Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

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oga
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon oga » Mi 27. Mai 2020, 21:41

Milady de Winter hat geschrieben:(27 May 2020, 21:27)

Die wenigsten Prostituierten dürften ihrer gewerblichen Betätigung in einer Zweitwohnung nachgehen.
Verstösst das gegen die Hausordnung, oder was? :?:
I guess I should warn you, if I turn out to be particularly clear, you've probably misunderstood what I've said.
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McKnee
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon McKnee » Mi 27. Mai 2020, 21:44

oga hat geschrieben:(27 May 2020, 21:41)

Verstösst das gegen die Hausordnung, oder was? :?:


aber evtl gegen ordnungsbehördliche Verfügungen und Sperrbezirksverordnungen
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Milady de Winter
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Milady de Winter » Mi 27. Mai 2020, 21:52

oga hat geschrieben:(27 May 2020, 21:41)

Verstösst das gegen die Hausordnung, oder was? :?:

Hast Du mich missverstanden? Mit "dürften" meinte ich nicht, dass es ihnen nicht erlaubt ist, sondern dass die wenigsten eine Zweitwohnung haben.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Umetarek » Mi 27. Mai 2020, 22:09

Alpha Centauri hat geschrieben:(27 May 2020, 17:47)

Psychiater? Und,ach nicht jede Sexarbeiterinnen ist drogenabhängig oder hast du alle Huren hierzulande dazu befragt? noch so ein Mythos

Hab ich das behauptet? Dürfte allerdings als Berufskrankheit durchgehen.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 27. Mai 2020, 22:39

Umetarek hat geschrieben:(27 May 2020, 22:09)

Hab ich das behauptet? Dürfte allerdings als Berufskrankheit durchgehen.



Berufskrankheit Drogenkonsum?
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Adam Smith
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Adam Smith » Mi 27. Mai 2020, 22:43

Milady de Winter hat geschrieben:(27 May 2020, 21:52)

Hast Du mich missverstanden? Mit "dürften" meinte ich nicht, dass es ihnen nicht erlaubt ist, sondern dass die wenigsten eine Zweitwohnung haben.


Gibt es zu dieser Aussage einen Link?
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Milady de Winter
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Milady de Winter » Do 28. Mai 2020, 07:46

Adam Smith hat geschrieben:(27 May 2020, 22:43)

Gibt es zu dieser Aussage einen Link?

Nein, weil er eine Vermutung ist, die sich auf das Wissen von Insidern stützt sowie aus zahlreichen Berichten und Reportagen ableitbar ist, in denen z.B. Bordelle, Studios, Wohnmobile oder die Straße als Arbeitsplatz angegeben werden. Und alleine aus finanziellen Gründen kann man mit kleinem Einmaleins davon ausgehen, dass die Mehrheit der Prostituierten über keine eigene Zweitwohnung als Arbeitsplatz verfügt. Aber falls Du hier eine Statistik hast, die meine starke Vermutung sowie die Aussagen von Leuten mit Fachwissen widerlegt, nehme ich diese sehr gerne an.
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Adam Smith
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Adam Smith » Do 28. Mai 2020, 07:54

Milady de Winter hat geschrieben:(28 May 2020, 07:46)

Nein, weil er eine Vermutung ist, die sich auf das Wissen von Insidern stützt sowie aus zahlreichen Berichten und Reportagen ableitbar ist, in denen z.B. Bordelle, Studios, Wohnmobile oder die Straße als Arbeitsplatz angegeben werden. Und alleine aus finanziellen Gründen kann man mit kleinem Einmaleins davon ausgehen, dass die Mehrheit der Prostituierten über keine eigene Zweitwohnung als Arbeitsplatz verfügt. Aber falls Du hier eine Statistik hast, die meine starke Vermutung sowie die Aussagen von Leuten mit Fachwissen widerlegt, nehme ich diese sehr gerne an.


Demnach nicht die eigene Wohnung.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Milady de Winter » Do 28. Mai 2020, 07:55

Adam Smith hat geschrieben:(28 May 2020, 07:54)

Demnach nicht die eigene Wohnung.

Zweitwohnung.

Edit zur Klarstellung: richtig, weder die eigene noch eine Zweitwohnung sind für die Mehrheit der Hauptarbeitsplatz.
Zuletzt geändert von Milady de Winter am Do 28. Mai 2020, 11:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon DogStar » Do 28. Mai 2020, 09:24

Milady de Winter hat geschrieben:(27 May 2020, 21:27)

Die wenigsten Prostituierten dürften ihrer gewerblichen Betätigung in einer Zweitwohnung nachgehen.


Es ist genau umgekehrt. Die wenigsten Prostituierten gehen ihrer Tätigkeit in der eigenen Wohnung nach. Das ist doch völlig logisch.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Alpha Centauri » Do 28. Mai 2020, 10:36

Ein niedliches Argument der Befürworter eines Verbots der Prostitution ist ja auch in Richtung Freier, "Es gibt kein Recht auf Sex" schön und gut, aber es gibt ja auch kein Recht auf ein Auto Billigfleisch, Flugreisen , usw und trotzdem kauf man sich dies alles auch bzw konsumiert es, so Argument ist ja an Erbärmlichkeit kaum zu übertreffen, so nach dem Motto: " Mir fällt sonst nichts mehr Gescheites ein, also versuchen wir es mal damit". :rolleyes:
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon McKnee » Do 28. Mai 2020, 11:06

Adam Smith hat geschrieben:(28 May 2020, 07:54)

Demnach nicht die eigene Wohnung.


Unter den Huren sind selten Atomphysikerinnen, aber debil sind nicht alle und die Regeln kennen die meisten....ficke niemals in der eigenen Wohnung und lass nie nen Freier dorthin kommen - also im Sinne von erscheinen.

Entweder unterhalten sie Wohnungen, mieten Zimmer, arbeiten in Clubs oder Hotels
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Milady de Winter » Do 28. Mai 2020, 11:12

DogStar hat geschrieben:(28 May 2020, 09:24)

Es ist genau umgekehrt. Die wenigsten Prostituierten gehen ihrer Tätigkeit in der eigenen Wohnung nach. Das ist doch völlig logisch.

Natürlich ist das logisch. Das hab ich auch nicht behauptet, siehe meinen Beitrag weiter vorne. Ich sagte lediglich, dass die wenigsten für ihre Arbeit eine Zweitwohnung haben. Sondern Bordelle, Studios, Wohnmobile o.ä. und die Straße. Die Hauptwohnung stand in meiner Aussage nicht zur Debatte.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Milady de Winter » Do 28. Mai 2020, 11:16

Alpha Centauri hat geschrieben:(28 May 2020, 10:36)

Ein niedliches Argument der Befürworter eines Verbots der Prostitution ist ja auch in Richtung Freier, "Es gibt kein Recht auf Sex" schön und gut, aber es gibt ja auch kein Recht auf ein Auto Billigfleisch, Flugreisen , usw und trotzdem kauf man sich dies alles auch bzw konsumiert es, so Argument ist ja an Erbärmlichkeit kaum zu übertreffen, so nach dem Motto: " Mir fällt sonst nichts mehr Gescheites ein, also versuchen wir es mal damit". :rolleyes:

Angebot und Nachfrage. Solange die Handlung bzw. das Angebot nicht illegal bzw. erzwungen ist, verhält es sich wie mit anderen Dienstleistungen.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon DogStar » Do 28. Mai 2020, 11:17

Milady de Winter hat geschrieben:(28 May 2020, 11:12)

Natürlich ist das logisch. Das hab ich auch nicht behauptet, siehe meinen Beitrag weiter vorne. Ich sagte lediglich, dass die wenigsten für ihre Arbeit eine Zweitwohnung haben. Sondern Bordelle, Studios, Wohnmobile o.ä. und die Straße. Die Hauptwohnung stand in meiner Aussage nicht zur Debatte.


Sorry, dann habe ich das falsch verstanden.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Alpha Centauri » Do 28. Mai 2020, 11:18

McKnee hat geschrieben:(28 May 2020, 11:06)

Unter den Huren sind selten Atomphysikerinnen, aber debil sind nicht alle und die Regeln kennen die meisten....ficke niemals in der eigenen Wohnung und lass nie nen Freier dorthin kommen - also im Sinne von erscheinen.

Entweder unterhalten sie Wohnungen, mieten Zimmer, arbeiten in Clubs oder Hotels


Naja zu 100% ausschließen würde ich auch eine Atomphysikerin nie, ich habe mal ein Bericht über zwei Frauen gesehen, die eine war ehemalige Itlerin heute Edel Prostituierte die andere einst Bankerin heute,dreht sie Pornos kommerziell. Es gibt nichts, was es nicht gibt, auch wenn es nichts so recht ins Schubladendenken des bzw der einen oder anderen recht passen mag.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon McKnee » Do 28. Mai 2020, 12:05

Alpha Centauri hat geschrieben:(28 May 2020, 11:18)

Naja zu 100% ausschließen würde ich auch eine Atomphysikerin nie, ich habe mal ein Bericht über zwei Frauen gesehen, die eine war ehemalige Itlerin heute Edel Prostituierte die andere einst Bankerin heute,dreht sie Pornos kommerziell. Es gibt nichts, was es nicht gibt, auch wenn es nichts so recht ins Schubladendenken des bzw der einen oder anderen recht passen mag.


Was sagt dir das Wort "selten"?
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon lila-filzhut » Do 28. Mai 2020, 15:48

Mal was zur wohnungsprostitution,
https://www.juraforum.de/ratgeber/mietr ... forderlich
Genehmigung für Wohnungsprostitution durch Bauaufsicht notwendig?
Es ist jedoch äußerst zweifelhaft, ob der Vermieter diese Genehmigung erteilen wird. Denn hierzu benötigt er als Eigentümer des Grundstücks eine Baugenehmigung, nach der diese Nutzung des Grundstücks beziehungsweise der darauf befindlichen Räumlichkeiten erlaubt ist. Diese wird jedoch nur dann erteilt, wenn sie in einem allgemeinen oder sogar reinen Wohngebiet erlaubt ist.
Buchtipp:
Feindbild weiße Männer: Der rassistische Sexismus der identitätspolitischen Linken
https://www.amazon.de/dp/B07X8JT28Y

Gratis:
Lexikon der feministischen Irrtümer
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Meruem » Mo 1. Jun 2020, 17:12

Milady de Winter hat geschrieben:(28 May 2020, 11:16)

Angebot und Nachfrage. Solange die Handlung bzw. das Angebot nicht illegal bzw. erzwungen ist, verhält es sich wie mit anderen Dienstleistungen.


Na,dass versteht sich von selbst, dieses Prinzip betrifft aber keineswegs nur die Prostitution.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Kloß mit Soß » Mi 17. Jun 2020, 12:04

Prostitution gab es schon immer, in jeder Gesellschaft zu jeder Zeit, unabhängig davon, ob sie verboten war oder nicht. Auch Pinguinweibchen gehen auf den Strich, für Steine (Nestbau), Affenweibchen im Tausch für Futter. Das einzige, was ein Verbot erreichen würde, wäre ein Kontrollverlust über geltende rechtliche und hygienische Standards und mehr Spielraum für organisierte Kriminalität und Zwangsprostitution.

Ich blick zwischen #SlutPride und #StareRape schon lang nicht mehr durch, aber dass das eine bescheuerte Idee ist sollte man auch mit nem Masterabschluss in Gender Studies noch erkennen.
KOH 12:5

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