Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

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Morgenröte

Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

Beitrag von Morgenröte »

Eines schönen Sommertags, mit beiden Schäfers auf der Kirschallee unterwegs, als ein Stück weiter der Chaussee rauf, ein Auto nahe des Windschutzstreifens hielt, danach dann wieder wegfuhr. Ohne zu ahnen welchen Grundes, kann ja jeder halten wo er mag, als dann beide Hunde auf einmal Kopf nach unten, und dachte halt; was haben sie in der Nase? Als beide dann am Windschutzstreifen angekommen, sie winselnd aufgeregt wie freudig Töne abgaben, um etwas herumsprangen, ein Zeichen dass sie etwas entdeckt. Und WAS, ach ja, wie niedlich, zwei ausgesetzte Asylanten, einen schwarzen und einen grau-weißen auf wackligen Beinen.

Nun war klar, weshalb das Auto zuvor dort gehalten hatte. Was aber sollte ich machen, nahm beide erst einmal mit nach Hause, konnte sie ja nicht in der Prallsonne allein ihrem Schicksal überlassen und dachte, bringst sie ins nächste Tierheim. Erst einmal zu Hause angekommen, beide Hunde noch immer stolz, was sie da gefunden, beschnupperten sie sie immer wieder. Allein ässen zumindest konnten sie schon, zeigten auch keine Scheu den Hunden gegenüber (die beide auch keine Bestien, sie so nicht erzogen), jedenfalls brachte ich beide ins Tierheim, wo man mir gleich sagte: „mh – schwarze sind schwerer zu vermitteln“. Was aber konnte ich dafür, hätte ich beide allein am Acker lassen sollen?
Als meine Söhne nach Hause kamen, sagten; weshalb ich den schwarzen nicht gleich behalten hätte, da unser einige Tage zuvor im Alter von 14 Jahren verschwunden und auch nicht wieder aufgetaucht. Bin also am nächsten Tag wieder ins Tierheim, die natürlich erleichtert, dass jemand den schwarzen dort abholte, einen Fresser weniger, dazu das Futter oftmals aus Spenden. Und so lebt der schwarze noch immer hier, inzwischen nun 12 Jahre und hat auch ähnlich Verhaltens der Schäfers inzwischen angenommen. Es fehlte nur noch, dass er anfängt mit Bellen. Aber das wäre wohl wenig zu viel erwartet und auch ein wenig zu komisch, wenn eine schwarze Katze durch die Gegend bellte. Ja, beim schwarzen als Asylenten handelt es sich um eine schwarze Katze, was hattet Ihr denn gedacht?
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Liegestuhl
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Re: Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

Beitrag von Liegestuhl »

Sachen gibt's!
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
Chlorobium
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Re: Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

Beitrag von Chlorobium »

Da hat wohl das Anstaltspersonal die Computer mal wieder nicht weggeräumt ... :rolleyes:

mfg
Chlorobium (der Farbe wegen)
pikant
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Re: Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

Beitrag von pikant »

Morgenröte » Di 8. Nov 2011, 15:47 hat geschrieben:Eines schönen Sommertags, mit beiden Schäfers auf der Kirschallee unterwegs, als ein Stück weiter der Chaussee rauf, ein Auto nahe des Windschutzstreifens hielt, danach dann wieder wegfuhr. Ohne zu ahnen welchen Grundes, kann ja jeder halten wo er mag, als dann beide Hunde auf einmal Kopf nach unten, und dachte halt; was haben sie in der Nase? Als beide dann am Windschutzstreifen angekommen, sie winselnd aufgeregt wie freudig Töne abgaben, um etwas herumsprangen, ein Zeichen dass sie etwas entdeckt. Und WAS, ach ja, wie niedlich, zwei ausgesetzte Asylanten, einen schwarzen und einen grau-weißen auf wackligen Beinen.

Nun war klar, weshalb das Auto zuvor dort gehalten hatte. Was aber sollte ich machen, nahm beide erst einmal mit nach Hause, konnte sie ja nicht in der Prallsonne allein ihrem Schicksal überlassen und dachte, bringst sie ins nächste Tierheim. Erst einmal zu Hause angekommen, beide Hunde noch immer stolz, was sie da gefunden, beschnupperten sie sie immer wieder. Allein ässen zumindest konnten sie schon, zeigten auch keine Scheu den Hunden gegenüber (die beide auch keine Bestien, sie so nicht erzogen), jedenfalls brachte ich beide ins Tierheim, wo man mir gleich sagte: „mh – schwarze sind schwerer zu vermitteln“. Was aber konnte ich dafür, hätte ich beide allein am Acker lassen sollen?
Als meine Söhne nach Hause kamen, sagten; weshalb ich den schwarzen nicht gleich behalten hätte, da unser einige Tage zuvor im Alter von 14 Jahren verschwunden und auch nicht wieder aufgetaucht. Bin also am nächsten Tag wieder ins Tierheim, die natürlich erleichtert, dass jemand den schwarzen dort abholte, einen Fresser weniger, dazu das Futter oftmals aus Spenden. Und so lebt der schwarze noch immer hier, inzwischen nun 12 Jahre und hat auch ähnlich Verhaltens der Schäfers inzwischen angenommen. Es fehlte nur noch, dass er anfängt mit Bellen. Aber das wäre wohl wenig zu viel erwartet und auch ein wenig zu komisch, wenn eine schwarze Katze durch die Gegend bellte. Ja, beim schwarzen als Asylenten handelt es sich um eine schwarze Katze, was hattet Ihr denn gedacht?
was sollen wir denn diskutieren?
Morgenröte

Re: Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

Beitrag von Morgenröte »

pikant » Di 8. Nov 2011, 17:23 hat geschrieben:
was sollen wir denn diskutieren?
Frag Chlorobium,
ihm wird schon irgendwas Dummes einfallen. :D :D :D
pikant
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Re: Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

Beitrag von pikant »

Morgenröte » Di 8. Nov 2011, 16:28 hat geschrieben: Frag Chlorobium,
ihm wird schon irgendwas Dummes einfallen. :D :D :D
ich habe Sie gefragt als Threaderoeffner, was man diskutieren sollte!
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Tantris
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Re: Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

Beitrag von Tantris »

pikant » Di 8. Nov 2011, 17:39 hat geschrieben:
ich habe Sie gefragt als Threaderoeffner, was man diskutieren sollte!
und er hats halt vergessen. Kein grund, ihn zu demütigen.
El Gitarro
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Re: Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

Beitrag von El Gitarro »

Meine Oma strickt grüne Socken.
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borus
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Re: Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

Beitrag von borus »

ja damals aus der DDR .bis er nach recklinghausen ausgeflogen wurde.
Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheit nur muss es einen geben der sie sagt und kein feigling sein
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Re: Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

Beitrag von Erstgeborener »

Ich wähle die Grünen und quartiere Asylanten nur bei spießiegen Extremisten der Mitte ein, nicht dass die Migranten mir noch meine Bionadevorräte aussaufen...
"Geh zurück in dein eigenes Land!"

Marge Simpson
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Tantris
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Re: Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

Beitrag von Tantris »

Erstgeborener » Sa 26. Nov 2011, 04:19 hat geschrieben:Ich wähle die Grünen und quartiere Asylanten nur bei spießiegen Extremisten der Mitte ein, nicht dass die Migranten mir noch meine Bionadevorräte aussaufen...
Ich quartiere sie immer nur im osten ein. Da brennen sie besser.
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Re: Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

Beitrag von Erstgeborener »

Tantris » Sa 26. Nov 2011, 06:02 hat geschrieben:
Ich quartiere sie immer nur im osten ein. Da brennen sie besser.
Das glaube ich dir gerne.
"Geh zurück in dein eigenes Land!"

Marge Simpson
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epona
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Re: Habt Ihr schon einmal einen Asylanten aufgenommen?

Beitrag von epona »

Morgenröte » Di 8. Nov 2011, 16:47 hat geschrieben:Eines schönen Sommertags, mit beiden Schäfers auf der Kirschallee unterwegs, als ein Stück weiter der Chaussee rauf, ein Auto nahe des Windschutzstreifens hielt, danach dann wieder wegfuhr. Ohne zu ahnen welchen Grundes, kann ja jeder halten wo er mag, als dann beide Hunde auf einmal Kopf nach unten, und dachte halt; was haben sie in der Nase? Als beide dann am Windschutzstreifen angekommen, sie winselnd aufgeregt wie freudig Töne abgaben, um etwas herumsprangen, ein Zeichen dass sie etwas entdeckt. Und WAS, ach ja, wie niedlich, zwei ausgesetzte Asylanten, einen schwarzen und einen grau-weißen auf wackligen Beinen.

Nun war klar, weshalb das Auto zuvor dort gehalten hatte. Was aber sollte ich machen, nahm beide erst einmal mit nach Hause, konnte sie ja nicht in der Prallsonne allein ihrem Schicksal überlassen und dachte, bringst sie ins nächste Tierheim. Erst einmal zu Hause angekommen, beide Hunde noch immer stolz, was sie da gefunden, beschnupperten sie sie immer wieder. Allein ässen zumindest konnten sie schon, zeigten auch keine Scheu den Hunden gegenüber (die beide auch keine Bestien, sie so nicht erzogen), jedenfalls brachte ich beide ins Tierheim, wo man mir gleich sagte: „mh – schwarze sind schwerer zu vermitteln“. Was aber konnte ich dafür, hätte ich beide allein am Acker lassen sollen?
Als meine Söhne nach Hause kamen, sagten; weshalb ich den schwarzen nicht gleich behalten hätte, da unser einige Tage zuvor im Alter von 14 Jahren verschwunden und auch nicht wieder aufgetaucht. Bin also am nächsten Tag wieder ins Tierheim, die natürlich erleichtert, dass jemand den schwarzen dort abholte, einen Fresser weniger, dazu das Futter oftmals aus Spenden. Und so lebt der schwarze noch immer hier, inzwischen nun 12 Jahre und hat auch ähnlich Verhaltens der Schäfers inzwischen angenommen. Es fehlte nur noch, dass er anfängt mit Bellen. Aber das wäre wohl wenig zu viel erwartet und auch ein wenig zu komisch, wenn eine schwarze Katze durch die Gegend bellte. Ja, beim schwarzen als Asylenten handelt es sich um eine schwarze Katze, was hattet Ihr denn gedacht?

:thumbup: Eine nette Geschichte.
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