Kampf gegen Links

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Skeptiker
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Skeptiker » Mi 18. Sep 2019, 22:41

Vongole hat geschrieben:(18 Sep 2019, 22:11)

@Skeptiker
Es mag die Linken geben, dazu zähle ich Anhänger der Linkspartei. Ansonsten gibt es Menschen mit Ansichten, die man als links bezeichnen könnte, wenn man denn Wert darauf legt wie Du.
Ich beurteile Menschen nach ihren Ansichten, die sind dann für mich akzeptabel oder eben nicht, zu letzterem zähle ich jede Form von Extremismus, und lehne daher dieses Schubladendenken
konsequent ab, denn es führt zu nichts außer Sprachlosigkeit und Intoleranz gegenüber der anderen Meinung.

Schubladendenken ist nicht, wenn ich Strömungen benenne und deren Auswirkungen diskutiere. Schulbadendenken ist es Menschen in Schubladen zu stecken und danach auf deren Argumente nicht mehr einzugehen, sondern pure Aggitation zu betreiben. Ich lege Wert auf die Feststellung, das ich mich nicht als jemanden sehe der Personen in Schubladen einteilt. Ich sehe Grönemeyer links, aber ich würde mich jederzeit offen mit ihm unterhalten. Genau DAS ist bei vielen linken Zeitgenossen im umgekehrten Fall FUNDAMENTAL anders. Da wird ja die moralische Entrüstung zum Vorwand genommen Diskussion zu vermeiden.
Für mich ist das ein sehr wichtiger Unterschied, und ein essentieller für die Demokratie.
Auch erkenne ich keinerlei Intentionen linker Organisationen, die "gesamte rechte politische Hälfte als menschenverachtend und rassistisch zu diffamieren", ich erkenne lediglich
eine berechtige Intention vieler "linker", "rechter"," liberaler" Menschen in diesem Staat, gegen den Ungeist einer Partei vorzugehen, nämlich der AfD und ihrer Apologeten.
Dass diesen wiederum ihre eigene Medizin der Ausgrenzung Andersdenkender nicht schmeckt, liegt in der Natur ihrer Einstellung und den daraus resultierenden Absichten.

Meine liebe Vongole, wenn Du es bis jetzt nicht mitbekommen hast, dass "rechts" als Begriff massiv stigmatisiert ist und "links" nicht, dann weiss ich auch nicht mehr, wie ich es Dir erklären soll. Das hätte dann in meinen Augen schon was von "living in a bubble". Und NEIN, wenn Du nun damit kommst, dass das ja auch richtig so wäre, dann möchte ich Dich höflichst an die Erfahrungen der Kambodschaner erinnern - müssen die nun alle stramm rechts sein um "gute Menschen" zu sein?

Es gilt Extremismus zu bekämpfen. Daher muss man es "Kampf gegen politischen Extremismus" nennen - dann ist es passend. Auch "Kampf gegen Rechtsextremismus" wäre für mich okay, wenn man parallel auch auf die Linksextremisten schaut. "Kampf gegen Rechts" ist eine Diffamierungskampagne - nicht mehr und nicht weniger. Man nutzt den Kampf gegen die Extreme um als Beifang den politischen Gegner seiner politischen Legitimation zu berauben. Es ist hochgradig verwunderlich, dass das so schwer zu vermitteln zu sein scheint. Eigentlich ist es ganz leicht zu erkennen.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon bluetie » Mi 18. Sep 2019, 22:43

Ein Terraner hat geschrieben:(15 Sep 2019, 23:14)

Aufhören mit Rassismus und Ausgrenzung.

Leerformeln.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon jack000 » Mi 18. Sep 2019, 23:43

Vor allem sollte Linkskriminalität konkret genannt, veröffentlicht und geächtet werden. Z.B.:
Der Rewe-Markt am Schulterblatt wurde während des G20-Gipfels von Randalierern völlig zerstört. Sanierung war besonders aufwendig.

Hamburg. Mehr als sieben Monate nach den Krawallen beim G20-Gipfel ist ein bei den Ausschreitungen verwüsteter Supermarkt im Hamburger Schanzenviertel nach aufwendigen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet worden. Die Rewe-Filiale unweit des linksautonomen Zentrums Rote Flora war wie ein daneben liegender Drogeriemarkt Anfang Juli zerstört und geplündert worden.

https://www.abendblatt.de/hamburg/artic ... ffnet.html

Natürlich regt man sich über lange Zeiten von Baustellen auf. Aber wenn es 7 Monate dauert, nach einem Linksbesuch einen Supermarkt wieder zu eröffnen, kann man sich vorstellen wie hoch der Grad der Zerstörung war.
=> Im Linksjagon nennt sich das "Der Markt wurde geöffnet".
=> Es muss genannt werden, was tatsächlich stattgefunden hat und ein jeder Beteiligter für mehrere Jahre ins Gefängnis gesperrt werden um so ein Zeichen zu setzen, das Linkskriminalität in diesem Land keinen Platz hat!
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Vongole » Mi 18. Sep 2019, 23:59

Tom Bombadil hat geschrieben:(18 Sep 2019, 22:19)

Das solltest du Selina mal sehr schonend beibringen.

Werde ich bei Gelegenheit mal versuchen. ;)
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon DarkLightbringer » Do 19. Sep 2019, 00:52

Die Hamburger Krawalle waren nicht hübsch und der Aufmarsch in Chemnitz nicht apart - wissen wir ja alle.
Und es mag Organisationen oder Parteien geben, die das eine oder andere freundlicher sehen.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon watisdatdenn? » Do 19. Sep 2019, 01:00

DarkLightbringer hat geschrieben:(19 Sep 2019, 00:52)
Die Hamburger Krawalle waren nicht hübsch und der Aufmarsch in Chemnitz nicht apart - wissen wir ja alle.

Wieviel verletzte gab es in Hamburg und wieviel in Chemnitz?
Wie sieht es jeweils mit Sachschaden aus..

Sie wollen das ernsthaft vergleichen?!
Sie sehen da keine großen Unterschiede?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon DarkLightbringer » Do 19. Sep 2019, 01:17

watisdatdenn? hat geschrieben:(19 Sep 2019, 01:00)

Wieviel verletzte gab es in Hamburg und wieviel in Chemnitz?
Wie sieht es jeweils mit Sachschaden aus..

Sie wollen das ernsthaft vergleichen?!
Sie sehen da keine großen Unterschiede?

In Chemnitz sollen Terroristen mitmarschiert sein (vlt. gab es auch schon Urteile). Sowas sollte nicht unterschätzt werden, wenn man Gefahren für das Land abwehren will.

Die Sentenze bezog sich aber eigentlich auf den Diskurs, ob es nicht Extremisten in beiden Lagern gäbe und ähnliches. Und das ist natürlich so.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon imp » Do 19. Sep 2019, 07:10

DarkLightbringer hat geschrieben:(19 Sep 2019, 00:52)

Die Hamburger Krawalle waren nicht hübsch und der Aufmarsch in Chemnitz nicht apart - wissen wir ja alle.
Und es mag Organisationen oder Parteien geben, die das eine oder andere freundlicher sehen.

Das sind nun wirklich zwei verschiedene Sachen. In Hamburg gab es nachher bundesweite Fahndungsplakate und einen Regen von Anzeigen - die meisten eingestellt, einige mit teilweise hohen Strafen, wo jemand etwa Menschen gefaehrdete. Nach Chemnitz haben sich erst mal Sicherheitsleute und einige Politiker hingestellt und von nichts wissen wollen.

Nach Hamburg gab es bei allen moeglichen Akteuren Debatten, was man tun muss, wer mit wem kann, welche Eskalationen im Vorfeld von Polizei und Protestlern angerichtet wurden, wem man staerker mit Kontrollen kommen muss, in radikalen Gruppen auch, was da schief gegangen ist und wie man fuer die Zukunft damit umgeht.

Man muss unbedingt Konsequenzen aus "Hell" ziehen, da waren sich alle einig - ist ja auch schon zwei Jahre her, vieles ist bereits implementiert. Darueber sollte aber niemand vergessen, dass in Hamburg sehr viel mehr Menschen demonstrierten als Chemnitz ueberhaupt Einwohner hat - von Juso und Naturfreunde, von christlichen und konservativen Gruppen bis zu Sozialverbaenden, DGB, alle moeglichen lokalen Vereine und Interessengruppen, einheimische und auswaertige gemaeszigte, radikale und ganz radikale Linke und gar nicht mal so Linke mit allen moeglichen Mitgliedschaften und auch ohne - und das ueber viele Tage.

Also wer gegen diese Breite einen "Kampf" probieren will, der ist schon ein armer Tor und hat sich wahrscheinlich uebernommen.

Issue-basierte Buendnisse, etwa gegen rechte Aufmaersche, zu konkreten Zerstoerungen an der erlebbaren Umwelt etwa durch Tagebau, Atomprojekte, Stromtrassen, gegen Gesetzeswerke oder anlaesslich Volksbegehren umfassen mal auf Ebene der Organisationen, mal auf Ebene der einzelnen Menschen ganz grosze Breiten. Ob da die Ueberschrift "links" so gut gewaehlt ist, wenn man die alle bekaempfen will? Immerhin ist da locker auch das konservative und liberale Spektrum mit im Boot, mal zahlreich, mal eher knapp. Mancher Aufruf ist auch anziehender, mancher Abstoszender. Gut gemeint und gut gelungen gehen da leider nicht immer so zusammen.

Groelemeister hat da schon die richtigen getroffen und das wissen sie auch. Der Versuch, die Breite der Konservativen da als Opfer einzugemeinden in den Kampf gegen "links", vulgo Merkel, wirkt so durchsichtig und hilflos wie er auch ist.

Hebbert hat gut gemacht. Ohhh, groszes Presseecho - Verdie-hient. So dreht bei Onlinekunden das Album manche Runden. Und der Mensch heisst Mensch, weil er ueber Nazis lacht. Weil er Deutschland hegt und pflegt. Aber keinen Weltkrieg macht. Und weil er sagt: Wir schaffen das. Genau.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Dark Angel » Do 19. Sep 2019, 11:46

Vongole hat geschrieben:(18 Sep 2019, 16:35)

Unverständlich ist daran gar nichts, auch nicht, dass Grönemeyer für Dich keine Konsensfigur darstellt.
Kann er auch nicht sein, denn für Dich ist alles links und damit negativ konnotiert, was nicht in Dein Weltbild passt, egal ob es tatsächlich zu den Zielen "Der Linke" gehört oder eben zu einem zeitgemäßen politischem Gesellschaftsempfinden.
Deshalb vemutlich hast den Auftritt eines Liedermachers samt seines Aufrufs zum "Kampf gegen rechts" mit diesem Thread zu einer Gefahr hochgepuscht, der man sich erwehren muss.
Dabei war jedem denkenden Menschen klar, dass Grönemeyer damit weder CDU/CSU noch in Österreich die ÖVP meinte, genauso wenig wie Seehofer das tut, wenn er den Kampf gegen rechts für notwendig erklärt.

Vielleicht solltest Du mal Deine Motivation hinterfragen, warum Du Menschen gerne in Schubladen sortierst, aber gleichzeitig Anderen vorwirfst, genau das mit Dir zu tun.
In diesen Zeiten funktionert die alte Gesäßgeografie nicht mehr, konservativ und progressiv schließen sich längst nicht mehr aus, genauso wenig wie globales Denken oder die Ablehnung von Rassismus.

Gerade dein letzter Teilsatz stellt ein Problem dar.
Angeblich gegen Rassismus sein, aber selbst rassistische und gruppenbezogene menschenfeindliche Tendenzen aufweisen.
Wer Hautfarbe per se mit dem Innehaben von Privilegien bzw mit Diskriminierung verbindet, aufgrund Hautfarbe Schuld und/oder Verantwortung an bestimmten politischen Entwicklungen zuweist, verhält sich genauso rassistisch, wie jemand der Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe für höher- oder minderwertig hält.
Hellhäutige (weiße) Menschen als privilegiert zu bezeichnen, sie für "alle Übel dieser Welt" verantwortlich zu machen, ihnen die Schuld an diesen zu geben, ist Rassismus mit umgekehrten Vorzeichen, aber dennoch Rassismus.
Hautfarbe ist weder eine Krankheit, noch mit irgendwelchen Privilegien verbunden. Farbige Menschen sind genauso wenig gegen Rassismus gefeit, wie es Weiße sind.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Do 19. Sep 2019, 12:20

Dark Angel hat geschrieben:(19 Sep 2019, 11:46)

Gerade dein letzter Teilsatz stellt ein Problem dar.
Angeblich gegen Rassismus sein, aber selbst rassistische und gruppenbezogene menschenfeindliche Tendenzen aufweisen.
Wer Hautfarbe per se mit dem Innehaben von Privilegien bzw mit Diskriminierung verbindet, aufgrund Hautfarbe Schuld und/oder Verantwortung an bestimmten politischen Entwicklungen zuweist, verhält sich genauso rassistisch, wie jemand der Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe für höher- oder minderwertig hält.
Hellhäutige (weiße) Menschen als privilegiert zu bezeichnen, sie für "alle Übel dieser Welt" verantwortlich zu machen, ihnen die Schuld an diesen zu geben, ist Rassismus mit umgekehrten Vorzeichen, aber dennoch Rassismus.
Hautfarbe ist weder eine Krankheit, noch mit irgendwelchen Privilegien verbunden. Farbige Menschen sind genauso wenig gegen Rassismus gefeit, wie es Weiße sind.


Das ist alles richtig. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass auf der Welt nun mal überproportional viele farbige Menschen Rassismus erleben und die allermeisten weißen Menschen so etwas nicht zu erleben haben. Dazu empfehle ich dir den preisgekrönten erschütternden Dokumentarfilm über den schwulen afroamerikanischen Schriftsteller James Baldwin. Titel: "I am not your Negro". Ich habe einige seiner Bücher gelesen. Das ist wirklich Weltliteratur im besten Wortsinne. Und man kann von Baldwin lernen, was Rassismus wirklich bedeutet und warum er - auch hier - nicht zugelassen werden darf.

James Baldwin (* 2. August 1924 in Harlem, New York City, New York, Vereinigte Staaten; † 1. Dezember 1987 in Saint-Paul-de-Vence, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Frankreich) war einer der bedeutendsten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, der weit über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus bekannt wurde.[1]

Viele seiner Arbeiten behandeln Themen wie Rassismus und Sexualität. Seine Erzählungen sind berühmt für den persönlichen Stil, in dem Fragen der Identität von Schwarzen und Homosexuellen und damit verbundener sozialer und psychologischer Druck zur Sprache kommen, lange bevor die soziale, kulturelle oder politische Gleichstellung dieser Gruppen erkämpft wurde.[2]


https://de.wikipedia.org/wiki/James_Baldwin

https://de.wikipedia.org/wiki/I_Am_Not_Your_Negro

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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon imp » Do 19. Sep 2019, 12:30

Es geht hier ploetzlich um rassistische Schwarze? Waren wir nicht eben noch dabei, dass jemand einen "Kampf gegen Links" lostreten wollte, indem er lauter wirres Zeug behauptete?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Do 19. Sep 2019, 12:54

imp hat geschrieben:(19 Sep 2019, 12:30)

Es geht hier ploetzlich um rassistische Schwarze? Waren wir nicht eben noch dabei, dass jemand einen "Kampf gegen Links" lostreten wollte, indem er lauter wirres Zeug behauptete?


Ja, klar, darum ging es hier, aber eben auch um den Beitrag von Vongole, wo im letzten Satz was von Rassismus stand. Und Rassismus gehört nun mal zu den "Markenzeichen" der Neuen Rechten, die Grönemeyer ja meinte. Dass er damit keine konservativen Leute meinte, dürfte ja nun jeder verstanden haben ;)
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon imp » Do 19. Sep 2019, 13:59

Selina hat geschrieben:(19 Sep 2019, 12:54)

Ja, klar, darum ging es hier, aber eben auch um den Beitrag von Vongole, wo im letzten Satz was von Rassismus stand. Und Rassismus gehört nun mal zu den "Markenzeichen" der Neuen Rechten, die Grönemeyer ja meinte. Dass er damit keine konservativen Leute meinte, dürfte ja nun jeder verstanden haben ;)

Guck dir doch diesen Schund an. Der Gauland versucht die CDU zu spalten und der Hoecke meint, die CDU sei nicht buergerlich.

https://amp.welt.de/politik/deutschland ... l-auf.html

Und wer ist dann eigentlich bei einem "Kampf gegen links"
aus diesem Lager nicht mehr mit gemeint?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Do 19. Sep 2019, 14:05

imp hat geschrieben:(19 Sep 2019, 13:59)

Guck dir doch diesen Schund an. Der Gauland versucht die CDU zu spalten und der Hoecke meint, die CDU sei nicht buergerlich.

https://amp.welt.de/politik/deutschland ... l-auf.html

Und wer ist dann eigentlich bei einem "Kampf gegen links"
aus diesem Lager nicht mehr mit gemeint?


Ja, das ist schon starker Tobak. Aber der eine ist senil und braun und der andere "hoch emotionalisiert" (ZDF) und braun :D Kann man echt nicht ernst nehmen diese Leute. Das Problem ist nur, dass die so genannten "Protestwähler" die Braunen in der AfD einfach mit in Kauf nehmen, Hauptsache, mal "Protest" gegen Merkel und co. äußern. Verrückte verkehrte Welt.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon imp » Do 19. Sep 2019, 14:09

Selina hat geschrieben:(19 Sep 2019, 14:05)

Ja, das ist schon starker Tobak. Aber der eine ist senil und braun und der andere "hoch emotionalisiert" (ZDF) und braun :D Kann man echt nicht ernst nehmen diese Leute. Das Problem ist nur, dass die so genannten "Protestwähler" die Braunen in der AfD einfach mit in Kauf nehmen, Hauptsache, mal "Protest" gegen Merkel und co. äußern. Verrückte verkehrte Welt.

Es faellt da teilweise schwer, auseinander zu halten: Wer ist wer? Wie machst du das?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Do 19. Sep 2019, 14:24

imp hat geschrieben:(19 Sep 2019, 14:09)

Es faellt da teilweise schwer, auseinander zu halten: Wer ist wer? Wie machst du das?


Wie meinst du das? Wer CDU ist und wer AfD? Na, da gibts schon noch einige grundlegende Unterschiede. Die eine Partei ist demokratisch und die andere nicht, auch, wenn sie auf demokratischem Wege in die Parlamente gelangt ist. Oder meinst du die Wähler der AfD?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon imp » Do 19. Sep 2019, 14:45

Selina hat geschrieben:(19 Sep 2019, 14:24)

Wie meinst du das? Wer CDU ist und wer AfD? Na, da gibts schon noch einige grundlegende Unterschiede. Die eine Partei ist demokratisch und die andere nicht, auch, wenn sie auf demokratischem Wege in die Parlamente gelangt ist. Oder meinst du die Wähler der AfD?

Nein, wer die Union ist, das weiss ich wohl. Ich meine, die Scheidung zwischen den Nazis, den Nachplapperern und jenen, die das billigend oder indifferent mit ihrer Stimme in Kauf nehmen, was die erstgenannten so treiben.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Occham » Do 19. Sep 2019, 14:52

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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Bolero » Do 19. Sep 2019, 14:52

In welche Richtung soll den dieser Thread gelenkt werden? :rolleyes:
Da TT (ääh Bremer :D) nicht mehr da ist, müssen jetzt andere ran.
„Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.“

„Wo der Liberalismus seine äußersten Grenzen erreicht, schließt er den Mördern die Tür auf“
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Vongole » Do 19. Sep 2019, 14:52

Dark Angel hat geschrieben:(19 Sep 2019, 11:46)

Gerade dein letzter Teilsatz stellt ein Problem dar.
Angeblich gegen Rassismus sein, aber selbst rassistische und gruppenbezogene menschenfeindliche Tendenzen aufweisen.
Wer Hautfarbe per se mit dem Innehaben von Privilegien bzw mit Diskriminierung verbindet, aufgrund Hautfarbe Schuld und/oder Verantwortung an bestimmten politischen Entwicklungen zuweist, verhält sich genauso rassistisch, wie jemand der Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe für höher- oder minderwertig hält.
Hellhäutige (weiße) Menschen als privilegiert zu bezeichnen, sie für "alle Übel dieser Welt" verantwortlich zu machen, ihnen die Schuld an diesen zu geben, ist Rassismus mit umgekehrten Vorzeichen, aber dennoch Rassismus.
Hautfarbe ist weder eine Krankheit, noch mit irgendwelchen Privilegien verbunden. Farbige Menschen sind genauso wenig gegen Rassismus gefeit, wie es Weiße sind.

Inwiefern stellt mein Satz ein Problem dar? :?:
Ich habe lediglich geschrieben, dass die Ablehnung von Rassismus, unabhängig von pol. Couleur, von der Mehrheit der Bevölkerung geteilt wird,
daher kann ich Deinen Einwand nicht nachvollziehen.

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