Danuvius Guggenmosi

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Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Gluck » Do 7. Nov 2019, 23:54

Was sagt ihr zu der Erkenntnis, dass der Mensch vom Allgäuer abstammt?
https://www.sueddeutsche.de/wissen/mens ... -1.4671000
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Alexyessin » Fr 8. Nov 2019, 00:04

Gluck hat geschrieben:(07 Nov 2019, 23:54)

Was sagt ihr zu der Erkenntnis, dass der Mensch vom Allgäuer abstammt?
https://www.sueddeutsche.de/wissen/mens ... -1.4671000


Die Sprache scheint sich ja auch nicht wirklich weiterentwickelt haben ;)

Schmarrn, ich denk jetzt nicht, das der moderne Mensch aus dem Allgäu kommt, sondern es ist halt eine dieser Menschenaffenrassen aus denen sich vielleicht mal der moderne Mensch mit entwickelt haben könnte.
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon aleph » Fr 8. Nov 2019, 05:31

Gluck hat geschrieben:(07 Nov 2019, 23:54)

Was sagt ihr zu der Erkenntnis, dass der Mensch vom Allgäuer abstammt?
https://www.sueddeutsche.de/wissen/mens ... -1.4671000

Der mensch stammt nicht vom aufrechten gang ab. Einige affenarten konnten früher aufrecht laufen, als die vorfahren vom menschen. Das ist die kernaussage. Das der mensch sich in afrika entwickelt hat, ist unbestritten. Was man vielleicht ableiten kann ist, dass der aufrechte gang zu keinem größeren gehirn führt, das ist aber schon längst allgemein anerkannt.
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Corella » Fr 8. Nov 2019, 06:51

Gluck hat geschrieben:(07 Nov 2019, 23:54)

Was sagt ihr zu der Erkenntnis, dass der Mensch vom Allgäuer abstammt?
https://www.sueddeutsche.de/wissen/mens ... -1.4671000


Das "Modell der multiregionalen Evolution" des Menschen dürfte sich durchsetzen. Danach gibt es nicht irgendwo die eine Population, die den Ausgang aller heutigen Menschen bildet. Stattdessen sind viele mehr oder weniger isolierte Gruppen eigene Entwicklungswege gegangen, haben sich zeitweise wieder ausgetauscht und so das "Gesamtwerk Mensch" zusammengestellt. Diese Austauschbeziehungen vernetzen offenbar auch Afrika mit Europa. Schönes Beispiel bilden die Koy San und ihr genetischer Anteil mit Basken.
Nachtrag: der hier besprochene Fall spielt freilich zeitlich in einer anderen Liga als die frühen Homo sapiens und man kann sicher nicht leichtfertig ihre Ausbreitungsfähigkeiten vergleichen. Andererseits sind die Zeitdimensionen riesig und die Sahara war grün. Vor 5-6 Mio a gab es die messinische Salinitätskrise: man konnte trockenen Fußes durch s Mittelmeer...
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Trutznachtigall » Fr 8. Nov 2019, 11:30

Alexyessin hat geschrieben:(08 Nov 2019, 00:04)
Die Sprache scheint sich ja auch nicht wirklich weiterentwickelt haben ;)

Ja, "mia san mia" war garantiert damals schon aktuell.
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon aleph » Fr 8. Nov 2019, 11:43

Trutznachtigall hat geschrieben:(08 Nov 2019, 11:30)

Ja, "mia san mia" war garantiert damals schon aktuell.

Im allgäu spricht man nicht bayerisch, sondern schwäbisch. Daher auch der Weinstubenreife beitrag von alex
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon aleph » Fr 8. Nov 2019, 11:46

Corella hat geschrieben:(08 Nov 2019, 06:51)

Das "Modell der multiregionalen Evolution" des Menschen dürfte sich durchsetzen. Danach gibt es nicht irgendwo die eine Population, die den Ausgang aller heutigen Menschen bildet.

Dank der genforschung hat sich die out of africa theorie durchgesetzt und wird auch durch diesen fund nicht in frage gestellt.
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Corella » Fr 8. Nov 2019, 13:39

aleph hat geschrieben:(08 Nov 2019, 11:46)

Dank der genforschung hat sich die out of africa theorie durchgesetzt und wird auch durch diesen fund nicht in frage gestellt.


Wohl nicht in radikaler Auslegung, wonach jede Form eigens über das Mittelmeer kam! Das Modell der multiregionalen Evolution fügt Europa als etwas stärker isolierte solche Region einfach zwanglos ein.
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon aleph » Fr 8. Nov 2019, 14:15

Corella hat geschrieben:(08 Nov 2019, 13:39)

Wohl nicht in radikaler Auslegung, wonach jede Form eigens über das Mittelmeer kam! Das Modell der multiregionalen Evolution fügt Europa als etwas stärker isolierte solche Region einfach zwanglos ein.

Diese radikake Auslegung ist auch schon längst verworfen. Homoarten haben sich in unterschiedlichen regionen entwickelt, auf flores, sibirien oder in europa. Aber wir alle sind keine nachfahren dieser arten, auch wenn es zu vermischungen zwischen unseren vorfahren und anderen arten gekommen ist, sind die anteile im erbgut gering.
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Corella » Fr 8. Nov 2019, 15:20

aleph hat geschrieben:(08 Nov 2019, 14:15)

Diese radikake Auslegung ist auch schon längst verworfen. Homoarten haben sich in unterschiedlichen regionen entwickelt, auf flores, sibirien oder in europa. Aber wir alle sind keine nachfahren dieser arten, auch wenn es zu vermischungen zwischen unseren vorfahren und anderen arten gekommen ist, sind die anteile im erbgut gering.


Na ja, Denisova und Neanderthaler sind ja auch eingemengt und von ersterem sei ja z.B. eine Anpassung an Höhen der heutigen Tibetaner mitgebracht etc.
Für die Gesamtkomposition brauchen wir noch Anpassumgen an Wasser, ans Dauerlaufen, Rückverlegung des Unterkiefers, wohl Folge gekochter (weicher) Nahrung, was uns bessere Lautbildung für s Sprechen einbrachte usw., usf., all das waren wohl regionale Eigenentwicklungen eher innerhalb Afrikas. Kein Widerspruch also ;-)
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Corella » Fr 8. Nov 2019, 15:26

Nachtrag: die Väter und Mütter jenen Multiregionalmodells vermuten wohl die Folge der öfters ausgetrockneten und wiederergrünter Sahara als Triebfeder. Die Sahara hat episodisch isoliert und wieder verbunden. Auch ein Faktor, welcher H. sapiens als ein "Kind der Eiszeit" erscheinen lässt.
Und: für die sehr unwahrscheinliche Entwicklung brauchte es eine delikate Mischung aus Stabilität und dem Gegenteil.
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Ein Terraner » Fr 8. Nov 2019, 15:35

Gluck hat geschrieben:(07 Nov 2019, 23:54)

Was sagt ihr zu der Erkenntnis, dass der Mensch vom Allgäuer abstammt?
https://www.sueddeutsche.de/wissen/mens ... -1.4671000

Einfach mal abwarten, wäre jetzt nicht der erste Menschenfund der sich als Irrtum herausstellt könnte.
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Corella » Fr 8. Nov 2019, 16:01

Ein Terraner hat geschrieben:(08 Nov 2019, 15:35)

Einfach mal abwarten, wäre jetzt nicht der erste Menschenfund der sich als Irrtum herausstellt könnte.


Mmh, den Gedanken hatte ich auch bei der ersten Pressemeldung. Hominidenforschung verspricht schnellen Ruhm und ist daher etwas verdorben. Würde mich, rein subjektiv, in diesem Fall aber wundern, glaub ich nich :)
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Corella » Fr 8. Nov 2019, 16:04

Das Peer review ist ja auch entsprechend tough. Wenn es da Zweifel etwa an der Altersbestimmung gäbe oder ähnliches, dann trotzdem ins Nature geschafft, uuunwahrscheinlich.
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Ein Terraner » Fr 8. Nov 2019, 16:05

Corella hat geschrieben:(08 Nov 2019, 16:01)

Mmh, den Gedanken hatte ich auch bei der ersten Pressemeldung. Hominidenforschung verspricht schnellen Ruhm und ist daher etwas verdorben. Würde mich, rein subjektiv, in diesem Fall aber wundern, glaub ich nich :)


Ja wie gesagt, mal abwarten. :)
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Ein Terraner » Fr 8. Nov 2019, 16:13

Corella hat geschrieben:(08 Nov 2019, 16:04)

Das Peer review ist ja auch entsprechend tough. Wenn es da Zweifel etwa an der Altersbestimmung gäbe oder ähnliches, dann trotzdem ins Nature geschafft, uuunwahrscheinlich.


Also da hab ich schon anderes gelesen. https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... 54483.html
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Vongole » Fr 8. Nov 2019, 16:15

Alexyessin hat geschrieben:(08 Nov 2019, 00:04)

Die Sprache scheint sich ja auch nicht wirklich weiterentwickelt haben ;)

Schmarrn, ich denk jetzt nicht, das der moderne Mensch aus dem Allgäu kommt, sondern es ist halt eine dieser Menschenaffenrassen aus denen sich vielleicht mal der moderne Mensch mit entwickelt haben könnte.

Lustiger Aufmacher dazu von BR24:
"Der erste aufrecht gehende Menschenaffe war ein Bayer" :D
https://www.br.de/nachrichten/wissen/de ... er,Rh3fnpw
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Dark Angel » Fr 8. Nov 2019, 16:29

Corella hat geschrieben:(08 Nov 2019, 15:26)

Nachtrag: die Väter und Mütter jenen Multiregionalmodells vermuten wohl die Folge der öfters ausgetrockneten und wiederergrünter Sahara als Triebfeder. Die Sahara hat episodisch isoliert und wieder verbunden. Auch ein Faktor, welcher H. sapiens als ein "Kind der Eiszeit" erscheinen lässt.
Und: für die sehr unwahrscheinliche Entwicklung brauchte es eine delikate Mischung aus Stabilität und dem Gegenteil.

Homo sapiens ein "Kind der Eiszeit"? Welcher denn?
Die ältesten Homo sapiens-Funde werden auf ca. 200.000 Jahre datiert und stammen aus Afrika.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Corella » Fr 8. Nov 2019, 16:31

Ein Terraner hat geschrieben:(08 Nov 2019, 16:13)

Also da hab ich schon anderes gelesen. https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... 54483.html

Medizin, Gesundheit, Ökotrophologie sind aber noch eine Stufe berüchtigter ;)
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Re: Danuvius Guggenmosi

Beitragvon Corella » Fr 8. Nov 2019, 16:35

Dark Angel hat geschrieben:(08 Nov 2019, 16:29)

Homo sapiens ein "Kind der Eiszeit"? Welcher denn?
Die ältesten Homo sapiens-Funde werden auf ca. 200.000 Jahre datiert und stammen aus Afrika.


Pardon, ich hätte nach bereinigter Nomenklatur, die für mich alten Knochen immer noch neu erscheint, korrekt "Eiszeitalter" sagen" sollen.

Nach den Fuden in Marokko übrigens 300Tsd a! Der war allerdings wohl noch nicht vollständiges Gesamtkunstwerk...
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