Hilfsmaßnahmen für Coronageplagte

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Senexx
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Hilfsmaßnahmen für Coronageplagte

Beitragvon Senexx » Fr 20. Mär 2020, 07:59

Im Stillstand der Coronakrise verlieren viele Betriebe und Werktätige alle, einen Großteil oder substantielle Teile ihrer Einnahmen.

Alle, die aus staatlichen Mitteln alimentiert werden (Beamte, ÖD, Hartzer, Pensionäre, Rentner) sind fein raus.

Für Abhängige gibt es das Kurzarbeitergeld, was allerdings auch Einbußen mit sich bringt. Aber dem steht ja der Gewinn an Freizeit gegenüber.

Für Unternehmen und Selbständige sollen nun Hilfsprogramme aufgelegt werden, um die Wirtschaft vor dem Zusammenbruch zu retten.

Heute will das Bundeskabinett angeblich Hilfen beschließen, denen der Bundestag am Montag zustimmen soll.

Sobald Details bekannt sind, werden wir dazu was sagen.

Bayern hat wohl schon ein Hilfsprogramm aufgelgt.

BaWü aber nicht, und will wohl auch nicht. Dort, unter der Herrschaft des ehemaligen KBW-Aktivisten Kretschmann, erst mit den Sozen nun mit den Christdemokraten, die das Land dafür an die Grünen verraten haben, fährt man schon lange eine wirtschaftsfeindlichen Kurs.

Wie es in anderen Ländern aussieht, muss ich erst noch eruieren.
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tarkomed
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Re: Hilfsmaßnahmen für Coronageplagte

Beitragvon tarkomed » Fr 20. Mär 2020, 08:13

Senexx hat geschrieben:(20 Mar 2020, 07:59)

Sobald Details bekannt sind, werden wir dazu was sagen.

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BenJohn
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Re: Hilfsmaßnahmen für Coronageplagte

Beitragvon BenJohn » Fr 20. Mär 2020, 08:18

Auch der Kretschmann wird Hilfen rausrücken. Ansonsten werden die Bürger ihre Mistgabeln raus holen und anspitzen. Manche brauchen halt noch ein paar Tage bis sie den Ernst der Lage erkennen.

Sollte man sich merken für spätere Wahlen.
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Re: Hilfsmaßnahmen für Coronageplagte

Beitragvon Fighter » Di 24. Mär 2020, 20:45

Moin!

Ich finde das sind absolut unzureichende Maßnahmen. Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Sollten wir es tatsächlich schaffen diese Krise zu überstehen wird die nächste gleich anstehen. Zig Tausende Unternehmen werden in den nächsten Wochen pleite gehen. Danach werden wir eine Arbeitslosenquote von um die 15-18% oder mehr haben. Wer soll das ausgleichen!? Außerdem will der Staat ja das Geld wieder reinholen müssen...durch uns Steuerzahler natürlich.
Gruß aus HB

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Re: Hilfsmaßnahmen für Coronageplagte

Beitragvon Skull » Di 24. Mär 2020, 21:02

Fighter hat geschrieben:(24 Mar 2020, 20:45)

Moin!

Ich finde das sind absolut unzureichende Maßnahmen.

Was würde Dir denn so als ausreichende Maßnahmen vorschweben ?

mfg
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Re: Hilfsmaßnahmen für Coronageplagte

Beitragvon Senexx » Di 24. Mär 2020, 21:03

BaWü hat jetzt ein Sofortprogramm aufgelegt. Soll ab morgen abend vollelektronisch beantragt werden können. Da bin ich mal gespannt, ob die das hinkriegen. Ihre elektronische Unterrrichtsplattform mit zig-Millionen Kosten ist grandios gescheitert.

https://www.news4teachers.de/2018/11/sc ... onen-euro/
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Re: Hilfsmaßnahmen für Coronageplagte

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 25. Mär 2020, 05:09

Fighter hat geschrieben:(24 Mar 2020, 20:45)
Ich finde das sind absolut unzureichende Maßnahmen. Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Sollten wir es tatsächlich schaffen diese Krise zu überstehen wird die nächste gleich anstehen. Zig Tausende Unternehmen werden in den nächsten Wochen pleite gehen. Danach werden wir eine Arbeitslosenquote von um die 15-18% oder mehr haben.

Du siehst das richtig!
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Re: Hilfsmaßnahmen für Coronageplagte

Beitragvon Papaloooo » Mi 25. Mär 2020, 07:02

Meine Ergotherapie-Praxis fuhr letzte Woche noch auf rund 50%, jetzt ist erst Mal zu (Bayern).
Für die Mitarbeiter, 5 Leute habe ich Kurzarbeit angemeldet. Auf Staatsgelder/Steuergelder verzichte ich vorerst. Wenn es mehrere Monate dauern sollte, würden wir diese dann vielleicht doch noch benötigen.
Aber ich zahle jährlich ja auch Zehntausende ein.

Zunächst Mal sollten Staatsgeder bevorzugt für die Aufstockung von Intensivbetten von in Krankenhäusern verwendet werden.

Staatsschulden sind okay, hatte Deutschland nicht lange genug schwarze Zahlen geschrieben.

Und ja, bevor ein Betrieb in die Insolvenz rutscht sind Staatshilfen korrekt.

Da aber bundesweiter Notstand herrscht, sollte meiner Meinung nach nicht nur eine Eidesstattliche Versicherung ausreichen, sondern die dafür zuständigen Staatsbehörden sollten auch direkt mit den Finanzbehörden und mit den Banken Rücksprache haben dürfen. Das Bankgeheimnis für Kleinunternehmen (wie meines) würde ich vorübergehend aufheben, Grund:

Mögliche Stichproben sollten die Versuchung, nun die Situation zu missbrauchen, und für Firmeninvestitionen Steuergelder abzugraben eindämmen.
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

Volker Pispers

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