Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

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PeterK
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon PeterK » Do 24. Okt 2019, 23:57

Skeptiker hat geschrieben:(24 Oct 2019, 23:55)
Wenn Du etwas zitieren möchtest, dann tue es doch einfach. "Da oben", oder "über Deinem" ist schlicht missverständlich in einem Strang mit >1000 Einträgen und Dutzenden von mir.

Gern:
PeterK hat geschrieben:(24 Oct 2019, 23:43)
Nochmals BTT: Es ist doch gut, dass Menschen (nicht nur im öffentlichen Raum) darauf achten, höflich miteinander umzugehen.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Skeptiker » Fr 25. Okt 2019, 00:00

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(24 Oct 2019, 23:55)
Wo steht das?


PeterK hat geschrieben:(24 Oct 2019, 23:55)
Nein. Das ist Unsinn.


Wenn sich lt. Eröffnungsbeitrag nur jeder Fünfte frei fühlt seine Meinung in der Öffentlichkeit zu vertreten, dann trifft offensichtlich für vier Fünftel das NICHT zu. Wer sich aber unfrei fühlt seine Meinung in der Öffentlichkeit frei zu vertreten, der ist offensichtlich eingeschüchtert.

Habt ihr den Eröffnungsbeitrag gelesen?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 25. Okt 2019, 00:04

Skeptiker hat geschrieben:(25 Oct 2019, 00:00)

Wenn sich lt. Eröffnungsbeitrag nur jeder Fünfte frei fühlt seine Meinung in der Öffentlichkeit zu vertreten, dann trifft offensichtlich für vier Fünftel das NICHT zu. Wer sich aber unfrei fühlt seine Meinung in der Öffentlichkeit frei zu vertreten, der ist offensichtlich eingeschüchtert.

Habt ihr den Eröffnungsbeitrag gelesen?


Nun, wer dem Knigge folgt mag sich vielleicht nicht frei fühlen, aber ist er deswegen eingeschüchtert?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Skeptiker » Fr 25. Okt 2019, 00:05

PeterK hat geschrieben:(24 Oct 2019, 23:57)

Gern:

Es ist kein Ausdruck von Höflichkeit sich unfrei zu fühlen seine Meinung frei zu äußern. Einen solchen Eindruck zu erzeugen, zeigt schon eine heftige Schieflage in der Wahrnehmung gesellschaftlicher Zustände. Es geht ausdrücklich NICHT um höfliche Zurückhaltung, sondern es geht um Angst vor unangenehmen Reaktionen.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Unité 1 » Fr 25. Okt 2019, 00:05

Skeptiker hat geschrieben:(25 Oct 2019, 00:00)

Wenn sich lt. Eröffnungsbeitrag nur jeder Fünfte frei fühlt seine Meinung in der Öffentlichkeit zu vertreten

Das ist das, was die Welt daraus macht.
„Würden Sie sagen, man kann seine Meinung in der Öffentlichkeit frei äußern oder muss man bei einigen oder vielen Themen vorsichtig sein?“ war die Frage.

Typisch Welt halt. Ich äußere mich auch vorsichtig, fühle mich aber in meiner Meinungsfreiheit nicht eingeschränkt. #mindblown
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Selina » Fr 25. Okt 2019, 00:07

Ganz offensichtlich ist dieser Widerspruch: Einerseits für "kulturelle Identität", für "Leitkultur", für eine "starke Nation", für mehr Abschiebung, für geschlossene Grenzen, gegen "unkontrollierte Einwanderung" und gegen die EU zu sein und dabei nicht nachzulassen, kraftvolle Appelle ans geneigte und nicht geneigte Publikum zu richten - aber andererseits kleinlaut und ängstlich zu erscheinen, sich umzingelt zu fühlen von Linken, Linksliberalen, Sozialdemokraten und Grünen. Wo ist da plötzlich die demonstrative Stärke der Rechten (von konservativ bis rechtsaußen)? Viel Lärm um nichts? Muskelspiel ohne Substanz? Oder wie oder was? Erst laut herumkrähen (auch gerne mal anonym im Netz) und dann über "unterdrückte" und "eingeengte" Meinungsfreiheit lamentieren. Der Satz von der Umdeutung ist schon richtig: Die Verkünder der "Wahrheit" werden am Reden gehindert. Da kommen einem glatt die Tränen.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon PeterK » Fr 25. Okt 2019, 00:11

Skeptiker hat geschrieben:(25 Oct 2019, 00:00)
Wenn sich lt. Eröffnungsbeitrag nur jeder Fünfte frei fühlt seine Meinung in der Öffentlichkeit zu vertreten, dann trifft offensichtlich für vier Fünftel das NICHT zu. Wer sich aber unfrei fühlt seine Meinung in der Öffentlichkeit frei zu vertreten, der ist offensichtlich eingeschüchtert.

Das ist nicht richtig. Wir - zumindest viele von uns - haben ein gewisses Maß an Umgangsformen, Rücksichtnahme und Anstand (gelernt). Das ist keine Einschüchterung, sondern ein gesellschaftlicher Konsens, der Dir möglicherweise nicht gefällt, insgesamt aber durchaus positiv zu bewerten ist.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon PeterK » Fr 25. Okt 2019, 00:12

Skeptiker hat geschrieben:(25 Oct 2019, 00:05)
... sondern es geht um Angst vor unangenehmen Reaktionen.

Wie z.B. Widerspruch?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Skeptiker » Fr 25. Okt 2019, 00:12

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(25 Oct 2019, 00:04)
Nun, wer dem Knigge folgt mag sich vielleicht nicht frei fühlen, aber ist er deswegen eingeschüchtert?

Das hat mit dem Knigge nichts zu tun. Oder waren die DDR-Bürger damals einfach extrem gut erzogen und hätten sich daher Kritik am Staat nicht rausnehmen WOLLEN?

Gesellschaftliche Repression greift staatlicher Repression vor. Ich finde der eine oder andere sollte vielleicht mal etwas sensibler mit dem Thema umgehen, wenn er später nochmal auf dem hohen Ross freiheitlich demokratischen Grundordnung herumreiten möchte. Einen so wahrgenommenen Maulkorb für Menschen zum Hilfsmittel für besseres Benehmen zu erklären, das dürfte dem einen oder anderen der staatlicherseits so etwas schon erlebt hat übel aufstoßen.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Skeptiker » Fr 25. Okt 2019, 00:15

Unité 1 hat geschrieben:(25 Oct 2019, 00:05)
Das ist das, was die Welt daraus macht.
„Würden Sie sagen, man kann seine Meinung in der Öffentlichkeit frei äußern oder muss man bei einigen oder vielen Themen vorsichtig sein?“ war die Frage.

Typisch Welt halt. Ich äußere mich auch vorsichtig, fühle mich aber in meiner Meinungsfreiheit nicht eingeschränkt. #mindblown

Die Definition von Freiheit ist Abwesenheit von Zwängen. Wenn Zwänge Dich in Deiner Freiheit nicht beschränken, dann sagt das auch viel über Deine Vorstellung von Freiheit aus.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Unité 1 » Fr 25. Okt 2019, 00:19

Skeptiker hat geschrieben:(25 Oct 2019, 00:15)

Die Definition von Freiheit ist Abwesenheit von Zwängen. Wenn Zwänge Dich in Deiner Freiheit nicht beschränken, dann sagt das auch viel über Deine Vorstellung von Freiheit aus.

Bullshit. Vorsicht ist kein Zwang. #kategorischerimperativ
Und der wurde nur von Kant ausformuliert. Die meisten kapieren das und handeln danach, ohne den zu kennen.
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Vongole » Fr 25. Okt 2019, 00:22

Komisch, gesellschaftliche Repression hab ich noch nicht empfunden. Anfeindungen, weil ich für bestimmte Werte eintrete ja, Widerspruch, auch heftigen, aber Repression ganz sicher nicht, wie denn auch.
Entweder hab ich eine Meinung und stehe auch dazu, oder mir fehlt das entsprechende Rückgrat, sie zu vertreten.
Kommt natürlich auch immer darauf, was freie Meinung und was versuchte Meinungsmache ist.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 25. Okt 2019, 00:24

Die Meinung ist frei. Trotzdem muss man die Allensbach-Erhebung ernst nehmen.

Fast 60 % äußern sich unter Freunden frei, im öffentlichen Raum nur 18 % und im Internet nur 17 %.

https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-0 ... ach-studie

Da darf man schon mal nach den Ursachen fragen.
Die meisten benennen den rüden Umgangston (Beschimpfung?) sowie die Verbreitung extremistischer Ansichten als Hinderungsgrund.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon PeterK » Fr 25. Okt 2019, 00:25

Skeptiker hat geschrieben:(25 Oct 2019, 00:15)
Die Definition von Freiheit ist Abwesenheit von Zwängen.

Das stimmt so nicht. Der "Zwang" Menschen nicht umzubringen, ist nur dann ein Zwang, wenn Du das Bedürfnis hast, Menschen zu töten.
Zuletzt geändert von PeterK am Fr 25. Okt 2019, 00:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Selina » Fr 25. Okt 2019, 00:25

Wie heißt es doch nochmal im Zeit-Kommentar?

Doch alarmierend ist hier nichts. Es mag Anzeichen für eine gesteigerte Sensibilität in Teilen der öffentlichen Debatte geben, aber ganz gewiss ist deshalb nicht die Meinungsfreiheit in Gefahr. Im Grunde geht dies auch aus den Umfragewerten der Allensbach-Studie selbst hervor, wenn man sie genau liest: "Vorsichtig" bei "einigen" oder "vielen" Themen zu sein, heißt schließlich nicht, seine Meinung nicht zu äußern, sondern dies mit Umsicht zu tun.

https://www.zeit.de/kultur/2019-05/mein ... eutschland
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 25. Okt 2019, 00:31

Skeptiker hat geschrieben:(25 Oct 2019, 00:12)

Das hat mit dem Knigge nichts zu tun. Oder waren die DDR-Bürger damals einfach extrem gut erzogen und hätten sich daher Kritik am Staat nicht rausnehmen WOLLEN?

Gesellschaftliche Repression greift staatlicher Repression vor. Ich finde der eine oder andere sollte vielleicht mal etwas sensibler mit dem Thema umgehen, wenn er später nochmal auf dem hohen Ross freiheitlich demokratischen Grundordnung herumreiten möchte. Einen so wahrgenommenen Maulkorb für Menschen zum Hilfsmittel für besseres Benehmen zu erklären, das dürfte dem einen oder anderen der staatlicherseits so etwas schon erlebt hat übel aufstoßen.


Was machst du denn anderes? Du polemisierst und deutest um. Du solidarisiert dich sogar sehr offensichtlich mit Leuten, die hier im Forum mit Regierungsoberhäuptern sympathisieren, die sich mit Hitler vergleichen. Was soll man da noch denken? Dass du das nicht mitbekommst? Mag ja sein, aber dann solltest du dir Gedanken darüber machen in welcher Filterblase du steckst. Denk Mal bis morgen darüber nach. Ich gehe jetzt schlafen. Gute Nacht.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Selina » Fr 25. Okt 2019, 00:32

DarkLightbringer hat geschrieben:(25 Oct 2019, 00:24)

Die Meinung ist frei. Trotzdem muss man die Allensbach-Erhebung ernst nehmen.

Fast 60 % äußern sich unter Freunden frei, im öffentlichen Raum nur 18 % und im Internet nur 17 %.

https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-0 ... ach-studie

Da darf man schon mal nach den Ursachen fragen.
Die meisten benennen den rüden Umgangston (Beschimpfung?) sowie die Verbreitung extremistischer Ansichten als Hinderungsgrund.


Sie wurde ja ernst genommen:

Zitat

Großes Hallo im Netz und in der Presse: "DDR 2.0"! (der rechte Blog Tichys Einblick), "Sozialismus light" (Die Welt). Sofort und sehr, sehr besorgt berichtete der russische Propagandakanal Russia Today (das "Spektrum des öffentlich Sagbaren" werde immer kleiner), während es aus der AfD vergnügt raunte, da komme "noch einiges auf uns zu – nur, wir dürfen darüber ja nicht reden".

https://www.zeit.de/kultur/2019-05/mein ... eutschland
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon PeterK » Fr 25. Okt 2019, 00:33

Unité 1 hat geschrieben:(25 Oct 2019, 00:19)
Bullshit. Vorsicht ist kein Zwang. #kategorischerimperativ
Und der wurde nur von Kant ausformuliert. Die meisten kapieren das und handeln danach, ohne den zu kennen.

Insgesamt ist es doch sehr erfreulich (hoffentlich auch für @Skeptiker), dass wir hier im PF einigermaßen zivilisiert miteinander umgehen.
Ger9374

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Ger9374 » Fr 25. Okt 2019, 04:14

Selina hat geschrieben:(25 Oct 2019, 00:25)

Wie heißt es doch nochmal im Zeit-Kommentar?

Doch alarmierend ist hier nichts. Es mag Anzeichen für eine gesteigerte Sensibilität in Teilen der öffentlichen Debatte geben, aber ganz gewiss ist deshalb nicht die Meinungsfreiheit in Gefahr. Im Grunde geht dies auch aus den Umfragewerten der Allensbach-Studie selbst hervor, wenn man sie genau liest: "Vorsichtig" bei "einigen" oder "vielen" Themen zu sein, heißt schließlich nicht, seine Meinung nicht zu äußern, sondern dies mit Umsicht zu tun.

https://www.zeit.de/kultur/2019-05/mein ... eutschland



Wer sich Vorsichtig äussert, hat bedenken oder gar Angst vor nachteiligen folgen .
An sich etwas negatives.Gerade in einer Gesellschaft mit Meinungsfreiheit.Das zu umschreiben oder zu kaschieren mit umsichtigerern Äußern finde ich als Art der simplen Steuerung , was gesagt werden darf und was Tabu ist.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 25. Okt 2019, 04:51

Selina hat geschrieben:(25 Oct 2019, 00:32)

Sie wurde ja ernst genommen:

Zitat

Großes Hallo im Netz und in der Presse: "DDR 2.0"! (der rechte Blog Tichys Einblick), "Sozialismus light" (Die Welt). Sofort und sehr, sehr besorgt berichtete der russische Propagandakanal Russia Today (das "Spektrum des öffentlich Sagbaren" werde immer kleiner), während es aus der AfD vergnügt raunte, da komme "noch einiges auf uns zu – nur, wir dürfen darüber ja nicht reden".

https://www.zeit.de/kultur/2019-05/mein ... eutschland

Eine DDR 2.0 ist ja Quatsch.

Allerdings, auch Georg Restle hat gar nicht bestritten, dass die Allensbach-Untersuchung seriös ist.
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