Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

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frems
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon frems » Do 2. Mai 2019, 12:32

aleph hat geschrieben:(02 May 2019, 11:54)

Ich habe nur den Link gefunden. Ist für Abonnenten. Nun ja, jedenfalls sind Habeck und Teile der SPD ebenfalls irritiert und die haben das Interview wohl gelesen. Ich wäre ja offen für seine Ideen, aber es sind eher Science Fiction Geschichten, keine Aussagen, mit denen man bei den nächsten Wahlen antreten könnte.

Johannes Kahrs las nur eine Überschrift bei Springer und pöbelte rum. Daraufhin verlinkte jemand ein paar Auszüge auf Twitter, aber das interessierte den Genossen nicht. Fand ich befremdlich, aber Kahrs ist bei uns recht bekannt für seine Art. Habe dann das Interview mal in Ruhe gelesen und stellte fest: so ein Murks. Auch andere Aussagen, zum Beispiel zur Verstaatlichung von BMW, kommen so darin nicht vor. Kühnert sprach davon, dass die Gewinne kollektiviert bzw. an die Arbeitnehmer von BMW gehen sollten und dass er von Planwirtschaft nichts hält. Ebenso wollte er mehr demokratische Mitbestimmung für die Belegschaft. Kann man ja alles (oder nur eines) für falsch halten, aber nach einem VEB klingt das für mich nicht. Für bestimmte Kreise spielen im Wahlkampf solche "Details" aber wohl keine Rolle.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Musterdemokrat » Do 2. Mai 2019, 13:13

Ich finds gut, daß die Extremlinken, wie Kühnert und Habeck, so klar und deutlich kundtun, was sie vorhaben. So wird klar, daß ihre Absichten ausserhalb des Verfassungsbogens stehen. Naja, die die meisten der vielen reifen Frauen, die Habeck anbeten, werden sich in ihrer Schwärmerei für den Mann vermutlich nicht davon beirren lassen, was er so sagt. ;-)
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Orbiter1 » Do 2. Mai 2019, 13:26

frems hat geschrieben:(02 May 2019, 12:32)

Kühnert sprach davon, dass die Gewinne kollektiviert bzw. an die Arbeitnehmer von BMW gehen sollten und dass er von Planwirtschaft nichts hält.
Ja, für jeden BMW-Mitarbeiter gibt es dieses Jahr nur noch 9.175 € Prämie statt 9.455 € wie im Vorjahr. Da besteht dringender Handlungsbedarf bei der Kollektivierung der Gewinne.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon frems » Do 2. Mai 2019, 13:30

Orbiter1 hat geschrieben:(02 May 2019, 13:26)

Ja, für jeden BMW-Mitarbeiter gibt es dieses Jahr nur noch 9.175 € Prämie statt 9.455 € wie im Vorjahr. Da besteht dringender Handlungsbedarf bei der Kollektivierung der Gewinne.

Ich halte davon auch nichts aus mehreren Gründen. Und zum anderen Thema: ich bin selbst Vermieter. Aber deshalb muss man ihm keine Aussagen unterjubeln, die er nie getätigt hat. Das machen nur Leute ohne Argumente.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Orbiter1 » Do 2. Mai 2019, 13:46

frems hat geschrieben:(02 May 2019, 13:30)

Ich halte davon auch nichts aus mehreren Gründen. Und zum anderen Thema: ich bin selbst Vermieter. Aber deshalb muss man ihm keine Aussagen unterjubeln, die er nie getätigt hat. Das machen nur Leute ohne Argumente.
Interessant was ihm und der SPD von der AfD untergejubelt wird.

"+++ SPD will uns in die DDR zurückschicken! +++
Langsam ist das Maß voll! 30 Jahre nach dem Ende des DDR-Sozialismus geht es der SPD offenbar nicht schnell genug, alte Verhältnisse wiederherzustellen. Ein Fall für den #Verfassungsschutz!
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Kühnert's irre Träume von Enteignung: Fall für den Verfassungsschutz?

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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon firlefanz11 » Do 2. Mai 2019, 14:01

Orbiter1 hat geschrieben:(02 May 2019, 13:46)
SPD will Dir Dein Haus wegnehmen!"

Die SPD nicht... Nur die Jungsozialisten...
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Dampflok94 » Do 2. Mai 2019, 19:39

firlefanz11 hat geschrieben:(02 May 2019, 14:01)

Die SPD nicht... Nur die Jungsozialisten...

Auch die nicht.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon firlefanz11 » Do 2. Mai 2019, 20:24

Dampflok94 hat geschrieben:(02 May 2019, 19:39)

Auch die nicht.

Solange Du selbst drin wohnst nicht - nein...
Wobei auch das irgendwann kommen würde. Irgendwann maßen sie sich an darüber bestimmen zu wollen wieviel Wohnraum die eigene Wohnung/das eigene Haus haben darf...
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Dampflok94 » Do 2. Mai 2019, 20:30

firlefanz11 hat geschrieben:(02 May 2019, 20:24)

Solange Du selbst drin wohnst nicht - nein...
Wobei auch das irgendwann kommen würde. Irgendwann maßen sie sich an darüber bestimmen zu wollen wieviel Wohnraum die eigene Wohnung/das eigene Haus haben darf...

Das ist deine Mutmaßung deinerseits. Für die ich keinen Ansatz sehe.

Spielt aber keine Rolle. Denn natürlich werden die Ideen Kühnerts zu Recht auch nicht annähernd umgesetzt. Ich hoffe aber, daß die offensichtlich auf dem Markt bestehenden Verwerfungen beseitigt werden. Das geht nämlich ganz ohne Sozialismus und DDR. ;)
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Munster » Fr 3. Mai 2019, 01:24

Dampflok94 hat geschrieben:(02 May 2019, 20:30)

Das ist deine Mutmaßung deinerseits. Für die ich keinen Ansatz sehe.

Spielt aber keine Rolle. Denn natürlich werden die Ideen Kühnerts zu Recht auch nicht annähernd umgesetzt. Ich hoffe aber, daß die offensichtlich auf dem Markt bestehenden Verwerfungen beseitigt werden. Das geht nämlich ganz ohne Sozialismus und DDR. ;)


Du meinst NOCH nicht umgesetzt, denn wenn man mit dem Enteignen vorerst mal angefangen hat wird das Ganze unter den linken Parteien zum Selbstläufer. Hör doch solche Leute wie den mittlerweile angeblich beliebtesten Politiker Deutschlands, Robert Habeck, reden: Die sympathisieren insgeheim durchaus mit den Ideen eines Kühnert. Herr Habeck hat kürzlich seine Vorbilder genannt und dabei ernsthaft Robin Hood dazugezählt - was das auf die Politik angewandt bedeutet, kann man sich ausmalen.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Teeernte » Fr 3. Mai 2019, 07:48

firlefanz11 hat geschrieben:(02 May 2019, 20:24)

Solange Du selbst drin wohnst nicht - nein...
Wobei auch das irgendwann kommen würde. Irgendwann maßen sie sich an darüber bestimmen zu wollen wieviel Wohnraum die eigene Wohnung/das eigene Haus haben darf...


Du bekommst dann eine Familie zum "mit"-wohnen zugewiesen. - Bei staatlich festgelegter Miete von 2 Euro der Quadratmeter....

(Man hat sich in der DDR damit beholfen einfach eine Wand rauszureissen ...und damit die Zimmer , die "ZUVIEL" sind...als Baustelle zu erklären.)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon relativ » Fr 3. Mai 2019, 08:41

Dampflok94 hat geschrieben:(02 May 2019, 20:30)

Das ist deine Mutmaßung deinerseits. Für die ich keinen Ansatz sehe.

Spielt aber keine Rolle. Denn natürlich werden die Ideen Kühnerts zu Recht auch nicht annähernd umgesetzt. Ich hoffe aber, daß die offensichtlich auf dem Markt bestehenden Verwerfungen beseitigt werden. Das geht nämlich ganz ohne Sozialismus und DDR. ;)


Eben und beschrieben wird es so.

Innerhalb der Sozialen Marktwirtschaft übernimmt der Staat eine Ordnungsaufgabe, indem er Rechtssicherheit schafft und Rahmenbedingungen festsetzt. In diesem Bereich, der staatlichen Wirtschaftspolitik, die strukturellen oder konjunkturellen Fehlentwicklungen vorbeugen oder diese beheben soll, nennt das Grundgesetz keine Bereiche, in die der Staat nicht gesetzgeberisch regulierend eingreifen dürfte.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon relativ » Fr 3. Mai 2019, 08:43

Munster hat geschrieben:(03 May 2019, 01:24)

Du meinst NOCH nicht umgesetzt, denn wenn man mit dem Enteignen vorerst mal angefangen hat wird das Ganze unter den linken Parteien zum Selbstläufer. Hör doch solche Leute wie den mittlerweile angeblich beliebtesten Politiker Deutschlands, Robert Habeck, reden: Die sympathisieren insgeheim durchaus mit den Ideen eines Kühnert. Herr Habeck hat kürzlich seine Vorbilder genannt und dabei ernsthaft Robin Hood dazugezählt - was das auf die Politik angewandt bedeutet, kann man sich ausmalen.


Könntest du dazu eine Quelle liefern, nur damit man den Kontext der Aussage auch hat.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon frems » Fr 3. Mai 2019, 10:02

Orbiter1 hat geschrieben:(02 May 2019, 13:46)

Interessant was ihm und der SPD von der AfD untergejubelt wird.

Viele Genossen stellten sich auch hinter ihm. Nur das parteinahe Wirtschaftsforum drehte mal wieder durch. Am meisten Schaum kommt aber von rechts. Oder wie Katharina Nocun so schön schrieb: "Stellt Euch mal vor, was los wäre wenn Konservative sich genauso über den #CumEx Steuerbetrug von Großbanken aufregen würden, wie über Aussagen von @KuehniKev."

Übrigens laufen in Deutschland derzeit zig Enteignungsverfahren: https://www.tagesspiegel.de/politik/woh ... 75728.html

Aber breite Autobahnen sind wohl wichtiger. Wie heißt es doch: Hubraum statt Wohnraum.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon relativ » Fr 3. Mai 2019, 10:15

frems hat geschrieben:(03 May 2019, 10:02)

Viele Genossen stellten sich auch hinter ihm. Nur das parteinahe Wirtschaftsforum drehte mal wieder durch. Am meisten Schaum kommt aber von rechts. Oder wie Katharina Nocun so schön schrieb: "Stellt Euch mal vor, was los wäre wenn Konservative sich genauso über den #CumEx Steuerbetrug von Großbanken aufregen würden, wie über Aussagen von @KuehniKev."

Übrigens laufen in Deutschland derzeit zig Enteignungsverfahren: https://www.tagesspiegel.de/politik/woh ... 75728.html

Aber breite Autobahnen sind wohl wichtiger. Wie heißt es doch: Hubraum statt Wohnraum.


Ja die Heuchelei einiger Parteipolitiker ist hier ganz groß.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Skull » Fr 3. Mai 2019, 10:17

frems hat geschrieben:(03 May 2019, 10:02)

Übrigens laufen in Deutschland derzeit zig Enteignungsverfahren: https://www.tagesspiegel.de/politik/woh ... 75728.html

Aber breite Autobahnen sind wohl wichtiger. Wie heißt es doch: Hubraum statt Wohnraum.

Der Vergleich von vielen kleinen KONKRETEN individuellen Enteignungsverfahren
im Rahmen von Infrastruturmassnahmen ...

...und eventuellen allgemeinen Enteignungsverfahren (Gedanken) in Bezug auf ganze Branchen oder Firmen...

halte ICH ... für wenig sinnvoll. Und auch juristisch für ... fragwürdig. :D

Aber jedem seine eigene POLEMIK.

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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Dampflok94 » Fr 3. Mai 2019, 10:28

Munster hat geschrieben:(03 May 2019, 01:24)

Du meinst NOCH nicht umgesetzt, denn wenn man mit dem Enteignen vorerst mal angefangen hat wird das Ganze unter den linken Parteien zum Selbstläufer. Hör doch solche Leute wie den mittlerweile angeblich beliebtesten Politiker Deutschlands, Robert Habeck, reden: Die sympathisieren insgeheim durchaus mit den Ideen eines Kühnert. Herr Habeck hat kürzlich seine Vorbilder genannt und dabei ernsthaft Robin Hood dazugezählt - was das auf die Politik angewandt bedeutet, kann man sich ausmalen.

Die Gegenpropaganda funktioniert hervorragend. Da wird auch immer behauptet, zur Zeit ginge es nur um große Wohnungsbauunternehmen. Aber natürlich würde danach die Enteignung von Omas kleinem Häuschen erfolgen. Und natürlich auch die vom Munde abgesparte 2-Zimmer ETW des fleißigen Arbeiters. Ist zwar völliger Unsinn, aber wie man sieht verfängt das. (Klappt übrigens auch gut bei der Erbschaftssteuer.) Und schon bekommen die Leute Angst, denen keiner was wegnehmen will.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon frems » Fr 3. Mai 2019, 10:54

Skull hat geschrieben:(03 May 2019, 10:17)

Der Vergleich von vielen kleinen KONKRETEN individuellen Enteignungsverfahren
im Rahmen von Infrastruturmassnahmen ...

...und eventuellen allgemeinen Enteignungsverfahren (Gedanken) in Bezug auf ganze Branchen oder Firmen...

halte ICH ... für wenig sinnvoll. Und auch juristisch für ... fragwürdig. :D

Aber jedem seine eigene POLEMIK.

mfg

Ok, du hast das Interview also auch nicht gelesen, aber wolltest etwas sagen. Zur Kenntnis genommen :)
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Skull » Fr 3. Mai 2019, 11:00

frems hat geschrieben:(03 May 2019, 10:54)

Ok, du hast das Interview also auch nicht gelesen, aber wolltest etwas sagen. Zur Kenntnis genommen :)

Ich habe Deinen Link gelesen. Und weiter ? :?:

Ok, Du wolltest mich einfach mal wieder „anpissen“, konntest aber nichts sagen. Zur Kenntnis genommen. :)

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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon zollagent » Fr 3. Mai 2019, 11:51

Skull hat geschrieben:(03 May 2019, 10:17)

Der Vergleich von vielen kleinen KONKRETEN individuellen Enteignungsverfahren
im Rahmen von Infrastruturmassnahmen ...

...und eventuellen allgemeinen Enteignungsverfahren (Gedanken) in Bezug auf ganze Branchen oder Firmen...

halte ICH ... für wenig sinnvoll. Und auch juristisch für ... fragwürdig. :D

Aber jedem seine eigene POLEMIK.

mfg

Hier möchte ich mal einwerfen, daß der seit einigen Jahren zu beobachtende Trend zur Mietoptimierung gerade durch große Wohnungsvermietungsgesellschaften durchaus ein Grund sein kann, diese Entwicklung zu begrenzen. Reine Marktwirtschaft wäre hier Gift für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Auch, wenn ich die Verstaatlichungsphantasien z.B. des Juso-Vorsitzenden nicht als gangbaren Weg betrachte, so gehört diese Entwicklung gebremst. Nur auf die Eigentumsgarantie zu pochen, führt hier in die Irre. Wenn mehr als ein Drittel des Haushaltsnettoeinkommens für Wohnen draufgeht, dann ist diese Entwicklung ungesund und keineswegs von Vorteil für unsere Gesellschaft. Betriebswirtschaft ist zweifellos wichtig, aber wenn sie der alleinbestimmende Faktor wird, gerät die Gesellschaft in Schieflage.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)

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