Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

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Fliege
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Fliege » Mo 7. Okt 2019, 00:33

MoOderSo hat geschrieben:(07 Oct 2019, 00:20)
Welche Industrie hat denn Norwegen?
Außer Öl, Fisch und Meddl?
https://oec.world/de/visualize/tree_map ... show/2017/

Ohne ihre natürlichen Rohstoffe wären die doch wirtschaftlich hinter Rumänien.

Es könnte durchaus Ziel von Öko-Extremisten sein, Deutschland industriell hinter Rumänien zu bringen, um "Klimaneutralität" herzustellen. Zwar dürfte ein solches Ziel, falls vorhanden, von interessierter Seite abgestritten werden, doch diese Masche wäre bereits historisch bekannt: Niemand hat die Absicht, Deutschland zu deindustrialisieren.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Vongole » Mo 7. Okt 2019, 00:46

Fliege hat geschrieben:(07 Oct 2019, 00:33)

Es könnte durchaus Ziel von Öko-Extremisten sein, Deutschland industriell hinter Rumänien zu bringen, um "Klimaneutralität" herzustellen. Zwar dürfte ein solches Ziel, falls vorhanden, von interessierter Seite abgestritten werden, doch diese Masche wäre bereits historisch bekannt: Niemand hat die Absicht, Deutschland zu deindustrialisieren.

Öko-Extremismus wird auch von der Pharma-Industrie gefördert, erhofft sie sich doch ungeahnte Umsätze durch neue Medikamente gegen Verschwörungsglauben.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mo 7. Okt 2019, 01:30

Schnitter hat geschrieben:(05 Oct 2019, 19:08)

Niemand will Autos oder Flugzeuge abschaffen.

Neue Antriebstechnologien, darum geht es.


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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mo 7. Okt 2019, 06:09

Atue001 hat geschrieben:(06 Oct 2019, 23:57)

In Norwegen zahlt man mehr als 50€ je Tonne CO2. Ist Norwegen deshalb deindustrialisiert?
Welche Verbote in Deutschland müssen denn deiner Ansicht nach abgeschafft werden, wenn wir weniger Verbote brauchen?

Eine moderne Politik setzt immer auch auf Verbote - und zwar ergänzend zu den Gesetzen, die die Wirtschaft und die Märkte lenken. Fehlentwicklungen gehören schlicht und einfach verboten! Zu viele Pestizide oder Nitrate auf deutschen Äckern? Klar gehört das verboten! Begleitet von einer intelligenten Politik, die nachhaltiges Wirtschaften fördert. Du bist für weniger Verbote - weil die die Umwelt egal ist? Weil du nicht daran glaubst, dass wir ein Insektensterben, ein Artensterben und den Klimawandel haben?

Verbote sind nichts negatives - ganz im Gegenteil! In aller Regel werden Verbote dort ausgesprochen, wo es darum geht, Menschen zu schützen!
Du willst Verbote beenden - und damit den Schutz von Menschen?

Sorry, aber was du propagierst ist Wirtschaftsextremismus und eine Diktatur der Ausbeute des Planeten.
Kein Wunder, dass im Gegenzug Ökoextremismus mehr und mehr gefordert wird.


Norwegen hat keine Shwerindustrie wie zB Deutschland aber dafuer besteht 50% deren Export Wertes aus dem Verkauf von den fossilen Brennstoffen Oel und Gas. Ich bin sicher das die beispielhafte CO2 Ablass Gebuehr von 50 Euo pro Tonne nicht auf Oel und Gas Exporte berechnet wird.

Also besser aufgepasst wen du als leuchtendes Beispiel hinstellst.

Eine modern Politik setzt auf Anreize und nicht auf Verbote.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 7. Okt 2019, 08:25

Atue001 hat geschrieben:(06 Oct 2019, 23:51)

Nein - das ist eigentlich nicht die Frage.

Natürlich ist das die Frage, die von dir aufgezählten Punkte treffen lediglich auf reiche Überflußgesellschaften zu, da kann man sicherlich etwas umstellen, bringt dem Klima nur auch nicht viel. Ca. 6 Milliarden Menschen haben was Einkommen und Lebensqualität angeht einen gewaltigen Aufholbedarf, die werden alles tun, aber nicht auf ein besseres Leben für sich und ihre Kinder verzichten.
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Re: Diskussionen bezüglich der Moderation

Beitragvon Skeptiker » Mo 7. Okt 2019, 10:48

Ich verstehe und unterstütze die Intention der Moderation. Es ist nicht einfach in einem Strang, der relativ weit gefasst negative Entwicklungen einer Ökobewegungen versucht abzuschätzen, die sachliche Gedanken von diffamierend gemeinten Aussagen zu aktuellen Klimabewegungen zu unterscheiden.

Die Beiträge von Watissdatdenn verstehen sich mE nicht als diffamierend, weil sie in meinen Augen recht klar die Konsequenz extremistischer Denkweisen vor Augen führen. Ich sehe keine Hinweise, dass das auf fff zu übertragen wäre. Wohl aber macht es klar wohin für Extremisten die Reise hingehen kann, wenn man tatsächlich die Themen Überbevölkerung und Klimawandel miteinander in Verbindung bringt. Leider ist das alles andere als abwegig - ich denke, dass vieles dafür spricht, dass in den nächsten Jahrzehnten die Diskussion in genau diese Richtung gehen wird. Dann ist aus Sicht von Extremisten natürlich auch der Lösungsweg vorgezeichnet.

Um nichts anderes geht es. Das hat aber NICHTS mit fff zu tun!

Ein wenig wirkt diese Diskussion wie eine Betrachtung des Nationalismus aus Sicht des 19. Jahrhunderts. Die deutsche Staatsbildung sehe ich positiv, wie wäre man aber lange vor dem Nationalsozialismus mit Kritik umgegangen, dass sich aus diesem Gedanken die Grundlage für industriellen Massenmord ableiten ließe, weil extremistische Auslegungen die Eigenen im Existenzrecht über die Anderen stellt? Es wäre schlicht als Diffamierung von Patrioten gewertet worden.

Da die aktuell diskutierten Lösungen gegen den Klimawandel nur Makulatur sind, und die Probleme immer sichtbarer werden, werden wir mE alle erleben, dass in den nächsten Jahrzehnten der Wert menschlichen Lebens von Extremisten in Frage gestellt wird. Wohlmöglich extremer, als es das für viele, die eine Problemlösung in kosmetischen Maßnahmen sehen, heute denkbar ist. Dieser Gefahr sollten wird sachlich entgegnen.
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Re: Diskussionen bezüglich der Moderation

Beitragvon Brainiac » Mo 7. Okt 2019, 11:08

Da dies jetzt wieder mehr in Richtung der Diskussion zur Sache geht und ich nicht möchte, dass der Diskussionsstrang diesbezüglich ausufert, habe ich den Beitrag mal zurückverschoben.

Skeptiker hat geschrieben:(07 Oct 2019, 10:48)

Ich sehe keine Hinweise, dass das auf fff zu übertragen wäre. Wohl aber macht es klar wohin für Extremisten die Reise hingehen kann, wenn man tatsächlich die Themen Überbevölkerung und Klimawandel miteinander in Verbindung bringt. Leider ist das alles andere als abwegig - ich denke, dass vieles dafür spricht, dass in den nächsten Jahrzehnten die Diskussion in genau diese Richtung gehen wird. Dann ist aus Sicht von Extremisten natürlich auch der Lösungsweg vorgezeichnet.

Ich finde das sehr wohl abwegig. Es würde ja bedeuten, dass Menschen, die so denken, nicht in der Lage sind zu erkennen, dass ein Ökototalitarismus mindestens ebenso große Gefahren mit sich bringt, da die Gesellschaft in totalitären Systemen keine Kontrolle mehr darüber hat, ob das Regime tatsächlich noch im Interesse von Gesellschaft und Menschheit handelt oder sich in negativer Weise verselbständigt, wie wir es leider hinreichend aus der Geschichte kennen. Es würde auch bedeuten, dass jemand der so denkt, den Ökototalitarismus über die Menschenrechte stellt, Die bewusste Außerkraftsetzung der Menschenrechte hätte ebenso gravierende Folgen, die wir ebenso aus der Geschichte kennen.

Klar gibt kann es Extremisten geben, die so denken. Dieses aus meiner Sicht kranke Denken kann man aus meiner Sicht aber nicht der großen Mehrheit der heutigen Klimabewegung unterstellen, ich sehe keine Anzeichen dafür. Hier wird ja öfters von "Klimahysterie" gesprochen. Viele Menschen werden ab und zu hysterisch wegen etwas. Dann aber beruhigen sich sich auch irgendwann wieder und sind fähig, die Dinge einzuordnen.

Ein wenig wirkt diese Diskussion wie eine Betrachtung des Nationalismus aus Sicht des 19. Jahrhunderts. Die deutsche Staatsbildung sehe ich positiv, wie wäre man aber lange vor dem Nationalsozialismus mit Kritik umgegangen, dass sich aus diesem Gedanken die Grundlage für industriellen Massenmord ableiten ließe, weil extremistische Auslegungen die Eigenen im Existenzrecht über die Anderen stellt? Es wäre schlicht als Diffamierung von Patrioten gewertet worden.

Vielleicht ja, und das dann aus meiner Sicht auch nicht unberechtigt. Man sollte aus meiner Sicht erst dann mit derartigen Horrorszenarien anfangen, wenn es dafür deutliche konkrete Anzeichen gibt, die über die extremen Ränder hinausgehen. Im Sinne von verfassungsfeindlichen Bestrebungen und Im Sinne von Gewaltausübung.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Fliege » Mo 7. Okt 2019, 11:56

Skeptiker hat geschrieben:(07 Oct 2019, 10:48)
Da die aktuell diskutierten Lösungen gegen den Klimawandel nur Makulatur sind, und die Probleme immer sichtbarer werden, werden wir mE alle erleben, dass in den nächsten Jahrzehnten der Wert menschlichen Lebens von Extremisten in Frage gestellt wird. Wohlmöglich extremer, als es das für viele, die eine Problemlösung in kosmetischen Maßnahmen sehen, heute denkbar ist. Dieser Gefahr sollten wird sachlich entgegnen.

Dein Szenario richtet den Blick auf Gefahren, die sich langfristig ("in den nächsten Jahrzehnten") ergeben mögen (beispielsweise falls Bangladesch und andere dicht bevölkerte Küstenregionen im Meer versinken sollten). Bei Gefahren, die sich kurz- bis mittelfristig im Nahfeld aufbauen könnten, geht es allerdings auch um etwas, nämlich um Freiheit, Sicherheit und Wohlstand in Deutschland und Europa. Der bittende Ruf nach einer Öko-Diktatur ist bereits publizistisch erfolgt. Da kann in einem förderlichen politischen Umfeld ein erhebliches Bedrohungspotenzial zur Entfaltung kommen.

(Siehe Tom Bombadils Hinweis: "Der Linksaußen Augstein macht den Vorreiter, schon im Januar propagierte er 'Ökodikatatur, ja bitte'".)
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon rollins » Mo 7. Okt 2019, 13:24

Rackete hat soeben zur Rebellion aufgerufen. Ist das nicht verfassungswidrig? Was tut diese Dame eigentlich plötzlich bei dieser aufrührerischen extinction rebellion? Das ist doch alles von ganz langer Hand geplant. Da steckt sicher viel Geld dahinter.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Fliege » Mo 7. Okt 2019, 14:47

rollins hat geschrieben:(07 Oct 2019, 13:24)
Rackete hat soeben zur Rebellion aufgerufen. Ist das nicht verfassungswidrig? Was tut diese Dame eigentlich plötzlich bei dieser aufrührerischen extinction rebellion? Das ist doch alles von ganz langer Hand geplant. Da steckt sicher viel Geld dahinter.

Der Newsticker von Focus online zitiert aus ihrer Rede bei der Berliner Aktion von "Extinction Rebellion":

"Wir sind heute wieder in einer existenziellen Krise. Dieses Mal betrifft sie uns alle auf der Welt. Wir kennen die Wahrheit und wissen genau, dass diese Krise bevorsteht." —
"Ohne diesen friedlichen zivilen Ungehorsam wird sich in der Politik nichts bewegen." —
"Es ist mehr als Zeit, dass die Regierung die Wahrheit sagt und den ökologischen Notstand ausruft." —
"Wir müssen hier bleiben und rebellieren bis die Regierung des ökologischen Notstand ausruft und auch danach handelt."
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Ebiker » Mo 7. Okt 2019, 17:13

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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Mahmoud » Mo 7. Okt 2019, 17:36

Fliege hat geschrieben:[

"Wir sind heute wieder in einer existenziellen Krise. Dieses Mal betrifft sie uns alle auf der Welt. Wir kennen die Wahrheit und wissen genau, dass diese Krise bevorsteht." —
"Ohne diesen friedlichen zivilen Ungehorsam wird sich in der Politik nichts bewegen." —
"Es ist mehr als Zeit, dass die Regierung die Wahrheit sagt und den ökologischen Notstand ausruft." —
"Wir müssen hier bleiben und rebellieren bis die Regierung des ökologischen Notstand ausruft und auch danach handelt."


Genau so ist es! :thumbup:
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Re: Diskussionen bezüglich der Moderation

Beitragvon Mahmoud » Mo 7. Okt 2019, 17:43

Brainiac hat geschrieben:
Es würde auch bedeuten, dass jemand der so denkt, den Ökototalitarismus über die Menschenrechte stellt, Die bewusste Außerkraftsetzung der Menschenrechte hätte ebenso gravierende Folgen, die wir ebenso aus der Geschichte kennen.



Ist aus meiner Sicht die falsche Denkweise. Wenn wir Menschenrechte über Alles stellen, dürfen wir uns nicht wundern, daß die Natur immer nur die zweite Geige spielt und deshalb immer weiter zerstört wird.

Jedes Lebewesen hat das gleiche Recht zu überleben. Wir dürfen nicht ganze Arten ausrotten, bloß um nicht auf Lebensstandard verzichten zu müssen.
Das Wort Ökototalitarismus ist natürlich negativ besetzt, aber: Ja, letztlich geht es darum, daß sich auch der Mensch mit seinen angeblichen Bedürfnissen den ökologischen Anforderungen unterzuordnen hat.

Mehr Demut, weniger Arroganz, das könnte ein Weg sein!
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Re: Diskussionen bezüglich der Moderation

Beitragvon Brainiac » Mo 7. Okt 2019, 19:15

Mahmoud hat geschrieben:(07 Oct 2019, 17:43)

Ist aus meiner Sicht die falsche Denkweise. Wenn wir Menschenrechte über Alles stellen, dürfen wir uns nicht wundern, daß die Natur immer nur die zweite Geige spielt und deshalb immer weiter zerstört wird.

Jedes Lebewesen hat das gleiche Recht zu überleben. Wir dürfen nicht ganze Arten ausrotten, bloß um nicht auf Lebensstandard verzichten zu müssen.
Das Wort Ökototalitarismus ist natürlich negativ besetzt, aber: Ja, letztlich geht es darum, daß sich auch der Mensch mit seinen angeblichen Bedürfnissen den ökologischen Anforderungen unterzuordnen hat.

Mehr Demut, weniger Arroganz, das könnte ein Weg sein!

Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen den grundlegenden Menschenrechten einerseits, und der Ausrottung von Tierarten bzw. dem Anspruch auf hohen Lebensstandard auf Kosten der natürlichen Lebensbedingungen andererseits. Erstere zu wahren, impliziert nicht zweiteres.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 7. Okt 2019, 19:17

Auf die europäische Idee der Menschenrechte wird in 2/3 der Welt gepflegt geschissen.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Vongole » Mo 7. Okt 2019, 19:19

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Oct 2019, 19:17)

Auf die europäische Idee der Menschenrechte wird in 2/3 der Welt gepflegt geschissen.

Kein Grund für uns, das genauso zu machen.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon imp » Mo 7. Okt 2019, 19:21

Vongole hat geschrieben:(07 Oct 2019, 19:19)

Kein Grund für uns, das genauso zu machen.

Ich denke nicht, dass 2/3 ohne "euch" stattfindet.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 7. Okt 2019, 19:26

Vongole hat geschrieben:(07 Oct 2019, 19:19)

Kein Grund für uns, das genauso zu machen.

Wir liegen aber mit denen, die drauf scheißen, im Bett, zumindest mit einigen, die anderen sind die Bösen, die miteinander im Bett liegen.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Vongole » Mo 7. Okt 2019, 19:29

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Oct 2019, 19:26)

Wir liegen aber mit denen, die drauf scheißen, im Bett, zumindest mit einigen, die anderen sind die Bösen, die miteinander im Bett liegen.

Da hast Du leider recht. Ich sehe aber keinen Anlass, innerhalb Deutschlands in den gleichen Modus zu verfallen, schon gar nicht auf ökologischem Gebiet.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Schnitter » Mo 7. Okt 2019, 19:32

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Oct 2019, 19:17)

Auf die europäische Idee der Menschenrechte wird in 2/3 der Welt gepflegt geschissen.


Das ist dann "deren" Pech würde ich sagen.

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