Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Moderator: Moderatoren Forum 7

Benutzeravatar
Calvadorius
Beiträge: 378
Registriert: So 22. Apr 2012, 23:36

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Calvadorius » So 14. Jul 2019, 01:31

H2O hat geschrieben:(13 Jul 2019, 07:16)

Ich bin schon der Meinung, daß man bei behutsamer Aufforstung mit passenden Gehölzen, Tümpeln und Teichen als Regenrückhaltesysteme sehr schöne Biotope schaffen kann.


Ehrlich gesagt, fürchte ich, daß wir schneller dabei sind, Natur zu zerstören als "behutsam" aufzubauen, oder zu "schaffen".
Das BMU erzählt uns zB., daß täglich 58 ha Land zur Bebauung freigegeben werden.
(Kann man googeln, muß ich hier nicht verlinken).
Das sind freilich nicht bloß Häuser oder versiegelte Hof- oder Straßenflächen, aber zumeist halt doch Gebiete, die (naja) eher weniger der "Natur zuträglich" sind.

Eine Formulierung wie: "behutsame Aufforstung" [Zitat] halte ich (ganz subjektiv) gegenüber einem solchen Flächenverbrauch, der der Natur unwiederbringlich verloren ist, schon als äußerst (ähem) "diplomatisch".

Als in unserer Gegend die Flurbereinigung "tobte" (das ging tatsächlich eher weniger "behutsam" vonstatten), so in den frühen 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, wurde viel der damaligen Kulturflächen für die Landwirtschaft "betriebswirtschaftlich optimiert".

Vorher gabs da (zugegebenermaßen) recht kleine Ackerflächen, die eingeengt waren durch begrenzende Steinhügel.
Die entstanden mit der Zeit ganz natürlich dadurch, daß man aufgelesene Brocken am Feldrand abwarf.
Darauf wuchsen Hecken aus Schlehen, Weißdorn, Liguster oder Hartriegel.
Und allerlei "Kraut" zwischendrin.
Das war sogar ein prima Schutz gegen den Wind, der das Getreide (damals noch für die Lebensmittelproduktion) nicht plattdrücken konnte.
Und Raum für Eidechsen, Wachteln, oder Rebhühner.

Aber halt zuwenig Platz für den rentablen Einsatz moderner Erntemaschinen.

Heutzutage ist davon so ziemlich alles weggeräumt.

Mais, Weizen und Raps werden jetzt für Viehfutter, Sprit, oder Biogas "rechnerisch optimiert" geerntet.

Ich mag da bitte nix mehr hören von "schönen Biotopen", die man schaffen kann.
Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die in jedem Fall tödlich endet.
Ger9374

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ger9374 » So 14. Jul 2019, 02:22

Der Aufforstung muss vorweg der Gesellschaftliche Konsens und dann in Folge eine auf Jahrzehnte ausgelegte politische Langzeitstrategie erfolgen.
Parteiübergreifend.Die Aufnahme der behutsamen Aufforstung könnte wegen der Ökologischen Gewichtung durchaus als Staatsziel definiert werden!
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 5242
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Orbiter1 » So 14. Jul 2019, 06:49

Ger9374 hat geschrieben:(14 Jul 2019, 02:22)

Der Aufforstung muss vorweg der Gesellschaftliche Konsens und dann in Folge eine auf Jahrzehnte ausgelegte politische Langzeitstrategie erfolgen.
Da ist Bayern schon weiter.
Parteiübergreifend.Die Aufnahme der behutsamen Aufforstung könnte wegen der Ökologischen Gewichtung durchaus als Staatsziel definiert werden!
Söder lässt in den kommenden 5 Jahren 30 Mio Bäume in Bayern pflanzen (25 Mio Ersatzbäume + 5 Mio zusätzlich). Die bayerischen Staatsforsten werden auch nicht mehr am wirtschaftlichen Ertrag sondern ihrem ökologischen Beitrag gemessen. Nennt sich "Klimawald". https://www.merkur.de/politik/bayern-30 ... 08423.html Wann folgen die anderen Bundesländer?
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 26495
Registriert: So 13. Sep 2015, 13:49

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » So 14. Jul 2019, 07:29

Calvadorius hat geschrieben:(14 Jul 2019, 01:31)

Ehrlich gesagt, fürchte ich, daß wir schneller dabei sind, Natur zu zerstören als "behutsam" aufzubauen, oder zu "schaffen".
Das BMU erzählt uns zB., daß täglich 58 ha Land zur Bebauung freigegeben werden.
(Kann man googeln, muß ich hier nicht verlinken).
Das sind freilich nicht bloß Häuser oder versiegelte Hof- oder Straßenflächen, aber zumeist halt doch Gebiete, die (naja) eher weniger der "Natur zuträglich" sind.

Eine Formulierung wie: "behutsame Aufforstung" [Zitat] halte ich (ganz subjektiv) gegenüber einem solchen Flächenverbrauch, der der Natur unwiederbringlich verloren ist, schon als äußerst (ähem) "diplomatisch".

Als in unserer Gegend die Flurbereinigung "tobte" (das ging tatsächlich eher weniger "behutsam" vonstatten), so in den frühen 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, wurde viel der damaligen Kulturflächen für die Landwirtschaft "betriebswirtschaftlich optimiert".

Vorher gabs da (zugegebenermaßen) recht kleine Ackerflächen, die eingeengt waren durch begrenzende Steinhügel.
Die entstanden mit der Zeit ganz natürlich dadurch, daß man aufgelesene Brocken am Feldrand abwarf.
Darauf wuchsen Hecken aus Schlehen, Weißdorn, Liguster oder Hartriegel.
Und allerlei "Kraut" zwischendrin.
Das war sogar ein prima Schutz gegen den Wind, der das Getreide (damals noch für die Lebensmittelproduktion) nicht plattdrücken konnte.
Und Raum für Eidechsen, Wachteln, oder Rebhühner.

Aber halt zuwenig Platz für den rentablen Einsatz moderner Erntemaschinen.

Heutzutage ist davon so ziemlich alles weggeräumt.

Mais, Weizen und Raps werden jetzt für Viehfutter, Sprit, oder Biogas "rechnerisch optimiert" geerntet.

Ich mag da bitte nix mehr hören von "schönen Biotopen", die man schaffen kann.


Ihre wunderschönen Biotope waren aus Nützlichkeitserwägungen entstanden... wer sollte denn die vielen Steine wohin bringen? Und danach kam ein Herrschaftssystem, das ohnehin kein kleinteiliges Eigentum zuließ... und weg damit. Von der SU lernen heißt... naja, aus und vorbei.

Jetzt haben wir erstmals tatsächlich Grüne mit deutlichem Interesse an unserer Natur, die aber die wirtschaftliche Existenz des Landes nicht zerstören wollen. Ich halte es für sehr kurzsichtig, diesen Widerspruch mit den Freveln der Vergangenheit zu vergleichen. Es liegt inzwischen an uns Bürgern, wie wir unser Land ausgestalten. Je grüner die Gesinnung, desto mehr Natur werden wir erhalten und neu gestalten.

Eine weitere Anmerkung: In den östlichen Bundesländern hat die politische Stärke der DIE GRÜNEN noch viel Luft nach oben. Das mag ein Grund dafür sein, daß Sie kein Umsteuern erkennen. Letztlich sind es die Bürger einer Demokratie, die bestimmen, was aus ihrem Lande wird.
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 19250
Registriert: Do 11. Sep 2014, 18:55

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Teeernte » So 14. Jul 2019, 11:03

H2O hat geschrieben:(14 Jul 2019, 07:29)

Ihre wunderschönen Biotope waren aus Nützlichkeitserwägungen entstanden... wer sollte denn die vielen Steine wohin bringen? Und danach kam ein Herrschaftssystem, das ohnehin kein kleinteiliges Eigentum zuließ... und weg damit. Von der SU lernen heißt... naja, aus und vorbei.

Jetzt haben wir erstmals tatsächlich Grüne mit deutlichem Interesse an unserer Natur, die aber die wirtschaftliche Existenz des Landes nicht zerstören wollen. Ich halte es für sehr kurzsichtig, diesen Widerspruch mit den Freveln der Vergangenheit zu vergleichen. Es liegt inzwischen an uns Bürgern, wie wir unser Land ausgestalten. Je grüner die Gesinnung, desto mehr Natur werden wir erhalten und neu gestalten.

Eine weitere Anmerkung: In den östlichen Bundesländern hat die politische Stärke der DIE GRÜNEN noch viel Luft nach oben. Das mag ein Grund dafür sein, daß Sie kein Umsteuern erkennen. Letztlich sind es die Bürger einer Demokratie, die bestimmen, was aus ihrem Lande wird.


Grüne existieren hier nicht wirklich. ....in meinem Bundesland gibt es 1.000 ...(zerstrittene) Mitglieder - mehr nicht !
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 16569
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 08:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » So 14. Jul 2019, 14:57

Calvadorius hat geschrieben:(13 Jul 2019, 00:35)

Oha!

Das ist eine gefährliche Argumentation.

Wo gibt es denn in D noch "gewachsene Biotope"?

Jede Fläche, in die Mensch nicht eingreift - und sei es nur temporär, ist ein "gewachsenes Biotop" und von der Sorte gibt auch in Deutschland so einige.

Calvadorius hat geschrieben:(13 Jul 2019, 00:35)Da wird es wirklich eng.
Ursprüngliche Naturlandschaften sind in D äußerst selten.

Ursprüngliche Naturlandschaft und "gewachsenes Biotop" sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Ein Biotop kann nur dann bzw so lange enststehen, wie es Tier- und Pflanzenarten gibt, die bestimmte (auch angelegte) Lebensräume nutzen/besiedeln können.

Calvadorius hat geschrieben:(13 Jul 2019, 00:35)
Ich bin bei Dir, wenn Du für Artenvielfalt in vielgestaltigen Landschaften plädierst.
Bloß sind halt die paar Hektar für Wege und verhältnismäßig kleine Flächen für die Windräder echt vernachlässigbar.

Aha - 6,7 ha pro WEA (oder 4 WEA/km²) mit 100m Rotordurchmesser sind also sind also vernachlässigbar?
Bei einem Rotordurchmesser von 122m sind es schon 10ha.

Dabei ist der Flächenbedarf für Transporte der Anlangen, Stellflächen für Krane bei der Errichtung sowie Zufahrtswege für Wartungsarbeiten.

Calvadorius hat geschrieben:(13 Jul 2019, 00:35)]Meine Fresse, wer regt sich über einhundertsiebzigtausend Quadratkilometer intensiv genutzter landwirtschaflicher Flächen auf?

Monokultoren, überwiegend von Mais und Getreide?
Gedüngt und gespritzt, auf daß nix Fremdes darauf gedeihe?

Du kannst ja gerne mal versuchen 80 bzw 82 Mio Menschen mittels einer Landwirtschaft, die mit den Methoden und der Technik zu ernähren, die in den Fünfzigern vorherrschend waren.
Brot möchteste doch essen - oder etwa nicht?

Calvadorius hat geschrieben:(13 Jul 2019, 00:35)Selbst Wiesen werden weit vor der Blütezeit gemäht.

Wiese ist nicht gleich Wiese! Trockenwiesen - machen übrigens den größten Teil der gewachsenen Biotope in D aus, werden zwei- bis dreimal pro Jahr gemäht und definitiv nicht vor der Blütezeit!

Calvadorius hat geschrieben:(13 Jul 2019, 00:35)Fällt schließlich nicht so auf wie die "weißen Spargel".

Bloß fallen diesem Flächenverbrauch weitaus mehr Arten zum Opfer.
75% Masseverlust an Insekten (zB.) kann man wohl kaum der Windkraft anlasten.
Den Schwund von Wachteln oder Rebhühnern auch eher weniger.

Für diese Zahl(en) gibt es KEINE belastbaren Daten, weil NICHT flächendeckend erhoben. Die wenigen lokalen Zählungen/Zählstellen und Langzeitbeobachtungen in D. können keine repräsentativen Daten liefern und liefern auch keine.
Solche Meldungen (egal wie realistisch oder repräsentativ die sind) sind allerdings hervorragend geeignet von den tatsächlichen Problemen abzulenken und für Arlamismus zu sorgen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 16569
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 08:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » So 14. Jul 2019, 15:08

Calvadorius hat geschrieben:(14 Jul 2019, 01:31)

Ehrlich gesagt, fürchte ich, daß wir schneller dabei sind, Natur zu zerstören als "behutsam" aufzubauen, oder zu "schaffen".
Das BMU erzählt uns zB., daß täglich 58 ha Land zur Bebauung freigegeben werden.
(Kann man googeln, muß ich hier nicht verlinken).
Das sind freilich nicht bloß Häuser oder versiegelte Hof- oder Straßenflächen, aber zumeist halt doch Gebiete, die (naja) eher weniger der "Natur zuträglich" sind.

Eine Formulierung wie: "behutsame Aufforstung" [Zitat] halte ich (ganz subjektiv) gegenüber einem solchen Flächenverbrauch, der der Natur unwiederbringlich verloren ist, schon als äußerst (ähem) "diplomatisch".

Als in unserer Gegend die Flurbereinigung "tobte" (das ging tatsächlich eher weniger "behutsam" vonstatten), so in den frühen 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, wurde viel der damaligen Kulturflächen für die Landwirtschaft "betriebswirtschaftlich optimiert".

Vorher gabs da (zugegebenermaßen) recht kleine Ackerflächen, die eingeengt waren durch begrenzende Steinhügel.
Die entstanden mit der Zeit ganz natürlich dadurch, daß man aufgelesene Brocken am Feldrand abwarf.
Darauf wuchsen Hecken aus Schlehen, Weißdorn, Liguster oder Hartriegel.
Und allerlei "Kraut" zwischendrin.
Das war sogar ein prima Schutz gegen den Wind, der das Getreide (damals noch für die Lebensmittelproduktion) nicht plattdrücken konnte.
Und Raum für Eidechsen, Wachteln, oder Rebhühner.

Aber halt zuwenig Platz für den rentablen Einsatz moderner Erntemaschinen.

Heutzutage ist davon so ziemlich alles weggeräumt.

Mais, Weizen und Raps werden jetzt für Viehfutter, Sprit, oder Biogas "rechnerisch optimiert" geerntet.

Ich mag da bitte nix mehr hören von "schönen Biotopen", die man schaffen kann.

Mich würde ja mal interessieren, wo das "bei uns" ist, wo in den frühen Achtzigern Flurbereinigung tobte.
Ich denke allerdings, dass diese Flurbereinigungsaktionen nicht mit der/den Monokultur(en) vergleichbar waren/sind, wie sie in der DDR gang und gäbe waren und von denen man "hier" wieder weggeht.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Sören74
Beiträge: 4144
Registriert: Mi 30. Jan 2019, 14:30

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Sören74 » So 14. Jul 2019, 15:32

Dark Angel hat geschrieben:(14 Jul 2019, 14:57)
Du kannst ja gerne mal versuchen 80 bzw 82 Mio Menschen mittels einer Landwirtschaft, die mit den Methoden und der Technik zu ernähren, die in den Fünfzigern vorherrschend waren.
Brot möchteste doch essen - oder etwa nicht?


Also Brot gab es in den 50er Jahren ausreichend, das war nicht das Problem. Die Industrialisierung der Landwirtschaft war in erster Linie eine Kostenfrage. Man konnte damit mehr Leute für weniger Geld ernähren. Auch mit einer "abgespeckten" Landwirtschaft könnte man eine ganze Bevölkerung ernähren, es wäre dann allerdings teurer.
Ger9374

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ger9374 » So 14. Jul 2019, 17:42

Die Ernährung der Bevölkerung würde nach einen massiven Aufforstung nicht sonderlich betroffen sein .
Zumal der Demographische Wandel kommt.Dann gibt es ja noch das wirtschaften auf mehreren Flächen übereinander, da geht was .
Ger9374

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ger9374 » So 14. Jul 2019, 17:50

Ger9374 hat geschrieben:(14 Jul 2019, 17:42)

Die Ernährung der Bevölkerung würde nach einen massiven Aufforstung nicht sonderlich betroffen sein .
Zumal der Demographische Wandel kommt.Dann gibt es ja noch das wirtschaften auf mehreren Flächen übereinander, da geht was .

Vertical FARMING
Zuletzt geändert von Ger9374 am So 14. Jul 2019, 21:05, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Beiträge: 17350
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 16:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Schwaben

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » So 14. Jul 2019, 19:59

Ger9374 hat geschrieben:(14 Jul 2019, 17:50)

VIRTUAL FARMING ?!


Mit virtueller Landwirtschaft wird das nix :D
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Ger9374

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ger9374 » So 14. Jul 2019, 22:22

Nochmal :


VERTICAL FARMING
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 16569
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 08:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » So 14. Jul 2019, 22:34

Sören74 hat geschrieben:(14 Jul 2019, 15:32)

Also Brot gab es in den 50er Jahren ausreichend, das war nicht das Problem. Die Industrialisierung der Landwirtschaft war in erster Linie eine Kostenfrage. Man konnte damit mehr Leute für weniger Geld ernähren. Auch mit einer "abgespeckten" Landwirtschaft könnte man eine ganze Bevölkerung ernähren, es wäre dann allerdings teurer.

Was verstehst du eigentlich unter abgespeckt?
Ich schrieb 80 bzw 82 Mio Menschen in Deutschland mit den landwirtschaftlichen Methoden und der Technik von 1950 ernähren!
Und du kommst mir mit irgendwelchen sinnbefreiten Kommentaren. :mad:
Zu deiner Information 1950 lebten in Deutschland insgesamt (DDR und BRD zusammen) 68,7 Mio Menschen heute sind es 82 Mio, also eine Bevölkerungszunahme um ca. 13,3 Mio Menschen.
In der Landwirtschaft arbeiteten 1950 noch 24% aller Erwerbstätigen, im Jahre 2010 waren es noch ganze 2% aller Erwerbstätigen.
1950 ernährte ein Landwirt 10 Personen 2010 ernährt ein Landwirt 131 Personen.
Und DU laberst was von abgespeckt?
Ganz offensichtlich hast Du so gar keine Ahnung, was landwirtschaftliche Tätigkeit in den 1950ern bedeutete, dass das körperliche Schwerstarbeit war und ein Landwirt KEINEN Achtstundentag kannte.
Selbst in den 1980ern wurden Rüben/Zuckerrüben TROTZ zunehmender Technisierung und Industrialisierung der Landwirtschaft noch von Hand verhackt (ausgedünnt) - da spürte der Landwirt am Ende des Tages jeden einzelnen Knochen, Muskel und jede Sehne.
Und dann kommen solche Klugscheißer und erzählen was von "abgespeckter Landwirtschaft". :mad2:
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Sören74
Beiträge: 4144
Registriert: Mi 30. Jan 2019, 14:30

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Sören74 » So 14. Jul 2019, 23:25

Dark Angel hat geschrieben:(14 Jul 2019, 22:34)

Was verstehst du eigentlich unter abgespeckt?
Ich schrieb 80 bzw 82 Mio Menschen in Deutschland mit den landwirtschaftlichen Methoden und der Technik von 1950 ernähren!
Und du kommst mir mit irgendwelchen sinnbefreiten Kommentaren. :mad:


Vielleicht erkennst Du auch einfach den Sinn nicht. :) Und warum sollte man Landwirtschaft mit der Technik der 50er Jahre betreiben? Die Technik wurde eigentlich nicht kritisiert, sondern die eingesetzte Chemie. Sprich, Düngung, Pestizide, weitere Schadstoffe. Die haben in der Natur erhebliche Veränderungen herbeigeführt und Pflanzen- und Tiervielfalt reduziert. Das alles wird aber eingesetzt, um preiswerter zu produzieren. Stichwort Glyphosat, statt mühevolles Zupfen des Unkrauts, wie das einige noch aus dem eigenen Garten kennen, wird das Zeug einfach draufgekippt.

Dark Angel hat geschrieben:Zu deiner Information 1950 lebten in Deutschland insgesamt (DDR und BRD zusammen) 68,7 Mio Menschen heute sind es 82 Mio, also eine Bevölkerungszunahme um ca. 13,3 Mio Menschen.


Der Unterschied ist vorhanden, aber nicht entscheidend.

Dark Angel hat geschrieben:In der Landwirtschaft arbeiteten 1950 noch 24% aller Erwerbstätigen, im Jahre 2010 waren es noch ganze 2% aller Erwerbstätigen.
1950 ernährte ein Landwirt 10 Personen 2010 ernährt ein Landwirt 131 Personen.
Und DU laberst was von abgespeckt?


Wenn Du nicht verstehst, was ich unter abgespeckt meine, musst Du jetzt auch nicht meckern. Gemeint war eine Landwirtschaft, die mit weniger Chemie auskommt. Die kann ebenfalls 80 Millionen Menschen ernähren (zumal ein Teil der Lebensmittel schon immer importiert wurden), es wird aber auch entsprechend teurer sein.

Dark Angel hat geschrieben:Ganz offensichtlich hast Du so gar keine Ahnung, was landwirtschaftliche Tätigkeit in den 1950ern bedeutete, dass das körperliche Schwerstarbeit war und ein Landwirt KEINEN Achtstundentag kannte.


Habe ich irgendwo geschrieben, dass das leichte Arbeit war?

Dark Angel hat geschrieben:Selbst in den 1980ern wurden Rüben/Zuckerrüben TROTZ zunehmender Technisierung und Industrialisierung der Landwirtschaft noch von Hand verhackt (ausgedünnt) - da spürte der Landwirt am Ende des Tages jeden einzelnen Knochen, Muskel und jede Sehne.


Das musst Du mir nicht sagen, ich habe in den 80er Jahren noch als Schüler bei Ernteeinsätzen von Zuckerrüben mitgeholfen.

Dark Angel hat geschrieben:Und dann kommen solche Klugscheißer und erzählen was von "abgespeckter Landwirtschaft". :mad2:


Du scheinst nach dem Motto zu handeln, erst meckern, dann fragen. :)
Ger9374

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ger9374 » Mo 15. Jul 2019, 01:13

Ich denke das die Chemie und Agrar Konzerne längst an alternativen zu Glyphosat usw. dran sind.Resistente Sorten werden ständig weiterentwickelt.
Bleibt die Ertragslage, die könnte natürlich etwas einbrechen.Die Verteuerung der Produkte dadurch wahrscheinlich.
Kein Grund für bedenken daß die Chemie nicht weniger werden könnte oder darf
Die Qualität gerade bei Fleisch müsste steigen.Der Konsum geringer.
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 16569
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 08:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » Mo 15. Jul 2019, 11:16

Sören74 hat geschrieben:(14 Jul 2019, 23:25)

Vielleicht erkennst Du auch einfach den Sinn nicht. :) Und warum sollte man Landwirtschaft mit der Technik der 50er Jahre betreiben? Die Technik wurde eigentlich nicht kritisiert, sondern die eingesetzte Chemie. Sprich, Düngung, Pestizide, weitere Schadstoffe. Die haben in der Natur erhebliche Veränderungen herbeigeführt und Pflanzen- und Tiervielfalt reduziert. Das alles wird aber eingesetzt, um preiswerter zu produzieren. Stichwort Glyphosat, statt mühevolles Zupfen des Unkrauts, wie das einige noch aus dem eigenen Garten kennen, wird das Zeug einfach draufgekippt.

Ohne Chemie - Düngung, Pestizide, Fungizide etc - wäre eine Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln gar nicht möglich ==> Stichwort Bodenermüdung.
Des weiteren lässt sich die Arbeit im eigenen Garten nicht mit der Tätigkeit in der Landwirtschaft vergleichen.
Remember: ganze 2% der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft tätig!
Wie stellst Dur Dir eigentlich vor, dass hektargroße Flächen in Handarbeit vom "Unkraut" befreit werden sollen. Hast Du überhaupt eine Vorstellung davon, welche körperliche Schwerstarbeit, welche köperliche Zwangshaltung(en) mit der "Unkrautbeseitigung von Hand" verbunden sind? Offensichtlich nicht!

Darüber hinaus ist der Einsatz von Pestiziden, Fungiziden und Herbiziden in den letzten 20(?) Jahren kontiniuierlich zurück gegangen - vom "so viel wie möglich" hin zum "so viel wie nötig", was auch an den landwirtschaftlich genutzen Flächen deutlich sichtbar ist - sofern man offenen Auges unterwegs ist.
An Feldrainen (und auch auf Feldern selbst) siedeln sich wieder Klatschmohn, Rittersporn und Kornblumen an - und das nicht nur bei so genannten Bio-Bauern.

Sören74 hat geschrieben:(14 Jul 2019, 23:25)
Wenn Du nicht verstehst, was ich unter abgespeckt meine, musst Du jetzt auch nicht meckern. Gemeint war eine Landwirtschaft, die mit weniger Chemie auskommt. Die kann ebenfalls 80 Millionen Menschen ernähren (zumal ein Teil der Lebensmittel schon immer importiert wurden), es wird aber auch entsprechend teurer sein.

Das tun Landwirte schon seit ca. 20 Jahren!

Sören74 hat geschrieben:(14 Jul 2019, 23:25)
Das musst Du mir nicht sagen, ich habe in den 80er Jahren noch als Schüler bei Ernteeinsätzen von Zuckerrüben mitgeholfen.

Zwischen Ernteeinsatz (als Schüler) bei der Zuckerrübenernte und Rüben verhacken besteht ein ziemlicher Unterschied!
In den 80ern gab es nämlich bereits Vollerntemaschinen, während das Verhacken reine Handarbeit war.


Sören74 hat geschrieben:(14 Jul 2019, 23:25)
Du scheinst nach dem Motto zu handeln, erst meckern, dann fragen. :)

Nöö - aber ich bin durchaus alt genug, an den Vorstellungen, die jemand äußert, zu erkennen ob er den Arbeits- und Kraftaufwand wirklich einschätzen kann.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Sören74
Beiträge: 4144
Registriert: Mi 30. Jan 2019, 14:30

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Sören74 » Mo 15. Jul 2019, 19:36

Dark Angel hat geschrieben:(15 Jul 2019, 11:16)

Ohne Chemie - Düngung, Pestizide, Fungizide etc - wäre eine Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln gar nicht möglich ==> Stichwort Bodenermüdung.


Die Bodenermüdung ist teilweise das Ergebnis der chemischen Düngung und Kampfstoffe. Ein gesunder Boden bildet u.a. ein Pilzgeflecht aus, der durch Stoffwechsel den Pflanzen wichtige Nährstoffe zuleitet.

https://shop.fibl.org/DEde/mwdownloads/ ... 552/?ref=1

Es geht auch nicht darum, von einem Extrem ins andere zu fallen. Mit weniger Chemie auszukommen, wäre schon ein wesentlicher Fortschritt.

Dark Angel hat geschrieben:Des weiteren lässt sich die Arbeit im eigenen Garten nicht mit der Tätigkeit in der Landwirtschaft vergleichen.


Hat auch niemand hier behauptet.

Dark Angel hat geschrieben:Remember: ganze 2% der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft tätig!
Wie stellst Dur Dir eigentlich vor, dass hektargroße Flächen in Handarbeit vom "Unkraut" befreit werden sollen. Hast Du überhaupt eine Vorstellung davon, welche körperliche Schwerstarbeit, welche köperliche Zwangshaltung(en) mit der "Unkrautbeseitigung von Hand" verbunden sind? Offensichtlich nicht!


Unkrautbeseitigung funktioniert schon maschinell.

http://orgprints.org/7535/1/MechUnkraut ... g_2006.pdf

https://www.ververexport.de/nachrichte/ ... vernichter

Dark Angel hat geschrieben:Darüber hinaus ist der Einsatz von Pestiziden, Fungiziden und Herbiziden in den letzten 20(?) Jahren kontiniuierlich zurück gegangen - vom "so viel wie möglich" hin zum "so viel wie nötig", was auch an den landwirtschaftlich genutzen Flächen deutlich sichtbar ist - sofern man offenen Auges unterwegs ist.


Dann ist man ja schon mal auf den richtigen Weg. :)
Benutzeravatar
BingoBurner
Beiträge: 3911
Registriert: Sa 17. Jan 2015, 12:15
Benutzertitel: Irgendwas mit Würde

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon BingoBurner » Mo 15. Jul 2019, 22:51

Ger9374 hat geschrieben:(14 Jul 2019, 02:22)

Der Aufforstung muss vorweg der Gesellschaftliche Konsens und dann in Folge eine auf Jahrzehnte ausgelegte politische Langzeitstrategie erfolgen.
Parteiübergreifend.Die Aufnahme der behutsamen Aufforstung könnte wegen der Ökologischen Gewichtung durchaus als Staatsziel definiert werden!


Guter Gedanke aber zu langsam...eher so als Fernziel.
Kurzfristig sind andere Maßnahmen gefragt.

Die EE liegen auf der Hand bzw vor der Tür.
Konsumverhalten...aber das kann ja schlecht staatlich regeln. Da muss über Marktwirtschaft laufen.
Den diese ist ein sehr, seh, sehr starker Motor...
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

Sleep On The Floor https://www.youtube.com/watch?v=v4pi1LxuDHc
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 16569
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 08:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » Mo 15. Jul 2019, 23:02

Sören74 hat geschrieben:(15 Jul 2019, 19:36)

Die Bodenermüdung ist teilweise das Ergebnis der chemischen Düngung und Kampfstoffe. Ein gesunder Boden bildet u.a. ein Pilzgeflecht aus, der durch Stoffwechsel den Pflanzen wichtige Nährstoffe zuleitet.

Falsch! Bodenermüdung/Bodenmüdigkeit ist Folge von Monokultur, falscher Fruchtfolge bzw wiederholten Anbaus der gleichen Kulturen, NICHT Folge von Düngung und/oder Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln.
Gehört eigentlich zum Grundwissen jedes Hobbygärtners.

Sören74 hat geschrieben:(15 Jul 2019, 19:36)
Es geht auch nicht darum, von einem Extrem ins andere zu fallen. Mit weniger Chemie auszukommen, wäre schon ein wesentlicher Fortschritt.

Wie ich bereits schrieb, wird das bereits seit mind. 20 Jahren praktiziert, ist also ein alter Hut.

Sören74 hat geschrieben:(15 Jul 2019, 19:36)
Unkrautbeseitigung funktioniert schon maschinell.

Funktioniert eben nicht, wie aus dem Testbericht hervor geht. Bei bis zu 80% Unkrautdeckung kann von Unkrautbeseitigung keine Rede sein. Von Funktionieren kann auch keine Rede sein, wenn die verfügbaren Geräte a) bei trockenem Boden wirkungslos sind und b) Schäden an den Kulturpflanzen verursachen.

Sören74 hat geschrieben:(15 Jul 2019, 19:36)
Dann ist man ja schon mal auf den richtigen Weg. :)

Es ist inzwischen gängige Praxis in der "konventionellen" Landwirtschaft!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Sören74
Beiträge: 4144
Registriert: Mi 30. Jan 2019, 14:30

Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Sören74 » Di 16. Jul 2019, 00:29

Dark Angel hat geschrieben:(15 Jul 2019, 23:02)

Falsch! Bodenermüdung/Bodenmüdigkeit ist Folge von Monokultur, falscher Fruchtfolge bzw wiederholten Anbaus der gleichen Kulturen, NICHT Folge von Düngung und/oder Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln.
Gehört eigentlich zum Grundwissen jedes Hobbygärtners.


"Bei unsachgemäßer Handhabung können mit der Lagerung und Ausbringung von Düngemitteln eine ganze Reihe schwerwiegender Beeinträchtigungen der Umwelt verbunden sein. Die Herstellung von synthetischen Düngemitteln ist zudem sehr energieaufwendig, was mit einem hohen Ressourcenverbrauch und der Emission von Treibhausgasen verbunden ist. Vor allem Stickstoff und Phosphor können sich negativ auf die Bodenfruchtbarkeit und die Qualität der Gewässer auswirken."

https://www.umweltbundesamt.de/themen/b ... textpart-2

"Da sich Pestizide im Boden ablagern, wird zum einen die Bodenfruchtbarkeit aufgrund der Schädigung wichtiger Bodenorganismen beeinträchtigt, zum anderen können die Giftstoffe aber auch über das Wurzelwerk in der Vegetation landen."

http://www.umweltinstitut.org/themen/la ... izide.html

Dark Angel hat geschrieben:Funktioniert eben nicht, wie aus dem Testbericht hervor geht. Bei bis zu 80% Unkrautdeckung kann von Unkrautbeseitigung keine Rede sein. Von Funktionieren kann auch keine Rede sein, wenn die verfügbaren Geräte a) bei trockenem Boden wirkungslos sind und b) Schäden an den Kulturpflanzen verursachen.


Ich weiß zwar jetzt nicht, woher Du die Zahl hast, aber ein gewisser Grad an Unkraut halte ich für weniger bedenklich, als weiterhin massenhaft Glyphosat auszutragen. Zudem waren es Beispiele (eins davon ist schon über 13 Jahre alt), die ich angeführt habe, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Nicht-chemische Unkrautvernichtung findet man viele, wenn man danach im Netz sucht.

Zurück zu „7. Wissenschaft“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste