Elektroautos

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Tom Bombadil
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Okt 2019, 20:16

Logisch.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 12. Okt 2019, 21:04

Ebiker hat geschrieben:(12 Oct 2019, 19:59)

Die haben vorsorglich abgeschaltet damit es keine Kurzschlüsse gibt. Bleibt trotzdem kein Strom heißt nicht fahren. Strom läßt sich nicht in Kanister füllen


Die Amisch-Gemeinden und die Hutter-Gemeinden erfahren davon gar nichts. Kein Telefon, kein Radio, kein Fernsehen das ganze Jahr hindurch. Geht auch...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Okt 2019, 21:06

H2O hat geschrieben:(12 Oct 2019, 21:04)

Geht auch...

Wenn man ein paar Milliarden Hungertote in Kauf nehmen will...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 12. Okt 2019, 22:10

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Oct 2019, 21:45)

Die können aber keine fast 8 Milliarden Menschen ernähren :rolleyes: Manchmal antwortest du auch nur, um dagegen zu sein, oder glaubst du ernsthaft, man könne so viele Menschen mit Amish-und-Hutterer Landwirtschaft sattmachen?


Weiß ich ehrlicherweise nicht; Es wäre aber schon spannend, das heraus zu finden. Nein, mein Lebensziel wäre dieses Leben auch nicht. Aber ich darf mich doch etwas lustig machen darüber, daß wir Menschen (da nehme ich mich doch gar nicht aus!) uns derartig abhängig machen von technischen Lösungen, die nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn aus der Steckdose Strom fließen kann.

Ich selbst habe an anderer Stelle berichtet, daß bei mir auf dem platten Lande in Pommern doch hin und wieder der Strom ausfällt. Dann geht nicht mehr viel. Ich entwickele eine Notstromlösung, die "lebenswichtige" Verbraucher 3 Tage lang am Leben hält. So lange hat hier noch keine Unterbrechung gedauert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Okt 2019, 22:15

Ja sehr spannend, besonders wenn es dann in die Hose geht und die Menschen krepieren wie die Fliegen :rolleyes:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 12. Okt 2019, 22:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Oct 2019, 22:15)

Ja sehr spannend, besonders wenn es dann in die Hose geht und die Menschen krepieren wie die Fliegen :rolleyes:


Na, Sie sind mir ja ein Dramatiker! Warum soll etwas in die Hose gehen, was noch nicht einmal durchgeplant und durchüberlegt wurde, geschweige denn in die Tat umgesetzt wurde? Aber ich spiele ja mit; der ganz große Blackout mitten im Winter:

Die meisten Amischen und Hutterer würden das wohl überleben.

Menschen in Ballungsgebieten dieser Welt vermutlich nicht. Die wissen ja noch nicht einmal, wie man von Hand Getreide und Rüben anbaut, erntet und lagert, Saatgut pflegt und schützt. Vieh als Zug- und Tragtiere... wie denn, wo denn, was denn?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Okt 2019, 22:39

Sinnlos.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 12. Okt 2019, 22:45

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Oct 2019, 22:39)

Sinnlos.


Nicht zum ersten Male!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Atue001 » So 13. Okt 2019, 00:11

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(12 Oct 2019, 11:42)

Das klingt so als ob ein Laie medizinische Diagnosen erstellt ohne Medizinstudium und sagt ich habe Menschenverstand.

Rein zu deiner Information ich habel ein BA in internationaler Betriebswirtschaft und ueber 40 Jahre praktische Erfahrung.

Mach deine Hausaufgaben


Hab ich vor Jahren erledigt - jetzt wäre es an der Zeit, dass du auch mal deine machst! Wenn du ehrlich 40 Jahre praktische Erfahrung zu haben glaubst, dann merkt man davon leider ziemlich wenig. Eventuell bist du im Kompetenzkreislauf gefangen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Atue001 » So 13. Okt 2019, 00:18

Teeernte hat geschrieben:(12 Oct 2019, 17:06)
....In der Industrie sind die Anlagen der EINFACHHEITHALBER Stationär und können auch Volumen und grosses Gewicht haben.... Es spielen >> NUR die KOSTEN eine Rolle !!


Dagegen spricht überhaupt nichts. Allerdings gibt es unterschiedliche Betrachtungsweisen bei den Kosten! Solange du über Anlagen sprichst, die bereits abgeschrieben sind, spielen nur die laufenden Betriebskosten eine Rolle - und ich denke, wir alle haben ein hohes Interesse daran, dass die Betriebskosten in jedem Fall möglichst niedrig sein sollten.

Etwas komplexer wird es, wenn Neue Technik eingesetzt wird - dann spielen auch die Abschreibungen eine Rolle. Und dann macht es einen großen Unterschied, ob ich eine Technik über 1, 3, 5, 20 oder 30 Jahre abschreibe.

Sogar für den Privatmann ist es eigentlich von Interesse, dass er die Gesamtkosten seines Mobilitätsgerätes über die Laufzeit der Nutzung betrachtet - passiert nur regelmäßig zu wenig. Benziner + KFZ-Steuer + Fahrzeug Abschreibung + Steuer im Abschreibungszeitraum - das dürften grob gerechnet die Gesamtkosten sein. Ggf. kommen noch weitere Kosten wie Wartung etc. hinzu. Wer rechnet das als Privatmann nochmals durch, bevor er sich für einen Benziner oder einen Elektromotor entscheidet?

Die wenigsten tun dies. Im Firmenkontext aber wäre es ein leichtes, das zu etablieren!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 13. Okt 2019, 02:20

Atue001 hat geschrieben:(13 Oct 2019, 00:18)

Dagegen spricht überhaupt nichts. Allerdings gibt es unterschiedliche Betrachtungsweisen bei den Kosten! Solange du über Anlagen sprichst, die bereits abgeschrieben sind, spielen nur die laufenden Betriebskosten eine Rolle - und ich denke, wir alle haben ein hohes Interesse daran, dass die Betriebskosten in jedem Fall möglichst niedrig sein sollten.

Etwas komplexer wird es, wenn Neue Technik eingesetzt wird - dann spielen auch die Abschreibungen eine Rolle. Und dann macht es einen großen Unterschied, ob ich eine Technik über 1, 3, 5, 20 oder 30 Jahre abschreibe.

Sogar für den Privatmann ist es eigentlich von Interesse, dass er die Gesamtkosten seines Mobilitätsgerätes über die Laufzeit der Nutzung betrachtet - passiert nur regelmäßig zu wenig. Benziner + KFZ-Steuer + Fahrzeug Abschreibung + Steuer im Abschreibungszeitraum - das dürften grob gerechnet die Gesamtkosten sein. Ggf. kommen noch weitere Kosten wie Wartung etc. hinzu. Wer rechnet das als Privatmann nochmals durch, bevor er sich für einen Benziner oder einen Elektromotor entscheidet?

Die wenigsten tun dies. Im Firmenkontext aber wäre es ein leichtes, das zu etablieren!


Im Firmenkontext geschieht es regelmaessig, jedenfalls in denen in denen ich taetig war.

Bei Firmenwagen meistens Leasing hier. 3 Jahre Laufzeit oder 90000km was immer zu erst kommt.

Als Privatmann, schaut man eher auf Wiederverkaufswert,Verbrauch an Sprit, Garantielaufzeit und Wartungskosten. Privat genutzte PKW kann man nicht abschreiben, zumindest nicht in Australien.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon John Galt » So 13. Okt 2019, 04:13

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Oct 2019, 17:21)

Ist mittlerweile geklärt, wo der viele Strom für die vielen neuen eAutos herkommen soll?



https://www.tichyseinblick.de/gastbeitr ... n-holzweg/

Zu Jahresbeginn gab es in Deutschland 47 Millionen PKWs, von denen jeder im Durchschnitt eine jährliche Fahrleistung von 12.000 km hatte. Das sind im Jahr 564 Milliarden Kilometer. Betrachten wir den Fall, alle Benziner und Diesel würden sukzessive durch E-Autos ersetzt....


Für 2 Gramm Wasserstoff, das sind bei Normaldruck 22,4 Liter, immerhin theoretisch 0,079 Kilowattstunden. Somit für ein Kilogramm 39,5 kWh. Weil aber die Elektrolyse im besten Fall einen Wirkungsgrad von 80% hat, braucht man in der Praxis wenigstens 49,4 kWh. Wenn man dann den Wasserstoff mit Luft in einer Brennstoffzelle zu Wasser reagieren lässt, dann erzeugt man wieder Strom, mit dem der Elektromotor das Auto antreibt. Verpassen wir allen Autofahrern ein E-Auto vom Typ Toyota Mirai, dann braucht dieses Wägelchen 1 Kilo Wasserstoff pro 100 km, zumindest nach Herstellerangaben. Also wären deutschlandweit 5,64 Milliarden Kilo Wasserstoff erforderlich, was mit dem Energieaufwand für die Herstellung von 1 kg einen Gesamtenergiebedarf von rund 279 Milliarden kWh bedeutete. Das sind 279 mit neun Nullen. Die Energie für die Kompression zum Füllen der Druckbehälter in den Autos lassen wir einmal beiseite.

Wollten wir diesen fast unglaublichen Energiebedarf mit Photovoltaik decken, dann sind wir an die Sonneneinstrahlung in Deutschland gebunden, denn andere Staaten brauchen ihre Flächen selbst. 2017 wurden in Deutschland aus 373 km2 Solarflächen 38,4 Milliarden kWh Stromenergie erzeugt, das sind im Deutschlandmittel 103 kWh/m2. Für die 279 Milliarden kWh bräuchten wir also in Quadratkilometer umgerechnet rund 2.719 km2 Photovoltaikflächen. Das wäre machbar, wobei wir aber berücksichtigen müssen, dass diese Fläche lediglich den Wasserstoffbedarf von PKWs abdecken würde. Alle anderen Verkehrsmittel bleiben dabei außer Betracht. Und natürlich alle andern Energieverbraucher auch. Deckte man 90% des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland (2,33 Billionen kWh, Quelle Umweltbundesamt) über die Wasserstofftechnologie, dann bräuchte man etwa 22.700 km2 PV-Fläche. Angesichts des Flächenverbrauchs bei Biogasanlagen locker machbar. Natürlich ist damit noch nicht die Frage des Energiespeichers gelöst.

...
Gastautor Dr. rer.nat. Heinrich Zettler


Guter Beitrag.

Die Zahlen im ersten Satz sind mehr als vernünftig. Nachher wird zwar alles durcheinander geworfen mit Wasserstoff und Batterie, die 564 Milliarden Kilometer kann man aber auch ganz einfach als Beispiel für 30 Kilowattstunden pro 100km nehmen oder was das durchschnittliche Elektroauto in etwa verbraucht und selber rumrechnen.

Natürlich geht es aber nur um PKW. Kein Wort zu den Millionen LKWs mit 1000+ Liter Dieseltanks.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » So 13. Okt 2019, 10:05

John Galt hat geschrieben:(13 Oct 2019, 04:13)

https://www.tichyseinblick.de/gastbeitr ... n-holzweg/



Guter Beitrag.

Die Zahlen im ersten Satz sind mehr als vernünftig. Nachher wird zwar alles durcheinander geworfen mit Wasserstoff und Batterie, die 564 Milliarden Kilometer kann man aber auch ganz einfach als Beispiel für 30 Kilowattstunden pro 100km nehmen oder was das durchschnittliche Elektroauto in etwa verbraucht und selber rumrechnen.

Natürlich geht es aber nur um PKW. Kein Wort zu den Millionen LKWs mit 1000+ Liter Dieseltanks.


Wir erkennen auf diese Weise, daß es so wie jetzt nicht weiter gehen kann, weder mit Wasserstoff und Brennstoffzelle, noch mit Lithium-Ionen-Batterien. Man kann auch nicht erwarten, daß die Sonne in Echtzeit nachliefert, was in vielen Millionen Jahren an fossilen Energieträgern gewachsen ist und "wir" in 150 Jahren nahezu verbraucht haben. Diese Erkenntnis ist aber nicht so besonders neu.

Man kann versuchen, einen Übergang in die Mangelwirtschaft so zu gestalten, daß unsere Gesellschaft sich an das Unvermeidliche anpassen kann. Ob das nun gelingt bei der Erwartungshaltung für ein ewiges Wachstum... das darf man wohl bezweifeln.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Okt 2019, 10:26

Die Menschen in D werden nicht freiwillig auf den Individualverkehr verzichten, diese Idee kannst du gleich vergessen. Und wer das verbieten will, obwohl es noch massenhaft Öl und Gas gibt, der hat für lange Zeit das letzte Mal regiert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » So 13. Okt 2019, 10:42

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Oct 2019, 10:26)

Die Menschen in D werden nicht freiwillig auf den Individualverkehr verzichten, diese Idee kannst du gleich vergessen. Und wer das verbieten will, obwohl es noch massenhaft Öl und Gas gibt, der hat für lange Zeit das letzte Mal regiert.


Die Menschen müssen auch nicht auf ihren fahrbaren Untersatz verzichten... wenn er denn die Klimabilanz nicht verhagelt. Darum geht es doch; ansonsten wären Elektroautos und Wasserstoffautos doch ein Witz: Teuer und kurzatmig. Wenn dieses gemeinsame Verständnis nicht mehrheitsfähig ist, dann treiben wir unseren alltäglichen Wahnsinn weiter wie bisher... bis aller Voraussicht nach unser Kittel brennt. Klimapolitik ist ohne demokratische Mehrheiten und Einsichten nicht machbar.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Okt 2019, 10:55

Jaja, unser Kittel brennt, wenn wir nicht auf's Autofahren verzichten. Und in China werden jedes Jahr 20 Mio neue Autos zugelassen. Da bringt der Verzicht dann richtig was :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 13. Okt 2019, 11:53

H2O hat geschrieben:(13 Oct 2019, 10:42)

Die Menschen müssen auch nicht auf ihren fahrbaren Untersatz verzichten... wenn er denn die Klimabilanz nicht verhagelt. Darum geht es doch; ansonsten wären Elektroautos und Wasserstoffautos doch ein Witz: Teuer und kurzatmig. Wenn dieses gemeinsame Verständnis nicht mehrheitsfähig ist, dann treiben wir unseren alltäglichen Wahnsinn weiter wie bisher... bis aller Voraussicht nach unser Kittel brennt. Klimapolitik ist ohne demokratische Mehrheiten und Einsichten nicht machbar.


Erzaehle das mal den Chinesen, den Indern, den Menschen in Indonesien, Malaysia, Tahiland, Vietnam.

Und ist das so einfach?? Fahr kein Auto es sei den E und alles ist gut?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Okt 2019, 12:01

Selbst wenn alle ein eAuto kaufen würden, bleibt immer noch das Problem der dafür nicht vorhandenen Stromerzeugung. Im Endeffekt läuft es also darauf hinaus, dass sich nur noch einige Menschen individuell mobil sein können, die Politikerkaste, die so gerne Verzicht predigt, wird natürlich dazu gehören.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » So 13. Okt 2019, 12:16

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Oct 2019, 12:01)

Selbst wenn alle ein eAuto kaufen würden, bleibt immer noch das Problem der dafür nicht vorhandenen Stromerzeugung. Im Endeffekt läuft es also darauf hinaus, dass sich nur noch einige Menschen individuell mobil sein können, die Politikerkaste, die so gerne Verzicht predigt, wird natürlich dazu gehören.


Das mag anfänglich so sein; aber eine Demokratie wird sich das nicht lange gefallen lassen. Merkt man doch schon an dem Gemurmel, wenn drei Minister an einen Ort einzeln in drei Flugzeugen des Bundes reisen. Geschieht so etwas gewohnheitsmäßig, dann werden die Mitbürger diesen schlechten Vorbildern doch den Stinkefinger zeigen. Um das zu erkennen, muß man nur die stetig schrumpfenden Zustimmungen der Sonntagsfragen beobachten.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 13. Okt 2019, 12:16

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Oct 2019, 12:01)

Selbst wenn alle ein eAuto kaufen würden, bleibt immer noch das Problem der dafür nicht vorhandenen Stromerzeugung. Im Endeffekt läuft es also darauf hinaus, dass sich nur noch einige Menschen individuell mobil sein können, die Politikerkaste, die so gerne Verzicht predigt, wird natürlich dazu gehören.


Genau aber das stoert die Anahenger des Gretaismus nicht.
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