Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

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Welcher der folgenden Aussagen zur Kernenergie in Deutschland würden Sie am ehesten zustimmen?

Wir sollten aus der Kernkraft aussteigen wie beschlossen, da sie zu große Risiken birgt
30
43%
Wir sollten die Laufzeit der bereits bestehenden Kernkraftwerke ausdehnen, aber keine neuen bauen
8
11%
Wir sollten die Laufzeit der bereits bestehenden Kernkraftwerke ausdehnen und darüber hinaus neue bauen
23
33%
Ich halte die These, dass mittels Kernkraft der CO2-Ausstoß wesentlich verringert werden kann, für falsch
3
4%
Ich halte nichts von der These, dass der Mensch über CO2-Ausstoß zum Klimawandel beiträgt
6
9%
 
Abstimmungen insgesamt: 70
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Do 15. Okt 2020, 10:38

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Oct 2020, 10:21)

Tolle Erkenntnis.

Scheint leider einige zu überfordern.

Und weiter?

Was erwarten Sie hier? Der Artikel erklärt die Tabelle sehr ausführlich.
Falls Ihnen etwas spezifisches nicht klar sein sollte schlage ich vor Sie stellen konkrete Fragen, anderenfalls gehe ich davon aus, dass es sich hierbei mal wieder um eine Nebelkerze handelt.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 15. Okt 2020, 10:41

Kamikaze hat geschrieben:(15 Oct 2020, 10:38)

..

Schade, so ist eine Diskussion nicht möglich.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Do 15. Okt 2020, 11:10

Perkeo hat geschrieben:(15 Oct 2020, 10:35)
Allen jemals verbrachten und eingeplanten Kernbrennstoff könnte man problemlos in einer Turnhalle unterbringen. Die Kernenergie ist also auch da konkurrenzfähig.


Warum ist dann das Thema Endlager ein so großes?
Kann es sein, dass Sie da einige wichtige Fakten übersehen haben? (z.B: dass es nicht nur um den ausgebrannten Brennstoff geht, sondern vielfältige Materialien bis hin zu Rohren und Reaktorgehäusen; dass diese Abfälle durch die Bank als hochgefährlich eingestuft werden oder sogar wenn es 'zig Meter tief vergraben wird niemand das Zeug in seiner Nähe haben will; oder die enormen Handhabungskosten?)

Dass Kohle ebenso dringend abgeschaltet werden muss halte ich für unstrittig. Auch dafür gibt es ja glücklicherweise inzwischen einen "Fahrplan". Gas ist da nebenbei nicht nennenswert besser - allerdings sind diese Kraftwerke zumindest schneller regelbar, was besser zu den EE passt. Schnell regelbare AKW, wären dafür natürlich mindestens ebenso geeignet, wenn da nicht das Abfall-Problem wäre.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Perkeo » Do 15. Okt 2020, 11:19

Kamikaze hat geschrieben:(15 Oct 2020, 11:10)

Warum ist dann das Thema Endlager ein so großes?
Kann es sein, dass Sie da einige wichtige Fakten übersehen haben? (z.B: dass es nicht nur um den ausgebrannten Brennstoff geht, sondern vielfältige Materialien bis hin zu Rohren und Reaktorgehäusen; dass diese Abfälle durch die Bank als hochgefährlich eingestuft werden oder sogar wenn es 'zig Meter tief vergraben wird niemand das Zeug in seiner Nähe haben will?)

Dass Kohle ebenso dringend abgeschaltet werden muss halte ich für unstrittig. Auch dafür gibt es ja glücklicherweise inzwischen einen "Fahrplan". Gas ist da nebenbei nicht nennenswert besser - allerdings sind diese Kraftwerke zumindest schneller regelbar, was besser zu den EE passt. Schnell regelbare AKW, wären dafür natürlich mindestens ebenso geeignet, wenn da nicht das Abfall-Problem wäre.

1) Es gibt kein technisches Abfallproblem, nur ein politisches. Deutschland hat zwei genehmige Endlager, Finnland baut gerade sogar eines für hochradioaktive Abfälle
2) Selbst wenn es ein Abfallproblem gäbe, würde es durch den Ausstieg nicht gelöst. Wieso der Abfall aus 50 Jahren Kernenergie leichter zu entsorgen sein soll als aus 70 Jahren, dazu habe ich noch keine Sachargumente gehört.
3) Das benötigte Endlagervolumen für radioaktive Abfälle ist winzig im Vergleich zu den Endlagern für Chemieabfälle.


Also noch einmal: Warum Atomausstieg VOR Kohleausstieg?
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Do 15. Okt 2020, 12:02

Perkeo hat geschrieben:(15 Oct 2020, 11:19)
Deutschland hat zwei genehmige Endlager

Darüber würde ich mich gerne eingehender informieren. Haben Sie dazu Quellen?
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 15. Okt 2020, 12:04

Perkeo hat geschrieben:(15 Oct 2020, 11:19)

Also noch einmal: Warum Atomausstieg VOR Kohleausstieg?

Wegen Fukushima und der "german angst".
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Perkeo » Do 15. Okt 2020, 13:58

Kamikaze hat geschrieben:(15 Oct 2020, 12:02)

Darüber würde ich mich gerne eingehender informieren. Haben Sie dazu Quellen?

Schacht Konrad und Morsleben für schwach radioaktive Abfälle.

Und wie gesagt jede Menge für Chemiemüll. In der Untertagedeponie Heilbronn allein lagern 1,4 Millionen Tonnen Sondermüll.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.untertagedeponie-in-heilbronn-giftmuell-statt-salz-bis-mindestens-2028.e748c01a-c956-4e2a-afb2-8914a262f8e1.html
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Do 15. Okt 2020, 14:23

Perkeo hat geschrieben:(15 Oct 2020, 13:58)

Schacht Konrad und Morsleben für schwach radioaktive Abfälle.


Schacht Konrad:
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), seit April 2017 Betreiberin des Endlagers, teilte in einer Pressemitteilung vom 8. März 2018 mit, dass sie mit einer Beendigung der Bauarbeiten im ersten Halbjahr 2027[19] rechnet – und damit fünf Jahrzehnte nach Projektbeginn und 25 Jahre nach Erteilung der Endlagergenehmigung.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) rechnet im Februar 2019 mit Gesamtkosten zur Errichtung des Endlagers Konrad von circa 4,2 Milliarden Euro[20], von denen ein Drittel der Steuerzahler, zwei Drittel die privaten Abfallverursacher zahlen sollen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schacht_Konrad

Das dauert also noch, bis dort wirklich etwas eingelagert werden kann.


Morsleben:
Die damalige Bundesumweltministerin Angela Merkel (CDU) ignorierte in den 1990er Jahren Expertenwarnungen in Zusammenhang mit dem unsicheren Atommülllager Morsleben in Sachsen-Anhalt. Schon vor der Wiedervereinigung bezweifelten mehrere Gutachter die Standsicherheit der früheren Salzgrube.[4] Auch Mitarbeiter des Bundesamtes für Strahlenschutz und die Regierung von Sachsen-Anhalt hielten die Anlage schon in den 1990er Jahren nicht für geeignet, dauerhaft Atommüll zu lagern.
[...]
Am 17. April 2001 verzichtete das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gegenüber der Planfeststellungsbehörde unwiderruflich auf die Ausnutzung derjenigen Regelungen der Dauerbetriebsgenehmigung, die eine Annahme weiterer radioaktiver Abfälle und deren Einlagerung im Endlager Morsleben gestatten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Endlager_Morsleben

Aus die Maus - dort wird seit 1998 nichts mehr eingelagert.


Also kann man zusammenfassen: Ab 2027 kann man vielleicht (!) schwach radioaktiven (!) Müll einlagern.
Dann sind ja alle Probleme gelöst. :thumbup:
Oder war da eventuell noch mehr? :?
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Teeernte » Do 15. Okt 2020, 14:29

Kamikaze hat geschrieben:(15 Oct 2020, 14:23)

Schacht Konrad:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schacht_Konrad

Das dauert also noch, bis dort wirklich etwas eingelagert werden kann.


Morsleben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Endlager_Morsleben

Aus die Maus - dort wird seit 1998 nichts mehr eingelagert.


Also kann man zusammenfassen: Ab 2027 kann man vielleicht (!) schwach radioaktiven (!) Müll einlagern.
Dann sind ja alle Probleme gelöst. :thumbup:
Oder war da eventuell noch mehr? :?


Laut dem Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) gibt es in Deutschland weitere "Zwischenlager für radioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung", u. a. zentrale Zwischenlager, Zwischenlager der kerntechnischen Industrie, sowie Zwischenlager in Forschungseinrichtungen und Landessammelstellen

https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/ ... lle_bf.pdf
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 15. Okt 2020, 14:42

Der Müll von heute ist der Rohstoff von morgen. In Zukunft kann man dann wenigstens noch ein bisschen Kernrohstoffe exportieren, um die dann schmale Bundeskasse aufzupäppeln.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Do 15. Okt 2020, 15:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Oct 2020, 14:42)

Der Müll von heute ist der Rohstoff von morgen. In Zukunft kann man dann wenigstens noch ein bisschen Kernrohstoffe exportieren, um die dann schmale Bundeskasse aufzupäppeln.

Das glaube ich erst, wenn ich es sehe.
Wir müssen ja sogar für tatsächliche Rohstoffe aus Müll, die wir exportieren (z.B. Plastik) noch Geld hinterher werfen, damit das abgenommen wird.
Wie wahrscheinlich ist es da, dass hochgiftiger Müll verkauft werden kann? (Immerhin soll es ja auch nicht von Terroristen für den Bau schmutziger Bomben verwendet werden... - da dürften die Potentiellen Abnehmer eher extrem dünn gesäht sein.)


Teeernte hat geschrieben:(15 Oct 2020, 14:29)

Laut dem Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) gibt es in Deutschland weitere "Zwischenlager für radioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung", u. a. zentrale Zwischenlager, Zwischenlager der kerntechnischen Industrie, sowie Zwischenlager in Forschungseinrichtungen und Landessammelstellen

https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/ ... lle_bf.pdf


Das sind leider nur Zwischenlager. Wo soll das Zeug hin, wenn die vielen AKW-Standorte, die darunter sind zurückgebaut werden?
Zuletzt geändert von Kamikaze am Do 15. Okt 2020, 15:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 15. Okt 2020, 15:36

Warten wir es ab.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Teeernte » Do 15. Okt 2020, 19:58

Kamikaze hat geschrieben:(15 Oct 2020, 15:34)

Das sind leider nur Zwischenlager. Wo soll das Zeug hin, wenn die vielen AKW-Standorte, die darunter sind zurückgebaut werden?


Wo bleibt das KAbel in der Erde wenn die ZEIT rum ist ?

Wo bleibt das CO2 wenn es rausgeblasen ist ? - ich hab ja gehört - das ist schlimmer als Kernstrahlung.....es soll globale Erderwärmung sein...ja WIRKLICH .. :D :D :D

Was ist - wenn der Ketchup aus der Tube ist ? - tja - den bekommst Du nicht wieder rein.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Perkeo » Do 15. Okt 2020, 20:57

Kamikaze hat geschrieben:(15 Oct 2020, 14:23)

Schacht Konrad:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schacht_Konrad

Das dauert also noch, bis dort wirklich etwas eingelagert werden kann.


Morsleben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Endlager_Morsleben

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Also kann man zusammenfassen: Ab 2027 kann man vielleicht (!) schwach radioaktiven (!) Müll einlagern.
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Oder war da eventuell noch mehr? :?

Was heißt hier vielleicht? Die Genehmigungen liegen vor.

Und was die abgebrannten Brennelemente betrifft, hier nochmals die ignorierten Fragen:
- Was können die FInnen was wir nicht können?
- Einmal angenommen es gäbe tatsächlich kein Endlager. Was hilft denn der Ausstieg? Mit dem Ausstieg führt an der Endlagerung kein Weg vorbei. Ohne gäbe es Alternativen.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 15. Okt 2020, 21:32

Naja, bei einem Ausstieg wird es zumindest nicht mehr strahlender "Abfall" und das Endlager (was ich immer noch für Blödsinn halte) kann kleiner angelegt werden.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Ebiker » Fr 16. Okt 2020, 01:02

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Oct 2020, 21:32)

Naja, bei einem Ausstieg wird es zumindest nicht mehr strahlender "Abfall" und das Endlager (was ich immer noch für Blödsinn halte) kann kleiner angelegt werden.


Das macht so gut wie keinen Unterschied, den meisten Platz brauchen Abfälle die so oder so anfallen
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 16. Okt 2020, 08:14

Ich würde das Zeug ja überhaupt nicht verbuddeln, sondern daran forschen, wie man es weiter als Rohstoff nutzen kann. Entsprechende Ansätze gibt es ja schon und so ein Castor hält ja ein paar Jährchen.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Ebiker » Fr 16. Okt 2020, 11:01

Tom Bombadil hat geschrieben:(16 Oct 2020, 08:14)

Ich würde das Zeug ja überhaupt nicht verbuddeln, sondern daran forschen, wie man es weiter als Rohstoff nutzen kann. Entsprechende Ansätze gibt es ja schon und so ein Castor hält ja ein paar Jährchen.


Es gibt nicht nur Ansätze, voll funktionsfähige Kraftwerke laufen schon im Regelbetrieb und verbrennen z.B. Material aus der atomaren Abrüstung.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Fr 16. Okt 2020, 11:04

Ebiker hat geschrieben:(16 Oct 2020, 11:01)

Es gibt nicht nur Ansätze, voll funktionsfähige Kraftwerke laufen schon im Regelbetrieb und verbrennen z.B. Material aus der atomaren Abrüstung.


Wo laufen diese Kraftwerke und was genau wird dort verbrannt?
Wäre doch super, wenn man den ganzen Atommüll (also im Prinzip die ganzen alten AKW) ertragreich in Energie "verbrennen" kann. Oder bleibt da eventuell auch noch radioaktiver Müll übrig, wenn das alles "verbrannt" ist? :?
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Ebiker » Fr 16. Okt 2020, 11:09

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/schneller-brueter-in-russland-laeuft-jetzt-voller-leistung/

Und der Abfall strahlt nur noch ein paar 100 Jahre. Apropos schneller Brüter, da war doch was ...

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