Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon Brainiac » Mi 24. Jul 2019, 10:22

Teeernte hat geschrieben:(24 Jul 2019, 09:40)

[...] Man kann auch den Ticketverkauf ausserhalb des Bahnhofs verlegen...und den Zugang nur mit Ticket gewähren. (Elektronisches Ticket)

Brainiac hat geschrieben:(24 Jul 2019, 09:31)

[...] Dürfte in den meisten deutschen Hauptbahnhöfen aber baulich nur sehr schwer umzusetzen sein, wenn man größere Personenstaus und Verzögerungen zur Rush Hour vermeiden will.
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Milady de Winter
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon Milady de Winter » Mi 24. Jul 2019, 11:10

Teeernte hat geschrieben:(24 Jul 2019, 09:40)

Bahnsteig in Frankreich.....erst eine viertel Stunde vor Zugeinfahrt gibts den Bahnsteig bekanntgegeben....

Oder....

Man kann auch den Ticketverkauf ausserhalb des Bahnhofs verlegen...und den Zugang nur mit Ticket gewähren. (Elektronisches Ticket)

Vermüller werden vom Transport // Bahnhofsbetretung zeitweise ausgeschlossen - je nach schwere der Vermüllung..

Es hilft auch - >> Schweiz >> Personal auf dem Bahnsteig -


Also an den eigentlichen Bahnsteigen besteht in meinen Augen das geringste Problem. Und nur die könntest Du m.E. mit einem Ticket-Zugang (wie in NY oder auch Amsterdam) ausstatten. Der Bahnhof selbst - also die Geschäfte und Lokalitäten etc. - wird ja von vielen Personen genutzt, die gar nicht mit der Bahn fahren. Und das ist ja wirtschaftlich auch so gewollt. Es wird sich also nie ganz vermeiden lassen, dass gerade Bahnhöfe nun mal Brennpunkte darstellen.
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon jack000 » Mi 24. Jul 2019, 12:24

Brainiac hat geschrieben:(24 Jul 2019, 09:01)

Schau mal den Strangtitel an. Gegen diese These wende ich mich, ich halte das für Unsinn, auch bezogen auf Frankfurt am Main. Wo ich btw. seit über 20 Jahren lebe. :| Daher widerspreche ich derartigen Extremdarstellungen, auch von dir.

ggf. hat sich das inzwischen etwas geändert, aber als ich das letzte mal in FFM war war der Bahnhofsvorplatz und alles was da drunter war, ein einziges Drecksloch. Nicht umsonst ist geplant dort mal mit dem Kärcher durchzugehen und eine Gentrifizierung durchzuführen => Warum wohl wenn doch alles Bestens ist?

Deutschland ist im internationalen Vergleich ein sehr sauberes Land. Klar gibt es ein paar, die da noch weiter sind.

Wie gesagt, es ist immer die Frage wo man den Maßstab ansetzt und so wie es derzeit ist kann es nicht bleiben. Es hat seinen Grund warum die Strafen auf illegale Müllentsorgung stetig erhöht werden.

Ansonsten bin ich selbstverständlich dafür, die Sauberkeit und Sicherheit weiter zu verbessern, dazu wird auf kommunalpolitischer Ebeme auch einiges unternommen. Ich möchte mir das allerdings nicht mit einem Gesellschaftssystem wie in Singapur erkaufen müssen. Klar, dass in einem allgemeinen Klima der Angst vor Bestrafung und Repression durch den Staat es keiner wagt, auch nur einen Papierschnipsel fallen zu lassen.

Ich habe noch nie in meinem Leben einen Papierschnipsel fallen lassen und das ohne das ich Repressionen vom Staat fürchte, sondern weil ich halt ganz normal im Kopf bin. Andere sind das nicht und da muss man eben bei denen ein bisschen nachhelfen.
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon Brainiac » Mi 24. Jul 2019, 14:33

jack000 hat geschrieben:(24 Jul 2019, 12:24)

ggf. hat sich das inzwischen etwas geändert, aber als ich das letzte mal in FFM war war der Bahnhofsvorplatz und alles was da drunter war, ein einziges Drecksloch. Nicht umsonst ist geplant dort mal mit dem Kärcher durchzugehen und eine Gentrifizierung durchzuführen => Warum wohl wenn doch alles Bestens ist?

Tja, was soll ich dazu sagen. Klar ist das kein besinders schöner Ort, aber als "Drecksloch" habe ich das noch nie wahrgenommen. In der Tat, mag an anderen Maßstäben liegen. Wenn man mal gewisse Entwicklungsländer erlebt hat...

Die Gentrifizierung läuft schon seit Jahrzehnten. In den 80ern/90ern war das gesamte Bahnhofsviertel ein Rotlichtgebiet und nachts eine NoGo-Area, nun kann man mindestens durch die Kaiserstr. bedenkenlos auch nachts vom Hbf in die Innenstadt laufen, es gibt Starbucks, Vapiano und Dutzende Restaurants, wo abends normales Publikum aufkreuzt.

Dieser Prozeß ist ein Selbstläufer, da muss man im Grunde gar nicht viel für tun. In Frankfurt sind zentral gelegene Grundstücke und Immobilien dermassen knapp, dass das Business zwangsläufig von selbst gen Westen (Hbf) drängt.

Wie gesagt, es ist immer die Frage wo man den Maßstab ansetzt und so wie es derzeit ist kann es nicht bleiben.

Deine Ansicht ist zur Kenntnis genommen. Was so bleiben kann und was nicht, darfst du aber gern den Bürgern und Politikern von Frankfurt überlassen. In Stuttgart soll Müll auch ein Thema sein, wie ich gehört habe.
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon becksham » Mi 24. Jul 2019, 15:16

Brainiac hat geschrieben:(24 Jul 2019, 14:33)
...
Die Gentrifizierung läuft schon seit Jahrzehnten. In den 80ern/90ern war das gesamte Bahnhofsviertel ein Rotlichtgebiet und nachts eine NoGo-Area, nun kann man mindestens durch die Kaiserstr. bedenkenlos auch nachts vom Hbf in die Innenstadt laufen, es gibt Starbucks, Vapiano und Dutzende Restaurants, wo abends normales Publikum aufkreuzt.
...

Das kann ich bestätigen. Da verändert sich einiges. Wir haben um die Ecke gewohnt und ich dachte auch erst, so nah am Bahnhof ists vielleicht nicht so toll. Das kennt man ja auch nicht erst seit gestern, dass es um Bahnhöfe rum immer Probleme geben kann. Aber wir waren abends wunderbar in der Kaiserstraße unterwegs. Die einzige "Dreckecke", die ich wahrgenommen habe, war im Bahnhof der Bäcker Eifler. Da sollte mehr auf Sauberkeit geachtet werden. Aber ich geh da immer hin, weil ich die Brötchen so liebe. :)
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon Teeernte » Mi 24. Jul 2019, 16:08

Milady de Winter hat geschrieben:(24 Jul 2019, 11:10)

Also an den eigentlichen Bahnsteigen besteht in meinen Augen das geringste Problem. Und nur die könntest Du m.E. mit einem Ticket-Zugang (wie in NY oder auch Amsterdam) ausstatten. Der Bahnhof selbst - also die Geschäfte und Lokalitäten etc. - wird ja von vielen Personen genutzt, die gar nicht mit der Bahn fahren. Und das ist ja wirtschaftlich auch so gewollt. Es wird sich also nie ganz vermeiden lassen, dass gerade Bahnhöfe nun mal Brennpunkte darstellen.


Aber natürlich könnte man da "Eintritt" nehmen. Jeder Ohne Fahrkarte - bsp. einen Euro .... bekommt man wieder - wenn man was isst....

Was bei DB Station und Service "Gewünscht" ist ....wissen die selber nicht... !! Ergebnis des Tauziehens der Politik .

Mal soll die Bahn "Kältehilfe für Obdachlose" sein...... und im Sommer sollen DIE dann "verdunsten"..... und einen Euro fürs Klo zahlen.

Das passt alles nicht zusammen.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon jack000 » Mi 24. Jul 2019, 18:12

Brainiac hat geschrieben:(24 Jul 2019, 14:33)

Tja, was soll ich dazu sagen. Klar ist das kein besinders schöner Ort, aber als "Drecksloch" habe ich das noch nie wahrgenommen. In der Tat, mag an anderen Maßstäben liegen. Wenn man mal gewisse Entwicklungsländer erlebt hat...

Oder umgekehrt, wenn man mal ÖPNV-Einrichtung und das dazugehörige Publikum in einem tadellosen Zustand erlebt hat. Was sollte man wohl als Maßstab nehmen?

Die Gentrifizierung läuft schon seit Jahrzehnten. In den 80ern/90ern war das gesamte Bahnhofsviertel ein Rotlichtgebiet und nachts eine NoGo-Area, nun kann man mindestens durch die Kaiserstr. bedenkenlos auch nachts vom Hbf in die Innenstadt laufen, es gibt Starbucks, Vapiano und Dutzende Restaurants, wo abends normales Publikum aufkreuzt.

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Die Zustände im Bahnhofsviertel Ende 2017:

=> Solange sich ein Druckraum in der Nähe befindet, wird das entsprechende Leute anziehen. Daher muss (auch baulich) denen klar gemacht werden, dass die in der Innenstadt und am Bahnhof nichts zu suchen haben.

Dieser Prozeß ist ein Selbstläufer, da muss man im Grunde gar nicht viel für tun. In Frankfurt sind zentral gelegene Grundstücke und Immobilien dermassen knapp, dass das Business zwangsläufig von selbst gen Westen (Hbf) drängt.

Es scheint voran zu gehen, dass ist schonmal gut. Die Privatwirtschaft macht ihren Teil aber auch die Stadt muss ihren Beitrag leisten.

Deine Ansicht ist zur Kenntnis genommen. Was so bleiben kann und was nicht, darfst du aber gern den Bürgern und Politikern von Frankfurt überlassen.

Hast du keine Meinung zu Gegebenheiten die über den Rand von FFM hinausgehen?

In Stuttgart soll Müll auch ein Thema sein, wie ich gehört habe.

Ja, es ist auch in Stuttgart furchtbar mit der Vermüllung. Aber auch im HBF sieht man Personengruppen trinken und rauchen ohne das wirklich dagegen vorgegangen wird.
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon Brainiac » Mi 24. Jul 2019, 18:54

jack000 hat geschrieben:(24 Jul 2019, 18:12)

Oder umgekehrt, wenn man mal ÖPNV-Einrichtung und das dazugehörige Publikum in einem tadellosen Zustand erlebt hat. Was sollte man wohl als Maßstab nehmen?

Wenn man beide Extreme kennt, im Guten wie im Schlechten, dann strebt man zwar das gute Extrem an, weiß aber, dass ein paar Prozent darunter noch kein Weltuntergang sind.

Hast du keine Meinung zu Gegebenheiten die über den Rand von FFM hinausgehen?

Selbstverständlich. Allerdings würde ich mir auf der Basis gelegentlicher Kurzbesuche sowie irgendwelcher Problemvideos oder sonstiger Sekundärquellen aus dem Netz nie anmassen, den Stuttgarten zu erzählen, was sie zu tun und zu lassen haben. Das mache ich vielleicht, wenn ich mal ein halbes Jahr dort gelebt habe, was noch nicht der Fall war (1 Jahr als Freelancer bei der Mercedes-Benz-Bank am Pragsattel gearbeitet, aber gependelt, was was anderes ist).
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon Brainiac » Mi 24. Jul 2019, 18:57

becksham hat geschrieben:(24 Jul 2019, 15:16)

Die einzige "Dreckecke", die ich wahrgenommen habe, war im Bahnhof der Bäcker Eifler. Da sollte mehr auf Sauberkeit geachtet werden. Aber ich geh da immer hin, weil ich die Brötchen so liebe. :)

Mich verlangt es von Zeit zu Zeit nach diesen Sesam-, Mohn- oder Körner-Laugencroissants. :) Haben leider nicht alle Filialen im Angebot.
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon jack000 » Mi 24. Jul 2019, 19:06

Brainiac hat geschrieben:(24 Jul 2019, 18:54)

Wenn man beide Extreme kennt, im Guten wie im Schlechten, dann strebt man zwar das gute Extrem an, weiß aber, dass ein paar Prozent darunter noch kein Weltuntergang sind.

Wo ist denn deine Grenze nach unten bei der du die Zustände beklagen würdest?

Allerdings würde ich mir auf der Basis gelegentlicher Kurzbesuche sowie irgendwelcher Problemvideos oder sonstiger Sekundärquellen aus dem Netz nie anmassen, den Stuttgarten zu erzählen, was sie zu tun und zu lassen haben.

Es liegt mir fern, irgendjemand irgendwelche Vorschriften zu machen ;) Aber FFM hat einen so schönen HBF, da kann ich meine Meinung äußern wie man das ganze Umfeld attraktiver für die Kundschaft gestalten kann.
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon Brainiac » Mi 24. Jul 2019, 19:20

jack000 hat geschrieben:(24 Jul 2019, 19:06)

Wo ist denn deine Grenze nach unten bei der du die Zustände beklagen würdest?

Wenn das Transportwesen nicht mehr funktioniert, denn dazu sind Bahnhöfe primär da; wenn auch tagsüber erhebliche Risiken für Leib und Leben existieren, während man als Reisender langgeht; wenn man durch zugedreckte stinkende Passagen durchmuss, die wochenlang nicht gereinigt werden. Da ungefähr liegt meine Schmerzgrenze.

Was nicht heissen soll, dass ich mit der aktuellen Lage am Hbf und anderswo (Hauptwache und Konstabler Wache sind hier insbesondere zu nennen) besonders glücklich wäre. Das kann und soll man weiter verbessern, es ist aber keineswegs Alarmstufe Rot angesagt.

Es liegt mir fern, irgendjemand irgendwelche Vorschriften zu machen ;) Aber FFM hat einen so schönen HBF, da kann ich meine Meinung äußern wie man das ganze Umfeld attraktiver für die Kundschaft gestalten kann.

Das hört sich doch gleich viel besser an.:thumbup:
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon Milady de Winter » Mi 24. Jul 2019, 19:34

Brainiac hat geschrieben:(24 Jul 2019, 19:20)

Wenn das Transportwesen nicht mehr funktioniert, denn dazu sind Bahnhöfe primär da; wenn auch tagsüber erhebliche Risiken für Leib und Leben existieren, während man als Reisender langgeht; wenn man durch zugedreckte stinkende Passagen durchmuss, die wochenlang nicht gereinigt werden. Da ungefähr liegt meine Schmerzgrenze.

Was nicht heissen soll, dass ich mit der aktuellen Lage am Hbf und anderswo (Hauptwache und Konstabler Wache sind hier insbesondere zu nennen) besonders glücklich wäre. Das kann und soll man weiter verbessern, es ist aber keineswegs Alarmstufe Rot angesagt.


Das hört sich doch gleich viel besser an.:thumbup:

An der Konsti ist Vermüllung sicherlich das kleinste Problem...
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon Brainiac » Mi 24. Jul 2019, 20:00

Milady de Winter hat geschrieben:(24 Jul 2019, 19:34)

An der Konsti ist Vermüllung sicherlich das kleinste Problem...

Naja, so schlimm finde ich es jetzt auch nicht. Problem ist mE weniger der Bahnhof selbst als die Umgebung, vor allem in Richtung Allerheiligenviertel.
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon Milady de Winter » Mi 24. Jul 2019, 20:32

Brainiac hat geschrieben:(24 Jul 2019, 20:00)

Naja, so schlimm finde ich es jetzt auch nicht. Problem ist mE weniger der Bahnhof selbst als die Umgebung, vor allem in Richtung Allerheiligenviertel.

Das meinte ich damit. Es gibt dort Schlimmeres als die Müllentsorgung.
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon jack000 » Mi 24. Jul 2019, 22:46

Brainiac hat geschrieben:(24 Jul 2019, 19:20)

Wenn das Transportwesen nicht mehr funktioniert,

Willkommen bei der S-Bahn in Stuttgart ...

wenn auch tagsüber erhebliche Risiken für Leib und Leben existieren, während man als Reisender langgeht; wenn man durch zugedreckte stinkende Passagen durchmuss, die wochenlang nicht gereinigt werden.

Willkommen bei der U-Bahn in Frankfurt

Da ungefähr liegt meine Schmerzgrenze.
Was nicht heissen soll, dass ich mit der aktuellen Lage am Hbf und anderswo (Hauptwache und Konstabler Wache sind hier insbesondere zu nennen) besonders glücklich wäre. Das kann und soll man weiter verbessern, es ist aber keineswegs Alarmstufe Rot angesagt.

M.E. muss nicht erst "Alarmstufe Rot" vorliegen bevor Handlungsbedarf erkannt wird ... Aber das muss natürlich ein jeder selbst entscheiden ...

Das hört sich doch gleich viel besser an.:thumbup:

Ich bin ein liberaler Mensch und Demokrat ;)
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon Brainiac » Mi 24. Jul 2019, 22:49

jack000 hat geschrieben:(24 Jul 2019, 22:46)

Willkommen bei der U-Bahn in Frankfurt

Beleg?
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon jack000 » Mi 24. Jul 2019, 22:50

Milady de Winter hat geschrieben:(24 Jul 2019, 19:34)

An der Konsti ist Vermüllung sicherlich das kleinste Problem...

Und was sind die größeren Probleme?
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon jack000 » Mi 24. Jul 2019, 22:51

Brainiac hat geschrieben:(24 Jul 2019, 22:49)

Beleg?

Ich war schon mal dort, kann aber natürlich sein dass sich das inzwischen gebessert hat ...
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon Occham » Fr 26. Jul 2019, 12:48

Wenn schon ist die Vermüllung der Städte ein Großstadtphänomen, das in jeder Großstadt auf der Welt anzutreffen ist.
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Ist die Vermüllung der Städte typisch deutsch?

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 26. Jul 2019, 13:34

Typisch für Deutschland ist, dass eine große Mehrheit auch dann ihre Flaschen sorgsam nach "weiß", "braun" und "grün" getrennt entsorgt, wenn man ihr erzählen würde, dass kurze Zeit später alles wieder zusammengeschüttet wird. (Wobei ich nicht behaupten will, dass letzteres unbedingt so ist).
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt

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