Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

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Ebiker
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Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon Ebiker » So 14. Apr 2019, 15:58

Es gibt ja bei den Linken zwei "heilige Kühe" an denen Kritik obsolet und immer mit dem Vorwurf der Rechtslastigkeit behaftet ist. Nun hat es erstmals im linken Leipziger Stadtteil Connewitz einen Angriff auf eine von Migranten eingerichtete Shishabar gegeben die kurz vor der Eröffnung stand. Betreiber sollen aus dem Umfeld der Gang White Lions stammen.

http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Connewitzer-Kampfansage-an-Streetgang-aus-Eisenbahnstrasse
Das verwirrt mich jetzt, sind das nicht einfach nur traditionelle Familienstrukturen ? Clankriminalität wurde doch von links immer verharmlost ? Und Frauenfeindlichkeit gibt es doch da auch nicht ? Wenn andererseits Lehrerinnen an die Emma schreiben und über Probleme mit männlichen Migrantenschülern berichten ist das rechts und ausländerfeindlich.

https://www.emma.de/artikel/andrea-f-radikalisierung-334795

https://twitter.com/marga_owski/status/1114882798853206016?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1114882798853206016&ref_url=http%3A%2F%2Fwww.danisch.de%2Fblog%2F2019%2F04%2F14%2Fschulunterricht-und-feminismus-taeglich-neu-aushandeln%2F

Also wie geht das zusammen, einerseits frauenunterdrückende Migrantengangs angreifen, andernseits Kritik an Frauenfeindlichkeit als rassistisch ablehnen ?
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon jack000 » So 14. Apr 2019, 17:25

Das konnte man doch vorher gar nicht wissen ...
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon sunny.crockett » So 14. Apr 2019, 17:47

Da haben viele Frauen lange für Gleichberechtigung gekämpft, diese dann zugunsten der Unterstützung einer frauenfeindlichen Ideologie über Bord geworfen.

Einigen wird es aber jetzt anscheinend doch zu bunt, seltsamerweise geht man wie hier bei einigen Grünen zu Forderungen über, für die man bei den Grünen noch vor wenigen Jahren Kritiker als Rassisten und Nazis bezeichnet hat.

In dem Papier, das FOCUS Online vorliegt, betonen die beiden Grünen-Politikerinnen, dass kulturelle Einstellungen nicht als Entschuldigung für die Begünstigung oder Legitimation von Gewalt dienen dürften. "Wenn bestimmte Gruppen ihre Geringschätzung oder völlige Missachtung von Frauenrechten aus kulturell-religiösen Argumenten und Werten speisen, dann ist das nicht tolerierbar", schreiben die beiden Grünen.

Einen 'kulturellen Freischein' für Frauenfeindlichkeit gebe es nicht. Es hätten viele Kämpfe gefochten werden müssen, um in Deutschland patriarchale Strukturen aufzubrechen und deren schlimmste Ausprägung, Gewalt gegen Frauen, gesellschaftlich zu ächten und strafrechtlich voll zu ahnden.

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 86364.html

Vielleicht haben auch die Grünen mit etwas Verspätung erkannt, dass es nur die Möglichkeit gibt, dauerhaft auf Frauenrechte zu verzichten, oder doch mal massiv gegen importierte Gefahren für Frauen vorzugehen.
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon Billie Holiday » So 14. Apr 2019, 17:50

Was für ein Dilemma.
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon jack000 » So 14. Apr 2019, 17:59

sunny.crockett hat geschrieben:(14 Apr 2019, 17:47)
seltsamerweise geht man wie hier bei einigen Grünen zu Forderungen über, für die man bei den Grünen noch vor wenigen Jahren Kritiker als Rassisten und Nazis bezeichnet hat.

Und die Glaskugelleser nicht vergessen! => Komischerweise hatte diese Pseudowissenschaft doch irgendwie recht :eek:

Aber zum Glück haben wir ja eine Justiz und einen Rechtsstaat die dem allen Herr werden können ... oder vielleicht doch nicht? :s
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon imp » So 14. Apr 2019, 18:09

Mir ist das egal. Connewitz ist mir egal, Raucherclubs sind mir egal. Schwarzers Emma ist mir egal. Feminismus im Schulunterricht lehne ich ab.
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon MoOderSo » So 14. Apr 2019, 19:25

Ebiker hat geschrieben:(14 Apr 2019, 15:58)

Es gibt ja bei den Linken zwei "heilige Kühe" an denen Kritik obsolet und immer mit dem Vorwurf der Rechtslastigkeit behaftet ist. Nun hat es erstmals im linken Leipziger Stadtteil Connewitz einen Angriff auf eine von Migranten eingerichtete Shishabar gegeben die kurz vor der Eröffnung stand. Betreiber sollen aus dem Umfeld der Gang White Lions stammen.

http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Connewitzer-Kampfansage-an-Streetgang-aus-Eisenbahnstrasse

Richtig witzig wird es erst, wenn dann die Razzien anstehen. Die Eisenbahnstrasse wird ja regelmäßig dicht gemacht und die Bullen rücken da in Bataillonsstärke ein. So was sieht man in Connewitz traditionell gar nicht gern. Da lohnt es sich wohl schon mal Popcorn bereit zu halten. :D
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon Quatschki » So 14. Apr 2019, 21:41

Wird es den Leipziger Linken etwa zu bunt?
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon Skeptiker » Mo 15. Apr 2019, 00:03

Wenn man den Bericht von der Brennpunktschule in der Emma liest, dann wird einem nurnoch schlecht.

Ich war nie ein Freund von Alice Schwarzer, aber ich muss sagen, dass sie eine der wenigen ist, die sich auch entgegen political correctness der Gefahr durch den Islam für das Frauenbild und die bei uns gelebte Form der Gleichberechtigung entgegenstellt. Dadurch hat sie sich Respekt verdient, denn biodeutsche Männer beschimpfen, dafür braucht es heute keinen Mut. Sich aber gegen aggressive Migrantenmileus mit Opferstatus zu positionieren, das wird dann doch sehr kritisch beäugt.

Ich kann nur hoffen, dass die Linke Szene irgendwann erkennt, dass sie religiösen, und damit rechten, Radikalismus latent fördert. Noch mehr hoffe ich, dass das nicht sogar ihr Ziel ist, ganz nach dem Motto, dass Radikalismus Radikalismus fördert. Ich weiss nämlich nicht ob ich bei derart offensichtlicher Förderung archaisch konservativer Kultur, wirklich noch von einem kulturellen Missverständnis ausgehen soll. Irgendwann sollte selbst der größte Ignorant festgestellt haben, dass da was massiv falsch läuft, was durch Schönreden nicht mehr zu korrigieren ist.
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 15. Apr 2019, 08:58

Skeptiker hat geschrieben:(15 Apr 2019, 00:03)

Wenn man den Bericht von der Brennpunktschule in der Emma liest, dann wird einem nurnoch schlecht.

Und dabei sind das die Hoffnungsträger, die doch irgendwann den Fachkräftemangel beseitigen, die Rente sichern und die Alten pflegen sollen. Man weiß gar nicht, ob man bei so viel naiver Ingoranz lachen oder weinen soll. Aber wahrscheinlich sind die Zustände, die da in dem Artikel geschildert wurden nur ein Einzelfall oder rrrächte Propaganda, je nach Gusto.
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon Wolverine » Mo 15. Apr 2019, 09:31

Quatschki hat geschrieben:(14 Apr 2019, 21:41)

Wird es den Leipziger Linken etwa zu bunt?


Die Frage gefällt mir...... :D
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon Quatschki » Mo 15. Apr 2019, 12:19

Wolverine hat geschrieben:(15 Apr 2019, 09:31)

Die Frage gefällt mir...... :D

Das Bekennerschreiben ist herzallerliebst

"Wir sind nicht grundsätzlich gegen "Kriminalität". Im Gegenteil sehen wir Enteignung und Umverteilung als gerechte und geeignete Methode und Alternative zum bürgerlichen Leben um sich sein*ihr täglich Brot zu verdienen."

Das heißt, falls die Clangangster ihre reaktionären bürgerlich-patriarchischen Strukturen überwinden und eine Drogenhandels- und Sexarbeitergenossenschaft gründen mit demokratisch gewähltem Vorstand und 50% Frau*Innenquote, dann sind sie in Connewitz willkommen!
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon Wolverine » Mo 15. Apr 2019, 12:23

Quatschki hat geschrieben:(15 Apr 2019, 12:19)

Das Bekennerschreiben ist herzallerliebst

"Wir sind nicht grundsätzlich gegen "Kriminalität". Im Gegenteil sehen wir Enteignung und Umverteilung als gerechte und geeignete Methode und Alternative zum bürgerlichen Leben um sich sein*ihr täglich Brot zu verdienen."

Das heißt, falls die Clangangster ihre reaktionären bürgerlich-patriarchischen Strukturen überwinden und eine Drogenhandels- und Sexarbeitergenossenschaft gründen mit demokratisch gewähltem Vorstand und 50% Frau*Innenquote, dann sind sie in Connewitz willkommen!

Das wird ja immer besser...….. :D
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon Quatschki » Mo 15. Apr 2019, 12:48

Wolverine hat geschrieben:(15 Apr 2019, 12:23)

Das wird ja immer besser...….. :D

Hoffentlich ergeht es denen nicht wie Rainer Sonntag, der sich auch mit der organisierten Kriminalität anlegte und sein Leben verlor, weil er mit einem Baseballschläger zu einer Schießerei erschien.
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon Wolverine » Mo 15. Apr 2019, 12:54

Quatschki hat geschrieben:(15 Apr 2019, 12:48)

Hoffentlich ergeht es denen nicht wie Rainer Sonntag, der sich auch mit der organisierten Kriminalität anlegte und sein Leben verlor, weil er mit einem Baseballschläger zu einer Schießerei erschien.


Das könnte durchaus passieren.
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon jack000 » Mo 15. Apr 2019, 13:11

Quatschki hat geschrieben:(14 Apr 2019, 21:41)

Wird es den Leipziger Linken etwa zu bunt?

Denen ist es schon mal zu bunt geworden:
"Naiver Plan"

Warum Leipziger Linke ein Integrationsprojekt stoppten

Das linke Kulturzentrum Conne Island in Leipzig wollte Flüchtlinge durch gemeinsames Feiern integrieren. Einige Frauen klagten über sexuelle Belästigung. Das Kollektiv wagte einen ungewöhnlichen Schritt.

[...]
Rund eine Woche ist es her, dass Conne Island ein Statement veröffentlichte. "Ein Schritt vor, zwei zurück" lautet der Titel. Es ist die Dokumentation eines gescheiterten Integrationsversuchs.

Der nahm seinen Anfang mit der Idee eines sogenannten Refugee-Fuffzigers: Flüchtlinge brauchten nur 50 Cent Eintritt zu den Veranstaltungen von Conne Island bezahlen. Gemeinsam feiern befördert Integration, so dachte das Plenum.

Die bittere Bilanz: Der Fuffziger habe sich als "recht naiver Plan" herausgestellt, die "reichlich späte" Einsicht habe zu einigen "brenzligen Situationen" geführt, schrieben sie in ihrem Statement. Die Atmosphäre sei "angespannt" und "belastend".

https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... 17198.html
=> Daran sieht man, dass man solche linken Vollpfosten nicht für voll nehmen kann!
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon space » Mo 15. Apr 2019, 13:32

Ebiker hat geschrieben:Also wie geht das zusammen, einerseits frauenunterdrückende Migrantengangs angreifen, andernseits Kritik an Frauenfeindlichkeit als rassistisch ablehnen ?


Der Unterschied ist die Art der Kritik. Also Kritik des Gegenstandes oder Kritik des Kollektivsubjekts 'Migrant'. Schwer zu verstehen, ist dies eigentlich nicht. Aber war klar, dass dieser Widerspruch der keiner ist, diverse bemühte Kalauer wie in diesem Thread zur Folge hat.
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon Wolverine » Mo 15. Apr 2019, 13:40

jack000 hat geschrieben:(15 Apr 2019, 13:11)

Denen ist es schon mal zu bunt geworden:

https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... 17198.html
=> Daran sieht man, dass man solche linken Vollpfosten nicht für voll nehmen kann!


Würde ich nie machen-
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon MoOderSo » Mo 15. Apr 2019, 15:06

Quatschki hat geschrieben:(14 Apr 2019, 21:41)

Wird es den Leipziger Linken etwa zu bunt?

Könnte man meinen.
Zwischen den überwiegend aus dem arabischen Kulturraum stammenden Dealern und den Punks, welche sich am Hauptbahnhof aufhalten kam es demnach mehrfach zu Schlägereien.

http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker ... Faustrecht

Lernen durch Schmerz.
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Re: Linke gegen frauenfeindliche Migranten gegen migrantenkritische Feministinnen

Beitragvon jack000 » Mo 15. Apr 2019, 18:03

Grünenabgeordnete pochen auf "ehrliche Debatte" über frauenfeindliche Migranten

Mit kritischen Tönen zum Thema Migration halten sich die Grünen meist zurück.

Nun mahnen zwei Politikerinnen eine offenere Debatte über die Frauenfeindlichkeit mancher Flüchtlinge an.

Männliche Flüchtlinge und ihr teils problematisches Frauenbild - in der Vergangenheit haben die Grünen das Thema gern umschifft. Zu groß die Sorge, den falschen Ton zu treffen, als vorurteilsbeladen oder migrationskritisch zu gelten. In einem Diskussionspapier, das dem SPIEGEL vorliegt, äußern sich nun zwei Grünen-Parlamentarierinnen überraschend deutlich zu dem Thema.

Integration biete Chancen - könne aber auch scheitern, warnen die Bundestagsabgeordneten Ekin Deligöz und Manuela Rottmann. Es gehöre zu einer ehrlichen Debatte, dass sich auch Befürworter der Einwanderungsgesellschaft fragten, was für ein Frauenbild manche Gruppen hätten, die nach Deutschland kämen: "Eines nämlich, das die Nichtachtung von Frauen bis hin zur Ausübung von Gewalt zu legitimieren scheint."

Der Beitrag kann vor dem Hintergrund der programmatischen Öffnung der Grünen gesehen werden. Sie wollen als pragmatisch wahrgenommen werden, als eine Partei, die auch einen Innenminister (oder eine Innenministerin) stellen könnte. Konkret soll das Papier auch als Diskussionsanregung für die Integrationsministerkonferenz der Länder dienen, die Ende der Woche tagt.

"Einen 'kulturellen Freischein' für Frauenfeindlichkeit gibt es nicht"

Die Mehrheit der Flüchtlinge sei nicht kriminell, schreiben die Grünenpolitikerinnen in ihrem Papier, gleichwohl begingen vor allem junge Geflüchtete erhebliche Gewalttaten. Die vor Kurzem veröffentlichte Kriminalstatistik zeigt etwa, dass bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung die Zahl der zugewanderten Täter in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Im Jahr 2018 waren 11,9 Prozent der Tatverdächtigen zugewandert, im Jahr 2014 waren es lediglich 2,6 Prozent.

Kulturelle Einstellungen dürften nicht als Entschuldigung für die Begünstigung oder Legitimation von Gewalt dienen, mahnen Deligöz und Rottmann. Viele Geflüchtete kämen aus muslimisch geprägten Gesellschaften, die stark patriarchalisch geprägt seien und keine Aufklärung und Frauenbewegung erlebt hätten. "Wenn bestimmte Gruppen ihre Geringschätzung oder völlige Missachtung von Frauenrechten aus kulturell-religiösen Argumenten und Werten speisen, dann ist das nicht tolerierbar", schreiben die Autorinnen. "Einen 'kulturellen Freischein' für Frauenfeindlichkeit gibt es nicht."

Dies gelte für Männer jeglicher Herkunft. Das müsse betont werden, weil in der Diskussion über Geflüchtete plötzlich Akteure ihr Interesse für die Belange von Frauen entdeckten, die den Einsatz für Frauenrechte ansonsten als "Genderwahn" lächerlich machten.

Deligöz und Rottmann fordern, Gewalt gegen Frauen mit "der vollen Härte des Gesetzes" zu verfolgen. Außerdem wollen sie Gewaltschutzsysteme in Erstaufnahmeeinrichtungen einrichten. So solle es beispielsweise einen uneingeschränkten Zugang zu einem Hilfetelefon zu Frauenhäusern geben. Frauen und Kinder seien in Flüchtlingsunterkünften eine besonders verletzliche Gruppe.

Zudem fordern die beiden Grünenabgeordneten, Polizei und Gerichte besser auszustatten. Gewalttätige Asylbewerber müssten ihre Strafe in Deutschland absitzen. Die Gesetzeslage halten die Autorinnen für ausreichend. Verurteilte Straftäter dürften keine Duldung mehr erhalten, der Asylstatus könne entzogen werden.

Deligöz und Rottmann erinnern daran, was Frauenrechtsaktivistinnen bislang in Deutschland erreicht haben: "Es mussten viele Kämpfe gefochten werden, um hierzulande patriarchale Strukturen aufzubrechen und deren schlimmste Ausprägung, Gewalt gegen Frauen, gesellschaftlich zu ächten und strafrechtlich voll zu ahnden", schreiben sie. "Wir Grüne wollen als Frauenrechts- und Integrationspartei den Auftrag annehmen, diese notwendige Debatte auch im Kontext mit Migration und Integration ehrlich zu führen."

https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 62103.html

Zum Glück kommt das von den Grünen. Wenn andere genau diese Problematik angesprochen haben die auf uns zukommt und man kein Wahrsager sein musste wäre man mit unschönen Worten begrüsst worden.

Wir erinnern uns:
- Glaskugel
- Vorurteile
- Rassismus
- Pauschalierung
- etc...
=> Da war doch mal was mit den 1/80stel?
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