Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

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Wähler
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Wähler » Di 5. Nov 2019, 06:12

Stern 4. November 2019 Union und SPD streiten darüber, wer die neue Grundrente bekommen soll
https://www.stern.de/wirtschaft/news/gr ... 85108.html
"Um die Zielgenauigkeit zu erhöhen, schlagen die Studienautoren vor, die Heil'sche Grundrente um "eine einfache Einkommensprüfung in Kombination mit einer weniger strikten Mindestversicherungszeiterfordernis" zu ergänzen. So würden auch Bedürftige mit 34 Beitragsjahren profitieren, während gut situierte Berechtigte mit 35 Jahren herausfallen würden. Um gleichzeitig das Leistungsprinzip zu stärken und die Kosten zu begrenzen, könnte zudem der Freibetrag geringer ausfallen, sodass deutlich Bessergestellte auch höhere Beiträge zahlen müssen."
Es wird sich zeigen, ob das Thema machtpolitisch missbraucht wird, um aus der Großen Koalition auszusteigen.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Realist2014 » Di 5. Nov 2019, 09:40

Wähler hat geschrieben:(05 Nov 2019, 06:12)

Stern 4. November 2019 Union und SPD streiten darüber, wer die neue Grundrente bekommen soll
https://www.stern.de/wirtschaft/news/gr ... 85108.html
"Um die Zielgenauigkeit zu erhöhen, schlagen die Studienautoren vor, die Heil'sche Grundrente um "eine einfache Einkommensprüfung in Kombination mit einer weniger strikten Mindestversicherungszeiterfordernis" zu ergänzen. So würden auch Bedürftige mit 34 Beitragsjahren profitieren, während gut situierte Berechtigte mit 35 Jahren herausfallen würden. [i]Um gleichzeitig das Leistungsprinzip zu stärken und die Kosten zu begrenzen, könnte zudem der Freibetrag geringer ausfallen, sodass deutlich Bessergestellte auch höhere Beiträge zahlen müssen."[/i]
Es wird sich zeigen, ob das Thema machtpolitisch missbraucht wird, um aus der Großen Koalition auszusteigen.


Was ist mit dem blauen Satz gemeint?

Welcher Freibetrag und welche Beiträge gibt es im Zuammenhang mit der Auszahlung einer "Grundrente"?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Wähler » Mi 6. Nov 2019, 07:36

Wähler hat geschrieben:(05 Nov 2019, 06:12)
Stern 4. November 2019 Union und SPD streiten darüber, wer die neue Grundrente bekommen soll
https://www.stern.de/wirtschaft/news/gr ... 85108.html
"Um die Zielgenauigkeit zu erhöhen, schlagen die Studienautoren vor, die Heil'sche Grundrente um "eine einfache Einkommensprüfung in Kombination mit einer weniger strikten Mindestversicherungszeiterfordernis" zu ergänzen. So würden auch Bedürftige mit 34 Beitragsjahren profitieren, während gut situierte Berechtigte mit 35 Jahren herausfallen würden. Um gleichzeitig das Leistungsprinzip zu stärken und die Kosten zu begrenzen, könnte zudem der Freibetrag geringer ausfallen, sodass deutlich Bessergestellte auch höhere Beiträge zahlen müssen."
Es wird sich zeigen, ob das Thema machtpolitisch missbraucht wird, um aus der Großen Koalition auszusteigen.

Realist2014 hat geschrieben:(05 Nov 2019, 09:40)
Was ist mit dem blauen Satz gemeint?
Welcher Freibetrag und welche Beiträge gibt es im Zuammenhang mit der Auszahlung einer "Grundrente"?

Hängt wohl mit der Rentenbesteuerung zusammen:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/servi ... 94366.html
Genaueres wird man abwarten müssen, bis der Gesetzesentwurf in den Bundestag eingebracht wird.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Wähler » So 10. Nov 2019, 13:20

Interessanter Presseclub (+ nachgefragt als Podcast): Der Streitfall – wie gerecht ist die Grundrente?
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendunge ... e-116.html
Fazit: Sehr komplexes Thema zwischen Grundsicherung mit höherem Freibetrag und Grundrente als Leistungsanerkennung mit vereinfachter Steuerprüfung. Unabhängig davon, ob die große Koalition an einer Kompromisslösung scheitert oder nicht, geht es auch um die Frage, ob der deutsche Sozialstaat nicht einer grundlegenden Renovierung bedarf, wobei ein vielfacher Blick über die nationalen Staatsgrenzen hinaus hilfreich sein könnte. Die große Herausforderung der Sozialpolitik bleibt also auch für Schwarz-Grün oder Jamaika bestehen.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Realist2014 » So 10. Nov 2019, 13:22

Wähler hat geschrieben:(10 Nov 2019, 13:20)

Interessanter Presseclub (+ nachgefragt als Podcast): Der Streitfall – wie gerecht ist die Grundrente?
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendunge ... e-116.html
Fazit: Sehr komplexes Thema zwischen Grundsicherung mit höherem Freibetrag und Grundrente als Leistungsanerkennung mit vereinfachter Steuerprüfung. Unabhängig davon, ob die große Koalition an einer Kompromisslösung scheitert oder nicht, geht es auch um die Frage, ob der deutsche Sozialstaat nicht einer grundlegenden Renovierung bedarf, wobei ein vielfacher Blick über die nationalen Staatsgrenzen hinaus hilfreich sein könnte. Die große Herausforderung der Sozialpolitik bleibt also auch für Schwarz-Grün oder Jamaika bestehen.


Ja

man könnte bei der GKV eine Kopfpauschale einführen wie in der Schweiz.

Ene Abkehr vom Äquivalenzprinzp bei der RV halte ich in D für nicht mehrheitsfähig.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon JJazzGold » Mo 11. Nov 2019, 11:41

Glückwunsch Union und SPD, gesprungen und das Ziel verfehlt!
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon yogi61 » Mo 11. Nov 2019, 13:33

JJazzGold hat geschrieben:(11 Nov 2019, 11:41)

Glückwunsch Union und SPD, gesprungen und das Ziel verfehlt!


Einige in der CDU sehen das offensichtlich ähnlich.



Während das CSU-Präsidium sich einstimmig für den Grundrenten-Kompromiss entschieden hat, sieht das bei ihrer Schwesterpartei ein wenig anders aus. Der Vorstand der CDU stimmte dem Kompromiss mit drei Gegenstimmen zu.

Der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Carsten Linnemann, der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, sowie der baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Olav Gutting sollen sich gegen das ausgehandelte Grundrenten-Konzept ausgesprochen und dagegen gestimmt haben, hieß es aus Teilnehmerkreisen.


https://www.n-tv.de/der_tag/Der-Tag-am- ... 86234.html
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon JJazzGold » Mo 11. Nov 2019, 13:54

yogi61 hat geschrieben:(11 Nov 2019, 13:33)

Einige in der CDU sehen das offensichtlich ähnlich.



Während das CSU-Präsidium sich einstimmig für den Grundrenten-Kompromiss entschieden hat, sieht das bei ihrer Schwesterpartei ein wenig anders aus. Der Vorstand der CDU stimmte dem Kompromiss mit drei Gegenstimmen zu.

Der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Carsten Linnemann, der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, sowie der baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Olav Gutting sollen sich gegen das ausgehandelte Grundrenten-Konzept ausgesprochen und dagegen gestimmt haben, hieß es aus Teilnehmerkreisen.


https://www.n-tv.de/der_tag/Der-Tag-am- ... 86234.html


Das sehen nicht nur einige aus der CDU ähnlich, sondern die gesamte Opposition, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

Meiner persönlichen Meinung nach, hätte man es besser machen können.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon yogi61 » Mo 11. Nov 2019, 13:58

JJazzGold hat geschrieben:(11 Nov 2019, 13:54)

Das sehen nicht nur einige aus der CDU ähnlich, sondern die gesamte Opposition, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

Meiner persönlichen Meinung nach, hätte man es besser machen können.


Man ist doch schon froh, wenn diese Regierung überhaupt etwas hinbekommt, mit dem zur Verfügung stehenden Personal etwas besser zu machen, ist ein wenig hochgegriffen um nicht zu sagen, ein wenig viel verlangt.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon JJazzGold » Mo 11. Nov 2019, 14:22

yogi61 hat geschrieben:(11 Nov 2019, 13:58)

Man ist doch schon froh, wenn diese Regierung überhaupt etwas hinbekommt, mit dem zur Verfügung stehenden Personal etwas besser zu machen, ist ein wenig hochgegriffen um nicht zu sagen, ein wenig viel verlangt.


Interessant fand ich im Interview mit Malu Dreyer, dass es erst hieß, die Vorlage wäre einmütig angenommen worden und sich bei Nachfrage herausstellte, dass es so einmütig dann wieder doch nicht war. Es gab also auch bei der SPD Einige, die Bedenken geäussert haben.

Da man sich ohnehin mit dieser Zusatzleistung bisher reichlich Zeit gelassen hatte, hätte man sich auch die Zeit nehmen können, ein für jeden nachvollziehbares, faires, unbürokratisches Modell zu entwickeln. Aber ich weiß, der drohende SPD Parteitag........
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Realist2014 » Mo 11. Nov 2019, 15:07

JJazzGold hat geschrieben:(11 Nov 2019, 13:54)

Das sehen nicht nur einige aus der CDU ähnlich, sondern die gesamte Opposition, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

Meiner persönlichen Meinung nach, hätte man es besser machen können.



Es schafft neue Ungerechtigkeiten. Speziell durch die Nicht-Differenzierung zwischen TZ und VZ in der "Hochrechnung"
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon JJazzGold » Mo 11. Nov 2019, 17:47

Realist2014 hat geschrieben:(11 Nov 2019, 15:07)

Es schafft neue Ungerechtigkeiten. Speziell durch die Nicht-Differenzierung zwischen TZ und VZ in der "Hochrechnung"


Das ist auch einer meiner Kritikpunkte, wie auch diese willkürliche Festlegung auf 35 Jahre. Die SPD möchte diese starre Grenze lt. Frau Dreyer aufweichen, nur wie weiß man noch nicht. ;)
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Dieter Winter » Di 12. Nov 2019, 22:10

Realist2014 hat geschrieben:(11 Nov 2019, 15:07)

Es schafft neue Ungerechtigkeiten. Speziell durch die Nicht-Differenzierung zwischen TZ und VZ in der "Hochrechnung"


In den Niederlanden gibt es das Problem offenbar nicht:

https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-10/ ... heo-kocken
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Realist2014 » Di 12. Nov 2019, 22:34

Dieter Winter hat geschrieben:(12 Nov 2019, 22:10)

In den Niederlanden gibt es das Problem offenbar nicht:

https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-10/ ... heo-kocken


Wir sind aber nicht in den Niederlanden.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Dieter Winter » Di 12. Nov 2019, 22:37

Realist2014 hat geschrieben:(12 Nov 2019, 22:34)

Wir sind aber nicht in den Niederlanden.


Ja, bei denen funktioniert weit mehr als hier.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Realist2014 » Di 12. Nov 2019, 22:54

Dieter Winter hat geschrieben:(12 Nov 2019, 22:37)

Ja, bei denen funktioniert weit mehr als hier.



Nö, ich bin da öfters.

DU auch?
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Dieter Winter » Mi 13. Nov 2019, 08:22

Realist2014 hat geschrieben:(12 Nov 2019, 22:54)

Nö, ich bin da öfters.

DU auch?


Ab und zu. Recht entspannte Stimmung, wie mir scheint.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Realist2014 » Mi 13. Nov 2019, 08:26

Dieter Winter hat geschrieben:(13 Nov 2019, 08:22)

Ab und zu. Recht entspannte Stimmung, wie mir scheint.



Sicher, aber auch Probleme

Halt andere als in D.

Jedes Land hat andere Systeme...
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon JJazzGold » Fr 15. Nov 2019, 09:42

Da ich mich nie damit beschäftigen musste, eine Frage an die Fachleute.
Wäre es im Zuge einer Grundrente als Versorgungsausgleich nicht sinnvoll gewesen, das Ehegattensplitting entweder bei der Anwartschaft in Betracht zu ziehen, oder dies gleich abzuschaffen?
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Dieter Winter » Fr 15. Nov 2019, 10:02

JJazzGold hat geschrieben:(15 Nov 2019, 09:42)

Da ich mich nie damit beschäftigen musste, eine Frage an die Fachleute.
Wäre es im Zuge einer Grundrente als Versorgungsausgleich nicht sinnvoll gewesen, das Ehegattensplitting entweder bei der Anwartschaft in Betracht zu ziehen, oder dies gleich abzuschaffen?


Ich verstehe die Frage offen gestanden nicht ganz: Das Splitting hat doch nur Auswirkung auf die Steuer der Partner, also letztlich wird der Grundfreibterag verdoppelt und dann vom GdE der beiden abgezogen. Mit Beitragszeiten oder - höhe zur GRV hat das an sich nichts zu tun.
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