Wohnungspolitik

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Papaloooo
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Papaloooo » So 27. Sep 2020, 11:18

Senexx hat geschrieben:(27 Sep 2020, 10:31)

Mietwohnungen dürfen nicht mehr gebaut werden. Eigentumsbildung muss gefördert werden.

Wenn man so etwas gesetzmäßig verankern würde, dann würden viele Baugenossenschaften abspringen.

Das verknappt und verteuert dann wieder die Wohnungen.
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Senexx » So 27. Sep 2020, 11:24

Papaloooo hat geschrieben:(27 Sep 2020, 11:18)

Wenn man so etwas gesetzmäßig verankern würde, dann würden viele Baugenossenschaften abspringen.

Das verknappt und verteuert dann wieder die Wohnungen.

Baugenossenschaften waren früher Zusammenschlüsse von "Baugenossen". Man hat Familienheime gebaut. In der Hochzeit des Sozialwohnungsbaus wurden sie zu Mietkonzernen pervertiert.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Papaloooo » So 27. Sep 2020, 11:48

Senexx hat geschrieben:(27 Sep 2020, 11:24)

Baugenossenschaften waren früher Zusammenschlüsse von "Baugenossen". Man hat Familienheime gebaut. In der Hochzeit des Sozialwohnungsbaus wurden sie zu Mietkonzernen pervertiert.

Ist nun ein wenig arg wertend, im Sinne von abwertend, ausgedrückt.
Was denn deiner Meinung nach tun?
Alles an den Staat übertragen und zurück in DDR-Zustände abgleiten?
Vergiss dabei nicht, dass ...

- Meinungsfreiheit
- die Freiheit sein Leben zu gestalten, wie man es will (solange man damit anderen keinen Schaden zufügt)
sowie
- die Freiheit ein Unternehmen zu gründen (deren Unternehmensstrukturen gesetzeskonform sind)

... interdependent sind.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » So 27. Sep 2020, 11:49

Tom Bombadil hat geschrieben:(27 Sep 2020, 11:10)

Deustche Städte können noch verdichtet werden, es gibt viele Baulücken und man könnte auch in die Höhe anstatt in die Fläche bauen.


Das ist vor ein paar Jahren ja schon gefördert worden. Aber die Grundstücke sind alle schon belegt. Was ist, wenn der Eigentümer nicht erweitern will? Am meisten verdient er doch ohnehin ohne großen Aufwand durch AirBnB und Spekulation. In Köln stehen Gebäude leer, weil die Eigentümer mit Weiterverkauf im Leerzustand mehr verdient als durch Vermietung.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Tom Bombadil » So 27. Sep 2020, 11:56

Kölner1302 hat geschrieben:(27 Sep 2020, 11:49)

Was ist, wenn der Eigentümer nicht erweitern will?

Man kann mW. Eigentümer von Brachen in Stadtlage dazu verpflichten, innerhalb der nächsten X Jahre mit dem Bau zu beginnen oder das Grundstück eben zu veräußern.

Am meisten verdient er doch ohnehin ohne großen Aufwand durch AirBnB und Spekulation. In Köln stehen Gebäude leer, weil die Eigentümer mit Weiterverkauf im Leerzustand mehr verdient als durch Vermietung.

Auch das lässt sich durch entsprechende Verordnungen regeln.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » So 27. Sep 2020, 12:03

Tom Bombadil hat geschrieben:(27 Sep 2020, 11:10)

Deustche Städte können noch verdichtet werden, es gibt viele Baulücken und man könnte auch in die Höhe anstatt in die Fläche bauen.


In die Höhe? Ja das geht aber es ist bisher unbeliebt. Zu große Anonymität bei zu viel Nähe. Und ich sage Mal in Zeiten von Corona auch nicht ungefährlich. Oft entstehen aus Hochhäusern später Problemhäuser und manchmal sogar No Go Areas.

Wenn man in die Höhe baut, dann sollte das anders gemacht werden als bisher.
Wenn die Außenstruktur stimmt - gute Einkaufsmöglichkeiten, zentral gelegen, ÖPNV vor der Tür und Zugang ins Grüne, wenn die Wohnungen z.B Außenbereiche hätten wie zB Terrassenhäuser und viel mehr von Außen zugängliche Treppenhäuser dann könnten diese Hochhäuser evtl. auch in Zeiten ohne Wohnraummangel noch interessant sein.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » So 27. Sep 2020, 12:05

Tom Bombadil hat geschrieben:(27 Sep 2020, 11:56)

Man kann mW. Eigentümer von Brachen in Stadtlage dazu verpflichten, innerhalb der nächsten X Jahre mit dem Bau zu beginnen oder das Grundstück eben zu veräußern.


Auch das lässt sich durch entsprechende Verordnungen regeln.


Die Verordnungen gibt es, aber die Städte müssen auch das Personal bezahlen um diese Verordnungen durchzusetzen.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Tom Bombadil » So 27. Sep 2020, 12:09

Kölner1302 hat geschrieben:(27 Sep 2020, 12:03)

In die Höhe? Ja das geht aber es ist bisher unbeliebt.

Manhattan wäre das Gegenbeispiel ;) Man kann nicht alles haben und man muss es mit der Höhe ja auch nicht übertreiben 10 oder 12 Etagen statt 6 bringt ja auch viel neuen Wohnraum. Irgendwie wird man die Menschen in der Stadt unterbringen müssen, wenn der Drang in der Stadt zu leben, nicht nachlässt. Immer mehr Wald, Wiesen und Felder im Umfeld zu zerstören und zu versiegeln ist in Zeiten von Umwelt- und Klimaschutz imho keine gangbare Alternative mehr, besonders wenn in den Städten noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Tom Bombadil » So 27. Sep 2020, 12:12

Kölner1302 hat geschrieben:(27 Sep 2020, 12:05)

Die Verordnungen gibt es, aber die Städte müssen auch das Personal bezahlen um diese Verordnungen durchzusetzen.

Es wird immer irgend etwas geben, was man gegen jede Idee ins Feld führen kann, ausufernde Städte, die das Umfeld auffressen sind mMn. jedenfalls keine Lösung. Da muss die Stadt dann noch mehr bezahlen: Schulen, Krankenhäsuer, ÖPNV, Infrastruktur...
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Quatschki » So 27. Sep 2020, 12:15

Tom Bombadil hat geschrieben:(27 Sep 2020, 12:09)

Manhattan wäre das Gegenbeispiel ;) Man kann nicht alles haben und man muss es mit der Höhe ja auch nicht übertreiben 10 oder 12 Etagen statt 6 bringt ja auch viel neuen Wohnraum. Irgendwie wird man die Menschen in der Stadt unterbringen müssen, wenn der Drang in der Stadt zu leben, nicht nachlässt. Immer mehr Wald, Wiesen und Felder im Umfeld zu zerstören und zu versiegeln ist in Zeiten von Umwelt- und Klimaschutz imho keine gangbare Alternative mehr, besonders wenn in den Städten noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden.

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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Tom Bombadil » So 27. Sep 2020, 12:34

Und dann essen wir alle Gänseblümchensalat?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » So 27. Sep 2020, 12:50

Tom Bombadil hat geschrieben:(27 Sep 2020, 12:09)

Manhattan wäre das Gegenbeispiel ;) Man kann nicht alles haben und man muss es mit der Höhe ja auch nicht übertreiben 10 oder 12 Etagen statt 6 bringt ja auch viel neuen Wohnraum. Irgendwie wird man die Menschen in der Stadt unterbringen müssen, wenn der Drang in der Stadt zu leben, nicht nachlässt. Immer mehr Wald, Wiesen und Felder im Umfeld zu zerstören und zu versiegeln ist in Zeiten von Umwelt- und Klimaschutz imho keine gangbare Alternative mehr, besonders wenn in den Städten noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden.


Der Drang in der Stadt zu wohnen folgt einem gewissen Schneeballsystem. Zuzug schafft Arbeit und Arbeit schafft Zuzug.
Dies könnte durch HomeOffice unterbrochen werden.
Sobald ein Anspruch auf HomeOffice besteht, können sich Büro- und IT - Arbeiter im Grünen niederlassen, die "ausblutenden" Dörfer wiederbeleben und die Stadt entlasten. Ich bin sicher, dass viele Arbeitnehmer dieses Lebensmodell gerne annehmen werden.
Gleichzeitig würden sich Verkehrsemissionen und die Zahl der Verkehrsunfallopfer verringern.
Es sollte daher dringend ein Anspruch auf HomeOffice im Gesetz verankert werden.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » So 27. Sep 2020, 15:33

Papaloooo hat geschrieben:(27 Sep 2020, 10:24)
Das Problem ist auch, dass Städte oft Bauland höchstbietend verkaufen.
Das darauf dann keine billigen Wohnungen stehen können, versteht sich von selbst.
Es gibt auch schon Konzepte, dass man es derjenigen Wohnbaugenossenschaft vergibt, die dafür die günstigsten Mietwohnungen garantieren.

Als Mitglied einer Wohnungsbaugenossenschaft, die in den Grenzen der Stadt München neue Wohnungen baut, sehe ich das Hauptproblem in den Grundstückspreisen. Selbst für Wohnungsbaugenossenschaften, die Preisnachlässe von der Stadt München für einen bestimmten Anteil von Sozialwohnungen bekommen, sind die Grundstückspreise inzwischen zu hoch. Die Gentrifikation betrifft also auch schon die Wohnungsbaugenossenschaften. Hier stellt sich die neue soziale Frage, auf die eine Antwort ein neues bundesweites Bodenrecht sein könnte, so, wie es zum Beispiel Hans Jochen Vogel gefordert hatte.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mo 28. Sep 2020, 17:30

Wähler hat geschrieben:(27 Sep 2020, 15:33)

Als Mitglied einer Wohnungsbaugenossenschaft, die in den Grenzen der Stadt München neue Wohnungen baut, sehe ich das Hauptproblem in den Grundstückspreisen. Selbst für Wohnungsbaugenossenschaften, die Preisnachlässe von der Stadt München für einen bestimmten Anteil von Sozialwohnungen bekommen, sind die Grundstückspreise inzwischen zu hoch. .


Frage:

WER zwingt denn die Stadt München, für ihre Grundstücke diese Preise zu verlangen?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Mo 28. Sep 2020, 17:35

Wähler hat geschrieben:(27 Sep 2020, 15:33)
Als Mitglied einer Wohnungsbaugenossenschaft, die in den Grenzen der Stadt München neue Wohnungen baut, sehe ich das Hauptproblem in den Grundstückspreisen. Selbst für Wohnungsbaugenossenschaften, die Preisnachlässe von der Stadt München für einen bestimmten Anteil von Sozialwohnungen bekommen, sind die Grundstückspreise inzwischen zu hoch. Die Gentrifikation betrifft also auch schon die Wohnungsbaugenossenschaften. Hier stellt sich die neue soziale Frage, auf die eine Antwort ein neues bundesweites Bodenrecht sein könnte, so, wie es zum Beispiel Hans Jochen Vogel gefordert hatte.

Realist2014 hat geschrieben:(28 Sep 2020, 17:30)
Frage:
WER zwingt denn die Stadt München, für ihre Grundstücke diese Preise zu verlangen?

Gegenfrage: Wie kommt die Stadt an zusätzliche Grundstücke zu einem günstigen Preis heran, zum Beispiel für die Schaffung von Baugrund für Genossenschaften und öffentliche Wohnungsbaugesellschaften für die Erweiterung im Osten und Norden Münchens? Du verwechselt hier Ursache und Wirkung. Ursache ist die übermäßige privatkapitalistische Bodenspekulation in Ballungsräumen. Die Bauern in Feldmoching wollen den großen Reibach machen bei der Umwandlung von Ackerflächen in Baugrund im Rahmen der SEM München Nord.
Zuletzt geändert von Wähler am Mo 28. Sep 2020, 17:49, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 28. Sep 2020, 17:44

Realist2014 hat geschrieben:(28 Sep 2020, 17:30)

WER zwingt denn die Stadt München, für ihre Grundstücke diese Preise zu verlangen?

Die klamme Kasse?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mo 28. Sep 2020, 17:51

Wähler hat geschrieben:(28 Sep 2020, 17:35)

Gegenfrage: Wie kommt die Stadt an zusätzliche Grundstücke zu einem günstigen Preis heran, zum Beispiel für die Schaffung von Baugrund für Genossenschaften und öffentliche Wohnungsbaugesellschaften für die Erweiterung im Osten und Norden Münchens? Du verwechselt hier Ursache und Wirkung. Ursache ist die übermäßige privatkapitalistische Bodenspekulation in Ballungsräumen. Die Bauern in Feldmoching wollen den großen Reibach machen bei der Umwandlung von Ackerflächen in Baugrund im Rahmen der SEM München Nord.


das ist nun nicht die Antwort auf meine Frage nach Grundstückspreisen für die im Eigentum der Stadt...
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mo 28. Sep 2020, 17:52

Tom Bombadil hat geschrieben:(28 Sep 2020, 17:44)

Die klamme Kasse?


billige Ausrede... :x
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Mo 28. Sep 2020, 17:55

Wähler hat geschrieben:(28 Sep 2020, 17:35)
Gegenfrage: Wie kommt die Stadt an zusätzliche Grundstücke zu einem günstigen Preis heran, zum Beispiel für die Schaffung von Baugrund für Genossenschaften und öffentliche Wohnungsbaugesellschaften für die Erweiterung im Osten und Norden Münchens? Du verwechselt hier Ursache und Wirkung. Ursache ist die übermäßige privatkapitalistische Bodenspekulation in Ballungsräumen. Die Bauern in Feldmoching wollen den großen Reibach machen bei der Umwandlung von Ackerflächen in Baugrund im Rahmen der SEM München Nord.

Realist2014 hat geschrieben:(28 Sep 2020, 17:51)
das ist nun nicht die Antwort auf meine Frage nach Grundstückspreisen für die im Eigentum der Stadt...

Warum soll die öffentliche Hand überteuerte Grundstücke von Privatleuten erwerben und dann billiger wieder an Privatleute abgeben?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Mo 28. Sep 2020, 17:58

Realist2014 hat geschrieben:(28 Sep 2020, 17:52)

billige Ausrede... :x

Nö.

Wenn eine Kommune Grund und Boden unter Wert verkauft...aus welchen Gründen und an wen auch immer ...
setzt sie sich dem Vorwurf der Korruption, Verschleuderung, Untreue oder was auch immer aus.
Alles justiziable Vorwürfe.

Das wird durchaus Klagen zur Folge haben und in letzter Konsequenz mit richterlichen Sanktionen bedacht.

Rechnungshöfe, Steuerpflichtige, Wettbewerber oder Nicht-berücksichtigte-Käufer machen das regelmässig. ;)

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke

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