Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

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Frank_Stein
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Frank_Stein » Mi 9. Okt 2019, 23:50

Atue001 hat geschrieben:(09 Oct 2019, 23:46)

Das ist ein ziemlich bescheuertes Modell für individuelle Freiheit.
Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie links im Verkehr gefahren.....(war auch noch nie in einem Land mit Linksverkehr....) _ entsprechend deiner Logik sollte es jedem frei sein, sich heute zu entscheiden, mal eben links zu fahen.....welch ein Chaos......


Es ist zwecklos mit Dir über Logik zu reden. Deswegen lass ich da einfach.
Tatsachen, mein Lieber, sind die Feinde der Wahrheit.
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unity in diversity
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon unity in diversity » Mi 9. Okt 2019, 23:52

Atue001 hat geschrieben:(09 Oct 2019, 23:43)

Klingt alles logisch - ist aber nicht menschlich.
Was du implizit einforderst ist ja, dass sich die Grünen "Besser" als andere verhalten. In Teilen tun sie das auch tatsächlich - beispieslweise weil sie Flüge durch Ausgleichszahlungen klimaneutral machen. Aber - in Gänze tun sie es nicht, weil sie sich durch einseitigen Verzicht handlungsunfähiger machen würden als es die anderen sind.


Solange der Gesetzgeber (derzeit nicht die Grünen) Fliegen billiger macht als Bahnfahren, ist es ziemlich bescheuert, den Grünen vorzuwerfen, dass sie sich ökonomisch sinnvoll verhalten...

Wie macht man Flüge durch Ausgleichszahlungen klimaneutral?
Hat der Flug nach diesem Ablaßhandel nicht stattgefunden?
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Atue001 » Mi 9. Okt 2019, 23:55

unity in diversity hat geschrieben:(09 Oct 2019, 23:52)

Wie macht man Flüge durch Ausgleichszahlungen klimaneutral?
Hat der Flug nach diesem Ablaßhandel nicht stattgefunden?


Beispielsweise indem man zusätzlich zum Flugpreis Geld für eine Organisation überweist, die für Aufforstung investiert.

Klar kann man fordern, dass nicht mehr geflogen werden soll - ist aber eine ziemlich extreme Forderung die auch Konsequenzen mit sich bringt......


Klimaneutrales Fliegen ist da doch die vernünftigere Alternative!
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unity in diversity
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon unity in diversity » Do 10. Okt 2019, 00:01

Atue001 hat geschrieben:(09 Oct 2019, 23:55)

Beispielsweise indem man zusätzlich zum Flugpreis Geld für eine Organisation überweist, die für Aufforstung investiert.

Klar kann man fordern, dass nicht mehr geflogen werden soll - ist aber eine ziemlich extreme Forderung die auch Konsequenzen mit sich bringt......


Klimaneutrales Fliegen ist da doch die vernünftigere Alternative!

Wo willst du in dicht besiedelten Gebieten aufforsten lassen?
Auf Kosten der Ernährungssicherheit?
Oder willst du Städte planieren, weil Dachbegrünung nicht ausreicht?
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 10. Okt 2019, 00:08

Atue001 hat geschrieben:(09 Oct 2019, 22:33)

Das stimmt alles - nur bedeutet das ja nicht, dass man deshalb die deutsche Energiewende nicht machen sollte.

Genau, das bedeutet es nicht, aber die Art und Weise, wie die Deutschen ihre Energiewende angehen, ist einfach nur total bekloppt.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Schnitter » Do 10. Okt 2019, 00:22

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Oct 2019, 00:08)

Genau, das bedeutet es nicht, aber die Art und Weise, wie die Deutschen ihre Energiewende angehen, ist einfach nur total bekloppt.


Meiner Meinung nach ist diese ganze politische Zappelei rund um die strategische Ausrichtung der Energieversorgung seit 15 Jahren die pure Katastrophe.

Der Industrie und den Versorgern war es gar nicht möglich ausreichend in die richtige Richtung zu investieren, die nötige Sicherheit war und ist immer noch nicht gegeben.

Und da geht es nicht nur um die Energiewende. Das ist völlig Energieträger unabhängig festzustellen.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Teeernte » Do 10. Okt 2019, 00:38

unity in diversity hat geschrieben:(10 Oct 2019, 00:01)

Wo willst du in dicht besiedelten Gebieten aufforsten lassen?


Nun mal nicht übertreiben.

Wald speichert 12 t CO2 je HEKTAR - ......das ist eine Person Berlin>>Melbourne hin und zurück.

Da muss man in Deutschland anbauen.....

bei 3,34 Millionen .....

...FLÜGEN über D.

Deutsche sind JEDEN TAG 3,2 Milliarden Kilometer unterwegs.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon MoOderSo » Do 10. Okt 2019, 00:40

Atue001 hat geschrieben:(09 Oct 2019, 23:43)
Klingt alles logisch - ist aber nicht menschlich.
Was du implizit einforderst ist ja, dass sich die Grünen "Besser" als andere verhalten.

Wer soll denn sonst voran gehen, wenn nicht die Erleuchteten?
Atue001 hat geschrieben:(09 Oct 2019, 23:43)
In Teilen tun sie das auch tatsächlich - beispieslweise weil sie Flüge durch Ausgleichszahlungen klimaneutral machen.

Der größte Hirnfuck seit dem katholischen Ablasshandel. Solange sie nicht ein paar afrikanische Kobolde dafür bezahlen den Kohlenstoff wieder tief in den Minen zu vergraben, bleibt das Zeug im oberirdischen Kohlenstoffkreislauf.
Atue001 hat geschrieben:(09 Oct 2019, 23:43)
Solange der Gesetzgeber (derzeit nicht die Grünen) Fliegen billiger macht als Bahnfahren, ist es ziemlich bescheuert, den Grünen vorzuwerfen, dass sie sich ökonomisch sinnvoll verhalten.

Sind Grüne irgendwelche faschodevoten Nutten, denen man alles befehlen muss?
Meine Fresse, so eine dumme Ausrede hab ich selten gehört.
Ich dachte, der Untergang ist nah und nur unsere Gier ist schuld.
Und dann sind die Guten auch nur gierige Schweine.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon X3Q » Do 10. Okt 2019, 08:18

Frank_Stein hat geschrieben:(09 Oct 2019, 23:44)

Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie mit dem Flugzeug geflogen. Ganz ohne Zwang.
Nein wir brauchen keine Verbote. Ich kämpfe für die Freiheit, fliegen zu können, wenn ich
es möchte.
Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

Warum widerspricht eine Erhöhung der Energiepreise (und damit z.B. eine Verteuerung der Flugtickets) dem Freiheitsgedanken?

--X
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon streicher » Do 10. Okt 2019, 08:47

Teeernte hat geschrieben:(10 Oct 2019, 00:38)

Nun mal nicht übertreiben.

Wald speichert 12 t CO2 je HEKTAR - ......das ist eine Person Berlin>>Melbourne hin und zurück.

Da muss man in Deutschland anbauen.....

bei 3,34 Millionen .....

...FLÜGEN über D.

Deutsche sind JEDEN TAG 3,2 Milliarden Kilometer unterwegs.
Wie bitte? Eine 35m hohe Fichte allein speichert schon umgerechnet 2,7 Tonnen.
Die Zukunft ist Geschichte.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Teeernte » Do 10. Okt 2019, 09:16

streicher hat geschrieben:(10 Oct 2019, 08:47)

Wie bitte? Eine 35m hohe Fichte allein speichert schon umgerechnet 2,7 Tonnen.


....im Jahr ?
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon streicher » Do 10. Okt 2019, 10:03

Teeernte hat geschrieben:(10 Oct 2019, 09:16)

....im Jahr ?

Alles klar...
Die Zukunft ist Geschichte.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 10. Okt 2019, 10:05

Schnitter hat geschrieben:(10 Oct 2019, 00:22)

Das ist völlig Energieträger unabhängig festzustellen.

Richtig, weil gerade die Bundeskanzlerin ihr Fähnchen gerne in den Wind hängt. Man braucht einen klaren Plan, was in den nächsten 25 Jahren passieren soll, der darf dann weder von der Tagespolitik noch von einer anderen Regierung umgeworfen werden können.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 10. Okt 2019, 10:05

streicher hat geschrieben:(10 Oct 2019, 10:03)

Alles klar...


Niemals Bestandsgrößen mit Stromgrößen verwechseln ;)
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Do 10. Okt 2019, 11:35

unity in diversity hat geschrieben:(09 Oct 2019, 23:52)

Wie macht man Flüge durch Ausgleichszahlungen klimaneutral?
Hat der Flug nach diesem Ablaßhandel nicht stattgefunden?


Diese Frage habe ich schon mehrfach gestellt aber "Schweigen im Walde"
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon firlefanz11 » Do 10. Okt 2019, 12:14

Atue001 hat geschrieben:(09 Oct 2019, 23:55)

Beispielsweise indem man zusätzlich zum Flugpreis Geld für eine Organisation überweist, die für Aufforstung investiert.

Das ist genauso dämlich wie jemanden abzuknallen u. sich ein reines Gewissen zu verschaffen indem man Geld an eine Samenbank spendet... :rolleyes:
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Clemens » Do 10. Okt 2019, 15:36

Atue001 hat geschrieben:(09 Oct 2019, 22:45)

Sorry, aber hat du deinen eigenen Bildungsstand mal auf den Prüfstand gegeben? Mit dem ist es nämlich nicht so arg weit her.....

Klimatechnisch macht es einen dramatischen Unterschied, ob wir CO2 aus nachwachsenden Rohstoffen in die Luft setzen, oder CO2, welches über Jahrhunderttausende und Jahrmillionen in Erdschichten in Form von Kohle oder Erdgas gespeichert wurden, was wir dann über eine Verbrennungsreaktion in CO2 in die Atmosphäre entlassen. Leider sind dir diese Zusammenhänge offensichtlich zu komplex und sie übersteigen dein Verständnis von unserer Welt.

Das ist traurig - denn in der Folge wird man bei steigendem Entscheidungsdruck wirre Ideen zur Welt wie du sie vertrittst einfach übergehen müssen, wenn man noch rechtzeitig den CO2-Ausstoß auf ein erträgliches Maß begrenzen will. Es sind genau solche wirren Ansichten und Verweigerungshaltungen, die letzten Endes dazu führen werden, dass es zu Ökoextremismus, Ökodiktatur u.ä. kommt. Wir haben in wenigen Jahren nur noch die Wahl, entweder die Realitätsverweigerer zu ignorieren, oder den Klimawandel als Fakt zur Kenntnis zu nehmen - und ich bin mir sehr sicher, welches Szenario für die Menschheit die größere Katastrophe ist.


__________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Also Danke für Anfrage nach meinem "Bildungsstand" :thumbup: Ich habe mal kurz vor meinem letztem Studium einen IQ Test gemacht...... ich glaube dass ich dabei sehr gut abgeschnitten habe! :thumbup:

Natürlich reicht mein IQ nicht dafür aus um mit so einem Gelehrtem wie Dir auf Augenhöhe zu kommunizieren. :D

Es ist sehr"lehrreich" für mich, aus Deinem hohem Grad an Wissen betr. Biochemie und ähnlichem noch viel lernen zu dürfen :D :D :D ganz besonders dass CO 2 und CO 2 und CO 2 mindestens drei verschiedene Dinge sind :D ...

Und sicher, na klar, wenn Du es mir mit Deiner hohen Lehrmeinung erklärst werde ich es auch demnächst glauben und verstehen dass das in den Nachbarstaaten produzierte "böse" CO2 an den deutschen Aussengrenzen halt machen wird und nicht in das "wunderschöne" Deutschland eindringen wird. Es hat sich ja schliesslich an die Befehle der Greta T. und die Umweltbeschlüsse der Bundesregierung zu halten.

:thumbup: :thumbup: :thumbup:

Aber auch wenn ich nicht Biochemie o.ä. studiert habe,durfte ich bereits in den ersten Schuljahren lernen, dass durch Fotosynthese Pflanzen CO 2 in Sauerstoff umwandeln.
Wahrscheinlich war das aber eine falsche Lehrmeinung, welche uns damals von Gelehrten gelehrt wurde...... ich hätte doch lieber wie viele Andere Freitags die Schule schwänzen sollen......dann wäre ich heute zumindest annähernd so "Schlau" wie Du! :thumbup:
Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus. Nein, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus!" Zitat: Ignazio Silone
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 10. Okt 2019, 16:47

Atue001 hat geschrieben:(09 Oct 2019, 22:45)


Klimatechnisch macht es einen dramatischen Unterschied, ob wir CO2 aus nachwachsenden Rohstoffen in die Luft setzen, oder CO2, welches über Jahrhunderttausende und Jahrmillionen in Erdschichten in Form von Kohle oder Erdgas gespeichert wurden, was wir dann über eine Verbrennungsreaktion in CO2 in die Atmosphäre entlassen.



Warum sollte es einen klimatechnisch Unterschied machen, woher das CO2 kommt? Dem Klima ist das reichlich egal. Wenn es denn einen Unterschied macht, dann ausschließlich darüber, dass der CO2-Ausstoß bezogen auf den Heizwert unterschiedlich ist. Und da schneidet Holz denkbar schlecht ab. Fast so schlecht wie Braunkohle. Gas ist deutlich besser, Öl auch und sogar Steinkohle.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon BlueMonday » Do 10. Okt 2019, 17:05

Das Öl und die Kohle stammt aus untergangener und wieder zutage geförderter Biomasse. Wenn man heutzutage diese Biomasse(Bäume etc.) nicht untergehen lässt, weil man etwa mit Holz heizt, dann greift man auch in natürliche "Kreisläufe" ein.
Es wird auch nicht begriffen, dass die Biomasse, die derzeit auf der Erdoberfläche existiert (Pflanzen, Tiere, Menschen...) zum Teil nur existiert, weil im Zuge der Industrialisierung untergangener Kohlenstoff wieder an die Oberfläche zurückkehrte.
Sprich, da argumentieren bestimmte Menschen gegen etwas, das ihre Existenz wahrscheinlich erst möglich gemacht hat (klassischer performativer Widerspruch). Ihnen ist also nicht klar, dass zu wenig CO2 in der Atmosphäre und damit zu wenig Kohlenstoff ein weitaus größeres Problem (Kälte, zurückgehende Biomasse/Nahrung, Hungersnöte...)für die heutige Weltbevölkerung darstellen würde. Das sind im Grunde die ewig gleichen Antikapitalisten, deren Denken umgesetzt tatsächlich zu massenhafter Verarmung und "extinction" führen würde.
But who would build the roads?
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Zacherli » Do 10. Okt 2019, 17:22

BlueMonday hat geschrieben:(10 Oct 2019, 17:05)

Das Öl und die Kohle stammt aus untergangener und wieder zutage geförderter Biomasse. Wenn man heutzutage diese Biomasse(Bäume etc.) nicht untergehen lässt, weil man etwa mit Holz heizt, dann greift man auch in natürliche "Kreisläufe" ein.
Es wird auch nicht begriffen, dass die Biomasse, die derzeit auf der Erdoberfläche existiert (Pflanzen, Tiere, Menschen...) zum Teil nur existiert, weil im Zuge der Industrialisierung untergangener Kohlenstoff wieder an die Oberfläche zurückkehrte.
Sprich, da argumentieren bestimmte Menschen gegen etwas, das ihre Existenz wahrscheinlich erst möglich gemacht hat (klassischer performativer Widerspruch). Ihnen ist also nicht klar, dass zu wenig CO2 in der Atmosphäre und damit zu wenig Kohlenstoff ein weitaus größeres Problem (Kälte, zurückgehende Biomasse/Nahrung, Hungersnöte...)für die heutige Weltbevölkerung darstellen würde.

Zuviel Co² fordert genauso Hungersnöte durch Dürren.
Brauchst dein Text nicht heden Tag wiederholen.

Der Mensch hat durch sein Handeln das Gleichgewicht aus dem Lot gebracht, in dem er dem natürlichen Co² Gehalt zusätzliches zufügte.

Es ist zuviel und nicht zu wenig. Es musste auch kein Co² in die Luft geballert werden, damit das Leben wie heute erst entstehen konnte. Wo hast du diese Infos her?

Und die Sache mit dem Holz zum heizen anstatt mit Kohle oder Öl ist ebenfalls leicht zu verstehen.

Ein Baum speichert Co² während seines Lebens, dieses wird bei Verbrennung wieder frei. Im Prinzip ein Nullspiel um es kurz zu formulieren.

Öl und Kohle zu verfeuern bedeutet, altes Co² zu befreien, welches zusätzlich zum vorhandenem Co² Gehalt der Atmosphäre hinzukommt.

Es wird dadurch wärmer, Dürren sind die Folge und Hungersnöte und und und.

Eine nicht gesunde Entwicklung. Erst recht nicht in diesem kurzen Zeitraum.

Zu wenig Co² ist nicht gut und zu viel genauso wenig.

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