jul 2012, 21:21 hat geschrieben:Meine Benotung: Sehr gut!
Ich halte nichts von der These, dass Wulff von den Medien abgesägt wurde. Denn bei Gauck wird man keine von Unternehmern bezahlte Urlaube, die dann in bar zurückerstattet wurden, etc.. finden. Wulff war und ist ein Schnorrer: http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?f=20&t=29619
=> Gaucks Weste aber ist rein!

Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Gauck eine reine Weste bescheinigen können nur Bewohner der alten Bundesländer, die haben den vollen Duchblick wie es in der DDR zuging. ( Oder welche aus der Fraktion die den Mächtigen der Zone sehr nahe standen.)ToughDaddy » Sa 7. Jul 2012, 22:21 hat geschrieben:
Gaucks Weste ist rein? Ohja klar, weil natürlich zu DDR Zeiten man ständig in den Westen reisen konnte, jeder ein Westauto fuhr und die Söhne üblicherweise ohne Probleme ausreisen durften.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Mich würden die Leichen aus dem Keller jetzt mal interessieren.ToughDaddy » Sa 7. Jul 2012, 22:21 hat geschrieben:
Gaucks Weste ist rein? Ohja klar, weil natürlich zu DDR Zeiten man ständig in den Westen reisen konnte, jeder ein Westauto fuhr und die Söhne üblicherweise ohne Probleme ausreisen durften.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Was konkret sind deine Vorwürfe an Gauck ??ToughDaddy » Sa 7. Jul 2012, 23:21 hat geschrieben:
Gaucks Weste ist rein? Ohja klar, weil natürlich zu DDR Zeiten man ständig in den Westen reisen konnte, jeder ein Westauto fuhr und die Söhne üblicherweise ohne Probleme ausreisen durften.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Dass er genug mit dem Staat DDR zu tun haben mußte, dass er solche Sondergenehmigungen für alles mögliche hatte und auch seine Familie.jack » So 8. Jul 2012, 00:09 hat geschrieben: Was konkret sind deine Vorwürfe an Gauck ??
Und er somit auch nur unsere Kanzlerin Opportunis ist. Solche sich ständig und überall anbiedernden Menschen hasse ich ganz einfach.
Oh yeah, auch hier kommt sofort mein Privat-Provo-Stalker um die Ecke mit seinen jämmerlichen Beiträgen.

Zuletzt geändert von ToughDaddy am Sonntag 8. Juli 2012, 09:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Meine Güte, was für ein jämmerlicher Beitrag.ToughDaddy » So 8. Jul 2012, 00:29 hat geschrieben:Dass er genug mit dem Staat DDR zu tun haben mußte, dass er solche Sondergenehmigungen für alles mögliche hatte und auch seine Familie.
Die DDR-Vergangenheit von Gauck wurde aufgearbeitet und es gibt nicht die geringsten Anhaltspunkte für die Bestätigung deiner Vermutung. Ganz im Gegenteil, die Stasi-Akten haben gezeigt, wie sehr er sich gegen den DDR-Unrechtsstaat eingesetzt hat.
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Hm... ich kann mich gar nicht erinnern, dass du bei sonstigen ossis so streng wärest.... was ist es wirklich?ToughDaddy » So 8. Jul 2012, 00:29 hat geschrieben:
Dass er genug mit dem Staat DDR zu tun haben mußte, dass er solche Sondergenehmigungen für alles mögliche hatte und auch seine Familie.
Und er somit auch nur unsere Kanzlerin Opportunis ist. Solche sich ständig und überall anbiedernden Menschen hasse ich ganz einfach.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Joachim Gauck ist ein guter Präsident...
Dafür hat Rösler bei mir "noch Einen gut" - bzw. dessen Frau - obwohl die FDP unwählbar bleibt...
Gauck biedert sich im Volk nicht an... Er sagt und lebt ehrlich seine Meinung
und wahrt dabei die Form... Und wie hier schon ein Vorredner ähnlich denkt,
wird Joachim Gauck wohl keine "seltsamen Quittungen" benötigen....
Bin nicht immer seiner Meinung, aber genau das erwarte ich von ihm...
keine Schleimspur für das Volk - auf der sich alle ausruhen können...
sondern die Aufforderung zum Dialog...
das ist auch an die Kanzlerein gerichtet, die des Volkes Meinung allzugerne ignoriert...
Er kann - für bestimmte Leute - auch unbequem sein und wird nicht alles "durchwinken",
was "Andere" gerne als "erledigt abhaken" möchten - am Volk vorbei....
Joachim Gauck macht seine Sache gut...
"Schloss Bellevue" ist der richtige Platz für seine Anliegen...
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Bin nicht immer seiner Meinung, aber genau das erwarte ich von ihm...
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Warum willst du einem erwachsenen Mann, der seine Schulzeit längst hinter sich hat, noch Schul-Noten geben? Mit einer differenzierteren Form der Bewertung und Analyse kann man der Persönlichkeit und Leistung solch eines wichtigen Menschen sicher eher gerecht werden. Und da sticht seine schwuchtelige Art nunmal ganz besonders hervor, dicht gefolgt von seiner Hinterfotzigkeit. Kaum ist er im Amt, schon unterminiert er die von seinem Vorgänger realisierten Beitrag zur Integration der Moslems (ein Ossi, der eine kritische Haltung gegenüber den Moslems hat - so ein Zufall aber auch). Und anstatt sich um die Jugend und generell um die Zustände im Osten zu kümmern bzw. sie anzusprechen, faselt er hinterfotzig in Richtung der Moslems was von "wir glauben an euch" und derlgeichen Zeugs. Dieser hinterfotziger Schwuchtel widert mich an.Lomond » Sa 7. Jul 2012, 20:49 hat geschrieben:Es sind Schul-Noten.
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Soweit ich weiss hat er wörtlich gesagt, die moslems gehören zu Deutschland. Dass der islam zu D gehört, wollte er nicht so klar sagen. Weil er ossi ist, weil er pfarrer ist oder weswegen auch immer.Jekyll » So 8. Jul 2012, 09:14 hat geschrieben:Warum willst du einem erwachsenen Mann, der seine Schulzeit längst hinter sich hat, noch Schul-Noten geben? Mit einer differenzierteren Form der Bewertung und Analyse kann man der Persönlichkeit und Leistung solch eines wichtigen Menschen sicher eher gerecht werden. Und da sticht seine schwuchtelige Art nunmal ganz besonders hervor, dicht gefolgt von seiner Hinterfotzigkeit. Kaum ist er im Amt, schon unterminiert er die von seinem Vorgänger realisierten Beitrag zur Integration der Moslems (ein Ossi, der eine kritische Haltung gegenüber den Moslems hat - so ein Zufall aber auch). Und anstatt sich um die Jugend und generell um die Zustände im Osten zu kümmern bzw. sie anzusprechen, faselt er hinterfotzig in Richtung der Moslems was von "wir glauben an euch" und derlgeichen Zeugs. Dieser hinterfotziger Schwuchtel widert mich an.
Die "schwuchteligkeit" kenn ich eigentlich nur als begründung unserer hochbegabten stalinisten, warum die russische armee jeder anderen überlegen sei. Die andern sind halt schwuchtelig.
Aber, was meinst du damit? Schwul scheint er ja nicht zu sein.
Dass gauck aufgrund seiner eitelkeit und seltsamen wortgirlanden ein gewisses peinlichkeitsrisiko beinhaltet, war mir eigentlich sofort klar. Aber... alle wollten ihn, allein deswegen ist er eine gute wahl.
Und in Israel hat er nun wirklich gezeigt, wie cool er auf glattestem diplomatischen parkett agieren kann. Das hat mich positiv überrascht.
Edit:
ich bin zwar wessi, aber, ich würde es auch für irreführend halten, wenn man nur sagt "der islam gehört zu D". Dazu bin ich einfach zu laizistisch. Ich würde eher sagen: religiöse toleranz oder religionsfreiheit gehören zu D. Meinetwegen auch ein paar religionen aufzählen. Aber, nur eine zu nennen und zu sagen, sie gehöre zu D, das schreit ja geradezu danach falsch verstanden zu werden und zwar in verschiedenen richtungen. Und natürlich wurde das auch sofort getan. Teilweise nur zum schein, nur um eine schlagzeile zu haben, aber, wie wir hier im forum ja täglich sehen, jede menge leute, liest nie mehr als die überschriften und halten ein wortspiel in der überschrift für die eigentliche botaschaft.
Zuletzt geändert von Tantris am Sonntag 8. Juli 2012, 09:34, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Tantris » So 8. Jul 2012, 09:29 hat geschrieben:
Soweit ich weiss hat er wörtlich gesagt, die moslems gehören zu Deutschland. Dass der islam zu D gehört, wollte er nicht so klar sagen. Weil er ossi ist, weil er pfarrer ist oder weswegen auch immer.
Die "schwuchteligkeit" kenn ich eigentlich nur als begründung unserer hochbegabten stalinisten, warum die russische armee jeder anderen überlegen sei. Die andern sind halt schwuchtelig.
Aber, was meinst du damit? Schwul scheint er ja nicht zu sein.
Dass gauck aufgrund seiner eitelkeit und seltsamen wortgirlanden ein gewisses peinlichkeitsrisiko beinhaltet, war mir eigentlich sofort klar.

Und mich hat seine "Korrektur" des Wolffschen Spruchs und ebenso seine - für meine Begriffe hinerfotzige - Äußerung gegenüber Moslems/moslemische Jugendliche "positiv überrascht"; von einem (christlichen) Ossi habe ich einfach nichts anderes erwartet. Man denke hier auch an seine positiven Äußerungen über Sarrazin. Ich halte ihn für einen Heuchler.Aber... alle wollten ihn, allein deswegen ist er eine gute wahl.
Und in Israel hat er nun wirklich gezeigt, wie cool er auf glattestem diplomatischen parkett agieren kann. Das hat mich positiv überrascht.
Wenn mich nicht alles täuscht, hatte Wulff konkret gesagt: "Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland". Sorry, aber diesen Satz kann man eigentlich nicht falsch verstehen, selbst wenn man zu laizistisch wäre. Hier wurden weder andere Religionen ausgeschlossen, noch ging es darum, die Laizität des Staates in Frage zu stellen. Die naheliegendste Interpretation ist einfach die, dass er mit so einem Spruch einen Beitrag zur Integration von Moslems leisten wollte (dass er damit den Islam rückwirkend geschichtlich zum Bestandteil der deutschen Kultur deklarieren wollen würde, wäre wirklich sehr weitgeholt).Edit:
ich bin zwar wessi, aber, ich würde es auch für irreführend halten, wenn man nur sagt "der islam gehört zu D". Dazu bin ich einfach zu laizistisch. Ich würde eher sagen: religiöse toleranz oder religionsfreiheit gehören zu D. Meinetwegen auch ein paar religionen aufzählen. Aber, nur eine zu nennen und zu sagen, sie gehöre zu D, das schreit ja geradezu danach falsch verstanden zu werden und zwar in verschiedenen richtungen. Und natürlich wurde das auch sofort getan. Teilweise nur zum schein, nur um eine schlagzeile zu haben, aber, wie wir hier im forum ja täglich sehen, jede menge leute, liest nie mehr als die überschriften und halten ein wortspiel in der überschrift für die eigentliche botaschaft.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Stimmt schon. Aber, wie oft wurde er überhaupt korrekt zitiert?Jekyll » So 8. Jul 2012, 09:57 hat geschrieben:Ja, genau das meinte ich mit "schwuchtelig" (war jetzt nicht als schwul-sein gemeint).
Und mich hat seine "Korrektur" des Wolffschen Spruchs und ebenso seine - für meine Begriffe hinerfotzige - Äußerung gegenüber Moslems/moslemische Jugendliche "positiv überrascht"; von einem (christlichen) Ossi habe ich einfach nichts anderes erwartet. Man denke hier auch an seine positiven Äußerungen über Sarrazin. Ich halte ihn für einen Heuchler.
Wenn mich nicht alles täuscht, hatte Wulff konkret gesagt: "Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland". Sorry, aber diesen Satz kann man eigentlich nicht falsch verstehen, selbst wenn man zu laizistisch wäre. Hier wurden weder andere Religionen ausgeschlossen, noch ging es darum, die Laizität des Staates in Frage zu stellen. Die naheliegendste Interpretation ist einfach die, dass er mit so einem Spruch einen Beitrag zur Integration von Moslems leisten wollte (dass er damit den Islam rückwirkend geschichtlich zum Bestandteil der deutschen Kultur deklarieren wollen würde, wäre wirklich sehr weitgeholt).
Welcher forist hat das "inzwischen" NICHT weggelassen?
In welcher schlagzeile wurde es NICHT weggelassen?
(Ausserdem war der ganze satz noch viel länger, aber, das scheint in D weder journalisten noch leser zu interessieren)
Und das mit der hinterfotzigkeit versteh ich gar nicht. Wo spricht er denn unehrlich? Welche hinterfortzigen tricks bedient er sich?
So, wie wulff etwas untergeschoben wurde, was er nie gesagt hat, nämlich eine einseitiges bekenntnis zum islam, sowenig - könnte es nicht sein? - sowenig ist vielleicht gaucks haltung mit der identisch, die die medien in kurzen schlagzeilen über ihn verbreiten?
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Typisch Gauck. Er differenziert klug. Er muss nur Acht geben, dass die Leute das auch verstehen.Soweit ich weiss hat er wörtlich gesagt, die moslems gehören zu Deutschland. Dass der islam zu D gehört, wollte er nicht so klar sagen.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Hm da fällt mir eines auf:
Kanzlerin und Präsident, beide evangelisch, beide Ossis, beide aus Mecklenburg-Nazipommern und der eine ist Pastor und sie Pastorentochter...
Will ne Quote und in mindestens einem der Ämter einen Katholiken!!!!
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Ach was, Katholiken sind überflüssig und von gestern. Die Trennung Bayern-Franken sieht man auch deutlich an der Verteilung der Konfessionen 

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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Seeheimer » So 8. Jul 2012, 10:42 hat geschrieben:Ach was, Katholiken sind überflüssig und von gestern. Die Trennung Bayern-Franken sieht man auch deutlich an der Verteilung der Konfessionen





Typisches SPD-Gelaber, keine Reaktion wert!

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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Du reagierst aber.



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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Hast du was gesagt? 

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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
man das war wieder ein gelungener beitrag. Satire pur. Wir haben uns köstlich amüsiert.Liegestuhl » So 8. Jul 2012, 00:30 hat geschrieben:
Meine Güte, was für ein jämmerlicher Beitrag.
Die DDR-Vergangenheit von Gauck wurde aufgearbeitet und es gibt nicht die geringsten Anhaltspunkte für die Bestätigung deiner Vermutung. Ganz im Gegenteil, die Stasi-Akten haben gezeigt, wie sehr er sich gegen den DDR-Unrechtsstaat eingesetzt hat.
Aber hast schon recht, die Stasiakten wurden aufgearbeitet, hast nur vergessen zu erwähnen, von wem




Erzähl mal, wann und wo er sich gegen den DDR-Unrechtsstaat eingesetzt hat. Als die Wende und jede Gefahr vorbei war??? Ansonsten hat er mit dem "Roten Kastner" (Merkels Vater) ins gleiche Horn geblasen.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Deine Meinung sei Dir gegönnt, für mich ist Dein Beitrag reine Satire.Espressoli » So 8. Jul 2012, 02:12 hat geschrieben:Joachim Gauck ist ein guter Präsident...
Dafür hat Rösler bei mir "noch Einen gut" - bzw. dessen Frau - obwohl die FDP unwählbar bleibt...
Gauck biedert sich im Volk nicht an... Er sagt und lebt ehrlich seine Meinung
und wahrt dabei die Form... Und wie hier schon ein Vorredner ähnlich denkt,
wird Joachim Gauck wohl keine "seltsamen Quittungen" benötigen....
Bin nicht immer seiner Meinung, aber genau das erwarte ich von ihm...
keine Schleimspur für das Volk - auf der sich alle ausruhen können...
sondern die Aufforderung zum Dialog...
das ist auch an die Kanzlerein gerichtet, die des Volkes Meinung allzugerne ignoriert...
Er kann - für bestimmte Leute - auch unbequem sein und wird nicht alles "durchwinken",
was "Andere" gerne als "erledigt abhaken" möchten - am Volk vorbei....
Joachim Gauck macht seine Sache gut...
"Schloss Bellevue" ist der richtige Platz für seine Anliegen...
Zuletzt geändert von riverpirate am Sonntag 8. Juli 2012, 12:17, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Ja, was ist gauck denn nun wirklich vorzuwerfen?riverpirate » So 8. Jul 2012, 12:10 hat geschrieben: man das war wieder ein gelungener beitrag. Satire pur. Wir haben uns köstlich amüsiert.
Aber hast schon recht, die Stasiakten wurden aufgearbeitet, hast nur vergessen zu erwähnen, von wem![]()
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Erzähl mal, wann und wo er sich gegen den DDR-Unrechtsstaat eingesetzt hat. Als die Wende und jede Gefahr vorbei war??? Ansonsten hat er mit dem "Roten Kastner" (Merkels Vater) ins gleiche Horn geblasen.
Er hatte die falschen eltern? Er lügt über die ddr wie manche pds-ler? Er hat die demokratie nicht verstanden, wie die rechtsknaller?
Ja, was ist es denn nun?
Ich meine, soviel hass und häme... gibts denn da gar keinen grund dafür?
Wenn doch, bitte, posten!
Danke.

Re: Wir benoten Joachim Gauck.
[quote="Lomond » Sa 7. Jul 2012, 02:48"]
Wir benoten Joachim Gauck.
quote]
Darf man das
Er wurde ja nicht vom volk gewählt.
Und wird gauck die benotung ernst nehmen
Wir benoten Joachim Gauck.
quote]
Darf man das

Er wurde ja nicht vom volk gewählt.
Und wird gauck die benotung ernst nehmen

Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Wie meinen?Jekyll » Sa 7. Jul 2012, 07:19 hat geschrieben:In der Benotung fehlt die Kategorie "schwuchtelig".

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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Eine interessante Ko-Inzidenz der Geschichte.Katenberg » So 8. Jul 2012, 11:38 hat geschrieben:Hm da fällt mir eines auf:
Kanzlerin und Präsident, beide evangelisch, beide Ossis, beide aus Mecklenburg .... pommern und der eine ist Pastor und sie Pastorentochter...![]()
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Ebenso!jack » Sa 7. Jul 2012, 21:21 hat geschrieben: Meine Benotung: Sehr gut!

Non enim propter gloriam, divicias aut honores pugnamus set propter libertatem solummodo quam Nemo bonus nisi simul cum vita amittit.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Ich glaube nicht, dass die moslemischen Jugendlichen DAS Problem in Deutschland sind, zumal meines Wissens die Fachleute hier von einem Schichtenproblem reden, von dem im Prinzip alle Jugendlichen in diesem Lande betroffen sind. Aber in Ostdeutschland haben wir definitiv ein Problem, das irgendwie völlig aus dem Rahmen fällt und von dem höchstwahrscheinlich nicht nur die Jugendlichen betroffen sind (oder glaubst du wirklich, sowas wie die NSU und sonstige Auffälligkeiten im Osten basieren nur auf eine marginale Verschiedenheit zu den Wessis?). Wenn Gauck also hier die gravierenderen Probleme im Osten ignoriert (oder hat er sich als Präsi jemals kritisch dazu geäußert?) und wieder einmal die Moslems ins Visier nimmt - und das ganze schön blumig verpackt ("wir glauben an euch") -, dann ist das für meine Begriffe einfach nur hinterfotzig; es wird suggeriert, als ob die Jugendproblematik unter den Moslems eine exklusiv moslemische Angelegenheit wäre und es in der deutschen Bevölkerung keine adäquaten Probleme gäbe (oder gar noch größere, wie etwa die im Osten!), was er auch noch als "Wohlgesinnung" zu verkaufen versucht.Tantris » So 8. Jul 2012, 10:05 hat geschrieben:Und das mit der hinterfotzigkeit versteh ich gar nicht. Wo spricht er denn unehrlich? Welche hinterfortzigen tricks bedient er sich?
Da wäre ich mit solch einer Gleichsetzung etwas vorsichtig. Wulff's Präsidentschaft stand von Anfang an unter einem schlechten Stern (benötigte er nicht zwei Anläufe für seine Wahl?). Im Vergleich zu Gauck war seine Beliebtheit sowohl im Parlament als auch in der Bevölkerung eher bescheiden. Dies wurde auch nicht besser, als er mit seiner Islam-Rede ein heißes Eisen anpackte und dabei offensichtlich einen höchst sensiblen Nerv in der Gesellschaft und politischer Landschaft traf (vielleicht erinnerst du dich noch daran, wie beispielsweise unsere schelmischen Ossis hier darauf reagiert hatten). Im Gegensatz zu eher aalglatt (und schwuchtelig) auftretenden Gauck vertrat Wulff also auch gar nicht so populäre Standpunkte, weil er mEs eine Problematik von einem sachlichen Standpunkt aus betrachtete und nicht wie der eitle (und schwuchtelige) Gauck es irgendwie jedem Recht zu machen versuchte. Gauck vertritt mit seinen Äußerungen in Israel und bezüglich den Moslems in Deutschland einen Standpunkt, der der deutschen Öffentlichkeit einfach in den Kram passt. Völlig klar, welchem der beiden Präsis die Öffentlichkeit und damit auch die Presse wohl gesonnen ist/war und wem eher nicht (mit der daraus resultierenden Verzerrung in der Wahrnehmung und Berichtserstattung).So, wie wulff etwas untergeschoben wurde, was er nie gesagt hat, nämlich eine einseitiges bekenntnis zum islam, sowenig - könnte es nicht sein? - sowenig ist vielleicht gaucks haltung mit der identisch, die die medien in kurzen schlagzeilen über ihn verbreiten?
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Hm... es kann ja sein, dass ich nicht so sensibel bin, was sowas betrifft... aber... hättest du mal ein aussagekräftiges originalzitat zur hand? so mit link auf kontext und so?
Natürlich sind nicht die "islamischen jugendlichen" DAS problem in D. Da haben wir ganz andere.... aber, manche von ihnen sind sehr wohl eines von vielen symptomen eines demographischen problems, dass vom wohlstand verursacht wurde. Geringere fruchtbarkeit der einheimischen und zuwanderung aus wirtschaftlich schwächeren gebieten.
Natürlich sind nicht die "islamischen jugendlichen" DAS problem in D. Da haben wir ganz andere.... aber, manche von ihnen sind sehr wohl eines von vielen symptomen eines demographischen problems, dass vom wohlstand verursacht wurde. Geringere fruchtbarkeit der einheimischen und zuwanderung aus wirtschaftlich schwächeren gebieten.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Jekyll » Sa 7. Jul 2012, 07:19 hat geschrieben:In der Benotung fehlt die Kategorie "schwuchtelig".
@ "schwuchtelig"
*nochmals nachgefragt*
Wieso ist das bei dir ein Dauerthema in Sachen Gauck?
Non enim propter gloriam, divicias aut honores pugnamus set propter libertatem solummodo quam Nemo bonus nisi simul cum vita amittit.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Keins von dem, was Du Dir da zusammen spinnst.Tantris » So 8. Jul 2012, 12:47 hat geschrieben:
Ja, was ist gauck denn nun wirklich vorzuwerfen?
Er hatte die falschen eltern? Er lügt über die ddr wie manche pds-ler? Er hat die demokratie nicht verstanden, wie die rechtsknaller?
Ja, was ist es denn nun?
Ich meine, soviel hass und häme... gibts denn da gar keinen grund dafür?
Wenn doch, bitte, posten!
Danke.
Was ich ihm vorwerfen habe ich schon ausführlich geschrieben.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Hm... weiter oben fragst du hämisch, wie er sich gegen die ddr eingesetzt hätte... war das vielleicht deine "ausführliche beschreibung"?riverpirate » So 8. Jul 2012, 19:23 hat geschrieben: Keins von dem, was Du Dir da zusammen spinnst.
Was ich ihm vorwerfen habe ich schon ausführlich geschrieben.
Ist es nicht möglich, sich in der sache irgendwie klarer auszudrücken?
Auch ein link auf einen anderen text, der das, was du meinst, klar ausdrückt, wäre hilfreich.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Aber erst, nachdem die Tore weit genug offen standen.Liegestuhl » So 8. Jul 2012, 00:30 hat geschrieben:[...], die Stasi-Akten haben gezeigt, wie sehr er sich gegen den DDR-Unrechtsstaat eingesetzt hat.
Es entstand eine winzig kleine alternative Bewegung im real existierenden Sozialismus. In den Augen der Stasi gehörten nie mehr als 3000 bis 4000 Menschen dazu. Die DDR hatte 16 Millionen Einwohner. Trotzdem beunruhigte sie die weltliche Obrigkeit. Die Gruppen entwickelten das Netzwerk "Frieden konkret", dessen Vertreter sich einmal im Jahr trafen. Aus dieser Bewegung kamen die Leute, die man heute die Bürgerrechtler nennt. Sie forderten die Demokratisierung des sozialistischen Staates. Ich war von Anfang an dabei. Von Gauck habe ich in dieser Zeit nie etwas gehört.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Nein da ging es um etwas Anderes. Aber auch da soll mir erst mal einer das Geschriebene widerlegen, und sagen wie er gegen die DDR angekämpft hat.Tantris » So 8. Jul 2012, 18:29 hat geschrieben:
Hm... weiter oben fragst du hämisch, wie er sich gegen die ddr eingesetzt hätte... war das vielleicht deine "ausführliche beschreibung"?
.
Nun noch mal zu Deiner Frage. Warum Du die immer wieder stellst weiß ich nicht, ich halte Dich nicht für so begriffsstutzig, dass Du aus meinen Beiträge das nicht herausgelesen hast.
Ich werfe Gauck ganz konkret vor, das er in seiner Behörde, Gauck-Behörde, die Aufarbeitung der Stasiakten durch über 40 ehemalige Mitarbeiter der Stasi hat durchführen lassen. Ein Hohn und ein Schlag ins Gesicht allen denen gegenüber, die sich gegen die DDR gestellt hatten, und Haft,Berufsverbot und andere Schikanen erdulden mußten. Gauck hat den Grundstein dafür gelegt, das heute noch ehemalige Stasimitarbeiter z.B. im Innenministerium Potsdam und ehemalige DDR Richter , darüber entscheiden sollen, ob berufliche Rehabilitationen anerkannt werden. Gauck hat zugelassen, daß ehemalige Stasimitarbeiter die Akten bereinigen und schönen konnten. Sicher hat er auch davon profitiert.
Sein Geschwafel von Frieden Freiheit Moslems usw geht mir ehrlich gesagt am Arsch vorbei. Interessiert nicht sonderlich.
Zum Glück hat er ja nun wenigstens in einer Talk-Show selbst zugegeben, dass er kein Bürgerrechtler war. Aber ich glaube auch erst nach dem enge Mitarbeiter und Pastorenkollegen das richtig gestellt hatten.
Zuletzt geändert von riverpirate am Sonntag 8. Juli 2012, 20:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Keineswegs. Seine Stasi-Akten sagen etwas anderes:Deuraber » So 8. Jul 2012, 19:38 hat geschrieben: Aber erst, nachdem die Tore weit genug offen standen.
http://www.derwesten.de/politik/geruech ... 94151.htmlIn diesem Zusammenhang wurden auch die MfS-Unterlagen des Behördenleiters Gauck öffentlich. Die fast 200 Seiten starke, vollständig erhalten gebliebene Opferakte skizziert einen Mann, der den SED-Staat mutig von der Kanzel herab attackierte, die Stasi schon mal als „Pack und Gesindel“ beschimpfte. Etliche Spitzel setzte das MfS auf den Stadtpfarrer an, der damals eher als Einzelkämpfer und fern von Ost-Berlin, Leipzig und Dresden, den Zentren der DDR-Opposition, auftrat.
Ich habe nicht behauptet, dass er eine führende Persönlichkeit der oppositionellen Bewegung war. Das bedeutet aber nicht, dass er sich nicht gegen das DDR-Unrechtsregime eingesetzt hätte.
Zuletzt geändert von Liegestuhl am Sonntag 8. Juli 2012, 20:05, insgesamt 1-mal geändert.
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Wer das glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. wenn Gauck die Stasi oder die DDR Führung als „Pack und Gesindel“ beschimpft hätte, wäre er weg vom fenster gewesen, die hätten ihn selbst von der Kanzel geholt. Aber Deine Blauäugigkeit ist ja in vielen Bereichen bekannt.Liegestuhl » So 8. Jul 2012, 19:02 hat geschrieben:
Keineswegs. Seine Stasi-Akten sagen etwas anderes:
http://www.derwesten.de/politik/geruech ... 94151.html
Ich habe nicht behauptet, dass er eine führende Persönlichkeit der oppositionellen Bewegung war. Das bedeutet aber nicht, dass er sich nicht gegen das DDR-Unrechtsregime eingesetzt hätte.
dann hat Gauck also „Pack und Gesindel“ in seiner Behörde beschäftigt, und die Akten schreddern lassen.
Liegestuhl, Du wirst immer alberner.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Noch mehr Fakten aus Gaucks Stasi-Akte:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-17269572.htmlMal verglich er in einer Predigt die Propaganda in der DDR mit der im Nationalsozialismus, mal beschimpfte er die Stasi als "Pack und Gesindel".
Gleich eine ganze Reihe von Spitzeln setzte das MfS auf Gauck an. So viele belastende Informationen besorgten die Offiziellen und Inoffiziellen um ihn herum, dass die Stasi-Oberen schon erwogen, den Pfarrer einzusperren. Doch das sei, notierte ein Stasi-Offizier 1985, in der "derzeitigen Klassenkampfsituation" nicht dienlich.
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Zur Strafe mußte er dann einen VW fahren.Liegestuhl » So 8. Jul 2012, 19:16 hat geschrieben:Noch mehr Fakten aus Gaucks Stasi-Akte:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-17269572.html
Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Dassss, lieber Lomond, wird auf ewig ein Geheimnis bleiben.Lomond » So 8. Jul 2012, 18:21 hat geschrieben:
@ "schwuchtelig"
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Wieso ist das bei dir ein Dauerthema in Sachen Gauck?
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Verstehe, du traust mir nicht so ganz. Hm, möglicherweise reagiere ich tatsächlich allzu sensibel und schließe allzu schnelle Schlüsse. Vielleicht auch nicht. Hast du eine plausible Erklärung dafür, warum dieser Präsi mit ostdeutschem Hintergrund sich nicht mit den Zuständen im Osten befasst und sich lieber auf die Moslems konzentriert? Ist er ein Moslemophil, oder was?Tantris » So 8. Jul 2012, 17:30 hat geschrieben:Hm... es kann ja sein, dass ich nicht so sensibel bin, was sowas betrifft... aber... hättest du mal ein aussagekräftiges originalzitat zur hand? so mit link auf kontext und so?
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Jekyll, du argumentierst völlig an der Sache vorbei.
Lass besser dein alter Ego namens Hide sprechen.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
Jekyll schrieb :
Gauck hat völlig Recht. Der Islam gehört weder historisch noch inzwischen kulturell zu Deutschland. Er tut dies ebenso wenig wie Baseball. Menschen, die diese Religion vertreten oder sich für Baseball begeistern hingegen schon. Beides aber ist partikulares Klientelinteresse und inhaltlich fern davon einen inspirierenden Einfluss auf die Mehrheitsgesellschaft zu nehmen. Möge das so bleiben ! Und merke : Westlich kontaminierte Kulturmuslime ungleich " Islam ". Islam - eine Unterwerfungsreligion mit gesellschaftsdominierenden Ambitionen, ein Regelwerk für ein Standardlebensmodell, eine intolerante und repressive Religion gegen Abweichler in ihrem Machtbereich.
Sie meinen, das gehört oder soll zu Deutschland gehören ?
Freundliche Grüße, schelm
Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland". Sorry, aber diesen Satz kann man eigentlich nicht falsch verstehen, selbst wenn man zu laizistisch wäre. Hier wurden weder andere Religionen ausgeschlossen, noch ging es darum, die Laizität des Staates in Frage zu stellen. Die naheliegendste Interpretation ist einfach die, dass er mit so einem Spruch einen Beitrag zur Integration von Moslems leisten wollte (dass er damit den Islam rückwirkend geschichtlich zum Bestandteil der deutschen Kultur deklarieren wollen würde, wäre wirklich sehr weitgeholt).
Gauck hat völlig Recht. Der Islam gehört weder historisch noch inzwischen kulturell zu Deutschland. Er tut dies ebenso wenig wie Baseball. Menschen, die diese Religion vertreten oder sich für Baseball begeistern hingegen schon. Beides aber ist partikulares Klientelinteresse und inhaltlich fern davon einen inspirierenden Einfluss auf die Mehrheitsgesellschaft zu nehmen. Möge das so bleiben ! Und merke : Westlich kontaminierte Kulturmuslime ungleich " Islam ". Islam - eine Unterwerfungsreligion mit gesellschaftsdominierenden Ambitionen, ein Regelwerk für ein Standardlebensmodell, eine intolerante und repressive Religion gegen Abweichler in ihrem Machtbereich.
Sie meinen, das gehört oder soll zu Deutschland gehören ?
Freundliche Grüße, schelm
Zuletzt geändert von schelm am Montag 9. Juli 2012, 00:37, insgesamt 1-mal geändert.
Denk ich an D in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Heinrich Heine.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.
@ Wulff und der Islam
Wulff hatte dazu doch überhaupt keine eigene Meinung.
Er hat nachgeschwätzt, was ihm jemand vorgeschwätzt hat, ohne zu begreifen, was er da schwätzt.
Wulff hatte überhaupt nur in einem Punkt eine Meinung: Dass er jung ist, und das Geld braucht .....
Wulff hatte dazu doch überhaupt keine eigene Meinung.
Er hat nachgeschwätzt, was ihm jemand vorgeschwätzt hat, ohne zu begreifen, was er da schwätzt.
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