Die Zukunft der CDU

Moderator: Moderatoren Forum 2

Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 41816
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 01:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon JJazzGold » Mi 1. Apr 2020, 11:51

sünnerklaas hat geschrieben:(01 Apr 2020, 10:59)

Die Grünen sorgen eben bei nicht wenigen für Angst und Schrecken.


Was angesichts ihrer Kompetenz- und konzeptlosigkeit in dieser Krise nicht verwundert und die Basis für ihren Umfrageschwund bilden dürfte.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

Kranich oder gar nicht!
Kohlhaas
Beiträge: 4802
Registriert: So 24. Feb 2019, 19:47

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Kohlhaas » Mi 1. Apr 2020, 13:08

jorikke hat geschrieben:(31 Mar 2020, 20:16)

Schmunzel, mit Rücksicht auf einen sehr geschätzten User, der auch meint die Grünen immer in die linke Ecke stellen zu müssen, kann ich jetzt keinen Beifall spenden. Eine Stufe unter Beifall liegt aber die schnöde Feststellung: Ich will dir nicht widersprechen.

Es kann ja auch sein, dass ich mich täusche. Vielleicht sind die "spießbürgerlichen" Grünen, denen ich so begegnet bin, ja nur Ausnahmeerscheinungen der mittelhessischen Provinz... ;)
Kohlhaas
Beiträge: 4802
Registriert: So 24. Feb 2019, 19:47

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Kohlhaas » Mi 1. Apr 2020, 13:26

JJazzGold hat geschrieben:(01 Apr 2020, 10:29)

Mir wäre in der Tat eine Konstellation lieber, die eine schwarz-gelbe Koalition ermöglichen würde, aber das geben die Zahlen der FDP, realistisch betrachtet, zurzeit einfach nicht her.

Ein Glück, dass das nicht mehr realistisch ist! In Zeiten der sozial-liberalen Koalition gab es in der FDP noch Kräfte, die vorwiegend politisch-liberal eingestellt waren. Jetzt scheint die Partei nur noch wirtschafts-liberal zu denken. Hätte sich dieses Denken in den vergangenen 10 bis 20 Jahren auf Regierungsebene durchsetzen können, wäre unser Gesundheitswesen jetzt am Ar... Dann hätten wir wegen Corona wahrscheinlich ähnliche Sterblichkeitszahlen wie Italien.

Es gibt sowas wie "Daseinsvorsorge", für die nur der Staat sorgen kann. Dieser Bereich des Lebens darf nicht dem "Markt" und dem ansonsten völlig legitimen "marktwirtschaftlichen Gewinnstreben" überlassen bleiben. Das sehen wir in der Corona-Kriese überdeutlich. Es mag betriebswirtschaftlich sinnvoll sein, in der Produktion von Gütern wie Schutzkleidung auf Zulieferung aus Billiglohnländern wie China zu setzen. Volkswirtschaftlich ist das aber eine Katastrophe. Das lehrt uns Corona. Nur die FDP hat das noch nicht begriffen. Die glaubt immer noch, dass der Markt schon alles regeln wird. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Richtig. Diese Regel sollte allerdings nicht gelten in Bereichen, in denen Menschenleben davon abhängen.

So gesehen begrüße ich es, dass die CDU künftig zur Mehrheitsbeschaffung eher auf die angeblich "linken" Grünen angewiesen ist und nicht mehr auf eine FDP, die ihre Existenzberechtigung nur noch darin sieht, jedes staatliche Handeln für überflüssig und schädlich zu erklären.
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 41816
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 01:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon JJazzGold » Mi 1. Apr 2020, 13:53

Kohlhaas hat geschrieben:(01 Apr 2020, 13:26)

Ein Glück, dass das nicht mehr realistisch ist! In Zeiten der sozial-liberalen Koalition gab es in der FDP noch Kräfte, die vorwiegend politisch-liberal eingestellt waren. Jetzt scheint die Partei nur noch wirtschafts-liberal zu denken. Hätte sich dieses Denken in den vergangenen 10 bis 20 Jahren auf Regierungsebene durchsetzen können, wäre unser Gesundheitswesen jetzt am Ar... Dann hätten wir wegen Corona wahrscheinlich ähnliche Sterblichkeitszahlen wie Italien.

Es gibt sowas wie "Daseinsvorsorge", für die nur der Staat sorgen kann. Dieser Bereich des Lebens darf nicht dem "Markt" und dem ansonsten völlig legitimen "marktwirtschaftlichen Gewinnstreben" überlassen bleiben. Das sehen wir in der Corona-Kriese überdeutlich. Es mag betriebswirtschaftlich sinnvoll sein, in der Produktion von Gütern wie Schutzkleidung auf Zulieferung aus Billiglohnländern wie China zu setzen. Volkswirtschaftlich ist das aber eine Katastrophe. Das lehrt uns Corona. Nur die FDP hat das noch nicht begriffen. Die glaubt immer noch, dass der Markt schon alles regeln wird. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Richtig. Diese Regel sollte allerdings nicht gelten in Bereichen, in denen Menschenleben davon abhängen.

So gesehen begrüße ich es, dass die CDU künftig zur Mehrheitsbeschaffung eher auf die angeblich "linken" Grünen angewiesen ist und nicht mehr auf eine FDP, die ihre Existenzberechtigung nur noch darin sieht, jedes staatliche Handeln für überflüssig und schädlich zu erklären.


Wo nicht der Markt, sondern der Staat den Preis und das Angebot regelt, ist der staatliche Konkurs vorprogrammiert und das Dasein für die Mehrheit von drastischen Einschränkungen betroffen.

Noch ist die Union nicht auf die Grünen als Mehrheitsbeschaffer angewiesen und je stärker die Union abschneidet, desto weniger wird sie es sein.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

Kranich oder gar nicht!
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 50601
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Realist2014 » Mi 1. Apr 2020, 14:18

Kohlhaas hat geschrieben:(01 Apr 2020, 13:26)


Es gibt sowas wie "Daseinsvorsorge", für die nur der Staat sorgen kann. Dieser Bereich des Lebens darf nicht dem "Markt" und dem ansonsten völlig legitimen "marktwirtschaftlichen Gewinnstreben" überlassen bleiben. Das sehen wir in der Corona-Kriese überdeutlich.


Die PKV gibt es seit mehr als 150 Jahren. Die wird es auch weite rgeben

Es mag betriebswirtschaftlich sinnvoll sein, in der Produktion von Gütern wie Schutzkleidung auf Zulieferung aus Billiglohnländern wie China zu setzen. Volkswirtschaftlich ist das aber eine Katastrophe. Das lehrt uns Corona. Nur die FDP hat das noch nicht begriffen. Die glaubt immer noch, dass der Markt schon alles regeln wird. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Richtig. Diese Regel sollte allerdings nicht gelten in Bereichen, in denen Menschenleben davon abhängen.


Hier sind es die GKV ( = der STAAT), der bestimmt, was für notwendiges an die Kliniken etc. bezahlt wird. Das kann mit deutschen Lohnkosten nicht hergestellt werden.
Wenn der Staat möchte, dass etwas in D produziert wird, dann muss er entsprechende Preise bezahlen.


So gesehen begrüße ich es, dass die CDU künftig zur Mehrheitsbeschaffung eher auf die angeblich "linken" Grünen angewiesen ist und nicht mehr auf eine FDP, die ihre Existenzberechtigung nur noch darin sieht, jedes staatliche Handeln für überflüssig und schädlich zu erklären.


Auch unter schwarz/grün wird es keine Bürgerversicherung geben oder die Abschaffung der privaten Unternehmen ( Kliniken etc.) in der "Gesundheitsbranche"
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Kohlhaas
Beiträge: 4802
Registriert: So 24. Feb 2019, 19:47

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Kohlhaas » Mi 1. Apr 2020, 15:04

JJazzGold hat geschrieben:(01 Apr 2020, 13:53)

Wo nicht der Markt, sondern der Staat den Preis und das Angebot regelt, ist der staatliche Konkurs vorprogrammiert und das Dasein für die Mehrheit von drastischen Einschränkungen betroffen.

Noch ist die Union nicht auf die Grünen als Mehrheitsbeschaffer angewiesen und je stärker die Union abschneidet, desto weniger wird sie es sein.

So kann man das sehen. Ich bin trotzdem der Meinung, dass bestimmte staatliche Leistungen dem Gewinnstreben entzogen bleiben müssen. Dazu gehört zum Beispiel der Bereich "Verteidigung". In den USA gibt es inzwischen wieder privatrechtlich organisierte Unternehmen gibt, die "Verteidigung" erledigen. Wie seinerzeit die Condottieri. Das darf nicht sein! Wenn das hoffäig wird brachen wir keinen Staat mehr. Dann gibt es auch keine demokratisch legitimierte Entschdeidung darüber, ob wir Krieg führen oder nicht. Dann ist das nur noch eine "betriebswirtschaftliche" Entscheidung. Ist Krieg "rentabel"? Das darf nie (wieder) passieren. Das ist ein Thema, das auf keinen Fall jemals den "Marktkräften" überlassen bleiben darf. Ein anderes Thema, da in genau den gleichen Bereich fällt, ist die Unterbringung von Strafgefangenen in Haftsanstalten. Auch da darf es keine "Privatisierung" geben. Und ein dritter Bereich ist die Gesundheitsvorsorge. Meiner Ansicht nach darf die Versorgung mit Krankenhausbetten nicht privatem GEwinnstreben untergeordnet werden. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, für die der Staat zu sorgen hat. Für sowas brauchen wir den Staat! Die neoliberale Idee, dass man staatliches Handeln abschaffen und durch die Kräfte des "Marktes" ersetzen kann, ist gerade in der jetzigen Corona-Kriese als menschenfeindlich entlarvt. Ich will in keiner Gesellschaft leben, in der es vom persönlichen Einkommen abhängt, ob ich eine Krankheit überlebe oder nicht.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 50601
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Realist2014 » Mi 1. Apr 2020, 15:08

Kohlhaas hat geschrieben:(01 Apr 2020, 15:04)

So kann man das sehen. Ich bin trotzdem der Meinung, dass bestimmte staatliche Leistungen dem Gewinnstreben entzogen bleiben müssen. Dazu gehört zum Beispiel der Bereich "Verteidigung". .



Die Bundeswehr zu privatisieren hat niemand vorgeschlagen

Logischerweise wird aber alles, was diese verwendet ( Panzer, Flugzeuge, Treibstoff, Kleidung usw.) von "kapitalsitischen Unternehmen" , die natürlich auch Gewinne erzielen, produziert.

Die neoliberale Idee, dass man staatliches Handeln abschaffen und durch die Kräfte des "Marktes" ersetzen kann, ist gerade in der jetzigen Corona-Kriese als menschenfeindlich entlarvt.


so- wo denn?


Ich will in keiner Gesellschaft leben, in der es vom persönlichen Einkommen abhängt, ob ich eine Krankheit überlebe oder nicht


haben wir das?

haben wir nicht, trotz der PKV
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 41816
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 01:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon JJazzGold » Mi 1. Apr 2020, 16:39

Kohlhaas hat geschrieben:(01 Apr 2020, 15:04)

So kann man das sehen. Ich bin trotzdem der Meinung, dass bestimmte staatliche Leistungen dem Gewinnstreben entzogen bleiben müssen. Dazu gehört zum Beispiel der Bereich "Verteidigung". In den USA gibt es inzwischen wieder privatrechtlich organisierte Unternehmen gibt, die "Verteidigung" erledigen. Wie seinerzeit die Condottieri. Das darf nicht sein! Wenn das hoffäig wird brachen wir keinen Staat mehr. Dann gibt es auch keine demokratisch legitimierte Entschdeidung darüber, ob wir Krieg führen oder nicht. Dann ist das nur noch eine "betriebswirtschaftliche" Entscheidung. Ist Krieg "rentabel"? Das darf nie (wieder) passieren. Das ist ein Thema, das auf keinen Fall jemals den "Marktkräften" überlassen bleiben darf. Ein anderes Thema, da in genau den gleichen Bereich fällt, ist die Unterbringung von Strafgefangenen in Haftsanstalten. Auch da darf es keine "Privatisierung" geben. Und ein dritter Bereich ist die Gesundheitsvorsorge. Meiner Ansicht nach darf die Versorgung mit Krankenhausbetten nicht privatem GEwinnstreben untergeordnet werden. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, für die der Staat zu sorgen hat. Für sowas brauchen wir den Staat! Die neoliberale Idee, dass man staatliches Handeln abschaffen und durch die Kräfte des "Marktes" ersetzen kann, ist gerade in der jetzigen Corona-Kriese als menschenfeindlich entlarvt. Ich will in keiner Gesellschaft leben, in der es vom persönlichen Einkommen abhängt, ob ich eine Krankheit überlebe oder nicht.


Soweit mir bekannt ist streben weder CDU/CSU, noch FDP eine Liberalisierung der Bundeswehr an, ebenso wenig wie eine Liberalisierung der Haftanstalten.

Noch ist die neoliberale Idee die Abschaffung des staatlichen Handelns, sondern “So viel Staat, wie nötig und so wenig Staat, wie möglich“. Dass dieser liberale Grundsatz seine Berechtigung hat, ist in der derzeitigen Krise daran erkenntlich, dass die überbordende Bürokratie das Handeln zu lähmen droht und zu recht anteilig über Bord geworfen wird. Sieh an, es geht auch mit weniger, wertvolle Zeit raubender Bürokratie. Ich befürchte allerdings, dass daraus kein langfristig anhaltender Lernprozess erwächst. Mit den grünen staatsgewaltigen Bürokraten als möglichem Koalitionspartner ganz sicher nicht.

In Deutschland hängt Gesundheit nicht vom Geldbeutel ab. Darum dürften uns die US Amerikaner momentan mehr denn je beneiden.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

Kranich oder gar nicht!
Benutzeravatar
jorikke
Beiträge: 6925
Registriert: Sa 30. Mai 2009, 10:05

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon jorikke » Mi 1. Apr 2020, 17:15

JJazzGold hat geschrieben:(01 Apr 2020, 10:36)

Die Grünen sind eine eigenartige Spezies, starker linker Flügel, dem konstant Rechnung getragen werden muss, aber gleichzeitig asozial.


Ja, leider. der Palmer hat heute das Handtuch geschmissen und einen Aufnahmeantrag bei der CDU gestellt. Wenn die weiter ihre vernünftigen Politiker vergraulen geht der Höhen- in einen Sturzflug über.
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 41816
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 01:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon JJazzGold » Mi 1. Apr 2020, 17:20

jorikke hat geschrieben:(01 Apr 2020, 17:15)

Ja, leider. der Palmer hat heute das Handtuch geschmissen und einen Aufnahmeantrag bei der CDU gestellt. Wenn die weiter ihre vernünftigen Politiker vergraulen geht der Höhen- in einen Sturzflug über.


Das muss ein Aprilscherz sein, auf den du hereingefallen bist. ;)
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

Kranich oder gar nicht!
Kohlhaas
Beiträge: 4802
Registriert: So 24. Feb 2019, 19:47

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Kohlhaas » Mi 1. Apr 2020, 17:21

Realist2014 hat geschrieben:(01 Apr 2020, 15:08)

Die Bundeswehr zu privatisieren hat niemand vorgeschlagen

Was Du nicht sagst! Es gab nie Tendenzen, sowas zu tun? Googel mal nach Heeresinstandsetzungslokistik. Frag Dich mal, warum der Fuhrpark der Bundeswehr heute einer "Privatfiema" gehört. Frag Dich mal, warum Heeresflieger heute von Privatfirmen mit privat gestellten Hubschrauben zum fliegen von Hubschraubern asgebildet werden. Das hat niemand gefordert, das ist längst Realität!

Das größte Verdienst von AKK ist es, diesen bescheuerten wirtschaftftsliberalen Trend rückgänig zu machen.

[quote]Logischerweise wird aber alles, was diese verwendet ( Panzer, Flugzeuge, Treibstoff, Kleidung usw.) von "kapitalsitischen Unternehmen" , die natürlich auch Gewinne erzielen, produziert.
Genau! Und gegenwärtig ist es so, dass all das nach "kapitalistischen" Maßstäben abläuft. Wie gut da funkrioniert, sieht man an der Bundeswehr ja ganz hervorragend.

Im Gesundheitswesen ist es ganz genauso.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 50601
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Realist2014 » Mi 1. Apr 2020, 17:29

Kohlhaas hat geschrieben:(01 Apr 2020, 17:21)

Was Du nicht sagst! Es gab nie Tendenzen, sowas zu tun? Googel mal nach Heeresinstandsetzungslokistik. Frag Dich mal, warum der Fuhrpark der Bundeswehr heute einer "Privatfiema" gehört. Frag Dich mal, warum Heeresflieger heute von Privatfirmen mit privat gestellten Hubschrauben zum fliegen von Hubschraubern asgebildet werden. Das hat niemand gefordert, das ist längst Realität!



Die Inanspruchnahme privater Dienstleistungen hat nun wa smit "Privatisierung der Bundeswehr" zu tun?

Das größte Verdienst von AKK ist es, diesen bescheuerten wirtschaftftsliberalen Trend rückgänig zu machen.

Logischerweise wird aber alles, was diese verwendet ( Panzer, Flugzeuge, Treibstoff, Kleidung usw.) von "kapitalsitischen Unternehmen" , die natürlich auch Gewinne erzielen, produziert.
Genau! Und gegenwärtig ist es so, dass all das nach "kapitalistischen" Maßstäben abläuft. Wie gut da funkrioniert, sieht man an der Bundeswehr ja ganz hervorragend.

Im Gesundheitswesen ist es ganz genauso.



Was ist m Gesundheitswesen "genau so"?

Du kannst sicher auch nur EIN Land auf diesem Planeten nennen, wo es ein staatliches Gesundheitswesen gibt, welches für die Bürger bessere Leistungen bietet als das deutsche mit seinen privaten Komponenten.

also- welches Land?


Und bezüglich Bundeswehr- möchtest du staatliche Unternehmen, welche Panzer, Flugzeuge usw. herstellen?

wenn du die Marktwirtschaft kritisiert, dann solltest du auch in der Lage sein zu bennenen, wo es mit Planwirtschaft BESSER funktioniert
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
jorikke
Beiträge: 6925
Registriert: Sa 30. Mai 2009, 10:05

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon jorikke » Mi 1. Apr 2020, 17:36

JJazzGold hat geschrieben:(01 Apr 2020, 17:20)

Das muss ein Aprilscherz sein, auf den du hereingefallen bist. ;)


Fast richtig.
Copyright war von mir.
Jetzt hast du mir den Genuss einiger dödeliger Kommentare versaut.
Du bist zu gescheit für diese Welt.
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 41816
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 01:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon JJazzGold » Mi 1. Apr 2020, 17:46

jorikke hat geschrieben:(01 Apr 2020, 17:36)

Fast richtig.
Copyright war von mir.
Jetzt hast du mir den Genuss einiger dödeliger Kommentare versaut.
Du bist zu gescheit für diese Welt.


Es tut mir leid. :(
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

Kranich oder gar nicht!
Benutzeravatar
jorikke
Beiträge: 6925
Registriert: Sa 30. Mai 2009, 10:05

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon jorikke » Mi 1. Apr 2020, 21:01

JJazzGold hat geschrieben:(01 Apr 2020, 17:46)

Es tut mir leid. :(


Lach wieder, ich hab dich doch lieb. ;)
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 41816
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 01:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon JJazzGold » Mi 1. Apr 2020, 21:08

jorikke hat geschrieben:(01 Apr 2020, 21:01)

Lach wieder, ich hab dich doch lieb. ;)


Seufz, Glück gehabt, ich dich auch. :)
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

Kranich oder gar nicht!
Kohlhaas
Beiträge: 4802
Registriert: So 24. Feb 2019, 19:47

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Kohlhaas » Do 2. Apr 2020, 13:15

Realist2014 hat geschrieben:(01 Apr 2020, 17:29)

Die Inanspruchnahme privater Dienstleistungen hat nun wa smit "Privatisierung der Bundeswehr" zu tun?

Es geht nicht um die Inanspruchnahme privater Dienstleistungen. Es geht darum, dass Teile der Bundeswehr privatisiert worden sind. Das hat Folgen. Zum Beispiel die, dass Heeresflieger nicht mehr an den Hubschraubern ausgebildet werden, die sie später im Einsatz fliegen sollen.

Das größte Verdienst von AKK ist es, diesen bescheuerten wirtschaftftsliberalen Trend rückgänig zu machen.

Das sehe ich genauso

Was ist m Gesundheitswesen "genau so"?

Du kannst sicher auch nur EIN Land auf diesem Planeten nennen, wo es ein staatliches Gesundheitswesen gibt, welches für die Bürger bessere Leistungen bietet als das deutsche mit seinen privaten Komponenten.

also- welches Land?

Auch im Gesundheitswesen ist es so gelaufen, dass ehemals öffentlich getragene Einrichtungen privatisiert wurden und in erster Linie nach "kaufmännischen" Grundsätzen geführt wurden. Als ein "herausragendes" Beispiel nenne ich mal den Verkauf der Universitätskliniken in Gießen und Marburg an einen privaten Krankenhausbetreiber. Das hat die Versorgung der Patienten nicht verbessert.

Ich muss auch kein Land nennen, in dem das Gesundheitswesen besser funktioniert. Es genügt, festzustellen, dass das deutsche Gesundheitswesen besser sein könnte und besser sein müsste als es derzeit ist. Dass hier Defizite entstanden sind, wird in der Corona-Kriese immer deutlicher sichtbar, und das bezweifelt in der Politik auch niemand mehr.


Und bezüglich Bundeswehr- möchtest du staatliche Unternehmen, welche Panzer, Flugzeuge usw. herstellen?

wenn du die Marktwirtschaft kritisiert, dann solltest du auch in der Lage sein zu bennenen, wo es mit Planwirtschaft BESSER funktioniert

Ich habe weder die Marktwirtschaft kritisiert noch der Planwirtschaft das Wort geredet. Ich bin lediglich der Meinung, dass es staatliche Aufgaben gibt, die nicht unter dem Primat der "Wirtschaftlichkeit" stehen dürfen. Aufgaben, die nicht der "Gewinnsucht" privater Unternehmen überlassen bleiben dürfen. Aufgaben, die zur "Daseinsvorsorge" gehören. Dazu gehören unter anderem das Gesundheitswesen und das erwähnte Militär. Im Gesundheitswesen geht es nicht in erster Linie um Wirtschaftlichkeit, sondern darum, dass die Bevölkerung ausreichend versorgt ist. Beim Militär geht es auch nicht in erster Linie um Wirtschaftlichkeit, sondern darum, dass die Truppe in der Lage sein muss, ihre Aufgaben zu erfüllen.

Und man kann in unserem Land halt nicht mehr übersehen, dass unter anderem in diesen beiden Bereichen seit dem Fall des eisernen Vorhangs durch die zunehmen neoliberale Politik vieles "kaputtgemacht" worden ist. Zahlreiche Krankenhäuser sind geschlossen, fast alle Hilfskrankenhäuser abgebaut worden, das Pflegepersonal wurde verringert und wird mittlerweile so schlecht bezahlt, dass kaum noch jemand den Job machen will. Und dass die Bundeswehr praktisch nicht mehr einsatzfähig ist, lässt sich ja wohl auch kaum bestreiten.

Wie es scheint, führt die Corona-Pandemie dazu, dass die Politik nun umdenkt. Auch in der CDU ist dieses Umdenken erkennbar. Nicht umsonst wird inzwischen laut darüber nachgedacht, dass es sinnvoll wäre, bestimmte Güter wie Arzneimittel, deren Grundstoffe oder Schutzkleidung wieder in Europa selbst zu produzieren anstatt das ganze Zeug aus China und Indien zu importieren. Nicht umsonst wird laut über eine bessere Bezahlung des Pflegepersonals geredet.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 50601
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Realist2014 » Do 2. Apr 2020, 13:27

Kohlhaas hat geschrieben:(02 Apr 2020, 13:15)

Es geht nicht um die Inanspruchnahme privater Dienstleistungen. Es geht darum, dass Teile der Bundeswehr privatisiert worden sind. Das hat Folgen. Zum Beispiel die, dass Heeresflieger nicht mehr an den Hubschraubern ausgebildet werden, die sie später im Einsatz fliegen sollen.


Ausbildung ist Dienstleistung




Auch im Gesundheitswesen ist es so gelaufen, dass ehemals öffentlich getragene Einrichtungen privatisiert wurden und in erster Linie nach "kaufmännischen" Grundsätzen geführt wurden. Als ein "herausragendes" Beispiel nenne ich mal den Verkauf der Universitätskliniken in Gießen und Marburg an einen privaten Krankenhausbetreiber. Das hat die Versorgung der Patienten nicht verbessert.


Jedes Krankenhaus muss auch kaufmännisch geführt werden. Auch die Löhne und Investitionen müssen ja finaziert werden

Ich muss auch kein Land nennen, in dem das Gesundheitswesen besser funktioniert. Es genügt, festzustellen, dass das deutsche Gesundheitswesen besser sein könnte und besser sein müsste als es derzeit ist.


Hat nun aber nichst mit der Privatisierung oder der PKV zu tun


Ich bin lediglich der Meinung, dass es staatliche Aufgaben gibt, die nicht unter dem Primat der "Wirtschaftlichkeit" stehen dürfen. Aufgaben, die nicht der "Gewinnsucht" privater Unternehmen überlassen bleiben dürfen.

Das ist die typische linke Meinung
Du wirst dich aber damit abfinden müssen, das es sowohl weiterhin Privatkliniken als auch die PKV gibt

Und man kann in unserem Land halt nicht mehr übersehen, dass unter anderem in diesen beiden Bereichen seit dem Fall des eisernen Vorhangs durch die zunehmen neoliberale Politik vieles "kaputtgemacht" worden ist. Zahlreiche Krankenhäuser sind geschlossen, fast alle Hilfskrankenhäuser abgebaut worden, das Pflegepersonal wurde verringert und wird mittlerweile so schlecht bezahlt,[/u]

Es gibt heute eine bessere medizinische Versorgung als 1990
Wenn du höhere Löhne haben willst, dann müssen halt die Beiräge zur GKV angehoben werden, dann reicht auch das Geld dafür



Nicht bei obigen Punkten

.

Ja, bei PRIVAT-Unternehmen die damit natürlichauch GEWINNE erzielen.



Beiträge zur GKV erhöhen. Dann lässt sich das auch finanzieren
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
DerExperte
Beiträge: 370
Registriert: Di 5. Sep 2017, 21:04

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon DerExperte » So 12. Apr 2020, 11:48

Kohlhaas hat geschrieben:(01 Apr 2020, 17:21)

Was Du nicht sagst! Es gab nie Tendenzen, sowas zu tun? Googel mal nach Heeresinstandsetzungslokistik. Frag Dich mal, warum der Fuhrpark der Bundeswehr heute einer "Privatfiema" gehört. Frag Dich mal, warum Heeresflieger heute von Privatfirmen mit privat gestellten Hubschrauben zum fliegen von Hubschraubern asgebildet werden. Das hat niemand gefordert, das ist längst Realität!

Das größte Verdienst von AKK ist es, diesen bescheuerten wirtschaftftsliberalen Trend rückgänig zu machen.



Auch wenn ich diesen Privatisierungswahn ablehne, die BWFuhrparkService GmbH war niemals privat, sie war lediglich privatrechtlich organisiert. Die Anteile an ihr halten zu 75,1 % das Bundesministerium der Verteidigung und zu 24,9 die Deutsche Bahn, die wiederum eine zu 100 % im Staatseigentum stehende Aktiengesellschaft ist. Gleichwohl stimme ich wie gesagt zu, dass die Privatisierungen keine Verbesserungen gebracht haben.
Benutzeravatar
Alexyessin
Ehrenpräsident
Beiträge: 85386
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Die Zukunft der CDU

Beitragvon Alexyessin » Mo 13. Apr 2020, 11:20

sünnerklaas hat geschrieben:(13 Apr 2020, 09:50)

Auf jeden Fall ist der "Messias" Fritze Merz schon mal raus. Das Thema hat sich erledigt.


Aus dem CSU Thread.

Ich denke nicht, das dieses Thema durch ist. Merz hat nun mal viele Anhänger innerhalb der CDU.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat

Zurück zu „22. Parteien“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste