Chinas Straflager

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Chinas Straflager

Beitragvon streicher » So 25. Nov 2018, 13:31

Die VR China reagiert pikiert, als der Bundestag über Chinas Straflager debattierte. China protestierte sogar. Und - stimmt das? - leugnet sie sogar vor der internationalen Gemeinschaft. Sollte man dann nicht vielmehr den Finger darauf halten? Ich halte es für eine Frechheit, dass China sich darüber mockiert, was im Bundestag debattiert wird. China darf sich da raushalten, ist unsere Angelegenheit.
Aber China will ja seine Lager unter dem Deckel halten: Das dunkle System.
Welche Strategien sollte man gegenüber der VR China fahren?
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mo 26. Nov 2018, 10:47

streicher hat geschrieben:(25 Nov 2018, 13:31)

[/url].
Welche Strategien sollte man gegenüber der VR China fahren?


Das ist eine gute Frage.

Die Staaten Suedostasien sagen Konfrontation nuetzt nichts weil nicht genug Staerke deshalb besser Verhandeln und Kooperation. Australien tut so wenig wie moeglich um China zu konfrontieren und das Wenige was wir tun stoesst China sauer auf gefolgt von Drohungen. Die USA unter der Regierung des Irren im Weissen Haus bruellt aber niemand nimmt ihn ernst weder in China noch sonstwo. Der Irre im Waissen Haus kapiert nicht wie Asiaten ticken, er kapiert ja sowieso wenig.

Bleibt nur noch die EU, die fuer China handels und investionsmaessig wichtig ist. Diplomatisches Fingerspitzengefuehl und verhandeln ohne Einschaltung von Presse. China muss wie alle asiatischen Laender immer Gesicht gewahren. Nichts ist schlimmer als "Loosing Face". Deshalb koennen Verbesserungen nur ohne Anklagen, Drohungen und Saebelrasseln erreicht werden.
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon Alpha Centauri » Do 20. Dez 2018, 12:30

Einige Staaten innerhalb der EU( Griechenland, Portugal, Ungarn) hingen oder hängen am finanziellen Tropf von Peking und dürften daher wohl kaum für eine kritische Haltung gegenüber Xi Jingping und China zu gewinnen sein.
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon streicher » So 6. Jan 2019, 19:05

Jedenfalls flüchten nicht wenige Uiguren aus dem Land. Ein Zielland ist die Türkei.
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon unity in diversity » Mo 7. Jan 2019, 00:16

streicher hat geschrieben:(06 Jan 2019, 19:05)

Jedenfalls flüchten nicht wenige Uiguren aus dem Land. Ein Zielland ist die Türkei.

Jeder Uigure ist Angehöriger eines Turkvolkes, die meisten sind Mohammedaner und nur wenige sind Islamisten.
Wenn sich die Islamisten freiwillig aus Erdogans Brückenkopf in Xinjiang zurückziehen, wird das die Mehrheit der Uiguren und Chinesen kaum als Verlust empfinden.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon Alpha Centauri » Di 9. Apr 2019, 15:33

unity in diversity hat geschrieben:(07 Jan 2019, 00:16)

Jeder Uigure ist Angehöriger eines Turkvolkes, die meisten sind Mohammedaner und nur wenige sind Islamisten.
Wenn sich die Islamisten freiwillig aus Erdogans Brückenkopf in Xinjiang zurückziehen, wird das die Mehrheit der Uiguren und Chinesen kaum als Verlust empfinden.



Die Uiguren werden derzeit in sogenannten "Umerziehungslagern" interniert , Peking will ruhe im muslimisch geprägten Westen des Reichs der Mitte
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon watisdatdenn? » Di 9. Apr 2019, 17:24

Alpha Centauri hat geschrieben:(09 Apr 2019, 15:33)
Die Uiguren werden derzeit in sogenannten "Umerziehungslagern" interniert , Peking will ruhe im muslimisch geprägten Westen des Reichs der Mitte

Das ist verständlich, aber der falsche Weg.

Die wirksamste Methode sehe ich darin es den Chinesen zu zeigen wie es besser geht.

Momentan zeigen uns aber eher die Chinesen mit ihrer hervorragenden digitalen Infrastruktur und technischen Glanzleistungen wie es richtig geht..
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon Adam Smith » Di 9. Apr 2019, 17:34

watisdatdenn? hat geschrieben:(09 Apr 2019, 17:24)

Das ist verständlich, aber der falsche Weg.

Die wirksamste Methode sehe ich darin es den Chinesen zu zeigen wie es besser geht.


Und wie?

http://blauerbote.com/2018/08/19/tausen ... in-syrien/

https://amp-focus-de.cdn.ampproject.org ... 43714.html

China hat ja ein ähnliches Problem.
Das ist Kapitalismus:

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Re: Chinas Straflager

Beitragvon Tom Bombadil » Di 9. Apr 2019, 17:38

watisdatdenn? hat geschrieben:(09 Apr 2019, 17:24)

Die wirksamste Methode sehe ich darin es den Chinesen zu zeigen wie es besser geht.

Tun wir das denn nicht? Wir geben viel Geld aus, um Flüchtlingen zu integrieren.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon watisdatdenn? » Di 9. Apr 2019, 18:11

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Apr 2019, 17:38)
Tun wir das denn nicht? Wir geben viel Geld aus, um Flüchtlingen zu integrieren.

Das System der Chinesen scheint hier effizienter.

Ich sehe leider keine Einfache Lösung.
Gut wir haben die Möglichkeit der Remigration. Das ist für die Chinesen aber keine Option..

Sezession zulassen und dann Grenzen dicht wäre für China eine Option..
Ich denke angesichts der demographischen Entwicklung auch in China vielleicht die langfristig beste Option.. neue chinesische Mauer...

Warum nicht den Uiguren ihr rückständiges Lebensmodell zugestehen?
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon Adam Smith » Di 9. Apr 2019, 19:20

watisdatdenn? hat geschrieben:(09 Apr 2019, 18:11)

Warum nicht den Uiguren ihr rückständiges Lebensmodell zugestehen?


Das ist nicht kompatibel mit dem System.

In Chinas früherer Hauptstadt Nanjing werden die Straßenfeger jetzt elektronisch überwacht. Ein lokaler Fernsehsender der Provinz Jiangsu berichtete in dieser Woche, dass die städtischen Reinigungskräfte angewiesen seien, ein elektronisches Armband zu tragen, das ihre Bewegungen misst und ihren genauen Standort an eine Leitzentrale übermittelt. „Wenn ich mich 20 Minuten lang nicht von der Stelle bewege, spricht es zu mir“, wird einer der Straßenfeger zitiert. „Es sagt: ‚Mach weiter! Mach weiter!’”


https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 25568.html

heresa Stubhan war zu einem Kurztrip in die Innere Mongolei aufgebrochen. Erst 600 Kilometer nordwestlich von Peking, als sie mitten im Xilamuren-Grasland den Ritt auf einem Kamel bezahlen wollte, merkte die deutsche Studentin, dass sie ihr Bargeld im Wohnheim der Yenching Academy vergessen hatte. Doch der mongolische Hirte kramte ein zerknittertes Papier mit einem QR-Code hervor, Stubhan scannte es mit ihrem Smartphone und bezahlte mit WePay, der Bezahlfunktion der chinesischen Super-App WeChat.


https://www.welt.de/sonderthemen/noahbe ... lltag.html
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon unity in diversity » Mi 10. Apr 2019, 01:44

Alpha Centauri hat geschrieben:(09 Apr 2019, 15:33)

Die Uiguren werden derzeit in sogenannten "Umerziehungslagern" interniert , Peking will ruhe im muslimisch geprägten Westen des Reichs der Mitte

Wirklich alle Uiguren?
Halte ich für unwahrscheinlich, denke aber, daß den Chinesen kein Anis Amri passiert.
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 10. Apr 2019, 05:18

unity in diversity hat geschrieben:(10 Apr 2019, 01:44)
Halte ich für unwahrscheinlich, denke aber, daß den Chinesen kein Anis Amri passiert.

Vielleicht machen es die Chinesen (wie so vieles) doch klüger als wir?

Aber es gibt natürlich schon islamistische Terroranschläge in China (was logisch ist, da es dort auch Muslime gibt):
2013 schwappt die uigurische Gewalt ins chinesische Herzland. Auf dem Pekinger Tianmen-Platz raste ein Auto in eine Menschenmenge. 2014 attackierten schwarzgekleidete Personen die Passanten des Hauptbahnhofs von Kunming mit Messern und Macheten. Im Folgejahr attackierten drei Uiguren am Bahnhof von Guangzhou Zivilisten mit Messern.

https://jungefreiheit.de/politik/deutsc ... deutsches/

Wir werden langfristig sehen, welche Methode sich besser eignet islamistische Anschläge zu verhindern.. die Deutsche oder die chinesische..
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 10. Apr 2019, 05:24

Adam Smith hat geschrieben:(09 Apr 2019, 19:20)
Das ist nicht kompatibel mit dem System.

Das ist richtig. Aber gerade deswegen könnte man es doch trennen.

Aber ich denke aufgrund der Ressourcen (Öl Kohle etc..) und strategischen geografischen Lage wird China die Uiguren nicht gehen lassen.

Ich fände es aber die beste und friedlichste Methode.
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mi 10. Apr 2019, 11:53

watisdatdenn? hat geschrieben:(10 Apr 2019, 05:24)

Das ist richtig. Aber gerade deswegen könnte man es doch trennen.

Aber ich denke aufgrund der Ressourcen (Öl Kohle etc..) und strategischen geografischen Lage wird China die Uiguren nicht gehen lassen.

Ich fände es aber die beste und friedlichste Methode.



Was meist du damit! China hat wenig Resourcen und ist auf Importe angewiesen. China ist einer unserer hauptkunden fuer Kohle, Erze und LNG

Die Chinesen warden die Uiguren nie gehen lassen. Face saving ist ein Grund, der andere ist das man keinerlei Opposition aus einer bestimmten Bevoelkerungsgruppe im Ausland will, die man nicht kontrollieren kann. Die Partei Bosse sind paranoid wenn es zur Kontrolle von Idividuen kommt.
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon imp » Mo 13. Mai 2019, 13:27

Was tun mit Kina? Handel treiben, politisch streiten, kulturelle Erfahrungen anbieten (Offenheit für Touristen, Studenten, Schüleraustausche), aber sich nicht abhängig machen bei kritischer Infrastruktur. Vor allem: Selbst die Guten sein.
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 25. Mai 2019, 11:20

imp hat geschrieben:(13 May 2019, 13:27)

Was tun mit Kina? Handel treiben, politisch streiten, kulturelle Erfahrungen anbieten (Offenheit für Touristen, Studenten, Schüleraustausche), aber sich nicht abhängig machen bei kritischer Infrastruktur. Vor allem: Selbst die Guten sein.


Ach ja sind wie dass denn immer die sogenannten Guten??? Schaut man such gerade die Geopolitik westlicher Staaten an kann man dran zweifeln.

Dazu kommen die ehemaligen Foltergefängnisse im Irak oder Guantanamo wie passt dass mut Nationen zusammen die doch eigentlich viel auf Menschenrechte bzw. Menschenwürde geben? Die Chinesen werfen ja gerne dem Westen pure Heuchelei vor genug Beispiele dies zu tun haben sie ja.
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon imp » Sa 25. Mai 2019, 11:41

Alpha Centauri hat geschrieben:(25 May 2019, 11:20)

Ach ja sind wie dass denn immer die sogenannten Guten??? Schaut man such gerade die Geopolitik westlicher Staaten an kann man dran zweifeln.

Dazu kommen die ehemaligen Foltergefängnisse im Irak oder Guantanamo wie passt dass mut Nationen zusammen die doch eigentlich viel auf Menschenrechte bzw. Menschenwürde geben? Die Chinesen werfen ja gerne dem Westen pure Heuchelei vor genug Beispiele dies zu tun haben sie ja.

Solche Beispiele zu geben muss man eben meiden. Herr Seehuber und Herr Bush sind da leider nicht immer die besten Beispiele gewesen.
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon streicher » Mi 6. Nov 2019, 09:41

Die Welt nimmt Notiz von der Tragödie23 Länder haben in der UN-Generalverammlung verlangt, dass China die willkürlichen Verhaftungen beendet. 54 Staaten lobten die VR wegen seiner 'erfolgreichen Arbeit' gegen Terrorismus.
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Re: Chinas Straflager

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mi 6. Nov 2019, 10:38

streicher hat geschrieben:(06 Nov 2019, 09:41)

Die Welt nimmt Notiz von der Tragödie23 Länder haben in der UN-Generalverammlung verlangt, dass China die willkürlichen Verhaftungen beendet. 54 Staaten lobten die VR wegen seiner 'erfolgreichen Arbeit' gegen Terrorismus.



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