Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

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naddy
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon naddy » Do 7. Nov 2019, 14:37

Was die sogenannten "Fakten" angeht: Der Informationswert einer Meldung a la: "Ein 17- und ein 22-jähriger haben in Duisburg einen 38-jährigen zusammengeschlagen" tendiert stark gegen Null. Mir würde es reichen, derartige "Informationen" am Jahresende in Form einer aufbereiteten Statistik präsentiert zu bekommen, dann könnte ich bei Interesse nachlesen, was 17-, 22- und 38-jährige so umtreibt und wovon sie möglicherweise betroffen sind. Gleiches gilt für Meldungen bezüglich "Mann", "Frau" oder "Diverse".

Die Herausforderung der Gegenwart besteht angesichts des multimedialen informatorischen Overgaus nicht in der Informationsgewinnung, sondern in der Unterscheidung zwischen relevanten Informationen und Datenmüll, mithin also in der Urteilskraft. Und um die scheint es leider zunehmend schlechter bestellt zu sein. Die neue Sau, die früher nur gelegentlich mal durch's Dorf getrieben wurde, ist im "globalen Dorf" zu einem Permanent-Sau-Stau mutiert und der geneigte Betrachter sieht sich jeden Morgen erneut mit der Frage konfrontiert: "Klimakatastrophe, Migrationspolitik, Mikroplastik, Artensterben, Konjunkturflaute, demographischer Faktor, Gendergerechtigkeit, Rechtsruck - womit soll ich ich mich heute als Erstes befassen?".
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon H2O » Do 7. Nov 2019, 20:10

naddy hat geschrieben:(07 Nov 2019, 14:37)

Was die sogenannten "Fakten" angeht: Der Informationswert einer Meldung a la: "Ein 17- und ein 22-jähriger haben in Duisburg einen 38-jährigen zusammengeschlagen" tendiert stark gegen Null. Mir würde es reichen, derartige "Informationen" am Jahresende in Form einer aufbereiteten Statistik präsentiert zu bekommen, dann könnte ich bei Interesse nachlesen, was 17-, 22- und 38-jährige so umtreibt und wovon sie möglicherweise betroffen sind. Gleiches gilt für Meldungen bezüglich "Mann", "Frau" oder "Diverse".

Die Herausforderung der Gegenwart besteht angesichts des multimedialen informatorischen Overgaus nicht in der Informationsgewinnung, sondern in der Unterscheidung zwischen relevanten Informationen und Datenmüll, mithin also in der Urteilskraft. Und um die scheint es leider zunehmend schlechter bestellt zu sein. Die neue Sau, die früher nur gelegentlich mal durch's Dorf getrieben wurde, ist im "globalen Dorf" zu einem Permanent-Sau-Stau mutiert und der geneigte Betrachter sieht sich jeden Morgen erneut mit der Frage konfrontiert: "Klimakatastrophe, Migrationspolitik, Mikroplastik, Artensterben, Konjunkturflaute, demographischer Faktor, Gendergerechtigkeit, Rechtsruck - womit soll ich ich mich heute als Erstes befassen?".


Dem kann ich nur zustimmen! Der Mangel an Filtern für unbrauchbare Nachrichten nimmt zu. Er könnte dadurch entstehen, daß die Zahl ordentlich gemachter Zeitungen mit professionellen Journalisten schrumpft, und daß die überwiegende Zahl der Mitbürger sich aus dem Internet versorgt, wo eben neben guten Kanälen unübersehbar viele von zweifelhafter Qualität angeboten werden. Für das Gehalt professioneller Journalisten reichen die erzielbaren Einkünfte dort nicht, denn viele Menschen machen dann eben an der Qualität der angewählten Kanäle Abstriche und sparen sich die Ausgabe.

Eine elektronische Wochenzeitung wie DIE ZEIT kostet nun einmal um die 270 € jährlich, und eine elektronische Tageszeitung etwa 340 € jährlich. Mit etwas Glück empfangen wir den ÖRR, und das kostet jährlich zwangsweise ungefähr 600 €. Ohne Internet geht das alles gar nicht... und da ist man monnatlich zwischen 20 und 40 € immer dabei.

Aus meiner Sicht sind diese Zahlen notwendig, um das Leser/Hörer-Verhalten zu verstehen. Damit geben viele Kunden dem Beruf des freien Journalisten vermutlich den Todesstoß. Deshalb greift es etwas zu kurz, es bei der Kritik an der Qualität von Nachrichten allgemein zu belassen. Der Qualitätsverlust hat Gründe!
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon Raskolnikof » So 10. Nov 2019, 18:57

Was da naddy und H2O als Datenmüll bezeichnen scheint aber einem großen Teil der Leserschaft bestimmter (Tages)Zeitungen und anderer Blätter doch sehr zu interessieren. Die Medien orientieren sich da am Informationsbedarf und den Wünschen ihrer Kundschaft. Und da immer größer werdende Teile der Bevölkerung zunehmend verblöden werden die mit auf ihrem geistigen Niveau abgestimmten Informationen versorgt. Besonders deutlich wird das an der steigenden Zahl von Doku-Soaps, die insbesondere Zuschauer mit niederem Bildungsniveau ansprechen. Nachdem erst die Privaten diese Verblödungssendungen ihrer anspruchslosen Kundschaft vorsetzten hauen jetzt ARD und ZDF in die gleiche Kerbe.
Bei Kindersendungen sieht es nicht anders aus. Da haben doch tatsächlich das ZDF und KIKA die Teletubbies wieder entdeckt. Ich könnte schreien!
Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass unsere Politiker die Medien voll in der Hand haben mit dem Ziel ihre Untertanen dumm zu halten. Ein dummes und verblödetes Volk lässt sich besser lenken.

Dennoch halte ich einen öffentlich rechtlichen Rundfunk und Fernsehen für unabdingbar.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon H2O » So 10. Nov 2019, 23:29

Da bringt Raskolnikof aber zwei Dinge zusammen, die sehr streng getrennt sein müßten. Da ist einerseits die Wesentliches von Unwesentlichem trennende Arbeit eines Fachmanns für Nachrichtenvermittlung, also des Journalisten, um dem Normalverbraucher überhaupt noch Orientierung zu ermöglichen. Und da ist andererseits die bewußte Anhäufung von gefühligem Datenmüll, mit dem Verbraucher ohne Lust auf Durchblick bei Laume gehalten werden sollen.

Ich vermute, daß die zweite Art Vermittler sich nie und nimmer in einem ÖRR tummeln dürften. Mit einiger Sicherheit haben sie das Thema Unterhaltung ohne Qualitätsmaßstab zu ihrer Aufgabe erklärt. Dieses Selbstverständnis paßt aber nicht zur Vermittlung wichtiger Nachrichten und gepflegter Unterhaltung, also der allgemeinen kulturellen Hebung der Zuschauer und Zuhörer. Da müssen Selbstreinigungsverfahren eingeführt werden, damit die öffentliche Aufgabe des ÖRR untadelig erfüllt wird.

Um die Sache unstrittig zu beschreiben: Der aufklärende Wert von Pornoserien ist so gering, daß er verzichtbar ist. Aber selbst das gab es schon im ÖRR, wenn auch zu sehr später Stunde. Plattestmögliche Unterhaltung im ÖRR... dazu auch noch mit gesetzlichen Abgaben bezahlt? Um Himmelswillen, mit Leuten welcher Lebenserfahrung und Kultur sind die Aufsichtsorgane dieser Anstalten des ÖRR besetzt?
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon naddy » Mo 11. Nov 2019, 02:55

Hallo ihr Beiden,

da es in diesem Thread angenehm unaufgeregt zugeht gestatte ich mir, mal etwas weiter auszuholen.

Raskolnikof hat geschrieben:(10 Nov 2019, 18:57)

Was da naddy und H2O als Datenmüll bezeichnen scheint aber einem großen Teil der Leserschaft bestimmter (Tages)Zeitungen und anderer Blätter doch sehr zu interessieren.


Selbstverständlich ist die jeweilige Definition von "Datenmüll" subjektiv und hängt von persönlichen Interessen sowie der individuellen Urteilskraft ab, wie ich oben bereits schrieb.

Die Medien orientieren sich da am Informationsbedarf und den Wünschen ihrer Kundschaft.


Da wird es dann bereits heikel. Wer bestimmt den "Informationsbedarf" der Kundschaft? Oder aus Journalisten- und Redaktionsperspektive: "Welches Ereignis ist eine Meldung (wert)?" - der sprichwörtliche Sack Reis, der irgendwo in China umgefallen ist? Dass "Heidi Klum und Tom Kaulitz trotz großen Altersunterschieds auf Wolke sieben schweben"?

Meine These: Ohne messerscharfe Filter ist der menschliche Verstand mit dem aktuellen Informations-Overgau absolut überfordert, was wiederum manifeste psychische Auswirkungen hat. Das hat etliche Gründe, einer der wesentlichsten aus meiner Sicht: Das menschliche Sensorium war - bis auf die Optik - über lange Zeiten der Evolution auf den Nahbereich ausgelegt. Das bedeutet, auf jede sinnliche Wahrnehmung war potenziell eine Reaktion möglich oder sogar erforderlich, etwa ein Eingreifen oder die Flucht. Dieser Mechanismus wird durch die weltumspannende multimediale Informations-Dauerberieselung komplett ausgehebelt. Ich sehe beispielsweise in einem Smartphonevideo, wie eine Frau am anderen Ende der Welt von sogenannten "Sicherheitskräften" zusammengeknüppelt wird. Wie soll ich darauf reagieren? Meine Wut kanalisieren? Denken "Passiert halt..."? Einer Initiative "Stoppt Gewalt gegen Frauen!" beitreten? Oder ganz kühl und sachlich erst mal überprüfen, ob das Video kein Fake ist, das von interessierter Seite zur Stimmungsmache lanciert wurde? Fazit: Wir werden mit Informationen aus der ganzen Welt zugeschüttet, die teilweise hochgradig emotionalisieren ohne dass es eine adäquate Abfuhrmöglichkeit gäbe. Wäre man am Ort des Geschehens könnte oder müßte man sich irgendwie dazu "verhalten", aus der Ferne bleibt nur: Daumen hoch, Daumen runter, oder maximal ein wütender Leserbrief an die Tagespresse. Oder ein Beitrag in einem Forum wie diesem. der bietet bei Widerspruch wenigstens tendenziell noch die Chance auf Aggressionsabfuhr. ;)

Und da immer größer werdende Teile der Bevölkerung zunehmend verblöden werden die mit auf ihrem geistigen Niveau abgestimmten Informationen versorgt. Besonders deutlich wird das an der steigenden Zahl von Doku-Soaps, die insbesondere Zuschauer mit niederem Bildungsniveau ansprechen. Nachdem erst die Privaten diese Verblödungssendungen ihrer anspruchslosen Kundschaft vorsetzten hauen jetzt ARD und ZDF in die gleiche Kerbe. Bei Kindersendungen sieht es nicht anders aus. Da haben doch tatsächlich das ZDF und KIKA die Teletubbies wieder entdeckt. Ich könnte schreien!


Was die "Wünsche der Kundschaft" angeht hat H2O bereits die treffende Anmerkung gemacht. Früher kaufte sich Oma für Herz-Schmerz-Gelüste den neuesten "Lore"-Roman, heute schaut sie sich die 4738-ste Folge von "Im Sturm der Liebe zählen für Nashorn, Zebra und Co. während der Küchenschlacht beim Kochduell nur Rote Rosen". Echte Hardcore-User können bei den Privaten auch auf 40 Jahre alte US-Serien von Murdochs-Reste-Rampe ausweichen. Angesichts solcher Entwicklungen kann einem schonmal der Verdacht kommen, in einer Welt von dauerkochenden Vollidioten zu leben. Den sollte man aber schleunigst wieder verdrängen, möglichst bevor sich die Erkenntnis, dass es sich bei diesen Leuten um den Souverän unserer Staatsform handelt, dazu gesellt. Nach der Wahl von Trump&Co. kann die Demokratie wirklich nicht noch mehr Skepsis brauchen...
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon Fliege » Mo 11. Nov 2019, 13:04

Raskolnikof hat geschrieben:(10 Nov 2019, 18:57)
Die Medien orientieren sich da am Informationsbedarf und den Wünschen ihrer Kundschaft. Und da immer größer werdende Teile der Bevölkerung zunehmend verblöden werden die mit auf ihrem geistigen Niveau abgestimmten Informationen versorgt.
naddy hat geschrieben:(11 Nov 2019, 02:55)
Da wird es dann bereits heikel. Wer bestimmt den "Informationsbedarf" der Kundschaft? Oder aus Journalisten- und Redaktionsperspektive: "Welches Ereignis ist eine Meldung (wert)?" - der sprichwörtliche Sack Reis, der irgendwo in China umgefallen ist? Dass "Heidi Klum und Tom Kaulitz trotz großen Altersunterschieds auf Wolke sieben schweben"?

Man muss die Eigenwerbung von Zeitungen und Zeitschriften nicht zu ernst nehmen. -- Jedenfalls sind es die Kunden, die über ihren jeweiligen Informationsbedarf bestimmen, und da lässt sich seit vielen Jahren ein starker und steter Rückgang der Kundenzahl bei Zeitungen und Zeitschriften beobachten. -- Wäre der Kundenstatus bei den GEZ-Medien freiwillig, sähe es in diesem Bereich nicht anders aus.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon H2O » Mo 11. Nov 2019, 13:34

Fliege hat geschrieben:(11 Nov 2019, 13:04)

Man muss die Eigenwerbung von Zeitungen und Zeitschriften nicht zu ernst nehmen. -- Jedenfalls sind es die Kunden, die über ihren jeweiligen Informationsbedarf bestimmen, und da lässt sich seit vielen Jahren ein starker und steter Rückgang der Kundenzahl bei Zeitungen und Zeitschriften beobachten. -- Wäre der Kundenstatus bei den GEZ-Medien freiwillig, sähe es in diesem Bereich nicht anders aus.


Der Schrumpfungsprozeß der gedruckten Medien hat vermutlich weniger mit einer unerwünschten Nachrichtenauswahl zu tun als mit einer bequemeren Zugänglichkeit zu allgegenwärtigen elektronischen Nachrichten.

Der Auftrag des ÖRR ist schon, daß der Staat, der Gesetzgeber, möchte, daß die Bürger möglichst gut unterrichtet sind, ihre Aufmerksamkeit also nicht unter einer Lawine von unwichtigen Meldungen und Meinungen verloren geht. Dazu gehört auch gepflegte und lehrreiche Unterhaltung. Wenn ich Raskolnikof folge, so verfallen aber unsere ÖRR in unsinnige und in keiner Weise hebende Berichterstattung; sie erfüllen ihren Auftrag nicht gut genug! Und da hätte ich angenommen, daß unsere Rundfunkräte dort Haltezeichen aufstellen.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon Fliege » Mo 11. Nov 2019, 13:41

H2O hat geschrieben:(11 Nov 2019, 13:34)
Der Schrumpfungsprozeß der gedruckten Medien hat vermutlich weniger mit einer unerwünschten Nachrichtenauswahl zu tun als mit einer bequemeren Zugänglichkeit zu allgegenwärtigen elektronischen Nachrichten.

Meines Erachtens wird seitens der alteingesessenen Medien noch nicht einmal versucht, die Nachrichtenauswahl zu verbessern, so dass vom Internet-Durcheinaner enttäuschte Konsumenten auch nicht zurückkehren (siehe hohe Alterdurchschnitte bei Publkum von ARD und ZDF).

H2O hat geschrieben:(11 Nov 2019, 13:34)
Der Auftrag des ÖRR ist schon, daß der Staat, der Gesetzgeber, möchte, daß die Bürger möglichst gut unterrichtet sind, ihre Aufmerksamkeit also nicht unter einer Lawine von unwichtigen Meldungen und Meinungen verloren geht. Dazu gehört auch gepflegte und lehrreiche Unterhaltung. Wenn ich Raskolnikof folge, so verfallen aber unsere ÖRR in unsinnige und in keiner Weise hebende Berichterstattung; sie erfüllen ihren Auftrag nicht gut genug! Und da hätte ich angenommen, daß unsere Rundfunkräte dort Haltezeichen aufstellen.

Diesem Auftrag scheint der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht mehr nachzukommen. Und die Rundfunkräte als vielfach von Parteien bestellte Aufseher könnte man Fehlbesetzungen nennen.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon naddy » Mo 11. Nov 2019, 15:01

Fliege hat geschrieben:(11 Nov 2019, 13:04)

Jedenfalls sind es die Kunden, die über ihren jeweiligen Informationsbedarf bestimmen, ...


Problem: Aus Informationen die einem nicht vorliegen kann man auch nicht auswählen. Das heißt die Selektion des letztendlich Berichtetem aus dem unendlich großen Pool des potenziell Berichtbaren liegt in den Händen der jeweiligen Medieneigner und -vertreter. Beispiel: Entscheidet sich der Australien-Korrespondent des ZDF, der FAZ oder eines entsprechenden Internet-Mediums anläßlich der aktuellen Sperrung des Uluru (Ayers Rock) für Touristen für eine trockene Meldung des Fakts, für eine vertiefende Reportage über die Kultur der Aborigines, für einen kritischen Beitrag über die Auswirkungen des Massentourismus, für eine Zeitreise durch die Besiedelung Australiens, berichtet er überhaupt darüber - oder, oder, oder. Und im Fall der öffentlichen Medien entscheidet anschließend noch eine Redaktion darüber ob die Meldung wichtig genug ist um 1-2 Minuten Sendezeit im täglichen Nachrichtenformat zu blockieren. Oder ob man die doch besser für die 3 verschütteten Minenarbeiter beim Coltanabbau im Kongo reserviert. Oder den neuesten Angriff russischer Hacker, das Artensterben im Südpolarmeer oder die Heiligsprechung eines südamerikanischen Pfaffen. Oder was weiß ich.

... und da lässt sich seit vielen Jahren ein starker und steter Rückgang der Kundenzahl bei Zeitungen und Zeitschriften beobachten.


Was unter anderem daran liegen könnte, dass die Aufmerksamkeitsspanne der Generation-Smartphone nach aktuellen Studien knapp unterhalb von 8 Sekunden liegt. Da sind natürlich Twitter&Co. und kurze Filmchen das Mittel der Wahl. Vielleicht ist Trump ja doch nicht so strunzdämlich wie er erscheint. Oder zumindest seine Medienberater nicht.

H2O hat geschrieben:(11 Nov 2019, 13:34)

Der Auftrag des ÖRR ist schon, daß der Staat, der Gesetzgeber, möchte, daß die Bürger möglichst gut unterrichtet sind, ihre Aufmerksamkeit also nicht unter einer Lawine von unwichtigen Meldungen und Meinungen verloren geht. Dazu gehört auch gepflegte und lehrreiche Unterhaltung. Wenn ich Raskolnikof folge, so verfallen aber unsere ÖRR in unsinnige und in keiner Weise hebende Berichterstattung; sie erfüllen ihren Auftrag nicht gut genug! Und da hätte ich angenommen, daß unsere Rundfunkräte dort Haltezeichen aufstellen.


Trotz aller Mängel ist der ÖRR aus einem wichtigen Grund dubioseren Quellen vorzuziehen: Man weiß in der Regel wer dahinter steckt. Oder kann es zumindest herausfinden. Und somit bei offensichtlichen Falschmeldungen die Verantwortlichen in einer öffentlichen Diskussion stellen. Das ist den Medienvertretern durchaus bewußt und hat in den letzten Jahren zu etlichen Selbstreinigungsprozessen geführt. Die mögliche Manipulation der "öffentlichen Meinung" ist also weniger im Bereich "Fake", als in der Selektion des Berichteten zu suchen.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon H2O » Mo 11. Nov 2019, 15:57

Fliege hat geschrieben:(11 Nov 2019, 13:41)

Meines Erachtens wird seitens der alteingesessenen Medien noch nicht einmal versucht, die Nachrichtenauswahl zu verbessern, so dass vom Internet-Durcheinaner enttäuschte Konsumenten auch nicht zurückkehren (siehe hohe Alterdurchschnitte bei Publkum von ARD und ZDF).


Das kann man so umfassend nicht stehen lassen. Ich beziehe DIE ZEIT als Wochenzeitung und den WESER-KURIER als regionale Tageszeitung. Beide Blätter sind sehr ordentlich gemacht; manchmal, aber eben selten, ärgert man sich schon einmal über die Behandlung eines Themas. Mir geht aber auch ungewollt etwas daneben... und natürlich sind auch dort Menschen am Werk. Wegen meines Wohnorts in Pommern beziehe ich die Blätter in elektronischer Form.

Diesem Auftrag scheint der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht mehr nachzukommen. Und die Rundfunkräte als vielfach von Parteien bestellte Aufseher könnte man Fehlbesetzungen nennen.

Ja, hier scheint es tatsächlich auch unerfüllte gesellschaftliche Aufträge zu geben. Aber aus meiner Sicht ist eher die Zahl unabhängiger Sendeanstalten mit zu vielen festen Programmteilen verantwortlich. Da bleibt keine Kraft (Geld) mehr für Eigenproduktionen, über die ich mich in den 50er und 60er Jahren gefreut hatte. Mit der stark beschnittenen Masse käme hoffentlich wieder mehr Klasse... aber es gäbe natürlich auch weniger Planstellen, Technik und Rundfunkräte, dafür mehr Künstler und eigene Produktionsbereiche für Schauspiel, Musik, Hörspiele, Dokumentationen.
Aber bitte, auch hier muß man Augenmaß walten lassen: Es gibt viel Gutes, aber ich möchte mehr davon mit weniger Anstalten. Den DLF kann ich in Pommern über WLAN in guter Sprachqualität hören, und bei besonderen Ereignissen sehe ich mir dort auch die Deutsche Welle an... aber mehr ausnahmsweise. Da gibt es nicht viel zu meckern!
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon Fliege » Mo 11. Nov 2019, 16:43

naddy hat geschrieben:(11 Nov 2019, 15:01)
Problem: Aus Informationen die einem nicht vorliegen kann man auch nicht auswählen. Das heißt die Selektion des letztendlich Berichtetem aus dem unendlich großen Pool des potenziell Berichtbaren liegt in den Händen der jeweiligen Medieneigner und -vertreter. Beispiel: Entscheidet sich der Australien-Korrespondent des ZDF, der FAZ oder eines entsprechenden Internet-Mediums anläßlich der aktuellen Sperrung des Uluru (Ayers Rock) für Touristen für eine trockene Meldung des Fakts, für eine vertiefende Reportage über die Kultur der Aborigines, für einen kritischen Beitrag über die Auswirkungen des Massentourismus, für eine Zeitreise durch die Besiedelung Australiens, berichtet er überhaupt darüber - oder, oder, oder. Und im Fall der öffentlichen Medien entscheidet anschließend noch eine Redaktion darüber ob die Meldung wichtig genug ist um 1-2 Minuten Sendezeit im täglichen Nachrichtenformat zu blockieren. Oder ob man die doch besser für die 3 verschütteten Minenarbeiter beim Coltanabbau im Kongo reserviert. Oder den neuesten Angriff russischer Hacker, das Artensterben im Südpolarmeer oder die Heiligsprechung eines südamerikanischen Pfaffen. Oder was weiß ich.

Was unter anderem daran liegen könnte, dass die Aufmerksamkeitsspanne der Generation-Smartphone nach aktuellen Studien knapp unterhalb von 8 Sekunden liegt. Da sind natürlich Twitter&Co. und kurze Filmchen das Mittel der Wahl. Vielleicht ist Trump ja doch nicht so strunzdämlich wie er erscheint. Oder zumindest seine Medienberater nicht.

Trotz aller Mängel ist der ÖRR aus einem wichtigen Grund dubioseren Quellen vorzuziehen: Man weiß in der Regel wer dahinter steckt. Oder kann es zumindest herausfinden. Und somit bei offensichtlichen Falschmeldungen die Verantwortlichen in einer öffentlichen Diskussion stellen. Das ist den Medienvertretern durchaus bewußt und hat in den letzten Jahren zu etlichen Selbstreinigungsprozessen geführt. Die mögliche Manipulation der "öffentlichen Meinung" ist also weniger im Bereich "Fake", als in der Selektion des Berichteten zu suchen.

1. Obgleich man aus Nahrungsmitteln, die einem nicht vorliegen, auch nicht auswählen kann, kann man dennoch seinen Nahrungsmittelbedarf steuern -- man nennt das Hunger.

2. Ich bin für die Fehlleistungen der Generation Smartphone nicht verantwortlich, denn ich habe ihnen ausdrücklich abgeraten.

3. Die Öffis haben angesichts ihrer Zeitgeist- und Regierungshörigkeit kein Recht, für sich in Anspruch zu nehmen, nicht zu den dubiosen Quelle zu gehören.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon conscience » Mo 11. Nov 2019, 16:49

Fliege hat geschrieben:(11 Nov 2019, 16:43)

Die Öffis haben angesichts ihrer Zeitgeist- und Regierungshörigkeit kein Recht, für sich in Anspruch zu nehmen, nicht zu den dubiosen Quelle zu gehören.


Und nun ? Was jetzt ?
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon H2O » Mo 11. Nov 2019, 17:05

Fliege hat geschrieben:(11 Nov 2019, 16:43)

1. Obgleich man aus Nahrungsmitteln, die einem nicht vorliegen, auch nicht auswählen kann, kann man dennoch seinen Nahrungsmittelbedarf steuern -- man nennt das Hunger.

2. Ich bin für die Fehlleistungen der Generation Smartphone nicht verantwortlich, denn ich habe ihnen ausdrücklich abgeraten.

3. Die Öffis haben angesichts ihrer Zeitgeist- und Regierungshörigkeit kein Recht, für sich in Anspruch zu nehmen, nicht zu den dubiosen Quelle zu gehören.


Mit 1. und 2. kann ich nicht viel anfangen... vermutlich durch mein Lebensalter bedingt.

Zu 3.: Dem kann ich zustimmen, denn natürlich muß sich eine Rundfunkanstalt einen untadeligen Ruf erwerben und ihn pflegen durch Streben nach besonders guter Erfüllung ihrer ihr übertragenen Aufgaben. Also, einfach nur "Ich bin die Größte!" in die Runde tragen, das ist nur lächerlich, aber es gibt doch auch gute Anstalten, die unser Vertrauen verdienen, weil sie sich diesen Ruf erworben haben und sich ihn immer wieder erwerben.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon naddy » Mo 11. Nov 2019, 17:35

Fliege hat geschrieben:(11 Nov 2019, 16:43)

1. Obgleich man aus Nahrungsmitteln, die einem nicht vorliegen, auch nicht auswählen kann, kann man dennoch seinen Nahrungsmittelbedarf steuern -- man nennt das Hunger.


Findest du nicht, dass dieser Vergleich körperlich schwer herausgefordert - oder in Neusprech "anders begabt" - ist? Denn:

1. Kann man seinen "Nahrungsmittelbedarf" nicht steuern, das macht der "Hunger" per "Bedürfnis".

2. Um dieses Bedürfnis zu befriedigen kann man dann selbstverständlich aus Nahrungsmitteln auswählen.

3. Nach meiner persönlichen Erfahrung allerdings nur aus den vorhandenen. ;)

Ich bin für die Fehlleistungen der Generation Smartphone nicht verantwortlich, denn ich habe ihnen ausdrücklich abgeraten.


Was führt dich zu der Auffassung, irgendjemand - ich? - habe dich für irgendwelche "Fehlleistungen" verantwortlich gemacht? Wer hat auch nur von "Fehlleistungen" gesprochen? Ich habe lediglich einen Sachverhalt konstatiert und diesen in einen hypothetischen Zusamenhang mit sich veränderndem Medien-Konsumverhalten gestellt. Fühl' dich frei alternative oder ergänzende Erklärungen zu liefern.

3. Die Öffis haben angesichts ihrer Zeitgeist- und Regierungshörigkeit kein Recht, für sich in Anspruch zu nehmen, nicht zu den dubiosen Quelle zu gehören.


Warum ich das anders sehe habe ich im letzten Abschnitt meines Beitrags erläutert. "Dubios" (zweifelhaft, fragwürdig) steht in meinem Denken für: Unklarer Hintergrund. Wer für die Beiträge im ÖRR verantwortlich ist kannst du beispielsweise auf solchen Seiten nachlesen. Bei ausgeprägter Google-Freudigkeit sogar die jeweilige Vita, inklusive Parteizugehörigkeit, politische Ausrichtung, soziales Engagement, Zugehörigkeit zu diversen Interessengruppen, usw., usf. Du kannst sie sogar mit einem Klick anmailen. Ist das "dubios"?
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon Fliege » Mo 11. Nov 2019, 18:58

naddy hat geschrieben:(11 Nov 2019, 17:35)
Findest du nicht, dass dieser Vergleich körperlich schwer herausgefordert - oder in Neusprech "anders begabt" - ist? Denn: [...]

Das kann ich nicht finden, denn du hast den Punkt doch problemlos verstanden.

Bei Punkt 2 besteht kein Dissens, bei Punkt 2 besteht Dissens, was aber nicht weiter problematisch ist.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon conscience » Mo 11. Nov 2019, 19:04

Eventuell ist es sinnvoll auch die sogenannten Wahrheits-Medien näher zu beleuchten und die Frage zu stellen, wie seriös sind sie und wie glaubhaft sind die Alternativ-Medien — mal so rein theoretisch
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon jack000 » Mo 11. Nov 2019, 19:22

conscience hat geschrieben:(11 Nov 2019, 19:04)

Eventuell ist es sinnvoll auch die sogenannten Wahrheits-Medien näher zu beleuchten und die Frage zu stellen, wie seriös sind sie und wie glaubhaft sind die Alternativ-Medien — mal so rein theoretisch

Nein, das soll ein jeder bei den anderen Medien für sich selbst wissen. Die Erwartungshaltung bei ÖR ist aber, dass dieser korrekt, neutral und wahrheitsgemäß berichtet!
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon Fliege » Mo 11. Nov 2019, 19:23

conscience hat geschrieben:(11 Nov 2019, 19:04)
Eventuell ist es sinnvoll auch die sogenannten Wahrheits-Medien näher zu beleuchten und die Frage zu stellen, wie seriös sind sie und wie glaubhaft sind die Alternativ-Medien — mal so rein theoretisch

Zählst du sogenannte "Faktenfinder" zu den Wahrheitsmedien?
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon conscience » Mo 11. Nov 2019, 19:30

Fliege schrieb:
Zählst du sogenannte "Faktenfinder" zu den Wahrheitsmedien?


Der Faktenfinder ist n.M.n. einfach nur genial :thumbup:

Und Wahrheitsmedien sind beispielsweise der russischen Staatsfunk RT oder die Propaganda-Drecksschleuder PI News und darauf kann ich verzichten.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon conscience » Mo 11. Nov 2019, 19:38

ich bin wahrscheinlich beim Antworten, auf einen falschen Knopf gekommen und habe einen Beitrag von Fliege aus Versehen "moderiert".

Es liegen keine Beanstandungen vor, die eine Moderation notwendig machen würden.



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