Die Zukunft der SPD

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Alexyessin
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Fr 15. Jan 2021, 09:52

Realist2014 hat geschrieben:(15 Jan 2021, 09:38)

Das sind keine "feuchten Träume", sondern in etwa die Umfrageergebnisse der SPD seit mehr als 2 Jahren.


Feuchte Träume nenne ich das. Die Bewältigung der C-Krise obliegt in großen Teilen der SPD Ministerien. Und das wird punkten.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Realist2014 » Fr 15. Jan 2021, 10:02

Alexyessin hat geschrieben:(15 Jan 2021, 09:52)

Feuchte Träume nenne ich das. Die Bewältigung der C-Krise obliegt in großen Teilen der SPD Ministerien. Und das wird punkten.



soso

warum "punktet" dieses nicht jetzt schon in den Umfragen?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Kohlhaas » Fr 15. Jan 2021, 14:47

Alexyessin hat geschrieben:(15 Jan 2021, 09:52)

Feuchte Träume nenne ich das. Die Bewältigung der C-Krise obliegt in großen Teilen der SPD Ministerien. Und das wird punkten.

Ein großer Teil der politischen Arbeit der GroKo war von der SPD geprägt. Trotzdem hat nur die CDU davon profitiert. 15 Prozent ist im Moment schon eine realistische Zielmarke. In der Oppositionsrolle wird das dann sicherlich wieder steigen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Teeernte » Fr 15. Jan 2021, 15:21

Kohlhaas hat geschrieben:(15 Jan 2021, 14:47)

Ein großer Teil der politischen Arbeit der GroKo war von der SPD geprägt. Trotzdem hat nur die CDU davon profitiert. 15 Prozent ist im Moment schon eine realistische Zielmarke. In der Oppositionsrolle wird das dann sicherlich wieder steigen.


Weil die POLITIK der SPD >> gegen die Wähler der SPD gerichtet ist... Jaaaaa da profitiert die CDU - NORMAL.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Sa 16. Jan 2021, 16:00

Realist2014 hat geschrieben:(15 Jan 2021, 10:02)

soso

warum "punktet" dieses nicht jetzt schon in den Umfragen?


Weil jetzt noch nicht die Zeit dafür ist. Die Menschen sind noch gefangen im Denken an Lockdown oder Erleichterungen. Aber hinten raus, da wirds kommen.
Vor allem, da jetzt die SPD mit einem Laschet ( Merz wäre mir immer noch lieber gewesen ) trotzdem ein gutes Ziel hat. :thumbup:
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon olli » Sa 16. Jan 2021, 16:05

Alexyessin hat geschrieben:(16 Jan 2021, 16:00)

Weil jetzt noch nicht die Zeit dafür ist. Die Menschen sind noch gefangen im Denken an Lockdown oder Erleichterungen. Aber hinten raus, da wirds kommen.
Vor allem, da jetzt die SPD mit einem Laschet ( Merz wäre mir immer noch lieber gewesen ) trotzdem ein gutes Ziel hat. :thumbup:


Die CDU könnte eine Milchkanne als Kandidat aufstellen und würde immer noch gewinnen ! Scholzomat und seine Entourage können sich derweil immer noch für Harz-4, 1-€ Jobs, Altersarmut durch radikale Rentenkürzungen, Ausbeutung durch Zeitarbeit und Aushöhlung des Gesundheitswesen "feiern". Ich persönlich hoffe das die Zukunft der SPD bei weniger als 5 % liegt. Diese "Partei" hat sich selbst verraten und verkauft.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Realist2014 » Sa 16. Jan 2021, 16:10

Alexyessin hat geschrieben:(16 Jan 2021, 16:00)

Weil jetzt noch nicht die Zeit dafür ist. Die Menschen sind noch gefangen im Denken an Lockdown oder Erleichterungen. Aber hinten raus, da wirds kommen.
Vor allem, da jetzt die SPD mit einem Laschet ( Merz wäre mir immer noch lieber gewesen ) trotzdem ein gutes Ziel hat. :thumbup:



Die SPD war schon VOR dem Lockdown lange Zeit nur bei 16%....
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Realist2014 » Sa 16. Jan 2021, 16:12

olli hat geschrieben:(16 Jan 2021, 16:05)

! Scholzomat und seine Entourage können sich derweil immer noch Altersarmut durch radikale Rentenkürzungen, Ausbeutung durch Zeitarbeit und Aushöhlung des Gesundheitswesen "feiern". t.



Es gab noch nie "Rentenkürzungen"....

Und welche "Aushöhlung" gibt es beim Gesundheostwesen, wenn der Leistungskatalog der GKV bei den wichtigen (teuren) medizinischen Versorgungen jedes Jahr steigt ( technischer Fortschritt bei Operationen, Diagnosen usw.)?
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Sa 16. Jan 2021, 16:15

olli hat geschrieben:(16 Jan 2021, 16:05)

Die CDU könnte eine Milchkanne als Kandidat aufstellen und würde immer noch gewinnen ! Scholzomat und seine Entourage können sich derweil immer noch für Harz-4, 1-€ Jobs, Altersarmut durch radikale Rentenkürzungen, Ausbeutung durch Zeitarbeit und Aushöhlung des Gesundheitswesen "feiern". Ich persönlich hoffe das die Zukunft der SPD bei weniger als 5 % liegt. Diese "Partei" hat sich selbst verraten und verkauft.


Okay, beim Versuch eine sachliche Diskussion zu starten, darfst gerne wieder bei mir posten.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Sa 16. Jan 2021, 16:16

Realist2014 hat geschrieben:(16 Jan 2021, 16:10)

Die SPD war schon VOR dem Lockdown lange Zeit nur bei 16%....


Ja, und dann kam Corona und die SPD wird am Ende davon profitieren 25 - 28 % sind locker drin.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Misterfritz » Sa 16. Jan 2021, 16:23

Alexyessin hat geschrieben:(16 Jan 2021, 16:16)

Ja, und dann kam Corona und die SPD wird am Ende davon profitieren 25 - 28 % sind locker drin.
Wie kommst Du denn auf diese Idee?
Das Salz in der Suppe des Lebens ist nicht Selbstdisziplin, sondern kontrollierte Unvernunft ;)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Sa 16. Jan 2021, 16:31

Misterfritz hat geschrieben:(16 Jan 2021, 16:23)

Wie kommst Du denn auf diese Idee?


Guter Kandidat, gute Möglichkeiten zum Angriff auf die Union und ein stringentes Management in der jetzigen Krise. Dazu Personal, wie Lauterbach, das jetzt punkten kann.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Realist2014 » Sa 16. Jan 2021, 16:33

Alexyessin hat geschrieben:(16 Jan 2021, 16:31)

se. Dazu Personal, wie Lauterbach, das jetzt punkten kann.



Du meinst, es gibt extra Wählerstimmen, wenn die Wirtschaft komplett gegen die Wand gefahren wird?
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Sa 16. Jan 2021, 16:45

Realist2014 hat geschrieben:(16 Jan 2021, 16:33)

Du meinst, es gibt extra Wählerstimmen, wenn die Wirtschaft komplett gegen die Wand gefahren wird?


Nein.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Realist2014 » Sa 16. Jan 2021, 16:47

Alexyessin hat geschrieben:(16 Jan 2021, 16:45)

Nein.



dann verstehe ich deinen Verweis auf "Mr.Voll-Lockdown" Lauterbach nicht...
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Kohlhaas » Sa 16. Jan 2021, 16:57

Realist2014 hat geschrieben:(16 Jan 2021, 16:12)

Es gab noch nie "Rentenkürzungen"....

Die laufende Anhebung des Renteneintrittsalters ist nichts anderes als eine Rentenkürzung.

Hinzu kommen die Prozentsätze. Hier nachlesbar: https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen- ... ntenniveau

Zitat daraus: "1977 entsprach die Standardrente 59,8 Prozent des durchschnittlichen Jahresarbeitsentgelts – der bisherige Höchststand (Angaben liegen für die Jahre seit 1970 vor). Seitdem ist das Rentenniveau – abseits kleinerer Schwankungen im Zeitverlauf – stetig gesunken."

Und welche "Aushöhlung" gibt es beim Gesundheostwesen, wenn der Leistungskatalog der GKV bei den wichtigen (teuren) medizinischen Versorgungen jedes Jahr steigt ( technischer Fortschritt bei Operationen, Diagnosen usw.)?

Viele Leistungen, die früher selbstverständlich von den Krankenkassen bezahlt wurden, werden heute nicht mehr bezahlt. Da hat sich einiges geändert in den vergangenen Jahren.

https://www.bundesgesundheitsministeriu ... talog.html

Zitat hieraus: "Außerdem ist geregelt, dass die Leistungen dem Wirtschaftlichkeitsgebot genügen müssen. Das heißt, sie müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein und dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten."

Was "notwendig" ist, ist dabei durchaus interpretationsbedürftig. Als "notwendig" wurde zum Beispiel früher mal eine Brille und anständiger Zahnersatz angesehen. Heute ist es so, dass Du sogar zuzahlen musst, wenn Du einen Grauen Star hast und eine Augen-OP brauchst, um eine Erblindung zu vermeiden.

Der Begriff "notwendig" ist genauso interpretierbar und dehnbar wie der Begriff "wirtschaftlich". Dass Kassenleistungen "wirtschaftlich" sein müssen, ist in früheren Jahren nicht bestritten worden. Es wurde nur ganz anders ausgelegt.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Sa 16. Jan 2021, 17:01

Realist2014 hat geschrieben:(16 Jan 2021, 16:47)

dann verstehe ich deinen Verweis auf "Mr.Voll-Lockdown" Lauterbach nicht...


Dafür kann ich nichts.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Realist2014 » Sa 16. Jan 2021, 17:25

Kohlhaas hat geschrieben:(16 Jan 2021, 16:57)
Die laufende Anhebung des Renteneintrittsalters ist nichts anderes als eine Rentenkürzung.

Nein, denn die durchsschnittliche Gesamtrentenzahlung = Monatsrente x durchschnittliche Bezugszeit steigt ja jedes Jahr....
Viele Leistungen, die früher selbstverständlich von den Krankenkassen bezahlt wurden, werden heute nicht mehr bezahlt. Da hat sich einiges geändert in den vergangenen Jahren.

Es sind viele teure Leistungen dazu gekommen, die es früher gar nicht gab.
Zitat hieraus: "Außerdem ist geregelt, dass die Leistungen dem Wirtschaftlichkeitsgebot genügen müssen. Das heißt, sie müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein und dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten."

Macht ja Sinn
Was "notwendig" ist, ist dabei durchaus interpretationsbedürftig. Als "notwendig" wurde zum Beispiel früher mal eine Brille und anständiger Zahnersatz angesehen.

Wenn du das alles wieder haben willst, sind wir bei 25% GKV Beitrag
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » So 17. Jan 2021, 08:58

SZ 15. Januar Was gerecht wäre (Titel der Printausgabe)
https://www.sueddeutsche.de/kultur/verm ... duced=true
"Die soziale Frage ist indessen nicht verschwunden, sie stellt sich nur neu. Das Problem ist in den meisten Ländern nicht, dass einige Leute zu viel Vermögen haben, sondern das sehr viele über keines verfügen. In Deutschland etwa sind bisher alle Versuche gescheitert, die Beteiligung am Produktivkapital breiter zu streuen oder möglichst allen Menschen zu einer kapitalgedeckten Altersversorgung zu verhelfen (die Riesterrente war gut gemeint, aber zu kompliziert und zu teuer). Immobilienvermögen ist zu wenig breit gestreut. Die Pandemie hat zudem gezeigt, wie gigantisch die Defizite im deutschen Schulsystem sind. Das erschwert es den Menschen in Deutschland, ihr wichtigstes Kapital auszubauen: Bildung."
Die Analyse der wachsenden Ungleichheit ist richtig, die Schlussfolgerung und Forderung nach einer Vermögensabgabe sollte aber hinterfragt werden.
Der Vorschlag der SPD, bei Hartz IV das Schonvermögen zu erhöhen und den Zugriff des Staates hinauszuschieben, zielt in die richtige Richtung. Viele Hartz-IVler haben keine Berufsausbildung. Deshalb sollte der Staat ihnen eine Berufsausbildung zahlen und auch finanzielle Anreize dafür schaffen, dass Langzeitarbeitslose ein solches Angebot annehmen.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
Meruem
Beiträge: 2145
Registriert: Mo 1. Jun 2020, 16:46

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Meruem » So 17. Jan 2021, 11:22

Wähler hat geschrieben:(17 Jan 2021, 08:58)

SZ 15. Januar Was gerecht wäre (Titel der Printausgabe)
https://www.sueddeutsche.de/kultur/verm ... duced=true
"Die soziale Frage ist indessen nicht verschwunden, sie stellt sich nur neu. Das Problem ist in den meisten Ländern nicht, dass einige Leute zu viel Vermögen haben, sondern das sehr viele über keines verfügen. In Deutschland etwa sind bisher alle Versuche gescheitert, die Beteiligung am Produktivkapital breiter zu streuen oder möglichst allen Menschen zu einer kapitalgedeckten Altersversorgung zu verhelfen (die Riesterrente war gut gemeint, aber zu kompliziert und zu teuer). Immobilienvermögen ist zu wenig breit gestreut. Die Pandemie hat zudem gezeigt, wie gigantisch die Defizite im deutschen Schulsystem sind. Das erschwert es den Menschen in Deutschland, ihr wichtigstes Kapital auszubauen: Bildung."
Die Analyse der wachsenden Ungleichheit ist richtig, die Schlussfolgerung und Forderung nach einer Vermögensabgabe sollte aber hinterfragt werden.
Der Vorschlag der SPD, bei Hartz IV das Schonvermögen zu erhöhen und den Zugriff des Staates hinauszuschieben, zielt in die richtige Richtung. Viele Hartz-IVler haben keine Berufsausbildung. Deshalb sollte der Staat ihnen eine Berufsausbildung zahlen und auch finanzielle Anreize dafür schaffen, dass Langzeitarbeitslose ein solches Angebot annehmen.


Nein dass Grundübel dass die Vermögen so ungleich verteilt sind ( Schere zwischen Arm und reich ) hierzulande und erst recht global gesehen, wenn gerade laue Oxfam Stidie 1% der Weltbevölkerung über mehr als die Hälfte 51% des Weltvermögens verfügen läuft etwas Grund schief dass ist imm Grunde moderner Feudalismus 2.0, sozialpolitische und gesellschaftliche Sprengsatz den religiöse Fanatiker, politische Extremisten und Populisten für sich genau zu nutzen wissen ( Trump, Bolsonaro , Orban, sämtlich links- wie rechtspolutische Bewegungen) die kommen ja nicht aus dem Nichts heraus, sondern hat konkrete Ursachen.
Zuletzt geändert von Meruem am So 17. Jan 2021, 11:33, insgesamt 1-mal geändert.

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