38 Grad und seit Monaten kein Regen

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Tom Bombadil
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Do 12. Sep 2019, 17:25

schokoschendrezki hat geschrieben:(12 Sep 2019, 15:39)

Die Wurzel des Problems läuft unter dem Kürzel TINA, there is no alternative, und geht im Ursprung auf die Ära Thatcher zurück.

Gerade das Informationszeitalter böte Möglichkeiten zu Alternativen, das ist mit Neulandpolitikern, die sich natürlich auch an ihre gut bezahlten Pöstchen klammern, selbstverständlich nicht machbar.

Und bezogen auf den Klimawandel heißt das: Der Klimawandel vollzieht sich ohnehin so wie er sich vollzieht. Pass dich an oder stirb. Politische Entscheidungen spielen keine Rolle.

Genau das "predige" ich hier doch schon lange: dass man sich lieber bestmöglich auf das Unausweichliche vorbereitet, anstatt zu versuchen es aufzuhalten und den Status Quo aufrechtzuerhalten. Aber leider sind die politischen Entscheidungen, die diesbezüglich getroffen werden, äußerst kontraproduktiv und rückwärtsgewandt. Die Quittung bekommen die nachfolgenden Generationen, die müssen das aufholen, was wir jetzt versäumen und haben gleichzeitig mit den Folgen zu kämpfen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon BlueMonday » Do 12. Sep 2019, 18:04

schokoschendrezki hat geschrieben:(12 Sep 2019, 15:39)

Die Wurzel des Problems läuft unter dem Kürzel TINA, there is no alternative, und geht im Ursprung auf die Ära Thatcher zurück. Die Vorstellung, es gäbe einen "zwingend zu beschreitenden Entwicklungsweg". In der Umbruchzeit der Wiedervereinigung auf dem Gebiet der Ex-DDR wurde dies in dem Spruch "Keine Experimente!" formuliert. In jedem Fall geht es darum: Die Zukunft ist nicht gestaltbar sondern du, wir müssen versuchen, "zukunftsgerecht" zu sein.

Und bezogen auf den Klimawandel heißt das: Der Klimawandel vollzieht sich ohnehin so wie er sich vollzieht. Pass dich an oder stirb. Politische Entscheidungen spielen keine Rolle.


Nur ist das die "politische Krankheit", die sich offenbar keine wesentlichen Entscheidungen außerhalb der politischen Sphäre vorstellen kann, die nur holistische Entscheidungen überhaupt als Entscheidungen wahrnimmt.
Die ganze DDR war letztlich ein -gescheitertes- Experiment und geradzu Beleg dafür, dass man Gesellschaft und Wirtschaft nicht total entwerfen und planen kann und sollte. Diese Einsicht ist natürlich schon während der 40 Jahre manch einem gedämmert, sonst wäre schon viel früher Schluss gewesen.

Also wer bspw der Meinung ist, dass CO2 ein Problem sei, der setze da eben an, spare an CO2, fange CO2 wieder ein, pflanze einen Baum, whatever. Die Ideen sind grenzenlos. Tanzen fürs Klima. Edit H2O. Just do it.

Was herrscht stattdessen für eine poltische Kultur vor? Man demonstriert, man trillert, man pfeift, man stampft mit den Füßen auf, verbreitet Angst und Panik, man fordert, man lamentiert, beschuldigt. Kurz, man ist im politischen Denken gefangen. Man glaubt, dass man Probleme nur holistisch lösen kann. Oder überhaupt unterstellt man, dass Probleme holistischer Natur sind oder gar nicht. Und so ist natürlich jeder vom Glauben Abgefallene ein Problem.

Oder so: wirkliche(wirksame) Alternativen kann es nur geben, wenn gleichzeitig verschiedene Pfade beschritten werden können.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Bielefeld09 » Do 12. Sep 2019, 19:07

BlueMonday hat geschrieben:(12 Sep 2019, 18:04)

Nur ist das die "politische Krankheit", die sich offenbar keine wesentlichen Entscheidungen außerhalb der politischen Sphäre vorstellen kann, die nur holistische Entscheidungen überhaupt als Entscheidungen wahrnimmt.
Die ganze DDR war letztlich ein -gescheitertes- Experiment und geradzu Beleg dafür, dass man Gesellschaft und Wirtschaft nicht total entwerfen und planen kann und sollte. Diese Einsicht ist natürlich schon während der 40 Jahre manch einem gedämmert, sonst wäre schon viel früher Schluss gewesen.

Also wer bspw der Meinung ist, dass CO2 ein Problem sei, der setze da eben an, spare an CO2, fange CO2 wieder ein, pflanze einen Baum, whatever. Die Ideen sind grenzenlos. Tanzen fürs Klima. Edit H2O. Just do it.

Was herrscht stattdessen für eine poltische Kultur vor? Man demonstriert, man trillert, man pfeift, man stampft mit den Füßen auf, verbreitet Angst und Panik, man fordert, man lamentiert, beschuldigt. Kurz, man ist im politischen Denken gefangen. Man glaubt, dass man Probleme nur holistisch lösen kann. Oder überhaupt unterstellt man, dass Probleme holistischer Natur sind oder gar nicht. Und so ist natürlich jeder vom Glauben Abgefallene ein Problem.

Oder so: wirkliche(wirksame) Alternativen kann es nur geben, wenn gleichzeitig verschiedene Pfade beschritten werden können.

Sie oder Ihre Vorredner können doch hier schreiben, was sie wollen.
Mit Begin der Industrialisierung steigen die durchschnittlichen Jahrestemperaturen.
Das ist Fakt.
Und damit gibt es auch einen von Menschen gemachten Einfluss auf das Klima!
Und das gilt es zu ändern!
Und zwar faktisch, wobei holistisch,
aber das erklären Sie vielleicht noch. :D
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Fliege » Do 12. Sep 2019, 20:57

Ist die Klimahysterie bloß ein Sommerlochfüllstoff und die "Kanzlerin" samt Gefolge hat dies nicht begriffen?
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Do 12. Sep 2019, 21:10

Fliege hat geschrieben:(12 Sep 2019, 20:57)

Ist die Klimahysterie bloß ein Sommerlochfüllstoff und die "Kanzlerin" samt Gefolge hat dies nicht begriffen?


Man will damit wirklich Umverteilen und Geschäft machen.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Fliege » Do 12. Sep 2019, 21:32

Teeernte hat geschrieben:(12 Sep 2019, 21:10)
Man will damit wirklich Umverteilen und Geschäft machen.

Demnach handelt es sich um bloßen Lobbyismus ("der Begriff hat negative Konnotationen"), der sich als solcher nicht zu erkennen geben möchte.
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Do 12. Sep 2019, 21:51

Bielefeld09 hat geschrieben:(12 Sep 2019, 19:07)

Sie oder Ihre Vorredner können doch hier schreiben, was sie wollen.
Mit Begin der Industrialisierung steigen die durchschnittlichen Jahrestemperaturen.
Das ist Fakt.
Und damit gibt es auch einen von Menschen gemachten Einfluss auf das Klima!
Und das gilt es zu ändern!
Und zwar faktisch, wobei holistisch,
aber das erklären Sie vielleicht noch. :D

Nein, nicht erst mit Beginn der Industrialisierung, sondern früher.
Dies belegen Untersuchungen von Wissenschaftlern des PSI.
Sie kritisieren auch, dass als Referenzjahr das Jahr 1850 angesetzt wird, statt als Referenzjahr 1750 zu wählen, als die Kleine Eiszeit (noch) herrschte und die Alpengletscher ihre größte Ausdehnung erreicht hatten.
Einflüsse der Industrialisierung sind erst ab 1875 nachweisbar.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Do 12. Sep 2019, 22:10

Schwerste Unwetter in Spanien seit Beginn der Wetteraufzeichnungen:
https://www.tagesschau.de/multimedia/vi ... 94207.html
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Bielefeld09 » Do 12. Sep 2019, 22:19

Dark Angel hat geschrieben:(12 Sep 2019, 21:51)

Nein, nicht erst mit Beginn der Industrialisierung, sondern früher.
Dies belegen Untersuchungen von Wissenschaftlern des PSI.
Sie kritisieren auch, dass als Referenzjahr das Jahr 1850 angesetzt wird, statt als Referenzjahr 1750 zu wählen, als die Kleine Eiszeit (noch) herrschte und die Alpengletscher ihre größte Ausdehnung erreicht hatten.
Einflüsse der Industrialisierung sind erst ab 1875 nachweisbar.

Was lamentieren Sie denn hier rum?
Entweder gibt es Einflüsse durch Menschen oder nicht!
Ja oder Nein,
oder wollen Sie hier weiter rumeiern?
Bitteschön!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Do 12. Sep 2019, 22:33

Bielefeld09 hat geschrieben:(12 Sep 2019, 22:19)

Was lamentieren Sie denn hier rum?
Entweder gibt es Einflüsse durch Menschen oder nicht!
Ja oder Nein,
oder wollen Sie hier weiter rumeiern?
Bitteschön!

Ich lamentiere nicht, ich stelle nur fest, dass es KEIN Fakt ist, dass die Temperaturen (erst) seit der Industrialisierung steigen.
Das wiederum bedeutet, dass der Mensch nicht Verursacher des Klimawandels ist.
Dass er diesen beeinflusst, habe ich nirgends bestritten. In welchem Maß ist wieder eine andere Baustelle.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon BlueMonday » Do 12. Sep 2019, 22:36

Bielefeld09 hat geschrieben:(12 Sep 2019, 19:07)

Sie oder Ihre Vorredner können doch hier schreiben, was sie wollen.
Mit Begin der Industrialisierung steigen die durchschnittlichen Jahrestemperaturen.
Das ist Fakt.
Und damit gibt es auch einen von Menschen gemachten Einfluss auf das Klima!
Und das gilt es zu ändern!


Da müsstest du erst mal ganz am Anfang beginnen und den Unterschied zw. Korrelation und Kausalität verstehen.

Und wie gesagt, wenn du etwas ändern willst, aus welchen halbgaren Gründen auch immer, dann fang an. Niemand hindert dich. Also: Was hast du bereits getan?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Bielefeld09 » Do 12. Sep 2019, 22:51

BlueMonday hat geschrieben:(12 Sep 2019, 22:36)

Da müsstest du erst mal ganz am Anfang beginnen und den Unterschied zw. Korrelation und Kausalität verstehen.

Und wie gesagt, wenn du etwas ändern willst, aus welchen halbgaren Gründen auch immer, dann fang an. Niemand hindert dich. Also: Was hast du bereits getan?

Nun habe ich ja schon vieles gehört,
aber Sie sind die Kröhnung.
Soll ich Ihnen den Sand noch holen,
damit Sie Ihren Kopf reinstecken können?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Fliege » Fr 13. Sep 2019, 00:23

Bielefeld09 hat geschrieben:(12 Sep 2019, 19:07)
Mit Begin der Industrialisierung steigen die durchschnittlichen Jahrestemperaturen.
Das ist Fakt.
Und damit gibt es auch einen von Menschen gemachten Einfluss auf das Klima!
Und das gilt es zu ändern!
Dark Angel hat geschrieben:(12 Sep 2019, 21:51)
Nein, nicht erst mit Beginn der Industrialisierung, sondern früher.
Dies belegen Untersuchungen von Wissenschaftlern des PSI.
Sie kritisieren auch, dass als Referenzjahr das Jahr 1850 angesetzt wird, statt als Referenzjahr 1750 zu wählen, als die Kleine Eiszeit (noch) herrschte und die Alpengletscher ihre größte Ausdehnung erreicht hatten.
Einflüsse der Industrialisierung sind erst ab 1875 nachweisbar.

Wenn die "Klimakrise" bereits vor der industriellen Revolution und somit ohne menschliche Beihilfe begann und anschwoll, wieso möchte dann, so frage ich mich, unsere "Kanzlerin" weitere Hunderte von Milliarden Euro für Fake-Klimarettung verpulvern?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Fr 13. Sep 2019, 04:43

Fliege hat geschrieben:(13 Sep 2019, 00:23)

Wenn die "Klimakrise" bereits vor der industriellen Revolution und somit ohne menschliche Beihilfe begann und anschwoll, wieso möchte dann, so frage ich mich, unsere "Kanzlerin" weitere Hunderte von Milliarden Euro für Fake-Klimarettung verpulvern?

Weil, wie hier und anderswo, die einschlägige Wissenschaft festgestellt hat, daß die Energieumsätze aus fossilen Energien unserer Industriegesellschaft einen erheblichen Anteil an der Erderwärmung haben.

Keine verantwortliche Regierung kann auf Maßnahmen verzichten, die Freisetzung von Klimagasen zu vermindern. Dazu gibt es Richtwerte, die zu erfüllen sind. Deutschland hat diese Richtlinien bisher nicht erfüllt, muß also weitere Anstrengungen zur Vermeidung von Klimagasen auf den Weg bringen. Das entsprechende Programm läuft bis 2050... und auf dem Wege dahin werden sicher Kurskorrekturen notwendig, um neue Erkenntnisse in das Maßnahmenpaket ein zu arbeiten.

Sie könnten ja Mehrheiten suchen, die diese Maßnahmen abbrechen. Angesichts der in Mitteleuropa erlebten Hitzewellen werden Sie dazu einige Überzeugungsarbeit zu leisten haben.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Fr 13. Sep 2019, 07:45

Fliege hat geschrieben:(12 Sep 2019, 21:32)

Demnach handelt es sich um bloßen Lobbyismus ("der Begriff hat negative Konnotationen"), der sich als solcher nicht zu erkennen geben möchte.


:thumbup:

Aber gut gemacht ! Man hat auch den armen Staaten Geld versprochen - und damit das Ganze in Verträge giessen können.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 13. Sep 2019, 08:02

H2O hat geschrieben:(13 Sep 2019, 04:43)

Weil, wie hier und anderswo, die einschlägige Wissenschaft festgestellt hat, daß die Energieumsätze aus fossilen Energien unserer Industriegesellschaft einen erheblichen Anteil an der Erderwärmung haben.

Das Geld der deutschen Bürger fließt aber nicht in die Rettung des Weltklimas sondern in die Taschen von Betreibern von - mit Subventionen finanzierten - Windrädern und PV-/Solaranlagen. Wenn mit den xx Mrd € jährlich ja wenigstens neue Anlagen gebaut würden, aber nö, damit machen sich Großgrundbesitzer und Aktionäre einen schönen Tag. Nix Klimarettung, im Gegenteil.

Jaja, jetzt müssen "Kurskorrekturen" her, bezahlen darf es am Ende dann mal wieder der Bürger und dem Weltklima nutzt es auch rein gar nichts. Das ist der gigantischste Raub an Steuerzahlern in Deutschland, den man sich nur vorstellen kann, aber gefickt eingeschädelt, das muss man ihnen lassen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Fr 13. Sep 2019, 13:39

H2O hat geschrieben:(12 Sep 2019, 17:21)
Das ist ein grundlegendes Mißverständnis. Ein Abgeordneter ist allein seinem Gewissen verantwortlich, und der schlimmste Mißbrauch politischer Macht ist in kritischen Fragen der "Fraktionszwang". Sie reden sich etwas ein, das so nicht stimmt. Sie müssen diese Sonderlinge beim nächsten Mal ja nicht wieder wählen. Die Rache des kleinen Mannes eben, der "Denkzettel".

Das tun Sie unablässig. Sprechen gewählten Abgeordneten ganz allgemein "Verantwortungsethik" ab, nennen Sie "Populisten", die aber keineswegs den Wählerwillen erfüllen... Nun ja, in meinem Alter gehe ich jetzt mit Altersmilde darüber hinweg.

Ich spreche gewählten Abgeordneten die Verantwortungsethik nicht ab, sondern stelle fest, dass sie keine haben.
Unsere gewählten Abgeordneten sind mit wenigen Ausnahmen (Kubicki und Lindner zähle ich zu diesen) Gesinnungsethiker - allen voran unsere "wir schaffen das"-Madam Kanzler.
Und JA, Gesinnungsethiker SIND Populisten!
Das alles hat aber nichts mit Demokratie schlecht reden zu tun, sondern im Gegenteil, das IST Demokratie - nämlich dass ich das Recht habe, solche Aussagen zu treffen/treffen zu dürfen.
Und NEIN, ich sehe nicht "milde" darüber hinweg, dass unsere gewählten Politiker zunehmend totalitär - mittels Verboten, Bevormundung und Regularien - zu agieren bzw regieren versuchen und damit demokratische Prinzipien verletzen.
Das was DU als altersmilde hinwegsehen" bezeichnest, bezeichnet Popper als Toleranzparadoxon.

H2O hat geschrieben:(12 Sep 2019, 17:21)Na, Politik vom Feinsten, eben eine breite gesellschaftliche Diskussion; und am Ende sind sich alle irgendwie über Machbares einig, der Kassenwart nicht zu vergessen. Kompromiß nennt sich das. Wo ist jetzt Ihr Problem?

Ich kann keine Diskussion erkennen - erst recht keine breite!
Im Gegenteil, da regt sich Widerstand gegen die absurden, völlig realitätsfernen Vorstellungen und Vorstöße, die eine Ministerin ohne jeden Sachverstand, vom Stapel lässt.
Es wird massive Kritik an diesen Vorstößen geäußert - nichts mit Diskussion "um Machbares", nichts mit Kompromissen!
Das ist NICHT "Politik vom feinsten", sondern blinder Aktionismus - und zwar ohne Sinn und Verstand.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Fr 13. Sep 2019, 14:09

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Sep 2019, 08:02)

Das Geld der deutschen Bürger fließt aber nicht in die Rettung des Weltklimas sondern in die Taschen von Betreibern von - mit Subventionen finanzierten - Windrädern und PV-/Solaranlagen. Wenn mit den xx Mrd € jährlich ja wenigstens neue Anlagen gebaut würden, aber nö, damit machen sich Großgrundbesitzer und Aktionäre einen schönen Tag. Nix Klimarettung, im Gegenteil.

Jaja, jetzt müssen "Kurskorrekturen" her, bezahlen darf es am Ende dann mal wieder der Bürger und dem Weltklima nutzt es auch rein gar nichts. Das ist der gigantischste Raub an Steuerzahlern in Deutschland, den man sich nur vorstellen kann, aber gefickt eingeschädelt, das muss man ihnen lassen.

User Firlefanz11 hat im 2er-Forum einen sehr interessanten Artikel verlinkt, welcher sich mit der Methodik der verschiedenen Klimamodelle und deren Fehlerquellen (Systemfehler und Zufallsfehler) sowie deren Verbreitung innerhalb der Modelle auseinander setzt. Sehr lesenswert!
Und NEIN, in diesem Artikel wird der gegenwärtige Klimawandel und der anthropogene Anteil daran NICHT in Zweifel gezogen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Sa 14. Sep 2019, 00:37

Spanien Freitag 13. September 2019
https://youtu.be/zgYazxDKcHA
rollins
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon rollins » Sa 14. Sep 2019, 02:09

Kölner1302 hat geschrieben:(14 Sep 2019, 00:37)

Spanien Freitag 13. September 2019
https://youtu.be/zgYazxDKcHA

Furchtbar, aber was hat das mit diesem Thread zu tun? Bilder von Tornados, überschwemmten Flüssen, Schlammlawinen habe ich seit Jahrzehnten schon zu hunderten gesehen. Leider nicht verhinderbar.

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