Sicherheit - Strategisch bedacht

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Senexx
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Sicherheit - Strategisch bedacht

Beitragvon Senexx » Mo 23. Mär 2020, 12:40

Die Corona-Pandemie und ihre Entstehungsgeschichte ruft wieder mal ins Gedächtnis, dass ständig neue Gefährdungen entstehen. Und zwar solche, die unmittelbar mit der Globalisierung zusammenhängen.

Corona soll, wie vielfach behauptet wird, in China dadurch entstanden sein, dass ein Virus von Fledermäusen nach deren Verzehr auf den Menschen übersprang. Viele der letzten größeren Pandemien haben ihren Ursprung in Asien: Sars, Mers und wie sie alle heißen. HIV soll seine Ursprung in Afrika haben, bedingt durch den Übersprung nach Verzehr von Affenhirnen. Durch Globalisierung, Reiseverkehr wurden alle diese Krankheiten weltweit verbreitet.

Aber nicht nur Krankheiten werden durch Globalisierungseffekte verbreitet. Der Islamismus beispielsweise wurde durch Migration nach anderen Ländern exportiert. Oder die Mafia. Oder die osteuropäischen Banden, die viele Jahre zum Beispiel die Prostitution kontrollierten und zum Teil noch kontrollieren.

Das führt zu der Frage: Müssen wir nicht unsere Grenzen stärker kontrollieren? Das ist eine der straegische nFragn, die beantortet werden müssen.

Eine andere ist die Frage der internationalen Lieferketten und der Abhängigkeit vom Ausland. Ist es wirklich sicherheitsunbedeklich, dass man immer mehr von Zulieferteilen oder Rohstoffen aus fernen Ländern abhängig ist`Wäre es nicht besser, sich auf Lieferbeziehungen zu stützen, die verlässlicher sind?

Unsere Lebensmittelversorgunge? Müssen wir tatsächlich in diesen Mengen Lebensmittel aus Ländern importieren, bei denen nicht gesichert ist, dass Standards eingehalten werden? Zum Beispiel beim Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln.

Stichtpunkt Energieversorung: Müssen wir nicht ednlich nach Unabhängigkeite von Putins und Scheichs streben?

Stichpunkt Tourismus: Ist es wirklich ethisch vertretbar, in den Sklavenhalterstaaten am Golf zu urlauben, oder nach China zu reisen, das ganze Völker, wi z.B. die Uiguren in Lager einsperren? Und müssen wir nicht ednlci den Prostitutionstourismus nach Thailand unterbinden?

Diese Fragen müssen auf den Tisch und stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.
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BenJohn
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Re: Sicherheit - Strategisch bedacht

Beitragvon BenJohn » Mo 23. Mär 2020, 12:53

Hat der Chinese die Fledermaus roh gegessen?
! Am Israel Chai !
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Senexx
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Re: Sicherheit - Strategisch bedacht

Beitragvon Senexx » Mo 23. Mär 2020, 13:05

BenJohn hat geschrieben:(23 Mar 2020, 12:53)

Hat der Chinese die Fledermaus roh gegessen?


Weiß ich nicht. Weiß noch nicht mal, ob das stimmt. Ist auch unwesentlich.
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Re: Sicherheit - Strategisch bedacht

Beitragvon Grau » Mo 23. Mär 2020, 13:43

Senexx hat geschrieben:(23 Mar 2020, 12:40)

Die Corona-Pandemie und ihre Entstehungsgeschichte ruft wieder mal ins Gedächtnis, dass ständig neue Gefährdungen entstehen. Und zwar solche, die unmittelbar mit der Globalisierung zusammenhängen.

Corona soll, wie vielfach behauptet wird, in China dadurch entstanden sein, dass ein Virus von Fledermäusen nach deren Verzehr auf den Menschen übersprang. Viele der letzten größeren Pandemien haben ihren Ursprung in Asien: Sars, Mers und wie sie alle heißen. HIV soll seine Ursprung in Afrika haben, bedingt durch den Übersprung nach Verzehr von Affenhirnen. Durch Globalisierung, Reiseverkehr wurden alle diese Krankheiten weltweit verbreitet.

Aber nicht nur Krankheiten werden durch Globalisierungseffekte verbreitet. Der Islamismus beispielsweise wurde durch Migration nach anderen Ländern exportiert. Oder die Mafia. Oder die osteuropäischen Banden, die viele Jahre zum Beispiel die Prostitution kontrollierten und zum Teil noch kontrollieren.

Das führt zu der Frage: Müssen wir nicht unsere Grenzen stärker kontrollieren? Das ist eine der straegische nFragn, die beantortet werden müssen.

Eine andere ist die Frage der internationalen Lieferketten und der Abhängigkeit vom Ausland. Ist es wirklich sicherheitsunbedeklich, dass man immer mehr von Zulieferteilen oder Rohstoffen aus fernen Ländern abhängig ist`Wäre es nicht besser, sich auf Lieferbeziehungen zu stützen, die verlässlicher sind?

Unsere Lebensmittelversorgunge? Müssen wir tatsächlich in diesen Mengen Lebensmittel aus Ländern importieren, bei denen nicht gesichert ist, dass Standards eingehalten werden? Zum Beispiel beim Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln.

Stichtpunkt Energieversorung: Müssen wir nicht ednlich nach Unabhängigkeite von Putins und Scheichs streben?

Stichpunkt Tourismus: Ist es wirklich ethisch vertretbar, in den Sklavenhalterstaaten am Golf zu urlauben, oder nach China zu reisen, das ganze Völker, wi z.B. die Uiguren in Lager einsperren? Und müssen wir nicht ednlci den Prostitutionstourismus nach Thailand unterbinden?

Diese Fragen müssen auf den Tisch und stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.


Wo Chancen sind, sind auch Gefahren.
Wären unsere Urahnen Feiglinge gewesen, würden wir heute noch in der Höhle hocken und hätten Angst vor denen in der Nachbarhöhle.
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Re: Sicherheit - Strategisch bedacht

Beitragvon Fliege » Mo 23. Mär 2020, 13:48

Senexx hat geschrieben:(23 Mar 2020, 12:40)
Die Corona-Pandemie und ihre Entstehungsgeschichte ruft wieder mal ins Gedächtnis, dass ständig neue Gefährdungen entstehen. Und zwar solche, die unmittelbar mit der Globalisierung zusammenhängen.
[...]
Das führt zu der Frage: Müssen wir nicht unsere Grenzen stärker kontrollieren? Das ist eine der strategischen Fragen, die beantwortet werden müssen.
[...]
Diese Fragen müssen auf den Tisch und stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.

Du nennst nicht die Bezugsgröße für Staatsgebiet ("Grenzen"), Staatsvolk ("uns"), Staatsgewalt ("kontrollieren"). Als Bezugsgröße erscheint mir der europäsche Nationalstaat (etwa Deutschland) für die Größe der Probleme ("Gefährdungen" aus der "Globalisierung") zu eng. Könnten wir uns problemlos auf die EU als funktional tüchtige Größe beziehen, ginge das von dir skizzierte strategische Problem schon längst einer aussichtsreichen Lösung entgegen.

Doch die EU ist (immer noch) keine tragfähige Sicherheitsgemeinschaft: für den Schutz vor Import von Krankheiten, Terrorismus, Kriminalität; für die Stabilität von Lieferketten aller Art, Rohstoff- und Energieversorgung; insbesondere für die Sicherung von Lebensmittelversorgung und Geldwert. Andernfalls bräuchten wir uns keine ernsten Sorgen um die Zukunftfähigkeit der EU machen.

Nun kann, und das mag man als Hoffnungsschimmer gelten lassen, die Corona-Krise durchaus das Bewusstsein stärken, dass wirksamer Außengrenzschutz (als Schutz von Staatsgebiet, Staatsvolk, Staatsgewalt gemäß der Drei-Elemente-Lehre von Georg Jellinek), in diesem Falle wirksamer EU-Außengrenzschutz ein unverzichtbarer Aspekt der Daseinsvorsorge ist.

Daseinsvorsorge darf zu keinem Zeitpunkt fraglich oder gar in Gefahr sein!
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Re: Sicherheit - Strategisch bedacht

Beitragvon Cobra9 » Mo 23. Mär 2020, 14:11

Senexx hat geschrieben:(23 Mar 2020, 12:40)

Die Corona-Pandemie und ihre Entstehungsgeschichte ruft wieder mal ins Gedächtnis, dass ständig neue Gefährdungen entstehen. Und zwar solche, die unmittelbar mit der Globalisierung zusammenhängen.

Corona soll, wie vielfach behauptet wird, in China dadurch entstanden sein, dass ein Virus von Fledermäusen nach deren Verzehr auf den Menschen übersprang. Viele der letzten größeren Pandemien haben ihren Ursprung in Asien: Sars, Mers und wie sie alle heißen. HIV soll seine Ursprung in Afrika haben, bedingt durch den Übersprung nach Verzehr von Affenhirnen. Durch Globalisierung, Reiseverkehr wurden alle diese Krankheiten weltweit verbreitet.

Aber nicht nur Krankheiten werden durch Globalisierungseffekte verbreitet. Der Islamismus beispielsweise wurde durch Migration nach anderen Ländern exportiert. Oder die Mafia. Oder die osteuropäischen Banden, die viele Jahre zum Beispiel die Prostitution kontrollierten und zum Teil noch kontrollieren.

Das führt zu der Frage: Müssen wir nicht unsere Grenzen stärker kontrollieren? Das ist eine der straegische nFragn, die beantortet werden müssen.

Eine andere ist die Frage der internationalen Lieferketten und der Abhängigkeit vom Ausland. Ist es wirklich sicherheitsunbedeklich, dass man immer mehr von Zulieferteilen oder Rohstoffen aus fernen Ländern abhängig ist`Wäre es nicht besser, sich auf Lieferbeziehungen zu stützen, die verlässlicher sind?

Unsere Lebensmittelversorgunge? Müssen wir tatsächlich in diesen Mengen Lebensmittel aus Ländern importieren, bei denen nicht gesichert ist, dass Standards eingehalten werden? Zum Beispiel beim Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln.

Stichtpunkt Energieversorung: Müssen wir nicht ednlich nach Unabhängigkeite von Putins und Scheichs streben?

Stichpunkt Tourismus: Ist es wirklich ethisch vertretbar, in den Sklavenhalterstaaten am Golf zu urlauben, oder nach China zu reisen, das ganze Völker, wi z.B. die Uiguren in Lager einsperren? Und müssen wir nicht ednlci den Prostitutionstourismus nach Thailand unterbinden?

Diese Fragen müssen auf den Tisch und stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.



Punkt 1.

Mensch-Tier-Schränke ist global ein Problem nicht regional. Das Problem ist übrigens selbst verschuldet.

Das Problem sind nämlich nicht die Wildtiere, sondern der direkte Kontakt von uns Menschen mit den Tieren. Wir Menschen dringen immer weiter in die Lebensräume der Tiere vor, wir zerstören Lebensräume, wir roden Wälder, wir bauen Straßen und Siedlungen. Wir kommen immer mehr in Kontakt mit Tieren, mit denen wir vorher nicht in Kontakt gekommen sind.


Je mehr Kontakt...

Punkt 2

Du kannst die Globalisierung gar nicht in dem Maße runterfahren um Verbreitung zu verhindern.
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Auf meiner Liste : Alter Stubentiger, Alster
und Neuzugang Everythingchanges wo so konkrete Aussagen liefert wie ein Troll in der Mystik :p
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Re: Sicherheit - Strategisch bedacht

Beitragvon PeterK » Mo 23. Mär 2020, 14:13

Senexx hat geschrieben:(23 Mar 2020, 12:40)
...

Eine andere ist die Frage der internationalen Lieferketten und der Abhängigkeit vom Ausland. Ist es wirklich sicherheitsunbedeklich, dass man immer mehr von Zulieferteilen oder Rohstoffen aus fernen Ländern abhängig ist`Wäre es nicht besser, sich auf Lieferbeziehungen zu stützen, die verlässlicher sind?

Unsere Lebensmittelversorgunge? Müssen wir tatsächlich in diesen Mengen Lebensmittel aus Ländern importieren, bei denen nicht gesichert ist, dass Standards eingehalten werden? Zum Beispiel beim Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln.

Stichtpunkt Energieversorung: Müssen wir nicht ednlich nach Unabhängigkeite von Putins und Scheichs streben?

...

Diese Fragen müssen auf den Tisch und stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.

1. Ja, das hatten wir schon im "Rezessions"-Thread.

2. Wir sollten vielleicht weniger Lebensmittel exportieren (z.B. nach Afrika), um die dortigen Märkte nicht zu zerstören.

3. Gute Idee. Wie? Sonne, Wind?

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