Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

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Ger9374
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Ger9374 » Fr 14. Jun 2019, 22:02

Unbeachtet wer regiert, das duale System hätte verpflichtet werden müssen die Wertstoffe an zertifizierte Betriebe weiter zu geben die deren Verarbeitung gewährleisten können. Das dürfte nicht unmöglich sein.Müllexport oder Verbrennung müssten ausgeschlossen werden.Das Problem der Sortenunreinheit
kann nicht ewig als Ausrede gelten.
Müll ist ein Milliardengeschäft, die neuesten Trennungsanlagen sowie die Forschung an der zersetzbarkeit von Plastik schreiten immer weiter voran.
Und hier werden Rohstoffe verbrannt!!
Der zu fördernde Wille der Bürger zur Trennung von Müll wird so böswilligst
als sinnlos hintertrieben .
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Teeernte
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Teeernte » Fr 14. Jun 2019, 22:22

Bielefeld09 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 21:49)

Ach wenn es doch so einfach ist.
Was würden denn die Politiker der AfD anders machen?
Wissen Sie da eine Antwort? :?:


Ich warne vor AfD. Was die machen würden---das (meine ich) wissen die selbst noch nicht.

Aber allgemein - Müllexport in unterentwickelte Länder - ....Computerschrott nach Afrika.... - Kunstoff nach Indien/Pakistan .... da braucht man nur Grundschule - um zu wissen was damit passiert.

Oder bist Du da überfordert ?...dass Du fragst ?
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Teeernte » Fr 14. Jun 2019, 22:30

Ger9374 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:02)

Unbeachtet wer regiert, das duale System hätte verpflichtet werden müssen die Wertstoffe an zertifizierte Betriebe weiter zu geben die deren Verarbeitung gewährleisten können. Das dürfte nicht unmöglich sein.Müllexport oder Verbrennung müssten ausgeschlossen werden.Das Problem der Sortenunreinheit
kann nicht ewig als Ausrede gelten.
Müll ist ein Milliardengeschäft, die neuesten Trennungsanlagen sowie die Forschung an der zersetzbarkeit von Plastik schreiten immer weiter voran.
Und hier werden Rohstoffe verbrannt!!
Der zu fördernde Wille der Bürger zur Trennung von Müll wird so böswilligst
als sinnlos hintertrieben .


:thumbup:

Kleiner widerspruch zur Zersetzbarkeit von Kunstoff.... der "Zersetzbare" ist (im Moment) noch mehrfach unökologischer als normaler Kunstoff..

...und ...ob eine kaputte Kunstofftüte/Autoreifen...oder ein alter Anorak verheizt wird... ist doch nun nicht dass große Drama....Recyclingstrom...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 14. Jun 2019, 22:58

Teeernte hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:22)

Ich warne vor AfD. Was die machen würden---das (meine ich) wissen die selbst noch nicht.

Aber allgemein - Müllexport in unterentwickelte Länder - ....Computerschrott nach Afrika.... - Kunstoff nach Indien/Pakistan .... da braucht man nur Grundschule - um zu wissen was damit passiert.

Oder bist Du da überfordert ?...dass Du fragst ?

Liebe Teeernte,
es ist schön, das Sie mich und andere vor der AfD warnen und vor möglichen Überforderungen schützen wollen.
Aber nun bezichtigen Sie mal nur einen Politiker namentlich,
der die Lieferung von Computerschrott nach Afrika genehmigt?
Oder bezichtigen Sie doch einmal einen Politiker,
der die Lieferung von Plastikmüll/Kunststoff nach Indien/Pakistan legalisiert.
Nennen Sie hier Namen und Fraktionszugehörigkeit!
Oder behaupten Sie hier einfach nur Dinge, die in der Grundschule einfach erlernbar sind,
aber in der Gegenwart mit einer globalen Wirtschaft nur sehr schwer zu steuern sind?
Sehen Sie, das die AfD an dieser Stelle Abhilfe verspricht?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Tomaner » Sa 15. Jun 2019, 00:19

jack000 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 20:31)

Haben die nicht ansatzweise. Die wissen nicht, wie man sich selbst ernährt und alleine die Existenz von den BKs (Die meist in dem Alter sind) und teilweise sogar in Asylbewerberheimem gruppenvergewaltigt werden, bedeutet das die nicht in der Lage sind über ihre Entscheidungen Konsequenzen zu tragen.
=> Und wenn man denkt, das kann gar nicht mehr übertroffen werden: https://daserste.ndr.de/panorama/archiv ... in100.html

=> Und ja, ich lehne es konsequent ab von solchen Bratpfannen Entscheidungen fällen zu lassen, die irgendwelche Konsequenzen auf meine Lebensführung haben könnten!

Das sehen Politidioten sicherlich so, die davon ausgehen, Leute oder eine politdeinteressierte Jugend, wählt sie. Je mehr sich jemand, eben auch Jugendliche mit Politik beschäftigen, und damit mit ihren Interessen, so weniger haben rechte eine Chance.
Wie anmaßend ist es eigendlich, wenn eine AfD mit 70 jährigen Knackern alleine bestimmen sollte, wie die Jugend ihre Zukunft zu gestalten hat? Nein, eine Jugend kann durchaus, und sie hat auch das Recht dazu, ihre Vorstellungen von ihrer Zukunft vormulieren. Es wäre ja nicht so, dass AfD, im Falle sie würde sich irren, auch nur ein bischen Verantwortung übernehmen will. Es gibt, ähnlich wie bei Nazis, nur den Egoismus, Hauptsache wir haben 13 Jahre gut gelebt, egal wenn dafür Millionen ins Gras beißen müssen.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 15. Jun 2019, 01:05

Tomaner hat geschrieben:(15 Jun 2019, 00:19)

Das sehen Politidioten sicherlich so, die davon ausgehen, Leute oder eine politdeinteressierte Jugend, wählt sie. Je mehr sich jemand, eben auch Jugendliche mit Politik beschäftigen, und damit mit ihren Interessen, so weniger haben rechte eine Chance.
Wie anmaßend ist es eigendlich, wenn eine AfD mit 70 jährigen Knackern alleine bestimmen sollte, wie die Jugend ihre Zukunft zu gestalten hat? Nein, eine Jugend kann durchaus, und sie hat auch das Recht dazu, ihre Vorstellungen von ihrer Zukunft vormulieren. Es wäre ja nicht so, dass AfD, im Falle sie würde sich irren, auch nur ein bischen Verantwortung übernehmen will. Es gibt, ähnlich wie bei Nazis, nur den Egoismus, Hauptsache wir haben 13 Jahre gut gelebt, egal wenn dafür Millionen ins Gras beißen müssen.

Lieber Tomaner,
was sind denn bitteschön Politidioten?
Und seit wann besteht die Afd aus nur 70 jähr. Knacker/innen?
Denen laufen junge Leute auch zu!
So einfach ist das mit der AfD nicht!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Schnitter » Sa 15. Jun 2019, 01:22

jack000 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 20:31)
Haben die nicht ansatzweise.


Gott sei Dank leben wir in einem Land in dem nicht Typen wie du darüber bestimmen können ob 16jährige ihre politische Meinung kund tun dürfen oder nicht.

Ich gönne sogar Klima-Aluhüten wie Weidel oder Storch ihre Meinung auch wenn die offensichtlich geistig jünger sind als der durchschnittliche 16jährige :D
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Senexx » Sa 15. Jun 2019, 02:16

Schnitter hat geschrieben:(15 Jun 2019, 01:22)

Gott sei Dank leben wir in einem Land in dem nicht Typen wie du darüber bestimmen können ob 16jährige ihre politische Meinung kund tun dürfen oder nicht.

Ich gönne sogar Klima-Aluhüten wie Weidel oder Storch ihre Meinung auch wenn die offensichtlich geistig jünger sind als der durchschnittliche 16jährige :D

16jährige dürfen ihre Meinung kundtun. Sie müssen halt nur lernen, mit Widerspruch zu leben. Diese schmerzhafte Erfahrung können wir ihnen nicht ersparen.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 15. Jun 2019, 02:33

Senexx hat geschrieben:(15 Jun 2019, 02:16)

16jährige dürfen ihre Meinung kundtun. Sie müssen halt nur lernen, mit Widerspruch zu leben. Diese schmerzhafte Erfahrung können wir ihnen nicht ersparen.

Na, haben Sie schon Gummigeschosse, Tränengas und Wasserwerfer bereitgestellt?
Sie hätten ja auch Dialogbereitschaft signalisieren können,
aber schießen, knüppeln und Wasserwerfer sind einfacher, oder?
Wie wenig Sie doch von Politik verstehen!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Tomaner » Sa 15. Jun 2019, 05:20

Senexx hat geschrieben:(15 Jun 2019, 02:16)

16jährige dürfen ihre Meinung kundtun. Sie müssen halt nur lernen, mit Widerspruch zu leben. Diese schmerzhafte Erfahrung können wir ihnen nicht ersparen.

Welchen Widerspruch? Von den irren Menschenhassern und Rechtsknallern, die die Menschheit in den Abgrund führen wollen? Es ist da einfach umgekehrt, wenn du von diesen Typen gelobt wirst, sollte man sofort darüber nachdenken, was man falsch gemacht hat.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon peterkneter » Sa 15. Jun 2019, 09:01

Das Erstarken der AfD hat natürlich mehrere Ursachen. Eine, die meist wenige beleuchtet wurde ist, dass es im Osten keine so starke Parteienbindung gibt wie im Westen. Im Osten wurde 40 Jahre lang zu 99% SED gewählt. So wurde es zumindest von der SED behauptet. In Ostdeutschland gibt es also seit Jeher eine Skepsis gegenüber von Parteien (Mal von denen Wählern abgesehen, die die SED aus überzeugung gewählt haben). 1990 wurde der Einheitskanzler Kohl gewählt 1994 nach nicht gehaltenen Wahlversprechen gab es schon den ersten Dämpfer und 1998 dann schließlich die Abwahl von Kohl, maßgeblich durch Stimmen im Osten. Dann hat man es mal mit der SPD versucht aber wurde auch hier davon enttäuscht, dass Versprechen nicht eingehalten wurden. Im Osten ist die Frustrationstoleranz bisweilen viel niedriger als im Westen, was die Parteiarbeit angeht. Im Westen ist man geduldiger oder eben einfach traditionell länger mit einer Partei verbandelt und löst sich zaghafter von ihr. Jetzt suchen die Ostdeutschen nach Verbleibenden Möglichkeiten nachdem es mit CDU und SPD nicht funktioniert hat gehen die einen ins NIchtwählerlager und die anderen verteilen sich auf die übrigen Parteien und auf die "Neue" Partei AfD. Das kommt vielleicht noch dazu: Die Lust etwas Auszuprobieren. In Ostdeutschland musste während der SED-Diktatur auf so viel verzichtet werden, dass man danach alles mögliche ausprobiert hat. Hat man die ersten Jahr die CDU veruscht, so probierte man es dann mit der SPD, dan merkte man, dass sich nichts änderte und versuchte es bei der Linken und landete dann bei der AfD. Das ist jetzt sicher etwas überspitzt aber es hat alles mit der Tradition zu tun. Einer Tradition der Verbundenheit mit Parteien im Westen und einer Tradition den Staat in Frage zu stellen und Alternativen zu versuchen.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Woppadaq » Sa 15. Jun 2019, 09:26

peterkneter hat geschrieben:(15 Jun 2019, 09:01)

Das Erstarken der AfD hat natürlich mehrere Ursachen. Eine, die meist wenige beleuchtet wurde ist, dass es im Osten keine so starke Parteienbindung gibt wie im Westen. Im Osten wurde 40 Jahre lang zu 99% SED gewählt. So wurde es zumindest von der SED behauptet. In Ostdeutschland gibt es also seit Jeher eine Skepsis gegenüber von Parteien (Mal von denen Wählern abgesehen, die die SED aus überzeugung gewählt haben). 1990 wurde der Einheitskanzler Kohl gewählt 1994 nach nicht gehaltenen Wahlversprechen gab es schon den ersten Dämpfer und 1998 dann schließlich die Abwahl von Kohl, maßgeblich durch Stimmen im Osten. Dann hat man es mal mit der SPD versucht aber wurde auch hier davon enttäuscht, dass Versprechen nicht eingehalten wurden. Im Osten ist die Frustrationstoleranz bisweilen viel niedriger als im Westen, was die Parteiarbeit angeht. Im Westen ist man geduldiger oder eben einfach traditionell länger mit einer Partei verbandelt und löst sich zaghafter von ihr. Jetzt suchen die Ostdeutschen nach Verbleibenden Möglichkeiten nachdem es mit CDU und SPD nicht funktioniert hat gehen die einen ins NIchtwählerlager und die anderen verteilen sich auf die übrigen Parteien und auf die "Neue" Partei AfD. Das kommt vielleicht noch dazu: Die Lust etwas Auszuprobieren. In Ostdeutschland musste während der SED-Diktatur auf so viel verzichtet werden, dass man danach alles mögliche ausprobiert hat. Hat man die ersten Jahr die CDU veruscht, so probierte man es dann mit der SPD, dan merkte man, dass sich nichts änderte und versuchte es bei der Linken und landete dann bei der AfD. Das ist jetzt sicher etwas überspitzt aber es hat alles mit der Tradition zu tun. Einer Tradition der Verbundenheit mit Parteien im Westen und einer Tradition den Staat in Frage zu stellen und Alternativen zu versuchen.


Das trifft es ziemlich gut. Sag ich, als ehemaliger Ossi (obwohl für manchen Berlin ja auch zum Osten gehört...)

Im Übrigen würd ich mal von diesem Wort "Frust" herunterkommen, es macht die Ossis zu sehr zu Dauer-Verbitterten, was sie so meist nicht sind. "Eifersucht" trifft es eher, so komisch sich das anhört, aber man darf nicht vergessen, dass nicht materielle Not zur Wende geführt hat, sondern der ständige Vergleich mit dem Westen. Die Hoffnung war gross für die Ossis, dass sie mit dem Westen gleich ziehen, ihn vielleicht sogar überholen könnten, stattdessen fühlen sie sich durch die Wiedervereinigung quasi als Abhängige vom Westen, mit kaum Möglichkleiten, ihr eigenes Schicksal im etwas grösseren Massstab in die Hände zu nehmen. Da, wo ihnen das doch mal gelingt, wird es von den Medien auch meist ignoriert, als ob ein selbstbewusster Osten eine Bedrohung darstellt.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon peterkneter » Sa 15. Jun 2019, 09:31

Woppadaq hat geschrieben:(15 Jun 2019, 09:26)

Das trifft es ziemlich gut. Sag ich, als ehemaliger Ossi (obwohl für manchen Berlin ja auch zum Osten gehört...)

Im Übrigen würd ich mal von diesem Wort "Frust" herunterkommen, es macht die Ossis zu sehr zu Dauer-Verbitterten, was sie so meist nicht sind. "Eifersucht" trifft es eher, so komisch sich das anhört, aber man darf nicht vergessen, dass nicht materielle Not zur Wende geführt hat, sondern der ständige Vergleich mit dem Westen. Die Hoffnung war gross für die Ossis, dass sie mit dem Westen gleich ziehen, ihn vielleicht sogar überholen könnten, stattdessen fühlen sie sich durch die Wiedervereinigung quasi als Abhängige vom Westen, mit kaum Möglichkleiten, ihr eigenes Schicksal im etwas grösseren Massstab in die Hände zu nehmen. Da, wo ihnen das doch mal gelingt, wird es von den Medien auch meist ignoriert, als ob ein selbstbewusster Osten eine Bedrohung darstellt.

Absolut. Wobei Frust gegenüber von Parteien nicht als negativ zu betrachten ist. Manche Parteien verlangen einem schon viel Frustrationstoleranz ab und irgendwann ist natürlich das Maß voll. Lustig, dass du ehemaliger Ossi bist ich bin Wahlossi aus dem Westen und denke, dass ich das mittlerweile recht gut nachfühlen kann, was hier die allgemeine und die politische Stimmung betrifft.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Tomaner » Sa 15. Jun 2019, 10:19

peterkneter hat geschrieben:(15 Jun 2019, 09:01)

Das Erstarken der AfD hat natürlich mehrere Ursachen. Eine, die meist wenige beleuchtet wurde ist, dass es im Osten keine so starke Parteienbindung gibt wie im Westen. Im Osten wurde 40 Jahre lang zu 99% SED gewählt. So wurde es zumindest von der SED behauptet. In Ostdeutschland gibt es also seit Jeher eine Skepsis gegenüber von Parteien (Mal von denen Wählern abgesehen, die die SED aus überzeugung gewählt haben). 1990 wurde der Einheitskanzler Kohl gewählt 1994 nach nicht gehaltenen Wahlversprechen gab es schon den ersten Dämpfer und 1998 dann schließlich die Abwahl von Kohl, maßgeblich durch Stimmen im Osten. Dann hat man es mal mit der SPD versucht aber wurde auch hier davon enttäuscht, dass Versprechen nicht eingehalten wurden. Im Osten ist die Frustrationstoleranz bisweilen viel niedriger als im Westen, was die Parteiarbeit angeht. Im Westen ist man geduldiger oder eben einfach traditionell länger mit einer Partei verbandelt und löst sich zaghafter von ihr. Jetzt suchen die Ostdeutschen nach Verbleibenden Möglichkeiten nachdem es mit CDU und SPD nicht funktioniert hat gehen die einen ins NIchtwählerlager und die anderen verteilen sich auf die übrigen Parteien und auf die "Neue" Partei AfD. Das kommt vielleicht noch dazu: Die Lust etwas Auszuprobieren. In Ostdeutschland musste während der SED-Diktatur auf so viel verzichtet werden, dass man danach alles mögliche ausprobiert hat. Hat man die ersten Jahr die CDU veruscht, so probierte man es dann mit der SPD, dan merkte man, dass sich nichts änderte und versuchte es bei der Linken und landete dann bei der AfD. Das ist jetzt sicher etwas überspitzt aber es hat alles mit der Tradition zu tun. Einer Tradition der Verbundenheit mit Parteien im Westen und einer Tradition den Staat in Frage zu stellen und Alternativen zu versuchen.


"....,dass sich nichts änderte ......"

Was aber nicht sein kann, denn die Veränderungen waren total massiv. Wenn man während der Wende in der DDR war, erkennt man sie doch heute nicht mehr. Ich denke es ist etwas anderes. Politische Entscheidungen haben immer positive und negative Auswirkungen nach sich. Erhöhe ich beispielsweise die löhne um 10 Prozent, hat erst mal Kapitalseite 10 Prozent weniger und Arbeitnehmerseite mehr. Dies hat dann aber noch weiter Auswirkungen, wie Kaufkraft steigt und damit positives für Wirtschaft, kann aber auch ein Urlaub mehr sein und Gelder fließen ins Ausland, natürlich auch ansparen und Geld auf Bank bringen. Was ich meine ist, macht man eine politische Entscheidung drehen sich viele Rädchen einige zurück, andere vor und wiederum einige erst zurück, um dann später wieder vor zu gehen. Genau das ist das, denke ich, was viele nicht verstehen. Viele glauben es gäbe "die" politische "Superentscheidungen" und alles entwickelt sich ins Positive, also alle und wirklich alle Rädchen drehen sich nach vorne. Im Falle der AfD nennt man dies Populismus, so zu tun als gäbe es die leichte Lösung und alle wären glücklich.

Einen weiter Aspekt dürfte sein, die Presse. Wir haben eine freie Presse mit verschiedensten Richtungen, wo einmal mehr in die eine und woanders in andere Richtung geschrieben wird. Im Gegensatz dazu, wie damals DDR, heute noch Russland, Türkei usw. gibt es freie Presse nicht. Da hat man den sogenannten "starken Mann" Putin oder Erdogan und jede Presse schreibt exakt was dessen Richtung ist. Nimmt man dann noch den Nationalstolz, sogar von Türken die in 3. Generation in Deutschland leben, geht eben auch der Wunsch einiger Deutschen in Richtung, so einen starken mnan zu haben, der dann alles für sie regelt. Genauer hinzuschauen macht man nicht, denn dies hat so seinen Preis, Renten in Russland liegen nach unseren Verhältnissen mal bei 200 bis 300 Euro, weit unseren Harz4 Satz.

Dann glaube ich noch, es gibt die Vorstellung, gestern eine politische entscheidung treffen und heute schon voll in den Genuss dieser zu kommen. Ist die Entscheidung dann falsch, kann mann sie morgen ändern und hat übermorgen, ohne jeglich Nachwirkungen, den neuen Effekt. Dass dies nicht so ist, sieht man an Brexit, der sich unendlich hinzieht, warscheinlich dann nur Verlierer kennt und sollten dadurch auch in England hundertausende Arbeitsplätze verloren gehen, sind diese nicht wieder sofort da, wenn man in EU wieder rein möchte.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Tomaner » Sa 15. Jun 2019, 10:26

peterkneter hat geschrieben:(15 Jun 2019, 09:31)

Absolut. Wobei Frust gegenüber von Parteien nicht als negativ zu betrachten ist. Manche Parteien verlangen einem schon viel Frustrationstoleranz ab und irgendwann ist natürlich das Maß voll. Lustig, dass du ehemaliger Ossi bist ich bin Wahlossi aus dem Westen und denke, dass ich das mittlerweile recht gut nachfühlen kann, was hier die allgemeine und die politische Stimmung betrifft.

Was den Frust angeht, nimmt man SPD wird die ja brutalst abgestraft. Aber vor allem dürften Ostbürger von Mindeslohn profitiert haben. Früher in Rente gehen, sich das Thema zu hohe Mieten angehen, überhaupt Ansprechpartner für soziale Gerechtigkeiten zu haben, ist doch nicht total falsch. Betrachtet man aber politische Landschaft, wird SPD dafür bitter bestraft, eine AfD aber belohnt, für eine Nulleistung. Außer gegen Ausländer zu hetzen und ein paar total neoliberle Rezepte ist da nichts, noch nicht mal eine Rentenprogramm.

Jetzt wie AfD sich Putin unterzuordnen, stellt doch Wiedervereinigung in Frage. Dann hätte man sich doch Unabängig machen können, und mit politische Entwicklung Russlands heute das gehabt, was einge AfDler wünschen. Zu blöd nur wäre, man hätte dann den direkten Vergleich mit Westdeutschland, also Arbeitsplätze, Renten und außerhalb der EU zu sein. Ignoriert man einfach, 2000 Milliarden die in DDR investiert wurden, Vorteile durch EU und Euro und tut einfach so, man könne alles haben? Vielleicht sogar demokratische Nazis?
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Teeernte » Sa 15. Jun 2019, 13:08

Bielefeld09 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:58)

Liebe Teeernte,
es ist schön, das Sie mich und andere vor der AfD warnen und vor möglichen Überforderungen schützen wollen.
Aber nun bezichtigen Sie mal nur einen Politiker namentlich,
der die Lieferung von Computerschrott nach Afrika genehmigt?
Oder bezichtigen Sie doch einmal einen Politiker,
der die Lieferung von Plastikmüll/Kunststoff nach Indien/Pakistan legalisiert.
Nennen Sie hier Namen und Fraktionszugehörigkeit!
Oder behaupten Sie hier einfach nur Dinge, die in der Grundschule einfach erlernbar sind,
aber in der Gegenwart mit einer globalen Wirtschaft nur sehr schwer zu steuern sind?
Sehen Sie, das die AfD an dieser Stelle Abhilfe verspricht?


Bielefeld,

ja, wo ich schreib hab ich Ahnung.

Bei Abfall ist es relativ einfach - man erklärt den Abfall als "Wirtschaftsgut" - und schon kann keiner reinreden. Ein LOCH in der Gesetzgebung.

Grob kann man definieren Abfall ist - der Eigentümer will es loswerden,
es ist ein Stoffgemisch,
und der Wert ist negativ.

Müll - man muss zuzahlen - auf dem Recyclinghof. NEbenbei gibt es aber auch Wirtschaftsgut - wo man aus "Abfall" wieder etas baut, Beispiel Altpapier.

Nebenbei muss man wissen, dass Transporte von Reichen Staaten in arme Länder meistens günstig sind (in die Richtung ist Frachtmangel).
Es wird normalerweise WENIG aber teuere Ware versand - umgekehrt kommt VIEL aber billig.

Hab ich nun 3000 Kubikmeter Computerschrott - und man wünscht Entsorgung - ist das in D teuer. Der Kubikmeter rund 100 bis 500 Eu. (Unternehmen)

Also verkauft man 100 mal 300 Bildschirme und 300 Rechner nach Nigeria - da sitzen Kinder die am offenen Feuer den Kunstoff verbrennen und Kupfer //Metall aus der "RÖSTUNG" sortieren. Dafür bekommen die Kinder rund 3 Eu am Tag und einen Lungenschaden durch die Brandgase.

Die Hohe Noppe - man macht eine Spende draus. (Das klappt nicht immer)..

Das geht mit Leder-, Kunstoff-, Glas-, was auch immer Abfall.

Bei überwachtem Abfall brauchst Du eine " Wäsche" Einen der umdeklariert , am besten in Holland.

Das ist Fakt und leicht nachprüfbar.

Nun die Frage - woher kommt der hohe Anteil KunstoffMÜLL der ins Ausland geht ?

Wo bekommt man Millionen Tonnen Kunstoff - Abfall her ? Jepp, den hat nur ein einziges..... und der Müll ist Wirtschaftsgut....

Es greifen 2 Ministerien ....Wirtschaft und Umwelt..... und es fehlt die Staatliche (deutsche) Kontrolle im Ausland.

Die Chinesen nehmen bekanntlich offiziell aus D keinen Kunstoffmüll mehr...
Ja - genau - der "Verdunstet" nun :D :D :D - es gibt hier keine Kapazitätsveränderung in D.

Die Kunstofftüte wird mit 5 Cent (das zahlt der Handel an die Entsorgung) verrechnet.

Den Rest rechnest Du bitte selber.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Woppadaq » Sa 15. Jun 2019, 13:25

Tomaner hat geschrieben:(15 Jun 2019, 10:19)

"....,dass sich nichts änderte ......"

Was aber nicht sein kann, denn die Veränderungen waren total massiv. Wenn man während der Wende in der DDR war, erkennt man sie doch heute nicht mehr. Ich denke es ist etwas anderes. Politische Entscheidungen haben immer positive und negative Auswirkungen nach sich. Erhöhe ich beispielsweise die löhne um 10 Prozent, hat erst mal Kapitalseite 10 Prozent weniger und Arbeitnehmerseite mehr. Dies hat dann aber noch weiter Auswirkungen, wie Kaufkraft steigt und damit positives für Wirtschaft, kann aber auch ein Urlaub mehr sein und Gelder fließen ins Ausland, natürlich auch ansparen und Geld auf Bank bringen. Was ich meine ist, macht man eine politische Entscheidung drehen sich viele Rädchen einige zurück, andere vor und wiederum einige erst zurück, um dann später wieder vor zu gehen. Genau das ist das, denke ich, was viele nicht verstehen. Viele glauben es gäbe "die" politische "Superentscheidungen" und alles entwickelt sich ins Positive, also alle und wirklich alle Rädchen drehen sich nach vorne. Im Falle der AfD nennt man dies Populismus, so zu tun als gäbe es die leichte Lösung und alle wären glücklich.


Sorry, aber für so doof halte ich die Ossis nicht, dass sie das nicht verstehen. Wer 12 Jahre auf nen Trabi warten konnte, wird schon damit klarkommen, dass die Dinge nicht von heut auf morgen passieren. Allerdings sind seit der Wende bald 30 Jahre ins Land gezogen. Und der normale Wessi, der selten länger im Osten verweilt,macht sich keine Vorstellung davon, was es bedeutet, wenn sich nicht nur Teilbereiche einer Gesellschaft ändern, sondern die ganze Gesellschaft, so dass praktisch keiner dort nicht betroffen war, und welche Unsicherheit, welch geringes Selbstbewusstsein, welche Panik sich da über die Zeit ansammelt. Von nichts anderen hat die AfD so sehr profitiert wie davon.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Teeernte » Sa 15. Jun 2019, 13:31

Tomaner hat geschrieben:(15 Jun 2019, 00:19)

Das sehen Politidioten sicherlich so, die davon ausgehen, Leute oder eine politdeinteressierte Jugend, wählt sie. Je mehr sich jemand, eben auch Jugendliche mit Politik beschäftigen, und damit mit ihren Interessen, so weniger haben rechte eine Chance.
Wie anmaßend ist es eigendlich, wenn eine AfD mit 70 jährigen Knackern alleine bestimmen sollte, wie die Jugend ihre Zukunft zu gestalten hat? Nein, eine Jugend kann durchaus, und sie hat auch das Recht dazu, ihre Vorstellungen von ihrer Zukunft vormulieren. Es wäre ja nicht so, dass AfD, im Falle sie würde sich irren, auch nur ein bischen Verantwortung übernehmen will. Es gibt, ähnlich wie bei Nazis, nur den Egoismus, Hauptsache wir haben 13 Jahre gut gelebt, egal wenn dafür Millionen ins Gras beißen müssen.


Die AfD jugend verstellt sich weniger als die Mutterpartei...

Die Junge Alternative für Deutschland (Kurzbezeichnung: JA) ist die satzungsmäßige Jugendorganisation der Partei Alternative für Deutschland. Sie verfügt nach eigenen Angaben über 1655 Mitglieder (Stand: Januar 2019) und wird vom Bundesvorsitzenden Damian Lohr geführt. Die JA wurde 2013 gegründet und am 28. November 2015 durch einen Bundesparteitag der AfD anerkannt.[3] Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die Organisation am 15. Januar 2019 als „Verdachtsfall“ eingestuft und attestiert ihr eine „migrations- und insbesondere islamfeindliche Haltung“
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Teeernte » Sa 15. Jun 2019, 13:33

Bielefeld09 hat geschrieben:(15 Jun 2019, 02:33)

Na, haben Sie schon Gummigeschosse, Tränengas und Wasserwerfer bereitgestellt?
Sie hätten ja auch Dialogbereitschaft signalisieren können,
aber schießen, knüppeln und Wasserwerfer sind einfacher, oder?
Wie wenig Sie doch von Politik verstehen!


Der Verfassungsschutz übernimmt das ...und stellt durch Polizei Gummigeschosse, Tränengas und Wasserwerfer bereit.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Woppadaq » Sa 15. Jun 2019, 13:37

Tomaner hat geschrieben:(15 Jun 2019, 10:26)

Was den Frust angeht, nimmt man SPD wird die ja brutalst abgestraft. Aber vor allem dürften Ostbürger von Mindeslohn profitiert haben. Früher in Rente gehen, sich das Thema zu hohe Mieten angehen, überhaupt Ansprechpartner für soziale Gerechtigkeiten zu haben, ist doch nicht total falsch.


Den 10 Jahren, wo es den mit westdeutschen Löhnen verglichen geradezu winzigen Mindestlohn gibt, der im Osten selbst im Durchschnitt die Regel ist, stehen 20 Jahre gegenüber, wo es keinen Mindestlohn gab, dafür aber brutalsten Kapitalismus, zusammen mit einer geradezu zerstörerisch handelnden Treuhand. Die Ossis haben sich durchgebissen, die wollen kein Almosen, die wollen Anerkennung.

Jetzt wie AfD sich Putin unterzuordnen, stellt doch Wiedervereinigung in Frage. Dann hätte man sich doch Unabängig machen können....


Es gab bereits vor der Wiedervereinigung viele Menschen, auch im Osten, die die Wiedervereinigung infrage gestellt haben. Weil sie voraussahen, was passieren wird. Dass man sich in zu starke Abhängigkeit vom Westen begibt, der an einem starken, konkurrierenden Osten gar kein Interesse hat. Die Wiedervereinigung ist im Grunde gekauft worden, der Osten im Grunde ein Adoptivkind.

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