Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

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JJazzGold
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon JJazzGold » Mi 5. Feb 2020, 14:46

naddy hat geschrieben:(05 Feb 2020, 12:58)

Bisher interessiert sie sich bekanntermaßen für empirisch erforschbare Tatsachen, weniger für Simplifizierungen des "gesunden Menschenverstandes" à la "Willenskraft", mit denen sich komplexe Sachverhalte ohne tiefergehende Ergründung handhabbar machen lassen. "Faulheit" ist beispielsweise auch so ein Kandidat, dieser Befund ersparte ganzen Generationen weiteres Nachdenken über ein mißratenes Schulsystem und unqualifizierte Lehrer. Bezüglich der generellen Vorteile individueller "Schuld"-Zuweisungen habe ich mich weiter oben ja schon geäußert: Die Betroffenen haben es halt nicht anders verdient.

Mit "Willenskraft" beschäftigt sich in der Nachfolge Narziß Achs übrigens heute die Kognitionspsychologie. Ein Schalter zur willkürlichen Betätigung dieser geheimnisvollen Kraft wurde allerdings auch von dieser bisher nicht behauptet. Entweder man hat sie, oder man hat sie nicht. Im letzteren Fall kann das also genausowenig zum Vorwurf gemacht werden wie die Unfähigkeit, hundert Meter in 10 Sekunden zu laufen. Das hat der olle Schopenhauer schon vor 200 Jahren erkannt:

"Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.".



Wenn Einem Schulsystem und Lehrer als mangelhaft erscheinen, dann engagiert man sich am besten für eine Behebung der Mängel. Auch das steht Jedermann frei zu tun.
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon H2O » Mi 5. Feb 2020, 19:54

Misterfritz hat geschrieben:(05 Feb 2020, 13:53)

Ein Haushalt mit Kindern erzeugt aber nun mal erheblich mehr Arbeit.


Fast glaube ich schon, daß die Mehrarbeit durch Kinder noch der geringere Aufwand ist. Kinder sind doch lebende Wesen mit Anlehnungsbedürfnis. Die brauchen ihre Mutter auch als immer ansprechbare Vertrauensperson. Da geht Zeit verloren, denn bei solchem Austausch kann sich niemand eben einmal in Vorlesungen und Übungen
vertiefen. "Alleinerziehend" heißt auch allein sein mit dieser Verantwortung.

Da ist es sicher gut, wenn liebevolle Großeltern mit an Bord sind. Denn natürlich befinden sich alleinerziehende Mütter in einer Lebenskrise, in der sie viele wohlgemeinte Ratschläge einstecken müssen und wenig wirkliche Hilfe erfahren.
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon lila-filzhut » Mi 5. Feb 2020, 20:25

Ich fass es noch mal zusammen,

bis ca 2000 war sich Mainstreampresse und Staatsfunk einig, daß Väter/Männer eigentlich überflüssig sind. Die Powerfrau von morgen braucht keinen Mann. Alleinerziehende Mütter waren quasi die Elitekämpferinnen des Geschlechterkampfes.
Glaubt ihr nicht? Nun selbst Feministinnen geben die masslose Selbstüberschätzung zu, natürlich nur ein bisschen. So wie es im 3. Reich auch nur ein bisschen Täterinnen gab.
https://www.zeit.de/2015/37/alleinerzie ... frauenbild

Das Elend der Alleinerziehenden wird beklagt – das habe der Feminismus nicht gewollt. Na: Ein bisschen doch!


bis 2010 war hier und im Vorgängerforum eine sehr erfolgreiche intellektuelle alleinerziehende Feministin unterwegs. Die hatte, laut eigenen Angaben sogar mehrere Kinder von unterschiedlichen Vätern/Momenten.
Die hat nicht nach dem Mann gerufen. Das nur mal so als kleinen forenhistorischen Hinweis.

2020 wird der Mann auf einmal wieder gebraucht. Sowohl von den überforderten Alleinerziehenden als auch in Partnerschaftsmodellen, welche die deutsche Frau eigentlich spätestens 1999 (laut Expertinnen) überwunden haben soll.

Aber natürlich gibt es aber noch feministische Durchhalteparolen:
„Alleinerziehend sein ist eine Erfolgsstory“, sagt Edith Schwab. Sie ist Chefin des „Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter“.
Mein Buchtipp:
Feindbild weiße Männer: Der rassistische Sexismus der identitätspolitischen Linken
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon lila-filzhut » So 9. Feb 2020, 13:45

Und selbst die radikalsten Feministinnen - werden letztendlich auch von der Gesellschaft gezwungen/dahin gefoltert Kinder zu bekommen und auf die (in der Theorie jahrelang auf Uni und in Medien kommunizierte) Powerfrauen-Biografie zu verzichten.

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/frei ... iven-88347

35, ist Mutter einer vierjährigen Tochter. Sie trat im Sommer 2019 als Chefredakteurin des feministischen Online-Magazins Edition F ab, um sich, wie sie es sagt, erst mal wieder zu sortieren. Für uns sortiert sie derweil die Welt.



Woher kommt der Wunsch danach, Kinder zu haben? Ich habe mir diese Frage selbst oft gestellt, da für mich bis Ende 20 klar war, dass ich niemals Kinder haben wollte.
...
Forscher*innen gehen davon aus, dass es kulturelle Leitbilder sind, die Kinderwünsche wecken.


Warum entscheidet man sich eher gegen Kinder, weil man glaubt, die Belastung sei zu hoch, als nach neuen Familienformen zu schauen, in denen sich mehr als ein oder zwei Erwachsene um Kinder kümmern?

Zum Thema Patchwork Familie findet man bei der Sueddeutschen jede Menge Artikel.... muss man natürlich nicht gelesen haben, wenn man selber nen Artikel über eben diese verfasst....
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon Teeernte » So 9. Feb 2020, 14:24

lila-filzhut hat geschrieben:(09 Feb 2020, 13:45)

Und selbst die radikalsten Feministinnen - werden letztendlich auch von der Gesellschaft gezwungen/dahin gefoltert Kinder zu bekommen und auf die (in der Theorie jahrelang auf Uni und in Medien kommunizierte) Powerfrauen-Biografie zu verzichten.

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/frei ... iven-88347

Zum Thema Patchwork Familie findet man bei der Sueddeutschen jede Menge Artikel.... muss man natürlich nicht gelesen haben, wenn man selber nen Artikel über eben diese verfasst....


Ich hätt es für Hormone gehalten... :D :D :D als Mann .....(Ausstattung : Hormongesteuerte Wünschelrute...)
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon Sören74 » So 9. Feb 2020, 14:42

lila-filzhut hat geschrieben:(05 Feb 2020, 20:25)

bis ca 2000 war sich Mainstreampresse und Staatsfunk einig, daß Väter/Männer eigentlich überflüssig sind.


Finde ich jetzt doch zu Schwarz-Weiß. Was wohl vermehrt gezeigt wurde, war die Realität, dass es immer mehr alleinerziehende Mütter gibt.

lila-filzhut hat geschrieben:2020 wird der Mann auf einmal wieder gebraucht. Sowohl von den überforderten Alleinerziehenden als auch in Partnerschaftsmodellen, welche die deutsche Frau eigentlich spätestens 1999 (laut Expertinnen) überwunden haben soll.

Aber natürlich gibt es aber noch feministische Durchhalteparolen:


Auch das ist mir zu einseitig dargestellt. Mit Sicherheit gab es solche Artikel, aber das ist immer nur ein Teil des gesamten Spektrums. Ich würde auch generell empfehlen, nicht jeden vermittelten Trend 1:1 zu übernehmen oder absolutistisch zu deuten. :)
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon lila-filzhut » Sa 15. Feb 2020, 11:39

Sören74 hat geschrieben:(09 Feb 2020, 14:42)

Finde ich jetzt doch zu Schwarz-Weiß. Was wohl vermehrt gezeigt wurde, war die Realität, dass es immer mehr alleinerziehende Mütter gibt.



Auch das ist mir zu einseitig dargestellt. Mit Sicherheit gab es solche Artikel, aber das ist immer nur ein Teil des gesamten Spektrums. Ich würde auch generell empfehlen, nicht jeden vermittelten Trend 1:1 zu übernehmen oder absolutistisch zu deuten. :)


Ja wo kommen die ganzen alleinerziehenden denn her? Bestimmt hat man denen vor 20-30 Jahren erzählt, daß das Leben der alleinerziehenden Mutti die Vorhölle ist (so wie es heute systemmedial dargestellt wird). Toll, dachten damals die Frauen, für so ein Leben opfer ich doch gerne die Ehe. Laut feministischer Propaganda wurden alle alleinerziehenden von ihren Mackern verlassen.... jetzt könnte man Statistiken bemühen....aber wofür auch, lohnt sich hier überhaupt nicht.... auch könnte man die deutsche Gender-Presse/Literatur der letzten 40 Jahre durchgehen und schauen wie Männer und Väter allgemein so dargestellt wurden....alles vergessen - nix gewesen? Wollen wir Deutschen wiedermal die eigene Geschichte leugnen?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen ner Patchwork Familie (total modern, hip, selbstverwirklichend), in der der Mann Haupternährer ist und ner klassischen Ehe (pfui, piefig, patriarchal), in der der Mann Haupternäher ist?
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon H2O » Sa 15. Feb 2020, 13:06

Ja wo kommen die ganzen alleinerziehenden denn her?


Die kommen daher, daß im deutschen Wort Ehe leider auch der lateinische Begriff "errare humanum est" verborgen ist. Denn kann es wirklich fü Frauen, Kinder und auch den Mann besser sein, wenn sich die Eheleute trennen. Und meist, wenn auch nicht immer, bleiben die gemeinsamen Kinder dann bei der Mutter. Damit einher geht auch eine Entfremdung von den Großeltern des Ehepartnerns ohne diese Kinder. Neben die Nöte, den Lebensunterhalt für die Restfamilie herbeischaffen zu müssen, kommen also auch noch solche Nöte.

Eine weitere und weitaus bedrückendere Ursache für alleinerziehende Mütter liegt in den Lebensbedingungen bildungsferner Kreise... wo viel zu früh im Grunde ungewollt Nachwuchs erzeugt wird, womöglich im Laufe der Zeit noch unter Mitwirkung unterschiedlicher "Väter". Eindringlich beschrieben in Kirsten Heisigs Buch "Am Ende der Geduld". Da ist eine Quelle für Verwahrlosung zu orten. Und ein Teil dieser schlimmen Fehlentwicklung fällt dann auch auf sehr ordentliche und liebenswerte Alleinerziehende zurück.
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon lila-filzhut » Sa 15. Feb 2020, 20:01

H2O hat geschrieben:(15 Feb 2020, 13:06)

Die kommen daher, daß im deutschen Wort Ehe leider auch der lateinische Begriff "errare humanum est" verborgen ist. Denn kann es wirklich fü Frauen, Kinder und auch den Mann besser sein, wenn sich die Eheleute trennen. Und meist, wenn auch nicht immer, bleiben die gemeinsamen Kinder dann bei der Mutter. Damit einher geht auch eine Entfremdung von den Großeltern des Ehepartnerns ohne diese Kinder. Neben die Nöte, den Lebensunterhalt für die Restfamilie herbeischaffen zu müssen, kommen also auch noch solche Nöte.


Man kann aber dieses Gefühl des "sich irren" auch medial verstärken und das ist genau in den letzten 40 Jahren passiert. Und "irren" ist diesbezüglich sogar noch nett ausgedrückt, den Frauen wurde vorgeworfen sich überhaupt auf Ehe oder eben Mutter sein einzulassen, klassisch piefige Familienmodelle zu bevorzugen. Noch heute sind Journalisten darüber ENTSETZT, dass so viele junge Menschen traditionelle Rollen bevorzugen. Begleitet mit Dauerhasskampange gegen Männer/Väter in den feministischen Systemmedien und Staatsfunk. z.B. beim Thema Entfremdung, is doch egal ob sozialer Vater oder biologischer Vater (wurde so propagiert) - dann is es allerings auch egal ob Großeltern oder Ersatzomi. Scheidung und Trennung war also kein Schicksal, sondern ein Sieg der Frau über den Tätermann.

H2O hat geschrieben:(15 Feb 2020, 13:06)
Eine weitere und weitaus bedrückendere Ursache für alleinerziehende Mütter liegt in den Lebensbedingungen bildungsferner Kreise... wo viel zu früh im Grunde ungewollt Nachwuchs erzeugt wird, womöglich im Laufe der Zeit noch unter Mitwirkung unterschiedlicher "Väter". Eindringlich beschrieben in Kirsten Heisigs Buch "Am Ende der Geduld". Da ist eine Quelle für Verwahrlosung zu orten. Und ein Teil dieser schlimmen Fehlentwicklung fällt dann auch auf sehr ordentliche und liebenswerte Alleinerziehende zurück.


ungewollt? Stimmt die jungen Frauen wollten ja eigentlich Karriere machen :rolleyes:
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon H2O » Sa 15. Feb 2020, 20:29

lila-filzhut hat geschrieben:(15 Feb 2020, 20:01)

Man kann aber dieses Gefühl des "sich irren" auch medial verstärken und das ist genau in den letzten 40 Jahren passiert. Und "irren" ist diesbezüglich sogar noch nett ausgedrückt, den Frauen wurde vorgeworfen sich überhaupt auf Ehe oder eben Mutter sein einzulassen, klassisch piefige Familienmodelle zu bevorzugen. Noch heute sind Journalisten darüber ENTSETZT, dass so viele junge Menschen traditionelle Rollen bevorzugen. Begleitet mit Dauerhasskampange gegen Männer/Väter in den feministischen Systemmedien und Staatsfunk. z.B. beim Thema Entfremdung, is doch egal ob sozialer Vater oder biologischer Vater (wurde so propagiert) - dann is es allerings auch egal ob Großeltern oder Ersatzomi. Scheidung und Trennung war also kein Schicksal, sondern ein Sieg der Frau über den Tätermann.

Finde ich arg theoretisch. Mich und meine Lieben hat diese Art "Mainstream im eigenen Saft" kaum erreicht... vielleicht zu dessen Entsetzen. Menschen bleiben eben doch Menschen mit ihren eigenen Empfindungen: Das finde ich gar nicht so schlecht.


ungewollt? Stimmt die jungen Frauen wollten ja eigentlich Karriere machen :rolleyes:


Den Eindruck hatte Frau Kirsten Heisig mir nicht vermittelt. Da müßten Sie wohl ein wenig nacharbeiten.
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon Realist2014 » Sa 15. Feb 2020, 20:52

H2O hat geschrieben:(15 Feb 2020, 13:06)

D

Eine weitere und weitaus bedrückendere Ursache für alleinerziehende Mütter liegt in den Lebensbedingungen bildungsferner Kreise... wo viel zu früh im Grunde ungewollt Nachwuchs erzeugt wird, womöglich im Laufe der Zeit noch unter Mitwirkung unterschiedlicher "Väter". Eindringlich beschrieben in Kirsten Heisigs Buch "Am Ende der Geduld". Da ist eine Quelle für Verwahrlosung zu orten. .


Und trotz dieses Sachverhaltes fordern einige völlig geistig verstrahlte "600 Euro Grundsicherug pro Kind".

Obig beschriebene "Welfare Queens" würde das zur weiteren "Zeugungsorgien" ermutigen.

Die Sozialgerechten sollten mal diesen Artikel lesen:

https://www.welt.de/debatte/article6305 ... Armut.html

" Auffällig wird dieses Gesetz erst in den 60er-Jahren, als junge Frauen vor den Staat treten und für sich und ihren minderjährigen Nachwuchs Geld fordern, obwohl bei ihnen niemand vom Gerüst gefallen ist. Lediglich die Namen der Väter sind ihnen entfallen. Das wohlgemeinte Gesetz wird für die Steuerzahler plötzlich zur Falle. Sie durchschauen die Mütter, können aber doch die Neugeborenen nicht ohne Schutz lassen. Grimmig also zahlen sie auch an diese Frauen. Die aber hören dann mit dem Kinderkriegen nicht auf, um es für die bestmögliche Erziehung der schon vorhandenen einzusetzen.


Im Gegenteil, sie bekommen weitere Kinder. Für den Steuerzahler verdoppelt sich die Rechnung. Zugleich verschlechtern sich die Entwicklungschancen der bereits vorhandenen Kinder und die der neuen gleich mit. Um der wachsenden Bildungsferne zu begegnen, werden die staatlichen Hilfen erhöht, was noch mehr Neugeborene nach sich zieht. Hilfe gibt es am Ende vor allem für Frauen, die durch Vermehrung nach Einkommen streben. "
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon lila-filzhut » Sa 15. Feb 2020, 22:12

H2O hat geschrieben:(15 Feb 2020, 20:29)

Finde ich arg theoretisch. Mich und meine Lieben hat diese Art "Mainstream im eigenen Saft" kaum erreicht... vielleicht zu dessen Entsetzen. Menschen bleiben eben doch Menschen mit ihren eigenen Empfindungen: Das finde ich gar nicht so schlecht.




Den Eindruck hatte Frau Kirsten Heisig mir nicht vermittelt. Da müßten Sie wohl ein wenig nacharbeiten.


Ich denke sogar, daß die mediale marienhafte Darstellung von Alleinerziehenden (es gab da nur 2 Story-Modelle: Entweder das A-Loch hat sie sitzen lassen, oder das A-Loch war nicht gut zum/fürs Kind), dieses Bewundern und gleichzeitige Bedauern , den Willen/Wunsch zum "ungewollten Kind mit ADHS ohne Vater" bei einigen Fräuleins geweckt oder zumindest verstärkt hat. Vergleichbar mit dem Arschgeweih, sie hat´s bei ner anderen gesehen, im TV laufen die Girls auch damit rum, also läßt sie es sich stechen.
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon Misterfritz » Sa 15. Feb 2020, 22:35

lila-filzhut hat geschrieben:(15 Feb 2020, 22:12)

Ich denke sogar, daß die mediale marienhafte Darstellung von Alleinerziehenden (es gab da nur 2 Story-Modelle: Entweder das A-Loch hat sie sitzen lassen, oder das A-Loch war nicht gut zum/fürs Kind), dieses Bewundern und gleichzeitige Bedauern , den Willen/Wunsch zum "ungewollten Kind mit ADHS ohne Vater" bei einigen Fräuleins geweckt oder zumindest verstärkt hat. Vergleichbar mit dem Arschgeweih, sie hat´s bei ner anderen gesehen, im TV laufen die Girls auch damit rum, also läßt sie es sich stechen.
Könnte es sein, dass Du von der Materie wenig bis gar keine Ahnung hast und einfach mal wild herumspekulierst, weil es gerade in Deine politische Einstellung passt?
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon lila-filzhut » Sa 15. Feb 2020, 22:38

Misterfritz hat geschrieben:(15 Feb 2020, 22:35)

Könnte es sein, dass Du von der Materie wenig bis gar keine Ahnung hast und einfach mal wild herumspekulierst, weil es gerade in Deine politische Einstellung passt?


Ich lag mit meinen Spekulationen/Prognosen bei Genderthemen eigentlich immer genau richtig...
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon H2O » Sa 15. Feb 2020, 22:43

lila-filzhut hat geschrieben:(15 Feb 2020, 22:12)

Ich denke sogar, daß die mediale marienhafte Darstellung von Alleinerziehenden (es gab da nur 2 Story-Modelle: Entweder das A-Loch hat sie sitzen lassen, oder das A-Loch war nicht gut zum/fürs Kind), dieses Bewundern und gleichzeitige Bedauern , den Willen/Wunsch zum "ungewollten Kind mit ADHS ohne Vater" bei einigen Fräuleins geweckt oder zumindest verstärkt hat. Vergleichbar mit dem Arschgeweih, sie hat´s bei ner anderen gesehen, im TV laufen die Girls auch damit rum, also läßt sie es sich stechen.


In meiner Vorstellung kommt diese Verklärung eines Schicksalsschlags, als den ich eine Ehescheidung verstehe, nicht vor. Vor allem bleiben den Betroffenen doch Größenordnung 10 bis 15 Jahre Zeit, über die eigene Lage einer alleinerziehenden Mutter gründlich nach zu denken. Womöglich auch die Erkenntnis, daß "es" besser so ist. Aber schön ist anders.

Davon möchte ich das Nacheifern hinter albernen Schönheitsidealen klar abtrennen. Aus meiner Sicht entspringen sie einer sehr tief sitzenden Unzufriedenheit mit dem eigenen Los. Die entlädt sich oft genug in Äußerlichkeiten... kostet weniger eigenen Einsatz, und führt zur Uniformierung im weitesten Sinne.
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon Misterfritz » Sa 15. Feb 2020, 22:43

lila-filzhut hat geschrieben:(15 Feb 2020, 22:38)

Ich lag mit meinen Spekulationen/Prognosen bei Genderthemen eigentlich immer genau richtig...
Ich würde mal sagen,
Du strickst Dir das alles so zusammen. wie es Dir gerade passt.
Gender hat mit alleinerziehenden Müttern recht wenig zu tun.
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon Billie Holiday » Sa 15. Feb 2020, 22:46

Realist2014 hat geschrieben:(15 Feb 2020, 20:52)

Und trotz dieses Sachverhaltes fordern einige völlig geistig verstrahlte "600 Euro Grundsicherug pro Kind".

Obig beschriebene "Welfare Queens" würde das zur weiteren "Zeugungsorgien" ermutigen.

Die Sozialgerechten sollten mal diesen Artikel lesen:

https://www.welt.de/debatte/article6305 ... Armut.html

" Auffällig wird dieses Gesetz erst in den 60er-Jahren, als junge Frauen vor den Staat treten und für sich und ihren minderjährigen Nachwuchs Geld fordern, obwohl bei ihnen niemand vom Gerüst gefallen ist. Lediglich die Namen der Väter sind ihnen entfallen. Das wohlgemeinte Gesetz wird für die Steuerzahler plötzlich zur Falle. Sie durchschauen die Mütter, können aber doch die Neugeborenen nicht ohne Schutz lassen. Grimmig also zahlen sie auch an diese Frauen. Die aber hören dann mit dem Kinderkriegen nicht auf, um es für die bestmögliche Erziehung der schon vorhandenen einzusetzen.


Im Gegenteil, sie bekommen weitere Kinder. Für den Steuerzahler verdoppelt sich die Rechnung. Zugleich verschlechtern sich die Entwicklungschancen der bereits vorhandenen Kinder und die der neuen gleich mit. Um der wachsenden Bildungsferne zu begegnen, werden die staatlichen Hilfen erhöht, was noch mehr Neugeborene nach sich zieht. Hilfe gibt es am Ende vor allem für Frauen, die durch Vermehrung nach Einkommen streben. "


600,- pro Kind? Wow....bei 6 Kindern 3.600,- auf die Kralle. Dazu Krippe und Kita, Ranzen und Klassenfahrten umsonst. Wozu dann noch Schulabschluß, Ausbildung und Beruf?
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon lila-filzhut » Sa 15. Feb 2020, 22:46

Misterfritz hat geschrieben:(15 Feb 2020, 22:43)

Ich würde mal sagen,
Du strickst Dir das alles so zusammen. wie es Dir gerade passt.
Gender hat mit alleinerziehenden Müttern recht wenig zu tun.


Mit Genderthemen, meine ich Themen die hier im Forum unter Gender abgekippt werden.
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon Realist2014 » So 16. Feb 2020, 09:37

Billie Holiday hat geschrieben:(15 Feb 2020, 22:46)

600,- pro Kind? Wow....bei 6 Kindern 3.600,- auf die Kralle. Dazu Krippe und Kita, Ranzen und Klassenfahrten umsonst. Wozu dann noch Schulabschluß, Ausbildung und Beruf?



Soweit denken die "Sozialgerechten" doch nicht...

Warmmiete und eigenen Regelsatz hast du übrigens noch vergessen zu erwähnen.... ( nachmal mindestesn 1200 Euro...)
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Re: Frauen verrichten zu viel unbezahlte Arbeit

Beitragvon Billie Holiday » So 16. Feb 2020, 10:02

Realist2014 hat geschrieben:(16 Feb 2020, 09:37)

Soweit denken die "Sozialgerechten" doch nicht...

Warmmiete und eigenen Regelsatz hast du übrigens noch vergessen zu erwähnen.... ( nachmal mindestesn 1200 Euro...)


Ruhigstellung des Proletariats durch Knete bei gleichzeitiger Schröpfung des Feindbildes....Geld wächst ja nicht auf Bäumen.
Bildungsarme sind halt besser zu lenken. Die glauben wenigstens, dass der Staat am besten weiß, was für sie gut ist.
Wie man den zu Schröpfenden am Weggehen hindert, ist hinlänglich bekannt. :cool:
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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