Kampf gegen Links

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Tom Bombadil
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Tom Bombadil » Di 30. Jun 2020, 20:09

roli hat geschrieben:(30 Jun 2020, 19:07)

Hm, findest Du die derzeitigen Entlohnungen z.B. der Manager angemessen?

Wer bin ich denn, das zu bewerten? Wenn die Eigentümer eines DAX-Konzerns auf einen höheren Gewinn verzichten, um den Vorstand höher zu entlohnen, dann ist das deren Entscheidung.
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jack000
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon jack000 » Di 30. Jun 2020, 20:45

roli hat geschrieben:(30 Jun 2020, 19:07)

Hm, findest Du die derzeitigen Entlohnungen z.B. der Manager angemessen?

Die Mitarbeiter in den Firmen verdienen aber ebenso gut und als Kunde kann ich entscheiden ob ich ein Produkt von einer bestimmten Firma kaufe.
Ich bin mit dem Gehalt Claus Kleber & Co nicht einverstanden, kann aber nichts dagegen machen.
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Selina
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Di 30. Jun 2020, 22:26

Alexyessin hat geschrieben:(30 Jun 2020, 18:39)

Nicht ausweichen bitte.


Wovor weiche ich denn aus?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Alexyessin » Mi 1. Jul 2020, 11:27

Selina hat geschrieben:(30 Jun 2020, 22:26)

Wovor weiche ich denn aus?


Schon wieder beim Thema Lenin. ;)
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Alexyessin » Mi 1. Jul 2020, 11:29

roli hat geschrieben:(30 Jun 2020, 19:07)

Hm, findest Du die derzeitigen Entlohnungen z.B. der Manager angemessen?


Es ist aber schon eine Unterscheidung, ob ich etwas moralisch ( also subjektiv ) als nicht angemessen betrachte oder ob ich gewillt bin diesen moralischen Anspruch in eine Gesetzeslage zu bringen der sich auch mit einer anderen subjektiven Einstellung meinerseits zu wieder läuft ( Freie Entscheidung ).
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 1. Jul 2020, 12:08

roli hat geschrieben:(30 Jun 2020, 19:07)

Hm, findest Du die derzeitigen Entlohnungen z.B. der Manager angemessen?


Warum sollte man sich anmaßen sowas zu bewerten?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Mi 1. Jul 2020, 12:41

Alexyessin hat geschrieben:(01 Jul 2020, 11:27)

Schon wieder beim Thema Lenin. ;)


Ich verstehe nicht, was du von mir zum Thema Lenin wissen möchtest? Meine erste Antwort, wo ich die verschiedenen Richtungen des Links-Seins benenne, hat schon durchaus mit deinem Kommentar zu tun. Nämlich, dass die verschiedenen Linken (bei den Grünen, in der Sozialdemokratie, bei der Linken, unter Christen) sich in unterschiedlichem Maße mit Lenin und Marx befassen. Wenn überhaupt. Die meisten sich heute als links bezeichnenden Durchschnittsleute befassen sich vermutlich überhaupt nicht mit Lenin und Marx. Wenn schon, dann vereinzelt mit heutigen Marx-Interpretationen. Aber Lenin spielt keine Rolle. Höchstens bei einzelnen linken Philosophen. Aber dass irgendein aktueller Linker möglicherweise die "Diktatur des Proletariats" oder den "demokratischen Zentralismus" oder die "führende Rolle der Partei der Arbeiterklasse" anstrebt, halte ich für Quatsch bzw. ist nirgendwo zu sehen. Irgendwelche Wege zurück zu einem "real existierenden Sozialismus" will keiner einschlagen.

Nicht einmal die relativ interessanten Aspekte der NÖP, diese Mischung aus privatem und gesellschaftlichen Eigentum an PM, werden besonders diskutiert. Das klingt nur durch bei bestimmten Überlegungen zur Daseinsvorsorge, wo die Linke ja sagt, Unternehmen in Bereichen, die für die Menschen existenziell wichtig sind, wie Gesundheit, Bildung, Wohnen, Strom, Wasser, Nahverkehr, sind nicht geeignet für Gewinnmaximierung und sollten sich daher in staatlichem, kommunalem oder genossenschaftlichem Eigentum befinden; alles andere möge jedoch in privaten Händen bleiben. Aber auch auf diesem Feld wird sich nicht vordergründig etwa auf die NÖP bezogen.

Die heutige Linke definiert sich nicht über Marx und Lenin, sondern in erster Linie über moderne Kapitalismuskritik, also die Kritik an aktuellen neoliberalen Zuständen. Aus dieser Kritik erwachsen dann Änderungsstrategien. Dass Marx da manchmal ganz hilfreich sein könnte, ist zwar den meisten bekannt, aber nachgeschlagen wird da eher nicht. Und bei Lenin erst recht nicht. Nur von einzelnen Theoretikern.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Umetarek » Mi 1. Jul 2020, 12:49

Ich glaube, er wollte wissen, wie du persönlich das siehst.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Ammianus » Mi 1. Jul 2020, 13:04

Selina hat geschrieben:(01 Jul 2020, 12:41)

Ich verstehe nicht, was du von mir zum Thema Lenin wissen möchtest? Meine erste Antwort, wo ich die verschiedenen Richtungen des Links-Seins benenne, hat schon durchaus mit deinem Kommentar zu tun. Nämlich, dass die verschiedenen Linken (bei den Grünen, in der Sozialdemokratie, bei der Linken, unter Christen) sich in unterschiedlichem Maße mit Lenin und Marx befassen. Wenn überhaupt. Die meisten sich heute als links bezeichnenden Durchschnittsleute befassen sich vermutlich überhaupt nicht mit Lenin und Marx. Wenn schon, dann vereinzelt mit heutigen Marx-Interpretationen. Aber Lenin spielt keine Rolle. Höchstens bei einzelnen linken Philosophen. Aber dass irgendein aktueller Linker möglicherweise die "Diktatur des Proletariats" oder den "demokratischen Zentralismus" oder die "führende Rolle der Partei der Arbeiterklasse" anstrebt, halte ich für Quatsch bzw. ist nirgendwo zu sehen. Irgendwelche Wege zurück zu einem "real existierenden Sozialismus" will keiner einschlagen.

Nicht einmal die relativ interessanten Aspekte der NÖP, diese Mischung aus privatem und gesellschaftlichen Eigentum an PM, werden besonders diskutiert. Das klingt nur durch bei bestimmten Überlegungen zur Daseinsvorsorge, wo die Linke ja sagt, Unternehmen in Bereichen, die für die Menschen existenziell wichtig sind, wie Gesundheit, Bildung, Wohnen, Strom, Wasser, Nahverkehr, sind nicht geeignet für Gewinnmaximierung und sollten sich daher in staatlichem, kommunalem oder genossenschaftlichem Eigentum befinden; alles andere möge jedoch in privaten Händen bleiben. Aber auch auf diesem Feld wird sich nicht vordergründig etwa auf die NÖP bezogen.

Die heutige Linke definiert sich nicht über Marx und Lenin, sondern in erster Linie über moderne Kapitalismuskritik, also die Kritik an aktuellen neoliberalen Zuständen. Aus dieser Kritik erwachsen dann Änderungsstrategien. Dass Marx da manchmal ganz hilfreich sein könnte, ist zwar den meisten bekannt, aber nachgeschlagen wird da eher nicht. Und bei Lenin erst recht nicht. Nur von einzelnen Theoretikern.


Sie sind zwar nur eine absolute Minderheit unter Linken aber bei den Mitgliedern von KPDML und DKP dürfte es sich sehr wohl um Anhänger dessen handeln, was du im 1. Absatz in Anführungszeichen gesetzt hast. Und das wohl ausnahmslos, bis vielleicht auf einige Trottel. Ein gutes Beispiel solcher Figuren ist auch die Genossin Queck von den "Müttern für den Frieden", die sich gern im Muslim-Markt auslässt und auch schon öfter auf dem Alex (Berlin) aufgetreten ist. Die suhlt sich regelrecht in Stalinverehrung.

Das ist nun mal so bei Menschen. Was möglich ist kommt vor. Die einen bedauern, dass Hitler nur 6 Millionen geschafft hat, die nächsten treiben es mit Kleinkindern und andere wiederum stellen ein Lenin-Denkmal auf.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Mi 1. Jul 2020, 13:43

Umetarek hat geschrieben:(01 Jul 2020, 12:49)

Ich glaube, er wollte wissen, wie du persönlich das siehst.


Das, was ich oben schrieb, ist meine persönliche Meinung. Was sonst. Das sind Erfahrungen aus Gesprächen und aus dem Zusammensein mit Linken aller Richtungen. Quasi ne Zusammenfassung meiner Eindrücke. Und überall steckt natürlich meine persönliche Meinung zum Linkssein mit drin. Die findest du, wenn du ein wenig genauer hinguckst ;) Andere Linke sehen es sicher anders.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon roli » Mi 1. Jul 2020, 13:48

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(01 Jul 2020, 12:08)

Warum sollte man sich anmaßen sowas zu bewerten?


Wenn ein 200faches (oder noch mehr) Gehalt als angemessen betrachtet wird, dann natürlich nicht. Erst recht, wenn man das Ergebnis der Leistungen dieser Leute sieht. So zum Beispiel unser Freund Middelhoff.

https://www.businessinsider.de/wirtscha ... iddelhoff/

Auch ich war mal bei neckermann beschäftigt und habe die grossartige Arbeit dieser Führungsperson miterleben dürfen. Sehr gute Leute. :thumbup:

Hab aber noch mehr Beispiele. So ist das net.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 1. Jul 2020, 13:52

roli hat geschrieben:(01 Jul 2020, 13:48)

Wenn ein 200faches (oder noch mehr) Gehalt als angemessen betrachtet wird, dann natürlich nicht. Erst recht, wenn man das Ergebnis der Leistungen dieser Leute sieht. So zum Beispiel unser Freund Middelhoff.

https://www.businessinsider.de/wirtscha ... iddelhoff/

Auch ich war mal bei neckermann beschäftigt und habe die grossartige Arbeit dieser Führungsperson miterleben dürfen. Sehr gute Leute. :thumbup:

Hab aber noch mehr Beispiele. So ist das net.


Du wirst auch viele Beispiele unter Arbeitnehmern finden, die nur unterdurchschnittliche Leistung bringen. Nur was soll uns das jetzt sagen. Die Frage war doch, warum man sich anmaßen sollte darüber zu urteilen, welches Gehalt denn gerechtfertigt sei. Darüber entscheiden die, die es bezahlen.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Mi 1. Jul 2020, 13:52

Ammianus hat geschrieben:(01 Jul 2020, 13:04)

Sie sind zwar nur eine absolute Minderheit unter Linken aber bei den Mitgliedern von KPDML und DKP dürfte es sich sehr wohl um Anhänger dessen handeln, was du im 1. Absatz in Anführungszeichen gesetzt hast. Und das wohl ausnahmslos, bis vielleicht auf einige Trottel. Ein gutes Beispiel solcher Figuren ist auch die Genossin Queck von den "Müttern für den Frieden", die sich gern im Muslim-Markt auslässt und auch schon öfter auf dem Alex (Berlin) aufgetreten ist. Die suhlt sich regelrecht in Stalinverehrung.

Das ist nun mal so bei Menschen. Was möglich ist kommt vor. Die einen bedauern, dass Hitler nur 6 Millionen geschafft hat, die nächsten treiben es mit Kleinkindern und andere wiederum stellen ein Lenin-Denkmal auf.


Ja klar gibt es noch einige Stalinisten. Ich kenne hier auch paar wenige, die sind so kurz vor 90 Jahre alt. Das sind aber wirklich Minderheiten meines Erachtens. Was die heutige Linke in jedem Fall gelernt haben dürfte, das ist die Erkenntnis, dass linke Ideen und Vorhaben nur auf demokratischem Wege umgesetzt werden können. "Demokratischer Zentralismus" dagegen ist alleine schon als Begriff ein Oxymoron. "Führende Rolle" und strengste Parteidisziplin sind nicht mehr gefragt.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Umetarek » Mi 1. Jul 2020, 13:58

Selina hat geschrieben:(01 Jul 2020, 13:43)

Das, was ich oben schrieb, ist meine persönliche Meinung. Was sonst. Das sind Erfahrungen aus Gesprächen und aus dem Zusammensein mit Linken aller Richtungen. Quasi ne Zusammenfassung meiner Eindrücke. Und überall steckt natürlich meine persönliche Meinung zum Linkssein mit drin. Die findest du, wenn du ein wenig genauer hinguckst ;) Andere Linke sehen es sicher anders.

Heieiei, ich mein geht mich eigetnlich nichts an und interessiert mich nicht mal, aber ich meine, er wollte deine Meinung zu Lenin hören, nicht was du meinst, was die Linke dazu sagt, aber egal ist eigentlich nicht meine Baustelle ;)
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 1. Jul 2020, 14:01

Selina hat geschrieben:(01 Jul 2020, 13:52)

Ja klar gibt es noch einige Stalinisten. Ich kenne hier auch paar wenige, die sind so kurz vor 90 Jahre alt. .


Wagenknecht ist noch keine 90.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Mi 1. Jul 2020, 14:03

Umetarek hat geschrieben:(01 Jul 2020, 13:58)

Heieiei, ich mein geht mich eigetnlich nichts an und interessiert mich nicht mal, aber ich meine, er wollte deine Meinung zu Lenin hören, nicht was du meinst, was die Linke dazu sagt, aber egal ist eigentlich nicht meine Baustelle ;)


Viel weiter oben, als die Diskussion darüber begann, sagte ich was zur Oktoberrevolution und auch zu Lenin. Mehr gibts da meinerseits nicht zu sagen.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Mi 1. Jul 2020, 14:05

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(01 Jul 2020, 14:01)

Wagenknecht ist noch keine 90.


Inwiefern ist Wagenknecht in deine Augen eine Stalinistin?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Umetarek » Mi 1. Jul 2020, 14:10

Selina hat geschrieben:(01 Jul 2020, 14:05)

Inwiefern ist Wagenknecht in deine Augen eine Stalinistin?

Hätte ich jetzt auch nicht gedacht, aber das (2013):
Würde Sahra Wagenknecht, Vizefraktionschefin der Linken mit höheren Ambitionen und Ex-Frontfrau der Kommunistischen Plattform, auch am Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus haltmachen?

Um ihn wird in der Linken bis heute gestritten. Als er 2006 aufgestellt wurde, hatte Wagenknecht ihn als „Provokation für viele Sozialisten und Kommunisten“ bezeichnet.

In diesem Punkt blieb sich die 43-Jährige denn auch treu. Nachdem sie an der Gedenkstätte der Sozialisten gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Oskar Lafontaine einen Kranz niedergelegt hatte, machte sie um den Gedenkstein für die Stalinismusopfer einen großen Bogen – im Gegensatz zu den beiden Linke-Chefs Bernd Riexinger und Katja Kipping sowie Fraktionschef Gregor Gysi.


https://www.welt.de/politik/deutschland ... opfer.html

finde ich schon heftig.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon BlueMonday » Mi 1. Jul 2020, 14:12

Hier gab es ja mal einen "Was ist links?"-Thread. Daraus die für mich treffendste Definition (in ABgrenzung zu rechts) von Erik von Kuehnelt-Leddihn:

"Rechts steht für Persönlichkeit, Vertikalität, Transzendenz, Freiheit, Subsidiarität und Vielfalt, links steht für Kollektivismus, Horizontalismus, Materialismus, Gleichheit-Nämlichkeit, Zentralismus und Einfalt (in beiden Sinnen des Wortes)."

Der Kampf gegen links ist also vor allem der Kampf gegen die Einfalt (in beiden Sinnen des Wortes). Das ist doch lohnenswert.
But who would build the roads?

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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 1. Jul 2020, 14:15

Selina hat geschrieben:(01 Jul 2020, 14:05)

Inwiefern ist Wagenknecht in deine Augen eine Stalinistin?


Sieht man an dem Popanz, den sie betreibt um sich in Bezug auf die Stalindiktatur ja nicht zu positionieren.
Man stelle sich mal alternativ vor ein konservativer Politiker würde bei einem offiziellen Auftritt einen großen Bogen um ein Holocaustdenkmal machen. Unvorstellbar. Bei den Linken ist sowas aber durchaus möglich. Aber gut, Stalin war links, daher hat er sicher auch nur Gutes im Sinn gehabt, wenn es auch nicht so wirklich geklappt hat.
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