Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

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H2O
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon H2O » Do 25. Feb 2021, 13:39

Cobra9 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 13:29)

Du willst den KFOR Einsatz gleichsetzen mit dem Agieren von Russland :cool:

Ahmm im Kosovo war die Bundeswehr mit der KFOR eventuell mit den Mandat des UN Sicherheitsrat der UN aktiv. Respekt darauf muss man kommen.

Die KFOR war legal im Einsatz. DER Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat im Juni 1999 beschlossenen was zu tun. Es gab die Resolution 1244.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Resolut ... heitsrates

Wer da Parallelen zieht zum Wirken von Russland in der Ukraine-Krise muss ein bißchen schräg denken.


Ich erinnere mich daran, daß Präsident Chruschtschow die seinerzeit russische Krim der damaligen ukrainischen Sowjetrepublik geschenkt hatte. Chruschtschow war Ukrainer... Das hat Putin nicht ertragen können.
https://www.sueddeutsche.de/politik/ukr ... -1.1900897

Und ich erinnere daran, daß das Kosovo eine serbische Provinz war. Ganz so geschichtsvergessen darf man in diesen Dingen auch nicht sein!
Zuletzt geändert von H2O am Do 25. Feb 2021, 13:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Teeernte » Do 25. Feb 2021, 13:41

Cobra9 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 13:36)

Und als nächstes noch wahrscheinlich für den Zerfall von Jugoslawien gesorgt hat :p


NA SICHER - der letzte "sozialistische Staat" in Europa .

HAt ich schon in anderem Strang beschrieben - längere Geschichte ....glücklicherweise GERICHTSRELEVANT in D.

Waffen kamen aus SKL UND SKET Kampfgruppe. Geliefert unter Rotem Kreuz ...als Hilfslieferung.
Der Geldkurier der Albaner wurde in Hamburg aus nöchster Nähe erschossen - der wollte sich mit dem Geld absetzen ....aus 2 m mit Voll Geschoss aus Pumpgun.

Ein Loch von 10 cm - mitten durch. (Polizeibild vom Seziertisch)
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Teeernte » Do 25. Feb 2021, 13:46

H2O hat geschrieben:(25 Feb 2021, 13:39)

Ich erinnere mich daran, daß Präsident Chruschtschow die seinerzeit russische Krim der damaligen ukrainischen Sowjetrepublik geschenkt hatte. Chruschtschow war Ukrainer... Das hat Putin nicht ertragen können.
https://www.sueddeutsche.de/politik/ukr ... -1.1900897


Ach ERTRAGEN.... hier geht es um STRATEGISCHE EINRICHTUNG der U-Boote - und der Hafen der Schwarzmeerflotte...
Zudem hat die Ukraine ihre Beiträge nicht gezahlt (Internationale KLAGE - für RU) - ...

...und aus Sicht Russlands - GAS aus der Leitung nach D hinterzogen - die SchwarzZapfungen bestritten.

Der Mietvertrag bestand ja. Wir hatten über die Krim lang geschrieben .....und ich hatte die Annektion wie viele andere vorhergesagt, da das zu erwarten war....

Wie Schach - MATT in 2 Zügen.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Cobra9 » Do 25. Feb 2021, 14:00

Teeernte hat geschrieben:(25 Feb 2021, 13:41)

NA SICHER - der letzte "sozialistische Staat" in Europa .

HAt ich schon in anderem Strang beschrieben - längere Geschichte ....glücklicherweise GERICHTSRELEVANT in D.

Waffen kamen aus SKL UND SKET Kampfgruppe. Geliefert unter Rotem Kreuz ...als Hilfslieferung.
Der Geldkurier der Albaner wurde in Hamburg aus nöchster Nähe erschossen - der wollte sich mit dem Geld absetzen ....aus 2 m mit Voll Geschoss aus Pumpgun.

Ein Loch von 10 cm - mitten durch. (Polizeibild vom Seziertisch)



Ahaaaa. Na wenn Du das glaubst bitte. Der Zerfall ist aber ein bisschen komplizierter. Ich skizziere es kurz. Ab Anfang der Achtzigerjahre steckte Jugoslawien in einer Wirtschaftskrise. Dabei kam es zu Streit über die Verteilung der Mittel. Auf der einen Seite die wohlhabenderen Teilrepubliken Kroatien und Slowenien, auf der anderen die ärmeren restlichen Landesteile.

Im Zuge der Wirtschaftskrise kamen nationalistische Tendenzen wieder auf, die unter dem 1980 gestorbenen Staatsgründer Josip Broz Tito unterdrückt worden waren. Spannungen zwischen den Teilrepubliken führten schließlich dazu, dass sich zunächst Slowenien und Kroatien, dann auch Mazedonien und Bosnien-Herzegowina von Jugoslawien lossagten. Dazu Spannung der Völker, Minderheiten.


Du willst Mir sagen das hat der BND organisiert. Wie man das gemacht hat ist natürlich geheim. Nette VT.



Wenn man eine Person als den Urheber der Jugoslawienkriege bezeichnen könnte, dann wäre es der damalige Präsident Serbiens. Slobodan Milosevic genannt. Jugoslawien hat funktioniert.

Aber nur wegen Tito. Er war sehr schlau und hatten mit fast allen Ländern auf der Welt gute Verbindungen. Aber als er leider an einer Krankheit verstarb kam ein Serbe namens Milošević.

Der Diktator als verbindendes Element war nicht mehr und die Blockfreie Politik machte keinen Sinn mehr, was zu einer Identitätskrise führte. Rest ist bekannt.

Ende der Geschichte. Das alles hat der BND gesteuert. Respekt :rolleyes:
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Cobra9 » Do 25. Feb 2021, 14:06

H2O hat geschrieben:(25 Feb 2021, 13:39)

Ich erinnere mich daran, daß Präsident Chruschtschow die seinerzeit russische Krim der damaligen ukrainischen Sowjetrepublik geschenkt hatte. Chruschtschow war Ukrainer... Das hat Putin nicht ertragen können.
https://www.sueddeutsche.de/politik/ukr ... -1.1900897

Und ich erinnere daran, daß das Kosovo eine serbische Provinz war. Ganz so geschichtsvergessen darf man in diesen Dingen auch nicht sein!


Ich hab eigentlich was gefragt. Keine Antwort ? Gut dann ist wohl die Behauptung falsch gewesen.


Italien war mal Römisch. Byzanz gab's in der Türkei.
Soll ich jetzt weitermachen. War mal. Ostpreußen gehörte mal zu Deutschland.

Wenn Du damit begründen willst das man Krieg führt bist Du falsch unterwegs. Die Krim gehört rechtlich lange zur Ukraine und tut das noch.

Das nennt sich Recht ect. - aber hey okay wir führen Krieg mit Polen wegen Ostpreußen. War ja mal unser Stück Land. Gefährlich deine Argumentation.

OK man kann ja der Meinung sein zählt nicht und Russland darf das. Ist zwar faktisch falsch und bißchen bedenklich.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon H2O » Do 25. Feb 2021, 14:19

Cobra9 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 14:06)

Ich hab eigentlich was gefragt. Keine Antwort ? Gut dann ist wohl die Behauptung falsch gewesen.


Quark; in dem Tonfall können Sie künftig Selbstgespräche führen.


...
...
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Teeernte » Do 25. Feb 2021, 15:04

Cobra9 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 14:00)

Ahaaaa. Na wenn Du das glaubst bitte. Der Zerfall ist aber ein bisschen komplizierter. Ich skizziere es kurz. Ab Anfang der Achtzigerjahre steckte Jugoslawien in einer Wirtschaftskrise. Dabei kam es zu Streit über die Verteilung der Mittel. Auf der einen Seite die wohlhabenderen Teilrepubliken Kroatien und Slowenien, auf der anderen die ärmeren restlichen Landesteile.

Im Zuge der Wirtschaftskrise kamen nationalistische Tendenzen wieder auf, die unter dem 1980 gestorbenen Staatsgründer Josip Broz Tito unterdrückt worden waren. Spannungen zwischen den Teilrepubliken führten schließlich dazu, dass sich zunächst Slowenien und Kroatien, dann auch Mazedonien und Bosnien-Herzegowina von Jugoslawien lossagten. Dazu Spannung der Völker, Minderheiten.


Du willst Mir sagen das hat der BND organisiert. Wie man das gemacht hat ist natürlich geheim. Nette VT.



Wenn man eine Person als den Urheber der Jugoslawienkriege bezeichnen könnte, dann wäre es der damalige Präsident Serbiens. Slobodan Milosevic genannt. Jugoslawien hat funktioniert.

Aber nur wegen Tito. Er war sehr schlau und hatten mit fast allen Ländern auf der Welt gute Verbindungen. Aber als er leider an einer Krankheit verstarb kam ein Serbe namens Milošević.

Der Diktator als verbindendes Element war nicht mehr und die Blockfreie Politik machte keinen Sinn mehr, was zu einer Identitätskrise führte. Rest ist bekannt.

Ende der Geschichte. Das alles hat der BND gesteuert. Respekt :rolleyes:


Geht Dein Google NICHT ? - passt nur grad zur Nordstream nicht.

Da waren dann später nach dem BND auch andere "Helfen".

In Ihrem neuen Buch "Secrets of the White House" werfen Sie dem CIA vor, den Zerfall Jugoslawiens in den 1990er Jahren massiv unterstützt zu haben. Was war das strategische Ziel des US-Geheimdienstes, diesen Staatszerfall zu beschleunigen, der zu Krieg und Bürgerkrieg führte und hunderttausende Opfer forderte?
Robert Baer: Das Ziel war es, den Staat Jugoslawien als geopolitischen Machtfaktor auszuschalten. Versetzen wir uns einmal in jene Zeit zurück, vor rund einem Vierteljahrhundert.Was war Ihr damaliges Aufgabengebiet?
Robert Baer:Wir hatten die Aufgabe, eine angebliche serbische Terrorzelle zu überwachen, gegebenenfalls auszuschalten, die das Ziel hatte, die bosnischen Pläne zur Unabhängigkeit zu sabotieren.
Wieso sagen Sie "angebliche Terrorzelle"?
Robert Baer: Nun, weil es diese Gruppierung,"Surpreme Serbia" wurde sie übrigens genannt, überhaupt nicht gab. Unsere Anwesenheit vor Ort diente nur dazu, die politische Klasse Bosniens zu verunsichern und deren Weg zur Unabhängigkeit zu beschleunigen. Nach 2 Wochen wurde die Aktion abgeblasen, ich selbst wurde dann nach Slowenien mit dem Ziel versetzt, dort die Entwicklung zur Unabhängigkeit voranzutreiben.
1991 mündete der Zerfallsprozess in einen offenem Krieg, der viele Jahre andauern sollte. Kamen Ihnen persönlich damals Zweifel, was die moralische Rechtfertigung anging?
Robert Baer: Zweifel hat jeder Agent. Aber die Tätigkeit als Mitarbeiter eines der führenden Geheimdienste der Welt eignet sich nicht besonders gut dazu, moralische Reflexionen anzustellen. Je mehr wir aber über die Geschichte Jugoslawiens erfuhren, umso größer wurden die Zweifel. Besonders die Tatsache, Serbien alleine als den größten Kriegsverbrecher sowohl im historischen Kontext, wie auch in dem aktuellen Krieg von damals darzustellen, entsprach nie den Realitäten.


https://www.heise.de/tp/features/Der-St ... 78506.html

Welche Schuld hat Deutschland am Jugoslawienkrieg?

Eröffnungsbeitrag anläßlich der Veranstaltung „Welche Schuld hat Deutschland am Jugoslawienkrieg“ am 26. April 2001 in Braunschweig

http://www.matthiaskuentzel.de/contents ... awienkrieg

Buch..Anhängsel des BND
USTAŠA Ulrich Schillers „Deutsch-land und ‚seine‘ Kroaten“ ist die einzige Monografie zur Rolle der BRD beim Zerfall Jugoslawiens.

Hockenos’ Buch „Homeland Calling“

Es war „der Geist des alten Nazi-verseuchten Gehlen-Apparats, der Geist alter deutscher Waffenbrüderschaft mit den Ustaša-Faschisten“, der Jugoslawien zerstört habe.


Ab 1970 - floss das Geld...
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DevilsNeverCry » Do 25. Feb 2021, 21:11

Interessante Nebeninfo - Wintershall DEA hat vor kurzem angegeben das von den geplanten 910 Mil € insgesamt 730 Mil € vor dem Ausstieg in das Projekt finanziert wurden. Das ist natürlich eine ordentliche Summe für ein Unternehmen da das Projekt ca. 10 Milliarden € kostet.

Ich kenne nicht den Stand bei den anderen Unternehmen, aber wenn es so ähnlich abläuft wie bei Wintershall das ein Großteil- oder gar die ganze Summe in das Projekt investiert wird dann verfehlen diese Sanktionen ihre eigentliche Wirkung. Evtl. sollte die US Regierung weniger über Sanktionen reden und mehr handeln. . .
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Troh.Klaus » Do 25. Feb 2021, 21:25

Cobra9 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 13:29)
Du willst den KFOR Einsatz gleichsetzen mit dem Agieren von Russland :?:
Ahmm im Kosovo war die Bundeswehr mit der KFOR eventuell mit den Mandat des UN Sicherheitsrat der UN aktiv. Respekt darauf muss man kommen.

KFOR wurde implementiert, nachdem der Kosovokrieg beendet war.
Der Kosovokrieg wurde von der NATO ohne UN-Mandat geführt.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Teeernte » Do 25. Feb 2021, 22:06

Troh.Klaus hat geschrieben:(25 Feb 2021, 21:25)

KFOR wurde implementiert, nachdem der Kosovokrieg beendet war.
Der Kosovokrieg wurde von der NATO ohne UN-Mandat geführt.


:thumbup:

Die NATO griff die Bundesrepublik Jugoslawien an, ohne dafür ein UN-Mandat zu haben und ohne dass ein Mitgliedsland angegriffen und so der Bündnisfall der NATO ausgelöst worden wäre.
Wiki Kosovokrieg.

ROT GRÜN - die KRIEGSTREIBER...

Wie schön , dass Scharping alle wichtigen Dokumente hat löschen lassen...
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 26. Feb 2021, 01:31

Troh.Klaus hat geschrieben:(25 Feb 2021, 21:25)

KFOR wurde implementiert, nachdem der Kosovokrieg beendet war.
Der Kosovokrieg wurde von der NATO ohne UN-Mandat geführt.

Allerdings hat der UN-Sicherheitsrat eine menschenrechtliche Extremsituation festgestellt.

Der Ausbruch von Demokratie bzw. - aus ukrainischer Sicht - die Rückkehr zur Verfassung rechtfertigt indes keinesfalls den Einmarsch von Truppen seitens eines Drittstaates.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Cobra9
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Cobra9 » Fr 26. Feb 2021, 09:40

H2O hat geschrieben:(25 Feb 2021, 14:19)

Quark; in dem Tonfall können Sie künftig Selbstgespräche führen.


Quark kam doch von Dir. Ukraine ist vergleichbar mit Kosovo und Ex Jugoslawien. Der Vergleich ist krude. Schon vom Ansatz her und wenn du noch daher kommst das Russland irgendwie Anspruch hat auf was wegen der Geschichte- siehe rest. Das ist für mich nicht ganz nachvollziehbar.

Ich hab lediglich die Frage beantwortet. Weil ein Teil eines heutigen Staates in der Vergangenheit mal zu einem anderen Staat gehörte, rechtfertigt das keine Besatzung, Konflikte oder Krieg. Was interessiert es denn wem die Krim mal gehört hat. Oder Ostpreußen. Elsass - Lothringen und so weiter.

In der Geschichte gibt's verschiedene mhmm Besitzer über die Jahrhunderte. Um Fragen wem gehört was zu klären gibt's internationales Recht, Un, ect inklusive verschiedener Möglichkeiten.

Ganz legal alles. Aber Krieg und Aggression wie um die Krim oder die Nazis damals mit Danzig ist falsch, illegal. Da braucht man mir nicht kommen mit vergiss die Historie nicht aka Danzig war mal Deutsch oder die Krim gehörte zur Sowjetunion. Wenn man es genau nimmt hat die Türkei noch ältere Rechte :D

Oder gar Byzanz. Das ist doch Blödsinn. Was war ist vergangen. Punkt. Deutschland kann auch Polen nicht kommen mit rückt Ostpreußen raus :rolleyes:


Mit dem Spruch gehörte mal zu xy rechtfertigt man keine Kriege mehr oder Konflikte. Russland hätte ganz easy ein Referendum nach internationalen Grundlagen ermöglichen können. Aber da war ja der Ausgang ungewiss.

Du musst ja mit nicht antworten und zu gewissen unbequemen Themen schweigen ist ja nicht so neu.
Wir müssen auch nicht einer Meinung sein.

Aber mit dem Argument daher kommen wie Du in dem Fall ist doof.

Meine Meinung und dann noch mit dem kosovo vergleichen. Wo ein Un Mandat gegeben war. Ich frag nochmal wo in Ex Jugoslawien hat die Nato wie Russland in der Ukraine-Krise gehandelt inklusive UN Mandat, Besetzung einer Region um sie langfristig zu klauen.

Wenn du mir das umfassend erklären kannst ok. Bin ganz Ohr. Oder kannst Du das nicht, musst aber ausweichen mein Ton ist so böse.


Ich hab extra erstmal nur KFOR erwähnt. Aber wenn das nicht gelesen wird ok
Zuletzt geändert von Cobra9 am Fr 26. Feb 2021, 10:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Cobra9 » Fr 26. Feb 2021, 10:16

Troh.Klaus hat geschrieben:(25 Feb 2021, 21:25)

KFOR wurde implementiert, nachdem der Kosovokrieg beendet war.
Der Kosovokrieg wurde von der NATO ohne UN-Mandat geführt.


Ich hab ja auch exakt nach KFOR gefragt wenn Du lesen möchtest. Steht da irgendwo was anderes?


Wenn Ich explizit sage KFOR ist eigentlich KFOR gemeint. Oder war das nicht Teil des Ganzen.

Aber selbst wenn man den Konflikt geführt hat vor KFOR war es legitim nach meiner Meinung . Nach dem der Vertrag von Rambouillet durch den serbischen Präsidenten Slobodan Milošević abgelehnt wurde und weitere Massaker befürchtet wurden, gab es Reaktionen. . Offizielles Hauptziel der NATO war, die Regierung Slobodan Miloševićs zum Rückzug der Armee aus dem Kosovo zu zwingen den man als unabhängige Einheit sah.

Dazu gab es Massaker, ethnische Säuberung ect.

Es ging darum serbische Menschenrechtsverletzungen, wie das zuvor verübte Massaker von Račak, zukünftig zu verhindern und den Kosovo zu schützen. Nicht darum sich selbst zu bereichern. Niemand hat was erfunden. Auch niemand hat einen Teil der Region dauerhaft besetzt und ins Reich gebracht illegal. Man hat ein auf eine barbarische Art von Krieg reagiert.


Die NATO-Aktion ist natürlich rechtlich umstritten. Soweit geh Ich mit. Aber völkerrechtlich als auch verfassungsrechtlich zulässig gewesen aufgrund der Umstände. Das gestattet sich aus einem notstandsähnlichen Recht auf humanitäre Intervention, zur Abwendung einer humanitären Katastrophe nach Ausschöpfung aller anderen Mittel militärische Gewalt anzuwenden. Dieses Nothilferecht steht damit im direkten Gegensatz zur Ausschließlichkeit der Entscheidungen des Sicherheitsrats über Krieg und Frieden. Beruht auf Ableitungen aus dem humanitären Kriegsvölkerrecht der Genfer Konventionen und der allgemein gestiegenen Bedeutung der Menschenrechte im Völkergewohnheitsrecht seit 1945.

Der militärische Einsatz der NATO hat zumindest Abwendung einer humanitären Katastrophe durch Serbien geführt.

Es war notwendig und gerechtfertigt , weil der Welt Sicherheitsrat, obwohl er am 23. September 1998 in der Resolution 1199 das serbische Vorgehen als „exzessiven Einsatz von Gewalt“ und ausdrücklich auch als „Bedrohung des Friedens“ verurteilt hatte, nicht wirksam handeln konnte oder wollte. Hätte man zuschauen sollen immer. Auf rechtliche Gefahr hin - der Kosovo wurde als unabhängig betrachtet.

Dessen Unabhängigkeit übrigens bestätigt wurde vom höchsten zuständigen Gericht. Muss Dir nicht gefallen, ist aber so.


Ich beurteile es wie Bruno Simma: „NATO, the UN and the use of force: legal aspects“, EJIL 10 (1999), Heft 1, S. 22 -


Können wir uns gerne mal unterhalten ausführlich. Aber selbst wenn Du meinst rechtlich war das falsch ist das nicht mit der Krim vergleichbar.

Russland hätte jederzeit durchdrücken können das es ein Referendum mit Einbehalten der internationalen Regeln gibt.

Beobachtung der OSZE inklusive. Warum tat man das nicht. Warum die Nato aktiv wurde liegt auf dem Tisch. Warum kam es nicht zur UN Reasultion.


Russland hatte sich ihm mit dem Hinweis auf das völkerrechtlich verbriefte Interventionsverbot widersetzt Ja zu sagen. Was natürlich auch ein bißchen interessanter wird heute gesehen. Heute ändert die Haltung von damals übrigens keineswegs daran , seine eigene Intervention auf der Krim als Pflicht zur Einmischung darzustellen, angeblich, um die eigenen Staatsbürger in der Ukraine zu schützen.

Gar Gesetz ist es Russen zu schützen.
Ja liebe Nachtigall Russland eben.
.

Den Kosovo mit der Krim oder Ostukraine zu vergleichen ist daneben. Lies einfach


Krim = Kosovo? Putins Pseudo-Analogie
Vermeintliche Parallelen zwischen Kosovo und Krim beruhen auf willkürlichen Interpretationen und selektiver Wahrnehmung.


https://www.ipg-journal.de/kommentar/ar ... logie-357/


https://www.nzz.ch/international/warum- ... duced=true


https://www.deutschlandfunk.de/krim-kri ... _id=280482


. Und das Argument weil mal was Teil der Sowjetunion war gehört es zu Russland... Ja Hilfe.

Gern mehr in den Strängen dazu. Aber es ist nicht nur die Krim was Contra Russland ist und ich lehne so ein Regime ab.



Nochmal grundsätzlich. H20 erzählt was von Geschichte. Krim wurde der Ukraine quasi geschenkt. Ja und?

Es ist Banane wie eine Region zur Ukraine gekommen ist. Nach Auflösung der Sowjetunion war Russland mit den Grenzen einverstanden.

Rechtlich ist vollkommen klar Krim gehört zur Ukraine. Das ist genau wie Ostpreußen und andere ehemalige Deutsche Regionen bspw zu Polen gehören.

Wäre es gerechtfertigt da einzumaschieren mit Truppen und die Deutsche Fahne zu hießen mit dem Argument war doch mal Teil von nen Deutschland :?: :rolleyes:

Dann wäre ja auch der Angriff der Nazis auf Danzig gerechtfertigt gewesen. Was Er nicht war. Du siehst wohin die Argumente führen.

Wir können uns gern austauschen über die Nato und Ex Jugoslawien im passenden Bereich länger. Ich bin offen für Argumente. Aber ich bin nicht offen für Vergleiche ohne Sinn oder gefährliche Argumentation wie das von H20 mit der Geschichte das Russland hier Anspruch gehabt hätte. Etwas völlig anderes wäre es gewesen wenn auf der Krim ein Referendum aka Schottland passiert wäre.

Ganz offiziell. Das muss man wenn juristisch OK akzeptieren. Finde ich zumindest.

Meine Ablehnung von Russland geht aber insgesamt weiter als nur die Krim
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Cobra9 » Fr 26. Feb 2021, 10:41

Weitere Informationen zum eigentlichen Thema




Wegen der US-Sanktionsdrohungen ziehen sich westliche Firmen aus dem Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 zunehmend zurück. Experten fragen sich inzwischen, ob es je abgeschlossen werden kann


Skeptische Experten

Für Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung "Energie, Verkehr und Umwelt" am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), sinkt die Wahrscheinlichkeit der Fertigstellung und Inbetriebnahme kontinuierlich weiter. Auf Anfrage von tagesschau.de sagte sie: "Ohne Versicherungsschutz und Zertifizierungen wird das Pipeline Projekt nicht umsetzbar". Fraglich sei, welche Versicherung einspringen würde und ob das Nordstream-Konsortium möglicherweise eine andere Konstruktion finden müsse, um mögliche Sanktionen zu umgehen. Denn im Visier der Amerikaner seien neben den Versicherungen auch die Banken.

Deren Vertreter wollen sich zu dem Thema gar nicht äußern. Allerdings sind auch Bankenexperten überzeugt, dass sich die Pipeline ohne Versicherungsschutz kaum betreiben lasse. Derzeit sei die Zukunft des Projekts deshalb unsicherer denn je. Niemand aus der Geschäftswelt könne und werde sich gegen die USA stellen, so der Tenor. Sollte die Biden-Administration die Drohungen also wahr machen, wäre das Pipelineprojekt tot, so die Meinung von Energieexperten großer Banken


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/un ... e-101.html


Ohne Versicherung, Zertifizierungen ect wird es nicht viel werden mit dem Weiterbau oder Betrieb. Lösungen finden geht irgendwie. Aber das Projekt ist schon ein Zankapfel.

Biden ist auch in der Zwickmühle. Will er Deutschland gleich in Zugzwang bringen oder lieber den Druck innenpolitisch aushalten
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DevilsNeverCry » Fr 26. Feb 2021, 12:23

@Cobra: Ich gehe davon aus das die Zertifizierung die nach dem Pipelinebau erfolgt von einer russischen Firma kommt. Die dänische und deutsche Gesetzgebung verbieten es nicht das ein "nicht-EU Land" das NS2 Projekt zertifiziert - theoretisch. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht nach welchen Maßstäben die Gasbranche hier vorgeht und ab wann ein Unternehmen zertifizieren darf. Fragt sich auch ob Russland so ein Unternehmen hat. Hier wird sich Putin nicht in die Karten schauen lassen um den Amis wenig Zeit zu geben um zu reagieren.
Was die Finanzierung angeht siehe meinen Beitrag oben. Wenn ein Großteil der Finanzierung abgedeckt wurde dann verfehlen diese Sanktionen meiner Meinung nach ihre Wirkung - Wintershall DEA ist ein gutes Beispiel.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Cobra9 » Fr 26. Feb 2021, 12:28

DevilsNeverCry hat geschrieben:(26 Feb 2021, 12:23)

@Cobra: Ich gehe davon aus das die Zertifizierung die nach dem Pipelinebau erfolgt von einer russischen Firma kommt. Die dänische und deutsche Gesetzgebung verbieten es nicht das ein "nicht-EU Land" das NS2 Projekt zertifiziert - theoretisch. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht nach welchen Maßstäben die Gasbranche hier vorgeht und ab wann ein Unternehmen zertifizieren darf. Fragt sich auch ob Russland so ein Unternehmen hat. Hier wird sich Putin nicht in die Karten schauen lassen um den Amis wenig Zeit zu geben um zu reagieren.
Was die Finanzierung angeht siehe meinen Beitrag oben. Wenn ein Großteil der Finanzierung abgedeckt wurde dann verfehlen diese Sanktionen meiner Meinung nach ihre Wirkung - Wintershall DEA ist ein gutes Beispiel.


Ich sagte bereits Ich geh davon aus es wird fertig gebaut. Wenn auch mit Verzögerung. Aber das ändert ja nicht das Du Versicherungen brauchst, Zertifizierungen ect = nach EU Recht

Was kompliziert wird. Ich bin aber absolut dafür es Russland wo es möglich ist unbequem zu machen. Teurer, Nervig.

Natürlich rein legal. Ich würde mir wünschen das Milliarden Bußgeld aus Polen kommt durch. Weil ich Russland insgesamt ablehne aufgrund der Aktionen wo passiert sind und es mit Fossil-Projekten kritisch sehe.

Jeder Euro der Russland fehlt unter Putin=Klasse.

Ich erwarte von Russland lediglich normales Verhalten. Wenn die USA es wollen ist das Projekt tot. Was will Russland tatsächlich tun wenn man vom Kapitalmarkt ect. abgeschnitten wird.

Biden will nur nicht gleich richtig Kampf mit Rücksicht auf Deutschland. Wenn Ich richtig überschlagen habe wird Berlin die nächsten Jahre allein Rüstungsindustrie Projekte im Bereich von 15-18 Milliarden bestellen.

F18, Schwerer Hubschrauber, Patriot Upgrade....

Allein F18 ca 6- 12 Milliarden, Hubschrauber mindestens 6 Milliarden. Patriot mindestens 3 Milliarden.

So komm Ich auf die Summe. Je nach Umfang, Stückzahl ect variieren die Preise.

Was ja auch nicht wenig ist. Weshalb dann ja auch Biden mit Sicherheit den Deal will.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Kohlhaas » Fr 26. Feb 2021, 12:41

H2O hat geschrieben:(25 Feb 2021, 13:39)

Ich erinnere mich daran, daß Präsident Chruschtschow die seinerzeit russische Krim der damaligen ukrainischen Sowjetrepublik geschenkt hatte. Chruschtschow war Ukrainer... Das hat Putin nicht ertragen können.
https://www.sueddeutsche.de/politik/ukr ... -1.1900897

Und ich erinnere daran, daß das Kosovo eine serbische Provinz war. Ganz so geschichtsvergessen darf man in diesen Dingen auch nicht sein!

Trotzdem wurde Kosovo nicht durch Nato-Gewalt geschaffen. Vielmehr hat die Provinz sich selbst für unabhängig erklärt. Auch kein anderer der neu entstandenen Balkanstaaten wurde mit Nato-Gewalt errichtet. Das haben die Menschen dort selbst so entschieden. Die Nato ist lediglich eingeschritten, um weitere Vertreibungen und Massenmorde zu unterbinden und den Bürgerkrieg zu ersticken.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon H2O » Fr 26. Feb 2021, 13:11

Kohlhaas hat geschrieben:(26 Feb 2021, 12:41)

Trotzdem wurde Kosovo nicht durch Nato-Gewalt geschaffen. Vielmehr hat die Provinz sich selbst für unabhängig erklärt. Auch kein anderer der neu entstandenen Balkanstaaten wurde mit Nato-Gewalt errichtet. Das haben die Menschen dort selbst so entschieden. Die Nato ist lediglich eingeschritten, um weitere Vertreibungen und Massenmorde zu unterbinden und den Bürgerkrieg zu ersticken.


Das sehe ich nun einmal anders. Eine Staatsprovinz kann sich nur im Einvernehmen mit dem Gesamtstaat aus diesem Staat lösen. Das wurde vom albanischstämmigen Bevölkerungsanteil mit Gewalt (UCK) versucht und hätte mit der Vertreibung der albanischen Bevölkerung durch serbische Truppen enden können. So hat es mit Hilfe der NATO die dort lebenden Serben erwischt.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Cobra9 » Fr 26. Feb 2021, 14:55

H2O hat geschrieben:(26 Feb 2021, 13:11)

Das sehe ich nun einmal anders. Eine Staatsprovinz kann sich nur im Einvernehmen mit dem Gesamtstaat aus diesem Staat lösen. Das wurde vom albanischstämmigen Bevölkerungsanteil mit Gewalt (UCK) versucht und hätte mit der Vertreibung der albanischen Bevölkerung durch serbische Truppen enden können. So hat es mit Hilfe der NATO die dort lebenden Serben erwischt.



Bei allem Respekt Du verkennst die die Realität und was die Unabhängigkeit angeht magst Du anderer Meinung sein, rechtlich ist es legal. Probleme hat nach dem Tod von Tito nicht nur die Albanische Etnie verursacht.

Serben ebenfalls. Nachlesbar.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg

Wenn es rechtlich legal was zur Unabhängigkeit dazu gehört okay. Das ist deine private Meinung nur für Dich hat relativ wenig Relevanz. Das Kosovo ist größtenteils anerkannt worden.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Interna ... des_Kosovo


Auch das höchste Gericht war deutlich

:Unabhängigkeit des Kosovo ist rechtens

Die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofes zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovo ist gefallen: Die Abspaltung der ehemaligen serbischen Provinz hat "das allgemeine internationale Recht nicht verletzt".


Ergo deine Meinung ist deine private Meinung.
Kann jeder haben wie er will. Aber rechtlich ist es was anderes.

Und wie man Kosovokrieg mit der Ukraine vergleichen will ist schwer logisch zu erklären. Ist das jetzt wieder frech und unangebracht zu sagen :)

Wenn Du natürlich melden möchtest was Ich schreibe - nur keine Hemmungen.

Wie kommt man darauf was Du da verglichen willst . Erklärung wäre toll.

Kosovo und Krim haben soviel gemeinsam wie Äpfel mit Pizza. Meine Meinung. Erklärung für deine Position wäre mal klasse. Es fällt oft schwer deine Sichtweise zu verstehen.


Wenn Du tatsächlich meinst alte Ansprüche auf Gebiete sind Rechtfertigung für Konflikte, schwer zu akzeptieren.

Oder was willst du mir erzählen mit solchen Argumenten.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 26. Feb 2021, 16:43

Braucht man die Röhre, um die Souveränität der Ukraine in Frage zu stellen?

Der Geschäftspartner will offenbar noch ganz anderes:
Mit RT DE will Moskau die Demokratie in Deutschland destabilisieren. Interner Schriftverkehr zeigt, wie das Medium vorgeht und wer ihm hilft.
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 0175912889 (Premium-Artikel)
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]

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