Struktureller Rassismus in den USA?

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Kloß mit Soß
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Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon Kloß mit Soß » Sa 13. Jun 2020, 22:17

Vorneweg: Es geht hier nicht um den Todesfall George Floyd, wenn ein Verhafteter wiederholt sagt: „I can´t breathe.“ und man von drei Kollegen umgeben ist, in vierfacher Überzahl einem am Boden liegenden gegenüber, gibt es keinen Grund und keine Entschuldigung diesen Hinweis nicht ernstzunehmen. Es geht vielmehr um die Frage, ob die derzeitige Diskussionsgrundlage des "strukturellen Rassismus" das Problem im Kern trifft. Dabei geht es nicht darum die Existenz des Rassismus in den USA zu negieren, sondern die Omnipräsenz dessen als Grund für alle Probleme die sich finden in Frage zu stellen. Ich hab mich dem Problem mal statistisch genähert und würde gerne eure Einschätzung zu meinen Funden haben. Weil ich hier mit Zahlen aus dem letzten Jahrzehnt um mich werfen werde, habe ich die Quellen dazu angehängt. Bis auf eine Statistik aus der Washington Post sind alles offizielle Zahlen von amerikanischen Regierungsorganisationen und öffentlich einsehbar. (Die von der Post aus, da gibts allerdings ein Limit an Gratis-Besuchen pro Tag)

In der afroamerikanischen Community gibt es eine Reihe von Problemen, die sich nicht durch äußere Unterdrückung erklären lassen und eine Klärung der Verantwortung nicht so einfach gestalten, wie es derzeit zwischen Haltungsjournalismus und Bildersturm dargestellt wird.

Das vielzitierte stark niedrigere Medianeinkommen zum Beispiel: 70% der afroamerikanischen Mütter sind unverheiratet (1), 66% alleinerziehend (2). Alleinerziehende Mütter sind unabhängig von der Ethnie finanziell am schwächsten aufgestellt, verheiratete afroamerikanische Paare liegen allerdings oberhalb des Landesdurchschnittes. (3) Wo ist da der strukturelle Rassismus?

Die Abschlussraten auf öffentlichen High Schools (4), also den sich nur an finanzstarke Familien richtenden Privatschulsektor ausklammernd, ist bei afroamerikanischen Familien deutlich niedriger, genauso wie auf Colleges (6) und bei den Pisa Tests (5). Das eigentlich interessante dabei ist allerdings, dass die asiatisch-stämmigen US-Amerikaner, die zweifelsohne zwischen Pearl Harbor, Korea, Vietnam und dem "Emporkömmling" der VR China ebenfalls im Fokus rassistischer Ressentiments stehen, den weißen US-Amerikanern eine Nasenlänge voraus sind, übrigens auch im Bezug auf das Medianeinkommen (3). Wie kann das in einer Gesellschaft passieren, die in der Lage ist die Geschicke ihrer Minderheiten zu ihren Gunsten zu lenken? Denn das ist die Prämisse für die Existenz einer allgegenwärtigen strukturellen Unterdrückung.

Den dritten Punkt finde ich persönlich am denkwürdigsten, da er meines Erachtens offenbart, dass "Black Live Matters" weniger Interesse hat, afroamerikanische Leben zu schützen, als ihrem Feindbild zu schaden: Afroamerikaner machen 13% der Gesamtbevölkerung aus (7), begehen allerdings 48% der Tötungsdelikte in den USA (8). (US: "murder" entspricht im Deutschen "Mord" und "Totschlag") Wenn man sich dazu ansieht, dass auf 1.000.000 Einwohner der jeweiligen Ethnie 53,94 Tötungsdelikte von Afroamerikanern an anderen Afroamerikanern begangen werden und gerade mal 0,77 Tötungsdelikte von Weißen an Afroamerikanern frage ich mich ernsthaft, was der Sinn der ganzen Übung ist.

In puncto Polizeigewalt hab ich auch was spannendes gefunden: Wenn man sich die Zahlen der gesamten Verhaftungen anschaut (2018: 7.710.900) und die Verhaftungen von Afroamerikanern (2018: 2.115.381) (9) und diese mit den Zahlen vom Einsatz tödlicher Gewalt vergleicht (2018: 992 Insgesamt, davon 210 Afroamerikaner) (10), kommt man auf die statistische Realität, dass es insgesamt bei 0,1287‰ aller Verhaftungen zum Einsatz von tödlicher Gewalt kam, aber nur bei 0,0993‰ der Verhaftungen von Afroamerikanern. Ist das ausreichend für eine Pauschaulverurteilung der Polizei in den Staaten? Meiner Meinung nach nein.

________________________
Quellen:
(1) 2014 National Vital Report Table 15
(2) 2012 Census Living Arrangements
(3) 2017 U.S. Census Bureau American Community Survey
(4) 2012 U.S. Department of Education State Performance Report
(5) 2018 Pisa School Test Scores
(6) 2017 National Student Clearinghouse Signature Report
(7) U.S. Census (Volkszählung)
(8) 2013 FBI Crime Report, Expanded Homicide Data Table 6
(9) 2018 FBI Crime in the U.S. Table 43
(10) 2018 Washington Post Jahresstatistik: „Fatal Force“
KOH 12:5
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon apartofme » Sa 13. Jun 2020, 22:39

Kloß mit Soß hat geschrieben:(13 Jun 2020, 22:17)Die Abschlussraten auf öffentlichen High Schools (4), also den sich nur an finanzstarke Familien richtenden Privatschulsektor ausklammernd, ist bei afroamerikanischen Familien ebenso deutlich niedriger, genauso wie auf Colleges (6) und bei den Pisa Tests (5). Das eigentlich interessante dabei ist allerdings, dass die asiatisch-stämmigen US-Amerikaner, die zweifelsohne zwischen Pearl Harbor, Korea, Vietnam und dem "Emporkömmling" der VR China ebenfalls im Fokus rassistischer Ressentiments stehen, den weißen US-Amerikanern eine Nasenlänge voraus sind, übrigens auch im Bezug auf das Medianeinkommen (3). Wie kann das in einer Gesellschaft passieren, die in der Lage ist die Geschicke ihrer Minderheiten zu ihren Gunsten zu lenken? Denn das ist die Prämisse für die Existenz einer allgegenwärtigen strukturellen Unterdrückung.

Sehr gute Frage.

Die Antwort darauf dürfte sein, dass Rassismus tatsächlich in unterschiedliche Richtungen wirken kann. Entscheidend hierbei dürfte mitunter die Form des Stereotyps sein. Ich behaupte mal, dass die Allgegenwärtigkeit solcher Stereotype ein brutal unterschätztes Hemmnis ist.

In diesem Kontext können Teile des BLM-Diskurses in den USA durchaus auch als problematisch angesehen werden, weil sie das klassische kolonialistische Stereotyp zusätzlich befeuern, indem sie postulieren, eine Emanzipation der schwarzen Bevölkerung sei hauptsächlich durch die weiße Bevölkerung möglich. Da schwingt ja durchaus auch eine paternalistische Konnotation mit, die denjenigen, die sich damit gegen Rassismus engagieren oftmals kaum bewusst ist.
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Strangequark
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon Strangequark » So 14. Jun 2020, 01:29

Deine eigentliche Frage hast du offen gelassen, du hast Zahlen die aussagen das Afroamerikaner in den USA häufiger in kriminelle Vorfälle verwickelt sind. Im Grunde belegen sie damit schon ein strukturelles Problem denn es hat ja einen Grund das Afroamerikaner weniger Schulabschlüsse machen, häufiger unverheiratet und öfter in Tötungsdelikte verwickelt sind obwohl sie die gleichen Rechte haben wie alle US-Bürger.

Für viele ist mit den Zahlen die Sache bereits abgehackt: "Afroamerikaner sind grundsätzlich krimineller als nicht Afroamerikaner" Das könnte man schon als strukturellen Rassismus werten. Wer weniger vom "Rationalismus" geprägt ist, fragt sich auch noch, was die Probleme der afroamerikanischen Gesellschaft in den USA verursacht.
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon Liberty » So 14. Jun 2020, 01:40

Strangequark hat geschrieben:(14 Jun 2020, 01:29)
Für viele ist mit den Zahlen die Sache bereits abgehackt: "Afroamerikaner sind grundsätzlich krimineller als nicht Afroamerikaner" Das könnte man schon als strukturellen Rassismus werten.


Nein, das kann man nur als simple Kenntnisnahme der Fakten werten. ;)

Schwarze sind von allen ethnischen Gruppen in den USA mit Abstand am kriminellsten.
Schwarze bringen sich zum grössten Teil gegenseitig um.
Es werden mehr Weisse von Schwarzen umgebracht als umgekehrt.

Wie man da auf so einen Schwachsinn wie "Black lives matter" kommt, das würde mich mal interessieren.

Ich stelle mal die These auf, dass "Black lives matter" strukturell rassistisch ist, weil diese Bewegung 1) die Fakten komplett ausblendet und ignoriert und 2) ein völlig verqueres Narrativ erzählt, vom bösen, grausamen Weissen, der arme, unschuldige Schwarze unterdrückt.
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon Liberty » So 14. Jun 2020, 01:44

Sehr interessant finde ich übrigens die Frage nach den Asian Americans.

Asian Americans haben von allen ethnischen Gruppen in den USA im Durchschnitt die höchste Bildung, die höchsten Einkommen, die höchste Lebenserwartung und eine extrem geringe Kriminalitätsrate.
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon Schnitter » So 14. Jun 2020, 01:44

Liberty hat geschrieben:(14 Jun 2020, 01:40)
Schwarze sind von allen ethnischen Gruppen in den USA mit Abstand am kriminellsten.


Was ist deiner Meinung nach die Ursache dafür ?
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon apartofme » So 14. Jun 2020, 01:52

Liberty hat geschrieben:(14 Jun 2020, 01:44)

Sehr interessant finde ich übrigens die Frage nach den Asian Americans.

Asian Americans haben von allen ethnischen Gruppen in den USA im Durchschnitt die höchste Bildung, die höchsten Einkommen, die höchste Lebenserwartung und eine extrem geringe Kriminalitätsrate.

Gemessen an ihrer Bildung sind sie auch die am stärksten diskriminierte Gruppe.

https://en.wikipedia.org/wiki/Bamboo_ce ... _Americans
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon Liberty » So 14. Jun 2020, 01:53

Hier mal zur Anregung die Rangliste von der letzen Pisa-Studie 2015:

1. Singapur
2. Hongkong
3. Macau
4. Taiwan
5. Japan
6. China
7. Südkorea

Könnte es sein, dass das Streben nach Bildung, der Wunsch nach Aufstieg durch Bildung oder auch Tugenden wie Disziplin und Fleiss in der Mentalität der Asiaten ziemlich stark verbreitet ist?

Wäre eine Erklärung, warum auch die Asian Americans es so weit gebracht haben.

Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Jeder kann es schaffen, wenn er nur hart genug dafür arbeitet. Die asiatischen Einwanderer haben offenbar genau dies getan. Andere Gruppen eben leider nicht.
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon Jessie » So 14. Jun 2020, 01:58

Liberty hat geschrieben:(14 Jun 2020, 01:40)

Nein, das kann man nur als simple Kenntnisnahme der Fakten werten. ;)

Schwarze sind von allen ethnischen Gruppen in den USA mit Abstand am kriminellsten.
Schwarze bringen sich zum grössten Teil gegenseitig um.
Es werden mehr Weisse von Schwarzen umgebracht als umgekehrt.

Wie man da auf so einen Schwachsinn wie "Black lives matter" kommt, das würde mich mal interessieren.

Ich stelle mal die These auf, dass "Black lives matter" strukturell rassistisch ist, weil diese Bewegung 1) die Fakten komplett ausblendet und ignoriert und 2) ein völlig verqueres Narrativ erzählt, vom bösen, grausamen Weissen, der arme, unschuldige Schwarze unterdrückt.

Ich stelle mal die These auf, dass du ein Rassist bist.
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon apartofme » So 14. Jun 2020, 02:18

Liberty hat geschrieben:(14 Jun 2020, 01:53)
Könnte es sein, dass das Streben nach Bildung, der Wunsch nach Aufstieg durch Bildung oder auch Tugenden wie Disziplin und Fleiss in der Mentalität der Asiaten ziemlich stark verbreitet ist?

Auf einer Baumwollplantage ist der Wunsch nach Aufstieg durch Bildung aus offensichtlichen Gründen eher nicht so weit verbreitet. Aber was genau möchtest du damit sagen? Dass Sklaverei noch stärker als Kommunismus kulturzersetzend wirkt? Ja, stimmt. Ist aber noch kein Lösungsvorschlag.

Die mentale Befreiung aus diesen selbst- und fremdzugeschriebenen Klischees ist auch Teil von BLM. Und zwar ein nicht unerheblicher. Wenn du dir also wünscht, dass Schwarze sich aus Passivität und Drückebergertum befreien, dann solltet du sie auch unterstützen, wenn sie auf die Straße gehen, anstatt hier ausschließlich die Dinge ihrer Bewegung zu thematisieren, die dir dabei weltfremd erscheinen.
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon Sören74 » So 14. Jun 2020, 02:32

Liberty hat geschrieben:(14 Jun 2020, 01:53)

Hier mal zur Anregung die Rangliste von der letzen Pisa-Studie 2015:

1. Singapur
2. Hongkong
3. Macau
4. Taiwan
5. Japan
6. China
7. Südkorea

Könnte es sein, dass das Streben nach Bildung, der Wunsch nach Aufstieg durch Bildung oder auch Tugenden wie Disziplin und Fleiss in der Mentalität der Asiaten ziemlich stark verbreitet ist?


Würde im Umkehrschluss bedeuten, dass weiße Amerikaner dümmer, fauler und disziplinloser als Asiaten sind.

Das Dumme an Deinem Ranking ist nur, Du hast den Stand im Fach Mathematik gepostet und nicht von der gesamten Pisa-Studie. Könnte auch daran liegen, dass deutsche Internetuser in Sachen Mathematik und Logik weniger drauf haben als Asiaten. :)
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 14. Jun 2020, 02:38

Sören74 hat geschrieben:(14 Jun 2020, 02:32)

Würde im Umkehrschluss bedeuten, dass weiße Amerikaner dümmer, fauler und disziplinloser als Asiaten sind.

:)


Duemmer nicht unbedingt aber mit Sicherheit fauler und diziplinloser.
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon Sören74 » So 14. Jun 2020, 02:42

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(14 Jun 2020, 02:38)

Duemmer nicht unbedingt aber mit Sicherheit fauler und diziplinloser.


Warum nicht auch dümmer? Wenn man (ja, nicht alle, aber manche Zeitgenossen) immer darauf pocht, Schwarze sind einfach dümmer als Weiße, weil sie bei IQ-Tests weniger Punkte bekommen, dann müssen nach derselben Logik weiße Amerikaner dümmer als Japaner oder Chinesen oder Koreaner sein, wenn sie in IQ-Test schlechter abschneiden.

https://www.laenderdaten.info/iq-nach-laendern.php
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon Liberty » So 14. Jun 2020, 02:46

apartofme hat geschrieben:(14 Jun 2020, 02:18)
Auf einer Baumwollplantage ist der Wunsch nach Aufstieg durch Bildung aus offensichtlichen Gründen eher nicht so weit verbreitet.


Die Schwarzen arbeiten seit über 130 Jahren nicht mehr auf Baumwollplantagen. Zumindest nicht aus Zwang. Es steht ihnen seit über 130 Jahren frei, sich Bildung anzueignen, sich hochzuarbeiten und was draus zu machen. Warum so viele Schwarze es offensichtlich nicht machen und diese Gruppe deshalb insgesamt in der Gesellschaft so schlecht da steht, weiss ich nicht. Ich halte allerdings nichts davon dafür eine weisse Weltverschwörung verantwortlich zu machen. :rolleyes:

apartofme hat geschrieben:(14 Jun 2020, 02:18)
Wenn du dir also wünscht, dass Schwarze sich aus Passivität und Drückebergertum befreien, dann solltet du sie auch unterstützen, wenn sie auf die Straße gehen, anstatt hier ausschließlich die Dinge ihrer Bewegung zu thematisieren, die dir dabei weltfremd erscheinen.


Ich unterstütze jeden Schwarzen, der seine eigene Lebenssituation verbessern will, der z.B. ein Buch in die Hand nimmt, einen höheren Schulabschluss anstrebt, ein Studium absolviert und sich mit Anstrengung und Fleiss sich einen guten Job mit ordentlichem Einkommen verdient.

Ich unterstütze nur keinen Schwarzen, der stattdessen marodierend durch Innenstädte zieht, Geschäfte plündert, alles kurz und klein schlägt und die angeblichen Rassisten dafür verantwortlich macht, dass er sein Leben nicht gebacken bekommt.
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 14. Jun 2020, 02:50

Liberty hat geschrieben:(14 Jun 2020, 01:40)


Schwarze sind von allen ethnischen Gruppen in den USA mit Abstand am kriminellsten.
Schwarze bringen sich zum grössten Teil gegenseitig um.
Es werden mehr Weisse von Schwarzen umgebracht als umgekehrt.



Und wieso "ist das so" deiner Meinung nach? Was sind die Ursachen?
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon Schnitter » So 14. Jun 2020, 02:52

Liberty hat geschrieben:(14 Jun 2020, 02:46)
Es steht ihnen seit über 130 Jahren frei, sich Bildung anzueignen, sich hochzuarbeiten und was draus zu machen.


Nein, das steht ihnen natürlich nicht seit 130 Jahren frei, Ahnungsloser.
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 14. Jun 2020, 02:52

Liberty hat geschrieben:(14 Jun 2020, 02:46)

Die Schwarzen arbeiten seit über 130 Jahren nicht mehr auf Baumwollplantagen. Zumindest nicht aus Zwang. Es steht ihnen seit über 130 Jahren frei, sich Bildung anzueignen, sich hochzuarbeiten und was draus zu machen. Warum so viele Schwarze es offensichtlich nicht machen und diese Gruppe deshalb insgesamt in der Gesellschaft so schlecht da steht, weiss ich nicht. Ich halte allerdings nichts davon dafür eine weisse Weltverschwörung verantwortlich zu machen. :rolleyes:



Ich unterstütze jeden Schwarzen, der seine eigene Lebenssituation verbessern will, der z.B. ein Buch in die Hand nimmt, einen höheren Schulabschluss anstrebt, ein Studium absolviert und sich mit Anstrengung und Fleiss sich einen guten Job mit ordentlichem Einkommen verdient.

Ich unterstütze nur keinen Schwarzen, der stattdessen marodierend durch Innenstädte zieht, Geschäfte plündert, alles kurz und klein schlägt und die angeblichen Rassisten dafür verantwortlich macht, dass er sein Leben nicht gebacken bekommt.


OK jetzt hast du erklaert.

Du bist halt mit dieser stereotypen simplen Meinung ein einfacher Rassist mehr nicht.
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 14. Jun 2020, 02:55

Sören74 hat geschrieben:(14 Jun 2020, 02:42)

Warum nicht auch dümmer? Wenn man (ja, nicht alle, aber manche Zeitgenossen) immer darauf pocht, Schwarze sind einfach dümmer als Weiße, weil sie bei IQ-Tests weniger Punkte bekommen, dann müssen nach derselben Logik weiße Amerikaner dümmer als Japaner oder Chinesen oder Koreaner sein, wenn sie in IQ-Test schlechter abschneiden.

https://www.laenderdaten.info/iq-nach-laendern.php


Wenn ich Amerikaner schreibe, dann meine ich alle und nicht auf Hautfarbe bezogen. Aber ja wenn ich mir Trump Anhaenger anschaue und die sind ja meistens "Weiss" dann ist duemmer mit Sicherheit nicht von der Hand zu weisen.
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon Liberty » So 14. Jun 2020, 02:56

Schnitter hat geschrieben:(14 Jun 2020, 02:52)
Nein, das steht ihnen natürlich nicht seit 130 Jahren frei, Ahnungsloser.


Wann war Schwarzen in den USA nach Abschaffung der Sklaverei noch verboten sich zu bilden, sich innerhalb der Vereinigten Staaten frei zu bewegen, einen Beruf ihrer Wahl anzustreben?
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Re: Struktureller Rassismus in den USA?

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 14. Jun 2020, 02:59

Liberty hat geschrieben:(14 Jun 2020, 02:56)

Wann war Schwarzen in den USA nach Abschaffung der Sklaverei noch verboten sich zu bilden, sich innerhalb der Vereinigten Staaten frei zu bewegen, einen Beruf ihrer Wahl anzustreben?


Ist dir nicht bekannt das es in den USA bis 1968 weitgehend Schultrennung zwichen Weissen und Schwarzen gab????? und das es bis 1948 in derUS Army Segregation gab??? Afro Amerikaner bis vor nicht so langer Zeit in einigen Bundesstaaten nicht im selben Bus fahren durften wie Weisse?

Wofuer hat Martin Luther King friedlich gekaempft??
Zuletzt geändert von TheManFromDownUnder am So 14. Jun 2020, 03:05, insgesamt 2-mal geändert.
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