Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

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Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon jack000 » Mo 4. Nov 2019, 18:33

Ex-Umweltminister Norbert Röttgen geht auf Konfrontationskurs mit Angela Merkel. Er wirft ihr Untätigkeit und eine nicht vorhandene Europa-Politik vor. Gegenüber der New York Times spricht er von einem „Zusammenbruch von Kompetenz und Energie“.
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Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hält der Bundesregierung Untätigkeit in vielen Politikbereichen vor. In der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ sagte Röttgen am Sonntagabend, die große Koalition stelle sich im Grunde immer nur die Frage, wie sie im Amt bleiben könne. Maßstab müsse aber sein, sich den Problemen zu stellen, die die Menschen beunruhigen und auch Europa handlungsfähiger zu machen.

[...]
Noch schärfer kritisierte Röttgen die Regierung in einem Artikel der „New York Times“. Darin wird er mit den Worten zitiert: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall. Ich kann keine Europa-Politik erkennen, der Außenminister ist ein Ausfall, die Kanzlerin weiß das alles, aber sie tut nichts.“ Röttgen sprach von einem „Zusammenbruch von Kompetenz und Energie“.

Schon am Freitag hatte sich Röttgen öffentlich zur Lage der CDU geäußert. „Wir brauchen neue Köpfe“, sagte er im „Morgenmagazin“ der ARD. Die Probleme der CDU bestünden derzeit „in einem Mangel daran, dass die Bürger glauben, wir sind auf der Höhe der Zeit“, sagte der Außenpolitik-Experte. „Dieses Vakuum müssen wir füllen.“ Dazu seien „absolut“ auch neue Köpfe nötig, die „etwas zu sagen haben“.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... erkel.html

In der Tat hat Röttgen da Recht. Derzeit geht in Deutschland gar nichts mehr politisch voran. Spricht Röttgen aus, was viele andere in der CDU denken?
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon Wähler » Mo 4. Nov 2019, 18:44

jack000 hat geschrieben:(04 Nov 2019, 18:33)
https://www.welt.de/politik/deutschland ... erkel.html
In der Tat hat Röttgen da Recht. Derzeit geht in Deutschland gar nichts mehr politisch voran. Spricht Röttgen aus, was viele andere in der CDU denken?

Dass wir uns spätestens mit der zweiten Halbzeit der Großen Koalition in deren Endphase befinden werden, ist doch nun schon länger bekannt. Nur vergessen die CDU-Lautsprecher, dass sie so einfach einen neuen Kanzler nicht mehr stellen werden können. Es kommt zunehmend auf inhaltliche Unterschiede in verschiedenen möglichen Koalitionsalternativen an.
Es wäre also angebracht, endlich einmal inhaltliche Gegenvorschläge zu machen. Es entsteht sonst der Eindruck, dass der Kanzlerwahlverein CDU inhaltlich zu ausgezehrt ist, um die Zukunft Deutschlands noch angemessen gestalten zu können.
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon Realist2014 » Mo 4. Nov 2019, 18:44

jack000 hat geschrieben:(04 Nov 2019, 18:33)

https://www.welt.de/politik/deutschland ... erkel.html

In der Tat hat Röttgen da Recht. Derzeit geht in Deutschland gar nichts mehr politisch voran. Spricht Röttgen aus, was viele andere in der CDU denken?



Ich denke ja- allerdings trauen sich die wenigsten, das auch öffentlich zu sagen....

Wobei die Frage bleibt, woher die "neuen Köpfe" mit den "neuen Ideen" kommen sollen....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon Realist2014 » Mo 4. Nov 2019, 18:46

Wähler hat geschrieben:(04 Nov 2019, 18:44)

Es kommt zunehmend auf inhaltliche Unterschiede in verschiedenen möglichen Koalitionsalternativen an.
.



Wie viele "Koalitionsalternativen" siehst du denn realistischerweise?

Laufen wir im Bund nicht auch in Richtung "Thüringer Verhältnisse"?
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon Wähler » Mo 4. Nov 2019, 18:48

Wähler hat geschrieben:(04 Nov 2019, 18:44)
Dass wir uns spätestens mit der zweiten Halbzeit der Großen Koalition in deren Endphase befinden werden, ist doch nun schon länger bekannt. Nur vergessen die CDU-Lautsprecher, dass sie so einfach einen neuen Kanzler nicht mehr stellen werden können. Es kommt zunehmend auf inhaltliche Unterschiede in verschiedenen möglichen Koalitionsalternativen an.
Es wäre also angebracht, endlich einmal inhaltliche Gegenvorschläge zu machen. Es entsteht sonst der Eindruck, dass der Kanzlerwahlverein CDU inhaltlich zu ausgezehrt ist, um die Zukunft Deutschlands noch angemessen gestalten zu können.

Realist2014 hat geschrieben:(04 Nov 2019, 18:46)
Wie viele "Koalitionsalternativen" siehst du denn realistischerweise?
Laufen wir im Bund nicht auch in Richtung "Thüringer Verhältnisse"?

Auf Bundesebene dürfte neben Schwarz-Grün Jamaika die einzige realistische Alternative sein. Ich hoffe nicht, dass die Thüringer Tristesse mittelfristig auch auf Bundesebene Einzug hält. Dann dürfte es richtig unangenehm werden.
Zuletzt geändert von Wähler am Mo 4. Nov 2019, 18:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon jack000 » Mo 4. Nov 2019, 18:49

Realist2014 hat geschrieben:(04 Nov 2019, 18:44)

Ich denke ja- allerdings trauen sich die wenigsten, das auch öffentlich zu sagen....

Die Stimmen scheinen sich zu mehren ...

Wobei die Frage bleibt, woher die "neuen Köpfe" mit den "neuen Ideen" kommen sollen....

In der Tat, die CDU ist ist was Ideen und Personen betrifft, völlig ausgelutscht. Röttgen kritisiert, hat aber auch keine Ideen.
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon Realist2014 » Mo 4. Nov 2019, 18:53

Wähler hat geschrieben:(04 Nov 2019, 18:48)

Auf Bundesebene dürfte neben Schwarz-Grün Jamaika die einzige realistische Alternative sein. Ich hoffe nicht, dass die Thüringer Tristesse mittelfristig auch auf Bundesebene Einzug hält. Dann dürfte es richtig unangenehm werden.


Das sehe ich genau so.
Allerdings wird die FDP, falls es zu schwarz/grün nicht reichen sollte, sicher genau wie 2017, auf ihre eigenen Ideen bestehen.
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon JJazzGold » Mo 4. Nov 2019, 19:46

Realist2014 hat geschrieben:(04 Nov 2019, 18:53)

Das sehe ich genau so.
Allerdings wird die FDP, falls es zu schwarz/grün nicht reichen sollte, sicher genau wie 2017, auf ihre eigenen Ideen bestehen.


Selbstverständlich, das muss sie auch, um in einem Dreiebündnis nicht später denselben Weg zu gehen, wie SPD und Grüne in Thüringen.
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon Realist2014 » Mo 4. Nov 2019, 19:55

JJazzGold hat geschrieben:(04 Nov 2019, 19:46)

Selbstverständlich, das muss sie auch, um in einem Dreiebündnis nicht später denselben Weg zu gehen, wie SPD und Grüne in Thüringen.



Sehe ich ja genau so. Ich hoffe auf eine Rückkehr der FDP in die nächste Bundesregierung.
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon Teeernte » Mo 4. Nov 2019, 20:02

Wähler hat geschrieben:(04 Nov 2019, 18:48)

Auf Bundesebene dürfte neben Schwarz-Grün Jamaika die einzige realistische Alternative sein. Ich hoffe nicht, dass die Thüringer Tristesse mittelfristig auch auf Bundesebene Einzug hält. Dann dürfte es richtig unangenehm werden.


Na da ist der Niedergang der CDU ein gutes Programm....

Seit der Koalition mit den Grünen geht die SPD bergab. ...die CDU soll auch ?

Wer bleibt übrig - wenn die CDU auch den BACH runter geht ?
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon jack000 » Mo 4. Nov 2019, 20:09

JJazzGold hat geschrieben:(04 Nov 2019, 19:46)

Selbstverständlich, das muss sie auch, um in einem Dreiebündnis nicht später denselben Weg zu gehen, wie SPD und Grüne in Thüringen.

Die FDP hat auch damals das 3er-Bündnis abgelehnt, da die CDU in dem Zustand ist in dem sie ist. Und da ist ja nichts besser geworden, im Gegenteil kommen jetzt auch Kritiken in so heftiger Form und es wird m.E. nicht die letzte Kritik sein, die in der Form kommen wird.
=> Für die FDP ist derzeit keine koalitionsfähige CDU vorhanden. Eine FDP in der Regierung wäre auch mein Wunsch, aber nicht in einer 3er-Koalition und dazu muss sich CDU personell und inhaltlich ändern.
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon JJazzGold » Mo 4. Nov 2019, 21:36

jack000 hat geschrieben:(04 Nov 2019, 20:09)

Die FDP hat auch damals das 3er-Bündnis abgelehnt, da die CDU in dem Zustand ist in dem sie ist. Und da ist ja nichts besser geworden, im Gegenteil kommen jetzt auch Kritiken in so heftiger Form und es wird m.E. nicht die letzte Kritik sein, die in der Form kommen wird.
=> Für die FDP ist derzeit keine koalitionsfähige CDU vorhanden. Eine FDP in der Regierung wäre auch mein Wunsch, aber nicht in einer 3er-Koalition und dazu muss sich CDU personell und inhaltlich ändern.


Die nächste Wahl steht, aller Voraussicht nach, erst 2021 an und die CDU macht sich anscheinend rechtzeitig auf den Weg, um intern Entscheidungen zu treffen, die sie koalitionsfähig machen könnten. Ich warte ganz entspannt ab, was sich in drei Wochen und danach noch ergibt.
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 4. Nov 2019, 22:11

Realist2014 hat geschrieben:(04 Nov 2019, 18:46)

Wie viele "Koalitionsalternativen" siehst du denn realistischerweise?

Laufen wir im Bund nicht auch in Richtung "Thüringer Verhältnisse"?


Tja woran dass wohl liegt??
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 4. Nov 2019, 22:14

jack000 hat geschrieben:(04 Nov 2019, 20:09)

Die FDP hat auch damals das 3er-Bündnis abgelehnt, da die CDU in dem Zustand ist in dem sie ist. Und da ist ja nichts besser geworden, im Gegenteil kommen jetzt auch Kritiken in so heftiger Form und es wird m.E. nicht die letzte Kritik sein, die in der Form kommen wird.
=> Für die FDP ist derzeit keine koalitionsfähige CDU vorhanden. Eine FDP in der Regierung wäre auch mein Wunsch, aber nicht in einer 3er-Koalition und dazu muss sich CDU personell und inhaltlich ändern.


Zumal die FDP selbst auch seit Monaten zwischen. 7-8% in den Umfragen rum dümpelt , unter ihrem Ergebnis von der BT 2017.
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon twilight » Mo 4. Nov 2019, 22:15

Alpha Centauri hat geschrieben:(04 Nov 2019, 22:11)

Tja woran dass wohl liegt??

An den Wählern :D :thumbup:
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 4. Nov 2019, 22:25

Ich halte auch neben Schwarz/Grün , Jamaika für am wahrscheinlichsten als nächste Bundesregierung andere klassische Zweier Koalitionen als die ( EX) GroKo, Rot/ Grün , oder auch Schwarz/Gelb sind aktuell weit entfernt von einer politischen Mehrheit im Bund.
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon firlefanz11 » Mi 6. Nov 2019, 11:29

jack000 hat geschrieben:(04 Nov 2019, 20:09)

Die FDP hat auch damals das 3er-Bündnis abgelehnt, da die CDU in dem Zustand ist in dem sie ist. Und da ist ja nichts besser geworden, im Gegenteil kommen jetzt auch Kritiken in so heftiger Form und es wird m.E. nicht die letzte Kritik sein, die in der Form kommen wird.
=> Für die FDP ist derzeit keine koalitionsfähige CDU vorhanden. Eine FDP in der Regierung wäre auch mein Wunsch, aber nicht in einer 3er-Koalition und dazu muss sich CDU personell und inhaltlich ändern.

Richtig. 2021 wir aber der größte Ausfall überhaupt nicht mehr in der CDU ihr unwesen treiben. Von daher wäre die Basis für eine Möglichkeit einer Regierungsbeteiligung der FDP eher gegeben als 2017. Einziges Problem ist nur, dass die sch... Grünen dann aller Voraussicht nach mehr zu sagen haben-, und nach einer Regierungsbildung vermutlich alle Forderungen der FDP abbügeln werden... Erstmal in den Koalitionsverhandlungen so tun als ob, damit man überhaupt erst mal an die Regierung kommt, und dann auf Stur schalten...
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon Schnitter » Mi 6. Nov 2019, 18:17

Hier in NRW war Röttgen für die CDU der Totalausfall :-)
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Re: Röttgen: „Deutschland ist zurzeit ein Totalausfall“

Beitragvon Wähler » Do 7. Nov 2019, 06:48

SZ 6. November 2019 Ungeachtet des Streits signalisiert die Bundesregierung in der Einleitung des insgesamt 84-seitigen Papiers, dass sie weitermachen will
https://www.sueddeutsche.de/politik/gro ... -1.4670223
"2020 hat Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft inne und will in diesem Amt "mit eigenen Initiativen die Weiterentwicklung der Europäischen Union befördern"."
Inhaltlich geht es bei Röttgens reißerischem Zitat wohl um die Gestaltung der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im 2. Halbjahr 2020. Ob die Großen Koalition noch solange hält? Während die SPD um ihr Überleben kämpft, sind die CDU-Granden so nervös geworden, dass sie sich auf offener Bühne zoffen.
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