Alternative Medien - ein Segen oder Fluch

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H2O
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Re: Alternative Medien - ein Segen oder Fluch

Beitragvon H2O » Di 3. Dez 2019, 09:41

watisdatdenn? hat geschrieben:(03 Dec 2019, 09:09)

Da fällt mir spontan kein deutsches Blatt ein, sondern eher der englische „Guardian“ oder andere..
Gut vielleicht noch die SZ, trotz teils merkwürdiger Ansichten.

Ich vertraue keinen deutschen Medien mehr. Dafür gab es schon zu viel Desinformation! (Irak, Odessa, “temporäre“ Flüchtlings“facharbeiter“, Chemnitzer „Hetzjagden“ etc..)

Welchen deutschen Medien vertraust du denn?
Dem Relotiusspiegel?

Eine gute Nachrichtenquelle finde ich primärquellen.
Z.B. Die sehr gut gemacht Webseite des deutschen Bundestages!


Ich bin offenbar mit viel weniger schon ganz zufrieden als Sie. Ich lese im fernen Pommern gern in der DIE ZEIT als Wochenzeitung und im Weser-Kurier als Tagesszeitung, elektronische Ausgabe im PDF-Format. Dann sehe ich noch in die Gazeta Wyborcza und die Rzeczpospolita hinein. Man gönnt sich ja sonst nix!
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Tom Bombadil
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Re: Alternative Medien - ein Segen oder Fluch

Beitragvon Tom Bombadil » Di 3. Dez 2019, 10:22

Wer mit den deutschen Medien unzufrieden ist, dem steht ja dank Internet auch die internationale Presse zur Verfügung. Die NZZ schreibt über diverse Themen ganz anders als deutsche Medien und bekommt dafür natürlich auch die Kampfbegriffe um die Ohren gehauen, die man auch einem Broder um die Ohren haut. Bei letzterem würde ich mir wünschen, dass er seine Autoren sorgfältiger auswählt, auch Vera Lengsfeld driftet leider immer weiter nach rechtsaußen.

Und wenn man denn im deutschsprachigen Raum nicht fündig wird, kann man ja auch noch auf englischsprachige Publikationen ausweichen, das ist halt alles mit Zeitaufwand und Mühe verbunden. Daher würde ich mir wünschen, wenn sich die deutschen Medien berappeln und weniger Meinung machen würden, sondern über Tatsachen neutral und objektiv berichten. Ganz egal, ob es sich um Klimawandel inkl. der problematischen Energiewende, Probleme mit der Zuwanderung, Probleme mit Rechts- und Linksextremen, Berichte über Trump oder russische Kriege handelt. Mir persönlich wird da mit der Wort- und Bildwahl zu viel Einfluss genommen und der Leser zu sehr manipuliert. Vllt. können alternative Medien bewirken, dass sich die traditionellen Medien wieder mehr auf ihre Tugenden besinnen.
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Re: Alternative Medien - ein Segen oder Fluch

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 4. Dez 2019, 21:01

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Dec 2019, 10:22)
Wer mit den deutschen Medien unzufrieden ist, dem steht ja dank Internet auch die internationale Presse zur Verfügung. Die NZZ schreibt über diverse Themen ganz anders als deutsche Medien und bekommt dafür natürlich auch die Kampfbegriffe um die Ohren gehauen, die man auch einem Broder um die Ohren haut. Bei letzterem würde ich mir wünschen, dass er seine Autoren sorgfältiger auswählt, auch Vera Lengsfeld driftet leider immer weiter nach rechtsaußen.

Und wenn man denn im deutschsprachigen Raum nicht fündig wird, kann man ja auch noch auf englischsprachige Publikationen ausweichen, das ist halt alles mit Zeitaufwand und Mühe verbunden. Daher würde ich mir wünschen, wenn sich die deutschen Medien berappeln und weniger Meinung machen würden, sondern über Tatsachen neutral und objektiv berichten. Ganz egal, ob es sich um Klimawandel inkl. der problematischen Energiewende, Probleme mit der Zuwanderung, Probleme mit Rechts- und Linksextremen, Berichte über Trump oder russische Kriege handelt. Mir persönlich wird da mit der Wort- und Bildwahl zu viel Einfluss genommen und der Leser zu sehr manipuliert. Vllt. können alternative Medien bewirken, dass sich die traditionellen Medien wieder mehr auf ihre Tugenden besinnen.

Ja weniger "Haltungsjournalismus" und wieder mehr informativer und investigativer Journalismus würde einigen deutschen MainstreamMedien sehr gut tun.
Dann würden sie auch wieder mehr gelesen werden.

Das gute ist aber, dass es da viele Alternativen gibt und ein wirklich investigativer Journalist wie Billy Six, der auch einfach mal mit dem Flüchtlingsstrom mitreist und dort Flüchtlingen direkt Fragen stellt, dann eben bei alternativen Medien (Z.B. Junge Freiheit) unterkommt.

Das Tolle an der Pressefreiheit ist ja, dass ein größeres Angebot entsteht und diejenigen Medienhäuser die meinen ihre Leser mit Haltungsjournalismus anstelle von investigativen Journalismus abspeisen zu können, eben Konkurrenz bekommen.
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Cobra9
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Re: Alternative Medien - ein Segen oder Fluch

Beitragvon Cobra9 » Do 5. Dez 2019, 11:42

Mhmmm ich finde die Vielfalt an Medien sehr gut und interessant. Man kann unterschiedliche Auffassungen, Informationen zu einem bestimmten Thema erhalten.
So kann man sich besser eine Meinung bilden. Ich bevorzuge es möglichst viele Informationen zu haben.

Ich bin nur skeptisch bei Propaganda Seiten,VT oder Formate wie RT. Bin aber generell offen für viel. Beispiel die Diskussion ob es Leben im All gibt usw.
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Re: Alternative Medien - ein Segen oder Fluch

Beitragvon naddy » Do 5. Dez 2019, 13:59

Cobra9 hat geschrieben:(05 Dec 2019, 11:42)

Mhmmm ich finde die Vielfalt an Medien sehr gut und interessant. Man kann unterschiedliche Auffassungen, Informationen zu einem bestimmten Thema erhalten.


Man kann sogar die Themen selbst erhalten, über die man anschließend pflichtgemäß nachdenkt und diskutiert. ;)
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Re: Alternative Medien - ein Segen oder Fluch

Beitragvon Fliege » Do 5. Dez 2019, 14:13

Denken in Alternativen ist erkenntnisfördernd, wenn es um Ideologien geht, wenn es um Medien geht, wenn es um Parteien geht.
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: Alternative Medien - ein Segen oder Fluch

Beitragvon jack000 » Do 5. Dez 2019, 21:45

Peter Hahne : ZDF - Die Medien verschweigen die Wirklichkeit:
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Cobra9
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Re: Alternative Medien - ein Segen oder Fluch

Beitragvon Cobra9 » Do 5. Dez 2019, 22:12

naddy hat geschrieben:(05 Dec 2019, 13:59)

Man kann sogar die Themen selbst erhalten, über die man anschließend pflichtgemäß nachdenkt und diskutiert. ;)


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Re: Alternative Medien - ein Segen oder Fluch

Beitragvon Skeptiker » Do 5. Dez 2019, 22:23

jack000 hat geschrieben:(05 Dec 2019, 21:45)

Peter Hahne : ZDF - Die Medien verschweigen die Wirklichkeit:

Tja, dem kann ich mich anschliessen. So nehme auch ich das wahr.

Ich halte daher alternative Medien für wichtig, im Sinne eines Verständnisses, dass Konkurrenzdruck hilft die journalistischen Standards in den Mainstreammedien zu sichern. Niemals würde ich mich alleine aus alternativen Medien informieren. Niemals mehr werde ich mich allerdings alleine durch Mainstreammedien informieren.
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Re: Alternative Medien - ein Segen oder Fluch

Beitragvon jack000 » Do 5. Dez 2019, 22:35

Skeptiker hat geschrieben:(05 Dec 2019, 22:23)
Niemals würde ich mich alleine aus alternativen Medien informieren. Niemals mehr werde ich mich allerdings alleine durch Mainstreammedien informieren.

So handle ich das auch. Ich höre und lese mir erstmal beide Seiten an und dann bilde ich mir mein Urteil.
=> So bin ich vom S21-Befürworter zum S21-Gegner geworden ...
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