Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

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Adam Smith
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Adam Smith » Do 13. Feb 2020, 14:30

Hier mal ein Link

https://en.wikipedia.org/wiki/French_la ... in_Algeria

1/3 können Französisch lesen und sprechen. Die Mehrheit nicht. Es gibt dazu aber auch andere Angaben.

Französisch und Arabisch ist vergleichbar vom Unterschied her mit Französisch und Chinesisch. Auch von der Schwierigkeit her diese Sprache zu lernen.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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H2O
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon H2O » Do 13. Feb 2020, 14:44

Adam Smith hat geschrieben:(13 Feb 2020, 14:30)

Hier mal ein Link

https://en.wikipedia.org/wiki/French_la ... in_Algeria

1/3 können Französisch lesen und sprechen. Die Mehrheit nicht. Es gibt dazu aber auch andere Angaben.



Französisch und Arabisch ist vergleichbar vom Unterschied her mit Französisch und Chinesisch. Auch von der Schwierigkeit her diese Sprache zu lernen.


Im letzten Absatz der Quelle findet man:

As of 2009 some two-thirds of Algerians have a "fairly broad" grasp of French, and half speak it as a second language.


Auch noch aufschlußreich im wiki:

Die algerische Staatsführung wollte Englisch als Wahlfach gleichberechtigt mit Französisch einführen... gilt wohl bis heute noch... aber der Versuch ist offenbar krachend gescheitert. Die jungen Leute haben den BREXIT gewittert.... ;)
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Bleibtreu
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Bleibtreu » Do 13. Feb 2020, 15:02

Hier noch ein paar Fakten zu Frankreich:

Der Islam in Frankreich lässt sich nur vage in Zahlen erfassen, da nach französischen Staatsbürgerschafts- und Antidiskriminierungsgesetzen offizielle Befragungen zur ethnischen und religiösen Zugehörigkeit unzulässig sind.

Die Schätzungen zur Zahl der Muslime in Frankreich schwanken zwischen 3,5 und 9 Millionen, wobei die meisten Einwanderer aus den Staaten des Maghreb (Algerien, Marokko, Tunesien und Mauretanien) oder aus Subsahara-Afrika (vor allem aus Mali, dem Senegal, dem Tschad, Guinea und den Komoren) sowie aus der Türkei sind, dazu kommen einige Zehntausend französische Konvertiten

[...] Viele Autoren weisen außerdem darauf hin, dass der Begriff „Muslime“ (musulmans) unterschiedlich ausgelegt werden könne und unterscheiden zwischen der Zahl der Personen de culture musulmane, die einem muslimischen Herkunftsmilieu entstammen und denjenigen Muslimen die tatsächlich ihre Religion praktizierenden. Die erste Gruppe schätzt etwa der Demograph Jean-Paul Gourévitch auf 6–9 Millionen – der Soziologe und ehemalige Minister Azouz Begag gar auf „beinahe 15 Millionen“ –, die zweite auf 2,5 bis 4 Millionen.

In der Wahrnehmung vieler nichtmuslimischer Franzosen werden jedoch Zuordnungen wie „Algerier“ (Algériens), „Maghrebiner“ (Maghrébins), „Nordafrikaner“ (Nord-africains), „Araber“ (Arabes) und „Muslime“ (Musulmans) oft immer noch synonym verwendet, obwohl z. B. libanesische, syrische und ägyptische Araber z. T. Christen sind oder 1,5 bis 2 Millionen Maghrebiner eher Berber als Araber sind. Daher entsteht gelegentlich der falsche Eindruck, dass die Mehrheit der muslimischen Einwanderer Algerier seien.

Die muslimische Bevölkerungsgruppe in Frankreich verteilt sich sehr ungleich über das Staatsgebiet:
Zentren des Islam in Frankreich sind die Region Île-de-France um Paris (v. a. die Départements Seine-Saint-Denis und Val-de-Marne) und das Département Bouches-du-Rhône mit Marseille. Außerdem leben in den Großstädten Lyon, Toulouse, Straßburg (samt den jeweiligen Vororten), Besançon und Nizza sowie im Großraum Lille zahlreiche Muslime. Im Zentrum und dem Westen des Landes und in den meisten ländlichen Regionen leben hingegen kaum Muslime.


Frankreich hat laut EuroStat 2019 eine EinwohnerZahl von ca 67 Millionen. Ungefaehr jeder 10te Franzose duerfte also Muslim sein bzw islamischer Sozialisation, was erst mal nichts darueber aussagt, wie viele davon ueberhaupt religioes sind.

Problematisch ist, dass die meisten Imame aus den HerkunftsLaender stammen, weil Frankreich als laizistischer Staat nichts mit deren Ausbildung zu tun haben will

Frankreich hat auch eine lange TerrorTradition mit dem militanten Islam, der schon in den 80igern mit Anschlaegen wuetete

Und, Frankreich hat eine sehr lange Geschichte mit dem Islam/den Muslimen. Sie beginnt bereits 719 mit der Eroberung Narbonnes: https://de.wikipedia.org/wiki/Islam_in_ ... Geschichte

Damit verlasse ich den Strang und die hier grassierende DauerSpamerei - reine ZeitVerschwendung! :)
Zuletzt geändert von Bleibtreu am Do 13. Feb 2020, 15:06, insgesamt 1-mal geändert.
• Wer fuer alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Vongole » Do 13. Feb 2020, 15:13

Das Thema dieses Threads lautet: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam, Betonung auf Frankreich!
Ich bitte euch, sich daran zu halten und themenfremde Posts zu unterlassen, bzw. sich dafür die Threads in den passenden Innenforen zu suchen,
sonst werde ich hier ohne weitere Ansage die Ablage füllen.

Vongole, Mod.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Keoma » Do 13. Feb 2020, 16:42

Hätte ich von Macron gar nicht erwartet:

https://www.derstandard.at/story/200011 ... -schimpfte

"Die Gesetzeslage ist klar: Wir haben das Recht auf Gotteslästerung", gut so.
Keiner hat das Rech darauf, wegen jedem Scheiß beleidigt zu sein.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
Daniel Patrick Moynihan
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon tarkomed » Do 13. Feb 2020, 16:59

Adam Smith hat geschrieben:(13 Feb 2020, 13:54)

Soso. Und wieso ist das in den Herkunftsländern mit der Radikalisierung schlimmer, wenn es dort nur Muslime und keine diskriminierenden Personen gibt?

Wenn du mit meiner Hilfe deine Vorurteile pflegen willst, dann hast du Pech gehabt.
Hast du konkrete Daten über den Islamismus in Marokko und Tunesien?
In Algerien werden Islamistengruppen bereits seit Jahrzehnten von Staat bekämpft.

Adam Smith hat geschrieben:(13 Feb 2020, 13:54)
Wie viele Menschen sprechen denn z.B. in Algerien Fanzösisch?

Die Meisten.
Gib dich nicht so, dass alle andern dich für etwas halten, was du nicht sein willst.
Wenn sie es trotzdem tun, dann bist du es...
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Tom Bombadil » Do 13. Feb 2020, 17:01

Keoma hat geschrieben:(13 Feb 2020, 16:42)

"Die Gesetzeslage ist klar: Wir haben das Recht auf Gotteslästerung", gut so.

Das wird die Islamisten auch nicht hindern, das Mädchen zu bedrohen.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Adam Smith
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Adam Smith » Do 13. Feb 2020, 17:50

Es steht zwar nicht wer die 20% genau sind, aber es soll ja vom Milieu abhängen.

Heute verlassen 20 Prozent die Grundschule, ohne korrekt lesen, schreiben und rechnen zu können," sagt der Minister und klingt dabei, als könne er es selbst nicht fassen. Es ist ja auch frappierend: In der zweitgrößten Wirtschaftsnation Europas strömen mehr als zwölf Millionen Kinder und Jugendliche morgens durch Schulportale, über denen groß und unübersehbar das Verfassungsmotto "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" steht. Betreuungseinrichtungen für die Kleinsten und Ganztagsschulen sollen vom jüngsten Alter an bis zum Abitur nicht nur Wissen vermitteln, sondern aus der Masse von Einzelpersonen eine Nation formen, die den Gleichheitsanspruch unabhängig von sozialer Herkunft wahrt. In keinen anderen Bereich investiert der französische Staat so viel Geld. 2017 sind es 67,65 Milliarden Euro, Universitäten nicht mit einberechnet.

Doch die Realität des Bildungssystems wird den hehren Zielen immer weniger gerecht. Nirgendwo sonst in der Gemeinschaft der Industriestaaten der OECD hängt der Bildungserfolg so sehr von dem Milieu ab, in dem die Schüler aufwachsen



https://www.zeit.de/politik/ausland/201 ... echtigkeit
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Adam Smith
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Adam Smith » Do 13. Feb 2020, 17:58

tarkomed hat geschrieben:(13 Feb 2020, 16:59)

Wenn du mit meiner Hilfe deine Vorurteile pflegen willst, dann hast du Pech gehabt.
Hast du konkrete Daten über den Islamismus in Marokko und Tunesien?
In Algerien werden Islamistengruppen bereits seit Jahrzehnten von Staat bekämpft.


Hier mal Algerien.

Reisen über Land
Reisen innerhalb des Landes sollten möglichst auf dem Luftweg erfolgen. Während der Dämmerung und in der Nachtzeit sollten Fahrten außerhalb der Stadtzentren vermieden werden, da mit falschen Straßensperren und Anschlägen von kriminellen oder terroristischen Gruppen gerechnet werden muss.
Personen, die ihren Wohnsitz in Algerien haben oder Algerien regelmäßig beruflich bereisen, sollten dafür Sorge tragen, Routineabläufe zu vermeiden (z.B. bei Autofahrten). Die vom algerischen Partner angebotenen Sicherheitsmaßnahmen sollten in jedem Falle in Anspruch genommen werden. Menschenansammlungen, öffentliche Gebäude und Einrichtungen der Sicherheitskräfte sollten nach Möglichkeit gemieden werden.


https://reisepartnerin.eu/reise-journal ... rnung.html

Hier mal Tunesien.

Im März versuchte in der 120 Kilometer entfernten Grenzstadt Ben Gardane ein Kommando aus hundert Dschihadisten sogar, ein Mini-Kalifat auf tunesischem Boden zu errichten. Bei den tagelangen Gefechten starben Dutzende Soldaten und Extremisten, die anderen entkamen nach Libyen.

Über 3000 Tunesier sind nach Syrien und Irak gezogen, um für den selbsternannten Kalifen Abu Bakr Al-Baghdadi zu kämpfen. Weitere 500 gingen über die Grenze ins Nachbarland Libyen, um dort beim Aufbau des IS-Kalifats in Sirte dabei zu sein. 12.000 radikalisierte junge Männer und Frauen dagegen konnte die tunesische Polizei nach eigenen Angaben an der Ausreise hindern.



https://www.abendblatt.de/politik/artic ... tiert.html
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Billie Holiday » Do 13. Feb 2020, 19:00

Keoma hat geschrieben:(13 Feb 2020, 16:42)

Hätte ich von Macron gar nicht erwartet:

https://www.derstandard.at/story/200011 ... -schimpfte

"Die Gesetzeslage ist klar: Wir haben das Recht auf Gotteslästerung", gut so.
Keiner hat das Rech darauf, wegen jedem Scheiß beleidigt zu sein.


Doch, jeder darf wegen jedem Mist beleidigt sein. Er darf nur nicht erwarten, dass jeder andere seine subjektiven Gefühle teilt.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Dark Angel » Fr 14. Feb 2020, 12:35

JosefG hat geschrieben:(13 Feb 2020, 12:58)

Die doppelte Staatsbürgerschaft ist kein Sonderrecht in dem Sinn, dass
es das nur in Deutschland gäbe. Das hatte ich auch nicht behauptet.

Doppelte Staatsbürgerschaft ist gar kein Sonderrecht, weil es mehrere Staaten gibt, die "Auswanderer/Umsiedler" nicht aus ihrer Staatsbürgerschaft entlassen. Die dürften dann ja niemals einen Antrag auf Staatsbürgeschaft in dem jeweiligen Staat stellen, in dem sie fortan leben und in dem sie sich auch "einbringen" wollen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Dark Angel » Fr 14. Feb 2020, 12:52

Keoma hat geschrieben:(13 Feb 2020, 16:42)

Hätte ich von Macron gar nicht erwartet:

https://www.derstandard.at/story/200011 ... -schimpfte

"Die Gesetzeslage ist klar: Wir haben das Recht auf Gotteslästerung", gut so.
Keiner hat das Rech darauf, wegen jedem Scheiß beleidigt zu sein.

Es geht ja nicht um Gotteslästerung an sich, sondern um die "Beleidigung einer Religion", wie der Vertreter des französischen Zentralrates der Muslime behauptet.
Insofern verkennt auch Macron die Lage, dass es eben nicht "einfach" um Gotteslästerung geht, sondern darum eine Religion (als Institution) zu beleidigen.
Das Problem ist - und das sieht auch Macron nicht - dass man eine Religion nicht bleidigen kann, weil eine Religion kein handelndes Wesen ist. Es können nur Anghörige einer Religion/Gläubige beleidigt werden und das hat das Mädchen nicht getan.

Man kann nur die Lehren/Dogmen einer Religion und dereren Exegese bzw Vorschriften zur Ausübung kritisieren und genau da "liegt der Hase im Pfeffer" - Muslime wollen jegliche Kritik an den Lehren ihrer Religion verbieten, wollen ihre Religion über staatliches Recht, über den demokratischen Rechtsstaat stellen und das dürfen weder die Franzosen (der französische Staat) noch irgend ein demokrtischer Staat in Europa zulassen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Antonius » Fr 14. Feb 2020, 13:35

Dark Angel hat geschrieben:(14 Feb 2020, 12:52)
Es geht ja nicht um Gotteslästerung an sich, sondern um die "Beleidigung einer Religion", wie der Vertreter des französischen Zentralrates der Muslime behauptet.
Insofern verkennt auch Macron die Lage, dass es eben nicht "einfach" um Gotteslästerung geht, sondern darum eine Religion (als Institution) zu beleidigen.
Das Problem ist - und das sieht auch Macron nicht - dass man eine Religion nicht bleidigen kann, weil eine Religion kein handelndes Wesen ist. Es können nur Anghörige einer Religion/Gläubige beleidigt werden und das hat das Mädchen nicht getan.

Man kann nur die Lehren/Dogmen einer Religion und dereren Exegese bzw Vorschriften zur Ausübung kritisieren und genau da "liegt der Hase im Pfeffer" - Muslime wollen jegliche Kritik an den Lehren ihrer Religion verbieten, wollen ihre Religion über staatliches Recht, über den demokratischen Rechtsstaat stellen und das dürfen weder die Franzosen (der französische Staat) noch irgend ein demokrtischer Staat in Europa zulassen.
Ich stimme Deinen Ausführungen weitgehend zu.
Es können nur konkrete (noch heute lebende) Personen beleidigt werden, keinesfalls jedoch historische Personen, schon gar nicht eine (Religions-)Ideologie.

Auch Gott kann man nicht beleidigen, er steht als metaphysisches Wesen weit über solchen Dingen.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Feb 2020, 11:28

Antonius hat geschrieben:(14 Feb 2020, 13:35)

Ich stimme Deinen Ausführungen weitgehend zu.
Es können nur konkrete (noch heute lebende) Personen beleidigt werden, keinesfalls jedoch historische Personen, schon gar nicht eine (Religions-)Ideologie.

Auch Gott kann man nicht beleidigen, er steht als metaphysisches Wesen weit über solchen Dingen.

Wenn die Götter über allem stehen, sind sie gegen Beleidigungen aller Art immun, erhaben und gefeit.
Sie haben es nicht nötig, sich auf das Niveau ihrer Schöpfung zu begeben und sich darauf einzulassen, beleidigt und in Frage gestellt zu werden.
Soviel Selbstbewußtsein und Souveränität muß schon sein.
Rachegötter sind menschliche Erfindungen.
Privat glauben wir also beide nicht an die Götter, aber in der Öffentlichkeit wissen wir, was sich gehört?
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.

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