Die Situation in Thüringen 2020

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Tom Bombadil
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon Tom Bombadil » Di 18. Feb 2020, 12:05

Stein1444 hat geschrieben:(18 Feb 2020, 11:35)

Und Linke AfD haben sogar 51 Stimmen...

Da wächst zusammen, was zusammen gehört.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon sünnerklaas » Di 18. Feb 2020, 12:07

Klopfer hat geschrieben:(18 Feb 2020, 11:30)

Trotzdem, was mich hier im Forum schockiert, dass sich hier so viele AFD-Anhänger, Symphatisanten und dergleichen tummeln denen jegliches Mittel die Linke zu vernichten recht wäre. Bedenklich.
Thüringen hat, zumindest für diese Forum, gezeigt was Sache ist. Das sollte zu denken aufgeben.

Zumal gerade 12 Leute festgenommen wurden. Es soll Verbindungen zur AfD geben.
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon Politics » Di 18. Feb 2020, 12:10

"Ich hasse, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst."

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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon imp » Di 18. Feb 2020, 12:13

Ammianus hat geschrieben:(18 Feb 2020, 11:55)

Ganz oder gar nicht ...
Abgesehen davon, dass es das Buch in einer öffentlichen Bibliothek gibt. Sind nur alle 3 Exemplare gerade ausgeliehen.

Na, wer die wohl hat. Ist aber alles Nebensache, auch ohne die Pseudonym-Schriften ist er für die Zusammenarbeit mit anderen Parteien verbrannt.
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odiug
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon odiug » Di 18. Feb 2020, 12:15

Politics hat geschrieben:(18 Feb 2020, 12:10)

Über Facebook. Ein Rohrkrepierer.

Bist du dir da sicher ?
Vielleicht solltest du doch deine Festplatten löschen ... man weiß ja nie :eek:
Übrigens: in meiner unmittelbaren Umgebung wurde der Drahtzieher verhaftet und ich habe keinen Kontakt zu solchen Leuten ... weder über Facebook noch über Twitter oder WhatsApp.
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon Tomaner » Di 18. Feb 2020, 12:25

Politics hat geschrieben:(18 Feb 2020, 11:57)

Wäre es nicht. Genauso wenig wie der Brexit Selbstmord für England war. Viele CDU Wähler sind von der CDU zur AfD gewechselt, die haben nichts gegen eine Koalition. Und ich habe nie erwähnt das ich Berater irgend einer Partei bin oder sein möchte, wie kommst du immer auf so einen Blödsinn?

Der Brexit hat nichts damit zu tun, ob Union mit Faschisten zusammenarbeiten sollte oder nicht. Außerdem hab ich nicht von einem Selbstmord eines Landes geschrieben, sondern vom politischen Selbstmord der FDP und AfD! Was England betrifft, da wird erst noch die Rechnung serviert.
Dann geht es nicht um die Wähler die zur AfD gewechselt sind, sondern um die, die es eben bewußt nicht gemacht haben! Warum sollten die, würde eine CDU mit Faschisten zusammenarbeiten, zur AfD wechseln??? Sie hätten ja dann auch mit einer Stimme für die Union AfD Politik. Also aus welchen Motiv heraus, wählten sie bewust CDU und ginge die dann mit AfD zusammen, verweigern sie der union ihre Stimme und wählen dann AfD? Dies ist doch vollkommen unlogisch. Im Bund haben Linke, Grüne und SPD relativ konstant um die 44 bis 46 Prozent. Wenn auch nur 3 bis 5 Prozent der bisherigen Unionswähler nach links wechseln, haben wir linke Mehrheiten, während Unionsstimmen die Richtung AfD gehen, an den Mehrheiten auf der rechten Seite nichts verändern, wenn Union 5 Prozent weniger hätte und AfD 5 Prozent mehr. Willst du uns erklären, würde CDU sich für AfD öffnen, 100 Prozent der Stimmen bleiben dan rechts? Dies kannst du doch nicht mal selbst glauben.!
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon Politics » Di 18. Feb 2020, 12:34

odiug hat geschrieben:(18 Feb 2020, 12:15)

Bist du dir da sicher ?
Vielleicht solltest du doch deine Festplatten löschen ... man weiß ja nie :eek:
Übrigens: in meiner unmittelbaren Umgebung wurde der Drahtzieher verhaftet und ich habe keinen Kontakt zu solchen Leuten ... weder über Facebook noch über Twitter oder WhatsApp.


Ich bin nicht auf Facebook , werde ich auch nie sein. Ich habe auch nicht dieses Ding zuhause das mich aushorcht , diese Alexa oder wie die heißt. Muss ich nicht haben. Aber wenn diese Fiffies dort über was auch immer Kontakt zu AfD Mitgliedern hatten... was ja erst mal geklärt werden muss...was kann da die AfD dafür? Das riecht mir stark nach einer " kurz vor der Wahl " Aktion. Ich kann darüber nur schmunzeln.
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon Politics » Di 18. Feb 2020, 12:37

Tomaner hat geschrieben:(18 Feb 2020, 12:25)

Der Brexit hat nichts damit zu tun, ob Union mit Faschisten zusammenarbeiten sollte oder nicht. Außerdem hab ich nicht von einem Selbstmord eines Landes geschrieben, sondern vom politischen Selbstmord der FDP und AfD! Was England betrifft, da wird erst noch die Rechnung serviert.
Dann geht es nicht um die Wähler die zur AfD gewechselt sind, sondern um die, die es eben bewußt nicht gemacht haben! Warum sollten die, würde eine CDU mit Faschisten zusammenarbeiten, zur AfD wechseln??? Sie hätten ja dann auch mit einer Stimme für die Union AfD Politik. Also aus welchen Motiv heraus, wählten sie bewust CDU und ginge die dann mit AfD zusammen, verweigern sie der union ihre Stimme und wählen dann AfD? Dies ist doch vollkommen unlogisch. Im Bund haben Linke, Grüne und SPD relativ konstant um die 44 bis 46 Prozent. Wenn auch nur 3 bis 5 Prozent der bisherigen Unionswähler nach links wechseln, haben wir linke Mehrheiten, während Unionsstimmen die Richtung AfD gehen, an den Mehrheiten auf der rechten Seite nichts verändern, wenn Union 5 Prozent weniger hätte und AfD 5 Prozent mehr. Willst du uns erklären, würde CDU sich für AfD öffnen, 100 Prozent der Stimmen bleiben dan rechts? Dies kannst du doch nicht mal selbst glauben.!


Schone deine Pumpe und warte die Zeit ab. Die CDU wird mit der AfD koalieren. Alles eine Machtfrage. Die CDU wird erst mal Macht verlieren, die AfD Macht gewinnen....und irgendwann ist das DDR Girli weg...und dann wird koaliert. Warte es ab.
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon Sören74 » Di 18. Feb 2020, 12:39

Ebiker hat geschrieben:(18 Feb 2020, 09:33)

Ramelow fordert ganz in kommunitischer Tradition Dinge die er nicht fordern darf.


Was darf er nicht fordern?

Ebiker hat geschrieben:Mal sollen ihn bestimmte Abgeordnete wählen obwohl solche Absprachen gegen die Landesverfassung verstoßen, dann will er eine bestimmte Person zur MP machen, aber nur unter Bedingung von Neuwahlen. Auch das ist rechtswidrig.


Zum einen, wo sind in der Verfassung solche Absprachen verboten? Zum anderen, Herr Ramelow macht Vorschläge.
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon Sören74 » Di 18. Feb 2020, 12:52

watisdatdenn? hat geschrieben:(18 Feb 2020, 11:24)
Er wollte ja auch eine Koalition der Mitte erstellen, aber die anderen Parteien der „Mitte“ haben nicht mitgezogen, sondern haben auf ihren sed-Nachfolgepartei-Mann beharrt.


Das ist in einer Demokratie ihr gutes Recht.
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon Sören74 » Di 18. Feb 2020, 12:55

watisdatdenn? hat geschrieben:(18 Feb 2020, 11:25)

Glaube ich auch.
Mit einer deutlich erstarkten AfD und minimierten CDU/FDP.

Darum hat jeder (außer CDU und FDP) Interesse an einer Neuwahl.


Die AfD hat ihr Wählerpotential letztes Jahr ausgeschöpft. Deutlich mehr als 25% bekommt sie einem Bundesland nicht hin. Die große Mehrheit in der Bevölkerung findet diese Partei nun mal zum ko....
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon imp » Di 18. Feb 2020, 13:00

Sören74 hat geschrieben:(18 Feb 2020, 12:39)

Was darf er nicht fordern?



Zum einen, wo sind in der Verfassung solche Absprachen verboten? Zum anderen, Herr Ramelow macht Vorschläge.

Dieses Rumgeningel, was die Demokraten, die auch noch in der Überzahl sind, alles nicht dürften, zeugt von einem politikfernen, rein an Formalitäten orientierten Parlamentsverständnis. Da ist es auch kein Wunder, eenn einigen irgendwann die gewiss furchtbaren Zellen in Bautzen, der organisierte Völkermord im nie gekannten Maßstab, die Flohmarkt-Schnappschüsse von Ramelow, die Worte der Kanzlerin und die demokratiefeindliche Absicht der Rechtsradikalen irgendwie alles als eins erscheinen.

Kein Wunder, dass die Thüringer und selbst viele AFD-Wähler diese Truppe vorrangig als Störung wahrnehmen - ob sie solche nun schätzen oder eher davor erschrecken.
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon aleph » Di 18. Feb 2020, 13:11

Bei Neuwahlen hätte RR eine knappe Mehrheit von 51%. Es langt also auf alle Fälle für RRG. Allerdings müsste die CDU dazu sich selbst verleugnen und Neuwahlen zustimmen, denn ich glaube nicht, dass die AFD das tut.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein. Walter Jens
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon DarkLightbringer » Di 18. Feb 2020, 13:27

sünnerklaas hat geschrieben:(18 Feb 2020, 12:03)

Nach dem Bock, der da geschossen wurde...
Und zwar auch und vor allem durch die unverantwortliche Stümperei Kemmerichs.
So etwas wirkt lange nach.
Allein schon Kemmerichs Parteichef hätte darauf drängen müssen, dass er ein Rumpfkabinett, zumindest einen Stellvertreter benennt, bevor Kemmerich zurücktritt und nur noch geschäftsführender MP ist, der als socher keine Minister und keinen Stellvertreter ernennen kann.

Das Leben geht weiter, es bleibt nicht auf ein Momentum festgefroren.

Ramelow hat offenbar seine Strategie geändert bzw. angepasst. Ursprünglich wollte er schnell ins Amt, um dann die Wahlen langsam vorzubereiten. Jetzt gilt quasi die umgekehrte Devise.
Gute Chancen sind jedenfalls da, auch wenn es 70 Tage dauern mag.
Die Mitbewerber werden sich etwas einfallen lassen müssen, wenn sie sportiv in die Gänge kommen wollen.
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon Teeernte » Di 18. Feb 2020, 13:28

Sören74 hat geschrieben:(18 Feb 2020, 12:55)

Die AfD hat ihr Wählerpotential letztes Jahr ausgeschöpft. Deutlich mehr als 25% bekommt sie einem Bundesland nicht hin. Die große Mehrheit in der Bevölkerung findet diese Partei nun mal zum ko....


Wetter...fehlende Finanzamtrückmeldung (oder Gestrichene Steuerrückerstattung) Gestrichenes Hartz...fehlende Genehmigungen, Aktive Gerichtsvollzieher...,
(BierGartenwetter)

Da ist eine Spanne von 5-35% drin. Bei den Kasperkopfschnitzern reichen wenige Leute .....und die haben noch genug Nichtwähler - die ein BELOHN-BIER bei AfD`s gern auspicheln. (Bügelflasche)
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon Zinnamon » Di 18. Feb 2020, 13:34

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 Feb 2020, 13:27)

Das Leben geht weiter, es bleibt nicht auf ein Momentum festgefroren.

Ramelow hat offenbar seine Strategie geändert bzw. angepasst. Ursprünglich wollte er schnell ins Amt, um dann die Wahlen langsam vorzubereiten. Jetzt gilt quasi die umgekehrte Devise.
Gute Chancen sind jedenfalls da, auch wenn es 70 Tage dauern mag.
Die Mitbewerber werden sich etwas einfallen lassen müssen, wenn sie sportiv in die Gänge kommen wollen.


Die thüringer FDP hatte nun erst mal den Einfall Ramelows Vorschlag als "taktisches Manöver zulasten der Demokratie" zu bezeichnen. Nicht das geringste Gefühl dafür, wann der Kanal voll ist. Kannste dir nicht ausdenken sowas.. .
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon imp » Di 18. Feb 2020, 13:47

Zinnamon hat geschrieben:(18 Feb 2020, 13:34)

Die thüringer FDP hatte nun erst mal den Einfall Ramelows Vorschlag als "taktisches Manöver zulasten der Demokratie" zu bezeichnen. Nicht das geringste Gefühl dafür, wann der Kanal voll ist. Kannste dir nicht ausdenken sowas.. .

Die haben eben das Problem, dass es einerseits auf sie inzwischen nicht mehr unbedingt ankommt, sie andererseits in Hamburg keine Punkte opfern wollen. Also krampfhaft betonen, warum der Ramelow vorhin so unwählbar war, dass man sich lieber von denen wählen lässt, mit denen man nichts zu tun haben will - der Verdacht käme nach links gar nicht erst auf.

Nein, Liberalismus hat mit dem Gebräu da rechts praktisch nichts zu tun - aber ob alles und jedes in der FDP wirklich für die politische Freiheit steht, da möchte man inzwischen genauer hinschauen als man früher zu fürchten bereit gewesen wäre. Ich denke, dass eine große Mehrheit in der FDP die Abgrenzung zur AFD sehr ernst meint. Auch in Thüringen. Mit dem Rest muss man irgendwie fertig machen. Die heillos verfahrene Situation der Verantwortungsträger, nun, das ist deren hausgemachtes Problem. Da kann ich denen auch keinen Rat mehr geben. Das ewige Rumreiten auf dem bösen Ramelow, wie es zuletzt die Teutoburg versucht hat, nun, das bringt offenbar nichts mehr vorwärts.
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon Sören74 » Di 18. Feb 2020, 13:53

Klopfer hat geschrieben:(18 Feb 2020, 11:30)

Trotzdem, was mich hier im Forum schockiert, dass sich hier so viele AFD-Anhänger, Symphatisanten und dergleichen tummeln denen jegliches Mittel die Linke zu vernichten recht wäre. Bedenklich.
Thüringen hat, zumindest für diese Forum, gezeigt was Sache ist. Das sollte zu denken aufgeben.


Dass das jetzt hier viele Anhänger sind, würde ich doch anzweifeln. Sie machen hier nur viel Rabatz. ;)
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon Sören74 » Di 18. Feb 2020, 14:00

Zinnamon hat geschrieben:(18 Feb 2020, 13:34)

Die thüringer FDP hatte nun erst mal den Einfall Ramelows Vorschlag als "taktisches Manöver zulasten der Demokratie" zu bezeichnen. Nicht das geringste Gefühl dafür, wann der Kanal voll ist. Kannste dir nicht ausdenken sowas.. .


Yepp. Und was hätte die FDP gesagt, wenn der Vorschlag Lieberknecht von der SPD gekommen wäre?
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Re: Die Situation in Thüringen 2020

Beitragvon Zinnamon » Di 18. Feb 2020, 14:20

imp hat geschrieben:(18 Feb 2020, 13:47)

Die haben eben das Problem, dass es einerseits auf sie inzwischen nicht mehr unbedingt ankommt, sie andererseits in Hamburg keine Punkte opfern wollen. Also krampfhaft betonen, warum der Ramelow vorhin so unwählbar war, dass man sich lieber von denen wählen lässt, mit denen man nichts zu tun haben will - der Verdacht käme nach links gar nicht erst auf.

Nein, Liberalismus hat mit dem Gebräu da rechts praktisch nichts zu tun - aber ob alles und jedes in der FDP wirklich für die politische Freiheit steht, da möchte man inzwischen genauer hinschauen als man früher zu fürchten bereit gewesen wäre. Ich denke, dass eine große Mehrheit in der FDP die Abgrenzung zur AFD sehr ernst meint. Auch in Thüringen. Mit dem Rest muss man irgendwie fertig machen. Die heillos verfahrene Situation der Verantwortungsträger, nun, das ist deren hausgemachtes Problem. Da kann ich denen auch keinen Rat mehr geben. Das ewige Rumreiten auf dem bösen Ramelow, wie es zuletzt die Teutoburg versucht hat, nun, das bringt offenbar nichts mehr vorwärts.


Das möchte man halt nicht sehen, dass es gerade diese Herumlaviererei, dieser Opportunismus und dieser Etikettenschwindel sind, die die ein gewissen Grundvertrauen über die Basics bis ins Mark erschüttern und die ohnehin schon im Übermass vorhandene Politikverdrossenheit düngen, so wie Jauche eben düngt.
Dass das Ganze dann gelöst werden soll, in dem man den weit über seine Partei hinaus beliebten Ramelow mit einem Kübel Dreck nach dem anderen bedenkt und alles was man zuvor an Wahlversprechungen und frenetischem Siegestaumel bekundete ins Gegenteil wendet, ist einerseits wenig überraschend und verheisst andererseits nichts Gutes für die nähere Zukunft. Eine aufrichtige Aufarbeitung dürfte unter diesen Voraussetzungen schwer werden.

Das gleiche gilt in sofern auch für die Union, als dass ihre Aufarbeitung ebenso in eine Zeit fällt in der es vorranging um die innerparteilichen Machtscharaden des Kanzlerwahlvereins gehen dürfte, um was auch sonst, ist ja nicht so, dass das Hütchen brennt.

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