Das Jahr im Garten

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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Di 16. Jul 2019, 08:12

Dark Angel hat geschrieben:(15 Jul 2019, 21:26)

Den Most habe ich immer selbst gemacht - mit einem uralten Dampfentsafter. Funktioniert ähnlich wie ein Dämpfer - das Obst kommt in einem "löchrigen" Behälter und wird erhitzt, der Saft fließt in einen Auffangbehälter und wird heiß in Flaschen abgefüllt.
Leider hat das Ding vor einigen Jahren - nachdem es jahrzehntelang treue Dienste geleistet hat - den Geist aufgegeben. War dann doch sehr altersschwach. ;)
Dieses Jahr habe ich nach sehr langer Zeit mal wieder Holundersekt aus Holunderblüten hergestellt. Gut gekühlt, löscht das prickelnde, alkoholfreie Getränk hervorragend den Durst. Meine Enkel sind ganz wild nach dem Zeug, muss ich zusehen, dass ich auch noch was abkriege. :D


Gute Idee! Den habe ich noch nie gemacht, aber würde es gerne ausprobieren. Ich muss mich nur auf das Fahrrad schwingen und herausfinden, ob und wo sich hier Holunderbüsche befinden. Einen großen alten Steinguttopf habe ich auch noch im Keller. Könnten Sie mir bitte sagen, wie sie den ansetzen und wann Sie den auf Flaschen verteilen?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Dark Angel » Di 16. Jul 2019, 11:51

JJazzGold hat geschrieben:(16 Jul 2019, 08:12)

Gute Idee! Den habe ich noch nie gemacht, aber würde es gerne ausprobieren. Ich muss mich nur auf das Fahrrad schwingen und herausfinden, ob und wo sich hier Holunderbüsche befinden. Einen großen alten Steinguttopf habe ich auch noch im Keller. Könnten Sie mir bitte sagen, wie sie den ansetzen und wann Sie den auf Flaschen verteilen?

Für alle, die das Getränk probieren wollen:
10 Holunderblütendolden
1kg Zucker
1/4l Weinessig
2 Zitronen (unbehandelt)
10l Wasser
Holunderblütendolden abspülen und in einen großen Steintopf legen (ersatzweise großes Emaillegefäß), Weinessig und Zitronenscheiben dazu geben, Zucker darüber streuen. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, das abgekochte Wasser darüber gießen und umrühren. Mit einem Tuch abdecken und für 3-4 Tage an einen warmen, sonnigen Ort stellen, die Flüssigkeit hin und wieder umrühren.
Nach Ablauf dieser Zeit, die Flüssigkeit durch ein Tuch gießen, in Flaschen abfüllen und verkorken, ggf mit Küchengarn oder Blumenbindedraht sichern.
Liegend kühl lagern. Nach weiteren 10 bis 14 Tagen ist das Getränk genussfertig.
Ersatzweise eignen sich auch Flaschen mit Bügelverschluss.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Di 16. Jul 2019, 12:08

Dark Angel hat geschrieben:(16 Jul 2019, 11:51)

Für alle, die das Getränk probieren wollen:
10 Holunderblütendolden
1kg Zucker
1/4l Weinessig
2 Zitronen (unbehandelt)
10l Wasser
Holunderblütendolden abspülen und in einen großen Steintopf legen (ersatzweise großes Emaillegefäß), Weinessig und Zitronenscheiben dazu geben, Zucker darüber streuen. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, das abgekochte Wasser darüber gießen und umrühren. Mit einem Tuch abdecken und für 3-4 Tage an einen warmen, sonnigen Ort stellen, die Flüssigkeit hin und wieder umrühren.
Nach Ablauf dieser Zeit, die Flüssigkeit durch ein Tuch gießen, in Flaschen abfüllen und verkorken, ggf mit Küchengarn oder Blumenbindedraht sichern.
Liegend kühl lagern. Nach weiteren 10 bis 14 Tagen ist das Getränk genussfertig.
Ersatzweise eignen sich auch Flaschen mit Bügelverschluss.


Vielen Dank für diese präzise Anleitung!
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Eulenwoelfchen » Di 16. Jul 2019, 17:07

JJazzGold hat geschrieben:(15 Jul 2019, 20:51)

Bisher habe ich in der Umgebung nur eine Mosterei gefunden und die nimmt nur Äpfel.


Ich mag die schwarzen Johannisbeeren lieber, als die roten, die schwarzen werden süßer. Es sind 3 Hochstammsträucher, 1 rot, 2 schwarz, schon recht alt, aber sie tragen nach wie vor gut. Solange das so bleibt, dürfen sie bleiben. ;)


Mach dir einfach den Saft mit einem Dampfentsafter. Die Johannisbeeren sind geradezu ideal dafür. Und der Saft wird dann im Weck-Einkochautomaten
dauerhaft, über Jahre! ohne Kühlung haltbar, in Gläsern eingeweckt. Das habe ich letztes Jahr mit meinen Äpfeln und Zwetschgen und teilweis den Tomaten so gemacht.

Ich habe immer noch Apfel- und Zwetschgensaft, sortenrein!, und sorgfältig vor dem Entsaften geputzt und dann in kleine Stücke geschnitten. Da ist kein Wurm oder befallene Kernhäuser dabei. Entsprechend schmeckt der Saft auch.
Johannisbeeren kann man, wie DA das beschrieb, perfekt, da ja eh schon klein, mit dem Dampfentsafter entsaften. Passen ca. 4 kg pro "Fuhre" rein.

Der Dampfentsafter von WMF (ohne eigene Heizeinheit) ist nicht teuer, Edelstahl, verchromt, schöne Ware (ca. 100 Euro?). Ist vor allem auch einfach sauber zu machen und perfekt zum Entsaften. Den kannst du auf das Ceranfeld stellen und dann auf Stufe 9 entsaften. Ich habe dafür ein tragbares Ceranfeld, fast 30 Jahre alt, damal schon mit 18 Stufen (1 bis 9 in halben Stufen). Sowas ist natürlich ideal. Aber Cerankochfeld geht genauso. Oder noch besser, ein Induktions-Kochfeld, falls du sowas (zufällig :D) hast. Extra kaufen würde ich keines.

Das schöne an dieser Methode ist, dass z.B. bei den Zwetschgen der Rest ein traumhaftes Mus ergibt.
Einfach in eine Schüssel füllen, abkühlen lassen, dann in den Küchenmixer geben, zu Mus mixen (geht ganz fix), dann in Gläser abfüllen und ab in den Einweckautomaten. :)

Bei Johannisbeeren dürfte das eine wundervolle, geleeartige Marmelade ergeben, wenn du - nicht so wie ich - einen wirklich potenten Küchenmixer hast, der auch die Kerne zerkleinert. Ich habe leider nur so eine kleine
low-budget Küchen"maschine" von Siemens, die schon ächzt, wenn man z.B. Gulaschsauce, in der noch das Gemüse( Zwiebel, Paprikastückerl, Chiliteile) herumschwimmt, zu einer sämigen Sauce mixen will. :mad:

Aber mit den moderne Küchemixern, die auch diese Smoothies und solches Zeuch können, müsste das wunderbares Johannisbeergelee oder Marmelade ergeben.
Ich gebe da zum Beispiel keine, oder nur ganz ganz wenig Einmachzucker dazu, und trotzdem wird durch den Einweckautomaten alles super konserviert und ist nicht so zuckerhaltig usw.

Bin richtig neidisch auf deine (schwarzen) Johannisbeeren... *shame on me ;)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Di 16. Jul 2019, 18:30

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(16 Jul 2019, 17:07)

Mach dir einfach den Saft mit einem Dampfentsafter. Die Johannisbeeren sind geradezu ideal dafür. Und der Saft wird dann im Weck-Einkochautomaten
dauerhaft, über Jahre! ohne Kühlung haltbar, in Gläsern eingeweckt. Das habe ich letztes Jahr mit meinen Äpfeln und Zwetschgen und teilweis den Tomaten so gemacht.

Ich habe immer noch Apfel- und Zwetschgensaft, sortenrein!, und sorgfältig vor dem Entsaften geputzt und dann in kleine Stücke geschnitten. Da ist kein Wurm oder befallene Kernhäuser dabei. Entsprechend schmeckt der Saft auch.
Johannisbeeren kann man, wie DA das beschrieb, perfekt, da ja eh schon klein, mit dem Dampfentsafter entsaften. Passen ca. 4 kg pro "Fuhre" rein.

Der Dampfentsafter von WMF (ohne eigene Heizeinheit) ist nicht teuer, Edelstahl, verchromt, schöne Ware (ca. 100 Euro?). Ist vor allem auch einfach sauber zu machen und perfekt zum Entsaften. Den kannst du auf das Ceranfeld stellen und dann auf Stufe 9 entsaften. Ich habe dafür ein tragbares Ceranfeld, fast 30 Jahre alt, damal schon mit 18 Stufen (1 bis 9 in halben Stufen). Sowas ist natürlich ideal. Aber Cerankochfeld geht genauso. Oder noch besser, ein Induktions-Kochfeld, falls du sowas (zufällig :D) hast. Extra kaufen würde ich keines.

Das schöne an dieser Methode ist, dass z.B. bei den Zwetschgen der Rest ein traumhaftes Mus ergibt.
Einfach in eine Schüssel füllen, abkühlen lassen, dann in den Küchenmixer geben, zu Mus mixen (geht ganz fix), dann in Gläser abfüllen und ab in den Einweckautomaten. :)

Bei Johannisbeeren dürfte das eine wundervolle, geleeartige Marmelade ergeben, wenn du - nicht so wie ich - einen wirklich potenten Küchenmixer hast, der auch die Kerne zerkleinert. Ich habe leider nur so eine kleine
low-budget Küchen"maschine" von Siemens, die schon ächzt, wenn man z.B. Gulaschsauce, in der noch das Gemüse( Zwiebel, Paprikastückerl, Chiliteile) herumschwimmt, zu einer sämigen Sauce mixen will. :mad:

Aber mit den moderne Küchemixern, die auch diese Smoothies und solches Zeuch können, müsste das wunderbares Johannisbeergelee oder Marmelade ergeben.
Ich gebe da zum Beispiel keine, oder nur ganz ganz wenig Einmachzucker dazu, und trotzdem wird durch den Einweckautomaten alles super konserviert und ist nicht so zuckerhaltig usw.

Bin richtig neidisch auf deine (schwarzen) Johannisbeeren... *shame on me ;)


Die Küche ist doch mein Experimentier- und Hobbyraum. :D Es gibt wenig Gerät, was ich nicht habe. (Btw, falls du an einem einfachen, schnellen, aber sehr leckeren Rezept für “Jiddische Hendlleber Paté, ist allerdings nicht jiddisch, ist Butter dabei, interessiert bist, sag Bescheid. Damit habe ich zur letzten Tea Time alle, mich eingeschlossen, begeistert.)

Na ja, diese Küche erst, wenn sie nach meiner Vorstellung nächstes Jahr umgebaut wird. Ich habe mir vor ein paar Jahren eine starke Küchenmaschine geleistet. Allerdings benütze ich sie nicht zur Marmeladenherstellung. Ich bin gespannt, wie dir die Johannisbeermarmelade schmeckt und ob dich die, meines Erachtens weich gekochten, Kerne stören. Obwohl mir gerade einfällt, dass ich eine Flotte Lotte mit umgezogen habe, die müsste sich zum Entkernen auch gut eignen. Wer suchet, der findet.

Den Dampfentsafter, wahrscheinlich ist er in etwa so alt, wie DAs, nutze ich mit einer Einzelherdplatte draußen zur Saft- und dann Gelee Herstellung. Letztes Jahr auch, um aus dem Saft Johannisbeersirup herzustellen. Mal schauen, ob ich den aus den immer noch vorhandenen Jo-Beeren wieder herstelle. Der war verdünnt mit Sprudelwasser im heißen Sommer lecker. Deshalb ist er auch weg. ;)

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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Dark Angel » Di 16. Jul 2019, 19:00

JJazzGold hat geschrieben:(16 Jul 2019, 18:30)

Die Küche ist doch mein Experimentier- und Hobbyraum. :D Es gibt wenig Gerät, was ich nicht habe. (Btw, falls du an einem einfachen, schnellen, aber sehr leckeren Rezept für “Jiddische Hendlleber Paté, ist allerdings nicht jiddisch, ist Butter dabei, interessiert bist, sag Bescheid. Damit habe ich zur letzten Tea Time alle, mich eingeschlossen, begeistert.)

Na ja, diese Küche erst, wenn sie nach meiner Vorstellung nächstes Jahr umgebaut wird. Ich habe mir vor ein paar Jahren eine starke Küchenmaschine geleistet. Allerdings benütze ich sie nicht zur Marmeladenherstellung. Ich bin gespannt, wie dir die Johannisbeermarmelade schmeckt und ob dich die, meines Erachtens weich gekochten, Kerne stören. Obwohl mir gerade einfällt, dass ich eine Flotte Lotte mit umgezogen habe, die müsste sich zum Entkernen auch gut eignen. Wer suchet, der findet.

Den Dampfentsafter, wahrscheinlich ist er in etwa so alt, wie DAs, nutze ich mit einer Einzelherdplatte draußen zur Saft- und dann Gelee Herstellung. Letztes Jahr auch, um aus dem Saft Johannisbeersirup herzustellen. Mal schauen, ob ich den aus den immer noch vorhandenen Jo-Beeren wieder herstelle. Der war verdünnt mit Sprudelwasser im heißen Sommer lecker. Deshalb ist er auch weg. ;)


Der Dampfentsafter, den ich bis vor ein paar Jahren genutzt habe, stammte noch von meiner Oma, war aus Aluminium und könnte inetwa mein (damaliges) Alter gehabt haben - also knappe 60 Jahre. :D
Wusste gar nicht, dass es die Dinger immer noch gibt. Da ergeben sich doch plötzlich ganz neue Möglichkeiten für die Unmengen von Brombeeren im Garten. Muss sich meine Tochter hinten anstellen, wenn sie Likör machen will.
Rharbarbermost ist auch sehr lecker, hat dieses Jahr eine Pflanze Einzug in meinen Garten gehalten, weil der Schwiegersohn so gerne Rharbarberkuchen isst.
Und Most aus Weintrauben ist sicher auch lecker. Der Stock hängt so voll, das kann man gar nicht alles essen oder zu Gelee verarbeiten. :)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Di 16. Jul 2019, 19:23

Dark Angel hat geschrieben:(16 Jul 2019, 19:00)

Der Dampfentsafter, den ich bis vor ein paar Jahren genutzt habe, stammte noch von meiner Oma, war aus Aluminium und könnte inetwa mein (damaliges) Alter gehabt haben - also knappe 60 Jahre. :D
Wusste gar nicht, dass es die Dinger immer noch gibt. Da ergeben sich doch plötzlich ganz neue Möglichkeiten für die Unmengen von Brombeeren im Garten. Muss sich meine Tochter hinten anstellen, wenn sie Likör machen will.
Rharbarbermost ist auch sehr lecker, hat dieses Jahr eine Pflanze Einzug in meinen Garten gehalten, weil der Schwiegersohn so gerne Rharbarberkuchen isst.
Und Most aus Weintrauben ist sicher auch lecker. Der Stock hängt so voll, das kann man gar nicht alles essen oder zu Gelee verarbeiten. :)


Jaaa, so ein altes Aluminiumteil habe ich auch, allerdings etwas jünger, die gibt es immer noch.
Ich habe auch nur eine Rhabarberpflanze, aber deren Ertrag ist heuer in Kuchen und Erdbeer-Rhabarbermarmelade gewandert. Mein absoluter Favorit. ;)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Misterfritz » Di 16. Jul 2019, 20:49

JJazzGold hat geschrieben:(16 Jul 2019, 18:30) (Btw, falls du an einem einfachen, schnellen, aber sehr leckeren Rezept für “Jiddische Hendlleber Paté, ist allerdings nicht jiddisch, ist Butter dabei, interessiert bist, sag Bescheid. Damit habe ich zur letzten Tea Time alle, mich eingeschlossen, begeistert.)
Ähem,
darf ich mich dafür auch melden? ;)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Di 16. Jul 2019, 21:18

Misterfritz hat geschrieben:(16 Jul 2019, 20:49)

Ähem,
darf ich mich dafür auch melden? ;)


Ja klar, gerne.

Fall die Moderation nichts dagegen hat, weil die Lebern und die die Eier nicht von freilaufenden Hühnern aus meinem Garten stammen ;) , setze ich das kurze Rezept hier gleich rein.

300g Hühnerleber
1 kleine Zwiebel fein gehackt
1 EL Butter
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
3 hart gekochte Eier, grob gehackt
60g weiche Butter
1 Messerspitze Piment, gemahlen
Salz
Pfeffer
ca 60g verlassenes Butterschmalz.

Den EL Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebel darin glasig werden lassen. Geputzte Hühnerleber grob zerteilt und mit dem Knoblauch dazu geben und 4-5 Minuten mitbraten, abkühlen lassen.
Eier mit der weichen Butter und der Lebernmischung verrühren, Gewürze dazu und pürieren, abschmecken, je nach Geschmack etwas nachwürzen. Ich habe noch eine zweite Messerspitze Piment und etwas mehr Pfeffer dazu gegeben. In eine passende Form, oder kleine Portionsförmchen, füllen und mit dem Butterschmalz übergießen, um sie zu versiegeln. Ca 4-5 Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen und durchziehen lassen. Ca. 15 - 30 Minuten, je nachdem, ob Förmchen, oder Form, vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

Guten Appetit! :)

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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Misterfritz » Di 16. Jul 2019, 21:22

JJazzGold hat geschrieben:(16 Jul 2019, 21:18)

Ja klar, gerne.

Fall die Moderation nichts dagegen hat, weil die Lebern und die die Eier nicht von freilaufenden Hühnern aus meinem Garten stammen ;) , setze ich das kurze Rezept hier gleich rein.

300g Hühnerleber
1 kleine Zwiebel fein gehackt
1 EL Butter
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
3 hart gekochte Eier, grob gehackt
60g weiche Butter
1 Messerspitze Piment, gemahlen
Salz
Pfeffer
ca 60g verlassenes Butterschmalz.

Den EL Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebel darin glasig werden lassen. Geputzte Hühnerleber grob zerteilt und mit dem Knoblauch dazu geben und 4-5 Minuten mitbraten, abkühlen lassen.
Eier mit der weichen Butter und der Lebernmischung verrühren, Gewürze dazu und pürieren, abschmecken, je nach Geschmack etwas nachwürzen. Ich habe noch eine zweite Messerspitze Piment und etwas mehr Pfeffer dazu gegeben. In eine passende Form, oder kleine Portionsförmchen, füllen und mit dem Butterschmalz übergießen, um sie zu versiegeln. Ca 4-5 Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen und durchziehen lassen. Ca. 15 - 30 Minuten, je nachdem, ob Förmchen, oder Form, vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

Guten Appetit! :)

Klingt schon mal saumässig lecker - danke für das Rezept ;)
Was ich mich frage, wie kam es zu dem Namen?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Di 16. Jul 2019, 21:31

Misterfritz hat geschrieben:(16 Jul 2019, 21:22)

Klingt schon mal saumässig lecker - danke für das Rezept ;)
Was ich mich frage, wie kam es zu dem Namen?


Das frage ich mich auch, denn wäre es nach jüdischen Richtlinien gegangen, hätte Öl die Butter als Aromaträger und zur Verbindung und Streichfähigkeit ersetzen müssen, denn die Eier sind eindeutig der Ersatz der Sahne. Ich habe schon überlegt, es beim nächsten Mal mit Öl zu probieren und zu sehen, wie es damit schmeckt.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mi 17. Jul 2019, 14:04

JJazzGold hat geschrieben:(16 Jul 2019, 18:30)

Ich habe mir vor ein paar Jahren eine starke Küchenmaschine geleistet. Allerdings benütze ich sie nicht zur Marmeladenherstellung. Ich bin gespannt, wie dir die Johannisbeermarmelade schmeckt und ob dich die, meines Erachtens weich gekochten, Kerne stören. Obwohl mir gerade einfällt, dass ich eine Flotte Lotte mit umgezogen habe, die müsste sich zum Entkernen auch gut eignen. Wer suchet, der findet...


Deine Johannisbeermarmelda wird mir schmecken, da bin ich GANZ sicher. Und die Kerne sind mir egal. Ich habe ein großes Grundstück und kann von der Südterrasse im ersten Stock die Kerne locker in den Rasen sp...äh...schießen. Mit einem selbstgebauten Blasrohr aus Wiesenstengeln. Damit habe ich als Kind immer reife Hollunderbeeren verschossen. :D

Ansonsten hast du ja alles und weisst, wie was geht. Ich werde als Laien-Smutje ab jetzt schön brav nix mehr über Küchen- oder Safttechnik absetzen. Ist irgendwie wie Eulen nach Athen tragen... bei der versammelten Kompetenz hier im Strang.

VIELEN DANK für das Rezept der "jiddischen Hendl-Pastete". DAS hört sich sehr gut an und liest sich so einfach, dass ich das mit meinen ungeschickten Patschhändchen eventuell auch bewerkstelligen kann... Muss mal bei meinem
Super-Fleischveredler nachfragen, ob der Hühnerleber hat. Hähnchenschenkel, Brüste oder das Lamm von ihm sind jedenfalls top of the pop. Und freilaufende Eier hätte ich sogar. Bei mir in der Nähe gibt es einen kleines "Hühnersachl", wo die Hendln wirklich noch frei herumlaufen dürfen. Und zwar zwischen Büschen und Wiesen, dass selbst Demeter weinend in der Ecke steht, so schön haben es die Hühner da. Entsprechend sind die Eier.
Am Hauseingang steht eine Holztruhe, da sind die Eier in 10-er Eierbehältern drin, Geld wirft man in den Briefkasten und einen leeren Pappbehälter für die Eier legt man mit rein. Beim Hinfahren muss man allerdings aufpassen, die Hühners sind überall und pfeifen auf die STVO. Gut so. Ich ja auch, wenn ich kann oder es keiner sieht. :D

JJazzGold hat geschrieben:(16 Jul 2019, 18:30)


Den Dampfentsafter, wahrscheinlich ist er in etwa so alt, wie DAs, nutze ich mit einer Einzelherdplatte draußen zur Saft- und dann Gelee Herstellung. Letztes Jahr auch, um aus dem Saft Johannisbeersirup herzustellen. Mal schauen, ob ich den aus den immer noch vorhandenen Jo-Beeren wieder herstelle. Der war verdünnt mit Sprudelwasser im heißen Sommer lecker. Deshalb ist er auch weg. ;)


Ich willl mich ja bei den Fachfrauen nicht wichtig machen, aber Saft mit einem ALU-Entsafter würde ich nicht machen. Schon damals, als das kleine Eulenwoelfchen zuweilen noch mit Rucksack und Schlafsack unterwegs war,
war mir ALU-Kochgeschirr suspekt. ALU reagiert besonders auf Fruchtsäure. Warum keinen Edelstahl-Dampfentsafter? Die kosten wirklich nicht die Welt, sind hygienisch und viel besser sauber zu machen, als ALU-Behälter.

Egal, ich verzieh mich lieber, bevor ich hier "Eine oder Zwei" aufgestrichen bekomme wg. meiner Besserwisserei. :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mi 17. Jul 2019, 14:11

JJazzGold hat geschrieben:(16 Jul 2019, 21:31)


Das frage ich mich auch, denn wäre es nach jüdischen Richtlinien gegangen, hätte Öl die Butter als Aromaträger und zur Verbindung und Streichfähigkeit ersetzen müssen, denn die Eier sind eindeutig der Ersatz der Sahne. Ich habe schon überlegt, es beim nächsten Mal mit Öl zu probieren und zu sehen, wie es damit schmeckt.


Was ist eigentlich der Grund in der jüdischen Küche, dass sie Milchiges und Fleischiges trennt? - Hat das mit hygienischen Gründen zu tun, die vor Urzeiten mal Sinn machten? -(Wie etwa das Schweinefleisch-Tabu, weil Schweinefleisch
damals sehr trichinös war und diese Tabuisierung gerade in heissen Regionen hinsichtlich der Gesundheits- oder Nahrungsmittelhygiene sehr wohl Sinn machte). Ausser der eher pilosophischen Begründung für Schweinefleisch-Verzicht: Du sollst deine Brüder und Schwestern nicht verspeisen. :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Mi 17. Jul 2019, 14:30

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(17 Jul 2019, 14:11)

Was ist eigentlich der Grund in der jüdischen Küche, dass sie Milchiges und Fleischiges trennt? - Hat das mit hygienischen Gründen zu tun, die vor Urzeiten mal Sinn machten? -(Wie etwa das Schweinefleisch-Tabu, weil Schweinefleisch
damals sehr trichinös war und diese Tabuisierung gerade in heissen Regionen hinsichtlich der Gesundheits- oder Nahrungsmittelhygiene sehr wohl Sinn machte). Ausser der eher pilosophischen Begründung für Schweinefleisch-Verzicht: Du sollst deine Brüder und Schwestern nicht verspeisen. :D


Es ist ein Gebot, dass sich auf die Thora beruft, rein erinnerungsmäßig und deshalb vielleicht nicht völlig korrekt wiedergegeben, soll das Jungtier nicht in der Milch seiner Mutter gekocht werden. Ob das ursprünglich auf einer hygienischen Vorschrift, oder einem philosophischen Gedanken beruht, oder auf der Abgrenzung zu Riten anderer Religionen, kann ich dir nicht beantworten.
Ad hoch fällt mir keine essesnshygienische Begründung dafür ein. Vielleicht war man der Meinung, dass Fleisch und Sahne ein zu fettes, unbekömmliches Essen ergeben?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Vongole » Mi 17. Jul 2019, 16:34

JJazzGold hat geschrieben:(17 Jul 2019, 14:30)


Es ist ein Gebot, dass sich auf die Thora beruft, rein erinnerungsmäßig und deshalb vielleicht nicht völlig korrekt wiedergegeben, soll das Jungtier nicht in der Milch seiner Mutter gekocht werden. Ob das ursprünglich auf einer hygienischen Vorschrift, oder einem philosophischen Gedanken beruht, oder auf der Abgrenzung zu Riten anderer Religionen, kann ich dir nicht beantworten.
Ad hoch fällt mir keine essesnshygienische Begründung dafür ein. Vielleicht war man der Meinung, dass Fleisch und Sahne ein zu fettes, unbekömmliches Essen ergeben?


Das hast Du sehr gut erklärt!
Der Satz aus der Tora lautet: »Du sollst nicht kochen das Böcklein in der Milch seiner Mutter« und wird von den Rabbinen so ausgelegt:
Fleisch und Milch dürfen nicht zusammen gegessen, nicht zusammen gekocht und nicht zusammen aufbewahrt werden.
Die Erklärung ist sowohl eine religiöse wie hygienische, aber das dürfte in diesem Strang zu weit führen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mi 17. Jul 2019, 17:28

JJazzGold hat geschrieben:(17 Jul 2019, 14:30)


Es ist ein Gebot, dass sich auf die Thora beruft, rein erinnerungsmäßig und deshalb vielleicht nicht völlig korrekt wiedergegeben, soll das Jungtier nicht in der Milch seiner Mutter gekocht werden. Ob das ursprünglich auf einer hygienischen Vorschrift, oder einem philosophischen Gedanken beruht, oder auf der Abgrenzung zu Riten anderer Religionen, kann ich dir nicht beantworten.
Ad hoch fällt mir keine essesnshygienische Begründung dafür ein. Vielleicht war man der Meinung, dass Fleisch und Sahne ein zu fettes, unbekömmliches Essen ergeben?


Merci vielmals für die Antwort! - War nur so eine Frage! - Gut, dann probiere ich deine "jiddische Hendlleber-Paté " mit Öl (Olivenöl,oder?) und Eiern. Nicht dass mir wg. Rezeptverunglimpfung und Themenverfehlungen
der vongolische Vorschlaghammer auf mein zartes Haupt dengelt. :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Vongole » Mi 17. Jul 2019, 17:33

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(17 Jul 2019, 17:28)

Merci vielmals für die Antwort! - War nur so eine Frage! - Gut, dann probiere ich deine "jiddische Hendlleber-Paté " mit Öl (Olivenöl,oder?) und Eiern. Nicht dass mir wg. Rezeptverunglimpfung und Themenverfehlungen
der vongolische Vorschlaghammer auf mein zartes Haupt dengelt. :D


Das dürfte eher der H2O-Hammer sein, der da zum Einsatz kommt, und dass Wasserkraft durchschlagend wirken kann, weißt Du ja. :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Mi 17. Jul 2019, 18:21

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(17 Jul 2019, 17:28)

Merci vielmals für die Antwort! - War nur so eine Frage! - Gut, dann probiere ich deine "jiddische Hendlleber-Paté " mit Öl (Olivenöl,oder?) und Eiern. Nicht dass mir wg. Rezeptverunglimpfung und Themenverfehlungen
der vongolische Vorschlaghammer auf mein zartes Haupt dengelt. :D


Also Olivenöl würde ich auf keinen Fall nehmen. Das passt meines Erachtens nicht dazu, obwohl das in der Gegend sicherlich das gebräuchlichere Öl war. Aber es könnte auch ein Ashkenasim Rezept sein. Nimm lieber erst einmal Butter und geh auf Nummer sicher. Die Variante mit Öl probiere ich aus, wenn nur die Familie die Paté isst, essen muss. ;) Könnte ja sein, dass eine schlechte Idee von mir war. Ich bin mir auch noch nicht sicher, welches Öl ich dazu nehme, vielleicht Walnussöl?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Mi 17. Jul 2019, 18:23

Vongole hat geschrieben:(17 Jul 2019, 16:34)

Das hast Du sehr gut erklärt!
Der Satz aus der Tora lautet: »Du sollst nicht kochen das Böcklein in der Milch seiner Mutter« und wird von den Rabbinen so ausgelegt:
Fleisch und Milch dürfen nicht zusammen gegessen, nicht zusammen gekocht und nicht zusammen aufbewahrt werden.
Die Erklärung ist sowohl eine religiöse wie hygienische, aber das dürfte in diesem Strang zu weit führen.


Danke :)
Irgendwann und wo hatte ich davon gelesen, konnte mich aber nicht mehr daran erinnern, ob es Lamm oder Zicklein war, da habe ich pauschal zu Jungtier gegriffen. ;)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Vongole » Mi 17. Jul 2019, 19:00

JJazzGold hat geschrieben:(17 Jul 2019, 18:21)

Also Olivenöl würde ich auf keinen Fall nehmen. Das passt meines Erachtens nicht dazu, obwohl das in der Gegend sicherlich das gebräuchlichere Öl war. Aber es könnte auch ein Ashkenasim Rezept sein. Nimm lieber erst einmal Butter und geh auf Nummer sicher. Die Variante mit Öl probiere ich aus, wenn nur die Familie die Paté isst, essen muss. ;) Könnte ja sein, dass eine schlechte Idee von mir war. Ich bin mir auch noch nicht sicher, welches Öl ich dazu nehme, vielleicht Walnussöl?


Im Original nimmt man Hühnerfett (Schmalz), ich würde Rapsöl nehmen, das schmeckt nicht so vor.

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