Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

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Tom Bombadil
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 22. Feb 2021, 10:45

Billie Holiday hat geschrieben:(22 Feb 2021, 10:40)

Ich war immer sehr gut in Mathe....ist mir da was entgangen?

Ausnahmen bestätigen die Regel ;) Mein posting war natürlich nicht ernst gemeint, ich hätte wohl besser ein Smilie gesetzt.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Senexx » Mo 22. Feb 2021, 10:45

Billie Holiday hat geschrieben:(22 Feb 2021, 10:40)

Wie muß man sich diese Diskriminierung vorstellen?
Hast du mal ein konkretes Beispiel parat?
Ich war immer sehr gut in Mathe....ist mir da was entgangen?


Hätte man Sie nicht diskriminiert, wären sie noch besser gewesen.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 22. Feb 2021, 10:48

Tom Bombadil hat geschrieben:(22 Feb 2021, 10:45)

Ausnahmen bestätigen die Regel ;) Mein posting war natürlich nicht ernst gemeint, ich hätte wohl besser ein Smilie gesetzt.


Och menno :(

Nie bekomme ich Mitgefühl.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 22. Feb 2021, 10:49

Senexx hat geschrieben:(22 Feb 2021, 10:45)

Hätte man Sie nicht diskriminiert, wären sie noch besser gewesen.


Wie muß man sich diese ominöse Diskriminierung konkret vorstellen?
Nenn doch mal ein Beispiel.

Ist es, weil immer Martin oder Rüdiger 48 Wassermelonen kauft, aber nie Susanne? :(
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Senexx » Mo 22. Feb 2021, 10:55

Billie Holiday hat geschrieben:(22 Feb 2021, 10:49)

Wie muß man sich diese ominöse Diskriminierung konkret vorstellen?
Nenn doch mal ein Beispiel.

Ist es, weil immer Martin oder Rüdiger 48 Wassermelonen kauft, aber nie Susanne? :(

Dass sind doch Petitessen.

Wichtig ist, was hinten rauskommt (Helmut Kohl (C)): Sie wurden diskriminiert. So wie Schwarze oder LatinX. Wir brauchen eine diskriminierungsfreie Mathematik.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 22. Feb 2021, 11:21

Billie Holiday hat geschrieben:(22 Feb 2021, 10:48)

Nie bekomme ich Mitgefühl.

Ohhhh, du Arme :(
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 22. Feb 2021, 11:27

Senexx hat geschrieben:(22 Feb 2021, 10:55)

Dass sind doch Petitessen.

Wichtig ist, was hinten rauskommt (Helmut Kohl (C)): Sie wurden diskriminiert. So wie Schwarze oder LatinX. Wir brauchen eine diskriminierungsfreie Mathematik.


Wie diskriminiert Mathe?
Und inwiefern wurde ich diskriminiert?
Ich will das jetzt wissen. :cool:
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 22. Feb 2021, 11:31

Im Endeffekt läuft es doch darauf hinaus: die komplette westliche Zivilisation ist diskriminierend.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Skeptiker » Mo 22. Feb 2021, 12:14

Billie Holiday hat geschrieben:(22 Feb 2021, 11:27)
Wie diskriminiert Mathe?
Und inwiefern wurde ich diskriminiert?
Ich will das jetzt wissen. :cool:

Dafür fehlt dir die "richtige" Grundeinstellung.

In der Weltsicht gesellschaftslinker Minderheitenpolitiker, ist jede Ungleichheit das Ergebnis von Ungerechtigkeit. Eine Ungerechtigkeit die einer ethnischen Gruppe oder einer anderen Minderheit widerfährt, ist grundsätzlich Ergebnis von Rassismus.

Wenn man also feststellt, dass Schwarze in den USA signifikant schlechter in Mathe sind als Weiße, dann braucht man sich als Gesellschaftslinker nicht lange den Kopf darüber zerbrechen, worin da wohl die Ursachen liegen. Das ist für die ja klar: Rassismus.

Wenn es darum geht, wer diesen Rassismus ausübt, dann braucht man auch nicht lange nachdenken: Die Weißen natürlich, weil es für Gesellschaftslinke vollkommen außerhalb jeder Diskussionswürdigkeit als Fakt gilt, dass die Mehrheit der Bevölkerung Minderheiten unterdrückt. Nichts was dem entgegen sprechen würde, wird jemals von einem Gesellschaftslinken zur Kenntnis genommen werden (z.B. dass Asiaten von diesen Problemen merkwürdigerweise nicht betroffen sind).

Das Drama dabei ist, dass man wirkliche Ursachen so nicht mehr sucht - alles wird ideologisch abgewürgt, anstatt mit klarem Verstand Probleme anzugehen. Ergebnis ist eher Fingerpointing als Problemlösung.

Da kann man immer nur hoffen, dass die Leute mit Verstand sich mehrheitlich durchsetzen. Das wird auch passieren. Die Frage ist eigentlich nur wieviel Schaden in der Zwischenzeit angerichtet wird.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Zunder » Mo 22. Feb 2021, 13:08

Misterfritz hat geschrieben:(22 Feb 2021, 10:23)

Genau,
wir nehmen den Griechen einfach einen Buchstaben weg --- geht's nocht?

Womit werden faschistische Pamphlete verfaßt? - Eben.
Man sollte das Alphabet verbieten.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon McKnee » Mo 22. Feb 2021, 13:31

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(22 Feb 2021, 08:31)

Dass man es hierzulande nicht verbieten kann ist mir klar.
Mir geht es um eine gesellschaftliche Ächtung.

Wobei „Auslegung“ im Rahmen von geltendem Recht schon auch eine große Rolle spielt.
Das beweisen ja viele komplett konträre Urteile zu den selben Themen (z.B. in unterschiedlichen Instanzen). Und das ist ja auch richtig so.


Woraus leitest du den Anspruch oder Anrecht auf Ächtung ab, wenn Inhalte nicht verboten sind? Weil Du (und andere) es für ächtenswert halten? Mal unabhängig von dir ... glaubst du wirklich, dass jeder, der diese Forderungen aufstellt auch versteht, was er da ächten will?!

Erkennst du die Gefahren?
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

.....er wusste es :D
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Misterfritz » Mo 22. Feb 2021, 13:39

Zunder hat geschrieben:(22 Feb 2021, 13:08)

Womit werden faschistische Pamphlete verfaßt? - Eben.
Man sollte das Alphabet verbieten.
Zumindest schon mal die Buchstaben A, H und S! Und natürlich die Zahl 8.
Das Salz in der Suppe des Lebens ist nicht Selbstdisziplin, sondern kontrollierte Unvernunft ;)
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Senexx » Mo 22. Feb 2021, 14:06

Misterfritz hat geschrieben:(22 Feb 2021, 10:23)

Genau,
wir nehmen den Griechen einfach einen Buchstaben weg --- geht's nocht?

Für das Verbot von Lambda-Sonden!
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon odiug » Mo 22. Feb 2021, 14:46

Tom Bombadil hat geschrieben:(22 Feb 2021, 11:31)

Im Endeffekt läuft es doch darauf hinaus: die komplette westliche Zivilisation ist diskriminierend.

Alle imperialen Zivilisationen sind diskriminierend.
Die Chinesen, Inkas, Azteken, Ägypter ... und dann alle europäischen imperiale Mächte und gerade ganz aktuell die USA.
Die Frage ist : muss das sein ?
Die Antwort : wahrscheinlich schon ... aber wie weit sind wir dabei Willens zu gehen ?
Und was ich hier so lese geht eindeutig zu weit.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon BlueMonday » Mo 22. Feb 2021, 15:01

Tom Bombadil hat geschrieben:(22 Feb 2021, 10:07)

Man sollte Mathe grundsätzlich abschaffen, da werden nur Poc und Frauen diskriminiert.


Die Zeiten ändern sich zum Glück: https://www.youtube.com/watch?v=iKcWu0tsiZM
Greif niemals in ein Wespennest, doch wenn du greifst, dann greife fest.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Vongole » Mo 22. Feb 2021, 15:10

odiug hat geschrieben:(21 Feb 2021, 23:35)

Also ich vermute ja, dass sich Bernd Stegemann auf den FOX Bericht stützt, wie fast alles, was ich auf Google fand.
Weil auf der Seite des Board of Education von Oregon findet sich nix, was auf die FOX Berichte hinweisen würde, außer was ich verlinkte.
Es geht ja um dieses Programm:
https://equitablemath.org/
Muss ich mir aber auch erst ausführlich durchlesen und mach ich heute sicherlich nicht mehr.

Da mir die "rassistische Mathematik" keine Ruhe gelassen hat, hab ich mal weiter gestöbert.
Der von Stegemann kolportierte Artikel findet sich mehr oder weniger auf allen einschlägig bekannten Seiten wie z.B. epoch times wieder, der Anruf bei einer amerikanischen Freundin brachte mich weiter.
Bericht aus der Chicago Tribune 2019 bringt Licht ins Dunkle:

Is Seattle really teaching that "math is racist"? Why did parents start to see ideas for math lessons that go far beyond numbers and into questions of identity?
These and other questions erupted on Twitter, shortly after Seattle Public Schools released a draft of new learning objectives that integrate ethnic studies into math, and after conservative news outlets began berating the district.
Seattle schools are in the process of developing ethnic-studies frameworks for different subjects, including social studies and art.
(..)
"Nowhere in this document says that math is inherently racist," she said. "It's how math is used as a tool for oppression."
One example teachers might mention in an ethnic studies math class, she said, is how black voters in the South were given literacy and numeracy tests before they could cast their ballot. Another might be a lesson on ratios that discusses gaps in incarceration rates and how the weight of a type of drug determines the length of a sentence.
(..)
and:
Earlier this year, the Washington Legislature passed a bill that charged the Office of Superintendent of Public Instruction with developing an ethnic-studies framework that school districts could offer in grades 7-12. The bill also asks OSPI to make recommendations for resources K-12 schools can offer. The framework must be finalized by next September.
https://www.chicagotribune.com/lifestyl ... story.html

Ich glaube zwar nicht, dass solche Programme helfen, Rassismus zu bekämpfen, aber ich denke, dass Stegemann einer Ente aufgesessen ist.
Oder eine Diskussion lostreten wollte wie die hier geführte und sich jetzt grinsend zurück lehnt. :p
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Tom Bombadil
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 22. Feb 2021, 15:22

odiug hat geschrieben:(22 Feb 2021, 14:46)

Alle imperialen Zivilisationen sind diskriminierend.

Na klar, die westlichen Demokratien sind "imperial". Glaubst du sowas eigentlich selber?
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 22. Feb 2021, 15:30

BlueMonday hat geschrieben:(22 Feb 2021, 15:01)

Die Zeiten ändern sich zum Glück: https://www.youtube.com/watch?v=iKcWu0tsiZM

So sieht es mal aus, die Zukunft wird wunderbar :D

Mehr davon, großartig:
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 22. Feb 2021, 15:36

odiug hat geschrieben:(22 Feb 2021, 14:46)

Alle imperialen Zivilisationen sind diskriminierend.
Die Chinesen, Inkas, Azteken, Ägypter ... und dann alle europäischen imperiale Mächte und gerade ganz aktuell die USA.
Die Frage ist : muss das sein ?
Die Antwort : wahrscheinlich schon ... aber wie weit sind wir dabei Willens zu gehen ?
Und was ich hier so lese geht eindeutig zu weit.

Die westliche Welt ist mal dazu erfunden worden, um sich gegen ein Imperium zu behaupten.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon tarkomed » Mo 22. Feb 2021, 16:16

Skeptiker hat geschrieben:(22 Feb 2021, 12:14)
Wenn man also feststellt, dass Schwarze in den USA signifikant schlechter in Mathe sind als Weiße, dann braucht man sich als Gesellschaftslinker nicht lange den Kopf darüber zerbrechen, worin da wohl die Ursachen liegen. Das ist für die ja klar: Rassismus.

Der Gesellschaftsrechte würde dafür diese Matheschwäche auf eine genetische Ursache zurückführen. Fragt sich also, was verwerflicher ist.
Gib dich nicht so, dass alle andern dich für etwas halten, was du nicht sein willst.
Wenn sie es trotzdem tun, dann bist du es...

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