Antike Philosophenschulen

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Welcher Philosophenschule angehören?

Akademie
0
Keine Stimmen
Peripatos
0
Keine Stimmen
Stoa
2
25%
Kepos/Garten
3
38%
Sonstige
2
25%
Keine
1
13%
 
Abstimmungen insgesamt: 8
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Negator
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Antike Philosophenschulen

Beitragvon Negator » Di 23. Okt 2018, 20:48

Was haltet ihr von antiken Philosophenschulen und welcher würdet ihr gerne angehören?

1. Platons Akademie

2. Aristoteles' Peripatos (Lykeion)

3. (Zenons) Stoa

4. Epikurs Kepos (= Garten)

5. Sonstige: Kyniker, Kyrenaiker, pyrrhonische Skeptiker...

6. Keine/Worum geht es?
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon H2O » Mi 24. Okt 2018, 00:04

Die Stoa ist mir deshalb besonders sympathisch, weil ich die Lebensbeichte des römischen Kaisers Marc Aurel mit viel Gewinn gelesen habe und fand, daß mein Blick auf die Menschen und die Welt seinem Blick darauf sehr ähnelten.
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Uffzach » Mi 24. Okt 2018, 00:14

Negator hat geschrieben:(23 Oct 2018, 20:48)

Was haltet ihr von antiken Philosophenschulen und welcher würdet ihr gerne angehören?


Alles relativ. Und der, der "gerne" einer Philosophenschule "angehören" würde ist ein Philosoph.

[Mod] Habe mir erlaubt, diese Antwort etwas freundlicher zu gestalten. H2O
Für die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks !
Macht ist Macht über die Sprache der anderen. Fürchtet euch nicht, denn Bezeichner sind a priori bedeutungsleere Zeichenfolgen. :cool:
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Negator » Mi 24. Okt 2018, 16:12

@H2O:

Die Lebenserinnerungen von Mark Aurel sollte ich noch lesen.
In der Schule habe ich Seneca gelesen und jetzt lese ich Epiktet.
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 17. Nov 2018, 12:02

Negator hat geschrieben:(23 Oct 2018, 20:48)

Was haltet ihr von antiken Philosophenschulen und welcher würdet ihr gerne angehören?

1. Platons Akademie

2. Aristoteles' Peripatos (Lykeion)

3. (Zenons) Stoa

4. Epikurs Kepos (= Garten)

5. Sonstige: Kyniker, Kyrenaiker, pyrrhonische Skeptiker...

6. Keine/Worum geht es?


Für mich ganz klar Epikurs Kepos er ist für mich der interessanteste der Denker und auch seine Schule. Lukrez hat ihm ein großes poetisches Werk gewidmet
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Fuerst_48 » So 25. Nov 2018, 22:17

Die hier zitierten antiken Philosophenschulen finden sich in mehr oder minder abgewandelter Form in den Richtungen der modernen Philosophie wieder.
Aus dem Grund scheint mir diese Fragestellung zu wenig zielführend. Zumal es der Philosophie heute doch in einem hohen Prozentsatz um Effizienz und Nutzbarmachung von wiss. Erkenntnissen geht. Weniger um "Schöngeisterei"...
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Alpha Centauri » So 25. Nov 2018, 22:22

Fuerst_48 hat geschrieben:(25 Nov 2018, 22:17)

Die hier zitierten antiken Philosophenschulen finden sich in mehr oder minder abgewandelter Form in den Richtungen der modernen Philosophie wieder.
Aus dem Grund scheint mir diese Fragestellung zu wenig zielführend. Zumal es der Philosophie heute doch in einem hohen Prozentsatz um Effizienz und Nutzbarmachung von wiss. Erkenntnissen geht. Weniger um "Schöngeisterei"...



Ja genau aber dadurch hat sie viel an Reiz verloren die Philosophie
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Fuerst_48 » So 25. Nov 2018, 22:24

Alpha Centauri hat geschrieben:(25 Nov 2018, 22:22)

Ja genau aber dadurch hat sie viel an Reiz verloren die Philosophie

Das mag sein. Aber "Reiz" ist für die wissenschaftliche Ausrichtung kein Impulsgeber.
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Alpha Centauri » So 25. Nov 2018, 22:29

Schon richtig. Trotzdem bevorzuge ich klar Epikurs Philosophie, die zumal für ihrer Zeit in der sie entstand äußert bemerkenswert inhaltlich
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Fuerst_48 » So 25. Nov 2018, 22:31

Alpha Centauri hat geschrieben:(25 Nov 2018, 22:29)

Schon richtig. Trotzdem bevorzuge ich klar Epikurs Philosophie, die zumal für ihrer Zeit in der sie entstand äußert bemerkenswert inhaltlich

Das sei dir unbenommen. :thumbup:
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon MäckIntaier » So 25. Nov 2018, 22:43

Fuerst_48 hat geschrieben:(25 Nov 2018, 22:17)

Zumal es der Philosophie heute doch in einem hohen Prozentsatz um Effizienz und Nutzbarmachung von wiss. Erkenntnissen geht. Weniger um "Schöngeisterei"...


Was wäre denn ein Beispiel für die Nutzbarmachung von wissenschaftlichen Erkenntnissen durch die Philosophie und wer stünde dafür?
Und was hat die Wissenschaft uns zur Frage des guten Lebens zu sagen, was durch Philosophen dann nutzbar gemacht wird? Was hat sie zur Frage "Wie sollen wir leben" beizutragen?
Ich kann noch sehen, dass Wissenschaftler in der Ethik ein paar Hilfestellungen geben können, aber ich sehe Philosophen hier nicht als Vollzugsgehilfen der Wissenschaften.
Die Herrschaft vollendet sich in dem Moment, in dem sie sich als Freiheit ausgibt. (Byung-Chul Han)
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Alpha Centauri » So 25. Nov 2018, 22:51

Fuerst_48 hat geschrieben:(25 Nov 2018, 22:17)

Die hier zitierten antiken Philosophenschulen finden sich in mehr oder minder abgewandelter Form in den Richtungen der modernen Philosophie wieder.
Aus dem Grund scheint mir diese Fragestellung zu wenig zielführend. Zumal es der Philosophie heute doch in einem hohen Prozentsatz um Effizienz und Nutzbarmachung von wiss. Erkenntnissen geht. Weniger um "Schöngeisterei"...



Bei moralischen Fragen hilft Wissenschaft alleine aber auch nicht weiter. Ich kann mit einer mathematischen Formel etwa nicht begründen warum ein Mord zu begehen moralisch falsch sein sollte.
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon H2O » So 25. Nov 2018, 23:08

Als Laie gefragt: Ist es denn in unserer Zeit nicht so, daß Philosophie aufgeteilt wurde in Fächer der Geisteswissenschaften mit ihrem speziellen Tiefgang... das also die Liebe zu einer antiken Philosophenschule in unserer Gegenwart zu nichts Neuem mehr führen kann?

Gibt es überhaupt noch "Philosophen ohne Vertiefungsrichtung", also Universalgenies? Ich vermute, daß diese umfassende wissenschaftliche Bildung in der Antike leichter zu erwerben war als heute, wo auf fast jedem Wissensgebiet ein so umfassendes Fachwissen angehäuft wurde, daß man wohl kaum mehr als eins davon wirklich durchdringen kann.
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon H2O » So 25. Nov 2018, 23:22

Alpha Centauri hat geschrieben:(25 Nov 2018, 22:51)

Bei moralischen Fragen hilft Wissenschaft alleine aber auch nicht weiter. Ich kann mit einer mathematischen Formel etwa nicht begründen warum ein Mord zu begehen moralisch falsch sein sollte.


Das ist natürlich ein sehr brutaler Ansatz, die Mathematik, die Königin der Wissenschaften, nun als Taktgeber der Gesellschaftswissenschaften und der Religionswissenschaften ein zu setzen.

Ich vermute einmal, daß medizinische Forschung der heutigen naturwissenschaftlichen Art auf dem Gebiet "ab wann beginnt menschliches Leben" Eingangsdaten in entsprechende philosophische Fragestellungen liefern kann.

Oder die Soziologie mit ihren umfangreichen empirischen Betrachtungen dazu, wie menschliche Gesellschaften unter bestimmten Bedingungen auf ihre Einzelwesen einwirken... und ein Philosoph mit seinem Wissen daraus dann ableitet, weshalb man seinen Mitmenschen nicht ermorden darf. "Du sollst nicht morden!" wäre dann zu einfach gestrickt.

Aber bitte, als Laie habe ich keinen besseren Zugang zu dieser Welt der Geisteswissenschaften. Ich muß zufrieden sein damit, daß ich Nachrichtensysteme technisch aufbauen und verkaufen konnte. Das kann denn ja ein Philosoph einmal versuchen. :)
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 26. Nov 2018, 09:54

Zum besseren Verständnis meiner Sicht der Dinge: Ich habe mich in meinem Studium der Philosophie stark an der wissenschaftlichen Orientierung durch die Grundlagenforschung befasst. Neopositivismus, EMPIRISMUS, Wiener Kreis, Wittgenstein, Stegmüller und Weingartner. Die als Wissenschaftstheorie bekannt gewordene Richtung schafft die Basis für JEDE Disziplin, die universitär gelehrt wird, von Forschern als Hilfe für ihre Tätigkeit nutzbar gemacht wird.
Die Ethik sehe ich eher als Wächterin für die seriöse Vorgangsweise der Wissenschaftler, die sich für Effizienz und Gewinnoptimierung von Konzernen vor ihren Karren spannen lassen.
Keineswegs will ich damit aber die zitierten Schulen der Antike herabwürdigen oder gar in Frage stellen.
Bitte meine Beiträge unter diesem Aspekt sehen zu wollen.
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 26. Nov 2018, 14:49

Und nun heißt es warten, was mit der ETHIK hier geschieht...
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Fliege » Mo 26. Nov 2018, 14:53

Fuerst_48 hat geschrieben:(26 Nov 2018, 14:49)
Und nun heißt es warten, was mit der ETHIK hier geschieht...

Ein Ethik-Thread läuft bereits und könnte als Starter sofort in einen neuen Ethik-Bereich überführt werden.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon MäckIntaier » Mo 26. Nov 2018, 15:01

Fliege hat geschrieben:(26 Nov 2018, 14:53)

Ein Ethik-Thread läuft bereits und könnte als Starter sofort in einen neuen Ethik-Bereich überführt werden.


Zwei.
Die Herrschaft vollendet sich in dem Moment, in dem sie sich als Freiheit ausgibt. (Byung-Chul Han)
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Negator » Fr 21. Dez 2018, 21:42

Wer ist der Stoiker hier? :D
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Re: Antike Philosophenschulen

Beitragvon Fliege » Do 3. Jan 2019, 13:11

LiberalKonservativ hat geschrieben:(andernorts im Forum; 03 Jan 2019, 12:00)
[Ich k]onsumiere [...] als bekennender Kyniker nicht besonders viel.
LiberalKonservativ hat geschrieben:(03 Jan 2019, 12:18)
Beschäftige dich mit [...] Diogenes von Sinope und der Denkrichtung der Kyniker und Stoiker.

Ich sympathisiere mit drei antiken, philosophischen Strömungen:
1. Atomismus von Leukipp und Demokrit (auch Lukrez);
2. Kynismus von Antisthenes und Diogenes von Sinope;
3. Skeptizismus von Pyrrhon von Elis und Sextus Empiricus (auch Agrippa).
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