Die fetten Jahre sind vorbei

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Re: Die fetten Jahre sind vorbei

Beitragvon imp » Fr 25. Jan 2019, 23:55

Der Scholzemat will vor allem, daas es nächstes Jahr mit der Fetten vorbei ist und er Parteichef wird. Dazu ist er aber zu belanglos. Wieviel Geld über oder unter der Steuerprognose real reinkommt, kann er eh nicht wissen. Er will sich nur wichtig machen. Soli in Steuerbestandteil umwandeln, da haben automatisch die Bundesländer und Kommunen mehr Geld. Braucht auch keine Verfassungsdoktorei.
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Tom Bombadil
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Re: Die fetten Jahre sind vorbei

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 26. Jan 2019, 00:06

Die Kampagnen der Grünskis zeigen Wirkung: https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... macht.html
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Re: Die fetten Jahre sind vorbei

Beitragvon Iwan der Liebe » Sa 26. Jan 2019, 00:07

imp hat geschrieben:(25 Jan 2019, 23:55)

Der Scholzemat will vor allem, daas es nächstes Jahr mit der Fetten vorbei ist und er Parteichef wird. Dazu ist er aber zu belanglos. Wieviel Geld über oder unter der Steuerprognose real reinkommt, kann er eh nicht wissen. Er will sich nur wichtig machen. Soli in Steuerbestandteil umwandeln, da haben automatisch die Bundesländer und Kommunen mehr Geld. Braucht auch keine Verfassungsdoktorei.



Ich dachte erst, der Scholz-Spruch wäre ein Angriff auf Gabriel. Aber Letzterer ist, wie ich soeben erfuhr, gar nicht mehr Obergenosse, diesen Job hat jetzt Frau Nahles. Womit sie diese grausame Strafe verdient hat, weiß ich allerdings auch nicht. Fett ist sie nicht, ich vermute daher, dass dieser komische Scholz auch nicht wusste, dass Gabriel in die Wüste geschickt wurde...
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Re: Die fetten Jahre sind vorbei

Beitragvon imp » Sa 26. Jan 2019, 00:15

Iwan der Liebe hat geschrieben:(26 Jan 2019, 00:07)

Ich dachte erst, der Scholz-Spruch wäre ein Angriff auf Gabriel. Aber Letzterer ist, wie ich soeben erfuhr, gar nicht mehr Obergenosse, diesen Job hat jetzt Frau Nahles. Womit sie diese grausame Strafe verdient hat, weiß ich allerdings auch nicht. Fett ist sie nicht, ich vermute daher, dass dieser komische Scholz auch nicht wusste, dass Gabriel in die Wüste geschickt wurde...

Wir wollen nicht über Staturen streiten. Bei der SPD kennt sich doch keiner mehr aus. Der Flaschensammler aus Würstele ist auch schon wieder weg. Oder kennt noch wer Kurt Cobeck? Sie verbrauchen sich so schnell. Steinbrück und Scholz haben schon zu Schröders Zeiten gezeigt, dass sie Bundespolitik nicht können.

Was die Wiertschaft angeht, der haben die Monate ohne Regierung richtig gut getan. Sollte man mal wiederholen. Aktuell kann keiner die Steuer sehr genau schätzen. Schafft es Trump, USA aus Kriegen rauszuhalten? Sagen die Briten ihren Austritt noch ab? Wird Nordstrøm planmäßig oder verspätet fertig? Wie lang geht der Winter für Landwierte und Straßenbauern. Wieviel kostet die Sanierung der Bahn AG?
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Re: Die fetten Jahre sind vorbei

Beitragvon Echt » Sa 26. Jan 2019, 00:32

Tom Bombadil hat geschrieben:(26 Jan 2019, 00:06)

Die Kampagnen der Grünskis zeigen Wirkung: https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... macht.html


War ja abzusehen, dass die deutsche Wirtschaft, die stark von der Autoindustrie abhängig ist, unter dem Dieselfeldzug leiden würde.
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Re: Die fetten Jahre sind vorbei

Beitragvon imp » Sa 26. Jan 2019, 00:35

Echt hat geschrieben:(26 Jan 2019, 00:32)

War ja abzusehen, dass die deutsche Wirtschaft, die stark von der Autoindustrie abhängig ist, unter dem Dieselfeldzug leiden würde.

Die leiden darunter, dass die Amerikaner sie beim Betrug erwischt haben und dass sie beim Hybrid längst den Anschluss verlieren. Dafür ist der Staat nur insoweit zuständig, dass da reichlich Handschellen klicken müssten. Stattdessen jammert man übers Gesetze einhalten müssen.
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Re: Die fetten Jahre sind vorbei

Beitragvon scc » Sa 2. Feb 2019, 20:11

Wenn man natürlich immer mehr Ausgaben, Regulierung und Zwänge einführt, anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und alles andere den Betroffenen zu überlassen, dann kann man natürlich auch die Steuern nicht senken.

Stattdessen immer mehr Wahlgeschenke. Absurdestes Beispiel: Anstelle sich bei den Sozialleistungen ein Beispiel an Griechenland zu nehmen, diskutiert man sogar ernsthaft bedingungslos ein Einkommen zu gewähren...
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Re: Die fetten Jahre sind vorbei

Beitragvon imp » Sa 2. Feb 2019, 23:23

scc hat geschrieben:(02 Feb 2019, 20:11)

Wenn man natürlich immer mehr Ausgaben, Regulierung und Zwänge einführt, anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und alles andere den Betroffenen zu überlassen, dann kann man natürlich auch die Steuern nicht senken.

Stattdessen immer mehr Wahlgeschenke. Absurdestes Beispiel: Anstelle sich bei den Sozialleistungen ein Beispiel an Griechenland zu nehmen, diskutiert man sogar ernsthaft bedingungslos ein Einkommen zu gewähren...

Beispiel an Griechenland nehmen - Unsinn. Das Märchen, dass es mit einer Sparorgie allen besser geht, will dort keiner mehr hören.
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Re: Die fetten Jahre sind vorbei

Beitragvon scc » So 3. Feb 2019, 00:22

imp hat geschrieben:(02 Feb 2019, 23:23)

Beispiel an Griechenland nehmen - Unsinn. Das Märchen, dass es mit einer Sparorgie allen besser geht, will dort keiner mehr hören.


Es ging mir nicht darum was die Griechen sagen, sondern um die Umbauarbeiten am Sozialstaat, welche dort durch die Troika durchgeführt wurden. Das wäre vorbildlich für Deutschland. Dafür kann man dann auch hergehen, und die Steuern für die Leistungsträger deutlich senken (alle Menschen, die gut ausgebildet sind und arbeiten gehen, sagen wir mal 60.000 - 250.000€ brutto p.A.).

Mit Mütterrente, Krankenversicherungspflicht, Rentenversicherungspflicht, Buchhaltungspflicht, 42% oder gar mehr an Einkommenssteuer, dazu 19% Umstatzsteuer auf den privaten Verbrauch nochmal zusätzlich, Rundfunkbeitrag, bald evtl. sogar der Wegfall für ALGII-Bezieher, beim Amt Termine wahrzunehmen oder sich um Arbeit zu bemühen u.a.m. treibt man die Leute nur ZU RECHT zu Parteien, welche Steuersenkungen und Freiheit GLAUBHAFT anbieten. Aktuell sieht es so aus, dass auf diesem Feld allenfalls die AfD punkten kann...wenn überhaupt...
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Re: Die fetten Jahre sind vorbei

Beitragvon imp » So 3. Feb 2019, 07:41

scc hat geschrieben:(03 Feb 2019, 00:22)

Es ging mir nicht darum was die Griechen sagen, sondern um die Umbauarbeiten am Sozialstaat, welche dort durch die Troika durchgeführt wurden. Das wäre vorbildlich für Deutschland. Dafür kann man dann auch hergehen, und die Steuern für die Leistungsträger deutlich senken (alle Menschen, die gut ausgebildet sind und arbeiten gehen, sagen wir mal 60.000 - 250.000€ brutto p.A.).

Das erscheint mir nicht sinnvoll. Meine Steuer ist mir nicht unerträglich hoch, wäre aber der Sozialstaat wie bei den Griechen abgebaut, hätte das Folgen, die ich nicht will. Dazu besteht auch kein Anlass.

Stattdessen muss es darum gehen, aus Teilzeit und Hilfsarbeit die Menschen in wichtigere offene Stellen zu qualifizieren. Das bedeutet für einige Branchen auch: Mehr Lohn. Das wird zB die Pflege verteuern und verbessern.
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Re: Die fetten Jahre sind vorbei

Beitragvon scc » So 3. Feb 2019, 13:42

imp hat geschrieben:(03 Feb 2019, 07:41)

Das erscheint mir nicht sinnvoll. Meine Steuer ist mir nicht unerträglich hoch, wäre aber der Sozialstaat wie bei den Griechen abgebaut, hätte das Folgen, die ich nicht will. Dazu besteht auch kein Anlass.

Stattdessen muss es darum gehen, aus Teilzeit und Hilfsarbeit die Menschen in wichtigere offene Stellen zu qualifizieren. Das bedeutet für einige Branchen auch: Mehr Lohn. Das wird zB die Pflege verteuern und verbessern.


Was denn für Folgen? Das immer größer werdende, aktuell schon hochprofitable Firmen im Besitz der Oberschicht nicht mehr um ihre Gewinne weiter zu steigern Personal aussteuern können, die dann auf Kosten der Allgemeinheit unbefristet versorgt werden?

Hast du dir bei dieser Gelegenheit auch mal den Steuersatz angesehen? Geht stehts höher, bis die unverschämten 45% erreicht sind. Aber nur bis ca. 60.000 bzw. 250.000€. Das sind Einkommen, die man durch Qualifikation/Risiko/Verantwortung erklären kann, nicht durch Stand bzw. Klasse. Warum hat man wohl darüber hinaus gehende, nur mit Zugehörigkeit zur Oberschicht zu erklärende Einkommen nicht angetastet?

Aso, Löhne für einige Branchen einseitig erhöhen, in anderen gleich lassen oder am besten noch senken?! Warum sollte, wenn Pflegepersonal besser bezahlt wird als z.B. Elektriker, letzterer noch seinen Job korrekt machen?
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Re: Die fetten Jahre sind vorbei

Beitragvon Skull » So 17. Mär 2019, 12:26

Tarifeinigung in Stahlbranche

Mehr Geld und Option auf freie Tage

Die 72.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie bekommen mehr Geld: Arbeitgeber und IG Metall präsentierten einen neuen Tarifvertrag. Der sieht unter anderem ein in Freizeit umwandelbares Zusatzgehalt vor.

Im Tarifkonflikt der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie ist eine Einigung erzielt worden. Wie die Gewerkschaft IG Metall mitteilte, wurde in einem nächtlichen Verhandlungsmarathon in Düsseldorf vereinbart, dass die Entgelte der 72.000 Beschäftigten ab März um 3,7 Prozent steigen. Für die Monate Januar und Februar gebe es eine Einmalzahlung von insgesamt 100 Euro.

Bis zu fünf zusätzliche freie Tage

Ab 2020 sollen zudem alle Beschäftigten eine zusätzliche tarifliche Vergütung in Höhe von 1000 Euro bekommen, die dauerhaft zum 31. Juli ausgezahlt werde oder in arbeitsfreie Tage umgewandelt werden könne, hieß es weiter. Damit seien bis zu fünf zusätzliche freie Tage möglich. Die Zahl richte sich nach dem Gesamtumfang entsprechender Anträge in einem Betrieb. Wenn nicht alle gewünschten Tage realisiert werden könnten, werde der Gegenwert ausgezahlt.

Der Tarifvertrag läuft laut IG Metall bis zum 28. Februar 2021. Er sieht auch eine Erhöhung der Auszubildendenvergütung in zwei Stufen in Höhe von 88 bis 188 Euro vor.

Schwieriger, aber vertretbarer Kompromiss


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/st ... e-109.html

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke

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