Chaos in Stuttgart

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Lenny
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon Lenny » Sa 1. Aug 2020, 15:49

nachtmasse hat geschrieben:(01 Aug 2020, 11:28)
Weil es außerhalb deiner rechten Filterblase ist?


nee, weil ich auch nicht "NSU" mit "Anis Amri" kontere etc pp.

das ist hirnrissig, sie müssen schon wenn sie mit zitat antworten auf das geschriebe argumentativ eingehen, und nicht ständig alles mit neuen themen derailen.
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon Kohlhaas » Sa 1. Aug 2020, 16:24

Lenny hat geschrieben:(01 Aug 2020, 14:32)

Über Zuwanderungspolitik wurde auch schon vorher diskutiert, Ereignisse wie Stuttgart sind da nur die Peaks die extrem deutlich hervorstechen,

wer hier auch wieder eine Schuldumkehr betreibt ---> "wer über Stuttgart redet in Zusammenhang mit Zuwanderung ist böse"

hier muss man schon eine Form des kollektiven Schwachsinns vermuten.
no front, aber es ist wohl so.

Liefer doch erstmal den Nachweis, dass Zuwanderung die Ursache für die Ereignisse von Stuttgart ist. Diese Behauptung bloß in den Raum zu stellen und so zu tun, als wäre das eine erwiesene Wahrheit, zeugt tatsächlich von einem kollektiven Schwachsinn, der sich am rechten Rand des politischen Spektrums breit gemacht hat.
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon jack000 » Sa 1. Aug 2020, 17:34

Schnitter hat geschrieben:(01 Aug 2020, 12:21)

Die Braunen sehnen sich händeringend nach einer neuen "Kölner Sylvesternacht" um die tumben Schafe wieder zur Urne locken zu können. Da schon längere Zeit nichts spektakuläres mehr passiert ist, ist dort Dürre angesagt.

Es passiert jeden Tag was spektakuläres, nur hat man sich inzwischen daran gewöhnt. Die Kölner Silvesternacht war nur ein kleiner Teil der für die Wahlerfolge der AfD. Material gibt es auch ohne die Kölner Silvesternacht mehr als genug.
https://www.focus.de/politik/gerichte-i ... trt1O3h5Ys
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon Malzbier » Sa 1. Aug 2020, 18:02

jack000 hat geschrieben:(01 Aug 2020, 17:34)

Es passiert jeden Tag was spektakuläres, nur hat man sich inzwischen daran gewöhnt. Die Kölner Silvesternacht war nur ein kleiner Teil der für die Wahlerfolge der AfD. Material gibt es auch ohne die Kölner Silvesternacht mehr als genug.
https://www.focus.de/politik/gerichte-i ... trt1O3h5Ys

Welche Wahlerfolge? Das was du als Wahlerfolg betitelst, nährt sich aus dem Rassismus und dem Hass, den diese Partei versprüht.
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon jack000 » Sa 1. Aug 2020, 19:31

Malzbier hat geschrieben:(01 Aug 2020, 18:02)

Welche Wahlerfolge? Das was du als Wahlerfolg betitelst, nährt sich aus dem Rassismus und dem Hass, den diese Partei versprüht.

Man muss aber mal schauen wo da der Schuh drückt. Deutschland verändert sich, manche freuen sich darüber ... andere nicht:
“Ich bin seit 30 Jahren Polizeibeamter und habe schon einiges erlebt. Solche Szenen hat es in Stuttgart noch nie gegeben”, zeigt Berger sich schockiert über die Nacht. Auch Polizeipräsident Franz Lutz spricht von einer “nie dagewesenen Dimension von Gewalt gegen Polizeibeamte in Stuttgart”.

https://www.rnd.de/panorama/hat-es-in-s ... 5YNWI.html
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 1. Aug 2020, 19:43

Malzbier hat geschrieben:(01 Aug 2020, 18:02)

Welche Wahlerfolge?

Die AfD sitzt in allen Landtagen, im Bundestag und im Europaparlament. Das ist für eine Partei, die vor gerade mal 7 Jahren gegründet wurde, ein großer Erfolg. Man kann nur hoffen, dass sich der Trend, dass wieder weniger Menschen AfD wählen wollen, auch in Wahlen bestätigt.
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon tarkomed » Sa 1. Aug 2020, 19:45

jack000 hat geschrieben:(01 Aug 2020, 17:34)

Es passiert jeden Tag was spektakuläres, nur hat man sich inzwischen daran gewöhnt. Die Kölner Silvesternacht war nur ein kleiner Teil der für die Wahlerfolge der AfD. Material gibt es auch ohne die Kölner Silvesternacht mehr als genug.
https://www.focus.de/politik/gerichte-i ... trt1O3h5Ys

Das zeigt höchstens, dass die AfD auf Wiederholungen angewiesen ist. Die AfD Wähler haben es damals schon mal ausgereizt als es passierte und jetzt, Monate später wieder, weil nichts hinzugekommen ist. Währenddessen gab es jedoch umso mehr rechtsextreme Verbrechen und Morddrohungen. Schreckt das die AfD Wähler nicht ab oder sorgt es eher für Zulauf?
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon jack000 » Sa 1. Aug 2020, 20:05

tarkomed hat geschrieben:(01 Aug 2020, 19:45)

Das zeigt höchstens, dass die AfD auf Wiederholungen angewiesen ist. Die AfD Wähler haben es damals schon mal ausgereizt als es passierte und jetzt, Monate später wieder, weil nichts hinzugekommen ist. Währenddessen gab es jedoch umso mehr rechtsextreme Verbrechen und Morddrohungen. Schreckt das die AfD Wähler nicht ab oder sorgt es eher für Zulauf?

Es zeit vor allem was diese Partei erst dahin gebracht hat wo die sind. Aber das kann im AfD-Strang diskutiert werden. Es geht hier um die Bedrohungslage und um konkrete Vorgänge in Stuttgart (Stellvertretend auch für andere Städte). Meine Freundin hat optisch sichtbar einen Migrationshintergrund, trotzdem ist die Sorge wegen Rechtsextremen eher gering, da die Täterbeschreibung und auch die Fahndungsfotos wenn Frauen vergewaltigt, gruppenvergewaltigt, überfallen/ausgeraubt, belästigt, etc... eher nicht auf Rechtsextreme deuten lassen, sondern das sind i.d.R. ganz andere Leute ...
=> Die Randale in Stuttgart kam von Personen mit Migrationshintergrund, Nicht-Deutschen und Linken. Und egal wie du das versuchst zu drehen und wenden, es wird dir nicht gelingen daraus einen rechtsextremen Aufmarsch zu machen ...
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon Lenny » Sa 1. Aug 2020, 20:14

Malzbier hat geschrieben:Welche Wahlerfolge? Das was du als Wahlerfolg betitelst, nährt sich aus dem Rassismus und dem Hass, den diese Partei versprüht.


Nee, Hass und Verbrechen versprühen andere, und einige haben davon die Schnauze gestrichen voll.
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon tarkomed » So 2. Aug 2020, 09:09

jack000 hat geschrieben:(01 Aug 2020, 20:05)

Es zeit vor allem was diese Partei erst dahin gebracht hat wo die sind. Aber das kann im AfD-Strang diskutiert werden.

Ich habe auf dein Post geantwortet.
jack000 hat geschrieben:(01 Aug 2020, 20:05)
Es geht hier um die Bedrohungslage und um konkrete Vorgänge in Stuttgart (Stellvertretend auch für andere Städte). Meine Freundin hat optisch sichtbar einen Migrationshintergrund, trotzdem ist die Sorge wegen Rechtsextremen eher gering, da die Täterbeschreibung und auch die Fahndungsfotos wenn Frauen vergewaltigt, gruppenvergewaltigt, überfallen/ausgeraubt, belästigt, etc... eher nicht auf Rechtsextreme deuten lassen, sondern das sind i.d.R. ganz andere Leute ...
=> Die Randale in Stuttgart kam von Personen mit Migrationshintergrund, Nicht-Deutschen und Linken. Und egal wie du das versuchst zu drehen und wenden, es wird dir nicht gelingen daraus einen rechtsextremen Aufmarsch zu machen ...

Ich habe nichts von einem rechtsextremen Aufmarsch erwähnt. Ihr versucht alles den Menschen mit Migrationshintergrund in die Schuhe zu schieben.
Ich habe undifferenziert von jungen Menschen gesprochen.
Bei der Gelegenheit: Rechtsextremisten sorgen auch ohne Aufmärsche für Aufruhr:
https://www.mdr.de/thueringen/mitte-wes ... o-100.html
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon Tom Bombadil » So 2. Aug 2020, 09:20

Malzbier hat geschrieben:(01 Aug 2020, 21:01)

In 7 Jahren hat diese Partei nichts für dieses Land geleistet.

Die SED Nachfolgeorganisationen haben in 30 Jahren auch nichts für dieses Land geleistet, im Gegenteil.

Das ist kein Erfolg, außer man sieht Demokratiezersetzung als einen.

Deutsches Sprak, schweres Sprak? Das ist FÜR DIE PARTEI ein großer Erfolg. Für die Demokratie ist das natürlich großer Mist, wie auch die Beteiligung der Linkspartei an Landesregierungen. Hier müssen sich die Politiker der demokratischen Parteien hinterfragen, warum so viele Wähler rechts- und linksaußen wählen.
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon tarkomed » So 2. Aug 2020, 10:22

Tom Bombadil hat geschrieben:(02 Aug 2020, 09:20)

Die SED Nachfolgeorganisationen haben in 30 Jahren auch nichts für dieses Land geleistet, im Gegenteil.

Doch. Sie haben sich größtenteils in den westlichen Parteien integriert und haben die Politik in Deutschland mitbestimmt. Nur der Kern der SED hat seine Entsprechung im Westen nicht gefunden und ist weitgehend bedeutungslos geblieben, deshalb konnten sie nichts bewegen.
Rechtsaußen Parteien gab es keine in der DDR. Sie waren die Partei der Nichtwähler und stellen heute den Großteil der AfD Wähler.
Tom Bombadil hat geschrieben:(02 Aug 2020, 09:20)
Deutsches Sprak, schweres Sprak? Das ist FÜR DIE PARTEI ein großer Erfolg. Für die Demokratie ist das natürlich großer Mist, wie auch die Beteiligung der Linkspartei an Landesregierungen. Hier müssen sich die Politiker der demokratischen Parteien hinterfragen, warum so viele Wähler rechts- und linksaußen wählen.

Weil es ein solches Wählerpotential gibt, nicht nur in Deutschland. Immerhin lassen wir sie nicht mitregieren wie in Österreich schon zweimal, das solltest du uns schon hoch anrechnen… ;)
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon Tom Bombadil » So 2. Aug 2020, 10:36

Dass Rückwärtsdemokraten die SED Nachfolger toll finden war mir auch schon vorher klar :cool:
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon jack000 » So 2. Aug 2020, 12:49

tarkomed hat geschrieben:(02 Aug 2020, 09:09)

Ich habe auf dein Post geantwortet.

Ich habe nichts von einem rechtsextremen Aufmarsch erwähnt. Ihr versucht alles den Menschen mit Migrationshintergrund in die Schuhe zu schieben.

Wer ist "ihr"? Ich habe nicht alles Menschen mit Migrationshintergrund in die Schuhe geschoben.

Ich habe undifferenziert von jungen Menschen gesprochen.

Das diffamiert junge Menschen an sich. Daher habe ich das detaillierter aufgeschlüsselt.
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon Kohlhaas » So 2. Aug 2020, 14:30

jack000 hat geschrieben:(01 Aug 2020, 19:31)

Man muss aber mal schauen wo da der Schuh drückt. Deutschland verändert sich, manche freuen sich darüber ... andere nicht:

https://www.rnd.de/panorama/hat-es-in-s ... 5YNWI.html

Deutschland hat sich in den Jahrtausenden immer verändert. Manchen Leuten hat das jeweils gefallen, manchen nicht. Das ist hier aber völlig wurscht. Es steht immer noch die völlig verblödete Behauptung im Raum, dass die Ereignisse von Stuttgart ein "Migrationsproblem" seien.
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon sünnerklaas » So 2. Aug 2020, 14:44

Kohlhaas hat geschrieben:(02 Aug 2020, 14:30)

Deutschland hat sich in den Jahrtausenden immer verändert. Manchen Leuten hat das jeweils gefallen, manchen nicht. Das ist hier aber völlig wurscht. Es steht immer noch die völlig verblödete Behauptung im Raum, dass die Ereignisse von Stuttgart ein "Migrationsproblem" seien.


Wenn man sich die Dummheiten, die mehrere tausend Stuttgarter und Ba-Wüler gestern in Berlin erlaubt haben, anschaut, bekommt man einen Eindruck, was da so alles falsch läuft. Die Ausschreitungen von Stuttgart und die Demo der Coronabeschränkungskritiker 711 in Berlin gestern muss man aus meiner Sicht in ein und demselben Zusammenhang sehen.
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon Lenny » So 2. Aug 2020, 15:28

Kohlhaas hat geschrieben:(02 Aug 2020, 14:30)
Es steht immer noch die völlig verblödete Behauptung im Raum, dass die Ereignisse von Stuttgart ein "Migrationsproblem" seien.


Die Frage ist nicht völlig unberechtigt, aber "verblödet" würde die These nicht nennen, weil doch einiges dafür spricht das Zuwanderung(spolitik) zumindest etwas damit zu haben könnte :)

- die Ereignisse fanden in den Städten statt, die den höchsten Anteil an Bew. mit Migrationshintergrund haben
- in den genannten Städten gibt es keine deutsche Mehrheitsgesellschaft mehr, die Deutschen sind dort lediglich die größte Gruppe
- daraus ergibt schon fast zwingend das ein überwiegender Anteil an Personen mit Migrationshintergrund die an den Ereignissen beteiligt waren (amüsant war, das versucht wurde dies entgegen jeder logik zu leugnen :cool: )
- in den jüngeren demografischen schichten ist dieser unterschied nochmals deutlich stärker ausgeprägt


nun muss man tatsächlich die beteiligten Ethnien unter die lupe nehmen, um weitere erkenntnisse zu gewinnen. ich vermute das es weniger angepasste Ethnien sind, die an den Krawallen beteligt waren, die es deutlich schwerer auf dem FREIEN Arbeitsmarkt haben, und zudem eine größere Kulturferne aufweisen und zudem aufgrund verschiedener Ursachen (familienstrukturen, umfeld z.b.) mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind.

man kann also sagen wenn man weiterhin die Städte mit schwer integrierbaren Zuwanderern vollstopft, das man hier langfristig auf pulverfässern sitzt, die sich irgendwann durch einen funken entzünden.

dieser Funke war hier einerseits die angespannte lage aufgrund der Pandemie und damit verbundene Einschränkungen, und hinzu kamen die BLM Proteste und der Versuch die Bevölkerung auch gegen die Polizei hierzulande aufzustacheln.
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon Kohlhaas » So 2. Aug 2020, 18:31

Lenny hat geschrieben:(02 Aug 2020, 15:28)

Die Frage ist nicht völlig unberechtigt, aber "verblödet" würde die These nicht nennen, weil doch einiges dafür spricht das Zuwanderung(spolitik) zumindest etwas damit zu haben könnte :)


Ach ja? Was spricht denn dafür? Wen interessiert es, wie hoch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in Stuttgart ist? Besagt das irgendwas über die Teilnahme von "Migranten" an den Ausschreitungen? Es ist einfach eine verblödete und in rechten Kreisen gern verbreitete Behauptung, dass Stuttgart ein "Ausländerproblem" sei.

nun muss man tatsächlich die beteiligten Ethnien unter die lupe nehmen, um weitere erkenntnisse zu gewinnen.

Das muss man nur, wenn man beweisen will, dass die Krawalle ethnisch bedingt waren. Das ist aber nur eine dumpf-rechtsradikale Behauptung. Schon mit dem Hinweis, dass das erstmal untersucht werden müsse, gestehst Du ein, dass es für die rassistische Behauptung erstmal keinen Beleg gibt.

ich vermute das es weniger angepasste Ethnien sind, die an den Krawallen beteligt waren, die es deutlich schwerer auf dem FREIEN Arbeitsmarkt haben, und zudem eine größere Kulturferne aufweisen und zudem aufgrund verschiedener Ursachen (familienstrukturen, umfeld z.b.) mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind.

Du darfst vermuten, was immer Du vermuten willst. Die Tatsache, dass Du etwas vermutest, ist aber noch lange kein Beweis. Deine Vermutungen sind kein Indiz für die Motive der Täter. Sie sind ein Indiz für Deine politische Ausrichtung.
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon Bielefeld09 » So 2. Aug 2020, 22:18

jorikke hat geschrieben:(31 Jul 2020, 11:15)

..."das völlig skrupellose Ausnutzen usw."
Ein sinnreicher Satz.

Ich will keinesfalls die ganzen wissenschaftlichen Erklärungen in Zweifel ziehen, nur übertrieben ausgedrückt, 100 Stockhiebe sind zielführender als jedwede Erklärung.

Nur um eines mal deutlich zu machen: Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist ein Grundrecht!
Wirksam wäre allerdings auch die 12 stündige Ingewahrsamnahme von renitenten jugendliche Randalierern.
Wirksam wäre auch die sofortige Vollziehung von Bußgeldmaßnahmen bei minderjährigen Heckenpissern.
Wirksam wäre es auch, durch dauernde Präsents von Ordnungsbehörden zu zeigen,
das nicht der jugendliche Mob die Straßen in den Städten regiert.
Punktum: Dieser Rechtsstaat hat ausreichende Mittel um auf solche Situationen angemessen zu reagieren!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Chaos in Stuttgart

Beitragvon Lenny » Mo 3. Aug 2020, 10:27

Kohlhaas hat geschrieben:Das muss man nur, wenn man beweisen will, dass die Krawalle ethnisch bedingt waren.


Das müsste man auch um das Gegenteil zu belegen :

Kohlhaas hat geschrieben:Das ist aber nur eine dumpf-rechtsradikale Behauptung. Schon mit dem Hinweis, dass das erstmal untersucht werden müsse, gestehst Du ein, dass es für die rassistische Behauptung erstmal keinen Beleg gibt.


Sie fordern "Beweise", wollen aber keine Untersuchung.
Sie sind ein Knaller :D

Ach ja? Was spricht denn dafür? Wen interessiert es, wie hoch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in Stuttgart ist? Besagt das irgendwas über die Teilnahme von "Migranten" an den Ausschreitungen?


Ja, so ziemlich alles. :)

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