Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Moderator: Moderatoren Forum 3

Mendoza
Beiträge: 717
Registriert: Sa 14. Jul 2018, 06:28

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Mendoza » Mi 29. Jul 2020, 19:42

franzmannzini hat geschrieben:(29 Jul 2020, 19:36)

Das andere Ramstein. :)


Ach soooo! Denke mal das werden sie auch nicht machen :)
Zuletzt geändert von Mendoza am Mi 29. Jul 2020, 19:43, insgesamt 1-mal geändert.
Churchill "Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleichmäßige Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends."
Benutzeravatar
Vongole
Vorstand
Beiträge: 8383
Registriert: Di 24. Mär 2015, 18:30

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Vongole » Mi 29. Jul 2020, 19:43

franzmannzini hat geschrieben:(29 Jul 2020, 18:25)

12.000 sollen aus Deutschland abgezogen werden:
https://www.welt.de/politik/deutschland ... iehen.html

Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Der Kongress wird das sicher nicht abnicken, auch aus den Reihen der Republikaner hat sich Widerstand angekündigt.
Benutzeravatar
Cobra9
Beiträge: 27526
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 11:28

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Cobra9 » Do 30. Jul 2020, 08:55

Mendoza hat geschrieben:(29 Jul 2020, 19:23)

Zwischen 1990 und heute wurde die Truppenstärke der US-Streitkräfte von 200.000 auf 36.000 reduziert. Die wirtschaftliche Katastrophe blieb in den betroffenen Regionen aus. Im Gegenteil! Vor allem Süddeutschland, wo die meisten Truppen standen, ist so richtig aufgeblüht! Auch die Russen haben uns nicht besetzt. Die sind sogar komplett abgezogen! Jetzt werden es noch mal 12.000 GI's weniger. Auch das wird kein Beinbruch. Im Gegenteil! Danke (ausnahmsweise) Mr. Trump, aber warum ziehen sie nicht alle ab?


Ahjaaaa. Ich weiß zwar als Bawüler teilweise was anderes aber bitte. Was die Wirtschaft angeht kann nur jemand so reden der nicht betroffen ist.

Im übrigen ist der Abzug noch nicht durch Kongress und Senat. Nächste Punkt abwarten ob Trump nach November noch Präsident ist.

Derzeit ist gar nicht viel klar. Selbst wenn Trump erneut gewählt wird kann der Kongress die Finanzierung des Abzug blockieren und andere Schritte. Dito Senat.

Dagegen kann Trump nichts tun. Wenn die Blockade fahren, was mindestens der Kongress tun wird, kann Trump wenig machen. Siehe F35 Türkei. Es war nicht Trump wo der Türkei in die Eier getreten hat.

Kongress und Senat. Trump wollte es nicht umsetzen und verzögern. 5 Monate später wurde es dann eben so gemacht das Trump musste. Ob Er wollte oder nicht.

Klar kann Trump den Abzug anordnen. Dann blockiert der Kongress. Was Zunder gibt. Das geht wahrscheinlich bis vor die höchsten Gremien, Gerichte teilweise.

Bis das dann geklärt ist ist Trump nicht mehr Präsident :p

Der Abzug aller US Soldaten wäre idiotisch. Schon mitbekommen das wir auf nicht so einfache Zeiten hinsteuern. Wenn es brennt hält Du den Kopf hin :?:
I don't give a Damm
Benutzeravatar
Cobra9
Beiträge: 27526
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 11:28

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Cobra9 » Do 30. Jul 2020, 08:58

Vongole hat geschrieben:(29 Jul 2020, 19:43)

Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Der Kongress wird das sicher nicht abnicken, auch aus den Reihen der Republikaner hat sich Widerstand angekündigt.



Richtig. Beispielsweise

https://www.defenseone.com/policy/2020/ ... al/166880/


Ich denke Trump wird damit nicht durchkommen. Kongress und Senat selbst Reps sind sauer. Abwarten ob Er überhaupt nochmal gewählt wird.

Derzeit unklar.
I don't give a Damm
Benutzeravatar
Milady de Winter
Beiträge: 14603
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 16:37
Benutzertitel: Weiß wie Schnee, rot wie Blut

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Milady de Winter » Do 30. Jul 2020, 10:01

Cobra9 hat geschrieben:(30 Jul 2020, 08:55)

Ahjaaaa. Ich weiß zwar als Bawüler teilweise was anderes aber bitte. Was die Wirtschaft angeht kann nur jemand so reden der nicht betroffen ist.

Kann ich für Stützpunkte in Bayern und Hessen unterschreiben. Keine Ahnung, von welchem Planeten da gesprochen wird.
- When he called me evil I just laughed -
Benutzeravatar
Cobra9
Beiträge: 27526
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 11:28

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Cobra9 » Do 30. Jul 2020, 10:44

Milady de Winter hat geschrieben:(30 Jul 2020, 10:01)

Kann ich für Stützpunkte in Bayern und Hessen unterschreiben. Keine Ahnung, von welchem Planeten da gesprochen wird.



Ich bin offen für jegliche Diskussion und Kritik auch an meiner Meinung. Beispielsweise kann man gerne drüber reden ob man die nukleare Teilhabe weiter verfolgen will.
Was aber dann beispielsweise vergessen wird ist das der Tornado trotzdem ersetzt werden muss.

Es ist Nato Verpflichtung das Wir Jets stellen können die elektronische Kampfführung, Anti Radar Einsatz usw. können. Und das ist derzeit nur mit der F18 möglich.


Ganz unabhängig von Nuklearer Teilhabe. Genau so ist es mit der Diskussion um US Truppen. Natürlich kann man wie einige User sagen es betrifft mich nicht wirklich. Und Wirtschaftlich schon gar.

Nur das ist ne Milchmädchenrechnung. Wir alle finanzieren via Steuern, Abgaben wie Arbeitslosengeld, Alg2, Hilfsgelder für Länder und Kommunen.

Wer hat den in Mannheim, Heidelberg nach dem Abzug der US Truppen einspringen müssen?

Bund sowie Land. Außerdem riss es erhebliche Lücken ins Budget der Kommunen. Richtig ist das eine gewisse Fläche frei wurde. Natürlich Wohnraum ist ein Punkt, gerade in Heidelberg. Nur wer baut den normalen Wohnraum der bezahlt werden kann, was geplant war. Für Investoren nicht unbedingt profitabel. Ergo Kommunen oder müssen Fördern. Sprich kostet Geld . Dann die Flächen sind nicht gratis. Die Flächen gehören nach dem Abzug nicht den Gemeinden.

Städte müssen etwa mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) verhandeln, die nach dem Abzug der Amerikaner automatisch Eigentümerin der Konversionsflächen wird.

Der Abzug riss Löcher ins Budget und die Stadt jeweils darf investieren. Klar in Heidelberg, Mannheim wurde sich angepasst. Aber in Heidelberg waren bspw.
70 Prozent Wohnraum geplant, im bezahlbaren Segment. In der Realität ist es 30 % geworden.

Aber 1:1 ersetzt is gar nichts vor allem finanziell. Natürlich kann man es irgendwie verkraften wenn man muss.


Aber Fakt ist einfach das US Standorte durchaus wirtschaftlich ein Faktor sind und je weniger in gewissen Regionen die US Truppen präsent sind desto weniger Geld, eher mehr Belastungen.


Jeder US Standort zieht auch Besucher an. Das jemand sich nach Ramstein verirrt als Touristen ist wohl sonst nicht der Fall. Wenn das in Stuttgart tatsächlich passiert wird das mindestens 8.000 Jobs direkt kosten und nachrangig nochmal 5.000. Das mag sich nicht viel anhören.

Warum soll mein Arbeitgeber in Stuttgart bleiben wenn der Sinn fehlt. Aber an Uns hängt auch Büromieten, Reinigung, Catering, Fuhrpark, IT, Dienstleistungen, Umsatz, Steuern.......

Natürlich findet man auch im Security /Pmc Bereich wieder neue Wege. Aber dann nicht mehr in Stuttgart.
Für mich persönlich bedeutet es einiges. Nicht Verlust des Jobs wenn ich flexibel mitmache. Beispielsweise ins Ausland geh. Aber ich würde soziale Bindungen aufgeben müssen, keine Steuern /Abgaben sowie Umsätze in Stuttgart lassen bzw Deutschland usw.


Also soll mal nicht so geredet werden es hat keine Auswirkungen. Gerade wirtschaftlich oder auf Menschen. Es gibt Handwerker die werden pleite gehen wenn es so kommt mit dem Abzug.

Nicht nur die. Und das will man einfach abtun.

Bayern Bawü, Hessen werden zumindest Federn lassen.
I don't give a Damm
Benutzeravatar
Milady de Winter
Beiträge: 14603
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 16:37
Benutzertitel: Weiß wie Schnee, rot wie Blut

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Milady de Winter » Do 30. Jul 2020, 17:13

Deshalb schrieb ich, dass ich Dir da zustimme, Cobra. Die Truppenabzüge in Bayern und Hessen hatten sehr wohl einen negativen wirtschaftlichen - und nicht selten auch gesellschaftlichen - impact auf die Regionen, und kommende Abzüge werden den ebenfalls haben. Wer quasi das Gegenteil behauptet, der war tendenziell nie wirklich vor Ort. Sogar vielen der Bürger, die während der Stationierung der Truppen immer wieder deren Abzug gefordert hatten oder keine Gelegenheit ausließen, an jeder Bewegung öffentlich Kritik zu üben, tat der Abzug im Nachhinein fast leid, gemessen an dem, was danach kam. Beispiele hierfür Nürnberg/Fürth, Ansbach, Kitzingen und Würzburg.
- When he called me evil I just laughed -
Benutzeravatar
Gluck
Beiträge: 1165
Registriert: Mo 8. Okt 2012, 19:04

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Gluck » Do 30. Jul 2020, 17:57

Milady de Winter hat geschrieben:(30 Jul 2020, 17:13)

Deshalb schrieb ich, dass ich Dir da zustimme, Cobra. Die Truppenabzüge in Bayern und Hessen hatten sehr wohl einen negativen wirtschaftlichen - und nicht selten auch gesellschaftlichen - impact auf die Regionen, und kommende Abzüge werden den ebenfalls haben.

Was wäre denn der gesellschaftlich negative Impact in diesem Fall?
Benutzeravatar
Milady de Winter
Beiträge: 14603
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 16:37
Benutzertitel: Weiß wie Schnee, rot wie Blut

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Milady de Winter » Do 30. Jul 2020, 18:23

Gluck hat geschrieben:(30 Jul 2020, 17:57)

Was wäre denn der gesellschaftlich negative Impact in diesem Fall?

Das gesellschaftliche Miteinander. Es gab und gibt an vielen Standorten deutsch-amerikanische Freundschaftsclubs, gemeinsame Festivitäten, und nicht zuletzt auch familiäre und freundschaftliche Verbindungen. Über die Jahre ist oft eine gemischte Community entstanden, die durch entsprechende Abzüge einen massiven Cut erfahren hat. Primär im privaten, aber nicht selten auch im beruflichen Umfeld.
- When he called me evil I just laughed -
Mendoza
Beiträge: 717
Registriert: Sa 14. Jul 2018, 06:28

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Mendoza » Do 30. Jul 2020, 18:24

Milady de Winter hat geschrieben:(30 Jul 2020, 17:13)

Deshalb schrieb ich, dass ich Dir da zustimme, Cobra. Die Truppenabzüge in Bayern und Hessen hatten sehr wohl einen negativen wirtschaftlichen - und nicht selten auch gesellschaftlichen - impact auf die Regionen, und kommende Abzüge werden den ebenfalls haben. Wer quasi das Gegenteil behauptet, der war tendenziell nie wirklich vor Ort. Sogar vielen der Bürger, die während der Stationierung der Truppen immer wieder deren Abzug gefordert hatten oder keine Gelegenheit ausließen, an jeder Bewegung öffentlich Kritik zu üben, tat der Abzug im Nachhinein fast leid, gemessen an dem, was danach kam. Beispiele hierfür Nürnberg/Fürth, Ansbach, Kitzingen und Würzburg.


Bayern, Hessen und Baaden-Württemberg sind neben Hamburg die reichsten Bundesländer mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit. Immer noch! Die Katastrophe hat sich offensichtlich in Grenzen gehalten. Ich kann ja nun nicht jeden einzelnen Handwerker, der wirtschaftliche Probleme kriegt als Massstab nehmen. Und mir persönlich gefällt nicht, dass wir eine fremde Armee im Land haben dessen Präsident uns offen feindlich gesinnt ist und der versucht uns zu erpressen. Es ist ja nun auch nicht sicher, dass der verschwindet.
Churchill "Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleichmäßige Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends."
Benutzeravatar
Milady de Winter
Beiträge: 14603
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 16:37
Benutzertitel: Weiß wie Schnee, rot wie Blut

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Milady de Winter » Do 30. Jul 2020, 18:31

Mendoza hat geschrieben:(30 Jul 2020, 18:24)

Bayern, Hessen und Baaden-Württemberg sind neben Hamburg die reichsten Bundesländer mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit. Immer noch! Die Katastrophe hat sich offensichtlich in Grenzen gehalten.

Von Katastrophe war nicht die Rede. Aber den wirtschaftlichen Effekt gab und gibt es nun mal in den Regionen, in denen Truppen stark reduziert wurden und werden. Darum ging es.

ich kann ja nun nicht jeden einzelnen Handwerker, der wirtschaftliche Probleme kriegt als Massstab nehmen.

Geht auch nicht um einzelne Handwerker. Weiß man, wenn man aus einer entsprechenden Region kommt. Da betrifft so ein Abzug schon mal einige hundert, wenn nicht bis in die Tausnde gehende, Arbeitsplätze. Dass die Regionen nach dem Abzug zusammengebrochen sind hat niemand geschrieben, wenn ich mich recht erinnere.

Und mir persönlich gefällt nicht, dass wir eine fremde Armee im Land haben dessen Präsident uns offen feindlich gesinnt ist und der versucht uns zu erpressen.

Ich kann ja nun nicht jeden einzelnen User, der damit persönliche Probleme hat, als Maßstab nehmen. :)

Es ist ja nun auch nicht sicher, dass der verschwindet.

Nein, aber auch nicht ausgeschlossen. Deshalb die gesamten US Streitkräfte in Deutschland in Sippenhaft zu nehmen ist der falsche Ansatz.
- When he called me evil I just laughed -
Mendoza
Beiträge: 717
Registriert: Sa 14. Jul 2018, 06:28

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Mendoza » Do 30. Jul 2020, 18:36

Milady de Winter hat geschrieben:(30 Jul 2020, 18:31)
Ich kann ja nun nicht jeden einzelnen User, der damit persönliche Probleme hat, als Maßstab nehmen. :)


Ich schätze mal dass grob die Hälfte der Deutschen nicht traurig wäre, wenn die Amis komplett abziehen. Sehr sicher bin ich aber, dass mein Wunsch nicht der eines einzelnen Herren ist!
Churchill "Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleichmäßige Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends."
Benutzeravatar
Milady de Winter
Beiträge: 14603
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 16:37
Benutzertitel: Weiß wie Schnee, rot wie Blut

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Milady de Winter » Do 30. Jul 2020, 19:20

Mendoza hat geschrieben:(30 Jul 2020, 18:36)

Ich schätze mal dass grob die Hälfte der Deutschen nicht traurig wäre, wenn die Amis komplett abziehen. Sehr sicher bin ich aber, dass mein Wunsch nicht der eines einzelnen Herren ist!

Ich schätze mal, dass grob die Hälfte der Deutschen gewisse Dinge als positiv empfindet, die die andere Hälfte eher negativ sieht. Ändert dennoch nichts an meiner Aussage. Aber ich werfe 5 Euro ins Phrasenschwein. :)
- When he called me evil I just laughed -
Mendoza
Beiträge: 717
Registriert: Sa 14. Jul 2018, 06:28

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Mendoza » Do 30. Jul 2020, 20:17

Milady de Winter hat geschrieben:(30 Jul 2020, 19:20)

Ich schätze mal, dass grob die Hälfte der Deutschen gewisse Dinge als positiv empfindet, die die andere Hälfte eher negativ sieht. Ändert dennoch nichts an meiner Aussage. Aber ich werfe 5 Euro ins Phrasenschwein. :)


Du hattest so getan, als wäre mein Wunsch nach Abzug der GI's eine Außenseitermeinung.

Schwamm drüber. Die Frage bleibt: Was wollen die Amis noch hier ? Russland ist 2000 km entfernt und hat seine Soldaten vor fast 30 Jahren abgezogen. Die müssten 2 Länder durchqueren um uns zu überfallen. Zudem hat Russland ein Militärbudget das nicht mal 10% der der Nato entspricht! Sie sind der NATO auf jeden Fall unterlegen.
Churchill "Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleichmäßige Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends."
Benutzeravatar
McKnee
Beiträge: 4548
Registriert: Sa 2. Sep 2017, 16:18
Benutzertitel: Immer gerade und nie verbogen
Wohnort: Daheim

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon McKnee » Fr 31. Jul 2020, 14:57

Mendoza hat geschrieben:(30 Jul 2020, 20:17)

Du hattest so getan, als wäre mein Wunsch nach Abzug der GI's eine Außenseitermeinung.

Schwamm drüber. Die Frage bleibt: Was wollen die Amis noch hier ? Russland ist 2000 km entfernt und hat seine Soldaten vor fast 30 Jahren abgezogen. Die müssten 2 Länder durchqueren um uns zu überfallen. Zudem hat Russland ein Militärbudget das nicht mal 10% der der Nato entspricht! Sie sind der NATO auf jeden Fall unterlegen.


Ich sehe mehr Vor- als Nachteil in der Stationierung, auch für ein Bündnis und eine bessere Verständigung. Die hat bis zur Trump-Zeit relativ gut funktioniert, auch wenn schon Obama nicht wirklich viel Interesse gezeigt hat.

Problematisch wird es doch erst, wenn man die Stationierung als Besatzung empfindet und es auch so kommuniziert.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

.....er wusste es :D
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 30779
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Adam Smith » Fr 31. Jul 2020, 15:03

Mendoza hat geschrieben:(30 Jul 2020, 20:17)

Du hattest so getan, als wäre mein Wunsch nach Abzug der GI's eine Außenseitermeinung.

Schwamm drüber. Die Frage bleibt: Was wollen die Amis noch hier ? Russland ist 2000 km entfernt und hat seine Soldaten vor fast 30 Jahren abgezogen. Die müssten 2 Länder durchqueren um uns zu überfallen. Zudem hat Russland ein Militärbudget das nicht mal 10% der der Nato entspricht! Sie sind der NATO auf jeden Fall unterlegen.


Weil die USA halt die NATO ist.

https://de.statista.com/infografik/6727 ... vergleich/

Die USA geben mehr als das Doppelte für das Militär aus als alle anderen NATO Länder zusammen.

https://ap-verlag.de/70-jahre-nato-was- ... ben/52136/
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
Benutzeravatar
Amun Ra
Beiträge: 9644
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 00:52
Benutzertitel: Fortuna favet fortibus.

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Amun Ra » Fr 31. Jul 2020, 19:00

Mendoza hat geschrieben:(29 Jul 2020, 19:23)

... Die wirtschaftliche Katastrophe blieb in den betroffenen Regionen aus. Im Gegenteil! ...

Ich schrieb es weiter vorne schonmal, ich schreibe es hier gerne nochmal: Für mich als Vermieter ist ein Truppenabzug der US-Truppen sehr wohl ein sehr deutlicher finanzieller Verlust. Die US-Streitkräfte zahlen Mieten deutlich über Mietspiegel (zumindest in dem Ort in dem ich vermiete), garantieren einen sorgsamen Umgang mit meinem Eigentum und sorgen selbst für Mietnachfolger im Falle eines Umzugs. Ohne US-Streitkräfte kann ich meine Immobilie verkaufen, denn deutsche Mieter kommen mir nicht (mehr) ins Haus. Lohnt sich schlichtweg nicht. Und ich kenne einige andere Immobilienbesitzer, die durch einen US-Truppenabzug ebenfalls finanzielle Einbußen befürchten. Darunter nicht wenige Rentner die sich mit diesen üppigen Mieteinnahmen ihre Rente aufbessern.
'I find that offensive.' has no meaning; it has no purpose; it has no reason to be respected as a phrase. 'I am offended by that.' Well, so fucking what? - Stephen Fry
Mendoza
Beiträge: 717
Registriert: Sa 14. Jul 2018, 06:28

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Mendoza » Fr 31. Jul 2020, 20:45

Amun Ra hat geschrieben:(31 Jul 2020, 19:00)

Ich schrieb es weiter vorne schonmal, ich schreibe es hier gerne nochmal: Für mich als Vermieter ist ein Truppenabzug der US-Truppen sehr wohl ein sehr deutlicher finanzieller Verlust. Die US-Streitkräfte zahlen Mieten deutlich über Mietspiegel (zumindest in dem Ort in dem ich vermiete), garantieren einen sorgsamen Umgang mit meinem Eigentum und sorgen selbst für Mietnachfolger im Falle eines Umzugs. Ohne US-Streitkräfte kann ich meine Immobilie verkaufen, denn deutsche Mieter kommen mir nicht (mehr) ins Haus. Lohnt sich schlichtweg nicht. Und ich kenne einige andere Immobilienbesitzer, die durch einen US-Truppenabzug ebenfalls finanzielle Einbußen befürchten. Darunter nicht wenige Rentner die sich mit diesen üppigen Mieteinnahmen ihre Rente aufbessern.

Gut, dann nehme ich das mal als gegeben hin. Nur wenn ich immer nur Entscheidungen treffe/Gesetze erlasse wo niemand je einen finanziellen Nachteil erleidet, dann passiert in Deutschland bis zum jüngsten Tag nichts mehr!
Ich gehe aber davon aus, dass die betroffenen Gemeindenden irgendeine Kompensation bekommen. Vielleicht zieht die Bundeswehr dort ein oder irgendwas anderes wird angesiedelt.
Churchill "Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleichmäßige Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends."
Benutzeravatar
Amun Ra
Beiträge: 9644
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 00:52
Benutzertitel: Fortuna favet fortibus.

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Amun Ra » Fr 31. Jul 2020, 21:32

Mendoza hat geschrieben:(31 Jul 2020, 20:45)

Gut, dann nehme ich das mal als gegeben hin. Nur wenn ich immer nur Entscheidungen treffe/Gesetze erlasse wo niemand je einen finanziellen Nachteil erleidet, dann passiert in Deutschland bis zum jüngsten Tag nichts mehr!

Mal davon ab, dass die deutsche Regierung diesbezüglich gar kein Gesetz erlassen kann, geht das an des Pudels Kern vorbei. Es geht darum, dass die stationierten US-Truppen eben sehr wohl positive Effekte auf die lokale Wirtschaft haben die unwiderbringlich wegfallen, wenn die Truppen abziehen. Ich kann dich mit ein paar ehemaligen Gastronomen aus Stetten akM bekannt machen die dir ein Liedchen davon singen, was die Truppenreduzierung der Bundeswehr in ihrem Örtchen für sie bedeutet hat. Und warum sie "ehemalige" Gastronomen sind. Spoiler: Es hat was mit den Soldaten zu tun. ;)
Ich gehe aber davon aus, dass die betroffenen Gemeindenden irgendeine Kompensation bekommen.

HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA! :D :D :D

Nein. Die Gemeinden bekommen erstmal garnix. Und selbst wenn der Bund oder das Land ein paar Trostkröten locker machen sollte, das löst nicht mein Problem und nicht das vieler Anderer in meiner Position.
Vielleicht zieht die Bundeswehr dort ein oder irgendwas anderes wird angesiedelt.

Die Bundeswehr expandiert schon seit 20 Jahren nicht mehr, im Gegenteil. Und wird was anderes angesiedelt? Sicherlich. Das französische Viertel in Tübingen ist so ein Beispiel gleich hier ums Eck. Hat allerdings auch 20 Jahre gebraucht bis die "Ansiedelung" abgeschlossen war. Meine Firma hat dort das letzte Bauvorhaben 2012 abgeschlossen. Kann man es als "erfolgreiche Umnutzung" bezeichnen? Vielleicht (ist 'ne hübsche, ruhige Wohngegend, nicht gerade billig, typisch grün-alternativ (spieß)bürgerliches Bildungsbürgertum dort). Ich kenne aber keinen ehemaligen Tübinger Stadtrat der seine Hand dafür ins Feuer legen würde, dass die durch das neue Viertel generierte Wirtschaftsleistung langfristig den Stand erreichen wird den Tübingen einst hatte, als dort noch mehrere tausend französische Soldaten und deren Angehörige stationiert waren (Dazu kommt auch der Umstand, dass sich - gerüchtehalber - die Franzosen die Grundstücke haben teurer abkaufen lassen als die nachfolgenden privaten Investoren bereit waren der Stadt Tübingen zu bezahlen. Sollte man, so es denn stimmt, in der Rechnung auch berücksichtigen... ;) )
'I find that offensive.' has no meaning; it has no purpose; it has no reason to be respected as a phrase. 'I am offended by that.' Well, so fucking what? - Stephen Fry
Mendoza
Beiträge: 717
Registriert: Sa 14. Jul 2018, 06:28

Re: Die Obergrenze für US-Soldaten kommt

Beitragvon Mendoza » Fr 31. Jul 2020, 21:49

Sorry, amerikanische Truppen in Deutschland sind ein Anachronismus. Der 2.Weltkrieg ist seit 75 Jahren vorbei. Der eiserne Vorhang fiel vor 30 Jahren. Russen, Franzosen, Briten - alle weg. Wie lange sollen die Amis hier noch bleiben? Wir brauchen die einfach nicht mehr! Sinn und Zweck ausländischer Truppen ist doch nicht damit ein paar Kommunen ein Haufen Kohle in der Gemeindekasse haben!
Churchill "Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleichmäßige Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends."

Zurück zu „30. Nordamerika“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste