Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

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imp
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon imp » Mi 27. Mai 2020, 16:47

Alpha Centauri hat geschrieben:(27 May 2020, 12:39)

Ok, na kannte ich so noch nicht, reife Leistung der Frauen dort, von 1.000 bis 2.000 € pro Tag können aber denke ich die meisten Huren hierzulande , wie auch die Friseuse oder die Lidl Kassiererin nur träumen.

Umsatz. Da ist ja noch nichts von bezahlt.
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Umetarek
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Umetarek » Mi 27. Mai 2020, 17:28

imp hat geschrieben:(27 May 2020, 16:47)

Umsatz. Da ist ja noch nichts von bezahlt.

Weder die Miete, die Drogen, der Lude, noch der Psychiater...
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Alpha Centauri
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 27. Mai 2020, 17:47

Umetarek hat geschrieben:(27 May 2020, 17:28)

Weder die Miete, die Drogen, der Lude, noch der Psychiater...



Psychiater? Und,ach nicht jede Sexarbeiterinnen ist drogenabhängig oder hast du alle Huren hierzulande dazu befragt? noch so ein Mythos
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Selina
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Selina » Mi 27. Mai 2020, 18:05

Findulin hat geschrieben:(27 May 2020, 10:37)

Dann ist Michael Gwosdz so einer, der hat das nämlich mal genauso geäußert.


Ja, das ist schon eine merkwürdige Zuspitzung, womit sich der Grünen-Politiker ja auch jede Menge Ärger einhandelte. Hinterher hat er das aber erklärt. Das von mir Gefettete sehe ich auch so:

Was die Frauen erlebt haben, sei durch nichts zu relativieren und er habe auch keine Männer persönlich angreifen wollen. Und weiter: „Die Sozialisation in einem anderen Kulturkreis darf keine Entschuldigung sein. Mit meiner provokativen Aussage wollte ich deutlich machen, dass sexualisierte Gewalt und Grenzüberschreitungen traurige Realität sind – mit Tätern aus allen gesellschaftlichen Schichten und jeglicher Nationalität. Es gilt, die Frauen davor zu schützen.“ Die große Mehrheit der Männer wolle Frauen keine sexuelle Gewalt antun. Es sei nicht Sinn seiner Aussage gewesen, das in Zweifel zu ziehen. Und überhaupt sei seine Aussage nicht auf die Vorfälle in der Silvesternacht bezogen gewesen.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... tiger.html
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imp
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon imp » Mi 27. Mai 2020, 18:39

Umetarek hat geschrieben:(27 May 2020, 17:28)

Weder die Miete, die Drogen, der Lude, noch der Psychiater...

Das ganze Equipment, die Steuer, Krankenversicherung, die private Altersvorsorge, die zweite Wohnung wo ihr echter Kram drin ist, die Dinkelbrötchen wegen der Allergie, der Monatsbeitrag für Hydra und die monatliche Rate für den Smart.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 27. Mai 2020, 18:59

imp hat geschrieben:(27 May 2020, 18:39)

Das ganze Equipment, die Steuer, Krankenversicherung, die private Altersvorsorge, die zweite Wohnung wo ihr echter Kram drin ist, die Dinkelbrötchen wegen der Allergie, der Monatsbeitrag für Hydra und die monatliche Rate für den Smart.


Klar alle,Nutten haben Allergie,und kaufen sich Dinkelbrötchen , :rolleyes:
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon imp » Mi 27. Mai 2020, 19:10

Alpha Centauri hat geschrieben:(27 May 2020, 18:59)

Klar alle,Nutten haben Allergie,und kaufen sich Dinkelbrötchen , :rolleyes:

So ganz spurlos geht ein harter Job an keinem vorbei.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Milady de Winter » Mi 27. Mai 2020, 19:14

Dieter Winter hat geschrieben:(27 May 2020, 13:01)

Naja, als ich mal in Nürnberg hinter der Frauentormauer vorbei gelaufen bin, sah ich die Jungs vor einem der Schaufenster anstehen. Offenbar juckt es die Burschen wenig.

Die wollten bestimmt alle in den Handwerkerhof... :D
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Billie Holiday » Mi 27. Mai 2020, 19:21

Milady de Winter hat geschrieben:(27 May 2020, 19:14)

Die wollten bestimmt alle in den Handwerkerhof... :D


Oder zuerst in den Handwerkerhof, um hinterher gemütlich den Abend ausklingen zu lassen mit lustvoller Besteigung durch eine unsterblich verliebte Hure.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Milady de Winter » Mi 27. Mai 2020, 19:27

Billie Holiday hat geschrieben:(27 May 2020, 19:21)

Oder zuerst in den Handwerkerhof, um hinterher gemütlich den Abend ausklingen zu lassen mit lustvoller Besteigung durch eine unsterblich verliebte Hure.

Na ja, sagn wir es so: die meisten Freier erwarten oder "glauben" tendenziell nicht, dass die Dienstleisterin unsterblich in sie verliebt ist. Darum geht es den meisten sicher auch nicht. Dass es bestimmt häufiger vorkommt, dass ein Freier in eine Prostituierte verliebt ist als umgekehrt, ist für mich auch hochgradig wahrscheinlich. Ich halte aber prinzipiell nichts für ausgeschlossen.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Dieter Winter » Mi 27. Mai 2020, 19:39

Milady de Winter hat geschrieben:(27 May 2020, 19:14)

Die wollten bestimmt alle in den Handwerkerhof... :D


Möglicherweise war das ja auch so eine Art Handwerkerhof? :D So sehr hat's mich dann doch nicht interessiert, um das genauer zu recherchieren.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Dieter Winter » Mi 27. Mai 2020, 19:42

imp hat geschrieben:(27 May 2020, 18:39)

Das ganze Equipment, die Steuer, Krankenversicherung, die private Altersvorsorge, die zweite Wohnung wo ihr echter Kram drin ist, die Dinkelbrötchen wegen der Allergie, der Monatsbeitrag für Hydra und die monatliche Rate für den Smart.


Diese Kosten des täglichen Lebens sind jetzt nicht berufsspezifisch.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 27. Mai 2020, 20:07

Milady de Winter hat geschrieben:(27 May 2020, 19:27)

Na ja, sagn wir es so: die meisten Freier erwarten oder "glauben" tendenziell nicht, dass die Dienstleisterin unsterblich in sie verliebt ist. Darum geht es den meisten sicher auch nicht. Dass es bestimmt häufiger vorkommt, dass ein Freier in eine Prostituierte verliebt ist als umgekehrt, ist für mich auch hochgradig wahrscheinlich. Ich halte aber prinzipiell nichts für ausgeschlossen.


So ist es, dass war ja auch meine Aussage etwas weiter oben prinzipiell ist da nie zu 100% was ausgeschlossen. Aber klar ist auch die meisten Freier suchen doch wenn sie für Sex bezahlen nicht die Liebe bei einer Hure sondern die schnelle unkomplizierte sexuelle Triebbefriedigung, da muss nichts rosarot gezeichnet werden.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon oga » Mi 27. Mai 2020, 20:14

Dieter Winter hat geschrieben:(27 May 2020, 19:42)

Diese Kosten des täglichen Lebens sind jetzt nicht berufsspezifisch.
Also die Zweitwohnung schon.
I guess I should warn you, if I turn out to be particularly clear, you've probably misunderstood what I've said.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon imp » Mi 27. Mai 2020, 20:15

Dieter Winter hat geschrieben:(27 May 2020, 19:42)

Diese Kosten des täglichen Lebens sind jetzt nicht berufsspezifisch.

Man vergisst leicht, was alles so anfällt. Die Frau an der Kasse muss nicht so unbedingt den Hintern bleichen oder Werbung schalten. Und vieles mehr. Sie kriegt auch mit 60 noch ihre Kunden ans Band.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon oga » Mi 27. Mai 2020, 20:31

imp hat geschrieben:(27 May 2020, 20:15)

Sie kriegt auch mit 60 noch ihre Kunden ans Band.
Na gut, aber Alterslimit ist auch beim Profi-Fussballer gegeben.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon imp » Mi 27. Mai 2020, 20:34

oga hat geschrieben:(27 May 2020, 20:31)

Na gut, aber Alterslimit ist auch beim Profi-Fussballer gegeben.

Ist das so? Gefühlt kommt da jeder mal als Medienheini, Trainer oder Vorstand dran.
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Dieter Winter
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Dieter Winter » Mi 27. Mai 2020, 20:58

oga hat geschrieben:(27 May 2020, 20:14)

Also die Zweitwohnung schon.


Naja, ich würde die Arbeitsstätte einer Prostituierten nicht als Wohnung betrachten. Auch eineFriseurin wohnt nicht in ihrem Salon, oder die Anwältin in ihrer Kanzlei.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon Milady de Winter » Mi 27. Mai 2020, 21:27

Dieter Winter hat geschrieben:(27 May 2020, 20:58)

Naja, ich würde die Arbeitsstätte einer Prostituierten nicht als Wohnung betrachten. Auch eineFriseurin wohnt nicht in ihrem Salon, oder die Anwältin in ihrer Kanzlei.

Die wenigsten Prostituierten dürften ihrer gewerblichen Betätigung in einer Zweitwohnung nachgehen.
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Re: Der Streit im feministischen Lager: Verbot der Prostitution

Beitragvon oga » Mi 27. Mai 2020, 21:40

imp hat geschrieben:(27 May 2020, 20:34)

Ist das so? Gefühlt kommt da jeder mal als Medienheini, Trainer oder Vorstand dran.
Ist bereits ein anderer Job.
Auch eine prostituierte kann irgendwann mal in Talkshows auftreten, bei einer NGO zum Schutz der Frauen mitarbeiten, oder ihre Memoiren schreiben.
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