NATO Osterweiterung

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Dieter Winter
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Dieter Winter » Sa 23. Jan 2021, 20:46

Moses hat geschrieben:(23 Jan 2021, 20:29)
Das solltest Du mir erklären, ich bin froh, dass die ehemals unterjochten Nachbarn jetzt in Sicherheit vor Überfälligkeiten Russlands sind.
Gerade die Esten können da ein langes Klagelied singen.

Naja, wenn die angedachte Erweiterung der Sicherheitsorganisation der KSZE umgesetzt und obendrein ein gemeinsamer Wirschaftsraum von Wladiwostok bis Lissabon entstanden wäre, gäbe es die Probleme ja wohl nicht.
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Moses
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Moses » Sa 23. Jan 2021, 21:13

Dieter Winter hat geschrieben:(23 Jan 2021, 20:46)

Naja, wenn die angedachte Erweiterung der Sicherheitsorganisation der KSZE umgesetzt und obendrein ein gemeinsamer Wirschaftsraum von Wladiwostok bis Lissabon entstanden wäre, gäbe es die Probleme ja wohl nicht.

Interessanter Gedanke, da hast Du Recht.
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Cobra9 » So 24. Jan 2021, 01:52

Dieter Winter hat geschrieben:(23 Jan 2021, 20:46)

Naja, wenn die angedachte Erweiterung der Sicherheitsorganisation der KSZE umgesetzt und obendrein ein gemeinsamer Wirschaftsraum von Wladiwostok bis Lissabon entstanden wäre, gäbe es die Probleme ja wohl nicht.



Im Prinzip interessant.

In der Realität hat Gorbi lieber Cash genommen und damit sowas ebenfalls verhindert. Ob das vorteilhafter war. Aus unserem Blickwinkel nicht.

Aber wir haben heute leicht reden. Das die sowjetische Seite an einen Fortbestand des Warschauer Pakts glaubte und der Sowjetunion ist Mir bis heute echt unbegreiflich.

Vor allem Gorbatschow. Es war doch schon da grottenschlecht. Das ist so ein Punkt wo Ich lange schon nachdenken muss. Was gab Gorbi die Hoffnung die Sowjetunion übersteht die nächste Zeit.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Cobra9 » So 24. Jan 2021, 01:58

Dieter Winter hat geschrieben:(23 Jan 2021, 19:12)

Spätestens bei der Zustimmung muss der Einwilligende dann aber in Kenntnis gesetzt werden, dass es sich um einen Witz handelt.



Gorbatschow wusste exakt was passiert, was wie wo steht und wer welche Position hat. Außerdem welches Angebot gilt.

Das ist doch bekannt beim Telefonat mit Kohl.
Weswegen hat Kohl den große Schecks ausgestellt. Weil Gorbi sonst wohl Njet gesagt hätte. Was ja zu befürchten war.

Ihm schmeckte das ursprüngliche Angebot nicht, Kohl packte was Süßes drauf. Gorbi schlug zu.

Gorbi hat nie daran gedacht das Er mal später ein unabhängiges Russland erlebt. Wie gesagt verwundert mich schon diese Position. Aber Er wusste exakt was das Angebot ist.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon DarkLightbringer » So 24. Jan 2021, 02:25

Dieter Winter hat geschrieben:(23 Jan 2021, 20:46)

Naja, wenn die angedachte Erweiterung der Sicherheitsorganisation der KSZE umgesetzt und obendrein ein gemeinsamer Wirschaftsraum von Wladiwostok bis Lissabon entstanden wäre, gäbe es die Probleme ja wohl nicht.

...von Vancouver bis Wladiwostok.

Das eurasische Konzept wird eigentlich nur von Leuten vertreten, die sehr weit rechts stehen. Vom Mastermind Dugin beispielsweise.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Alexyessin » So 24. Jan 2021, 08:47

-
DarkLightbringer hat geschrieben:(24 Jan 2021, 02:25)

...von Vancouver bis Wladiwostok.

Das eurasische Konzept wird eigentlich nur von Leuten vertreten, die sehr weit rechts stehen. Vom Mastermind Dugin beispielsweise.


Heute, nicht damals. Und es geht, wie du merkst um die Zeit 89 - 91
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Dieter Winter » So 24. Jan 2021, 09:26

Alexyessin hat geschrieben:(24 Jan 2021, 08:47)
Heute, nicht damals. Und es geht, wie du merkst um die Zeit 89 - 91

Exakt. Damals nannte man es noch "Haus Europa".
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Alexyessin » So 24. Jan 2021, 10:49

Dieter Winter hat geschrieben:(24 Jan 2021, 09:26)

Exakt. Damals nannte man es noch "Haus Europa".


Tja, und dann hat sich Russland dazu entschieden ( bzw. die dortige Verbindung zwischen Halbwelt, Geheimdienst, Sowjetnostalgikern und Nationalisten ) lieber keine Demokratie zu werden und das Haus Europa gar nicht mitzubauen.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Cobra9 » Di 8. Jun 2021, 14:22

Erneut kein Beweis für die Version von Russland


https://www.srf.ch/news/international/z ... ch-gezogen
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Re: NATO Osterweiterung 2.0 (Ukraine)?

Beitragvon Kölner1302 » Sa 23. Okt 2021, 10:11

Lt Tagesschau beteiligt sich derzeit die NATO an Monövern der Ukraine und Russland hat daraufhin die Beziehungen zur NATO eingefroren.
Ich sehe in der Beteiligung der NATO - auch "mit nur einigen Batallionen" - eine ähnliche Aggression wie 1962 durch die UdSSR in der Kubakrise.

Von westlicher Seite fallen Argumente wie: - Selbstbestimmungsrecht der Ukraine.
Man muss sich einmal ansehen, wie der Westen in der Kubakrise auf dieselbe Argumentation der UdSSR reagiert hat.

In derselben Tagesschau wird außerdem berichtet, dass es Spannungen zwischen China und den USA wegen einer Äußerung des amerikanischen Präsidenten gibt: die uneingeschränkte Unterstützung Taiwans.

Beides zusammen Brennpunkte von weltpolitischen Gewicht. Eine militärische Auseinadersetzung an einem der beiden Brennpunkte könnte das militärische Kräfteparallelogramm der Welt verschieben.
Und es riecht nach Pulverdampf.

Ich halte es für enorm gefährlich, auf diesem Holzweg weiterzufahren.

Diese Fragen müssen im Sicherheitsrat der UNO diskutiert und entschieden werden.

Für Europa gibt es die OSZE.
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Tom Bombadil
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Re: NATO Osterweiterung 2.0 (Ukraine)?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 23. Okt 2021, 10:30

Kölner1302 hat geschrieben:(23 Oct 2021, 10:11)

Ich halte es für enorm gefährlich, auf diesem Holzweg weiterzufahren.

Ja? Was wäre denn weniger gefährlich? Diktatoren zu erlauben, andere Länder zu überfallen und sich Teile des Landes einzuverleiben oder es gleich ganz zu übernehmen? Ich bin da lieber bei "Wehret den Anfängen". Wäre man Hitler gleich von Anfang an entschieden entgegen getreten, hätte das zig Millionen Menschenleben gerettet.
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Re: NATO Osterweiterung 2.0 (Ukraine)?

Beitragvon Kölner1302 » Sa 23. Okt 2021, 10:53

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Oct 2021, 10:30)

Ja? Was wäre denn weniger gefährlich? Diktatoren zu erlauben, andere Länder zu überfallen und sich Teile des Landes einzuverleiben oder es gleich ganz zu übernehmen? Ich bin da lieber bei "Wehret den Anfängen". Wäre man Hitler gleich von Anfang an entschieden entgegen getreten, hätte das zig Millionen Menschenleben gerettet.


Statt durch räumliche Expansion neue Konflikte zu suchen sollten die NATO Staaten aus Vorsicht ihre Rüstungsausgaben zB bis auf das vertraglich versprochene Maß erhöhen.
Und wie gesagt mit Russland reden und gemeinsam planen.
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Re: NATO Osterweiterung 2.0 (Ukraine)?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 23. Okt 2021, 11:00

Kölner1302 hat geschrieben:(23 Oct 2021, 10:53)

Statt durch räumliche Expansion neue Konflikte zu suchen...

Das macht Russland in der Ukraine :rolleyes:

Und wie gesagt mit Russland reden und gemeinsam planen.

Ja, so wie man das mit Hitler bis zum 1.9.1939 gemacht hat :rolleyes: Und nein, Putin ist wahrscheinlich kein neuer Hitler, aber auch er muss in die Schranken gewiesen werden, es geht nicht, dass im 21. Jahrhundert ein Staat überfallen und ein Teil seines Staatsgebietes geraubt werden darf.
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Re: NATO Osterweiterung 2.0 (Ukraine)?

Beitragvon Kölner1302 » Sa 23. Okt 2021, 11:02

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Oct 2021, 11:00)

Das macht Russland in der Ukraine :rolleyes:


Ja, so wie man das mit Hitler bis zum 1.9.1939 gemacht hat :rolleyes: Und nein, Putin ist wahrscheinlich kein neuer Hitler, aber auch er muss in die Schranken gewiesen werden, es geht nicht, dass im 21. Jahrhundert ein Staat überfallen und ein Teil seines Staatsgebietes geraubt werden darf.


Ich denke auch die NATO sollte ihre Grenzen einhalten.
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Re: NATO Osterweiterung 2.0 (Ukraine)?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 23. Okt 2021, 11:06

Kölner1302 hat geschrieben:(23 Oct 2021, 11:02)

Ich denke auch die NATO sollte ihre Grenzen einhalten.

Welches Land hat die NATO denn völkerrechtswidrig überfallen und (teilweise) annektiert?
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Re: NATO Osterweiterung 2.0 (Ukraine)?

Beitragvon Kölner1302 » Sa 23. Okt 2021, 11:15

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Oct 2021, 11:06)

Welches Land hat die NATO denn völkerrechtswidrig überfallen und (teilweise) annektiert?


Sie schleicht sich über ihre Grenzen.
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Re: NATO Osterweiterung 2.0 (Ukraine)?

Beitragvon Adam Smith » Sa 23. Okt 2021, 11:22

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Oct 2021, 11:00)

es geht nicht, dass im 21. Jahrhundert ein Staat überfallen und ein Teil seines Staatsgebietes geraubt werden darf.


Zum Glück ist das nicht passiert als Trump Präsident war. Einige hätten dieses als Beweis für ihre kruden Thesen gesehen.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: NATO Osterweiterung 2.0 (Ukraine)?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 23. Okt 2021, 11:47

Kölner1302 hat geschrieben:(23 Oct 2021, 11:15)

Sie schleicht sich über ihre Grenzen.

In welchen Ländern "schleicht" sich die NATO ungefragt über Grenzen?
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Re: NATO Osterweiterung 2.0 (Ukraine)?

Beitragvon Kölner1302 » Sa 23. Okt 2021, 12:59

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Oct 2021, 11:47)

In welchen Ländern "schleicht" sich die NATO ungefragt über Grenzen?


Ukraine:
Euromaidan
Die parteiischen Versprechen der EU - v.a. das Asoziierungsangebot - haben den Konflikt erheblich verstärkt und die Wahlergebnisse in Richtung einer Verwestlichung beeinflusst.
Ich meine es handelte sich um eine nach dem Völkerrecht verbotene Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Staates.
Denn die Ukraine war und ist ein seit der Abspaltung von der SU bitterarmes Land, in dem das Versprechen von Zugang zum Kapital des Westens Wunder bewirken kann. Die Ukraine erfüllte aber nicht im Mindesten die Kriterien, die die EU sonst für einen Beitritt voraussetzt.

Daneben gab es andere Übergriffe der EU auf die Ukraine, die als Einmischung in die inneren Angelegenheiten gewertet werden können.
https://www.derstandard.at/story/200000 ... -strategie

Das Völkerrecht ist eine Friedenordnung
Die Einflußnahme hat den Riß durchvdas Land verstärkt und den gewaltsamen Konflikt in der Ostukraine getriggert.

Daraufhin kam es zur als Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilten militärischen Intervention Russlands auf der Krim.
Die Krim war in einem nicht völkerrechtlichen innerstaatlichen Prozess in der Sowjetunion der Ukraine als "Geschenk" zugeschlagen worden und fast nur von Russen bewohnt.

Nun wird die so geschaffene Situation wiederum vom Westen genutzt um westliches Militär nachzuschieben.
Dies zeigen die gemeinsamen Militärmanöver.

Dies, obwohl der Sowjetunion 1990 Versprechen hinsichlicht der NATO- Grenzen gemacht wurden:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/NATO-Osterweiterung

Die Ukraine wird durch Einmischung des Westens und Interventionen Russlands zwischen den Fronten zerrissen.

Sowohl der Westen als auch Russland könnten sich auch mit der Ukraine an einen Tisch setzen um eine für alle Seiten auskömmliche Lösung zu finden.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 23. Okt 2021, 13:18

Die altbekannte Putinpropaganda. Erst heißt es NATO, dann wird aber die EU beschuldigt, zwei unterschiedliche Organisationen. Und dass einzelne Politiker nicht für andere, souveräne Staaten für alle Zeit entscheiden können, welchen Bündnissen sich diese Staaten anschließen, sollte eigentlich jeder verstehen. Eigentlich.

Dass die NATO jetzt mit der Ukraine zusammen militärische Übungen abhält ist einzig und alleine Putins Landraub geschuldet. Da kann es auch nur ein Ergebnis von Verhandlungen geben: Russland gibt die Ukraine zurück.
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