SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon H2O » So 8. Sep 2019, 22:15

Ein Terraner hat geschrieben:(08 Sep 2019, 22:04)

Irgend eine Notwendigkeit lässt sich immer konstruieren und es lässt sich auch immer ein Verbotsgrund finden.

Wie willst du das Balancieren? Vor allem da Deutschland eh schon die restriktivsten Richtlinien für Autos hat die man auf der Welt so finden kann.


Da bin ich mir nicht so sicher wie Sie. Ich erinnere mich daran, daß VW in den USA Milliardenstrafen bezahlen mußte, weil die Hersteller der Fahrzeuge die Zulassungsvorschriften nicht so eng gesehen hatten wie die US-Justiz. Hier war das lange Zeit gar kein Thema, obwohl die Sache schon von allen Seiten stank. Inzwischen ist die gesamte deutsche Fahrzeugindustrie von diesem Skandal betroffen... das müssen ja wirklich ganz furchtbare Restriktionen sein, mit denn die deutsche Fahrzeugindustrie gegängelt wird.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Ein Terraner » So 8. Sep 2019, 22:26

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2019, 22:15)

Da bin ich mir nicht so sicher wie Sie. Ich erinnere mich daran, daß VW in den USA Milliardenstrafen bezahlen mußte, weil die Hersteller der Fahrzeuge die Zulassungsvorschriften nicht so eng gesehen hatten wie die US-Justiz. Hier war das lange Zeit gar kein Thema, obwohl die Sache schon von allen Seiten stank. Inzwischen ist die gesamte deutsche Fahrzeugindustrie von diesem Skandal betroffen... das müssen ja wirklich ganz furchtbare Restriktionen sein, mit denn die deutsche Fahrzeugindustrie gegängelt wird.

Das lag schlicht daran das VW politisch geschützt wird. Aber kannst du dir annähernd vorstellen was ein Auto in Deutschland an Unmengen von Normen und Reglements bedeutet?

Schon mal andere Felgen verbaut? Um mal banal zu bleiben.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Bielefeld09 » So 8. Sep 2019, 22:33

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2019, 22:01)

Nein, so entgleiten Sie in eine Argumentation, die völlig fruchtlos verlaufen wird. Mit Aufrufen zur Vernunft bewirken Sie nur dann etwas, wenn Verbote dahinter stehen und Strafen. Stichwort "Rettungsgasse" bei Unfallstaus auf Autobahnen, Jetzt klappt das endlich.

Wenn man einen auffälligen Gefahrenpunkt beseitigen kann, dann sollte man das tun. Na ja, der Plan zur CO2-Verminderung bei der Zulassung von Neufahrzeugen wird dafür sorgen, daß dieser Unfug allmählich ausschleicht. 35 g CO2 in 2030... da kommt selbst mein LUPO 3L nicht durch die Zulassung.

Gut vorgetragen und gut gemeint! Nur warum haben SUV´s ein höheres Gefahrenpotiential.
Was haben LKw´s und Transporter für ein Gefahrenpotiential.
Sie entzaubern sich selber!
Die Rettungsgasse erfolgt aufgrund der vermehrten Aufforderung in den Medien
und sie ist nie nicht erfolgt, aufgrund von Strafandrohungen.
Mit SUV,s hat das alles nichts zu tun.
Es geht wieder mal um Deklassierung betroffener Bürger!
So geht das aber nicht!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon H2O » So 8. Sep 2019, 22:41

Bielefeld09 hat geschrieben:(08 Sep 2019, 22:33)

Gut vorgetragen und gut gemeint! Nur warum haben SUV´s ein höheres Gefahrenpotiential.
Was haben LKw´s und Transporter für ein Gefahrenpotiential.
Sie entzaubern sich selber!
Die Rettungsgasse erfolgt aufgrund der vermehrten Aufforderung in den Medien
und sie ist nie nicht erfolgt, aufgrund von Strafandrohungen.
Mit SUV,s hat das alles nichts zu tun.
Es geht wieder mal um Deklassierung betroffener Bürger!
So geht das aber nicht!


Ein wenig unfair, daß Sie mir wieder auferlegen, längst abgeklärte Dinge wieder und wieder erläutern zu müssen. Im Gegensatz zu einer Modemarotte SUV sehe ich für Lastwagen und auch Transporter die Notwenigkeit einer Transportaufgabe. Die sehe ich auch für Geländefahrzeuge dort, wo sie eingesetzt werden müssen. Im Stadt- und Reiseverkehr sehe ich diese Notwendigkeit nicht, schon gar nicht, wenn dadurch Ziele des Umweltschutzes unterlaufen werden. Das gilt auch für große, schwere Fahrzeuge. Da müßte es unbedingt Grenzen der Motorleistung und des Fahrzeuggewichts geben. Da spinnen die Leute wohl! Schluß mit diesem Unfug!
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon JJazzGold » So 8. Sep 2019, 22:46

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2019, 21:06)

Meine Vermutung: Die Schweiz wird der EU-Regelung sehr zeitnah folgen; das tut sie, weil sie dazu über die Teilnahme am gemeinsamen Markt verpflichtet ist. Dieser Abhängigkeit wollen die BREXITeers entrinnen und dennoch am gemeinsamen Markt teilnehmen. Das wird im Fall des UKs nichts, und im Fall der Schweiz wird das auch nichts. Die Spielzahl 1300 kg Leergewicht bei Neuzulassung sehe ich so wie die gegebene Begrenzung des CO2-Ausstoßes in den kommenden Jahren. Bis 2025 wäre mein LUPO 3L noch zulassungsfähig... danach nicht mehr. 35 g CO2/100 km in 2030 schafft kein Verbrenner der heute bekannten Art. 20 oder 25 Jahre später dürfte der Altbestand der Verbrenner ausgemustert sein.

Dafür sogt schon die Fahrzeugindustrie, weil sie keine Verschleißteile mehr als Ersatzteile vorhalten muß: Nach 15 Jahren entfällt diese Verpflichtung. Lerne ich gerade bei meinem LUPO 3L: Leichtlaufreifen in ganz Deutschland gesucht; angeblich Motorhaube nicht mehr beschaffbar (brauche ich nicht, aber interessante Nachricht für mich). Der nächste Wildunfall könnte also das Aus für meinen Straßenfloh bedeuten. Soll der liebe Gott bitte seine Hand über uns halten!



Die Schweiz hat Zeit abzuwarten, inwieweit Deutschland in der Lage ist mit seinem Besteuerungswahn zum Zweck des Unterbindens eine EU weite Regelung zu initiieren. Da dürften so einige EU Staaten nicht mitspielen. Dazu reicht ein kurzer Blick auf die Kosten eines Päckchens Zigaretten in den jeweiligen EU Staaten. ;) Da genesen die Einkünfte am deutschen Steuerwesen.

Es freut mich, dass Sie mit ihrem Lupo glücklich sind und ich wünsche Ihnen, dass den noch recht lange fahren können.
Auch weil ich es für reichlich unsinnig halte, per mangelhafter Ersatzteilbeschaffung und durch staatliche Subventionen Autoabfallberge und Neubedarf zu schaffen. Was ganz sicher nicht im Sinne der Klimaentwicklung und der CO2 Produktion ist.

Für meine Bedürfnisse kommt dieses Auto nicht infrage, aber momentan habe ich auch keinen Bedarf an einem Neufahrzeug. Wobei mir der Jeep Compass, den wir gerade im Urlaub nutzten, in angenehmer Erinnerung bleiben wird. Irgendetwas in diese Richtung wird es werden, aber hoffentlich dann schon mit Brennstoffzellen.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Bielefeld09 » So 8. Sep 2019, 23:08

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2019, 22:41)

Ein wenig unfair, daß Sie mir wieder auferlegen, längst abgeklärte Dinge wieder und wieder erläutern zu müssen. Im Gegensatz zu einer Modemarotte SUV sehe ich für Lastwagen und auch Transporter die Notwenigkeit einer Transportaufgabe. Die sehe ich auch für Geländefahrzeuge dort, wo sie eingesetzt werden müssen. Im Stadt- und Reiseverkehr sehe ich diese Notwendigkeit nicht, schon gar nicht, wenn dadurch Ziele des Umweltschutzes unterlaufen werden. Das gilt auch für große, schwere Fahrzeuge. Da müßte es unbedingt Grenzen der Motorleistung und des Fahrzeuggewichts geben. Da spinnen die Leute wohl! Schluß mit diesem Unfug!

Ich möchte Sie nicht belehren, aber wo gefährdet ein SUV Fußgänger mehr, als ein Smart?
Aber vielleicht ein Tip:
Entweder führen Sie eine Gefahrenpotientialanalyse für SUV´s aufgrund des Berliner Unfalls durch
oder Sie diskutieren auf der Umweltebene.
Beides ist berechtigt, aber nicht hier!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Gen_Y » So 8. Sep 2019, 23:12

Papaloooo hat geschrieben:(08 Sep 2019, 09:32)

Daher bitte ich, diese Petition zu unterstützen


Petitionen und Demonstrationen sind in Deutschland natürlich Opium fürs Volk. Völlig nutzlose Werkzeuge.
Trotzdem habe ich diese Petition gerade unterzeichnet, da ich den Unions-Wählern eins auswischen möchte.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon H2O » So 8. Sep 2019, 23:18

JJazzGold hat geschrieben:(08 Sep 2019, 22:46)

Die Schweiz hat Zeit abzuwarten, inwieweit Deutschland in der Lage ist mit seinem Besteuerungswahn zum Zweck des Unterbindens eine EU weite Regelung zu initiieren. Da dürften so einige EU Staaten nicht mitspielen. Dazu reicht ein kurzer Blick auf die Kosten eines Päckchens Zigaretten in den jeweiligen EU Staaten. ;) Da genesen die Einkünfte am deutschen Steuerwesen.

Es freut mich, dass Sie mit ihrem Lupo glücklich sind und ich wünsche Ihnen, dass den noch recht lange fahren können.
Auch weil ich es für reichlich unsinnig halte, per mangelhafter Ersatzteilbeschaffung und durch staatliche Subventionen Autoabfallberge und Neubedarf zu schaffen. Was ganz sicher nicht im Sinne der Klimaentwicklung und der CO2 Produktion ist.

Für meine Bedürfnisse kommt dieses Auto nicht infrage, aber momentan habe ich auch keinen Bedarf an einem Neufahrzeug. Wobei mir der Jeep Compass, den wir gerade im Urlaub nutzten, in angenehmer Erinnerung bleiben wird. Irgendetwas in diese Richtung wird es werden, aber hoffentlich dann schon mit Brennstoffzellen.


Na ja, bei Brennstoffzellen sollten wir für den Privatbedarf vielleicht doch noch warten, bis das Tankstellennetz für Wasserstoff so dicht geworden ist, daß man da nicht in Schockstarre gerät. Die wird es auch immer als Hybridfahrzeuge geben (müssen), weil die Reaktionszeit der Brennstoffzellen doch etwas träge ist, und dadurch Beschleunigungsphasen sich lange hinziehen. Da hilft die Batterie dann aus.

Weiterhin geraten diese Fahrzeuge sehr groß und schwer infolge der verbauten Technik: MIRAII fast 2000 kg Leergewicht... vom Fahrzeuggewicht her im Bereich der Daimler S-Klasse und Porsche Cayenne. Ansonsten sicher ein feine Sache. Vielleicht setzt TOYOTA sich damit in der oberen Mittelklasse durch... ist aber reichlich teuer! ich werde mich wohl mit einem e.Go LIFE 60 zu bescheiden haben... wenn mein LUPO 3L nicht mehr zu wirtschaftlich sinnvollen Bedingungen fahrbereit zu halten sein wird.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon H2O » So 8. Sep 2019, 23:25

Bielefeld09 hat geschrieben:(08 Sep 2019, 23:08)

Ich möchte Sie nicht belehren, aber wo gefährdet ein SUV Fußgänger mehr, als ein Smart?
Aber vielleicht ein Tip:
Entweder führen Sie eine Gefahrenpotientialanalyse für SUV´s aufgrund des Berliner Unfalls durch
oder Sie diskutieren auf der Umweltebene.
Beides ist berechtigt, aber nicht hier!


Ich meine schon, daß eine Unfall-Folgenanalyse bei großen schweren Fahrzeugen mit hochgezogener Front und Kuhfänger zu sehr ernüchternden Werten führen wird... so wie Papaloooo das auch vorgetragen hat. Außerdem gehört die schlechte Verwertung von Antriebsleistung der Fahrzeuge auch hier her. Die ist überhaupt keine Privatsache mehr, denn die geschädigte Umwelt beherbergt uns alle. Ein überflüssiger modischer Unfug, der sofort abgestellt gehört.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon JJazzGold » So 8. Sep 2019, 23:34

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2019, 23:18)

Na ja, bei Brennstoffzellen sollten wir für den Privatbedarf vielleicht doch noch warten, bis das Tankstellennetz für Wasserstoff so dicht geworden ist, daß man da nicht in Schockstarre gerät. Die wird es auch immer als Hybridfahrzeuge geben (müssen), weil die Reaktionszeit der Brennstoffzellen doch etwas träge ist, und dadurch Beschleunigungsphasen sich lange hinziehen. Da hilft die Batterie dann aus.

Weiterhin geraten diese Fahrzeuge sehr groß und schwer infolge der verbauten Technik: MIRAII fast 2000 kg Leergewicht... vom Fahrzeuggewicht her im Bereich der Daimler S-Klasse und Porsche Cayenne. Ansonsten sicher ein feine Sache. Vielleicht setzt TOYOTA sich damit in der oberen Mittelklasse durch... ist aber reichlich teuer! ich werde mich wohl mit einem e.Go LIFE 60 zu bescheiden haben... wenn mein LUPO 3L nicht mehr zu wirtschaftlich sinnvollen Bedingungen fahrbereit zu halten sein wird.


Mag sein, dass ich mich verschätzte, aber wenn schon BMW in Kooperation mit Toyota bezüglich Brennstoffzelle geht und sich bereits 53 Firmen dem Hydrogen Council angeschlossen haben, dann schreibe ich die Brennstoffzelle noch nicht flächendeckend ab. Nach wie vor halte ich die Brennstoffzelle für das Produkt der zukünftigen Mobilität schlechthin.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Bielefeld09 » So 8. Sep 2019, 23:36

Gen_Y hat geschrieben:(08 Sep 2019, 23:12)

Petitionen und Demonstrationen sind in Deutschland natürlich Opium fürs Volk. Völlig nutzlose Werkzeuge.
Trotzdem habe ich diese Petition gerade unterzeichnet, da ich den Unions-Wählern eins auswischen möchte.

Gut gemacht!
Und für was stehen Sie?
ÖPNV der ab 19.00 keine Randgebiete bedient.
Kein Verkehr gefährdet ja auch keinen.
Eigentlich sollten wir allen Verkehr verbieten,
weil der ja an sich schon so gefährlich ist.
Damit wäre auch das Problem der SUV´s geklärt.
Und hatten Sie außer Verboten noch weitere Gedanken?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon H2O » So 8. Sep 2019, 23:54

JJazzGold hat geschrieben:(08 Sep 2019, 23:34)

Mag sein, dass ich mich verschätzte, aber wenn schon BMW in Kooperation mit Toyota bezüglich Brennstoffzelle geht und sich bereits 53 Firmen dem Hydrogen Council angeschlossen haben, dann schreibe ich die Brennstoffzelle noch nicht flächendeckend ab. Nach wie vor halte ich die Brennstoffzelle für das Produkt der zukünftigen Mobilität schlechthin.


Sehe ich auch so für die obere Mittelklasse und Geschäftsfahrzeuge. Da stimmt ganz einfach die unabhängige Reichweite. Für's Volk sehe ich das nicht; der technische Aufwand ist doch zu hoch. Bleibt so etwas wie Renault ZOE mit etwas mehr Reichweite (~400 km) im Bereich des gerade noch Bezahlbaren: 24.000 €.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Teeernte » Mo 9. Sep 2019, 00:15

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2019, 23:25)

Ich meine schon, daß eine Unfall-Folgenanalyse bei großen schweren Fahrzeugen mit hochgezogener Front und Kuhfänger zu sehr ernüchternden Werten führen wird... so wie Papaloooo das auch vorgetragen hat. Außerdem gehört die schlechte Verwertung von Antriebsleistung der Fahrzeuge auch hier her. Die ist überhaupt keine Privatsache mehr, denn die geschädigte Umwelt beherbergt uns alle. Ein überflüssiger modischer Unfug, der sofort abgestellt gehört.


Man sollte bei PKW auf ICE Frontpartie setzen.... das erspart langes leiden.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon jack000 » Mo 9. Sep 2019, 00:16

Was wäre denn eigentlich gewesen, wenn der Unfall in Berlin (Unfall ist da m.E. auch die falsche Bezeichnung, sondern asoziales Verhalten im Verkehr) mit einem VW Polo meines Typs passiert wäre? (4 Personen damit auf dem Gehweg tot zu fahren ist ja kein Problem) => Würde dann also der VW Polo V verboten werden müssen, aber die SUVs dürften weiterhin fahren?
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 9. Sep 2019, 00:44

jack000 hat geschrieben:(09 Sep 2019, 00:16)

Was wäre denn eigentlich gewesen, wenn der Unfall in Berlin (Unfall ist da m.E. auch die falsche Bezeichnung, sondern asoziales Verhalten im Verkehr) mit einem VW Polo meines Typs passiert wäre? (4 Personen damit auf dem Gehweg tot zu fahren ist ja kein Problem) => Würde dann also der VW Polo V verboten werden müssen, aber die SUVs dürften weiterhin fahren?

Lieber Jack000,
nach Ihrer Logik müssten alle VW- Polos verboten werden.
Das wäre doch blöd!
Aber SUV`s aufgrund eines Unfalles in Berlin zu verbieten,
das wäre aber oberblöd!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Teeernte » Mo 9. Sep 2019, 00:57

Bielefeld09 hat geschrieben:(09 Sep 2019, 00:44)

Lieber Jack000,
nach Ihrer Logik müssten alle VW- Polos verboten werden.
Das wäre doch blöd!
Aber SUV`s aufgrund eines Unfalles in Berlin zu verbieten,
das wäre aber oberblöd!


Fussgänger sind zu verbieten... zumindest neben Fahrbahnen ...

Ob es die "Front" eines PKWs ist oder einem Kleintransporters - bei 70kmh++ gibts Matsch.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 9. Sep 2019, 01:06

Teeernte hat geschrieben:(09 Sep 2019, 00:57)

Fussgänger sind zu verbieten... zumindest neben Fahrbahnen ...

Ob es die "Front" eines PKWs ist oder einem Kleintransporters - bei 70kmh++ gibts Matsch.

Du hast so Recht mit dem Matsch von Menschen.
Bist du Rettungssanitäter?
Oder was anderes in dem Bereich?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon jack000 » Mo 9. Sep 2019, 02:07

Raser-Prozess in Stuttgart

„Dem war das Leben unserer Tochter völlig gleich“

Ein Mann mietet einen 550-PS-Jaguar, brettert durch Stuttgart und kracht in einen Kleinwagen. Zwei Menschen sterben. Für die Anklage ist der Todesfahrer ein Mörder.

Stuttgart - Die Stuttgarter Rosensteinstraße. Viel Verkehr, wenige Geschäfte, ein Kino nur, ein Billard-Café, ein Discounthotel. In einer Nacht im vergangenen März heult hier ein Motor auf, er röhrt, lang, laut, immer wieder. Der 20-Jährige am Steuer des Jaguar-Sportwagens ist heiß auf den Geschwindigkeitsrausch dort, wo nur Tempo 50 erlaubt ist. Er tritt das Gaspedal durch, sein gemieteter Sportwagen zischt die Straße hinunter, bis die Tachonadel fast 165 Kilometer pro Stunde anzeigt. Sekunden später prallt er auf.

Denn der junge Mann verliert die Kontrolle über seinen Jaguar F-Type Coupé, als ein entgegenkommender Wagen von der Straße abbiegt. Sein 550-PS-Bolide zieht beim Ausweichen nach links, er prallt gegen einen Kleinwagen, der in einer Ausfahrt wartet, zurück bleibt ein Trümmerfeld aus verbogenem Blech, zersplittertem Glas und Blut. Zwei Menschen sterben in dieser Nacht, ein 25-jähriger Mann und seine 22-jährige Freundin. Sie waren erst vor Kurzem aus Nordrhein-Westfalen nach Stuttgart gezogen. Nun muss sich der Todesfahrer vor Gericht verantworten. Es ist der erste Mordprozess wegen Raserei in Baden-Württemberg, er wird wegen des Alters des Mannes vor der Jugendkammer verhandelt.

Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart noch wegen fahrlässiger Tötung gegen den jungen Mann ermittelt, der damals ebenso wie sein 18 Jahre alter Beifahrer mit dem Schrecken davongekommen war. Doch ein Gutachter sorgte dafür, dass die Ermittler ihre Meinung änderten: Der Mann am Steuer des schneeweißen Jaguars habe unbedingt die höchste Geschwindigkeit erreichen wollen, bilanziert er nach der Auswertung des Bordcomputers.

Danach waren auch die Ankläger sicher: Der junge Mann wollte „die höchstmögliche Geschwindigkeit des Sportwagens austesten“. Billigend habe der 20-Jährige den Tod anderer in Kauf genommen. Ob Menschen sterben oder nicht, das habe in der Rosensteinstraße lediglich vom Zufall abgehangen. „Wir sagen, das Risiko hat er gesehen“, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der bedingte Tötungsvorsatz sei demnach gegeben - und somit die Grundlage für eine Mordanklage.

Den Weg dafür hatte der Bundesgerichtshof freigemacht - nur eine Woche vor dem Stuttgarter Unfall. Die Richter bestätigten Anfang März erstmals ein Mordurteil gegen einen rücksichtslosen Raser, der 2017 in Hamburg mit einem gestohlenen Taxi einen Menschen getötet und zwei schwer verletzt hatte. Das Landgericht Hamburg hatte den zur Tatzeit 24 Jahre alten Mann im Februar 2018 zu lebenslanger Haft verurteilt. Eine rote Linie für eine Mordverurteilung in Raserfällen legte Karlsruhe aber nicht fest: „Maßgeblich sind jeweils die Umstände des Einzelfalls“, urteilten die Bundesrichter.

An den Stuttgarter „Einzelfall“ erinnern heute noch vertrocknete Blumensträuße und Kerzen, Narben vom Aufprall sind am Baum auf dem Bürgersteig zu sehen. Mit schwarzen Holzbrettern sind die im März schwer beschädigten Arkaden des Geschäftshauses an der Unfallstelle geschützt.

Je teurer, desto besser
Tritt die Jugendkammer des Stuttgarter Landgerichts am 11. September das erste Mal zusammen, dürfte auch für die Eltern des 22-jährigen Opfers ein neues, ein weiteres Kapitel in der Leidensgeschichte beginnen. Denn in Stuttgart werden sie nicht als Zuschauer im Saal sitzen, sondern an den 16 angesetzten Verhandlungstagen als Nebenkläger auftreten. „Sie sind nun weg, einfach gestorben, und ihr Tod ist so unnütz wie irgendetwas“, sagte die Mutter vor Prozessbeginn „Focus Online“. „Dem Verbrecher war das Leben unserer Tochter völlig gleich, der wollte nur seinen Freunden zeigen, was er für ein toller Typ ist.“

Die Polizei hat in der Stuttgarter Raser- und Poserszene ähnliche Erfahrungen gemacht: „Diese meist jungen Leute suchen bevorzugt die Blicke der anderen“, sagt Polizeisprecherin Monika Ackermann. Auffällig sei, dass es die klassischen umgebauten und oft tiefergelegten Autos nicht mehr so oft gebe. „Heute legen die Fahrer größten Wert darauf, dass die Wagen teuer sind. Und je größer sie sind, desto besser.“

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 98547.html

Es ist doch nicht davon auszugehen, dass den Fahrern mit mangelnden sozialen Verständnis von dem Unterwegssein mit Autos dem so beizukommen wäre, als das man bestimme Fahrzeuge verbietet?

Man muss diesen "Einzelfällen" an sich beikommen, so das vermieden wird, dass denen überhaupt der Zugang zu solchen Fahrzeugen möglich sein wird ...

Wer diese "jungen Männer" sind, ist hier doch jedem klar ... oder??
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 9. Sep 2019, 02:23

jack000 hat geschrieben:(09 Sep 2019, 02:07)

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 98547.html

Es ist doch nicht davon auszugehen, dass den Fahrern mit mangelnden sozialen Verständnis von dem Unterwegssein mit Autos dem so beizukommen wäre, als das man bestimme Fahrzeuge verbietet?

Man muss diesen "Einzelfällen" an sich beikommen, so das vermieden wird, dass denen überhaupt der Zugang zu solchen Fahrzeugen möglich sein wird ...

Wer diese "jungen Männer" sind, ist hier doch jedem klar ... oder?

Ach ich hatte schon ewig auf deine Antworten gewartet.
NUN KLÄR MAN:
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon jack000 » Mo 9. Sep 2019, 02:26

Bielefeld09 hat geschrieben:(09 Sep 2019, 02:23)

Ach ich hatte schon ewig auf deine Antworten gewartet.
NUN KLÄR MAN:

Na klar doch:
Zur Raser-Szene gehören vor allem Hartz-IV-Empfänger

https://www.welt.de/vermischtes/article ... enger.html
=> Komisch wo die immer das Geld für die Autos her haben ...
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