Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Ein Terraner » Fr 17. Jan 2020, 23:35

Teeernte hat geschrieben:(17 Jan 2020, 23:26)

Was fehlt DIR noch zur Berechnung ?


Die echten Zahlen? Du hast doch einfach nur irgendwelche fiktiven Schätzwerte in den Raum geworfen.
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Teeernte » Fr 17. Jan 2020, 23:55

Ein Terraner hat geschrieben:(17 Jan 2020, 23:35)

Die echten Zahlen? Du hast doch einfach nur irgendwelche fiktiven Schätzwerte in den Raum geworfen.


Nun - um die Stabilisierung hinzubekommen - müsste sich das Ding in seiner Umlaufbahn zusätzlich drehen- damit fallen weitere 50% Oberfläche in der Kalkulation weg .... wenn Du Deine Zahlen präsentieren wolltest - .

Mit meiner Vorschätzung liege ich also MINDESTENS noch um die Hälfte zu hoch -

- und bei der Berücksichtigung der unterschiedlichen Bahndaten - der unterschiedlichen Entfernung (Streuung) auf 38//108 Millionen Kilometern gibt es weiter Verlust -

(ohne die Wandlerverluste am Empfangspunkt)
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 18. Jan 2020, 00:02

Teeernte hat geschrieben:(17 Jan 2020, 23:55)

Nun


Nun sind es immer noch fiktive Zahlen.

"Photovoltaik >> Wandlung in Strom 50% Verlust,"
"Wandlung in Chemische Energie.....Batterieladung (15% Verlust)"
"....Wandlung in Strom 15% Verlust"
" - Wandlung in Photonen (Laser) 50% Verlust"
" - an der letzten Stelle - LAser gehen noch mal 50% der Energie weg"

Wieso nicht gleich 80% Verlust bei Photovoltaik, 45% beim Akku 75% beim Laser, werde doch mal kreativ. :rolleyes:
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Teeernte » Sa 18. Jan 2020, 00:09

Ein Terraner hat geschrieben:(18 Jan 2020, 00:02)

Nun sind es immer noch fiktive Zahlen.

"Photovoltaik >> Wandlung in Strom 50% Verlust,"
"Wandlung in Chemische Energie.....Batterieladung (15% Verlust)"
"....Wandlung in Strom 15% Verlust"
" - Wandlung in Photonen (Laser) 50% Verlust"
" - an der letzten Stelle - LAser gehen noch mal 50% der Energie weg"

Wieso nicht gleich 80% Verlust bei Photovoltaik, 45% beim Akku 75% beim Laser, werde doch mal kreativ. :rolleyes:


Du kannst Gern DEINE Zahlen nehmen.....einen FAKTOR mit 0,5 kann ich immer einbringen.

und DU darfst statt 0,85 * 0,85 gleich mit 0,89*0,89 rechnen.

( Einmal 0,5 als Faktor verkleinert das Ergebnis immer schlimmer als viele grosse Faktoren vorher...... MATHEMATIK !)

Auch von HUNDERT ist ein halb mal ein Halb nur ein Viertel. (...= 25% ) :D :D :D
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 18. Jan 2020, 00:11

Teeernte hat geschrieben:(18 Jan 2020, 00:09)

Du kannst Gern DEINE Zahlen nehmen....


Nochmal, was bringt es irgendwelche fiktiven Zahlen in den Raum zu werfen und durchzurechnen? Das ist sinnlos!
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Teeernte » Sa 18. Jan 2020, 00:24

Ein Terraner hat geschrieben:(18 Jan 2020, 00:11)

Nochmal, was bringt es irgendwelche fiktiven Zahlen in den Raum zu werfen und durchzurechnen? Das ist sinnlos!


Ich hab das Maximum der Technik angenommen...... (Gutgerechnet) was Du (auf die Entfernung ) nicht unterbieten kannst an "Zahlen" .

.....und hab noch ein As mit 0,5 im Ärmel.

Es ist ein ÜBERSCHLAG - den man macht - ob es sich LOHNT oder nicht. Da mehr als die HÄLFTE der Energie bereits für die Bahnkorrektur nötig ist - KANN nur noch weniger als die Hälfte übrig bleiben.

Das ist so - wie wenn ein schwimmendes Boot ein anderes mittels Wasserstrahl (anspritzen) antreiben will. BEIDE werden vom Wasserstrahl auseinander bewegt//angetrieben.
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 18. Jan 2020, 00:46

Teeernte hat geschrieben:(18 Jan 2020, 00:24)

Ich hab das Maximum der Technik angenommen...... (Gutgerechnet) was Du (auf die Entfernung ) nicht unterbieten kannst an "Zahlen" .

.....und hab noch ein As mit 0,5 im Ärmel.

Es ist ein ÜBERSCHLAG - den man macht - ob es sich LOHNT oder nicht. Da mehr als die HÄLFTE der Energie bereits für die Bahnkorrektur nötig ist - KANN nur noch weniger als die Hälfte übrig bleiben.

Das ist so - wie wenn ein schwimmendes Boot ein anderes mittels Wasserstrahl (anspritzen) antreiben will. BEIDE werden vom Wasserstrahl auseinander bewegt//angetrieben.


Apo pro Bahnkorrektur, die ersten Generationen ohne Sonnensegel müssten gegen die Gravitation stabilisiert werden, jetzt überleg doch mal was man mit so einem Rückstoß alles anfangen könnte.

Aber es gibt ja noch mehr Möglichkeiten z.b. die Mechanische Methode, kleine Robot Drohnen die die einzelnen Satelliten anfliegen und die volle gegen leere Energiespeicher tauschen.
Oder die Satelliten haben einen entsprechenden Orbit und kommen regelmäßig an Stationen zum entladen vorbei.
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Teeernte » Sa 18. Jan 2020, 00:56

Ein Terraner hat geschrieben:(18 Jan 2020, 00:46)

Apo pro Bahnkorrektur, die ersten Generationen ohne Sonnensegel müssten gegen die Gravitation stabilisiert werden, jetzt überleg doch mal was man mit so einem Rückstoß alles anfangen könnte.

Aber es gibt ja noch mehr Möglichkeiten z.b. die Mechanische Methode, kleine Robot Drohnen die die einzelnen Satelliten anfliegen und die volle gegen leere Energiespeicher tauschen.
Oder die Satelliten haben einen entsprechenden Orbit und kommen regelmäßig an Stationen zum entladen vorbei.


Da würd ich lieber Piezokristalle in Schuhe einbauen... :D :D :D

https://de.wikipedia.org/wiki/Piezofeuerzeug
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Skeptiker » Sa 18. Jan 2020, 08:52

Ein Terraner hat geschrieben:(17 Jan 2020, 22:57)
Dafür wäre ein paralleler Schritt zum Mond notwendig.

Das mag ein Weg sein, aber man baut auch nicht mal eben eine Mondbasis, die selber Satelliten baut - aus eigenen Mitteln wohlgemerkt.
Nehme mal einen Kugelschreiber auseinander und liste auf was notwendig ist um diesen herzustellen - bis runter zum Rohstoff.
Sehr schnell wirst du merken, dass es nicht einer Mondbasis, auch keiner Mondstadt, bedarf. Es bedarf einer Mondgesellschaft, um den grad der Autarkie zu erreichen, dass man von Importen weitgehend unabhängig ist, und dennoch eine industrielle Produktion auf gefordertem Niveau dort zu betreiben.
Das IST science fiction.
Das war ein Scherz, so eine Sphäre muss auf höhe des Erd Orbits oder weiter weg stehen. Und was soll daran nicht wissenschaftlich sein ?

Nö, das war in dem Videobeitrag kein Scherz. Wenn du dich an dem Begriff störst, dann nenne es utopisch. Jedenfalls sehe ich es mit aktuellen Mitteln weder sinnvoll noch wirtschaftlich umsetzbar.
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 18. Jan 2020, 11:12

Man sollte nicht an der Sonneneinstrahlung herumfummeln, sonst könnte man eine verheerende Eiszeit heraufbeschwören.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 18. Jan 2020, 12:16

Skeptiker hat geschrieben:(18 Jan 2020, 08:52)

Das mag ein Weg sein, aber man baut auch nicht mal eben eine Mondbasis, die selber Satelliten baut - aus eigenen Mitteln wohlgemerkt.
Nehme mal einen Kugelschreiber auseinander und liste auf was notwendig ist um diesen herzustellen - bis runter zum Rohstoff.
Sehr schnell wirst du merken, dass es nicht einer Mondbasis, auch keiner Mondstadt, bedarf. Es bedarf einer Mondgesellschaft, um den grad der Autarkie zu erreichen, dass man von Importen weitgehend unabhängig ist, und dennoch eine industrielle Produktion auf gefordertem Niveau dort zu betreiben.
Das IST science fiction.

Nö, das war in dem Videobeitrag kein Scherz. Wenn du dich an dem Begriff störst, dann nenne es utopisch. Jedenfalls sehe ich es mit aktuellen Mitteln weder sinnvoll noch wirtschaftlich umsetzbar.

Ja reg dich halt auf, verstanden hast du es jedenfalls nicht. Da ging es um externe Beobachtung von sehr weit weg.
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon H2O » So 19. Jan 2020, 13:21

Tom Bombadil hat geschrieben:(18 Jan 2020, 11:12)

Man sollte nicht an der Sonneneinstrahlung herumfummeln, sonst könnte man eine verheerende Eiszeit heraufbeschwören.


Sagen Sie das aber nicht dem Deutschen Skiverband oder unseren Winterkurorten, die sich derzeit große Sorgen um ausbleibenden Schnee machen! :p
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Tom Bombadil » So 19. Jan 2020, 13:35

H2O hat geschrieben:(19 Jan 2020, 13:21)

Sagen Sie das aber nicht dem Deutschen Skiverband oder unseren Winterkurorten, die sich derzeit große Sorgen um ausbleibenden Schnee machen! :p

Eine Eiszeit wäre jedenfalls deutlicher unlustiger als eine Warmzeit.
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon H2O » So 19. Jan 2020, 14:32

Tom Bombadil hat geschrieben:(19 Jan 2020, 13:35)

Eine Eiszeit wäre jedenfalls deutlicher unlustiger als eine Warmzeit.


Die Höhlen in der Schwäbischen Alb reichen wohl nicht für sämtliche unserer Mitbürger...
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon BlueMonday » So 19. Jan 2020, 16:37

H2O hat geschrieben:(17 Jan 2020, 16:28)

Unsere Erde befindet sich in einem Gleichgewicht von eintreffender und entweichender Energie durch den Aufbau ihrer Gashülle und der Rückspiegelung ihrer Oberfläche. Heute befürchten wir die Erderwämung durch die Treibhaus-Hülle infolge Klimagasen.

Nur gab es nie ein solches Gleichgewicht und wird es wohl auch nie geben.
Sonst müsste man ja über signifikante Zeitabschnitte eine gleichbleibende durchschnittliche Globaltemperatur feststellen. Schauen Sie sich die Temperaturverläufe in größeren Zeiträumen an. Man wird praktisch nur Änderungen(Abschnitte der globalen Erwärmung und der globalen Abkühlung) sehen, also energetische Ungleichgewichte. Diese Gleichgewichtsvorstellung ist eben Vorstellung, Imagination, ein eingebildeter Punkt, dem ein System vermeintlich entgegenstrebt, der aber nie für einen signifkante Zeitdauer tatsächlich erreicht wird. Und dieser Punkt wird auch kaum fix sein, sondern stetig in Bewegung sein.

Ein aktuelles Papier dazu:
https://www.mdpi.com/2072-4292/11/6/663/htm

Abbildung 14 (Darstellung der EEI, Earth Energy Imbalance). Allein zwischen diesen wenigen Jahren sieht man bemerkenswerte Bandbreiten der Änderungen (die zu erklären schon nicht einfach ist). Und man sieht auch einen leichten Abwärtstrend, also eine Bewegung in Richtung Umkehr des Vorzeichens des Ungleichgewichts(->Energieverlust)

Also wenn diese Kurve plötzlich und unwahrscheinlich dauerhaft (also wenigstens über ein paar Jahrzehnte) auf der Nulllinie verharren würde, dann hätten Sie ihr (global betrachtetes )Gleichgewicht. Wobei das nun auch nur ein statistisches Konstrukt bliebe. Das tatsächliche Geschehen spielt sich lokal ab, also selbst bei einem praktisch unmöglichen dauerhaften energetischen Gleichgewicht zw. Erde und restlichem Universum hätte man viel Wettergeschehen auf der Erde also räumlich-zeitliche Ungleichgewichte.
Greif niemals in ein Wespennest, doch wenn du greifst, dann greife fest.
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon jorikke » So 19. Jan 2020, 16:53

Skeptiker hat geschrieben:(18 Jan 2020, 08:52)

Das mag ein Weg sein, aber man baut auch nicht mal eben eine Mondbasis, die selber Satelliten baut - aus eigenen Mitteln wohlgemerkt.
Nehme mal einen Kugelschreiber auseinander und liste auf was notwendig ist um diesen herzustellen - bis runter zum Rohstoff.
Sehr schnell wirst du merken, dass es nicht einer Mondbasis, auch keiner Mondstadt, bedarf. Es bedarf einer Mondgesellschaft, um den grad der Autarkie zu erreichen, dass man von Importen weitgehend unabhängig ist, und dennoch eine industrielle Produktion auf gefordertem Niveau dort zu betreiben.
Das IST science fiction.

Nö, das war in dem Videobeitrag kein Scherz. Wenn du dich an dem Begriff störst, dann nenne es utopisch. Jedenfalls sehe ich es mit aktuellen Mitteln weder sinnvoll noch wirtschaftlich umsetzbar.


Um einen Kugelschreiber herzustellen bedarf es weder einer Mondbasis noch einer Mondstadt.
Ich stimme zu, das ist glaubhaft.
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon H2O » So 19. Jan 2020, 20:35

BlueMonday hat geschrieben:(19 Jan 2020, 16:37)

Nur gab es nie ein solches Gleichgewicht und wird es wohl auch nie geben.
Sonst müsste man ja über signifikante Zeitabschnitte eine gleichbleibende durchschnittliche Globaltemperatur feststellen. Schauen Sie sich die Temperaturverläufe in größeren Zeiträumen an. Man wird praktisch nur Änderungen(Abschnitte der globalen Erwärmung und der globalen Abkühlung) sehen, also energetische Ungleichgewichte. Diese Gleichgewichtsvorstellung ist eben Vorstellung, Imagination, ein eingebildeter Punkt, dem ein System vermeintlich entgegenstrebt, der aber nie für einen signifkante Zeitdauer tatsächlich erreicht wird. Und dieser Punkt wird auch kaum fix sein, sondern stetig in Bewegung sein.

Ein aktuelles Papier dazu:
https://www.mdpi.com/2072-4292/11/6/663/htm

Abbildung 14 (Darstellung der EEI, Earth Energy Imbalance). Allein zwischen diesen wenigen Jahren sieht man bemerkenswerte Bandbreiten der Änderungen (die zu erklären schon nicht einfach ist). Und man sieht auch einen leichten Abwärtstrend, also eine Bewegung in Richtung Umkehr des Vorzeichens des Ungleichgewichts(->Energieverlust)

Also wenn diese Kurve plötzlich und unwahrscheinlich dauerhaft (also wenigstens über ein paar Jahrzehnte) auf der Nulllinie verharren würde, dann hätten Sie ihr (global betrachtetes )Gleichgewicht. Wobei das nun auch nur ein statistisches Konstrukt bliebe. Das tatsächliche Geschehen spielt sich lokal ab, also selbst bei einem praktisch unmöglichen dauerhaften energetischen Gleichgewicht zw. Erde und restlichem Universum hätte man viel Wettergeschehen auf der Erde also räumlich-zeitliche Ungleichgewichte.


Da haben Sie natürlich Recht. Dennoch meine ich, daß eine stetige Energiezufuhr, die es so bisher eben nicht gab, die von Ihnen genannten stochastischen Zappeleien überlagern müßte. Wohin damit... außer in einen anderen in diesem Sinne stabilen Zustand, wo es natürlich auch wieder chaotisch zappelt. Und eigentlich nur auf höheren Temperaturen. Kälter geht dann ja wohl nicht, jedenfalls nicht systematisch durch stetige Energiezufuhr..
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon watisdatdenn? » Mo 20. Jan 2020, 00:39

Bin ich der einzige dem da die Kurzgeschichte von Asimov „Im Licht der Merkur-Sonne“ in den Sinn kommt?

Die Dysonsphäre macht durchaus Sinn, bis dahin gibt es aber noch einige andere technische Hürden zu bezwingen..

Wir haben ja noch nicht einmal eine Weltraumstation als Basis für größere All-Expeditionen..
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 20. Jan 2020, 00:47

watisdatdenn? hat geschrieben:(20 Jan 2020, 00:39)

Bin ich der einzige dem da die Kurzgeschichte von Asimov „Im Licht der Merkur-Sonne“ in den Sinn kommt?

Die Dysonsphäre macht durchaus Sinn, bis dahin gibt es aber noch einige andere technische Hürden zu bezwingen..

Wir haben ja noch nicht einmal eine Weltraumstation als Basis für größere All-Expeditionen..

Die Technologie wäre grob für einen Beginn da, die einzige Utopie die ich aktuell bei so einem Projekt sehen ist das die ersten 10 Länder ihr kompletten Verteidigungsetat in die Raumfahrt buttern. Wie das dann in 20 Jahren aussehen würde wäre echt mal Interessent.
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Re: Dysonschwarm die neue Energiegewinnung?

Beitragvon Adam Smith » Mo 20. Jan 2020, 07:29

Wäre es nicht wirtschaftlich sinnvoller PV-Anlagen in südlichen Ländern zu fördern?
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.

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