Elektroautos.

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Mo 14. Jan 2019, 11:12

Das kann dir kein Mensch pauschal beantworten da abhängig von Fahrzeug, Batteriekapazität, gewünschte Fahrzeuginnentemperatur, Außentemperatur, Fahrverhalten und weiteren Faktoren.
Beim luftgekühlten Käfer wurden derartige Fragen nie gestellt. Tolle Erfindung: Wolldecke für den Notfall bzw. für verwöhnte Bälger.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mo 14. Jan 2019, 11:34

JJazzGold hat geschrieben:(14 Jan 2019, 09:45)

Wie lange hält so ein E-Auto im kilometer- und stundenlangen Stau durch, bis die Heizung versagt?


Ihre Frage ist aufregender, als Sie sie vielleicht stellen wollten. Wenn Sie im Winter gemütlich in Ihrem Stromer warten, dann ist nach 100 Stunden die stramm geladene Batterie leer (Annahme 100 kWh Batteriekapazität, 1 kW Heizleistung). Aber 4 Tage wartet wohl niemand im Winter? Dafür mußten Sie 4 Tage gar nicht Auto fahren.

Was ich aber aus dieser Diskussion mitnehme: Man muß den Stromer besonders gut gegen Wärmeverluste schützen, um den Wärmeverlust aus der Fahrgastzelle klein zu halten!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon JJazzGold » Mo 14. Jan 2019, 12:12

H2O hat geschrieben:(14 Jan 2019, 11:34)

Ihre Frage ist aufregender, als Sie sie vielleicht stellen wollten. Wenn Sie im Winter gemütlich in Ihrem Stromer warten, dann ist nach 100 Stunden die stramm geladene Batterie leer (Annahme 100 kWh Batteriekapazität, 1 kW Heizleistung). Aber 4 Tage wartet wohl niemand im Winter? Dafür mußten Sie 4 Tage gar nicht Auto fahren.

Was ich aber aus dieser Diskussion mitnehme: Man muß den Stromer besonders gut gegen Wärmeverluste schützen, um den Wärmeverlust aus der Fahrgastzelle klein zu halten!


Nachdem ich erst in Österreich und in den letzten Tagen auch in Bayern live Schneechaos miterleben durfte, habe ich die Frage durchaus ernst gemeint.
Voraussetzung ist ja, um im Stau zu stehen, dass man vorher bereits x Kilometer gefahren ist = geringere, verfügbare Batterieleistung, und noch x Kilometer vor sich hat, minus vorheriger Verbrauch durch Fahrt, Heizleistung, zuzüglich Verbrauch durch stromgetriebene Systeme, Scheinwerfer, Radio, Tablet, etc. im Stau.

Wenn sechs quergestellte Lastwägen stundenlangen und kilometerlangen, ich glaube es waren rund 50km, verursachen, wie wirkt sich das auf die Leistung des E-Autos aus? Die nächste E-Tankstelle ist möglicherweise nicht um die Ecke und auch andere werden die anstreben.

Wobei mir noch eine Frage einfällt, wie lange halten e-getriebene Abschleppfahrzeuge, Schneeräumfahrzeuge, etc. durch? Zum Teil waren die 24h täglich unterwegs.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Mo 14. Jan 2019, 16:03

JJazzGold hat geschrieben:(14 Jan 2019, 12:12)

Wobei mir noch eine Frage einfällt, wie lange halten e-getriebene Abschleppfahrzeuge, Schneeräumfahrzeuge, etc. durch? Zum Teil waren die 24h täglich unterwegs. [/color]

Auch das ist eine Frage, die derzeit nicht ernst genommen werden kann. Elektrisch angetriebene Abschleppfahrzeuge, Schneeräumfahrzeuge, 38-Tonner Fernlastzüge etc. wird es so schnell nicht geben. Erst kommen mal PKWs, Zustellfahrzeuge kleinerer Bauart für die Brief- und Paketzustellung und aktuell Busse für den ÖPNV. Alles andere muss noch warten.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kamikaze » Mo 14. Jan 2019, 16:09

JJazzGold hat geschrieben:(14 Jan 2019, 12:12)

Nachdem ich erst in Österreich und in den letzten Tagen auch in Bayern live Schneechaos miterleben durfte, habe ich die Frage durchaus ernst gemeint.
Voraussetzung ist ja, um im Stau zu stehen, dass man vorher bereits x Kilometer gefahren ist = geringere, verfügbare Batterieleistung, und noch x Kilometer vor sich hat, minus vorheriger Verbrauch durch Fahrt, Heizleistung, zuzüglich Verbrauch durch stromgetriebene Systeme, Scheinwerfer, Radio, Tablet, etc. im Stau.

Wenn sechs quergestellte Lastwägen stundenlangen und kilometerlangen, ich glaube es waren rund 50km, verursachen, wie wirkt sich das auf die Leistung des E-Autos aus? Die nächste E-Tankstelle ist möglicherweise nicht um die Ecke und auch andere werden die anstreben.

Wobei mir noch eine Frage einfällt, wie lange halten e-getriebene Abschleppfahrzeuge, Schneeräumfahrzeuge, etc. durch? Zum Teil waren die 24h täglich unterwegs.


Dass Einsatzfahrzeuge mit leistungsintensiven Einsatzgebieten bald auf Elektroantrieb umgestellt werden halte ich für unwahrscheinlich - zumindest wenn man Power2X-Brennstoffe ausklammert. Man stelle sich vor, der Feuerwehrpumpe geht der "Saft" mitten im Einsatz aus...
Auch der Langstreckenverkehr wird noch auf die Elektrifizierung warten müssen, so lange es keine Möglichkeit gibt, die Fahrzeuge während der Fahrt nach zu laden.

Für Extrem-Stausituationen kann ich mir gut vorstellen, dass es einen ähnlichen "Energie-Service" durch Rettungsdienst/Feuerwehr/THW für E-Autos geben wird, wie das heute schon von mit Benzin und Diesel praktiziert wird. Da wird bei langen Stauzeiten im Winter auch heute schon Brennstoff (und Kaffee/Tee, Essen, Decken, etc.) an die Leute im Stau verteilt, denen der Treibstoff aus zu gehen droht, weil man im Winter die Heizung (durch laufenden Motor) als notwendig einstuft.
In Zukunft könnten halt stattdessen große Stromaggregate bzw. nahe Trafos und viele Kabel zum Einsatz kommen.
Auch werden bei solchen Einsatzlagen schon heute oft beheizte Zelte aufgebaut, in denen sich die Leute aufwärmen und mit Flüssigkeit/Nahrung versorgen können.
Das gleiche gilt übrigens für den Sommer. Da braucht es eben keine Heizung, sondern Schatten und Wasser.
Solche Extremstaus hat es aber glücklicherweise nur recht selten (wenn auch immer noch zu oft). Meist finden die entsprechenden Hilfsorganisationen eine Möglichkeit den Stau schon weit vor einer derartigen Extremlage ab zu bauen/auf zu lösen.
Wie sich das im Detail auswirkt, dass der Energievorrat grundsätzlich deutlich enger bemessen sein wird, als heute (ein nur zu 1/4 voller Benzintank reicht im Standgas etliche Stunden), bleibt ab zu warten, aber ich gehe davon aus, dass auch dieses Thema beherrschbar werden wird, wenn es notwendig wird.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mo 14. Jan 2019, 16:12

JJazzGold hat geschrieben:(14 Jan 2019, 12:12)

Nachdem ich erst in Österreich und in den letzten Tagen auch in Bayern live Schneechaos miterleben durfte, habe ich die Frage durchaus ernst gemeint.
Voraussetzung ist ja, um im Stau zu stehen, dass man vorher bereits x Kilometer gefahren ist = geringere, verfügbare Batterieleistung, und noch x Kilometer vor sich hat, minus vorheriger Verbrauch durch Fahrt, Heizleistung, zuzüglich Verbrauch durch stromgetriebene Systeme, Scheinwerfer, Radio, Tablet, etc. im Stau.


Das sind jetzt sehr naheliegende Fragen. Das A und O dürfte eine brauchbare Anzeige der verfügbaren Batterieenergie (Batteriekapazität) sein. Die sagt Ihnen ja, wieviel Energie Sie noch entnehmen dürfen. Dann müssen Sie (sollten Sie dringend!) zu jedem der genutzten genannten Verbraucher die Nennleistung ermitteln, bevor Sie das erste Mal mit Ihrem Stromer losbrausen. Diese Daten gehören in Ihr Handy und in Ihr Tablet. Ihr lieber Mann sollte Ihnen ein kleines Programm schreiben, das es Ihnen erlaubt, nach aktueller Auswahl bestimmte unnötige Verbraucher aus der Rechnung zu entfernen. Dann können Sie dieses Programm ausrechnen lassen wie lange Sie noch mit der Festbeleuchtung und Heizung und, und, leben können.

Die Entnahme von Fahrstrom haben Sie bestimmt nicht unter Kontrolle. Da verbraucht der Stromer, was er braucht, um Sie zu bewegen oder stehen zu lassen. Wenn Ihr Tablet gut eingebunden ist, dann können Sie Ihre Rechnung immer von der automatisch abgelesene Batteriekapazität (XYZ kWh)ausgehend ablaufen lassen. Ansonsten müssen Sie diese Daten ablesen und eintippen... wie in der Steinzeit. Das sollte also automatisch gehen, wie wir hier lernen. Ihre zugeschalteten Verbraucher sind nicht so abhängig von Ihrem Fahrverhalten. Die sind entweder an oder aus. Dann bildet das Programm oder Sie mit Kopfrechnung die Summe der Anschlußleistungen multipliziert mit der künftigen Zeit der eingeschalteten Verbraucher, und dann findet Ihr Programm von allein die Zeit, bis Sie nur noch eine von Ihnen für nötig gehaltene Batteriekapazität bis zur nächsten Ladestation haben, also sämtliche Verbraucher mit Ausnahme des Fahrmotors ausschalten müssen. Hey, da haben wir beiden ein nützliches "Spielzeug" erfunden, das Teil der alten Tachoanzeige sein sollte. Man kann schließlich auch messen, wie im Augenblick die Batteriekapazität abnimmt und diese Abnahme extrapolieren. Die Anzeige kostet doch "nichts"!


Wenn sechs quergestellte Lastwägen stundenlangen und kilometerlangen, ich glaube es waren rund 50km, verursachen, wie wirkt sich das auf die Leistung des E-Autos aus? Die nächste E-Tankstelle ist möglicherweise nicht um die Ecke und auch andere werden die anstreben.


Wieder sehr naheliegende Fragen! Natürlich könnte Ihr Hersteller vorhersagen, wieviel Batterieenergie bei welcher Außentemperatur und Fahrleistung in einer Zeiteinheit verbraucht wird. Aber ich fände es besser, wenn man diese Energieentnahmen mißt und die theoretische Abnahme der Batterieentnahme berechnet oder noch besser: die aktuelle Batteriekapazität ständig mißt. Dann sind Ihre Verbraucher gleich mit in der "Rechnung" (nein, in der Messung!) enthalten. Was Ihnen jetzt noch fehlt, das sind doch noch zwei Dinge: Die Entfernung bis zum nächsten Ladepunkt, die Ihnen das Navigationssystem liefern könnte. Also wieder automatische Übergabe oder selbst ist die Frau, die das abliest und eintippt. Dann könnte Ihnen Ihr Rechner sagen: Wenn Sie so weiter an die Batterie herangehen, dann bleiben Sie nach X km stehen und es ist sehr gut, wenn die Ladesäule näher ist als dieser Wert. Wieder haben wir jetzt eine Ergänzung zu unserem Spielzeug oben erfunden, das ganz unbedingt zu einem unbesorgten Fahrbetrieb mit einem Stromer gehört. Die Notwendigkeit dazu liegt in der vergleichsweise mickerigen Reichweite im Winterbetrieb, mit der man sorgsam umgehen muß. Ja, das war schön einfach mit der Benzinanzeige... da wußte man gleich, wie lange man noch ohne Nachtanken auskommen konnte. Aber wenn die elektrischen Verbraucher an Bord in die Größenordnung des Fahrstroms kommen, dann muß man haushalten! Ich meine, daß dieses "Spielzeug" schon werkseitig im Stromer eingebaut sein sollte.
Wobei mir noch eine Frage einfällt, wie lange halten e-getriebene Abschleppfahrzeuge, Schneeräumfahrzeuge, etc. durch? Zum Teil waren die 24h täglich unterwegs.


Darum würde ich mir weniger Gedanken machen; das werden mit Sicherheit ganz gewöhnliche Verbrenner sein, die vielleicht mit Wasserstoff oder mit Methan betankt ganz lange Strecken durchhalten können, und die in den Fahrerkabinen auch ganz wunderbar geheizt sein werden.

Sie ahnen es: Unter der Bedingung, daß synthetischer Treibstoff (Power to Gas) bezahlbar zur Verfügung steht, sind Stromer eine ziemliche Schnapsidee. Aber bitte nicht weitersagen. Darauf kommen die Hersteller von Stromern spätestens dann, wenn ein heller Kopf solche Fahrzeuge anbietet.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon JJazzGold » Di 15. Jan 2019, 11:02

"H2O"

Das sind jetzt sehr naheliegende Fragen. Das A und O dürfte eine brauchbare Anzeige der verfügbaren Batterieenergie (Batteriekapazität) sein. Die sagt Ihnen ja, wieviel Energie Sie noch entnehmen dürfen. Dann müssen Sie (sollten Sie dringend!) zu jedem der genutzten genannten Verbraucher die Nennleistung ermitteln, bevor Sie das erste Mal mit Ihrem Stromer losbrausen. Diese Daten gehören in Ihr Handy und in Ihr Tablet. Ihr lieber Mann sollte Ihnen ein kleines Programm schreiben, das es Ihnen erlaubt, nach aktueller Auswahl bestimmte unnötige Verbraucher aus der Rechnung zu entfernen. Dann können Sie dieses Programm ausrechnen lassen wie lange Sie noch mit der Festbeleuchtung und Heizung und, und, leben können.

Die Entnahme von Fahrstrom haben Sie bestimmt nicht unter Kontrolle. Da verbraucht der Stromer, was er braucht, um Sie zu bewegen oder stehen zu lassen. Wenn Ihr Tablet gut eingebunden ist, dann können Sie Ihre Rechnung immer von der automatisch abgelesene Batteriekapazität (XYZ kWh)ausgehend ablaufen lassen. Ansonsten müssen Sie diese Daten ablesen und eintippen... wie in der Steinzeit. Das sollte also automatisch gehen, wie wir hier lernen. Ihre zugeschalteten Verbraucher sind nicht so abhängig von Ihrem Fahrverhalten. Die sind entweder an oder aus. Dann bildet das Programm oder Sie mit Kopfrechnung die Summe der Anschlußleistungen multipliziert mit der künftigen Zeit der eingeschalteten Verbraucher, und dann findet Ihr Programm von allein die Zeit, bis Sie nur noch eine von Ihnen für nötig gehaltene Batteriekapazität bis zur nächsten Ladestation haben, also sämtliche Verbraucher mit Ausnahme des Fahrmotors ausschalten müssen. Hey, da haben wir beiden ein nützliches "Spielzeug" erfunden, das Teil der alten Tachoanzeige sein sollte. Man kann schließlich auch messen, wie im Augenblick die Batteriekapazität abnimmt und diese Abnahme extrapolieren. Die Anzeige kostet doch "nichts"!


Mein lieber Mann :) hat heute das Problem, aus FRA rauszukommen. Blödsinniger Streik. Aber der muss sich keine Gedanken darüber machen, ob ich auf einer AB liegen bleibe. Ich habe nicht vor, ein E-Auto zu erwerben. ;) Ich warte ganz gelassen und auf eine solide deutsche Automarke vertrauend auf das Modell "danach", sprich nach dem E-Auto.


Wieder sehr naheliegende Fragen! Natürlich könnte Ihr Hersteller vorhersagen, wieviel Batterieenergie bei welcher Außentemperatur und Fahrleistung in einer Zeiteinheit verbraucht wird. Aber ich fände es besser, wenn man diese Energieentnahmen mißt und die theoretische Abnahme der Batterieentnahme berechnet oder noch besser: die aktuelle Batteriekapazität ständig mißt. Dann sind Ihre Verbraucher gleich mit in der "Rechnung" (nein, in der Messung!) enthalten. Was Ihnen jetzt noch fehlt, das sind doch noch zwei Dinge: Die Entfernung bis zum nächsten Ladepunkt, die Ihnen das Navigationssystem liefern könnte. Also wieder automatische Übergabe oder selbst ist die Frau, die das abliest und eintippt. Dann könnte Ihnen Ihr Rechner sagen: Wenn Sie so weiter an die Batterie herangehen, dann bleiben Sie nach X km stehen und es ist sehr gut, wenn die Ladesäule näher ist als dieser Wert. Wieder haben wir jetzt eine Ergänzung zu unserem Spielzeug oben erfunden, das ganz unbedingt zu einem unbesorgten Fahrbetrieb mit einem Stromer gehört. Die Notwendigkeit dazu liegt in der vergleichsweise mickerigen Reichweite im Winterbetrieb, mit der man sorgsam umgehen muß. Ja, das war schön einfach mit der Benzinanzeige... da wußte man gleich, wie lange man noch ohne Nachtanken auskommen konnte. Aber wenn die elektrischen Verbraucher an Bord in die Größenordnung des Fahrstroms kommen, dann muß man haushalten! Ich meine, daß dieses "Spielzeug" schon werkseitig im Stromer eingebaut sein sollte.


Was hilft es mir zu wissen, wo die nächste Ladestation ist, wenn ich unerwartet Stunden im Stau stehe und es bewegt sich nichts vorwärts? Kommt dann der ADAC oder der THW mit einem Ladegerät vorbei und wie viele müssen diese Organisationen davon vorrätig halten? ;)


Darum würde ich mir weniger Gedanken machen; das werden mit Sicherheit ganz gewöhnliche Verbrenner sein, die vielleicht mit Wasserstoff oder mit Methan betankt ganz lange Strecken durchhalten können, und die in den Fahrerkabinen auch ganz wunderbar geheizt sein werden.

Sie ahnen es: Unter der Bedingung, daß synthetischer Treibstoff (Power to Gas) bezahlbar zur Verfügung steht, sind Stromer eine ziemliche Schnapsidee. Aber bitte nicht weitersagen. Darauf kommen die Hersteller von Stromern spätestens dann, wenn ein heller Kopf solche Fahrzeuge anbietet.


Ich sage nichts weiter, versprochen. Wir sind einer Meinung, dieses E-Auto kann und darf nicht der Technologieweisheit letzter Schluss sein. Weshalb es meiner Meinung nach in absehbarer Zeit zum Nischenprodukt werden wird. Die ersten Anzeichen bemerkt man bereits, siehe die Treibstoffgewinnung aus Klärschlamm.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon JJazzGold » Di 15. Jan 2019, 11:16

Kamikaze hat geschrieben:(14 Jan 2019, 16:09)

Dass Einsatzfahrzeuge mit leistungsintensiven Einsatzgebieten bald auf Elektroantrieb umgestellt werden halte ich für unwahrscheinlich - zumindest wenn man Power2X-Brennstoffe ausklammert. Man stelle sich vor, der Feuerwehrpumpe geht der "Saft" mitten im Einsatz aus...
Auch der Langstreckenverkehr wird noch auf die Elektrifizierung warten müssen, so lange es keine Möglichkeit gibt, die Fahrzeuge während der Fahrt nach zu laden.

Für Extrem-Stausituationen kann ich mir gut vorstellen, dass es einen ähnlichen "Energie-Service" durch Rettungsdienst/Feuerwehr/THW für E-Autos geben wird, wie das heute schon von mit Benzin und Diesel praktiziert wird. Da wird bei langen Stauzeiten im Winter auch heute schon Brennstoff (und Kaffee/Tee, Essen, Decken, etc.) an die Leute im Stau verteilt, denen der Treibstoff aus zu gehen droht, weil man im Winter die Heizung (durch laufenden Motor) als notwendig einstuft.
In Zukunft könnten halt stattdessen große Stromaggregate bzw. nahe Trafos und viele Kabel zum Einsatz kommen.
Auch werden bei solchen Einsatzlagen schon heute oft beheizte Zelte aufgebaut, in denen sich die Leute aufwärmen und mit Flüssigkeit/Nahrung versorgen können.
Das gleiche gilt übrigens für den Sommer. Da braucht es eben keine Heizung, sondern Schatten und Wasser.
Solche Extremstaus hat es aber glücklicherweise nur recht selten (wenn auch immer noch zu oft). Meist finden die entsprechenden Hilfsorganisationen eine Möglichkeit den Stau schon weit vor einer derartigen Extremlage ab zu bauen/auf zu lösen.
Wie sich das im Detail auswirkt, dass der Energievorrat grundsätzlich deutlich enger bemessen sein wird, als heute (ein nur zu 1/4 voller Benzintank reicht im Standgas etliche Stunden), bleibt ab zu warten, aber ich gehe davon aus, dass auch dieses Thema beherrschbar werden wird, wenn es notwendig wird.


Siehe meine Antwort an H2O.
Mir hat die Verkehrssituation der letzten Wochen gezeigt, dass für mich definitiv kein E-Auto infrage kommt. Das ist ein Auto für den Stadt- und Kurzstreckenverkehr. Für die Langstrecke ist ein E-Auto meines Erachtens ungeeignet.
Ich warte ab, bis etwas Belastbareres auf dem Markt ist.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon garfield336 » Di 15. Jan 2019, 11:20

Renault Zoe war das meistverkaufte Elektroauto in Europa 2018.

Ist der Wagen so gut?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon garfield336 » Di 15. Jan 2019, 11:21

JJazzGold hat geschrieben:(15 Jan 2019, 11:16)

Siehe meine Antwort an H2O.
Mir hat die Verkehrssituation der letzten Wochen gezeigt, dass für mich definitiv kein E-Auto infrage kommt. Das ist ein Auto für den Stadt- und Kurzstreckenverkehr. Für die Langstrecke ist ein E-Auto meines Erachtens ungeeignet.
Ich warte ab, bis etwas Belastbareres auf dem Markt ist.


Ich denke das wird sich nie ändern.

Ich hoffe da auf Brennstoffzellen für den überlandverkehr.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 15. Jan 2019, 11:29

Die ersten Anzeichen bemerkt man bereits, siehe die Treibstoffgewinnung aus Klärschlamm.


Diese Verfahren muß man vermutlich als eine Untergruppe der Biogasanlagen betrachten. Vielleicht kann man Klärschlämme und Bioabfälle in einem günstigen Mengenverhältnis verrühren, bevor der Gärvorgang abläuft, der Methan (CH4) und CO2 ausscheidet.

Das dort entstehenden CO2 kann man wieder günstig der Methanisierung von Wasserstoff 2*H2 + CO2 + Energie = CH4 + O2 zuführen. Nein, von Chemie habe ich keine rechte Ahnung! ;)

Und Wasserstoff H2 kann man wieder aus Wasser mit Elektrolyse gewinnen; den benötigten Strom aus Windrädern oder Photovoltaik.

Noch sind wir also nicht ganz verloren... zumindest Rettungs- und Räumfahrzeuge werden wir in Zukunft noch vernünftig betreiben können. Und wenn Sie heute schon die Zukunftsangst packen sollte: Methanmotoren gibt es als CNG-Motoren von VW im VW up! und einigen anderen Modellen. H2 mit Brennstoffzellen wirkt als Superbatterie für einen Elektromotor; da müssten Sie auf Toyota oder Hyundai überwechseln und etwas Geld mitbringen. Auf jeden Fall wird so Ihr Heizungsproblem durch Abwärme des Verbrennungsmotors oder der Brennstoffzelle gelöst.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 15. Jan 2019, 11:32

garfield336 hat geschrieben:(15 Jan 2019, 11:21)

Ich denke das wird sich nie ändern.

Ich hoffe da auf Brennstoffzellen für den überlandverkehr.


Wenn Sie Geld genug mitbringen, dann gibt es schon heute Serienfahrzeuge Miraii von Toyota und NEXO von Hyundai mit 5 Jahren Garantie.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 15. Jan 2019, 11:39

Das ist ein E-Auto für den Stadt- und Kurzstreckenverkehr.


Genau so sieht es derzeit aus. Weil Kurzstrecke < 100 km altersbedingt meine Grenze sein wird, könnte ich mir getrost einen Stromer zulegen, wenn mein Lupo 3L nicht mehr mitspielen sollte. Aber noch tut er es wie eine "1". :thumbup:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon garfield336 » Di 15. Jan 2019, 11:47

H2O hat geschrieben:(15 Jan 2019, 11:32)

Wenn Sie Geld genug mitbringen, dann gibt es schon heute Serienfahrzeuge Miraii von Toyota und NEXO von Hyundai mit 5 Jahren Garantie.


Ich weiss das, aber das ist noch nicht voll ausgereift. Das braucht noch ein paar Jahre bis das voll durchschlagen wird, oder auch nicht..
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 15. Jan 2019, 12:11

garfield336 hat geschrieben:(15 Jan 2019, 11:47)

Ich weiss das, aber das ist noch nicht voll ausgereift. Das braucht noch ein paar Jahre bis das voll durchschlagen wird, oder auch nicht..


Wo wittern Sie denn bei Toyota und Hyundai Unreifes? Die geben Ihnen 5 Jahre Garantie auf ihre Fahrzeuge. Unreif sind allenfalls die Fahrzeugpreise und die Tankstellendichte. Aber bei den Tankstellen wird sich etwas tun (müssen), schon wegen der Lastkraftwagen mit Brennstoffzellen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon garfield336 » Di 15. Jan 2019, 14:22

H2O hat geschrieben:(15 Jan 2019, 12:11)

Wo wittern Sie denn bei Toyota und Hyundai Unreifes? Die geben Ihnen 5 Jahre Garantie auf ihre Fahrzeuge. Unreif sind allenfalls die Fahrzeugpreise und die Tankstellendichte. Aber bei den Tankstellen wird sich etwas tun (müssen), schon wegen der Lastkraftwagen mit Brennstoffzellen.


Tja alles gehört aber irgendwie zusammen nicht ?

Aber auch Wasserstofffahrzeuge sind reine Stromer.... der Unterschied ist die Batterie.. :)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 15. Jan 2019, 14:53

garfield336 hat geschrieben:(15 Jan 2019, 14:22)

Tja alles gehört aber irgendwie zusammen nicht ?

Aber auch Wasserstofffahrzeuge sind reine Stromer.... der Unterschied ist die Batterie.. :)


Ja klar, aber welcher Unterschied: NEXO 700 km Reichweite, Miraii 500 km Reichweite nach Datenblatt. Und beide brauchen auch eine (verhältnismäßig kleine) Batterie zur Pufferung bei Beschleunigung und Bremsen. Man muß auch noch feststellen, daß beide Hersteller schon seit mindestens 5 Jahren Serienfahrzeuge dieser Art verkaufen... leider recht teure.

Sicher ist die Tankstellendichte ein Problem. Aber das wird sich bald erledigt haben, weil eben Trucks auf Batteriegrundlage zu wenig Reichweite bieten. Da kommt mit Sicherheit der Wasserstoff als Energieträger ins Spiel. Oder Methan. Da hat VW etwas im Programm. Leider auch ein zu dünnes Tankstellennetz in Westpolen. Noch nichts zwischen Stettin und Breslau oder Posen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mi 16. Jan 2019, 23:29

Die Experten des ADAC haben beim Verbrauch auch darauf geachtet, wie effizient die verschiedenen Elektromotoren mit der Energie umgehen. Denn beim "Tanken" eines E-Autos kommt es zu "Ladeverlusten", das heißt, es wird mehr Energie verbraucht als letztlich in der Batterie ankommt. Analog kann man sich das für den Verbrenner so vorstellen, als würden beim Tanken einige Liter Sprit verschüttet.

Obwohl die Energie letztlich verlorengeht, muss der Kunde trotzdem dafür zahlen. Deshalb wurde der Ladeverlust in die Verbrauchswerte mit eingerechnet. Der ADAC Test zeigt, dass diese Ladeverlust zum Teil sehr groß sein können. So sind, um die 100-kWh-Batterie des Tesla Model X100 D komplett aufzuladen, 108,3 kWh nötig. Über acht kWh gehen demnach beim Model X während des Ladevorgangs verloren. Auch beim Opel Ampera-e (67,4 zu 60kWh) und beim BMWi3 (32,6 zu 27,2 kWh) ist der Ladeverlust hoch.


https://efahrer.chip.de/e-wissen/wie-vi ... -das_10223


3. Kaufpreis-Reichweiten-Verhältnis: So viel Reichweite gibt es für das Geld...auch da...

4. Auf die Gesamtkosten kommt es an.....

Wie auch bei Verbrennern sind die Anschaffungskosten noch lange nicht alles. Neben dem Kaufpreis, der bei Elektroautos - den Umweltprämien zum Trotz - höher als bei Diesel oder Benzin-Fahrzeugen ist, müssen auch noch Wartung, Reparaturkosten, Versicherung und Wertverlust mit einbezogen werden. Während Wartung und Kundendienst tendenziell preiswerter ausfallen als bei Verbrennern, ist der Wertverlust - bedingt durch den höheren Grundpreis - bei Elektroautos höher.

Der ADAC Ecotest zeigt, dass es bei Reichweite, Verbrauch und Preis deutliche Unterschiede zwischen den Modellen gibt. Trotzdem schneiden alle Fahrzeuge beim Umweltverhalten gut oder sehr gut ab. Alle Elektro-Autos erreichen vier oder fünf Sterne im ADAC-Test. Bezieht man allerdings den kompletten Lebenszyklus des E-Autos inklusive Herstellung der Batterie mit ein, sieht die Bilanz nicht mehr so gut aus. Denn bei der Batterieherstellung wird viel CO2 emittiert. Außerdem hängt die Umweltfreundlichkeit eines E-Autos stark davon ab, wie der Strom erzeugt wurde, mit dem es geladen wird.



Schlamm drüber Blues.... Koste es was es wolle... :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 19. Jan 2019, 17:05

Raskolnikof hat geschrieben:(14 Jan 2019, 16:03)

Auch das ist eine Frage, die derzeit nicht ernst genommen werden kann. Elektrisch angetriebene Abschleppfahrzeuge, Schneeräumfahrzeuge, 38-Tonner Fernlastzüge etc. wird es so schnell nicht geben. Erst kommen mal PKWs, Zustellfahrzeuge kleinerer Bauart für die Brief- und Paketzustellung und aktuell Busse für den ÖPNV. Alles andere muss noch warten.

Wenn es so ist sollten Fahrverbote auch warten .
Insgesamt ist die Quote der E und Gasbetriebenen Busse gering . Lediglich 16 % . Drei Viertel der bezuschussten Busse
bei Neuanschaffungen sind Dieselbusse .
Minister Althusmann sieht derzeit wenig Möglichkeiten mit Druck durch das Land NS daran etwas zu ändern .
E Busse sind angesichts mangelnder Produktkapazitäten nur schwer zu beschaffen .
Hinzu kommen fehlende Ladekapazitäten .Aber das die überall fehlen wird ja von einigen Usern angezweifelt .
Die Zahl der Neuzulassungen bei E Fahrzeugen sagt doch eindeutig aus ,dass diese Autos auf nur wenig Gegenliebe
bei Verbrauchern stoßen . VW gibt bekannt dass die Preise für Kleinwagen mit E Motoren steigen werden .
Das I.D .Modell soll 30000,-€ kosten Reichweite lediglich 300 km . Wer bracht so ein Auto ?
Die überwiegende Mehrheit der Autofahrer nicht .
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mo 21. Jan 2019, 16:00

@ Streicher hatte im Strang e-bikes auf ein FC-bike eines französischen Herstellers hingewiesen, das mit einer (kleinen) Tankfüllung Wasserstoff einen Fahrbetrieb bis 100 km zuläßt. Nachgetankt, und weiter geht's. Ein recht elegantes Mofa, leider etwas teuer.

https://ebike-news.de/pragma-praesentie ... -0/171260/

Die Brennstoffzelle dieses FC-bike-Herstellers dürfte sich erweitern ("skalieren") lassen. Dann könnte man sich doch vorstellen, ein Hybridfahrzeug mit "dicker" Pufferbatterie für Beschleunigung (Anfahren, Bergfahrt, Überholvorgänge) und Bremsen (Energierückgewinnung, "Rekuperation") zu bauen, in dem eine solche Brennstoffzelle als Stromgenerator gerade so viel Leistung abgibt, daß das Fahrzeug in stetiger Fahrt auf 140 km/h gehalten werden kann, und bei weniger Leistungsbedarf die Batterie nachlädt wie einer der schon lange eingesetzten "range extender". Vielleicht läßt sich in diesem Leistungsbereich die Fahrstrombatterie eines e.Go LIFE auf 30 km Reichweite vermindern, und mit Brennstoffzelle ständig nachladen, daß also seine Reichweite von der Größe des Wasserstofftanks abhängig ist?.

Im Grundsatz ist dieser Gedanke auch schon umgesetzt worden in einem Flugzeug: Start und Steigflug mit Batteriehilfe, stetiger Flug mit Brennstoffzelle.
https://www.br.de/themen/wissen/hy4-bre ... r-100.html

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