Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

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Senexx
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Senexx » Sa 13. Jul 2019, 14:28

Julian hat geschrieben:(13 Jul 2019, 10:11)

Jetzt mal ernsthaft: Glauben Sie das wirklich?

Versetzen Sie sich doch einmal in die Leute hinein, die das Grundgesetz erschaffen haben. Die hatten meiner Meinung nach eine ethnopluralistische Vorstellung. Für sie war meiner Meinung nach klar, dass Deutschland das Land der Deutschen ist. So wie auch heute in Japan und Polen noch klar ist, dass Japan das Land der Japaner, und Polen das Land der Polen ist.

Es ist aus meiner Sicht vollkommen mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung vereinbar, Masseneinwanderung abzulehnen. Sind Länder wie Polen und Japan für Sie keine freiheitlichen Demokratien?

Selbstverständlich ist es das souveräne Recht der Wähler Masseneinwanderung abzulehnen. Wir haben in der EU Niederlassungsfreiheit. Insofern ist das natürlich eingeschränkt. Aber sonst könnten wir jeden Zuzug einschränken, sofern nicht zweiseitige Abkommen das verhindern.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon relativ » Sa 13. Jul 2019, 19:07

Quatschki hat geschrieben:(13 Jul 2019, 13:24)

Repressalien sind Repressalien.
In der DDR wurden auch die meisten nur überwacht und nicht verfolgt.
Die "Verfolgung" erfolgte indirekt, indem man den als "politisch unzuverlässig" stigmatisierten Leuten bestimmte Arbeitsplätze und Karrieremöglichkeiten vorenthielt, sie bei der Wohnungsvermietung überging oder bei der Beantragung eines Telefons. Oder bei genehmigungspflichtigen Auslandsreisen, oder ihre Kinder kein Abi machen durften.

Hast du dafür Beweise. Das wir natürlich keine Demokratiefeinde im Staatsdienst wollen solte auch dir einleuchten.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Quatschki » Sa 13. Jul 2019, 20:55

relativ hat geschrieben:(13 Jul 2019, 19:07)

Hast du dafür Beweise. Das wir natürlich keine Demokratiefeinde im Staatsdienst wollen solte auch dir einleuchten.

Das steht in den Geschichtsbüchern. Zum Beispiel im "Schwarzbuch des Kommunismus", wo Joachim Gauck in einem eigenen Kapitel am Beispiel der DDR die subtilen Methoden in einem Überwachungs- und Bevormundungsstaat aufzeigt. Dieser braucht keine Schauprozesse, Lager oder Erschießungen. Macht alles viel zu viel Aufsehen.
Er braucht nur mit dem Finger schnipsen, auf einen "Feind" zeigen und sofort fangen alle an, sich ängstlich von diesem zu distanzieren wie von einem Leprakranken.
Um bloß keine "Schwierigkeiten" zu bekommen.
Denn Schwierigkeiten bereiten kann einem das System eine ganze Menge, wenn es jemanden auf dem Kieker hat.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Sören74 » Sa 13. Jul 2019, 21:32

Quatschki hat geschrieben:(13 Jul 2019, 13:24)

Repressalien sind Repressalien.


Wer alle Repressalien in einen Topf wirft, ist nicht in der Lage qualitative Aussagen über politische Systeme zu machen.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon watisdatdenn? » So 14. Jul 2019, 03:36

Alexyessin hat geschrieben:(13 Jul 2019, 14:19)
Und weiter?

Das ist eine astreine ethnopluralistische Position (wie sie auch die IB vertritt)...

Aus einer Zeit als der Bundestag noch nicht durch eine ideologisch/emotionale Welle (wir müssen alle Afrikaner aufnehmen) aus der Bucht der Vernunft geschwemmt wurde..
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Alexyessin » So 14. Jul 2019, 03:55

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Jul 2019, 03:36)

Das ist eine astreine ethnopluralistische Position (wie sie auch die IB vertritt)...


Falsch.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon watisdatdenn? » So 14. Jul 2019, 10:39

Alexyessin hat geschrieben:(14 Jul 2019, 03:55)
Falsch.

Warum?
Tibet den Tibetern ist ethnopluralistisch
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Sören74 » So 14. Jul 2019, 12:49

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Jul 2019, 10:39)

Warum?
Tibet den Tibetern ist ethnopluralistisch


Sätze, die der Form sind "X den Menschen von X", werden gerne mal missverstanden. Während sie in Kolonial - und Kriegszeiten den Freiheitswillen der Menschen darstellten, nutzen ihn heute einige zur Ausgrenzung anderer Menschen.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Senexx » So 14. Jul 2019, 14:59

Sören74 hat geschrieben:(14 Jul 2019, 12:49)

Sätze, die der Form sind "X den Menschen von X", werden gerne mal missverstanden. Während sie in Kolonial - und Kriegszeiten den Freiheitswillen der Menschen darstellten, nutzen ihn heute einige zur Ausgrenzung anderer Menschen.

Soziale Schließung ist ein Grundbegriff der Soziologie. Soziale Schließungsprozesse sind ubiquitär.

Gutmenschen wollen das nicht wahr haben und leugnen die Realität.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon odiug » So 14. Jul 2019, 15:51

Senexx hat geschrieben:(14 Jul 2019, 14:59)

Soziale Schließung ist ein Grundbegriff der Soziologie. Soziale Schließungsprozesse sind ubiquitär.

Gutmenschen wollen das nicht wahr haben und leugnen die Realität.

Oh nein nein nein ... Da hast du was grundsätzlich missverstanden:
Gutmenschen nehmen das sehr wohl wahr.
Das macht ja Gutmenschen aus, dass sie soziale Schiessung ... ein anderes Wort dafür wäre Diskriminierung ... aufdecken, bekämpfen und wenn möglich überwinden.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon watisdatdenn? » So 14. Jul 2019, 16:48

odiug hat geschrieben:(14 Jul 2019, 15:51)
Oh nein nein nein ... Da hast du was grundsätzlich missverstanden:
Gutmenschen nehmen das sehr wohl wahr.
Das macht ja Gutmenschen aus, dass sie soziale Schiessung ... ein anderes Wort dafür wäre Diskriminierung ... aufdecken, bekämpfen und wenn möglich überwinden.

Geht dabei aber nicht die charakteristische Kultur einer Region verloren?

Bleiben wir bei Tibet (das ist für uns Europäer nicht so emotional aufgeladen, da es weiter weg ist. Hoffentlich können wir darüber also vernünftiger diskutieren.)

Ist es nicht Diskriminierung der Tibeter dass sie kulturfremde Menschen nicht in beliebiger Anzahl bei sich haben wollen, weil sie Sorge haben, dass dadurch ihre Jahrtausende alte kulturelle Identität unter die Räder kommt?

Ist es also nicht gerade eine wunderbare Überwindung sozialen Schließung, dass der chinesische Staat es Han-Chinesen in großer Zahl ermöglicht in Tibet Fuß zu fassen?
Der Staat bricht dort die soziale Schließung mit Gewalt auf.

Das müssten doch Gegner des Ethnolopluralismusses und Freunde des Multikulturalismus ganz wunderbar finden?
Zuletzt geändert von watisdatdenn? am So 14. Jul 2019, 16:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Ger9374 » So 14. Jul 2019, 16:50

odiug hat geschrieben:(14 Jul 2019, 15:51)

Oh nein nein nein ... Da hast du was grundsätzlich missverstanden:
Gutmenschen nehmen das sehr wohl wahr.
Das macht ja Gutmenschen aus, dass sie soziale Schiessung ... ein anderes Wort dafür wäre Diskriminierung ... aufdecken, bekämpfen und wenn möglich überwinden.




Das kommt davon daß ihr euch so geschwollen ausdrückt.Schreibt einfach klar verständlich! Immer dieses ausweichen auf Worte die nur Studierte verstehen . Ewig dieses gegoogle;-))
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Senexx » So 14. Jul 2019, 16:53

odiug hat geschrieben:(14 Jul 2019, 15:51)

Oh nein nein nein ... Da hast du was grundsätzlich missverstanden:
Gutmenschen nehmen das sehr wohl wahr.
Das macht ja Gutmenschen aus, dass sie soziale Schiessung ... ein anderes Wort dafür wäre Diskriminierung ... aufdecken, bekämpfen und wenn möglich überwinden.

Diskriminierung ist etwas anderes. Aber schön, Sie durften auch wieder etwas Senf beisteuern.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Senexx » So 14. Jul 2019, 16:55

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Jul 2019, 16:48)

Geht dabei aber nicht die charakteristische Kultur einer Region verloren?

Bleiben wir bei Tibet (das ist für uns Europäer nicht so emotional aufgeladen, da es weiter weg ist. Hoffentlich können wir darüber also vernünftiger diskutieren.)

Ist es nicht Diskriminierung der Tibeter dass sie kulturfremde Menschen nicht in beliebiger Anzahl bei sich haben wollen, weil sie Sorge haben, dass dadurch ihre Jahrtausende alte kulturelle Identität unter die Räder kommt?

Ist es also nicht gerade eine wunderbare Überwindung sozialen Schließung, dass der chinesische Staat es Han-Chinesen in großer Zahl ermöglicht in Tibet Fuß zu fassen?
Der Staat bricht dort die soziale Schließung mit Gewalt auf.

Das müssten doch Gegner des Ethnolopluralismusses und Freunde des Multikulturalismus ganz wunderbar finden?

Der Han-Staat versucht, die tibetische Kultur zu vernichten.

Bei uns kann das ja nicht passieren, denn wir haben ja keine.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Ger9374 » So 14. Jul 2019, 17:09

Senexx hat geschrieben:(14 Jul 2019, 16:55)

Der Han-Staat versucht, die tibetische Kultur zu vernichten.

Bei uns kann das ja nicht passieren, denn wir haben ja keine.



Die Politische Absicht Chinas ist seit Jahrzehnten die Tibetanische Gesellschaft mit Han Chinesen bevölkerungs/zahlenmäßig zu dominieren.
Allgemeiner Konsens in der Fachwelt.
Finanzielle Anreize soll es für Han Chinesen bei Bereitschaft zur Umsiedlung nach Tibet auch geben .
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon JFK » So 14. Jul 2019, 17:11

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Jul 2019, 16:48)

Geht dabei aber nicht die charakteristische Kultur einer Region verloren?

Bleiben wir bei Tibet (das ist für uns Europäer nicht so emotional aufgeladen, da es weiter weg ist. Hoffentlich können wir darüber also vernünftiger diskutieren.)

Ist es nicht Diskriminierung der Tibeter dass sie kulturfremde Menschen nicht in beliebiger Anzahl bei sich haben wollen, weil sie Sorge haben, dass dadurch ihre Jahrtausende alte kulturelle Identität unter die Räder kommt?

Ist es also nicht gerade eine wunderbare Überwindung sozialen Schließung, dass der chinesische Staat es Han-Chinesen in großer Zahl ermöglicht in Tibet Fuß zu fassen?
Der Staat bricht dort die soziale Schließung mit Gewalt auf.

Das müssten doch Gegner des Ethnolopluralismusses und Freunde des Multikulturalismus ganz wunderbar finden?


Nur weil das Tibetische Volk politische Selbstbestimmung wünscht, bedeutet es nicht, das sie auf Volks- Inzucht aus sind.
»Menschen, weigert euch, Feinde zu sein« (Römer 12)
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Quatschki » So 14. Jul 2019, 17:26

JFK hat geschrieben:(14 Jul 2019, 17:11)

Nur weil das Tibetische Volk politische Selbstbestimmung wünscht, bedeutet es nicht, das sie auf Volks- Inzucht aus sind.

Volks-Inzucht kann man auch im Multikulti betreiben, siehe Roma und Sinti oder die Jesiden.
Auch zwischen Chinesen und Tibetern gibt es keine ethnisch-kulturelle Vermischung, sondern ein an den Rand drängen, verbunden mit ökonomischer Konkurrenz und Land- und Ressourcenklau.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon odiug » So 14. Jul 2019, 17:56

Senexx hat geschrieben:(14 Jul 2019, 16:53)

Diskriminierung ist etwas anderes. Aber schön, Sie durften auch wieder etwas Senf beisteuern.

In dem Kontext dieser Diskussion ist das Diskriminierung, wenn von sozialer Schließung geredet wird.
Wir reden weder von familiären Schließungen noch von, wie Max Weber das nannte: einer affektuellen Schließung.
Es geht um gesellschaftliche Ausgrenzung ... mit anderen Worten: um Diskriminierung.
Und du kannst gerne weiter versuchen, dich hinter soziologischen Fachbegriffen zu verstecken, die du offensichtlich nicht verstehst, ich werde dennoch die Dinge bei ihrem Namen nennen, so dass auch ein jeder versteht, was genau du meinst.
Die Besetzung und Zweckentfremdung soziologischer Begriffe, um die eigentliche Intention zu verschleiern und sich der Kritik zu entziehen, ist eine beliebte, aber letztlich nutzlose Taktik der Neu Rechten pseudo Intellektuellen, die vielleicht bei einigen noch verfängt, aber nicht bei mir.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon odiug » So 14. Jul 2019, 18:13

oops doppelt :(
Zuletzt geändert von odiug am So 14. Jul 2019, 18:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon odiug » So 14. Jul 2019, 18:14

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Jul 2019, 16:48)

Geht dabei aber nicht die charakteristische Kultur einer Region verloren?

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Ist es nicht Diskriminierung der Tibeter dass sie kulturfremde Menschen nicht in beliebiger Anzahl bei sich haben wollen, weil sie Sorge haben, dass dadurch ihre Jahrtausende alte kulturelle Identität unter die Räder kommt?

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Das müssten doch Gegner des Ethnolopluralismusses und Freunde des Multikulturalismus ganz wunderbar finden?

Eine kulturelle Abgrenzung ist etwas anderes, als eine sozio-ökonomische Ausgrenzung.
Es ist die chinesische Zentralregierung, die Tibetianer benachteiligt und Han Chinesen bevorzugt, und nicht umgekehrt.
Also verdreh hier nicht die Tatsachen, nur weil du denkst, du könntest dir so ein Argument konstruieren.
So funzt das nicht, wie ich überhaupt die Diskussion über die chinesische Umsiedlungspolitik in Tibet in diesem Zusammenhang mit der Identitären Bewegung in Europa nicht verstehe.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Zuletzt geändert von odiug am So 14. Jul 2019, 18:44, insgesamt 1-mal geändert.
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